TOUR: KWL – Kamen.Werne.Lünen.

Der Sommer kam dieses Jahr erst spät. Doch dann mit Wucht. Im September noch so warme Temperaturen zu haben ist schon außergewöhnlich. Das wollte ich ausnutzen und bin eine schon länger geplante Tour gefahren. Das östliche Ruhrgebiet stand auf meiner Agenda. Und wer auch einmal dort einmal mit dem Rad fahren möchte, der findet am Ende des Berichts den Link zum Download der Tour! Hier geht es zum Bericht!

Fahrradtour bikingtom Kamen Werne Lünen Colani Ufo Colani-Ei

 


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TEST: 2.TEIL COBI – oder „Wie läuft’s?“

 Seit einer guten Woche benutze ich nun das COBI tagtäglich auf meinem E-Bike. Dabei fällt natürlich einiges bei der Bedienung des Systems auf. Hier also in Kurzform bisherige Erkenntnisse.

 Weiterhin gefällt mir die relativ einfach verständliche Bedienung. Die Übersichtlichkeit ist gegeben, so muß das für ein smartes System sein. Außerdem habe ich bisher nicht einen einzigen Absturz des COBI erlebt, den leider laut Internet schon einige mitgemacht haben. Da glaube ich aber, das die Performance mit kommenden Updates wesentlich verbessert wird. Davon kann man ausgehen.

 Doch einige Dinge könnte man ebenfalls noch verbessern. Deshalb soll das hier jetzt auf  keinen Fall ein „schlecht reden“ sein, sondern eher ein Austausch mit den Konstrukteuren und Entwicklern, die so sehen können, was wir als Kunde uns in der gängigen Praxis wünschen und uns auffällt! Nur so kann das COBI permanent verbessert werden! Und das ist es ja, was wir als Kunden alle wollen! Aber fangen wir mal an:

  • Es fängt an mit dem Gesamtkilometerzähler, der zwar jetzt beim e-Bike integriert ist, aber nur so lange wie das COBI auf dem Hub sitzt. Der Kilometerstand wird anscheinend jedes mal beim Verbinden neu aus den Motor-Daten ausgelesen. Das Ganze finde ich etwas unglücklich, aber das könnte man bestimmt in der Software ändern, so das man, egal wo man ist, den Kilometerstand einsehen kann.
  • Des weiteren finde ich das Starten und Stoppen einer Tour nicht so gut gelöst. In der Praxis sieht es beim Starten so aus, das die Zeit direkt läuft, wenn man das COBI verbunden hat und im Hauptmenü ist. Manchmal erledigt man ja vor dem wirklichen Start noch irgendwelche Sachen, z.B. packen der Tasche oder ähnliches. Doch das COBI lässt die Zeit schon laufen. Beim Stoppen ist es ja so, das man das Smartphone aus der Halterung nimmt, hochkant hält und durch tippen die Tour beendet. Geht man also während der Fahrt zum Beispiel kurz beim Bäcker rein, nimmt das Smartphone dabei vom Hub und kommt dann ganz schnell aus Versehen ans Display, ist die Tour beendet und man fängt wieder neu an. Schöner wäre es, wenn man ganz explizit die Tour starten, pausieren und beenden könnte. Die Idee dahinter, wie es momentan gelöst ist, ist zwar nicht schlecht. Denn Starten und Stoppen gehen so unheimlich schnell, aber bisher zeigt sich bei mir in der Praxis, das dies doch noch ein wenig unpraktikabel ist. Aber auch dies ist nichts, was man nicht lösen könnte.
  • Apropos Starten: wenn ich losfahren will, habe ich zuerst keine Motorunterstützung (BOSCH-Performance)! Ich muss erst den Fahrmodus ändern. Selbst wenn der Modus zum Beispiel auf „Tour“ steht, muss ich erst rauf (Sport) oder runter (Eco) schalten, bis die Unterstützung beginnt. Ich bin mir nicht sicher, ob das nur bei mir so ist, oder ob das ein Bug ist? Eine kurze Stellungnahme wäre hier vielleicht hilfreich.
  • Bei der Musiksteuerung mit dem Daumen-Controller von BOSCH konnte ich noch nicht feststellen, das man Lieder skippen kann. Auch direktes skippen auf dem Display geht nicht. Der COBI-Daumen-Controller  hat wie bereits im ersten Teil erwähnt, zwei Tasten mehr. Da ist natürlich eine ganz andere Belegung der Funktionen möglich. Vielleicht wäre es ja möglich, den COBI-Controller auch bald für die e-bike Version zu nutzen?
  • Toll finde ich, wie leicht man z.B. ein Herzfrequenzmesser via bluetooth mit dem COBI verbinden kann! Da war ich echt platt! Das dauert in den Einstellungen keine zwei Sekunden! In den „Fahrt“-Einstellungen einfach  unter „Externe Sensoren“ gehen und „Herzfrequenz-Sensor“ antippen. Bums – fertig! Sofort werden die Daten im Hautpmenü angezeigt. Das gilt auch für mögliche weitere Sensoren wie z.B. für die Trittfrequenz. Super!
  • Sehr gut gefällt mir auch, wie sicher das Smartphone im MOUNT CASE auf dem Hub sitzt. Kein Wackeln, kein Zittern! Und einige Buckelpisten habe ich schon hinter mir. Das scheint mir also wirklich prima gelöst!

