#09.12.17

Der erste Schnee ist gefallen, das Wetter für eine kleine Rad-Runde eher suboptimal. Zeit also für ein paar Planungen und Gedankenspiele für das kommende Jahr. Schliesslich möchte ich ja auch 2018 wieder einen schönen und attraktiven Radurlaub verbringen. Deshalb habe ich mich auch schon die letzten Tage hingesetzt um mögliche Ziele zu finden. Ja, und in der Tat gibt es da eine ganze Menge Regionen, in die ich möchte. Da ist es gar nicht so einfach sich zu entscheiden. Ursprünglich hatte ich schon länger geplant durch Belgien und die Niederlande zu radeln. Da hatte ich echt Lust zu. Und habe es ja auch noch nach wie vor. Aber dann bekam ich zufällig einen anregenden Artikel in die Hand und plötzlich wurden alle vorherigen Ideen über den Haufen geschmissen.

Und so favorisiere ich dann doch auf einmal das eigene Deutschland. Bilder aus der Uckermark und der Mecklenburger Seenplatte haben mich zum Träumen gebracht. Herrlich ruhige, einsame Landschaften, kristallklare Seen,  Felder ohne Ende, Nationalpark Müritz und ein Biosphärenreservat haben mich nun völlig eingenommen. Jetzt sitze ich also hier bei dem useligen Wetter mit einem warmen Kakao vor diversen Radkarten, suche nach Infos im Internet  und bastle an meinem Radurlaub. Das macht eine Menge Spaß, denn auf all den Karten und im Netz findet man so viele Sehenswürdigkeiten. Da ist es gar nicht so einfach perfekte Routen zu finden. Außerdem müssen eine oder vielleicht mehrere Unterkünfte gefunden werden. Aber da bin ich mir noch nicht sicher, ob ich praktisch Sternfahrten mache oder eine riesengroße Runde. Mal schauen, habe ja jetzt noch keine Hektik.

Nichtsdestotrotz musste ich vorhin dann doch noch mal mit dem Rad raus. „Musste“ ist der falsche Ausdruck. Ich wollte raus. Denn ein paar Fotos im Schnee mit dem Crossbike kämen bestimmt ganz gut. So mein Gedanke. Also keine sportliche Radrunde, sondern einfach ein entspanntes „Kurz-Radeln“ in den Borbecker Schlosspark hinein. Vor der Haustür war die Straße frei vom Schnee, die Nebenstraßen und Wege dagegen teilweise ordentlich voll von üblen Schneematsch. Nebenbei kleine Bewährungsprobe also auch für meine G-One Reifen von Schwalbe. Die fuhren sich sogar recht gut auf teilweise glatten Untergrund. Besser als gedacht. Im Schlosspark jedenfalls waren viele Familien unterwegs und der Park voll von einer Schneemann-Armee. Lustig anzusehen. Das Ergebnis des Mini-Foto-Shootings gibt es auf meinem Instagram-Account zu sehen 😉

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MOMENTE: Stau-„Erfahrung“

Heute bin ich mal nach längerer Zeit wieder mit dem Auto zur Arbeit gefahren. Da ich die letzten Tage immer mit ordentlich Pfeffer zum Arbeitsplatz gekachelt bin und dann auch mit Vollgas zurück waren meine Beine etwas schwer. Muss ich zugeben. Einmal kann man ja mal eine Ausnahme machen. Na ja, ich hätte es wissen müssen. Und so kam es wie es kommen musste. Zumindest auf dem Heimweg. Kurz und bündig: der Verkehrskollaps ist real! Wenn einer sagt, „irgendwann“ kommt der Verkehrskollaps, dann stimmt das nicht. Nein, er ist da! Hier und jetzt! Zum Greifen nah, denn im Stau kann man ja theoretisch das Fenster herunterkurbeln und mit der Hand dem Stau-Nachbarn seine Blechkiste berühren. Passiert ja nix. Steht ja alles.

Ich bin keine 300 Meter weit gekommen, da gab es den Stau auf dem berühmt-berüchtigten Ruhrschleichweg A40. Also runter von der Autobahn und versucht durch Nebenstraßen vorwärts zu kommen. Na, was ein Zufall, versuchten das doch auch Dutzende andere Autofahrer. Also Schritttempo. Auf Haupt- UND Nebenstraßen! Dazu Ampeln, die mit sinnloser Taktung versuchen einen Verkehrsfluss hinzubekommen, Baustellen nach dem Motto „noch mehr davon gehen immer“ und Autofahrer, die manchmal besser in der Gummizelle aufgehoben wären.

Dabei habe ich mich selber erwischt wie ich mich ruck-zuck diesen Autofahrer-Klientel angepasst habe. Hinterm Lenkrad habe ich geflucht wie ein Kesselflicker. In Selbstmitleid bin ich im Sitz versunken um sofort wieder auf Angriffsmodus umzuschalten. Als mir das bewußt wurde habe ich mich geschämt. Was macht das Autofahren in der Großstadt mittlerweile mit einem? Es macht einem zu Egoisten hinterm Lenkrad. Rechthaberisch dazu. Alle anderen sind doof und nur im Weg. Mir stellte sich die Frage, wie die Menschen das alles so als gegeben hinnehmen? Das sie – bildlich gesehen – wie die Lemminge agieren? Tranceartig hinterm Steuer sitzend und im Dauerstau stehend. Sich jedesmal aufs neue aufregen um sich dann am nächsten Tag  wieder brav in die Warteschlange einzureihen. Ewig grüßt das Murmeltier. Oder der Hamster im Käfig. Egal.

