MOMENTE: Wohin führt der Weg?

 Die Planungen für einige meiner Radtouren im kommenden Jahr haben begonnen. Jetzt ist es draußen immer schon früh dunkel, also genug Zeit um die ersten Karten zu studieren, Broschüren zu wälzen, einschlägige Zeitschriften zu lesen und das Internet zu durchforsten. Und was stelle ich da fest? Die Auswahl an tollen Radregionen ist soooooooo verdammt groß. Wie soll ich mich da entscheiden? Für meinen alljährlichen kleinen Radurlaub habe ich da die Qual der Wahl. Sicher bin ich mir noch nicht ob ich diesmal wieder Sterntouren radeln werde oder ob ich eine größere Rundtour mache. Beides hat seinen Reiz. Ob es diesmal bergig werden wird wie im  diesem Jahr glaube ich nicht unbedingt, schließe es aber noch nicht aus. Mal einem Fluss zu folgen wie der Aller wäre durchaus denkbar und schön, aber auch der Osten Deutschlands wäre bestimmt einmal reizvoll mit dem Fahrrad zu erkunden. Wenn ich so die Zeitschriften aufschlage und die Fotos  sehe könnte das sogar mein kommender Favorit für 2017 werden.

 Interessant finde ich mittlerweile auch die Möglichkeit mit einem Zelt zu reisen. Doch da habe ich keine große Erfahrung und muss mich mit dem Thema noch genauer auseinandersetzen. Was ist sinnvoll, was muss ich beachten? Was brauche ich dafür alles? Auch dazu werde ich die momentane Jahreszeit nutzen und mein Wissen und Horizont erweitern. Mal sehen ob das eine Option für mich sein könnte.

 Freuen tue ich mich auch schon wieder auf ausgiebige Tagestouren. Ob die jetzt direkt vor meiner Haustür starten und durch meine Heimat dem Ruhrgebiet führen werden oder aber irgendwo etwas weiter weg wie dem wunderschönen Paderborner Land, dem Emsland oder sonst wo. Es gibt immer viel zu sehen, dazu muss man gar nicht so weit weg fahren. Es ist schon manchmal erstaunlich was es alles direkt in der unmittelbaren Umgebung zu sehen und entdecken gibt. Gerade der Ruhrpott in all seinen Facetten hat eine großartige Fülle hinsichtlich von Sehenswürdigkeiten zu bieten. Da kommt bestimmt die ein oder andere Radtour zusammen!

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 Letzte Tage habe ich in einem Rad-Forum tolle Fotos aus Belgien gesehen. Auch dies ist ein mögliches Ziel für eine tolle Tages- oder Wochenendtour. Belgien ist für mich gut zu erreichen und scheint ebenfalls ein lohnendes Ausflugsziel zu sein. Das habe ich schon mal im Hinterkopf gespeichert.

 Aber auch die Niederlande, ebenfalls fast vor meiner Haustür gelegen, ist bei mir ganz hoch im Kurs. Gerade die Region Limburg hat es mir da angetan und wartet darauf von mir erradelt zu werden. Außerdem grenzt die südlichste der zwölf Provinzen der Niederlande an Belgien. Da könnte man auch die beiden Länder miteinander verbinden. Eine Überlegung ist das wert. Es wäre bestimmt eine wirklich schöne Radtour!

 Ihr seht, die Möglichkeiten sind groß. Es gibt einfach unheimlich schöne Ecken mit dem Rad zu erkunden. Und die Planung macht mir ja auch unheimlich Spaß. Die Nase in diverse Lektüren zu stecken und immer neue Ideen zu bekommen finde ich was feines. Die ersten Notizen sind also gemacht…

 Wie sieht denn eure Planung aus? Welche Touren und Strecken habt ihr ins Auge gefasst? Was würde euch gefallen? Tages- und Wochenendtouren oder doch die längeren Varianten? In die Berge oder doch eher ins Flachland? Wie bereitet ihr euch auf die nächste Radsaison vor?

Schreibt mir doch einfach mal unten in den Kommentaren wenn ihr Lust habt!


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# 29.11.2016

 Gestern ist es also passiert. Das erste Mal. Im Dunkeln. Nicht ganz unvorhergesehen, aber doch noch überraschend genug. Schmerzhaft war es in dem Moment zwar nicht, angenehm aber eben auch nicht. Was ich getan habe? Mich in bester Slapstick-Manier bei Glatteis mit dem Rad flach gelegt! Beim Anfahren an einer Ampel – wo es an der Stelle noch nicht glatt war! – und dem Abbiegen rechts in eine Straße – wo es dann verdammt glatt war! Und genau in der Kurve habe ich meine Perspektive bei knapp 8 km/h um 90 Grad gekippt. Ich saß dabei praktisch immer noch im Sattel, den Lenker umklammert, den linken Fuß noch auf dem dazugehörigen Pedal. Zum Glück war in dem Moment niemand anwesend. Wie hätte das auch ausgesehen? Ein Irrer der bei den frostigen Temperaturen mit dem Fahrrad unterwegs ist. Für manche ist der Anblick ja schon zuviel. Jedenfalls konnte ich mich selber schnell wieder vom Asphalt kratzen, dem heiß geliebten Rad ist auch rein gar nichts passiert. Satteltasche sei Dank! Ganz schnell wieder aufgestiegen und pfeifend so getan als ob rein nix gewesen wäre. Nur heute merke ich an der Hüfte dann doch ganz leicht die Stelle die die Straße zuerst geküsst hat. Na, halb so wild. In zwei Tagen ist da nichts mehr von zu spüren. Und was habe ich daraus gelernt? Glatteis ist doof, Hinfallen ist doof, kaputtes Rad wäre am doofsten. Und vielleicht sind Reifen mit Spikes doch gar nicht so doof? *Grübel*…

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MOMENTE: Suche beendet – Fahrrad gefunden!

 Meine Entscheidung ist gefallen. Ich habe „mein“ persönliches Fahrrad gefunden. Ich habe gut abgewogen welches der drei Räder ( siehe 1.Teil ) das Richtige sein könnte. Bei so einer Auswahl ist die Entscheidung gar nicht so leicht. Zumal einige Leser mir noch weitere, interessante Vorschläge gemacht haben. Der Markt bietet eine Fülle von Optionen und man hat so viele Möglichkeiten.

