#21.07.2017

Das ist also der Sommer. Ein permanentes auf und ab. Und immer diese Gewitter dabei.  Gab’s das früher eigentlich auch? Da erinnere ich mich als Kind, das es einfach mal sechs Wochen am Stück Sommer gab OHNE ständige Unwettergefahr. Das gehört wohl nun auch zum Klimawandel, oder? Zumindest ein Stück weit. Ein Grund mehr das Fahrrad öfters in den Alltag einzubauen und etwas für die Umwelt zu tun. Jeder sollte das. Ok, das war jetzt der Appell am Morgen 😉

Momentan läuft es ganz gut, ich bin zufrieden. Worüber ich mich freue ist, das die Familie anscheinend doch tatsächlich Lust am Radfahren bekommen hat. Die letzten Wochenenden wollten sie immer gerne eine Runde drehen. Selbst der Kurze fragte einmal bei Sauwetter, ob wir nicht eine kleine Tour machen. Da mir Regen im Grunde völlig egal ist, war ich natürlich sofort dabei! Überrascht war ich aber schon, denn meistens ist er doch noch aus Zucker. Doch es hat mir riesig Freude bereitet. Die Strecke hatten wir bei dem Wetter so gut wie für uns und für ihn war das alles sehr spannend, denn welches Kind findet es nicht aufregend zu sehen, wie Binnen-Schiffe durch Schleusen am Kanal gebracht werden? Auch konnte ich ihm unterwegs zeigen auf welchen Fußballplätzen am Wegesrand der Papa sich einst schon duelliert hat und überhaupt wie schön es in der näheren Umgebung sein kann. Er fand das alles unheimlich interessant. Kann ich ja nicht so viel verkehrt gemacht haben, oder? Sogar zum Radlertreff am Radcafé Radmosphäre am Niederfeldsee in Essen jeden Dienstag ist die Familie mittlerweile heiß darauf mitzukommen. Wahrscheinlich weil es dort so leckere Snacks und, laut Sohn, so einen tollen Kakao gibt. Man muss also nur ein paar Anreize schaffen, dann klappt’s auch mit dem Familien-Radeln 🙂

Und auch so bleibt es spannend für mich und meinen Blog. Die EUROBIKE steht quasi vor der Tür und auch ich werde dieses Jahr vor Ort sein – offiziell als Blogger des The Wriders Club! Finde ich eine tolle Sache und da freue mich wie Bolle drauf. Neue Leute kennenlernen, Erfahrungen austauschen, Kontakte knüpfen, neue Produkte sehen, fühlen, testen und so weiter. Und überall Fahrräder um mich herum! Herrlich…

Vorher ist auch noch etwas geplant, da werde ich bestimmt noch den ein oder anderen Artikel zu schreiben. Da werde ich in anderen Gefilden unterwegs sein und von dort garantiert noch einige Themen aufnehmen. Das wird höchst interessant. Wohin es geht? Lasst euch überraschen…

Ja und dann geht also noch in Kürze das große, ausführliche Interview mit COBI online. Die Jungs konnte ich letzte Woche in Frankfurt besuchen. Das war eine tolle Sache und äußerst informativ! So bin ich also wirklich sehr zufrieden momentan, an anderen Projekten wird aber auch noch gebastelt. Mal sehen, wohin die Reise geht. Aber es macht Spaß, wenn man sein Hobby auf so einer Basis ausleben kann. Die Grundlage für das alles, das Radfahren an sich, darf aber nicht zu kurz kommen. Deshalb schwinge ich mich nachher auch wieder auf den Sattel und radel gen Arbeit. Denn einen Hauptberuf habe ich nebenbei auch noch 😉

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TOUR: Mit der Familie auf Entdeckungstour