Der Verkehrsinfarkt ist da! Auch auf Grund völliger Ignoranz der Stadt. Straßen, die vor Jahrzehnten gar nicht für so ein Verkehrsaufkommen gedacht waren, sind hoffnungslos verstopft. Noch breitere Straßen würden aber auch nur noch mehr Autos anlocken. Ein attraktiver ÖPNV könnte ein Teil der Lösung sein. Aber nein, da werden hier bald erst einmal die Preise für die Tickets wieder teurer und die Taktung der Busse und Straßenbahnen heruntergeschraubt. Modernisierung der Infrastruktur des ÖPNV? Mehr als der Tropfen auf dem heißen Stein kommt da nicht. Es reicht nicht nur einige wenige alte Fahrzeuge auszumisten und zu erneuern. Nein, dafür muss auch mal ordentlich Geld in die Hand genommen werden. Aber das Geld wird ja bekanntlich lieber unter den Verantwortlichen Akteuren aufgeteilt.

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Radfahren ist gesund für Geist, Körper und Seele. Tatsache!

Wie sieht es aus mit Fahrverboten? Auch wegen der immensen Umweltbelastung? Stichwort „Dieselskandal“ sage ich nur! Um Gottes Willen, das wollen wir nicht, sagt der OB. Und hinter vorgehaltener Hand: lieber noch mehr Autos auf den Straßen. Jippieh!!! Lobbyismus hier in Essen? Na, für wen zahlt es sich wohl aus, hm? Verkrustete Strukturen brechen der Stadt Essen irgendwann mal das Genick. Ich schreibe von der Stadt Essen als meine Heimatstadt, aber das ist garantiert übertragbar auf viele andere Städte im Revier und anderswo.

Ich hoffe darauf, das bald ein Dieselfahrverbot kommt. Auch wenn viele darunter leiden werden wie zum Beispiel kleine Handwerksbetriebe mit ihrem Fuhrpark. Doch ich sehe keine andere Chance um ein radikales Umdenken herbeizuführen. Das Desaster und die Konsequenzen hätten die Automobil-Hersteller zu tragen. Meiner Meinung nach. Sie sind es, die so lange gelogen und betrogen haben. Sie müssten den Schaden begleichen! Für ihr schändliches Handeln abgestraft werden! Momentan lachen die sich doch kaputt. Schließlich hatten sie durch den Skandal ja keine Kosten. Zahlt ja unterm Strich der Steuerzahler. Ha, ha!

Jedenfalls würde durch ein Fahrverbot der Verkehr wesentlich entlastet. Und dann wäre Zeit über Alternativen nachzudenken, weil die Menschen genau aus diesem Grund das endlich aktiv machen müssten! Ihr Handeln und Tun überdenken, auch wenn es schwer fällt. Aus den Gewohnheiten ausbrechen, Neues schaffen. Bessere Mobilität schaffen.

 Mein Frust heute im Auto sticht natürlich in diesem Artikel heraus. Ich empfand die Autofahrt alles andere als entspannend. Völlig im Gegensatz zum Radfahren. Mein Arbeitsweg beträgt da rund 14 Kilometer. One Way. Dafür brauche ich im Durchschnitt etwa 35 Minuten. Wenn der Radschnellweg RS1 in vielen, vielen Jahren vielleicht ja doch mal in Essen kommt, mit Sicherheit sogar etwas schneller. Heute, mit dem Auto unterm Allerwertesten habe ich für 14 Kilometer fast 50 Minuten gebraucht! Dazu noch gestresst, genervt und total über mich selbst erschrocken zu Hause angekommen. Kosten-Nutzen-Faktor? Keine Fragen mehr, oder? Da fahre ich demnächst selbst wohl bei eisigster Kälte lieber mit dem Rad! Es dankt mir meine Gesundheit und mein komplettes Nervenkostüm. Für alle anderen gilt: viel Spaß im Stau, aber ohne mich!

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TEST: Das ROSE PRO CROSS 105 – nur fliegen ist schöner

Wie versprochen stelle ich hier in Kurzform einmal mein neues Crossbike von ROSE vor. Nachdem endlich die langersehnte Nachricht kam ich könne mein „Traumbike“ abholen fuhr ich flugs am selben Tag nach Bocholt um es in Empfang zu nehmen. Schließlich wollte ich keine Zeit verlieren 😉 Als ich um die Ecke kam stand das Bike schon in voller Pracht im Scheinwerferlicht. Es sah umwerfend aus! Viel besser noch als auf den Fotos. Gerade der breite WCS Evomax-Lenker mit 44cm von Ritchey verpasste dem Bike einen forsch-agressiven Look. Die Schwalbe G-One EVO-Reifen mit der Größe 700x38C wirken ebenso bullig. Das Gefühl, das man mit diesem Crosser wirklich alle Hindernisse auf den Wegen überwinden könnte, war sofort da.

Die Übergabe war wieder einmal sehr nett und freundlich, den Namen bikingtom kannte man anscheinend schon, wie sich herausstellte. Sehr schön. Kompetent wurde einmal mehr erklärt, worauf zu achten ist. Fotos durfte ich natürlich auch in der ROSE BIKETOWN machen. Wie immer – so muss ich es ja schon mittlerweile sagen – war der Radkauf bei ROSE ein Erlebnis.