 Natürlich gehört das Testen bei der Entscheidungsfindung dazu. Probefahrten konnte ich aber nur beim ROSE und beim KOGA machen. Das CUBE war leider momentan nicht zu bekommen. Bei der Beratung in den Fachgeschäften war ich positiv überrascht. Der Service bei einer großen Kette im Ruhrgebiet war außerordentlich gut und absolut Kundenorientiert. Das KOGA wurde bei Fahrrad XXL schnell innerhalb von zwei Tagen in meiner passenden Rahmengröße zum Anschauen besorgt. Leider war dieses Rad im Karton defekt. Doch damit ich nicht umsonst den Weg in die Filiale gekommen war, wurde innerhalb einer Stunde ein Ersatzrad aus einer anderen Filiale besorgt! Zwar eine Rahmennummer größer, aber das nenne ich Kundenservice. Die Kompetenz des Verkäufers war enorm. Auf jede Frage von mir gab es mit der Antwort fundiertes Wissen zurück. Prima. Das hat mir sehr gut gefallen! Außerdem wurden mir noch Alternativen zum Worldtraveller29 gezeigt. Die sehr interessant, aber letztendlich dann doch keine Rolle für mich spielten.

 Bei der Testfahrt konnte ich mir einen ersten Eindruck über das KOGA machen. Es ist ein überaus solides und durchdachtes Fahrrad, wirkt aber beim Antritt etwas schwerfällig. Für den Einsatzzweck dieses Rads durchaus ausreichend, für mich aber nicht spritzig genug. Die Schaltung war schön knackig und flüssig, die Körperposition auf dem Rad für mich speziell leider nicht ganz optimal. Das empfindet natürlich jeder anders, das muss man dazu sagen. Deshalb sollte man ja gerade ein neues Fahrrad vor dem Kauf ausprobieren! Toll fand ich unter anderem das kleine, aber fein durchdachte Detail, das sich Q-Guard nennt. An der Hinterachse ist dies Schnellspanner und Schutz für das Schaltwerk zugleich! Tolle Sache! Als Bremse dient die gute MAGURA HS11, die ohne Breakbooster auskommen muss. Unterschiede sind aber nicht wirklich zu spüren gegenüber der den höherwertigen HS22 oder HS33. Alles in allem wirklich ein prima Fahrrad nur mit ein paar wenigen Abstrichen.

 ROSE ist ebenfalls für besonderen und guten Service bekannt. Kompetenz wird dort groß geschrieben. Und so wurde ich zuerst einmal vermessen und explizit gefragt, für welche Zwecke ich denn ein Fahrrad suche. Natürlich hatte ich viele Fragen, und der Verkäufer konnte mir immer die Vor- und Nachteile aufzeigen. Auffallend war die enorme Leidenschaft und das Wissen rund um das Radfahren. Selbstverständlich konnte ich das Black Creek-6 draußen Probefahren. Zuerst war ich zum Beispiel skeptisch gegenüber dem Speedlifter, aber auch hier wurde mir geraten dies einmal in verschiedenen Positionen auszuprobieren. Und ich war tatsächlich überrascht wie sportlich man damit unterwegs sein kann. Die Wahl zwischen einer Carbon- und einer Federgabel fiel mir auch nicht leicht. Eine Federgabel ist natürlich sehr komfortabel, eine aus Carbon ist dafür wendiger und leichter. Ansprechend war deshalb auch der sportliche Antritt des Fahrrads. Das konnte ich direkt feststellen und hat mich durchaus positiv überrascht. Ich ging nach der Testfahrt mit dem Verkäufer die komplette weitere Konfiguration durch. Kompetent, ohne mir irgendwelche unnötigen Teile aufschwatzen zu wollen. Und so entstand nach und nach auf dem Blatt das passende Fahrrad für mich. Die Entscheidung lag nun bei mir.

ENTSCHEIDUNG

 Letztendlich bin ich wieder bei ROSE gelandet und freue mich nun riesig auf „mein“ Black Creek. Ausschlaggebend war einfach die Individualisierung und das direkte positive (Sitz)Gefühl auf dem Rad. Das Konzept von ROSE ging bei mir voll auf. Im Grunde einen Rahmen zu nehmen und den komplett an seine Bedürfnisse anzupassen ohne Kompromisse an Qualität eingehen zu müssen ist eine feine Sache. Beim Worldtraveller29, das mich auch unheimlich angesprochen hat, hätte ich dies aber gemusst. Da wären ein paar zusätzliche Veränderungen (u.a. Licht, Sattel, Federstütze) für meinen Geschmack von Nöten gewesen, die allesamt noch einmal den Preis hochgetrieben hätten. Das war mir dann ehrlich gesagt einfach ein wenig Zuviel. Mit dem Black Creek bekomme ich nun ein hervorragendes Fahrrad, welches dazu noch ein geringeres Gewicht aufweist, das mich zuverlässig und komfortabel an meine Ziele bringen wird. Perfekt auf mich abgestimmt. Anfang Januar ist es dann soweit! Ich freue mich schon jetzt auf zahlreiche Touren und viele Kilometer, von denen ich dann selbstverständlich hier auf meinem Blog berichten werde!

ROSE Black Creek, Wunschrad, Radtouren, bikingtom

Gemacht für ausgiebige Radtouren, das Black Creek-6        Foto: ROSE


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INFO: CYCLING WORLD – Neue Fahrradmesse in Düsseldorf

 Letzte Tage entdeckte ich zufällig einen kleinen Bericht über diese neue Messe. Der Zusatz „ Deutschlands neue Ausstellung für feinste Radkultur“ ließ mich aufhorchen. Und so gelangte ich auf die Webseite dieser neuen Messe in Düsseldorf. Meiner Meinung nach scheint dies eine recht interessante Angelegenheit zu werden. Die Location an sich ist schon einen Besuch wert! Auf der Seite gibt es einen Bereich, da könnt ihr euch die mal in 360 Grad ansehen! Coole Sache!

 Aber zurück zum eigentlichen Thema. Auf der Messe werden selbstverständlich die neuesten Fahrräder gezeigt, die man auch ausprobieren kann. Genauso wird das Thema Zubehör aus dem höherwertigem Segment groß geschrieben, das man ebenfalls direkt vor Ort begutachten, testen und kaufen kann.  Natürlich dürfen die E-Bikes auch nicht fehlen. Auch dafür ist natürlich Platz. Themenschwerpunkte sind weiterhin E-Mobility, Urban Biking, Reisen, Cycling Couture und Sport. Alles, was die Radsaison 2017 zu bieten hat, darüber kann man sich dort informieren. Die Webseite ist zumindest sehr ansprechend aufgemacht und lässt auf eine interessante Messe hoffen. Den Termin sollte man sich mal im Kalender vormerken. Der 25. & 26. März 2017 sind in meinem Kalender schon mal rot markiert!

