TEST: 3.Teil COBI – oder „Wie läuft’s, Herr Gahlert?“

 Nun sind wieder einige Wochen vergangen um das COBI mit meinem e-Bike auf vielen weiteren Kilometern zu testen. Mittlerweile sind auch weitere Updates veröffentlicht worden, die vorwiegend erst einmal die Firmware verbessern sollten, um gegen die zahlreichen Systemabbrüche anzukommen, von denen leider viele User im Netz berichtet haben. Gerade am Anfang eines Produkt-Releases kann das durchaus passieren,  wie z.B. in Verbindung mit der Apple Watch und anderen Wearables schien es noch arge Probleme zu geben. Da wird es nötig sein ständig am Ball zu bleiben, denn diese Wearables werden immer beliebter!  🙂 Außerdem gab es ja für Apples IOS ein Update auf Version 10, welches auch erst auf das COBI  angepasst werden musste. Dies geschah erfreulicherweise recht zügig. Das Aufspielen der neuen Firmware per Bluetooth und der Updates für die App funktionierte bei mir einwandfrei. Ich empfand dies als sehr komfortabel!

 Des Weiteren gab es große Diskussionen um die Funktionalität des Controllers von Bosch mit dem COBI, denn die neue Version des Controllers soll angeblich mit dem System nicht kompatibel sein. Und die „alten“ Controller sind nicht mehr zu bekommen. COBI ist dieser Umstand bekannt und arbeitet wohl intensiv an einer zeitnahen Lösung. Auch wenn einige User zuerst etwas verärgert waren, aber auch diese man kann bei dieser Art von Problemen erst meist hinterher reagieren. Und man kann hier sicher sein, das COBI dies auch tut. Sonst wäre das ja kontraproduktiv und nicht im Sinne der Sache!

 Abstürze gab es bisher bei mir erst einmal. Dann aber nicht während der Fahrt, sondern beim Starten. Ich musste mich in der App plötzlich komplett neu anmelden. Alle Einstellungen waren weg. Wieso dies passiert ist, kann ich nicht sagen. Es war auch nur ein einziges Mal so. Bisher ist dieses Problem nicht wieder aufgetaucht!

 Mit Systemabbrüchen WÄHREND der Fahrt hatte ich allerdings bisher nicht zu kämpfen. Nicht einmal ist das COBI bei mir abgestürzt! Auch in Verbindung mit einem Brustgurt, wie bereits im 2. Teil beschrieben, oder einem Bluetooth-Lautsprecher, gab es bei weiteren Tests keinerlei Einschränkungen! Es läuft bei mir sehr gut, die Verbindung per Bluetooth ist permanent gewährleistet und ich mache mir da auch keine Sorgen.

 Neu hinzugekommen ist nun auch das man das AmbiSense Rücklicht gleichzeitig mit dem Frontlicht einschalten kann. Das Bremslicht-Feature wird aber wohl erst demnächst veröffentlicht.

 Händeringend wartete ich auf das Update mit der Einbindung von komoot. Denn die Navigation war so in der Form zunächst nicht für mich zu gebrauchen. Auf dem Foto 1.1 erkannte das Navi nicht, das ich mich eigentlich auf der roten Linie, dem Radschnellweg RS1 befand, sondern meinte, ich wäre ein ganzes Stück weiter weg auf dem Radweg auf der parallel führenden Straße. Auf Foto 1.3 ist die rote Linie, ebenfalls der RS1, auf dem ich eigentlich geradeaus fahren muss. Doch das COBI versuchte mich immer wieder vom RS1 hinunter zu leiten und eine Strecke zu nehmen, die nur bedingt für Radfahrer geeignet ist und deshalb einfach nicht in Frage kam. Doch nachdem das Update vom 2. November heraus kam, änderte sich die Navigation bei mir. Und zwar zum Positiven! Allerdings noch ohne komoot, dazu im Interview nachher mehr! Ich konnte dies jedenfalls direkt wieder auf meiner Haus- und Hof-Strecke testen. Gleiche Voraussetzungen und Einstellungen! Und siehe da, die Routenführung kam verdammt nah an meinen eigenen Weg heran, den ich bevorzuge! Eine freudige Verbesserung!  Zum Vergleich dazu die Fotos 1.2 und 1.4, die fast an der selben Stelle gemacht sind!  Das Kartenmaterial ist  übersichtlich in jeder Perspektive, ob 2D- oder 3D, ob rein- oder rausgezoomt, und meiner Meinung nach absolut Top! So müssen Karten zum Navigieren aussehen! Passend dazu gibt es jetzt mit dem Update auch weltweite Offline-Karten! Die kann man nun ganz einfach und bequem in der App herunterladen. Auch dies gefiel mir sehr gut!