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Abholung in der ROSE BIKETOWN in Bocholt.   Foto: bikingtom

Ich war also nun bereit für die erste Runden. Voller Freude und gespannt ob das Bike sich auch so fahren lässt wie ich mir das erhofft habe. In der Tat, ich bin äußerst überrascht wie gut sich das Rad bewegen lässt! Eine sportliche, leicht gestreckte Sitzposition lässt im Zusammenspiel mit einer sehr stimmigen Übersetzung der Gänge das Bike schnell auf Tempo kommen. Die Gangabstufungen sind gut gewählt (50/34 und 11-34), dabei aber weder zu fein noch zu grob. Vor Anstiegen brauche ich mir keine Sorgen machen. Gefällt mir also sehr gut. Genauso wie die Stabilität während Tempofahrten. Es bleibt jederzeit spurtreu, dabei absolut wendig und agil. Und, das war für mich sehr bemerkenswert, die „Federung“ in Form der flexenden Sattelstütze 2B, 350 mm WTD, ebenfalls von Ritchey, ist äußerst komfortabel. Ich hätte nicht damit gerechnet, das Schläge so gut gedämpft werden. Sicherlich hat sie ihre Grenzen, doch  mein Rücken scheint es bisher zu danken.

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Mein bester TERRY-Sattel, den ich je hatte und dazu eine leicht flexende Sattelstütze. So geht angenehmes Fahrgefühl.

Der neue Fly Exera Men Sport Comfort-Sattel von Terry trägt aber auch einen wesentlichen Beitrag für ein sehr angenehmes Fahrgefühl bei! Ich habe schon diverse Sattel von Terry auf meinen anderen Rädern und bin mit allen sehr zufrieden. Doch ohne mich zu weit aus dem Fenster zu legen: der Exera ist der beste. Das kann ich guten Gewissens sagen, obwohl ich in der kurzen Zeit „erst“ 200 Kilometer gefahren bin. Anscheinend brauche ich kein Einfahren, er passt perfekt. Da drückt nicht ansatzweise etwas. Im Grunde bemerke ich ihn gar nicht. Ich denke, auch auf richtig langen Touren kann er dieses Potenzial sogar noch mehr ausspielen.

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Perfekte Gangabstufungen, kleines Manko noch an der Hinterradbremse.

Die SHIMANO ST-RS505 / BR-RS505 mit jeweils einer 160 mm Bremsscheibe vorne und hinten ist an für sich sehr bissig und packt gut zu. Der Kraftaufwand in den Fingern scheint mir, jedenfalls noch momentan, ein klein wenig zu hoch. Das gibt sich vielleicht noch etwas mit der Zeit, aber ist jetzt noch spürbar kraftaufwendiger als gedacht. Einziges wirkliches Manko ist bisher die Hinterradbremse. Sie scheint nämlich an irgendeinem Punkt, der nur schwer auszumachen ist, für einen Bruchteil eines Momentes zu schleifen. Trotz eines kurzen, eher zufälligen weiteren Besuches bei ROSE ein paar Tage später, bei dem das kontrolliert und neu eingestellt wurde, ist dieser kurze, hohe Ton immer mal wieder da. Da muss noch nachgebessert werden. Denn das kann mit der Zeit anfangen zu nerven.

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Rahmen wie aus einem Guß…

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…und innen verlegte Züge. Das wirkt aufgeräumt und harmonisch.

Obwohl das PRO CROSS im Grunde sämtliche sportlichen Gene besitzt, hat man bei Bedarf doch die Möglichkeit für diverse Anbauten. Nicht das man sie unbedingt braucht, wenn man sich dieses Bike kauft. Doch sie sind da. Kann man ja mal im Hinterkopf behalten. Wer weiß wozu das mal gut ist. 🙂

Auch die ganze Verarbeitung des Rades wirkt hochwertig. Der Rahmen sieht sehr schön aus, wie aus einem Guß. Das Oberrohr, leicht eckig gehalten, wie es mittlerweile oft in dem Segment  anzutreffen ist, wird zum Sattelrohr hin schmaler. Genauso das Unterrohr, welches zum Sattelrohr nach unten geht, wird dezent schlanker. Der Rahmen wirkt dadurch stabil, aber sehr sportlich. Die Carbongabel passt sich optisch gut ins Bild. Wunderbar finde ich die schön nach innen verlegten Züge. So wirkt das ganze Bike sehr aufgeräumt, designtechnisch gelungen und effektiv beim fahren.

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Hier zu erkennen die Spacer sowie der positiv gedrehte Vorbau.

Die Flexibilität ist es die mir bei diesem Bike so gut gefällt. Da ich mir zwei Spacer mit insgesamt 25 mm und den Vorbau positiv hab verbauen lassen, habe ich eine für mich hervorragende Position auf dem Crosser gefunden. So lässt es mich entspannt radeln, wenn ich will. Oder aber mächtig Gas geben, wenn es um eine ordentliche sportliche Runde geht. Anstiege werden flott bezwungen, Abfahrten und Ebenen werden quasi durchpflügt. Der Untergrund scheint dabei keine Rolle zu spielen. Ob Asphalt, Schotter oder Feldwege, das Rad ist genau dafür ausgelegt. Ein bisschen Traktion fehlt mir aber am Hinterrad, da rutschte der Schwalbe G-One Evo bei engerer Kurvenfahrt und bei Nässe etwas. Jedoch ohne das Gefühl zu haben die Situation nicht mehr beherrschen zu können. Es kann aber auch vielleicht noch etwas, und das ist gar nicht so unwahrscheinlich, mit meinem noch ausbaufähigen Fahrstil zu tun haben. Manch einer geht aber auch dahin, am Hinterrad einen groberen Reifen einzusetzen. Für noch mehr Traktion. Ich warte jedenfalls erst einmal ab. Sollte man jetzt nicht zu hoch bewerten.