Klickt auf das Foto und ihr gelangt direkt auf die Homepage!

Messe Ausstellung Düsseldorf bikingtom


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Momente: Auf Suche nach dem optimalen Rad

 Jaaaaaa…es ist mal wieder soweit. Ich bin auf der Suche nach einem neuen Fahrrad!…Bumms. Da ist es raus. Vielleicht kommt jetzt die obligatorische Frage: „Wieso???“ Ja, genau. Wieso eigentlich? Warum brauche ich ein neues Rad? Wieso wieder Geld ausgeben? Muss das sein? Was soll das? Und warum, weshalb und sowieso???..Nun gut. Hier ein Erklärungsversuch.

 Meine Bedürfnisse beim Radfahren haben sich irgendwie geändert. Vom rasen und schnell sein bin ich etwas weggekommen. Obwohl das immer noch richtig Spaß macht und es weiterhin dazugehören soll. Nicht immer, hin und wieder reicht.

 Mich treibt es raus. Raus in die Natur. Durch Feld, Wald und Wiesen. An Flüssen und Bächen vorbei. Durch schöne Städte und Dörfer. Berge rauf und runter. Und weiter. Immer weiter. Bis hinter den Horizont. Und am liebsten noch darüber hinaus. Freiheit, unendliche Freiheit. Ausbruch aus dem alltäglichen Trott, rein ins pure Vergnügen. Lebensqualität, Zufriedenheit, Entspannung, glücklich sein. Am besten im Sattel eines mit mir eins werdenden Fahrrads…

 Das treibt mich an und ist meine Grundstimmung. „Aha,“…denkt ihr jetzt wahrscheinlich,…“so ist das also.“ Ja, in der Tat. Und jetzt gilt es ein Profil für das neue Rad zu erstellen das meinen Anforderungen entspricht. Dazu habe ich eine ganze Menge Lektüre bewegt und das Internet durchforstet. Schließlich muss ich mir ja von den in Frage kommenden Rädern ein Bild machen. Zu einem Ergebnis bin ich dann auch gekommen.

 Das sieht folgendermaßen aus: Das Fahrrad sollte ein ganzes Stück weit reisetauglicher sein als mein bisheriges, recht sportlich ausgelegtes ROSE-Bike. Also mit einem stabilen und robustem Gepäckträger. Beim Schaltwerk und allen dazugehörigen Komponenten möchte ich nur ungern Kompromisse eingehen. Da sollte Qualität oberste Priorität haben. Die Federung kann zwar straff sein, sollte aber gleichzeitig noch ein gewisses Maß an Komfort bieten, die auch mal ruppige Wege gut wegsteckt. Den Scheinwerfer finde ich ebenfalls sehr wichtig. Ein helles, weit leuchtendes und ausgewogenes Licht wäre von Vorteil. Trotz Trekking- bzw. Reise-Tauglichkeit sollte das Fahrrad möglichst einen leicht sportlichen Charakter haben. Schön wäre deshalb auch eine Portion Spritzigkeit. So das man auch mal flott das Tempo anziehen kann. Das ganze noch mit einem akzeptablen Gewicht.

 Hört sich zuerst recht einfach an. Doch die Suche nach dem dazu passenden Bike ist gar nicht so einfach. Doch am Ende des Tages habe ich drei Fahrräder ausgemacht die den Ansprüchen genügen könnten. Hier also mal meine engere Auswahl mit ein paar technischen Details:

CUBE Khatmandu

CUBE Khatmandu Trekkingbike

Alles dran am CUBE!                   Copyright CUBE

Schaltwerk/Umwerfer/Schalthebel/Kurbelgarnitur/Bremse Reine Shimano XT-Ausstattung   Scheinwerfer Busch&Müller Eyc T Senso Plus   Rücklicht Busch&Müller Toplight Linetec   Gepäckträger CUBE integrated Carrier   Sattel Selle Royal Freccia Video Gel   Vorderrad Nabe Shimano XT DH-T8000   Federgabel Rock Shox Paragon Gold   Felgen CUBE EX21, 32H, Disc, Tubeless Ready   Gewicht 14,6 kg   Preis 1699,-€


 

KOGA Worldtraveller29

Für die Weltreise gerüstet!

Mit so einem Fahrrad lässt sich die Welt hervorragend erkunden! Foto: KOGA

Schaltwerk Shimano SLX/Deore 10-fach   Bremsen Magura HS11   Reifen Vredestein Perfekt Trek Sportex 47-62   Scheinwerfer Busch&Müller Eyc + Top Light Line   Griffe Ergon GP3   Schloss Trelock Ring Schloss   Gepäckträger Tubus Logo EVO   Laufräder Doppelt geöst   Gewicht 16,5 kg   Preis 2199,- €


ROSE Black Creek-6

ROSE Black Creek-6 Trekkingbike

Beispiel-Foto. Entspricht nicht ganz genau meiner Konfiguration. Ich habe für mich eine absolute Top-Ausstattung gewählt.               Foto: ROSE

Achtung! Dies ist meine Wunschausstattung, da dieses Rad fast frei konfiguriert werden kann!   Sattel Terry Figura GT Gel   Sattelstütze Race Face Turbine, 400 mm   Kurbel/Schaltwerk/Ritzelpaket/Schalthebel/Kette/Umwerfer/Bremse Reine Shimano XT-Ausstattung   Scheinwerfer Lumotec IQ2 LUXOS B LED 70 LUX   Gepäckträger Racktime I-VALO Tour RTA, Rücklicht integriert   Griffe Ergon GP3   Schloss ABUS Ampar0 4850 LH NKR   Reifen Schwalbe Marathon Surpreme Reflex 50c Gewicht ab 13,8 kg   Preis 2031,- €