 Interessant wird nun das nächste Update, was wohl nicht mehr lange auf sich warten lassen wird. Ich bin da sehr gespannt und guter Dinge. Ich werde weiterhin schauen, was mir noch so auffällt. Und eins muss man den Leuten von COBI lassen. Seit Release sind sie anscheinend im Netz und vielen Foren unterwegs und helfen und geben  den Leuten Tipps! Das ist sehr begrüßenswert. Bitte weiter so!


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INFO: Die Critical Mass am 9.9.2016 in Essen

Im Vorfeld wurde ja rege diskutiert, ob es Sinn mache, das die Polizei bei der Critical Mass in Essen nun dabei sei. Stimmen wurden laut, das dies im Grunde der  Anfang vom Ende der „Kritischen Masse“ in der Stadt wäre. In anderen Städten wie Dortmund ist das schon passiert. Wenn versucht würde alles in gelenkte Bahnen zu leiten, habe das alles keinen Sinn mehr. Doch es gab natürlich auch Leute, die erst einmal abwarten wollten wie sich das nun verhält, Skeptik war angebracht. Nach den Vorfällen der letzten Critical Mass, bei der die Polizei Essen nicht ganz unschuldig war, war das Medieninteresse jetzt natürlich besonders groß. Aus vielen Städten NRWs kamen die Leute nun mit ihren Rädern. Unter anderem aus Gladbach, Köln, Bochum, Dortmund, Aachen und  Düsseldorf. Ein besseres Wetter mit blauen Himmel, Sonnenschein und sommerlichen Temperaturen hätte man sich nicht wünschen können für die jetzt besonders große Bühne!

Critical Mass Essen bikingtom

Ein paar Eindrücke

Und genauso verhielt es sich auch mit der Fahrradstaffel der Polizei! Während der gesamten Critical Mass verhielten sie sich vorbildlich! Sie sicherten die Masse sehr gut ab, „korkten“ an Straßenmündungen, unterhielten sich zwischendurch immer wieder mit den Teilnehmern. Zu Anfangs wurde noch hin und wieder darauf hingewiesen, zu zweit nebeneinander zu fahren, doch das weichte während der Fahrt auf, denn von den Teilnehmern wurde die Spur immer gut gehalten. An großen Kreuzungen sicherten dann meist auch Motorräder der Polizei ab. Die weit über 450 (!)  gut gelaunten Teilnehmer erlebten eine entspannte Critical Mass ohne Wegvorgabe. Am Ende wurde die Fahrradstaffel mit tosenden Applaus verabschiedet! Wer hätte das vorher gedacht! Das Verhältnis zwischen den Radfahrern und der Polizei könnte sich ebenfalls ab diesen Tag ein wenig entspannen…

Hier ein wunderbares Video von Talradler.de


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TEST: COBI – oder „Wie läuft’s ?“

Seit einigen Tagen ist das langersehnte COBI nun bei mir an meinem e-Bike von Stevens mit BOSCH-Motor im Einsatz.  Einiges wurde bereits im Vorfeld des Releases  geschrieben, jetzt haben auch viele andere Leute das COBI endlich erhalten. Zeit für erste Eindrücke. Ganz frei nach dem Motto: „Wie läuft’s?“ Also gibt’s  zwischendurch nun immer mal in unregelmäßiger Folge Bemerkungen, Anregungen, Lob, Kritik und all das, was mir so in der tagtäglichen Praxis des Systems auffällt.

Hier meine Voraussetzungen für das COBI plus:

  • Stevens e-Triton
  • Bosch Performance Mittelmotor, Jahrgang 2014
  • 400er Akku
  • iphone 6plus
COBI Test bikingtom

Meine Lieferung mit zwei verschiedenen Cases!

 Der Zusammenbau bzw. das Anbringen des COBI ging relativ leicht, so das dies auch jeder Ungeübte hinbekommen wird. Zuerst den Akku abnehmen, dann in meinem Fall das INTUVIA-Display von Bosch runter nehmen und der COBI-HUB drauf. Das ganze mit der kleinen beigelegten Schraube befestigt und gut ist. Das Frontlicht sollte man aber zuerst am Hub anbringen! Auch das geht fix, in der kurzen, beigelegten Beschreibung kann man das nachlesen. Außerdem gibt es von COBI passende Videos im Netz, in denen man das auch gut erklärt bekommt.

 Die Materialien wirken recht hochwertig, sie fühlen sich gut an und sehen auch noch gut aus. Das Design des COBI finde ich gelungen. Nur die reine Gummi-Schutzhülle (Mount Case) für das iphone 6plus macht den Eindruck, das es relativ leicht einige Macken abbekommen kann, gerade wenn man die Schutzhülle auch ohne Fahrrad im Alltag verwenden sollte, in der Hosentasche zum Beispiel. Weil der lightning-Anschluß in der Hülle integriert ist, wirkt das Smartphone darin riesig. Die wenigsten werden mit so einem Klopps in der Hosentasche herumlaufen wollen. Aber für’s Radfahren ist das große Display (5,5 Zoll) natürlich hervorragend! Es wirkt trotz der Größe nicht  klobig auf dem Rad.

COBI Test bikingtom

Der COBI-Hub mit dem AmbiSense-Frontlicht sowie das AmbiSense-Rücklicht – pragmatisch angebracht.