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Die Kurbel stammt aus der SHIMANO 105er-Gruppe, Schaltwerk aus der ULTEGRA-Gruppe.

Ja, und sonst? Ich bin bisher sehr zufrieden. Das muss ich klar sagen und ich denke, das kann man in meinem Artikel auch gut lesen. Das Manko mit der Bremse sollte noch zügig behoben, dann ist alles absolut perfekt für mich. Das PRO CROSS ist ein feines Sportgerät, auf dem ich mich wohl fühle und mit dem ich wohl noch eine Menge Spaß haben werde.  😉

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INFO: „Verdammt nochmal…!!!“

…so kann man die Gemütslage der Bürger in der Stadt auch schildern. Denn am Donnerstag war eine Info-Veranstaltung mit sogenannter „Bürgerbeteiligung“ der Stadt Essen zum Thema Radschnellweg Ruhr RS1 und der Bebauung des  Elting-Viertels/ Viehofer Platz. Die WAZ sprach in ihrem Bericht von 120 Teilnehmern bei dieser Diskussionsrunde, darunter viele Radaktivisten. Auch Straßen NRW sowie Vertreter des Stadtplanungsamtes standen – Achtung: Ironie – Rede und Antwort!  Das Interesse der Bürger war recht groß, das der Vertreter der Verantwortlichen gefühlt eher mäßig. Während nämlich die Bürger wichtige Fragen stellten wie z.B. zum derzeitigen Stand der Dinge, nach einem Zeitplan der Bebauung, den möglichen klimatischen Veränderungen im Viertel mit der so wichtigen Freiluftschneise sowie  der Trassenführung des RS1 äußerten sich die Vertreter eher wage bis manchmal gar nicht auf die spezifisch gestellten Fragen. Erst auf erhebliche Nachfrage der Bürger wurde dann darauf eingegangen. Auch die drei Varianten der Bebauung lösten wieder einmal heftige Kritik aus. Die erste Variante, mit der die Bürger  am ehesten leben könnten, mit etwas luftigerer Bebauung und Radschnellweg-Führung auf reduziert abgetragenem Bahndamm, wurde gefühlsmäßig in der Diskussion eher klein gehalten. Am liebsten wäre er wohl in irgendeiner Schublade oder der Ablage „P“ verschwunden.

Der Bahndamm, dieses historische Kleinod, auf dem der Radschnellweg RS1 durch das Viertel laut Machbarkeitsstudie des RVR verlaufen sollte, scheint in den Köpfen der Stadt schon abgetragen. Der Vorschlag, die Trasse mit einem Abzweig genau auf die Innenstadt zugehend zu versehen wurde im Grunde sofort vom Tisch gewischt. Die Chance, Radfahrer und somit auch Pendler und Touristen, die mal eben auch spontan eine Erledigung oder Einkauf machen möchten, so in die Innenstadt zu lotsen, wird fahrlässig vertan. Auch der Hinweis aus dem Publikum, das man oberhalb vom Bahndamm eine wunderbare Sicht auf die Stadt hätte und man damit etwas ganz besonderes erschaffen könnte, wurde nur müde belächelt. Man möchte das Viertel zur Stadt hin öffnen und da wäre der Bahndamm einfach im Weg. Im Weg ist eher die Schützenbahn als Riegel vor der Innenstadt. Alle paar Tage sind dort neue Markierungen auf dem Asphalt zu sehen wo wieder ein weiterer Unfall geschehen ist. Wann begreifen die Verantwortlichen endlich, das nicht der Bahndamm, sondern die breite Raserpiste die Stadt abriegelt? Dazu noch die Betonbauten in Variante 3, die für die meisten eine Außenwirkung als Barriere haben!

Radschnellweg Ruhr RS1 Weiterbauen

Favorisiert wird also tatsächlich die utopische Variante 3, auf die der Radschnellweg über Dächer und durch Häuser führen soll. Prestigeträchtig, ja. Sinnvoll, definitiv nein. Die Bürger äußerten Kritik, das dort unter den Häusern, in der „Löchern“,  sich neue Angst-Räume bilden könnten. Da ein Investor praktisch auch für die Pflege, Instandhaltung, Sauberkeit, Winterdienst etc. zuständig wäre, kam die Frage auf, welcher Investor so etwas machen würde? Gespräche gab es – so die Aussage – wohl bereits mit einigen „sehr“ interessierten Wohnungsunternehmen. Die Rechtslage bleibt aber weiterhin unklar so schien es. Wie so vieles anderes. Schwammige Aussagen auch bei der Weiterführung der Trasse am Gelände der EVONIK vorbei. Dort muss noch einiges geprüft werden bis man dort die Voraussetzungen geschaffen habe um dort den Radschnellweg entlang zu führen. Da frage ich mich: das ist doch nichts neues? Was wurde denn in den letzten Monaten gemacht? Ja, es ist teilweise kompliziert, auch in Zusammenhang bei der Rechtslage mit der Bahn, die für die Gleise verantwortlich ist bei EVONIK. Doch mir scheint hier eine frische, aufbruchmäßige Zupackermentalität zu fehlen. Dies und jenes muss noch geprüft werden, das kann dauern. Auf die Frage, wie lange Straßen NRW für den Bau des Radschnellwegs durch das Eltingviertel brauchen würde, kam zur Antwort: wenn alles geklärt wäre und man heute anfangen würde zu bauen, bräuchten sie 3 Jahre! Und da Straßen NRW nicht anfängt zu bauen, ehe alles geklärt ist, auch bei der Trassenführung bei EVONIK entlang, kann man davon ausgehen, das die nächsten 5 Jahre rein gar nichts passiert. Weder ein Provisorium eines Radwegs, die so wichtige Brücke über die Gladbecker Straße, noch irgendetwas zur anderen Seite hin in Richtung EVONIK.