 So, das sind die wichtigsten Daten und Fakten. Wie soll man sich da Entscheiden? Jedes der drei Räder hat seine Vor- und Nachteile. Vor allem hat aber jedes der Räder individuelle Klasse! Das CUBE zum Beispiel hat eine hervorragende Ausstattung zu einem wirklich guten Preis. Das ROSE kann ich mir zusammenstellen wie ich will, fast ohne irgendwelche Kompromisse eingehen zu müssen. Das Koga versprüht den Charme einer aufregenden Weltreise und hat den „Will-Haben“-Effekt. Dafür ist es hier das teuerste Fahrrad. Beim CUBE ist der Gepäckträger innovativ, doch da er fest im Rahmen integriert ist, könnten Packtaschen da nicht eventuell zu Lackschäden führen? Das ROSE hat eine ungefederte Carbon-Gabel. Die könnte ich zwar tauschen gegen eine Federgabel, aber das Gesamt-Erscheinungsbild wäre damit irgendwie dahin. Wiederum beim KOGA müssten für meinen Geschmack noch kleinere Änderungen vorgenommen werden wie zum Beispiel ein anderer Sattel und vielleicht auch noch ein helleres Licht da ich gerne mehr hätte als 50 Lux. Das würde weiter ins Geld gehen. Vom Gewicht her ist das ROSE das leichteste Rad. KOGA hat ein relativ schweres Fahrrad, dafür ist es aber grundsolide und für alle Pisten geeignet. Es gilt viele Gründe gegeneinander abzuwägen.

 Die Entscheidung ist also nicht leicht. Helfen kann da natürlich eine Probefahrt. Ein „Muss“ für ein Fahrrad dieser Klasse. Das werde ich noch in Angriff nehmen! Fortsetzung folgt also! Doch es gibt da eine weitere Möglichkeit für die Entscheidungsfindung. Man frage die Community! Wer von euch denn eins der Fahrräder besitzen sollte, der kann mir gerne unten im Kommentarfeld seine Erfahrungen berichten. Darüber würde ich mich natürlich sehr freuen!

Außerdem könnt ihr hier abstimmen! Macht das doch einfach mal an Hand der Fakten, die ich euch gegeben habe und trefft eure Wahl!



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INFO: FAHRRAD-BLOG 2016

Kleiner Appell an euch: Gesucht wird mal wieder der Fahrrad-Blog 2016 auf fahrrad.de. Wer denn nun von euch Lust, Zeit und vor allem die Muße hat dort für mich abzustimmen, dem wäre ich sehr dankbar und würde mich sehr darüber freuen! Mich findet ihr in der Kategorie: Radreise. Schaut doch dort mal rein😉
fahrrad.de Top Fahrrad-Blogs-Wahl


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MOMENTE: Radunfälle in der Stadt Essen

 Die Überschrift sagt schon einiges aus. Wer die Tageszeitung aufschlägt oder auf örtlichen Internetseiten surft, hat in den letzten Wochen und Monaten häufiger von (tödlichen) Radunfällen in der Stadt Essen gelesen. Die Art und Weise der Berichterstattung sei dabei manchmal dahin gestellt und soll hier jetzt auch keine Rolle spielen.

 Ganz allein die Häufigkeit der Verkehrsunfälle mit Radbeteiligung ist momentan erschreckend wie ich finde. Zumindest kommt es mir so vor. Doch wie kommt es zu solch einer Vielzahl von Unfällen, was sind die Gründe?

 Das ist nicht leicht zu beantworten. Einer der häufigsten Ursachen solcher Unfälle sind Rechtsabbiegemanöver von Auto- und LKW-Fahrern. Die Fahrradfahrer werden da häufig schlicht und einfach vom übrigen Verkehr übersehen. Das ist nicht nur hier in der Stadt Essen der Fall, sondern so ziemlich überall in ganz Deutschland. Und trotzdem das Problem bekannt ist, wird verkehrstechnisch nicht all zu viel dagegen getan. Das ist die traurige Gewissheit. Als Grund werden oft fehlende finanzielle Mittel angegeben.

 Doch bauliche Maßnahmen an größeren Kreuzungen oder Engstellen könnten schon eine Menge bewirken. Dazu müsste man nur einmal über den Tellerrand schauen, also z.B. mal wieder in unser Nachbarland Niederlande, um praktikable Lösungen zu finden, die auch hier umsetzbar wären. Und das nicht nur um sichere Radwege zu gestalten, sondern gleichzeitig um noch mehr Lebensqualität in die Stadt zu bringen! Also praktisch zwei Fliegen mit einer Klappe schlagen. Hier mal exemplarisch zwei Beispiele. Würdet ihr euch so nicht auch sicherer mit dem Rad durch die Stadt bewegen?

https://bicycledutch.wordpress.com/2014/08/21/cycle-route-update-its-all-in-the-details/

https://bicycledutch.wordpress.com/2016/10/11/utrecht-reclaims-ever-more-space-for-people/

 Deutschland ist Autoland. Radfahren ist für die meisten Menschen Freizeitvergnügen und noch nicht richtig im normalen Alltag angekommen. Das aber gerade dort im Straßenverkehr definitiv auch das Fahrrad seine Daseinsberechtigung hat ist vielen Autofahrern ein Dorn im Auge. Fahrradfahrer werden nur als Hindernisse im Verkehr wahrgenommen. Dementsprechend gibt es leider oft ein aggressives Verhalten und Rowdytum gegenüber den Radlern.  Die Resultate aus solchem „Fehlverhalten“ kann man dann in der Zeitung nachlesen.

 Es gibt in Essen zwar Ansätze wie zum Beispiel die Öffnung von Einbahnstraßen für Fahrräder. Hauptsächlich um das Hauptroutennetz zu vervollständigen oder zu ergänzen. Aber verhindert das auch Unfälle? Bei mir stellt sich jedesmal ein mulmiges Gefühl ein wenn ich „verkehrt herum“ in eine Einbahnstraße fahre, obwohl es für mich als Fahrradfahrer erlaubt ist. Auch wenn die Öffnung von den meisten Initiativen befürwortet wird, es einige sehr stichhaltige Argumente gibt und dies ja auch richtig ist!