Bisher habe ich ja meistens Touren vorgestellt, auf denen ich so gut wie alleine unterwegs war. Schon von der Kilometeranzahl  und teilweise auch den Höhenmetern her sind diese Radtouren nicht so gut geeignet für Familien. Deshalb möchte ich an dieser Stelle einmal eine Fahrradtour vorstellen, auf der man der ganzen Familie gerecht wird. Es geht nicht um das „Kilometerfressen“, sondern um Abwechslung und Sehenswürdigkeiten, die die ganze Sippe spannend finden kann und die Bedürfnisse der Großen UND der Kleinen bedient. Kommt also mit uns mit auf eine landschaftlich reizvolle und Sehenswürdigkeiten nicht armen Tour rund um den Nationalpark Maasduinen in den Niederlanden und an der Grenze zu Deutschland, wo man ganz schnell auch Fernweh bekommen kann…Viel Spaß beim lesen und vielleicht radelt ihr die Tour ja mal nach! Den gpx-Track gibt es wieder am Ende des Berichts zum Download! Und wenn es euch gefallen hat, könnt ihr gerne mal ein LIKE da lassen 😉

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Flussdünenlandschaft im Nationalpark Maasduinen.

MOMENTE: Sternfahrt.Ruhr 2017 in der Stadt Essen

Gestern gab es in der..ähm…„Grünen Hauptstadt Essen 2017″…die Sternfahrt.Ruhr. Das erste mal das eine Sternfahrt in Essen endete. Zeitgleich gab es den „Tag der Bewegung“ in der Stadt wo auf einer Länge von rund drei Kilometern der Innenstadtring für den Autoverkehr gesperrt wurde. Jedenfalls war für die Radler um 13 Uhr Treffpunkt auf dem Parkplatz vor der Gruga. Über 600 Radler, leider etwas weniger als erwartet, machten sich von hier bei zunächst schlechten Wetters auf, um eine Tour durch die Stadt zu machen. Wendepunkt war die Zeche Zollverein, von hier ging es zurück zu besagten Innenstadtring, wo einige tausend Leute die Radler begrüßten. Drei Runden fuhren die Radler hier um den Ring, jetzt bei Sonnenschein. Ob Liegerad, MTB, Tandem, E-Bike oder Rennrad, alle hatten ihren Spaß dabei. Ich persönlich fand es etwas schade, das die Strecke oft durch kleinere Straßen führte und man so gar nicht die Aufmerksamkeit erreichte, die man eigentlich an diesem Tage verdient hätte. Trotzdem war es eine nette Veranstaltung. Nicht mehr und nicht weniger. Und damit ihr ein paar Eindrücke habt, gibt es hier auf meinem YouTube-Kanal das passende Video dazu. Also schaut doch mal rein.

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# 29.06.2017

Mittlerweile ist nun auch offiziell Sommerzeit. Der Tag fängt früh an und hört spät auf. Das Radfahren früh morgens zur Arbeit ist schon um diese Uhrzeit ein Genuss. Zu keiner anderen Jahreszeit kann ich in dieser Herrgottsfrühe so entspannen. Es ist eine angenehme Dämmerung wenn es aus dem Haus geht. Die Ruhe in den Straßen ist eine Wohltat, bei schönem Wetter werden die ersten kleineren Wolken sogar schon andächtig rosa. Besonders schön ist es wenn da am Radschnellweg die Natur noch ein kleines Schauspiel mit Bodennebel veranstaltet. Manchmal halte ich dann kurz an, inhaliere die frische, noch fast reine Luft tief ein und genieße den Moment bevor es dann weitergeht. Auch die Hasen hoppeln schon munter über den Radweg. In den letzten Jahren waren sie eher eine Plage, so viele waren das. Dieses Jahr hält es sich fast in Grenzen. Die Ausweichmanöver waren schon nervig, muss ich zugeben. Aber so ist es ok. Die Vögel zwitschern auch schon auf den Bäumen und im Gebüsch und begrüßen den Tag, wenn da die Sonne langsam kurz über den Horizont erscheint. Morgens um fünf scheint die Welt noch in Ordnung zu sein.