COBI, Smartphone, Routing, Navigation

Foto 1.1  Tolle Karten beim COBI, nur das Navigieren klappte noch nicht ganz so gut! Eigentlich bin ich hier auf der roten Linie (Radschnellweg RS1) unterwegs.

COBI, Smartphone, Routing, Navigation

Foto 1.2  Hier ist das Routing eindeutig richtig! Nach dem Update vom 2. November!

 

COBI, Smartphone, Routing, Navigation

Foto 1.3  Nächstes Beispiel: Die Routenführung wich bei diesem Screenshot vor dem Update trotz der optimalen Bahntrasse des Radschnellweg RS1 (rote Linie) ab und wollte mich hier über schlechte Straßen führen.

COBI, Smartphone, Routing, Navigation

Foto 1.4  Nach dem Update vom 2. November liegt das COBI nun auch hier richtig und leitet mich über den optimalen Weg nach Hause! Prima!

 Andere Hersteller von modernen GPS-Radcomputern wie z.B. Wahoo oder Ciclosport haben nun komoot ebenfalls in ihre Systeme integriert, die zwar noch nicht so umfangreich in ihren Funktionen sind wie das COBI, aber trotzdem auch als Konkurrenz zu sehen sind! Ich denke, das die Integration von komoot wahrscheinlich eines der wichtigsten Features des Systems sein wird. Ganz einfach aus dem Grund, weil diese Navigations-Plattform mit seinen hervorragenden und einfachen Planungstools zu den beliebtesten in der gesamten Fahrrad-Community gehört! Da macht eine dementsprechende Integration Sinn!

 Des Weiteren ist mir aufgefallen, jetzt, wo die ersten verregneten Tage kamen, das das Rain-Cover nicht ganz wasserdicht zu sein scheint. Bei Nieselregen war nach kurzer Zeit mehrmals zu erkennen, wie Wasser schnell unter den Schutz gelangte (siehe Foto 1.5). Die Hülle war ordentlich und sauber angelegt und sie sitzt auch gut auf dem Smartphone! Ich habe es einige Male getestet, habe es trocken gewischt und bin wieder losgefahren. Das Ergebnis war leider immer gleich! Das finde ich  grenzwertig. Was passiert, wenn es mal stärker regnet? Dann könnten Smartphones oder/ und die Anschlüsse richtig in Mitleidenschaft gezogen werden! Da besteht auf alle Fälle Nachbesserungsbedarf und die Erfahrung anderer User wären hier mal interessant.  Die Bedienbarkeit des Smartphone durch die Hülle fühlt sich zwar etwas träge an, dafür lässt sich dieses aber auch recht gut mit Handschuhen benutzen! Da war ich positiv überrascht! Das Ablesen der Anzeigen ist mit dem Rain-Cover richtig gut! Da täuscht das Foto 1.5 übrigens! Außerdem kann man das logischerweise noch durch die Optimierung der Display-Helligkeit selber verbessern.

COBI, Navigation, Smartphone,Radfahren

Foto 1.5 Leider schien das Rain-Cover bei mir nicht ganz wasserdicht zu sein.