 Das Rücklicht war ein wenig schwieriger bei mir anzubringen. Meine Parallelogramm-Sattelstütze ist einfach zu breit und die Halterung des AmbiSense-Rücklichts zu klein gewesen. Wobei man sagen muss, das sie wohl für die meisten Sattelstützen passen wird. Aber halt nicht für alle. Trotzdem ist die Halterung solide gemacht. Das Rücklicht kann man abnehmen um es per micro-usb-Anschluss wieder aufzuladen. Noch ist das Rücklicht in seiner Funktion eingeschränkt, denn das Blinklicht ist noch nicht regelkonform. Das soll in Kürze freigeschaltet werden. Ich musste mir also etwas einfallen lassen, um das Rücklicht anzubringen. Mit etwas tricksen und zwei Kabelbindern konnte ich das Licht unterhalb des Sattels anbringen. Etwas unorthodox, aber gar nicht so schlecht wie ich finde. Halten tut es auf alle Fälle!

 Somit ging es dann am letzten Sonntag auf eine kleine Testrunde. Im Smartphone habe ich vorher bluetooth eingeschaltet und als ich am Fahrrad ankam, begrüßte mich das COBI mit einem kurzen Blinken und einer Art Piepsen. Die iphone-Halterung geht nicht ganz so flüssig  auf den HUB, aber das ist wohl auch der Stabilität geschuldet. Ich empfinde das als nicht negativ, ganz im Gegenteil! Nichts wackelt, alles sitzt solide! Man hat keine Angst, das das Smartphone nicht hält. Sehr schön.

Bei der Einrichtung der App legt man zuerst einen Account an und sofort startet ein Update der Firmware. Dann kann man weitere Einstellungen vornehmen. Unter anderem welche Art von Fahrrad man hat, welcher Rad-Durchmesser das Fahrrad hat und noch einige weitere Dinge. In „Mein Profil“ kann man Körper-Metriken und einige Fitness-Daten eingeben. Sie dienen natürlich zur Analyse im Fitness-Bereich. Das geht alles schnell und ohne Probleme, so das man schnell endlich mit dem Rad starten kann!

COBI Test bikingtom

Gute Ablesbarkeit trotz Spiegelungen!

 Die Anzeigen des COBI sind designtechnisch sehr gut gelungen. Modern und aufgeräumt, stylisch aber dezent. Die Menü-Farbe kann man teilweise auswählen.  Das Display ist trotz der Smartphone üblichen Spiegelungen in der Sonne gut zu erkennen. Und das Display kann man in seiner Helligkeit ja meist selber noch individuell einstellen und optimieren. Ich hatte Sonne im Rücken, aber auch dunklere Wolken. Ideal um also alles  zu testen. Ich bin da sehr zufrieden. Übrigens ist es ja so das mit der iphone-Halterung ja auch gleichzeitig das Smartphone geladen werden kann. Man muss also keine Angst haben, das der Akku so schnell leer wird!

COBI Test bikingtom

Sitzt perfekt und auch bei dieser Einstellung kann man alles sehr gut ablesen, trotz all der Spiegelungen!

 Die Anzeigen umfassen leider noch nicht allzu viele Punkte. Geschwindigkeit, Dauer, Streckenlänge, aufsteigende Höhenmeter. Nirgendswo das Feld „Gesamtstrecke“ bzw. „Gesamtdauer“. Ein wesentlicher Bestandteil jedes  Radcomputers.  99% der Radfahrer wollen irgendwann wissen, wieviel sie schon mit dem Rad gefahren sind oder insgesamt wie lange. So ist das für mich auf den ersten Blick etwas enttäuschend! Doch dazu später mehr! Die erfahrenen Werte scheinen aber  zu stimmen. Gegenmessungen mit der App runtastic sind ziemlich ähnlich, so das man davon ausgehen kann, das die Werte wirklich stimmen. Prima!

Der Bildschirm, wenn man den Unterstützungs-Modus wechselt. Danach verschwindet der Schriftzug sofort wieder.

Der Bildschirm, wenn man den Unterstützungs-Modus wechselt. Danach verschwindet der Schriftzug sofort wieder.

 Um die einzelnen Fahr-Modi zu ändern, benutzt man nach wie vor den Daumenkontroller von Bosch. Das Umschalten funktioniert gut, ABER: wenn man die Navigationskarten offen hat, kann man NICHT den Fahr-Modus ändern! Der Daumenkontroller besitzt in dieser  Einstellung die Zoom-Funktion in der Karte! Das Zoomen finde ich allerdings richtig toll. Erst einmal wirken die Karten aufgeräumt und übersichtlich! Der Wechsel zwischen 2D und 3D ist schnell und einfach und ebenfalls flüssig. Man kann die Karten übrigens auch mit den Fingern zoomen! Praktisch wenn man in der Navigation ein Ziel per Fingertipp auswählen möchte! Die Navigation ist aber beim COBI so eine Sache. Die Ansagen sind gut, sie kommen immer rechtzeitig und nicht auf den letzten Metern. Die Anzeige im Hauptmenü ist auf der rechten Seite, oder aber man lässt halt die Karte auf. Wie bereits geschildert gibt es da ein kleines Problem. Jedenfalls kann man deutlich die zu fahrende Strecke sehen. Sehr schön gemacht. ABER, da ist das Wort „aber“ wieder, ist die Navigation meiner Meinung nach NOCH NICHT zu gebrauchen und man sollte sich noch nicht auf die Routenführung verlassen. Davon berichten ebenfalls andere Nutzer. Auf dem Heimweg von der Arbeit konnte ich das selber gut testen. Anstatt mich einfach auf den breiten Radschnellweg Ruhr RS1 zu lassen, versuchte mich das COBI permanent links und rechts von der Trasse zu führen um ein paar Meter weiter  wieder auf die selbige zu navigieren! Der RS1 war aber deutlich als rote Linie auf der Karte erkennbar!  Man kann in den Einstellungen zwischen „Schnellster“, „Kürzester“ und „Ruhigster“ Strecke wählen. KEINE kam einen wirklich würdigen Radweg entgegen. Tatsächlich wollte das COBI mich sogar auf eine stark befahrene Bundesstraße schicken, und das in der Option „Ruhigste Strecke“! Vertrauen würde ich deshalb dem reinen Navi noch nicht! Da ist noch viel Luft nach oben. Eine toll aufgemachte Karte (da würde ich sogar die Note 1 für geben) reicht allerdings noch nicht für ein sehr gutes Fahrrad-Navi! Abzuwarten bleibt auch hier ein Update und die Integration mit der weithin bekannten und beliebten App komoot. Auf der EuroBike konnte man schon ein erstes Preview sehen! In wie weit das Zusammenspiel dann wirklich geht wird man noch sehen. Aber es lässt hoffen und die Integration ist sehr sinnvoll.