 Trotzdem sind im Grunde weitere Unfälle auf den Straßen dieser Stadt vorprogrammiert. Wer einmal selber mit dem Fahrrad versucht hat in Essen von A nach B zu kommen, weiß wovon ich schreibe. Ein selbst auferlegtes Ausgabenprogramm für eine bessere Radinfrastruktur – wenn man das so nennen kann – ist in meinen Augen nicht mal der Tropfen auf dem heißen Stein. Rund 500.000 EUR sind eigentlich zumindest für 2016 vorgesehen. Interessant wäre, ob dieser Betrag auch wirklich im vollem Umfang für das ausgegeben wird, wofür er gedacht war. Man erinnere sich an das Stadion Hafenstraße…

Hier einmal der Link zu den selbst auferlegten Maßnahmen für das Jahr 2016:

https://www.essen.de/meldungen/pressemeldung_988516.de.html

 In Hamburg zum Beispiel wird gerade richtig Geld in die Hand genommen. Dort soll bis 2029 der Radverkehrsanteil auch auf 25% erhöht werden. Dafür braucht es aber ebenfalls eine bessere und vor allem sichere Infrastruktur. Und so wird allen Anschein nach eine Summe von rund 29 Millionen Euro allein bis Ende 2018 investiert! So der Senat der Hansestadt!

http://hamburgize.blogspot.de/2016/10/hamburg-senat-will-29-millionen-euro.html

 Einer Stadt wie Essen, die den Radverkehrsanteil eigentlich in die Höhe treiben möchte, dafür aber viel zu wenig Einsatz zeigt, ist nur schwer zu helfen. Wenn man sich die selbst vorgenommenen Ziele der Stadt mal vor die Brust nimmt, dann bemerkt man schnell, das sich nur wenig im laufenden Jahr getan hat. Ein paar Pinselstriche für Schutzstreifen und ein paar neue Schilder reichen einfach nicht aus um sicheres Radfahren zu ermöglichen. Und vor allem nicht um mehr Menschen zum Radfahren zu animieren. Das ist eine Illusion!

 Der Titel „Grüne Hauptstadt Europas 2017“ halte ich im Grunde zwar für eine echte Chance, gerade um sicheres und attraktives Radfahren den Menschen schmackhaft zu machen. So wird es auch selbst von der Stadt nach außen transportiert, aber vieles könnte auch nur Augenwischerei sein. Und somit ist es durchaus möglich diese Chance wieder zu verpassen. Diese Gefahr ist nicht zu unterschätzen. Leider.

Bei der Stadt Essen war leider niemand für eine Stellungnahme zu erreichen.

WEITERE LINKS ZU DEM THEMA

http://www.presseportal.de/blaulicht/pm/11562/3451183

http://www.derwesten.de/staedte/essen/53-jaehrige-erliegt-verletzungen-nach-fahrradunfall-in-essen-id12162484.html

http://mobilitaetwerkstadt.de/100-fahrradstrassen/

http://velocityruhr.net/blog/2016/02/26/essener-bauprogramm-im-radverkehr-kleine-lichtblicke-fuer-die-gruene-hauptstadt-europas/#11/51.4472/7.0172


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TEST: 3.Teil COBI – oder „Wie läuft’s, Herr Gahlert?“

 Nun sind wieder einige Wochen vergangen um das COBI mit meinem e-Bike auf vielen weiteren Kilometern zu testen. Mittlerweile sind auch weitere Updates veröffentlicht worden, die vorwiegend erst einmal die Firmware verbessern sollten, um gegen die zahlreichen Systemabbrüche anzukommen, von denen leider viele User im Netz berichtet haben. Gerade am Anfang eines Produkt-Releases kann das durchaus passieren,  wie z.B. in Verbindung mit der Apple Watch und anderen Wearables schien es noch arge Probleme zu geben. Da wird es nötig sein ständig am Ball zu bleiben, denn diese Wearables werden immer beliebter! 🙂 Außerdem gab es ja für Apples IOS ein Update auf Version 10, welches auch erst auf das COBI  angepasst werden musste. Dies geschah erfreulicherweise recht zügig. Das Aufspielen der neuen Firmware per Bluetooth und der Updates für die App funktionierte bei mir einwandfrei. Ich empfand dies als sehr komfortabel!

 Des Weiteren gab es große Diskussionen um die Funktionalität des Controllers von Bosch mit dem COBI, denn die neue Version des Controllers soll angeblich mit dem System nicht kompatibel sein. Und die „alten“ Controller sind nicht mehr zu bekommen. COBI ist dieser Umstand bekannt und arbeitet wohl intensiv an einer zeitnahen Lösung. Auch wenn einige User zuerst etwas verärgert waren, aber auch diese man kann bei dieser Art von Problemen erst meist hinterher reagieren. Und man kann hier sicher sein, das COBI dies auch tut. Sonst wäre das ja kontraproduktiv und nicht im Sinne der Sache!

 Abstürze gab es bisher bei mir erst einmal. Dann aber nicht während der Fahrt, sondern beim Starten. Ich musste mich in der App plötzlich komplett neu anmelden. Alle Einstellungen waren weg. Wieso dies passiert ist, kann ich nicht sagen. Es war auch nur ein einziges Mal so. Bisher ist dieses Problem nicht wieder aufgetaucht!

 Mit Systemabbrüchen WÄHREND der Fahrt hatte ich allerdings bisher nicht zu kämpfen. Nicht einmal ist das COBI bei mir abgestürzt! Auch in Verbindung mit einem Brustgurt, wie bereits im 2. Teil beschrieben, oder einem Bluetooth-Lautsprecher, gab es bei weiteren Tests keinerlei Einschränkungen! Es läuft bei mir sehr gut, die Verbindung per Bluetooth ist permanent gewährleistet und ich mache mir da auch keine Sorgen.

 Neu hinzugekommen ist nun auch das man das AmbiSense Rücklicht gleichzeitig mit dem Frontlicht einschalten kann. Das Bremslicht-Feature wird aber wohl erst demnächst veröffentlicht.