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Früh morgens kurz nach fünf auf dem Weg zur Arbeit

Ganz anders sieht es nach Feierabend aus. Zwar ist es nach wie vor wunderbar wenn die Sonne scheint, aber auf den Straßen ist es laut, die Luft kann man vor lauter Abgasen kaum einatmen. Und das in der Grünen Hauptstadt Essen! Das Gezwitscher der Vögel dringt gar nicht mehr bis zu den Ohren durch. Ich bin immer heilfroh wenn ich das erste Stück über die oftmals verstopften und gefährlichen Straßen hinter mir habe und ich endlich wieder auf dem RS1 bin. Er wirkt für mich wie eine Freiluftschneise. Die Luft dort ist wesentlich besser. Trotzdem ist dort das Gewusel an manchen Tagen groß. Die Ruhe des Morgens ist verflogen und der Radschnellweg zeigt ein anderes, lebendiges Gesicht. Ich bin aber froh über jeden Radfahrer der ihn nutzt! Und die Stadt Essen übrigens sollte das auch!

Und wenn ich hier so in der „Radmosphäre“, dem Café am RS1 in Altendorf sitze, diese Zeilen tippe, mit Blick auf die Trasse, dann sehe ich die Radler wie sie einer nach dem anderen von links oder rechts den Niederfeldsee entlang fahren. Viele von ihnen sind ebenfalls Pendler. Einige sind wahrscheinlich früh morgens schon vor oder kurz nach mir genauso wie ich diesen Radweg in Richtung Arbeit gefahren. Auch sie werden diese herrliche Ruhe und den sich anbahnenden Sonnenaufgang genossen haben und ganz entspannt zur Maloche gekommen sein.

Und das Fazit meines Gesabbels? Radfahren kann soooo glücklich machen! Jeden Tag!

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MOMENTE: Immer schneller und weiter – Zahlen, Rekorde, Statistiken

Ich stöber gerne in diversen Zeitschriften und dem weltweit umspannenden Internet nach interessanten Artikeln. Und genau dort habe ich vor kurzem im sozialem Netzwerk Facebook einen zum Nachdenken animierenden Post gefunden. Nachdem Marius R. in drei Tagen an die 500 Kilometer heruntergerissen hat kam bei ihm die Frage auf:

„Und jetzt“?

Die Frage wurde direkt selber beantwortet:

„Jetzt bin ich ein vollwertiges Mitglied der Leistungsgesellschaft, …, wo alles Zahlenreihen untergeordnet wird.“

Weiter heißt es:

Gemessen und vermessen, damit dem Profit und der Maximierung vielleicht doch noch eine quantifizierende Steigerung abgerungen werden kann.“

„Kalte Statistiken und Analysen, wo nichts von Gefühlen, von Glück und Liebe drin steht.“

„Unkreative Bilder von Kilometern, Kalorien, Durchschnittsgeschwindigkeiten und Höhenmetern.“

Mit klaren Worten ausgedrückt. Muss man so sagen. Doch was steckt dahinter? In der heutigen Gesellschaft herrscht ein permanenter Druck auf den Menschen. Immer und überall muss man sich selber und vor allem meistens anderen immer etwas beweisen. Ob beruflich oder privat, das spielt keine Rolle. Man muss immer besser sein als der andere. Größer, schneller, besser, mehr…so lautet die Devise heute. Alles wird hektischer, der Blick auf die Uhr lässt so manchen Puls hochgehen. Und viele kleine Dinge im Alltag bemerkt man schon  gar nicht mehr, die aber den Menschen selber kontrollieren. Willkommen in der modernen Zeit.

Und dann hat der Mensch ja noch seine Freizeit. Auch hier wird permanent versucht alles unter einem Hut zu bekommen. Sei es Familie, Freunde, der Verein, was auch immer. Nach der Arbeit und am Wochenende  kann es somit also auch das ein oder andere Mal hektisch zugehen. Wohl gemerkt: der Tag hat nur 24 Stunden! Zur Belohnung all dessen gibt man sich zum Ausgleich dem Lieblingssport hin. In diesem Fall sagen wir mal rein zufällig dem Radfahren.

Hier geht es dann direkt ins Hamsterlaufrad. Vielleicht und auch wahrscheinlich nicht jeder besitzt und benutzt einen Radcomputer, aber die meisten schon. Würde ich mal behaupten. Der klassische Radcomputer mit den Mindestanforderungen an Hauptfunktionen wie Stundenkilometer, Tages-Kilometer und Gesamtstrecke. Jeder Radfahrer weiß nach der Tour gerne wieviel Kilometer er denn gestrampelt hat. Beim Gespräch am Montag mit den Kollegen kann man so mehr oder weniger einen „raushauen“ wie man so schön sagt. Beim Kaffee mit Kollegen, die ihn entweder bewundern oder bemitleiden. Aber das ist ein anderes Thema.