COBI Test bikingtom

Kartenansicht in 3D.

COBI Test bikingtom

Und hier die Ansicht in 2D, in beiden Einstellungen kann man hervorragend zoomen!

Schon deswegen, weil man bisher keinerlei Daten auslesen kann. Ich kann meine gefahrene Strecke zum Beispiel nirgendswo anschauen. Bisher ist kein gpx-Import- und Export möglich. Auch alle anderen Werte wie Kalorienverbrauch, Trittfrequenz usw. sind nach beenden der Tour weg. Lediglich die gefahrene Streckenlänge kann man sich der Apple-eigenen App health anschauen. Das wars. Und das ist einfach zu wenig. Ich sehe gerne hinterher am PC was ich geleistet habe, wo ich her gefahren bin und was für Fortschritte ich dabei erzielt habe. Hier gibt es bisher keine Möglichkeit sich das anzuschauen. So etwas Wichtiges muss ganz schnell mit einem Update der Software nachgereicht werden! Einen Trick habe ich allerdings ausprobiert. Nämlich bevor ich die App von COBI geöffnet habe, habe ich die App runtastic Road Bike gestartet. Ich wollte wissen, ob die Nutzung irgendwie zeitgleich funktioniert. Und siehe da, ich konnte im Hintergrund die Strecke mit allen Daten aufzeichnen während beim Fahren die COBI-App im Vordergrund lief. Es gab bei diesem Test keinerlei Beeinträchtigungen! Für mich also bis zu einem Update eine kleine Erste-Hilfe-Lösung!

  Das Musik-Menü ist nicht unbedingt für mich erforderlich, ist aber in Verbindung mit einem kleinen bluetooth-Lautsprecher, den der ein oder andere am Fahrrad hat, ein nettes Gimmick. Es gehen natürlich auch dementsprechende Kopfhörer. Mit dem Daumenkontroller von BOSCH ist das Blättern innerhalb des Players noch etwas schwierig. Die Frage ist, ob es irgendwie möglich wäre den Daumenkontroller von COBI am eBike zu nutzen. Der hat nämlich zwei Tasten mehr und kann so anders belegt werden. Bisher ist der aber nur für normale Fahrräder vorgesehen. Es bleibt abzuwarten, ob da noch was passiert.

 Im Fitnessbereich kann man bisher nicht viel sehen. Die Angaben sind nur rechts im Hauptmenü zu sehen und wechseln sich in der Ansicht ab. Da wird aber wohl noch was kommen, es sieht nämlich so aus, als ob der Bereich noch nicht vollständig freigeschaltet wurde. Per bluetooth kann man die meisten Sensoren wie Brustgurte für  die Herzfrequenz oder aber auch Trittfrequenz usw. mit der App verbinden. Hier wird ein mehrteiliges Verbinden möglich gemacht. Prima! Denn bluetooth ist ja auch ein wesentlicher Bestandteil des Systems! Und das scheint rund zu laufen.

COBI Test bikingtom

Das Hauptmenü groß, rechts der Fitness-Bereich mit abwechselnden Ansichten.

Eine Alarmanlage hat das COBI übrigens auch! Wenn man das Smartphone abzieht und es hochkant hält, erscheint am unteren Display ein offenes Schloss als Symbol. Mit einem Fingertipp schliesst es sich und COBI wird „scharf“ gestellt! In den Einstellungen kann man sogar die Empfindlichkeit einstellen. Sobald man das Fahrrad bewegt, wird man zuerst kurz gewarnt durch einen piependen Ton. Wenn man nun weiterhin das Rad bewegt, geht der Alarm richtig los und das Licht fängt an zu blinken. Ob das ausreicht gegen Diebstahl? Es geht nichts über ein solides Schloß, aber mal eben beim Bäcker reinspringen bringt nun ein sicheres Gefühl. Gerade für „mal eben“ ist das eine komfortable Lösung.