 Händeringend wartete ich auf das Update mit der Einbindung von komoot. Denn die Navigation war so in der Form zunächst nicht für mich zu gebrauchen. Auf dem Foto 1.1 erkannte das Navi nicht, das ich mich eigentlich auf der roten Linie, dem Radschnellweg RS1 befand, sondern meinte, ich wäre ein ganzes Stück weiter weg auf dem Radweg auf der parallel führenden Straße. Auf Foto 1.3 ist die rote Linie, ebenfalls der RS1, auf dem ich eigentlich geradeaus fahren muss. Doch das COBI versuchte mich immer wieder vom RS1 hinunter zu leiten und eine Strecke zu nehmen, die nur bedingt für Radfahrer geeignet ist und deshalb einfach nicht in Frage kam. Doch nachdem das Update vom 2. November heraus kam, änderte sich die Navigation bei mir. Und zwar zum Positiven! Allerdings noch ohne komoot, dazu im Interview nachher mehr! Ich konnte dies jedenfalls direkt wieder auf meiner Haus- und Hof-Strecke testen. Gleiche Voraussetzungen und Einstellungen! Und siehe da, die Routenführung kam verdammt nah an meinen eigenen Weg heran, den ich bevorzuge! Eine freudige Verbesserung!  Zum Vergleich dazu die Fotos 1.2 und 1.4, die fast an der selben Stelle gemacht sind!  Das Kartenmaterial ist  übersichtlich in jeder Perspektive, ob 2D- oder 3D, ob rein- oder rausgezoomt, und meiner Meinung nach absolut Top! So müssen Karten zum Navigieren aussehen! Passend dazu gibt es jetzt mit dem Update auch weltweite Offline-Karten! Die kann man nun ganz einfach und bequem in der App herunterladen. Auch dies gefiel mir sehr gut!

COBI, Smartphone, Routing, Navigation

Foto 1.1  Tolle Karten beim COBI, nur das Navigieren klappte noch nicht ganz so gut! Eigentlich bin ich hier auf der roten Linie (Radschnellweg RS1) unterwegs.

COBI, Smartphone, Routing, Navigation

Foto 1.2  Hier ist das Routing eindeutig richtig! Nach dem Update vom 2. November!

 

COBI, Smartphone, Routing, Navigation

Foto 1.3  Nächstes Beispiel: Die Routenführung wich bei diesem Screenshot vor dem Update trotz der optimalen Bahntrasse des Radschnellweg RS1 (rote Linie) ab und wollte mich hier über schlechte Straßen führen.

COBI, Smartphone, Routing, Navigation

Foto 1.4  Nach dem Update vom 2. November liegt das COBI nun auch hier richtig und leitet mich über den optimalen Weg nach Hause! Prima!

 Andere Hersteller von modernen GPS-Radcomputern wie z.B. Wahoo oder Ciclosport haben nun komoot ebenfalls in ihre Systeme integriert, die zwar noch nicht so umfangreich in ihren Funktionen sind wie das COBI, aber trotzdem auch als Konkurrenz zu sehen sind! Ich denke, das die Integration von komoot wahrscheinlich eines der wichtigsten Features des Systems sein wird. Ganz einfach aus dem Grund, weil diese Navigations-Plattform mit seinen hervorragenden und einfachen Planungstools zu den beliebtesten in der gesamten Fahrrad-Community gehört! Da macht eine dementsprechende Integration Sinn!

 Des Weiteren ist mir aufgefallen, jetzt, wo die ersten verregneten Tage kamen, das das Rain-Cover nicht ganz wasserdicht zu sein scheint. Bei Nieselregen war nach kurzer Zeit mehrmals zu erkennen, wie Wasser schnell unter den Schutz gelangte (siehe Foto 1.5). Die Hülle war ordentlich und sauber angelegt und sie sitzt auch gut auf dem Smartphone! Ich habe es einige Male getestet, habe es trocken gewischt und bin wieder losgefahren. Das Ergebnis war leider immer gleich! Das finde ich  grenzwertig. Was passiert, wenn es mal stärker regnet? Dann könnten Smartphones oder/ und die Anschlüsse richtig in Mitleidenschaft gezogen werden! Da besteht auf alle Fälle Nachbesserungsbedarf und die Erfahrung anderer User wären hier mal interessant.  Die Bedienbarkeit des Smartphone durch die Hülle fühlt sich zwar etwas träge an, dafür lässt sich dieses aber auch recht gut mit Handschuhen benutzen! Da war ich positiv überrascht! Das Ablesen der Anzeigen ist mit dem Rain-Cover richtig gut! Da täuscht das Foto 1.5 übrigens! Außerdem kann man das logischerweise noch durch die Optimierung der Display-Helligkeit selber verbessern.

COBI, Navigation, Smartphone,Radfahren

Foto 1.5 Leider schien das Rain-Cover bei mir nicht ganz wasserdicht zu sein.

 Mit dem Energie-Management habe ich bisher zwei merkwürdige Beobachtungen machen können. Und das sah folgendermaßen aus: wenn das Smartphone vor Fahrtbeginn schon voll geladen ist und ich im Dashboard einstelle, das es deshalb während der Fahrt nicht geladen werden braucht, ist das Smartphone nach sage und schreibe 25 Minuten leer! Die Reichweite des Bosch-Akkus ( 400Wh ) beträgt in dem Fall nur knappe 80 Kilometer im Eco-Modus. Wenn das Smartphone andersherum während der Fahrt permanent geladen wird, hält es ewig durch. Doch die Reichweite des Bosch-Akkus beträgt dann im Eco-Modus manchmal nur minimale 50 Kilometer! Das kommt zwar selten vor, aber ist doch relativ auffällig! Den Akku lade ich immer bei gleichen Bedingungen! Sprich also Akku erst an die rund 20 Grad Raumtemperatur gewöhnen lassen und dann erst wieder an die Steckdose. Bevor ich das COBI installiert habe, hatte ich permanent Reichweiten von ca. 120 Kilometern im Eco-Modus! Also könnte es da  einen Zusammenhang geben! Einige Nutzer hatten darüber auch schon in ähnlicher Weise in einschlägigen Foren berichtet. Ich vermute aber, das dieses Problem schnell behoben sein wird. Es könnte auch schon mit dem letzten Update Geschichte sein, dies habe ich noch nicht ausreichend testen können. So ist dies also zunächst der Stand von vor dem 2. November!

 Zu dem Energie-Problem passt aber auch mein zweites, ähnliches Erlebnis. Einige Male ist es mir passiert, das ich im Glauben war, das das Smartphone aufgeladen werden würde und dann war es aber nicht der Fall! Das Smartphone ging aus und die Aufzeichnung verloren. Leider. Doch lobenswerter Weise war es kein Problem mein e-Bike weiterhin zu fahren. Ich konnte die Fahr-Modi weiterhin schalten wie ich wollte, allerdings natürlich ohne zu sehen, in welchem Modus ich gerade fuhr. Aber wenn man sein e-Bike kennt, sollte man das eigentlich gut „fühlen“ können. Was ich im übrigen deshalb schön fände, wäre eine permanente kleine Anzeige im Dashboard, ob das Smartphone gerade geladen wird oder nicht. Der kurze Hinweis beim Aufstecken des Smartphones ist schnell übersehen.