Doch es gibt da auch die Sportler unter den Freizeitsportlern, die jeden Zentimeter, jeden Höhenmeter und jeden Stundenkilometer verbissen auf die Waage legen. Ganz zu schweigen von jeden Gramm zu viel das es gilt auf und am Rad zu vermeiden. Jeder gefahrene Kilometer wird so zum Wettkampf mit sich selbst oder den mitfahrenden Freunden. Die obligatorische Analyse per Datentool ist ein absolutes „MUSS“ um bei der nächsten Runde gewappnet zu sein. Besser zu sein als beim letzten Mal. Besser zu sein wie der „Konkurrent.“ Optimierung hält auch hier immer mehr Einzug um Rekorde zu brechen und persönliche Siege einzufahren. Natürlich gilt es im Wettkampf, im richtigen Wettbewerb und Rennen das Beste aus sich heraus zu holen. Das liegt in der Sache der Natur. Aber was bringt – auch dem Normalo-Radfahrer – der ganze Aufwand um Ziffern und immer verbesserten Zahlen? Was hat man davon? Kurzfristige innerliche Befriedigung?

„Erlebnisse, die Tatsache, das ich mich wohl und gesund fühle, das ich mich über die bunt blühende Natur oder ein gesichtetes Rehlein freue, verschwindet in unserem ruhelosen Maximierungsbestreben oft in einem Wust von Zahlenkolonnen.“

Genau darum geht es. Man muss also selbstverständlich unterscheiden zwischen Wettkampf-Sportler und dem „Otto-Normal-Radler.“ Nur das die Auswertung mit all seinen Facetten auch schon hier auf den Vormarsch ist. Ist es nicht vielleicht auch das Interesse an der eigenen Fitness, der eigenen Belastbarkeit, den eigenen Möglichkeiten,  das die Menschen in den Zahlendschungel treibt? Um so ein Bewusstsein für den eigenen Körper zu bekommen? Radfahren ist da zweifelsohne prädestiniert für. Doch kann das nicht auch zwanghaft werden wenn man sich nur hinter Zahlen verschanzt? Ist es also gut für den Menschen oder eher von Nachteil sich immer mehr dem Streben nach Höher, Schneller und Weiter zu verschreiben?

Letztendlich muss das, so salopp es auch klingt, jeder für sich selbst beantworten. Ich versuche das einmal aus meiner Sicht zu beschreiben. Wie sieht also bikingtom die ganze Sache? Hier mein Erklärungsversuch.

Ich bin von Klein auf immer dem Sport verbunden gewesen. Fußball hat mich groß gemacht, Radfahren hält mich fit für den Rest meines Lebens! Ergebnisse waren also von Anfang an ein ständiger Begleiter. Jedes Wochenende. In der Meisterschaft, bei Turnieren und sonstigen Veranstaltungen. Bis das Radfahren kam. Und dann? Einen Radcomputer wollte ich von Beginn an. Einfach um zu sehen: was bin ich heute gefahren, wieviel bin ich insgesamt geradelt? Einfach nur diese Infos reichten mir. Nur um einen kleinen Überblick zu haben. Nicht mehr, nicht weniger. Schließlich wollte ich einfach nur Radfahren. Kein Wettkampf, einfach die Gegend erkunden. Das war’s. Je mehr ich fuhr, desto mehr Infos kamen dann zum Vorschein, die mich interessierten. Die aufkommenden Möglichkeiten dann damals Touren auch mit dem Smartphone per GPS aufzuzeichnen fingen mich an zu faszinieren. Plötzlich gab es Apps die sämtliche Daten einer Radtour plötzlich mitlesen konnten. Die Daten konnte man auf Tourenportalen auslesen.  Höhenmeter, Kalorienverbrauch, Trittfrequenz und Puls waren auf einmal allgegenwärtig. Heute nicht mehr wegzudenken.