 Mit dem Energie-Management habe ich bisher zwei merkwürdige Beobachtungen machen können. Und das sah folgendermaßen aus: wenn das Smartphone vor Fahrtbeginn schon voll geladen ist und ich im Dashboard einstelle, das es deshalb während der Fahrt nicht geladen werden braucht, ist das Smartphone nach sage und schreibe 25 Minuten leer! Die Reichweite des Bosch-Akkus ( 400Wh ) beträgt in dem Fall nur knappe 80 Kilometer im Eco-Modus. Wenn das Smartphone andersherum während der Fahrt permanent geladen wird, hält es ewig durch. Doch die Reichweite des Bosch-Akkus beträgt dann im Eco-Modus manchmal nur minimale 50 Kilometer! Das kommt zwar selten vor, aber ist doch relativ auffällig! Den Akku lade ich immer bei gleichen Bedingungen! Sprich also Akku erst an die rund 20 Grad Raumtemperatur gewöhnen lassen und dann erst wieder an die Steckdose. Bevor ich das COBI installiert habe, hatte ich permanent Reichweiten von ca. 120 Kilometern im Eco-Modus! Also könnte es da  einen Zusammenhang geben! Einige Nutzer hatten darüber auch schon in ähnlicher Weise in einschlägigen Foren berichtet. Ich vermute aber, das dieses Problem schnell behoben sein wird. Es könnte auch schon mit dem letzten Update Geschichte sein, dies habe ich noch nicht ausreichend testen können. So ist dies also zunächst der Stand von vor dem 2. November!

 Zu dem Energie-Problem passt aber auch mein zweites, ähnliches Erlebnis. Einige Male ist es mir passiert, das ich im Glauben war, das das Smartphone aufgeladen werden würde und dann war es aber nicht der Fall! Das Smartphone ging aus und die Aufzeichnung verloren. Leider. Doch lobenswerter Weise war es kein Problem mein e-Bike weiterhin zu fahren. Ich konnte die Fahr-Modi weiterhin schalten wie ich wollte, allerdings natürlich ohne zu sehen, in welchem Modus ich gerade fuhr. Aber wenn man sein e-Bike kennt, sollte man das eigentlich gut „fühlen“ können. Was ich im übrigen deshalb schön fände, wäre eine permanente kleine Anzeige im Dashboard, ob das Smartphone gerade geladen wird oder nicht. Der kurze Hinweis beim Aufstecken des Smartphones ist schnell übersehen.

 Wie ich schon im 2.Teil erwähnte, fände ich ein explizites Stoppen und Pausieren von Touren sehr schön. Denn das Beispiel mit dem kurzen Besuch beim Bäcker gilt immer noch! Wenn ich das Alarmsystem deswegen einschalten möchte, muss ich die Tour erst beenden. Nach dem Bäckerei-Besuch fange ich danach die Tour wieder „Neu“ an. Das ist einfach nicht praktikabel und nervte mich persönlich mit der Zeit immer mehr, denn das Smartphone lasse ich bestimmt nicht auf dem Bike während ich im Geschäft bin. ICH möchte entscheiden, wann die Tour gestartet wird, wann ich NUR eine Pause mache und wann ICH eine Tour beende. Anderen Kunden ergeht es wohl so ähnlich wie mir. Eine Lösung sollte da doch schnell zu finden sein.

 Bemängelt wurde auch, das das Aufzeichnungen der Touren im Grunde nicht stattfindet. Das man z.B. mit Apple Health Daten der Tour einsehen kann, stimmt zwar. Aber mehr als die gefahrenen Kilometer sieht man hier auch nicht. Ein Im- und Export der Daten findet nach wie vor nicht statt. Viele Radfahrer möchten heutzutage einfach ihre Fitnessdaten immer und überall einsehen können. Auch die von letzter Woche, vom letzten Monat und vom letzten Jahr. Das fehlt beim COBI. Ist die Tour beendet, sind die Daten wie bereits erwähnt einfach weg. Weiterhin fehlen so ziemlich sämtliche Ansichtsmöglichkeiten eines normalen Radcomputers. Anzeigen, die permanent abzulesen sind und nicht verloren gehen, wenn man das Smartphone vom Hub abnimmt.  Wäre es  nicht vielleicht auch da interessant eine Fitness-Plattform einzurichten, auf der man alle seine gefahrenen Daten einsehen kann? Abrufbar auf Smartphone und Computer? Vielleicht ist das ja eine Idee für die Zukunft.

 Solide und sehr gut gelöst finde ich die Halterung für das Smartphone, also der HUB des Cobi. Da wackelt nichts, egal über welche Straße oder Wege man fährt. Das Smartphone sitzt sicher in seiner Halterung. Also in meinem Fall das Mount Case für das iPhone 6Plus. Die Haptik gefällt mir mit der Zeit  sogar immer mehr.