 Eine „Kleinigkeit“ innerhalb des Systems ist auch die Fahrradklingel. Über den Schiebe-Knopf oberhalb des Daumenkontrollers löst man die Klingel aus. Der Ton ist definitiv gelungen. Ich musste sie auf einem schmalen Weg benutzen, als eine Fußgängerin mit Handy am Ohr dort entlang lief. Sie drehte sich erstaunt um, hielt ihr Handy zur Seite und sagte zu mir, als ich an ihr vorbeifuhr: „Das klang wie eine Fahrradklingel…nur irgendwie anders!“ Sie war die erste Person, die mich mit einem Lächeln vorbeiließ, nachdem ich mir mit einer Fahrradklingel den Weg frei gemacht hatte! True story!

 Zum Schluss dann noch etwas zu dem Licht! Ich bin extra früh morgens auf der unbeleuchteten Trasse der Rheinischen Bahn unterwegs gewesen! Und das Licht ist wirklich verdammt gut! Die Helligkeit ist erstklassig! Wer da noch über Hindernisse brettert dem ist nicht mehr zu helfen! Das gefällt mir wirklich gut! Was mir aber aufgefallen ist, das der Automatik-Modus für das Licht ( es gibt verschiedene Helligkeitsgrade) sich oftmals von alleine einfach umstellt! Wenn ich neu starte, muss ich den Automatikmodus auch immer wieder neu einstellen. Wenn man das einmal eingestellt hat, sollte das eigentlich auch so lange bleiben, bis man ihn selber wieder ändert! Das ließe sich doch bestimmt auch per Update lösen.

Bedienungsfehler meinerseits sind natürlich bisher nicht ausgeschlossen. Deshalb, wenn ihr meinen Fehlerteufel findet, gebt mir ruhig Bescheid!

Und um noch einmal auf die Enttäuschung von oben zurück zu kommen: ich gehe ganz stark davon aus, das vieles, was wir Kunden vielleicht  noch am System auszusetzen haben, in Kürze verbessert wird. So deuten es gewisse Quellen jedenfalls an, mit denen ich nicht gerechnet habe. Und da ich genau wie viele andere von euch ein ganz normaler Kunde von COBI bin, lässt mich das positiv nach vorne schauen!

 Ob ich COBI weiter empfehlen würde? Ein ganz klares JA! Ich denke nach wie vor, das in dem System ein enormes Potenzial steckt für smartes und modernes Radfahren. Wo jeder für seine Belange und seine Ansprüche das nötige Know-How vorfinden wird. Keine überladenen Lenkerstangen mehr, sondern alles in einem Gerät und der passenden App. Mit einem tollen Design, individuell anpassbar durch eine Reihe von Style-Kits. Mit einem gepflegten System, um das man sich keine Gedanken machen muss und man immer auf dem neuesten Stand sein wird. Wo Kundenwünsche und Vorschläge umgesetzt werden. Smartes Radfahren – ein ganz großes Stück bringt COBI das Erlebnis einem näher!

 Weitere Berichte werden folgen! Das Universal Mount habe ich zum Beispiel noch nicht ausprobiert. Was erlebt ihr so mit dem COBI? Was habt ihr an Lob und Kritik? Schreibt mir!


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MOMENTE: COBI – oder „Ende gut, alles gut“?

Nachdem ich bekanntlich  ja gestern meine Sicht der Dinge zum COBI und der vermeintlichen Gesamtsituation abgegeben habe, kam zwei Stunden nach dem Erscheinen des Artikels doch tatsächlich die Email, das mein COBI verschickt worden sei. Wobei die Veröffentlichung des Berichts und die Versendung des Produkts natürlich unabhängig voneinander geschehen sind! So kann es gehen. Aber mein Artikel hat eine bemerkenswerte Resonanz erfahren. Damit hätte ich nicht unbedingt gerechnet. Da wurde zum Beispiel unter anderem berichtet, das man den Kauf storniert hat weil es irgendwann doch reichte mit dem Warten, andere hingegen aber Verständnis aufbrachten für die lange Wartezeit, mit der Begründung man wolle ja auch ein wirklich funktionierendes System erhalten. Auch die teilweise mangelhafte Kommunikation wurde öfters kritisiert.  Die Meinungen gingen also teilweise weit auseinander! Aber im Laufe des gestrigen Tages schrieben auch viele, das sie ebenfalls eine Email erhalten haben, in der ihnen bestätigt wurde, das ihr COBI verschickt worden sei! Was heißt das letztendlich nun? Nichts anderes als das COBI nun anscheinend Gas gibt und die Kunden nun endlich, endlich dieses lang ersehnte Produkt in den Händen und auf ihren Fahrrädern halten werden! Ist somit das leidige Thema des gefühlt ewig andauernden Releases abgeschlossen? Wenn ich ehrlich bin, dann würde ich sagen „ja, so ziemlich!“ Bei einigen wird es vielleicht noch ein paar wirklich wenige Tage dauern, aber ich denke das jetzt der Großteil der Kunden bedient wird! Endlich! Und wie fühlt sich das jetzt an? Ich persönlich freue mich riesig auf das COBI, die Spannung steigt noch einmal, trotz der doch quälenden Wartezeit und der Frustration zwischendurch . Ich glaube nach wie vor das dies ein tolles und vor allem zukunftsträchtiges System sein wird! Wenn alle Funktionen an Bord sind, das System durch permanente Updates „frisch“ gehalten wird, dann glaube ich wirklich, das COBI ein wesentlicher Vorreiter solch smarter Lösungen für das Radfahren sein wird! Ich würde mir nur wünschen, das vielleicht die Kommunikation des Unternehmens mit seinen Kunden  transparenter gestaltet werden sollte als es bisher den Anschein gemacht hat. War’s das nun dazu? „So gut wie“, würde ich sagen. Selbstverständlich werde ich das COBI ausgiebigen Test-Touren unterziehen und wohl auch davon berichten. Und allen anderen wünsche ich ebenfalls ein schnelles Erhalten des Systems! Am besten noch passend zum Wochenende!