Doch ich sah das alles zwar als höchst interessant an, doch ich habe heute für mich den goldenen Mittelweg aus dem Datenwust gefunden. Ich kann damit umgehen. Als Beispiel dienen meine Wege als Pendler. Zunächst waren die Daten wichtig um herauszufinden wie lange ich bis zur Arbeitsstelle im Durchschnitt brauche, jetzt sind die gefahrenen Zeiten eher zweitrangig geworden. Denn die Zeiten sind sich in all den Jahren so ähnlich geworden das ich schon nach den Zahlen hinter den dem Komma  gucken müsste. Das ist mir zu müßig.

Absolut toll finde ich aber für meine Touren die Aufzeichnung um nachvollziehen zu können woher ich genau gefahren bin. So kann ich mir die Radtouren auf google earth anschauen und sehe so die Route noch einmal vor dem inneren Auge. Eine tolle Möglichkeit um in Erinnerungen zu schwelgen. Sich an die schönen Orte zu erinnern an denen man vorbeigefahren ist oder auch einen Halt eingelegt hat. Kein Zahlensalat in dem Moment, sondern sich zurückgesetzt fühlen. Gedanklich Gerüche wahrnehmen von frisch geschnittenem Gras, vom Regenschauer, der klare, feuchte Luft brachte.

Selbstverständlich habe ich auch noch immer sportliche Anreize und dazu bevorzuge ich auch Zahlen. So möchte ich immer in einem Monat mehr Kilometer fahren als in dem gleichen Monat des letzten Jahres. Vielleicht meine größtes „Laster“ in diesem Zusammenhang. Darauf achte ich recht gewissenhaft. Gefahrene Höhenmeter dagegen erachte ich zwar auch als wichtig, bin da aber nicht so verbissen als das es ein „Muss“ für eine bestimmte Anzahl sein müsste. Sehr interessant finde ich die Werte meiner Durchschnittsgeschwindigkeit. Sie lässt Rückschlüsse auf meine Fitness zu. Zum Anfang eines Jahres ist sie zum Beispiel drei bis vier Stundenkilometer unter dem Level wie in den Sommermonaten. Dabei fahre ich im Winter ja auch sehr viel mit dem Rad.

Jedenfalls habe ich Touren, die fahre ich unter rein sportlichen Gesichtspunkten. Da peile ich schon mal den persönlichen Rekord für die längste Strecke an einem Tag, für den schnellsten Kilometer „ever“ an. Oder versuche die Bestzeit meiner Haus- und Hof-Runde zu toppen und gebe dabei Vollgas. Genauso möchte ich manchmal den Berg vor der Haustür schneller bezwingen als beim letzten Mal. Und da genau liegt der Unterschied zwischen fast schon krankhaften Zwang alles an Zahlenwerten zu toppen was geht und einfachem Radfahren. MANCHMAL gehe ich sportlich ans Eingemachte, um mich auszupowern weil ich gerade Bock drauf habe. Und manchmal, eher meistens, radel ich einfach damit ich in der Natur abschalten, von der Landschaft etwas sehen kann und viele Dinge erlebe, sehe und fühle, die ich z.B. mit dem Auto niemals so intensiv wahrnehmen könnte. Ein gesunder Mix aus sportlicher Herausforderung und entspannendem Entdeckertums der Landschaft und der Region beim Radfahren.

„Natürlich macht Leistung Spaß, auch stolz und zufrieden. 190 Kilometer an einem Tag ist schon cool für mich, aber wir sollten aufpassen, das wir uns nicht zu sehr  einer Diktatur der Zahlen ausliefern.“ Marius R.

Manchmal wünschte auch ich mir das Radfahren einfach nur puristisch wäre, man sich einfach auf den Sattel schwingt und losfährt. Sonst nichts. Heute muss erst das Smartphone mit der Aufnahme gestartet und das Navi bequemt werden. Ich glaube, das man sich immer vor Augen halten sollte das Zahlen und Statistiken nicht alles sind. Sie können zwar ein netter Begleiter sein, dürfen aber nicht zur Obsession werden. Es gibt wichtigeres im Leben als irgendwelchen Rekorden hinterher zu fahren, von denen die wenigsten wissen das sie überhaupt existieren.