Für mich scheint klar, die Stadt wartet auf den Investor, der die prestigeträchtige Variante 3 bauen wird. Sie wird kommen, da bin ich mir ziemlich sicher. Ob es eine „Deadline“ für diesen Tag der Zusage eines Investors gibt? Ich denke, die Stadt wird sehr großzügig damit umgehen. Die Veranstaltung trug jedenfalls nicht dazu bei, die Politikverdrossenheit bei den Bürgern abzubauen und Vertrauen zu gewinnen. Im Gegenteil. Es schien eher so das diese Veranstaltung widerwillig gemacht werden musste. Ein Versuch um die Menschen zu beschwichtigen. Mehr nicht. Ein Bürger sprach dabei aus was viele dachten: „Warum sollen wir ihnen glauben?“

Hier ein paar Links zu früheren Artikeln von mir zu dem Thema:

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MOMENTE: Meine kleine Liste an Fahrrad-Gadgets

Das neue Crossbike ist immer noch nicht da, aber – typisch Mann – Kreisen die Gedanken schon um mögliche Gadgets die man ja noch so verbauen könnte. Man(n) muss schon etwas verrückt sein. Aber was soll ich machen? Ich kann mich wenigstens ja mal nur ein wenig umschauen. Nur ein bisschen. Nur ein gaaannz kleeeinnnn bisschen, okay? Mehr nicht.

Jaaaa, super! Dann fangen wir doch einfach mal an. So ein Crossbike ist bekanntlich ja ziemlich auf das Wesentliche reduziert. Dazu muss man natürlich wissen, was man mit dem Bike alles machen möchte. Beim Crosser liegt es halt nahe das der sportliche Aspekt im Vordergrund steht. Somit möchte man ja auch nur den allerwichtigsten Kram mit sich herumschleppen. Vielleicht auch mal so ein bisschen Bikepacking. Also wohin damit?

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Schicke Lenkertasche „Tech-Bag“ von RESTRAP.                          Foto: RESTRAP

Auf der Eurobike war ich schon am kleinen Stand von RESTRAP aus England. Die verschiedenen Taschen waren bestens geeignet für große und kleine Adventures. Besonders angetan hatte es mir die kleine Tech-Lenkertasche für ca. 35 EUR. Sieht äußerst schick aus in schwarz mit den minimalen orangefarbigen Applikationen. Ausreichend groß für die Aufbewahrung von Smartphone, Ernergie-Riegel und etwas Kleingeld. Na, und wie es so ist, bietet die kleine englische Firma aus West Yorkshire passend dazu u.a. noch Rahmentaschen an. Das alles noch für einen fairen Preis. Die würden sich garantiert gut am neuen Bike machen. Habe ich also notiert!

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Wer die Wahl hat…               Foto: RESTRAP

Doch es gibt da noch einen anderen Hersteller, dessen Taschen ich sehr gelungen finde. Da wären mir nämlich noch so beim rumgooglen die diversen Rahmentaschen von BIRZMAN aufgefallen. In mattgrün gehalten, mit schwarzen Klettverschlüssen und dazu orangefarbene Riemen. Wie ich finde, sehr ansprechend. Der kleine Nachteil: die Taschen sind nur wasserabweisend. Dafür ebenfalls sehr günstig mit Preisen zwischen ca. 28 EUR und 63 EUR! Das sollte ich wohl mal im Auge behalten.

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Ein absoluter Hingucker, oder?                Foto: BIRZMAN

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Und auch hier gibt es verschiedene Modelle für’s Bikepacking!       Foto: BIZRMAN

 

Und schon geht es weiter mit den nächsten – möglichen – Gadgets. Und zwar bin ich ganz vernarrt in einen bestimmten Radcomputer. Was habe ich gesucht. Wie ein Verrückter. Ein paar Kriterien musste er schon haben. GPS war definitiv dabei. Wenn möglich auch das russische Pendant GLONASS zur noch besseren Standortbestimmung. Die Routen-Aufzeichnung sollte, mit Verbindung zu diversen Portalen, also problemlos möglich sein. Der große Wunsch war ein Gerät zu finden, das gleichzeitig auch als vernünftiges Navigationsgerät fungiert. Ab da war das SIGMA PURE GPS raus. Zwar verfügt es über eine Navigationsmöglichkeit, besitzt aber keinerlei Karten. Ihr seht, da das PURE GPS als günstiges Gerät zunächst zur Debatte stand, sehe ich mich eher nach relativ kostengünstigeren Geräten um. Die teuren Geräte von GARMIN als Beispiel sind somit von vornherein ausgeklammert. Und doch gibt es ein Gerät, das preislich so gerade eben in Frage käme. Es vereint alle Funktionen, die ich mir von so einem Radcomputer wünsche. Kartennavigation, Integration von komoot, automatische Synchronisation zu STRAVA, lange Akku-Power, trotzdem klein und handlich. Ein Gerät für alles, das auch ein prima Zusammenspiel mit dem Smartphone bietet. Dieses kann aber in der Tasche bleiben und muss nicht auch noch am Lenker befestigt werden. Welches Gerät meine ich? Ich meine das WAHOO ELEMNT BOLT! Ich bin davon ganz begeistert und es wäre wahrscheinlich die perfekteste Lösung für mich. Der Preis ist mit rund 239 EUR so gerade eben noch in meinem persönlich gefühlten Rahmen. Was das jetzt heißt? Wir werden sehen…