 Wie ich schon im 2.Teil erwähnte, fände ich ein explizites Stoppen und Pausieren von Touren sehr schön. Denn das Beispiel mit dem kurzen Besuch beim Bäcker gilt immer noch! Wenn ich das Alarmsystem deswegen einschalten möchte, muss ich die Tour erst beenden. Nach dem Bäckerei-Besuch fange ich danach die Tour wieder „Neu“ an. Das ist einfach nicht praktikabel und nervte mich persönlich mit der Zeit immer mehr, denn das Smartphone lasse ich bestimmt nicht auf dem Bike während ich im Geschäft bin. ICH möchte entscheiden, wann die Tour gestartet wird, wann ich NUR eine Pause mache und wann ICH eine Tour beende. Anderen Kunden ergeht es wohl so ähnlich wie mir. Eine Lösung sollte da doch schnell zu finden sein.

 Bemängelt wurde auch, das das Aufzeichnungen der Touren im Grunde nicht stattfindet. Das man z.B. mit Apple Health Daten der Tour einsehen kann, stimmt zwar. Aber mehr als die gefahrenen Kilometer sieht man hier auch nicht. Ein Im- und Export der Daten findet nach wie vor nicht statt. Viele Radfahrer möchten heutzutage einfach ihre Fitnessdaten immer und überall einsehen können. Auch die von letzter Woche, vom letzten Monat und vom letzten Jahr. Das fehlt beim COBI. Ist die Tour beendet, sind die Daten wie bereits erwähnt einfach weg. Weiterhin fehlen so ziemlich sämtliche Ansichtsmöglichkeiten eines normalen Radcomputers. Anzeigen, die permanent abzulesen sind und nicht verloren gehen, wenn man das Smartphone vom Hub abnimmt.  Wäre es  nicht vielleicht auch da interessant eine Fitness-Plattform einzurichten, auf der man alle seine gefahrenen Daten einsehen kann? Abrufbar auf Smartphone und Computer? Vielleicht ist das ja eine Idee für die Zukunft.

 Solide und sehr gut gelöst finde ich die Halterung für das Smartphone, also der HUB des Cobi. Da wackelt nichts, egal über welche Straße oder Wege man fährt. Das Smartphone sitzt sicher in seiner Halterung. Also in meinem Fall das Mount Case für das iPhone 6Plus. Die Haptik gefällt mir mit der Zeit  sogar immer mehr.

FAZIT BISHER:

 Vorschläge, Anregungen und konstruktive Kritik von den Nutzern die das System tagtäglich im Einsatz haben, können für die Entwickler des COBI nur von Vorteil sein. Gerade solche Tipps lassen das COBI für die Praxis besser und besser werden. Für ein junges Start-Up sind diese Hinweise Gold wert. Das man eventuell ein wenig Geduld mitbringen muss, egal welches junge Unternehmen man da nimmt, ist leider nicht auszuschließen. Einige Nutzer sind vom Service bei COBI aber leider sehr enttäuscht. Etwas mehr Transparenz wäre da vielleicht nicht verkehrt gewesen und ist in dieser Hinsicht leider etwas unglücklich gelaufen. Dem erst seit rund zwei Jahren bestehenden Unternehmen sollte man bei der enormen Herausforderung als Start-Up am Anfang aber noch mal kleinere Fehler eingestehen können!

 Trotzdem: Das COBI macht eine Menge Spaß! Die Aufmachung ist modern, schick und gelungen. Die hier oben beschriebenen Punkte sollen nicht als Zerriss dienen, sondern als Anregung für kommende Updates und Verbesserungen. COBI kann eine tragende Rolle bei der neuen modernen und urbanen Mobilität einnehmen. Denn nach wie vor ist das COBI mit riesigem Potenzial ausgestattet. Davon gilt es aber jetzt natürlich einiges abzurufen. Genauso wichtig ist es auf die Probleme der Kunden einzugehen und bei den wichtigen Dingen zügig eine Lösung anzubieten. Man muss sich aber noch einmal vor Augen führen, wie schwer und komplex es sein kann, so ein System auf den Markt zu bringen. Es wird leider oftmals unterschätzt, das Probleme auftauchen können, die man manchmal einfach nicht verhindern kann! Dazu noch gleich mehr unten im Interview!

 Ob ich mir das COBI noch einmal kaufen würde? Ein klares JA! Die jetzt zu erwartenden Funktionen und Verbesserungen nach dem etwas holprigen Anlauf dieses Produktes würden für mich ausschlaggebend sein! Das Produkt besitzt den gewissen Coolness-Faktor und hat im Grunde alle Möglichkeiten ein perfekter „Rad-Computer“ in modernem Gewand zu sein! Und deshalb glaube ich, das dies noch eine ganz spannende Geschichte werden kann!

                                                                                             ***   Fragen an Andreas Gahlert, Founder & CEO von COBI   ***
team-featured-andreasgahlert

Andreas, viele User haben sich über oft vorkommende Verbindungsabbrüche zwischen Smartphone und dem COBI beschwert. Auch in Verbindung mit Wearables. Seit dem habt ihr mehrere Updates herausgebracht um die Performance zu verbessern. Wie sieht die Lage heute aus?

Ui, du gehst also gleich zur Sache:) Die Probleme konnte man 3 Ursachen zuordnen: Batterie, Tuning Kits und IOS10. Ein Anteil von ca. 25% der Batterien hatten Lieferanten-Qualitäts-Schwankungen bei den Kontakten. Das Problem konnte man einfach identifizieren: Drückt man auf die Batterie und das Licht geht aus hat man ein defektes erwischt. Diese haben wir ausgetauscht so schnell es ging. Leider hatten wir nicht genügend auf Lager, so dass sich das verzögert hat. Sowas braucht man zum Start natürlich gar nicht… Nach den Optimierungen und  den folgenden Tests war alles prima. Die seit Oktober ausgelieferten Batterien haben das Problem nicht mehr.

Dann gab es einige Tuning Kits, die zu Abstürzen führten. Badassbikes z.B. geht super, Bikespeed-RS noch nicht. Die Lösung hierfür haben wir aktuell im testing.

IOS10 hat wegen des neuen W1 Chips im iPhone 7 und diverser iOS10 „Kinderkrankheiten“ zu Abstürzen vor allem im Zusammenspiel mit anderen BT Devices wie z.B. Wearables geführt. Dummerweise kam das mit unserem Launch zusammen. Apple hat das nachgebessert und nun sollte es stabil laufen.