FAZIT BISHER:

 Vorschläge, Anregungen und konstruktive Kritik von den Nutzern die das System tagtäglich im Einsatz haben, können für die Entwickler des COBI nur von Vorteil sein. Gerade solche Tipps lassen das COBI für die Praxis besser und besser werden. Für ein junges Start-Up sind diese Hinweise Gold wert. Das man eventuell ein wenig Geduld mitbringen muss, egal welches junge Unternehmen man da nimmt, ist leider nicht auszuschließen. Einige Nutzer sind vom Service bei COBI aber leider sehr enttäuscht. Etwas mehr Transparenz wäre da vielleicht nicht verkehrt gewesen und ist in dieser Hinsicht leider etwas unglücklich gelaufen. Dem erst seit rund zwei Jahren bestehenden Unternehmen sollte man bei der enormen Herausforderung als Start-Up am Anfang aber noch mal kleinere Fehler eingestehen können!

 Trotzdem: Das COBI macht eine Menge Spaß! Die Aufmachung ist modern, schick und gelungen. Die hier oben beschriebenen Punkte sollen nicht als Zerriss dienen, sondern als Anregung für kommende Updates und Verbesserungen. COBI kann eine tragende Rolle bei der neuen modernen und urbanen Mobilität einnehmen. Denn nach wie vor ist das COBI mit riesigem Potenzial ausgestattet. Davon gilt es aber jetzt natürlich einiges abzurufen. Genauso wichtig ist es auf die Probleme der Kunden einzugehen und bei den wichtigen Dingen zügig eine Lösung anzubieten. Man muss sich aber noch einmal vor Augen führen, wie schwer und komplex es sein kann, so ein System auf den Markt zu bringen. Es wird leider oftmals unterschätzt, das Probleme auftauchen können, die man manchmal einfach nicht verhindern kann! Dazu noch gleich mehr unten im Interview!

 Ob ich mir das COBI noch einmal kaufen würde? Ein klares JA! Die jetzt zu erwartenden Funktionen und Verbesserungen nach dem etwas holprigen Anlauf dieses Produktes würden für mich ausschlaggebend sein! Das Produkt besitzt den gewissen Coolness-Faktor und hat im Grunde alle Möglichkeiten ein perfekter „Rad-Computer“ in modernem Gewand zu sein! Und deshalb glaube ich, das dies noch eine ganz spannende Geschichte werden kann!

                                                                                             ***   Fragen an Andreas Gahlert, Founder & CEO von COBI   ***
team-featured-andreasgahlert

Andreas, viele User haben sich über oft vorkommende Verbindungsabbrüche zwischen Smartphone und dem COBI beschwert. Auch in Verbindung mit Wearables. Seit dem habt ihr mehrere Updates herausgebracht um die Performance zu verbessern. Wie sieht die Lage heute aus?

Ui, du gehst also gleich zur Sache:) Die Probleme konnte man 3 Ursachen zuordnen: Batterie, Tuning Kits und IOS10. Ein Anteil von ca. 25% der Batterien hatten Lieferanten-Qualitäts-Schwankungen bei den Kontakten. Das Problem konnte man einfach identifizieren: Drückt man auf die Batterie und das Licht geht aus hat man ein defektes erwischt. Diese haben wir ausgetauscht so schnell es ging. Leider hatten wir nicht genügend auf Lager, so dass sich das verzögert hat. Sowas braucht man zum Start natürlich gar nicht… Nach den Optimierungen und  den folgenden Tests war alles prima. Die seit Oktober ausgelieferten Batterien haben das Problem nicht mehr.

Dann gab es einige Tuning Kits, die zu Abstürzen führten. Badassbikes z.B. geht super, Bikespeed-RS noch nicht. Die Lösung hierfür haben wir aktuell im testing.

IOS10 hat wegen des neuen W1 Chips im iPhone 7 und diverser iOS10 „Kinderkrankheiten“ zu Abstürzen vor allem im Zusammenspiel mit anderen BT Devices wie z.B. Wearables geführt. Dummerweise kam das mit unserem Launch zusammen. Apple hat das nachgebessert und nun sollte es stabil laufen.