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MOMENTE: COBI – oder „the never ending story“

 Ich muss das hier einfach mal loswerden. Viele von euch Radbegeisterten haben schon einmal von COBI gehört, dem smarten, intelligenten und vernetzten Fahrrad-System. Tolle Funktionen in Verbindung mit einem Smartphone verspricht das Unternehmen. Ob Navigation, Fitness-Tracking, Diebstahlsicherung – über 100 Funktionen werden in der Werbung angekündigt. Seit dem COBI 2014 vorgestellt wurde und auf Kickstarter eine Menge Geld für das Start-Up eingesammelt wurde, hat das Unternehmen schon einige Preise eingeheimst. Die Vorbestellungen sollten also recht ordentlich sein, der Hype und die Aufmerksamkeit war und ist immer noch  hoch. Die Auslieferung an die Kunden war angepeilt für Herbst 2015. Meine Vorbestellung datiert aus Mai 2015! Doch es wurde bisher nichts aus den Radtouren mit dem COBI. Man muss aber auch sagen, das die Entwicklung eines solchen Systems gerade bei einem Start-Up sich auch als schwierig gestalten kann! Viele Unwägbarkeiten können auftreten. Schließlich muss so ein System jeglichen Widrigkeiten und Wind und Wetter standhalten. Es muss getestet werden und es wird dann verbessert. Es braucht manchmal also auch Zeit. Und der Anspruch von Qualität ist natürlich ganz hoch angesiedelt. Das ist auch gut so. Halbherzige Umsetzungen sind in der Praxis beim Kunden nicht erwünscht und würden ein hochinteressantes System wie das COBI auch ganz schnell wieder in der Versenkung verschwinden lassen. Deshalb finde ich die Qualitätsansprüche der Firma sehr lobenswert.

 Doch jetzt kommt ein ABER: die Kommunikation des Unternehmens mit seinen Kunden wird meiner Meinung nach diesen nicht gerecht! Man wurde, wenn überhaupt, eher vertröstet ohne konkret zu werden was die Auslieferung angeht. Nur vage Andeutungen wie „zur Fahrradsaison 2016 wird das COBI verfügbar sein“, „Sommer 2016″, oder auf explizite Nachfrage per Email „ihre Lieferung wurde freigegeben und müsste in Kürze verschickt werden“. Jetzt haben wir Herbst 2016 und man hat das Gefühl hingehalten zu werden. Man liest jetzt zwar im Netz von einigen Leuten, die als Kickstarter ihre Lieferung erhalten haben, aber die Stimmung bei denen, die es noch nicht  erhalten haben (den Vorbestellern) kippt. Hinzu kommt, das anscheinend viele Funktionen noch nicht freigeschaltet sind. Gerade der Import von gpx-Dateien für die Navigation, ein ganz entscheidendes Kaufkriterium des COBI, scheint laut Aussagen einiger Nutzer noch nicht möglich zu sein. Angeblich soll die beliebte Fahrrad-Navi-App von komoot in das System integriert werden. Da ich diese App bereits für meine Planungen von Radtouren nutze und sie wirklich zuverlässig ist, wäre das schon eine tolle Sache. Doch das soll erst bei einem kommenden Update mit dem COBI möglich sein, was in „Kürze ausgerollt“ werden soll.  Was auch immer das wieder heißt. Gerade was die Software angeht, hätte ich gedacht das man da wesentlich weiter wäre. Somit wird das COBI erst einmal  verständlicher Weise abgewertet. Unnötig wie ich finde. Das müsste nicht sein! Wie bereits erwähnt sind zahlreiche Leute langsam mit ihrer Geduld am Ende, auch auf Grund fehlender bzw. ungenauer Kommunikation. Jetzt wird es Zeit das COBI ganz schnell liefert,  mit zuverlässigen Funktionen die den Kunden versprochen wurden, denn es wäre wirklich schade, wenn so ein zukunftsfähiges, hochinteressantes Projekt vor die Wand gefahren werden würde. Die Kunden werden aber sicherlich nicht mehr monatelang Geduld beweisen wollen!

Ein interessanter Artikel erschien übrigens auch im Januar 2016 bei gründerszene

Ein weiterer lesenwerter Artikel bei pedelecs & ebikes!

Wie seht ihr das? Was habt ihr für Infos? Schreibt mir eure Meinung!