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Perfekte All-In-One-Lösung für mich! Der WAHOO ELEMNT BOLT!     Foto: WAHOO

 

Das wichtigste Zusatz-Teil dürfte aber wohl ein Akku-Licht sein. Schließlich könnte ich ja mal rein zufällig auf die Idee kommen auch im Dunklen fahren zu wollen/ müssen. Man muss ja für alles gewappnet sein! Hell sollte sie sein, ab 50 LUX aufwärts, mit langer Akku-Power und einem moderaten Preis. Zwei Exemplare habe ich nach gründlicher Recherche im Auge. Da wär zum einen das 70 LUX starke Modell LS 950 von TRELOCK. Hell genug um auch mal düstere Pfade zu befahren. Das interessante Detail ist hier für mich die genaue Akkustand-Anzeige. Das geht sogar soweit das im Display die noch mögliche Nutzungsdauer angezeigt wird! 45 h Leuchtdauer werden dabei im kleinsten der fünf (!) Modi angegeben. Nicht schlecht. Aufgeladen wird die Leuchte über USB. Und das alles gibt es schon für ca. faire 69 EUR.

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Prima Details gibt es am TRELOCK LS 950!           Foto: TRELOCK

Die Alternative dazu kommt von BUSCH + MÜLLER, im Grunde der Platzhirsch bei Fahrradleuchten. Schon früher habe ich von dieser Firma eine gute Akku-Leuchte gehabt. Da war das Batterie-Pack aber noch einmal extra am Rahmen zu befestigen. Vom Design her ist die aktuelle IXON IQ PREMIUM meiner alten Version ähnlich. Die hier genannte hat 80 LUX, bietet aber nur 2 Modi. Im High Power-Modus hat sie eine Leuchtdauer von rund 5 Stunden, im Low Power-Modus mit nur 15 LUX liegt sie bei 20 Stunden. Eine richtige Anzeige besitzt die Leuchte nicht. Nur einen sogenannten Kapazitätsindikator. Die kleine LED-Lampe im ON/OFF-Schalter wechselt von grün auf rot bei geringer Akku-Power und man hat so nur eine ungefähre Angabe. Allerdings gibt es die 80 LUX schon ab 45 EUR.

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Schlank und mit optimaler Leuchtkraft. Das ist die Busch & Müller IXON IQ SPEED!

Bei beiden Herstellern wird immer mal wieder die zu lasche Lenkerbefestigung der Leuchten bemängelt. Das ist ein nicht zu unterschätzendes Kriterium. Denn wenn es mal auf den Wegen holpert, dann sollte die Lampe schon verdammt sicher gehalten werden! Aber das werde ich mir noch einmal beim Händler genau anschauen.

Des weiteren wären vielleicht noch ein paar kleinere Dinge interessant. Solche, die nicht so große Löcher ins Budget reißen. Da wäre zunächst mal die Sache mit dem hochspritzenden Dreck. Ich könnte mir vorstellen, bei gewissen Fahrten auch einen ASS SAVER zu nutzen. Diese kleinen Plastik-Schutzbleche, die man einfach unterm dem Sattel einsteckt und so einigermaßen vor Spritzwasser und Dreck schützen. Interessant wären gerade solche, die man vielleicht selber online gestalten könnte. Da suche ich mal im Internet nach. Der Preis der bereits zu kaufenden ASS SAVER sind mit einem Preis ab 10 EUR doch gut überschaubar. Check.

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ASS SAVER gibt es mit den verschiedensten Motiven! Eine feine Sache!

Auf so einem Sportgerät möchte man ja zu den sportlichen Aspekten auch meist noch eine gute Figur machen. Mit weit flatternden Hosen und T-Shirt kommt das auf Trainingsrunden oder der schnellen Tour manchmal nicht so gut. Was genaues habe ich aber nicht im Auge, dringender Bedarf ist nicht so sehr vorhanden. Wenn ich mal was sehe und es gefällt mir, wie z.B. Trikots, Jacken oder Hosen, dann kann ich ja mal schauen. Gefallen tuen mir eher dezente Farben, nicht so etwas knallig Buntes. Also immer mal die Augen aufhalten!

Und wer jetzt noch meint er kennt ein paar gute Alternativen zu meinen oben genannten Produkten, der möge sich doch einfach mal hier in den Kommentaren verewigen. Für Tipps und Tricks bin ich immer dankbar!