Grundsätzlich hat COBI durch die Konnektivität zu Motor, Smartphone und Sensoren hohe Abhängigkeiten, die wahrscheinlich auch in Zukunft am Anfang zu Bugs führen können.

Die Karten in der Navigation des COBI sind rundherum gelungen. Sie sind übersichtlich, schick und nicht überfrachtet. Woran liegt es das aber die eigentliche Navigation noch nicht so richtig funktioniert und eher unglückliche Routen vorgeschlagen werden?

Die COBI Navigation richtet sich derzeit an Fahrradfahrer die einen geeigneten Weg von A nach B finden wollen – vor allem in der Stadt. Sie ersetzt keine Tourenplanung über Komoot oder vergleichbare Dienste.  Zu diesem Zwecke freuen wir uns derartige Dienste zukünftig in COBI zu integrieren.

Nichtsdestotrotz testen wir bereits weitere Maßnahmen um die Navigation kontinuierlich zu verbessern. Wir stehen hier von den Möglichkeiten noch ganz am Anfang.

Ich persönlich nutze die Karte oft auch ohne Ziel im 2D Modus zur Orientierung, z.B: beim Mountainbiken. Das geht schon super.

Im Update von gestern kam die Offlinekarten Funktion, die dir erlaubt auch ohne Internet zu navigieren. Als Nächstes kommt die Anbindung an komoot.

Ungeduldig warten viele auf dieses Herbst-Update mit Einbindung von komoot. Auf der EUROBIKE habt ihr ja schon einen Einblick gewährt, wie dies Aussehen wird und es hat anscheinend viel positive Resonanz gebracht. Wann kann man denn nun konkret mit der Veröffentlichung rechnen?

Die Erweiterung ist umgesetzt und  aktuell im Beta-Testing, sehr wahrscheinlich noch im Herbst – wie auf der Eurobike angekündigt. Hierbei werden die Routen, die in komoot abgespeichert wurden, automatisch in die COBI App übertragen. Die COBI Navigation fährt diese Routen dann ab.

Viele User geben in Internetforen wertvolle Informationen aus ihrer tagtäglichen Praxis mit dem COBI preis. Wie hoch schätzt ihr diese Unterstützung ein und wie versucht ihr diese Informationen bei zukünftigen Updates zu integrieren?

Ja, Wahnsinn wie viel Emotionen COBI weckt. Es gibt hunderte von positiven Beiträgen, teilweise euphorisch, aber auch die Kritiker. Das Feedback ist sehr wertvoll, wenn es konstruktiv ist. Wir planen eine Beta Tester Gruppe aufzustellen, Umfragen zu integrieren damit das besser strukturiert funktioniert.

Start-Ups haben es in der Regel gerade am Anfang nicht leicht. Das musstet ihr auch feststellen. Viele Leute haben ihren Unmut kundgetan über mangelnden Service, lange Wartezeiten, und vielen Problemen beim Einsatz des COBI. Wie seht ihr die Entwicklung bisher und was werdet ihr zukünftig ändern?

Wir müssen täglich aus den Fehlern lernen und es besser machen – ohne müde dabei zu werden. Viele bekommen ja gar nicht mit was wir sonst noch auf dem Schirm haben.  Neben der App Entwicklung noch Cloud-, Backend und Embedded Entwicklung, Hardware Entwicklung, Customer Service, Sales, Marketing, Quality, Produktion, Logistik, Finance und HR. Und nebenbei Investoren bei Laune halten, Motivation und Kultur mit 65 Mitarbeitern managen etc.

Aber immer wenn ich mich auf mein Rad schwinge und COBI einschalte weiss ich es ist es wert dafür zu kämpfen – weil es super cool ist und Spaß macht. Für mich persönlich ist die Entwicklung natürlich von Problemen gebremst, aber unter dem Strich positiv. Wir haben es geschafft aus einer Idee vor 2 Jahren ein Produkt in den Markt zu bringen was viele Menschen begeistert. Ein gutes Gefühl.

Andreas, vielen Dank für das kurze Interview!


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