Grundsätzlich hat COBI durch die Konnektivität zu Motor, Smartphone und Sensoren hohe Abhängigkeiten, die wahrscheinlich auch in Zukunft am Anfang zu Bugs führen können.

Die Karten in der Navigation des COBI sind rundherum gelungen. Sie sind übersichtlich, schick und nicht überfrachtet. Woran liegt es das aber die eigentliche Navigation noch nicht so richtig funktioniert und eher unglückliche Routen vorgeschlagen werden?

Die COBI Navigation richtet sich derzeit an Fahrradfahrer die einen geeigneten Weg von A nach B finden wollen – vor allem in der Stadt. Sie ersetzt keine Tourenplanung über Komoot oder vergleichbare Dienste.  Zu diesem Zwecke freuen wir uns derartige Dienste zukünftig in COBI zu integrieren.

Nichtsdestotrotz testen wir bereits weitere Maßnahmen um die Navigation kontinuierlich zu verbessern. Wir stehen hier von den Möglichkeiten noch ganz am Anfang.

Ich persönlich nutze die Karte oft auch ohne Ziel im 2D Modus zur Orientierung, z.B: beim Mountainbiken. Das geht schon super.

Im Update von gestern kam die Offlinekarten Funktion, die dir erlaubt auch ohne Internet zu navigieren. Als Nächstes kommt die Anbindung an komoot.

Ungeduldig warten viele auf dieses Herbst-Update mit Einbindung von komoot. Auf der EUROBIKE habt ihr ja schon einen Einblick gewährt, wie dies Aussehen wird und es hat anscheinend viel positive Resonanz gebracht. Wann kann man denn nun konkret mit der Veröffentlichung rechnen?

Die Erweiterung ist umgesetzt und  aktuell im Beta-Testing, sehr wahrscheinlich noch im Herbst – wie auf der Eurobike angekündigt. Hierbei werden die Routen, die in komoot abgespeichert wurden, automatisch in die COBI App übertragen. Die COBI Navigation fährt diese Routen dann ab.

Viele User geben in Internetforen wertvolle Informationen aus ihrer tagtäglichen Praxis mit dem COBI preis. Wie hoch schätzt ihr diese Unterstützung ein und wie versucht ihr diese Informationen bei zukünftigen Updates zu integrieren?

Ja, Wahnsinn wie viel Emotionen COBI weckt. Es gibt hunderte von positiven Beiträgen, teilweise euphorisch, aber auch die Kritiker. Das Feedback ist sehr wertvoll, wenn es konstruktiv ist. Wir planen eine Beta Tester Gruppe aufzustellen, Umfragen zu integrieren damit das besser strukturiert funktioniert.

Start-Ups haben es in der Regel gerade am Anfang nicht leicht. Das musstet ihr auch feststellen. Viele Leute haben ihren Unmut kundgetan über mangelnden Service, lange Wartezeiten, und vielen Problemen beim Einsatz des COBI. Wie seht ihr die Entwicklung bisher und was werdet ihr zukünftig ändern?

Wir müssen täglich aus den Fehlern lernen und es besser machen – ohne müde dabei zu werden. Viele bekommen ja gar nicht mit was wir sonst noch auf dem Schirm haben.  Neben der App Entwicklung noch Cloud-, Backend und Embedded Entwicklung, Hardware Entwicklung, Customer Service, Sales, Marketing, Quality, Produktion, Logistik, Finance und HR. Und nebenbei Investoren bei Laune halten, Motivation und Kultur mit 65 Mitarbeitern managen etc.

Aber immer wenn ich mich auf mein Rad schwinge und COBI einschalte weiss ich es ist es wert dafür zu kämpfen – weil es super cool ist und Spaß macht. Für mich persönlich ist die Entwicklung natürlich von Problemen gebremst, aber unter dem Strich positiv. Wir haben es geschafft aus einer Idee vor 2 Jahren ein Produkt in den Markt zu bringen was viele Menschen begeistert. Ein gutes Gefühl.

Andreas, vielen Dank für das kurze Interview!


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TOUR: Wiener Schmäh

Zum Abschluss der Touren-Saison gab es für mich noch mal einen schönes Highlight. Mich hatte es nach Wien in unser Nachbarland Österreich verschlagen. Das Wetter war zwar ziemlich grau, aber das konnte mich nicht davon abhalten einmal diese aufregende Stadt ein wenig zu erkunden. Mit so vielen Sehenswürdigkeiten ist ein Tag definitiv zu kurz, doch man kann sich zumindest schon mal einen sehr guten Überblick verschaffen. Geht mit mir auf Erkundungstour und holt euch doch mal Inspirationen. Auf geht’s! Hier findet ihr meinen Bericht! Viel Spaß!

Radtour,bikingtom,Schloss Schönbrunn,Österreich,Sightseeing


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MOMENTE: Auch wenn’s mal grau ist

Ihr kennt sicher auch solche Tage, die total trist sind und man selber eigentlich gar nichts unternehmen möchte. Alles ist grau da draußen. Dieie Wolken hängen tief, als ob es jeden Moment anfängt zu regnen. Also so richtig ungemütlich halt. Doch bevor man vor der Glotze auf der Couch bei Cola und Schokolade versackt, was ja bekanntlich gar nicht gut für den stahlhart durchtrainierten Rad-Body ist, kommt man zu dem Punkt, wo man sich dann doch bequemt und sich die Radlerklamotten anzieht. So erging es mir heute. Und ist es nicht so, wenn man auf dem Sattel sitzt, das die Welt wieder in Ordnung ist? Das ist das schöne am Radfahren. Alles Negative wird ausgeblendet, man konzentriert sich auf die nächste Biegung, den nächsten Anstieg. Man kann sofort jede Pedalumdrehung genießen und am Wegesrand schon nach kürzester Zeit tolle Dinge entdecken. Der triste Tag, das olle Grau, ist damit schnell vergessen. Ist das nicht einfach herrlich? Es muss keine Tour von dutzenden Kilometern sein. Es reichen manchmal schon einige wenige Kilometer aus um einem das Lächeln an solchen Tagen wieder ins Gesicht zu zaubern. Die Couch kann warten!

Radfahren, Steiermark, Österreich, bikingtom

Auch tristes Wetter hat seinen Reiz


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