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TOUR: Emsland-Runde

Herbstzeit ist Fahrradzeit. Das gilt zumindest für mich. Denn ich fahre das ganze Jahr über mit dem Rad. Man kann auf Touren so auch mal ganz andere Ansichten einer Region gewinnen. Und vor allem kann es auch spannend sein. Wie hier auf meiner Radtour durch das wunderbare Emsland. Da gab es Großsteingräber zu bestaunen, die fast 5000 Jahre auf dem Buckel haben. Wassermühlen, nette Orte wie Sögel, ein Schloss namens Clemenswerth, das eine Besondheit aufweist, den größten Schießübungsplatz Europas, und, und, und. Und natürlich ist das Wasser auch immer irgendwo in der Nähe, u.a. in Form der Ems. Dort lässt es sich prima fahren. Also alles Vorraussetzungen für eine nette Runde mit dem Fahrrad. Meinen kompletten Bericht findet ihr auf meiner Touren-Seite! Diesen Text einfach anklicken und lesen. Viel Spaß!

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#30.10.2017

Joah, spontan einfach mal mit dem Fahrrad abbiegen war gestern mal wieder genau richtig. Doch das kam im Grunde wegen einer Dämlichkeit. Geplant war eigentlich ein Besuch eines Essener Möbelhauses, da in der Innenstadt verkaufsoffener Sonntag war. Na ja, und da dieses Möbelhaus dort ziemlich und für mich auch so gut wie mittendrin liegt, war die komplette Sippe im Glauben das auch offen wäre. Pustekuchen. War es nicht. Dumm gelaufen, so stand man vor verschlossenen Türen. „Und nu?“, war der allgemeine Gedanke. Na, was macht man an einem zunächst grauen Sonntag Mittag? Sich stärken! Für was auch immer, völlig egal. Also zurück zum Cafe seines Vertrauens ( Gruß an die „Radmosphäre“ ) und ein Stück leckere Torte gefuttert. Da kam doch glatt die Sonne durch die Wolkendecke! Also gut, die Chance sollte ich nutzen. Die anderen beiden Chaoten wollten nach Hause, ich beschloss den momentanen Wetterumschwung auszunutzen und mir in Mülheim-Ruhr den gerade neu eröffneten Abschnitt des Radschnellweg Ruhr RS1 anzuschauen.

Na ja, Radschnellweg ist dann dort der falsche Begriff. Es stellt eine Hochpromenade dar, wo so eine Art Mischverkehr (Fußgänger und Radfahrer) herrscht. Und gerade an jenem Sonntag kamen sich hier direkt alle ins Gehege. Vom Design her, mit den Bänken und den Beeten, sieht es eigentlich nicht so schlecht aus, aber das war es auch schon! Aber der Stahl, der dort als Design-Element verwendet wird, ist teilweise scharfkantig. Verletzungen sind meiner Meinung nach da vorprogrammiert. Zumal die Zählstation, ebenfalls in Stahl eingefasst, den Raum für Radfahrer und Fußgänger nochmals an dieser Stelle minimiert. Wenn sich da zum Beispiel zwei Radfahrer entgegen kommen…na ja, eine kleine Unaufmerksamkeit reicht aus. Aktuelle Fotos dazu ( und noch viele weitere ) gibt es dann in meiner Foto-Galerie. Da könnt ihr euch dann mal einen kleinen Eindruck verschaffen.

Nach dem Abstecher bin ich dann wieder in Richtung Heimat geradelt. Allerdings mit einer spontanen Abbiegung. Ich bin durch die Schweiz geradelt! Häh? Ja, das stimmt schon. Die sogenannte Schönebecker Schweiz ist eine kleine, aber feine Ecke, wo Felder und Wiesen ein ausgewiesenes Landschaftsschutzgebiet bilden. Im Grunde ist diese Ecke schnell durchquert, doch man bekommt den Eindruck, man ist ganz woanders. Nicht im hektischen Ruhrpott, sondern irgendwo im tiefsten Grün. Diese hügelige Landschaft bietet tolle Ausblicke, auch auf die Skyline der Stadt Essen. Und da die Sonne hier nochmal schön durch die Wolken kam, war ich von der sonnigen, aber herbstlichen Atmosphäre schon beeindruckt. Mir war diese Ecke gar nicht so bewußt, dort bin ich bisher eher außen herum geradelt anstatt mitten durch. Ich kann mich nicht erinnern jemals zuvor dort mit dem Rad gefahren zu sein.

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In der ( Schönebecker ) Schweiz.

Ich finde es immer wieder faszinierend was man alles immer noch so in unmittelbarer Umgebung auf dem Rücken eines Fahrrads entdecken kann. Einfach mal alte Pfade verlassen und neue entdecken. Es kann so einfach sein.

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MOMENTE: Rad-Findungsprozess

Ich habe es ja bereits angekündigt euch über meinen Findungsprozess für das neue Bike zu berichten. Was, schon wieder ein neues Bike? Ja, ihr habt recht. Die Formel für die Anzahl der Fahrräder die „Mann“ besitzen muss ( n+1) kommt bei mir also durchaus zum Tragen. „Mann“ braucht so etwas. Für jede Lebenslage das passende Rad. Auch ich konnte mich davor nicht verschliessen. Der Traum vom Cross-/Gravelbike schwelte schon etwas länger durch meinen Kopf.

An sich hatte ich ja gar nicht vor ein neues Fahrrad anzuschaffen. Schließlich hatte ich mir ja bekanntlich zu Beginn des Jahres erst ein außerordentlich gutes, Trekking-Bike von ROSE angeschafft. Damit bin ich auch absolut hochzufrieden. Es läuft perfekt und macht auf allen Touren riesigen Spaß damit zu fahren. Lange Rad-Tage sind damit kein Problem und sind reinstes Vergnügen.