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TEST: Trinkflasche CAMELBAK Podium Big Chill 25 oz

 Ich möchte euch hier an dieser Stelle mal meine neue Trinkflasche von Camelbak vorstellen. Ich war auf der Suche nach einer relativ günstigen Trinkflasche, die nicht mehr als 20€ kosten sollte. Sie sollte mindestens eine Füllmenge von 0,7 Liter besitzen und das Getränk einigermaßen kühl halten. Außerdem sollte sie auch während der Fahrt gut bedient werden können und nach der Tour leicht zu reinigen sein. Das waren also meine Vorstellungen. Gefunden habe ich dann also die Camelbak Podium Big Chill mit einer Füllmenge von 0,75 Litern. Ausreichend für eine nette, kleine Tour. Der Preis lag bei rund 17€, das finde ich fair, dafür sollte man aber auch etwas bekommen. Also: die Trinkflasche macht einen guten Eindruck. Sie sieht hochwertig verarbeitet aus und liegt gut in der Hand. Auch das Mundstück sieht gut aus, weiche und runde Kanten sind beim Trinken sehr angenehm. Der Durchfluss ist sehr gut, und vor allem ist der Verschluss gut durchdacht. Einigermaßen leicht – je nach Handgröße – lässt sich das Mundstück mit einer Fingerbewegung öffnen oder schließen. Dabei ist es anscheinend wirklich dicht. Selbst wenn das Mundstück auf Durchfluss steht, verhindert ein Sperrmechanismus ein Auslaufen. Das hat mir sehr gut gefallen! Zum Reinigen lässt sich das Mundstück schnell abnehmen und ist somit auch pflegeleicht. Außerdem kann man die Flasche problemlos in der Spülmaschine reinigen.

 Doch nun das Wichtigste. Bei den momentan hohen Temperaturen die hier herrschen, war es optimal zu testen, wie kühl das Getränk bleibt. Eingefüllt habe ich 7 Grad kaltes Mineralwasser mit Kohlensäure. Die Kohlensäure war kein Problem für die Trinkflasche, ging aber wie so oft üblich, schnell verloren. Die Außentemperaturen betrugen anständige 29 Grad. Zwei Stunden in der prallen Hitze sollten zeigen, wie kühl das Getränk wirklich bleibt. Doch da wurde ich ein wenig enttäuscht. Von Kühle war nichts zu spüren. Unter Kühle verstehe ich etwas anderes. Das Wasser war mundwarm. Leider war von Isolierung nichts zu merken und die doppelwandige Hülle praktisch nutzlos. Klar kann man von solch unterpreisigen Trinkflaschen auch nicht ganz so viel erwarten, doch ich hatte mir von „Big Chill“ mehr versprochen, die Werbung scheint hier mal wieder irre zu führen. Schade. Den hochwertigen Eindruck und der hervorragende Verschluss werden dadurch ein wenig relativiert. Ansonsten finde ich sie eigentlich gelungen. Hier noch mal ein Überblick an Vor- und Nachteilen:

Camelbak Podium Big Chill  25 oz Test bikingtom

Die Camelbak Podium Big Chill, fast eine sehr gute Trinkflasche

VORTEILE

+ liegt gut in der Hand

+ 100%ig dicht

+ leicht bedienbares Mundstück

+ guter Durchfluss

+ Spülmaschinenfest

+ BPA- und BPS-frei

+ kein Plastikgeschmack

+ passt in die meisten Flaschenhalterungen

NACHTEILE

– Isolierung relativ gering

– Mundstück hat keinen eigenen Schutz vor Dreck

Camelbak Podium Big Chill 25oz Test bikingtom

Das Mundstück von oben


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MOMENTE: 1.Tag der Trinkhallen

 Die Trinkhalle oder auch einfach „Bude“ genannt, genießt im Ruhrpott Kultstatus. Ob Zeitungen oder Klümpchen, oder belegte Brötchen mit Kaffee, ob Softdrinks oder die „Pulle“ Bier nach Feierabend – anne Bude gibbet dat. Und um diese Kultbuden einmal entsprechend zu würdigen, wurde dieser „Tag der Trinkhallen“ ins Leben gerufen. Bei einigen ausgewählten Buden gab es sogar ab Nachmittags richtig Programm. Mit Live-Musik, Poetry Slam, Kabarett oder Physical Theatre war einiges geboten. Auch ich war an diesem besagtem Tag mit dem Fahrrad unterwegs. Allerdings schon Morgens, da wo an einigen Buden erst noch für den Nachmittag aufgebaut wurde. Wo der Grill noch sauber gemacht wurde und die Luftballons aufgehangen wurden. Aber das machte nichts. Im Internet konnte man  verschiedene Touren als gpx-Datei herunterladen. Ich nahm die Essener Runde und mit einem Freund zusammen ging es dann per Pedalkraft los. Leider lagen einige Buden etwas abseits der Route und Morgens waren sie noch nicht ausgeschildert gewesen. So mussten wir dann doch des Öfteren noch einmal im Internet nachschauen um auch wirklich zu den Buden zu gelangen. Das, nur als gut gemeinter Tipp, wäre beim nächsten mal  vielleicht besser bzw. frühzeitiger zu machen.

bikingtom mit Fahrrad am Tag der Trinkhallen in Essen unterwegs

Nettes Geplauder schon Morgens an der Bude „Zum Sporttreff“ in Vogelheim

 In Altenessen am Markt und direkt an der Bushaltestelle lag die erste Trinkhalle. Von Aufgeregtheit an diesem Tag gab es hier keine Spur. Dort wurde die erste Limo getrunken und schon ging es weiter auf der knapp 30 Kilometer langen Runde. Im Stadtteil Vogelheim, an der Bude „Zum Sporttreff“, war schon einiges mehr los. Da wurde schon fleißig Kaffee ausgeschenkt und auch andere Radfahrer gesellten sich nach und nach zur Bude. Man kam bei einer weiteren Limo ins Gespräch, und ich war überrascht, wie eine ältere Dame, völlig in blau-weiß und S04-Dress gehüllt, hier in unmittelbarer Nähe zur Hafenstraße und Rot-Weiss Essen, und Pokalspiel am selbigen Tag so enthusiastisch von ihrem Verein schwärmte und auch so einiges aus dem Nähkästchen ausplauderte.  Das alles mit typischer Ruhrpott-Kodderschnautze. Sehr unterhaltsam. Dann ging es auch schon weiter in Richtung des Stadtteils Haarzopf und zu „Mampf-Fred“. Dort wurde auch schon fleißig aufgebaut für das Programm am Nachmittag und wir gönnten uns hier erst mal eine Bockwurst zur Stärkung. Seit über 100 Jahren steht an dieser Stelle schon eine Bude. Irre, oder?