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TOUR: 1.Teil Radfahren ohne Grenzen – zwischen Deutschland und Frankreich

Auf dieser weiteren Runde im Lothringen konnte ich viel über die Geschichte der Region lernen. Der Kohleabbau spielte eine wesentliche Rolle in der Blütezeit des Industriezeitalters. Aber noch heute findet man überall Spuren dieser auch nicht immer einfachen Zeit. Die Landschaft ist beeindruckend, ebenso die Art und Weise wie sie von Menschenhand geformt und geprägt wurde. Das alles mit dem Fahrrad zu erkunden auf einer vielschichtigen Radtour ist ein besonderes, manchmal wegen der Höhenmeter auch anstrengendes Erlebnis. Doch wer sich nicht davor scheut wird für die Mühen immer wieder belohnt! Kommt also gerne mit auf eine kleine Reise in die Geschichte der Zeit und lest den neuen Reisebericht auf meiner TOUREN-Seite…

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Grenzstein zwischen Deutschland und Frankreich

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MOMENTE: Stadtradeln 2017 – mein Fazit

Gestern fand bei uns  hier in Essen das Nachtradeln statt. Gleichzeitig war dies auch die Abschlussveranstaltung der Aktion Stadtradeln 2017 an der bundesweit viele Städte und Kommunen teilnehmen mit dem Ziel mehr Leute auf das Fahrrad zu bekommen, die das Auto öfters mal stehen lassen und so ordentlich CO² einzusparen. Diese Aktion erfreut sich einer immer größeren Beliebtheit wie man an Hand der Teilnehmerzahlen jedes Jahr sehen kann. Man kann mit mehreren Leuten zum Beispiel Teams bilden, die dann zusammen möglichst viele Kilometer radeln. Natürlich kann man auch für sich selber fahren. Aber so entsteht auch ein wenig Sportsgeist und man macht gerne dann noch den ein oder anderen Kilometer mehr.

Auch ich hatte dieses Jahr wieder mein eigenes Blog-Team. Letztes Jahr hatten wir sogar den ersten Platz belegt in der Kategorie Team mit den meisten Radkilometern pro Kopf in der Teamgröße M. Dieses Jahr wurde mein Team etwas größer, doch an die Leistung des letzten Jahres kamen wir bei weiten nicht dran. Auf Grund einiger dummer Zufälle mussten schon früh einige aufgeben. Ob ein kaputtes Fahrrad oder Krankheit, manchmal ist es halt so und dann geht nix. Ist Pech. Aber darum geht es ja eigentlich auch gar nicht. Ziel war es für mich mehr Leute zu bewegen mal auf das Rad zu steigen oder zumindest einmal darüber nachzudenken zukünftig den ein oder anderen Weg einfach mal mit dem Fahrrad zurück zulegen. Ich glaube, das auch andere Teilnehmer so denken. Und darum geht es. Ein Bewusstsein zu schaffen, das man gerade kurze Strecken auch problemlos mit dem Rad bewältigen kann und das Auto dafür in der Garage lassen kann!

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Am Start um 21 Uhr in Essen

Zwar kann man bei der Aktion auch diverse Preise abräumen, aber das ist eher nebensächlich für mich. Dabei sein ist (fast) alles. Das Endergebnis steht jedenfalls noch nicht fest, man kann auch noch ein paar Tage seine geradelten Kilometer nachtragen. Natürlich werde auch ich gespannt sein wenn das Gesamtergebnis demnächst veröffentlicht wird. Man will ja doch wissen wo man gelandet ist.

Eine schöne Sache fand ich schließlich das Nachtradeln. Auf wichtigen Verkehrsachsen (mehr für die Autofahrer) hatten wir die Straße praktisch für uns. Unterstützt durch Polizei, Malteser und selbstverständlich dem ADFC, welche die Aufgabe sehr gut meisterten, war das eine gelungene Veranstaltung. Um 21 Uhr ging die Tour los und gegen Mitternacht wurde der Revierpark Nienhausen in Gelsenkirchen nach rund 25 Kilometern angesteuert, wo man sich eine leckere Bratwurst zum Mitternachtsimbiss einverleiben konnte.

Wer möchte, kann sich auf hier meinem YouTube-Kanal ein paar kurze Impressionen über das Nachtradeln anschauen. Viel Spaß dabei!