bikingtom mit dem Fahrrad am Tag der Trinkhallen in Essen-Haarzopf

Hier der Stopp in Essen-Haarzopf

Der nächste Stopp war nun im vornehmen Stadtteil Bredeney am Kiosk „Bredki“, der ebenfalls schon über 100 Jahre hier existiert und als Stammkunden viele prominente Schauspieler, Fußballer oder Politiker hat. Ein Eis und ein nettes Gespräch später radelten wir nun in Richtung Rüttenscheid hinunter zu „Stephans Bude“. Auch hier wurde noch  geschmückt und dekoriert. An diesem belebten Platz in Rüttenscheid ließen sich all die Leute, die über die „Rü“ flanierten, bei einem kühlen Radler gut beobachten. Und so schloss sich der Kreis nach den letzten Metern durch Rüttenscheid und der Innenstadt schließlich für uns am neuen Uni-Viertel in Essen. Eine nette Runde war das und hat Spaß gemacht.

bikingtom mit dem Fahrrad Tag der Trinkhallen in Essen-Rüttenscheid

In Essen-Rüttenscheid

Leider haben wir vom Programm her nichts gesehen, da wir halt schon vor Start am Nachmittag unterwegs waren. Doch die ersten Fotos aus dem Netz scheinen zu bestätigen, das der Tag gelungen war! Prima Sache also. Ein Wort noch zu der Route an sich. Die hätte man meiner Meinung nach besser auswählen und planen können, da sie manchmal zu weit von den Buden weg entlang führte oder an Straßen, die nicht unbedingt fahrradfreundlich waren. Ansonsten hat es aber Spaß gemacht und würde mich über eine Fortführung der Veranstaltung im nächsten Jahr freuen!


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MOMENTE: Neid

Da lese ich mich gerade so durch meine gefolgten Blogs und erblasse so was von Neid das ich fast vom Stuhl kippe! In dem Bericht geht es um die Fertigstellung des Fietsnelweg F59 zwischen den Städten ’s-Hertogenbosch und Oss in – wo auch sonst – den Niederlanden! Den Wahnsinn finde ich schlechthin, wie mal so eben z.B. aus einer normalen Straße, wo für Autos 60 Stundenkilometer erlaubt sind, eine Fahrradstraße entsteht und Autos auf einmal nur noch „Gäste“ sind. Oder die Wohnstraße, in der plötzlich und ohne Murren ebenfalls eine Fahrradstraße entsteht und Autos auch dort nur noch Gäste sind. Auch sonst wurde dort wieder vorbildlich ein Radschnellweg installiert und erlaubt es nun die Strecke von rund 21 Kilometern zwischen den beiden Städten in einer guten Stunde zurückzulegen! Sehr interessant sind die Vorher-Nachher-Fotos und auch die Videos, die in dem Artikel mit eingestellt wurden. Erstaunlich finde ich immer wieder, wie anscheinend relativ problemlos und innovativ solche Wege für Radfahrer geschaffen werden. Unsere zuständigen Politiker sollten sich mal vor Augen führen, wie gut man solche Projekte umsetzen kann, wenn der Wille denn da ist. Denn weiß denn wirklich hierzulande  jemand, ob z.B. der Radschnellweg RS1 komplett umgesetzt wird bis 2020 wie es so oft geschrieben wird? Auch wenn gerade in Mülheim ein Stück weitergebaut wird, in der anderen Richtung passiert momentan anscheinend nichts (wer etwas gegenteiliges weiß kann das hier gerne kommentieren!!!). Ich kann also nur hoffen, das in Deutschland ein Umdenken stattfindet, ein paar Ambitionen gibt es ja (siehe auch Göttingen), aber so wirklich glauben kann ich es leider noch nicht im Autoland Deutschland! So bleibt dann doch immer nur  ein wenig neidisches Schielen zu unserem Nachbarn, den Niederlanden. Also schaut euch den Bericht mit den Fotos und Videos zum F59 mal an, es lohnt sich. Und vergesst nicht ein Taschentuch für die ein oder andere weggedrückte Träne…


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TOUR: Im Norden ist es schön

Bei dieser Tour war ich auf einem Abschnitt des Nordseeküstenradwegs in Dänemark unterwegs. Auf einer Länge von rund 124 Kilomtern gab es so einiges zu sehen! Ein Tag, der so richtig Spaß gemacht hat und  hinterher ein richtig befriedigendes Gefühl aufkam. Das, was jeder Radfahrer schon einmal hatte, wenn er sein Hobby liebt! Vielleicht kann ich euch ja in meinem Tour-Bericht ein ganz klein wenig davon näher bringen und auch ihr geht wieder da raus und radelt für weitere, tolle Momente. Viel Spaß beim lesen und Fotos schauen. Hier geht es zum Bericht!

bikingtom Nordseeküstenradweg

Unterwegs in Dänemark


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