Vielen Dank an dieser Stelle auch an mein Team und jeden einzelnen, der es gewagt hat, für mich bei dieser Aktion an den Start zu gehen und Kilometer „zu fressen“. Es war mir eine Ehre und ich hoffe euch alle nächstes Jahr wieder beim Stadtradeln in meiner „Mannschaft“ begrüßen zu dürfen!

 

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#31.5.2017

Was soll ich sagen? Ich hab’s geschafft. Nur mein unbändiger Wille trotz teilweise widriger Umstände haben mich zu dieser Leistung angetrieben. Kurz vor der Zielgeraden wurde es nämlich noch einmal ungemütlich. Das Wetter schien sich gegen mich zu verschwören. Zuckende Blitze, dunkle und grollende Wolken mit Starkregen schienen meiner Rekordfahrt den Garaus zu machen. Es war Wahnsinn. Kurz vor Ende des Monats schien es so als wäre mein Ziel in weite Ferne gerückt. Ich wusste nicht ob ich noch diese eine Chance bekommen würde. Ich musste also das Letzte aus mir herausholen und das beste hoffen damit der ganze Einsatz nicht umsonst war. Niemand hätte mich davon abbringen können in diesen Augenblick. Bis zur Erschöpfung habe ich gekämpft. Gegen das Wetter, gegen den inneren Schweinehund, gegen alle Neider und die, die es niemals für möglich gehalten haben, das ich dies schaffe könnte. Ich setzte mich in den Sattel, schob die dunkle Sonnenbrille auf, ging ein letztes Mal in mich, bekreuzigte mich und atmete tief durch. Alle Kraft die ich noch hatte nahm ich in diesem Moment zusammen, trat mit kräftigen Schwung in die Pedale und…radelte einfach von der Arbeit nach Hause. Die 37igste Fahrt und das am letzten Tag dieses Monats ließen mich die Rekord-Kilometerzahl pro Monat von 1000 geradelten Kilometern knacken. Die Geschichtsbücher müssen nun neu geschrieben werden. Ich sonne mich derweil im Glanze dieses Ruhms und dem Erfolg dieses historischen Ereignisses! Vielen Dank für den Applaus!                       😉

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TOUR: In der Biosphäre des Bliesgau

Wer möchte, kann mich in meinem neusten Tour-Bericht aus dem Saarland begleiten. Mich verschlug es in das Biosphären-Reservat Bliesgau. Herrliche, abwechslungsreiche Landschaften gab es zu bestaunen und das ein oder andere Ahhh und Ohhh entwich mir von den Lippen wenn ich die fantastischen Aussichten von den verschiedenen Anhöhen bestaunen durfte. Lust bekommen? Dann lest den kompletten Bericht meiner Radtour auf der TOUREN-Seite. Am Ende gibt es dann auch den passenden gpx-Track wieder zum herunterladen! Als kleine Anregung gibt es hier sogar ein kurzes Video mit ein paar Impressionen! Viel Spaß!

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#24.05.2017

Besser als gedacht kam ich heute aus den Federn. Und welche Wunder gesunder Schlaf bewirken kann hat mein Allerwertester auch gemerkt. Zumindest auf der heutigen Radtour hatte ich die ersten 20 Kilometer Ruhe. Immerhin. Danach wurde es naturgemäß ungemütlicher, gerade bei Anstiegen. Aber egal. Wie bereits erzählt, bald gibt es viel Material zum lesen und gucken, auch von heute, das muss ich aber zu Hause in aller Ruhe noch sichten. Morgen geht es auf die letzte Runde in Lothringen. Hauptsächlich bin ich dann wieder auf französischer Seite unterwegs. Ich freue mich riesig drauf, leider sind die paar Tage dann auch schon wieder vorbei. Trotz der Strapazen mit den fiesen Anstiegen. Das gehört nunmal dazu. Und wenn ich wieder zu Hause bin, bekommt mein Bike zur Belohnung auch eine ordentliche Wäsche verpasst. Das hat das Rad sich verdient, nur mein Bett, das gehört dann mir,  nicht das es meint es dürfte jetzt immer mit unter die Decke 😉

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