Doch nach ein paar Monaten kam es mir so vor als ob etwas fehlte. Nämlich ein Rad als fast reines Sportgerät, ein flinker Wiesel fürs Tempo machen und intensivsten Verausgabens. Hört sich nach Rennrad an, doch das kam für mich nicht in Frage, da ich doch gerne mal Schotter- und Waldwege mitnehme. Und so kam mir die Rad-Gattung der Cross- und Gravelbikes in den Sinn.

Zuerst war mir der Unterschied nicht so ganz klar, die Grenzen verschwimmen doch sehr. Je nach Marketingabteilung der einzelnen Hersteller. Jedenfalls las ich mich erst einmal in das Thema ein. Gravelbikes können komfortabler in der Sitzhaltung sein oder bieten sich auch für Radreisen und sogar auch für die Stadt an. Die Reifenbreite ist meist wesentlich höher gewählt als beim typischen Rennrad. Nur um das mal so kurz zu umreißen. Der Crosser kommt dem Rennrad sehr nahe, galt und gilt es oftmals als Rennrad für den Herbst und Winter, wenn es mal matschig und feucht wird.

Also wo wollte ich hin, welchen Weg wollte ich einschlagen. Darüber musste ich mir zunächst klar werden. Auf der diesjährigen EUROBIKE hatte ich die Chance mir einige tolle Räder aus diesen Rad-Gattungen anzuschauen. Das Thema scheint im allgemeinen groß im Kommen zu sein. Mir schwebte zumindest ein leichtes Bike vor, relativ gesehen. Doch viele Gravelbikes gehen an die 12 oder 13 kg, ich wollte weniger. Zwischen 10 und 11 kg sollte es höchsten sein. Gewicht war also schon ein wichtigeres Kriterium für mich.

Ein weiteres war einfach der sportliche Charakter des Bikes. Ich habe ganz einfach Bock auch auf mal schnelle Runden im Trainingsmodus. Und auch mal auf Matsch, Schlamm, Schotter und Feldwege. Zwar durchaus gerne mal längere Touren und hin und wieder City-Feeling, dabei nicht unbedingt mit Gepäck, doch vordergründig recht sportiv. Somit kam der Crosser eher in Betracht. Doch meine Bedingung war, das ich eher eine leicht komfortable Sitzhaltung haben wollte. Geht das überhaupt?

Das URBAM Gravelbike!       Foto: URBAM BAMBOO BIKES

Mit dem URBAM Gravelbike hatte ich schon arg geliebäugelt. Nach meiner kurzen Testrunde in Düsseldorf hatte ich mich schon ein bisschen verliebt in dieses Bike aus Bambus. Persönliche Wünsche werden bei dieser kleinen Manufaktur groß geschrieben. Ob Schaltung oder Lenker, es gibt viele Optionen. Ein riesengroßer Vorteil und eine feine Sache. Doch trotz des robusten Rahmens und der natürlichen Federung des Bambusses sehe ich dieses Bike unterm Strich eher als so eine Art „Flanier- und Spaß“-Rad ohne das abwertend klingen lassen zu wollen. Es ist ein wirklich tolles Bike mit einer guten Geometrie und gutmütigen Verhaltens. Doch es fehlte mir einfach der rassige Sport-Charakter. Zwar hätte ich liebend gerne auch dieses Rad in meiner Garage, aber mein momentanes Ansinnen liegt wohl eher in einem anderen Bereich. Deshalb muss dieses Rad noch etwas warten 😉

 

Cannondale,Fahrrad, bikingtom

Das Cannondale CAADX 105 SE wäre keine schlechte Wahl!         Foto: Cannondale

 

Bei einem ausgesprochen kompetenten Cannondale-Händler aus Bottrop fühlte ich mich ebenfalls sehr gut aufgehoben. Das CAADX 105 SE hatte es mir angetan. Der Tipp eines Arbeitskollegen war goldrichtig. Die Shimano 105er-Gruppe arbeitet bekanntlich zuverlässig, die Geometrie des Rahmens entspricht meinen Wünschen. Und das Fahrverhalten? Nach ausführlicher Beratung und Begutachtung war klar, ein 51er Rahmen wäre die optimale Wahl. Und schon konnte ich das auch vor Ort ausprobieren. Der Lenker wurde ebenfalls so gut wie gerade in dem Moment möglich für mich eingestellt. Er war etwas zu schmal für mich, wie ich fand. Das wäre aber kein Problem dies zu ändern. Ok, prima, das hörte sich gut an. Das Rad an sich empfand ich als sehr agil und wendig, aber auch eine klitzekleine Spur nervös. Trotzdem ein sehr ansprechendes, durchaus sportliches Verhalten. Viele durchdachte Details für Anbaumöglichkeiten machten dieses Bike für mich sehr interessant. Was mir nicht so gut gefiel waren die außenverlegten Züge und die mechanischen Scheibenbremsen. Wenn man sich mit dem Thema beschäftigt liest man immer über Vor- und Nachteile. Da ist eine Entscheidung manchmal schwierig. Doch mit kleinen Kompromissen sollte ich klarkommen. Und so hatte ich mich tatsächlich schon direkt hinterher und nach ein paar weiteren Tagen des Überlegens schon so gut wie festgelegt. Das Cannondale sollte es sein. Es schlug weitere Kandidaten wie von STEVENS, CANYON, VSF FAHRRADMANUFAKTUR, CUBE , BMC oder BULLS. Doch es sollte tatsächlich noch anders kommen.

Eher mehr oder weniger durch Zufall, wer hätte das gedacht, bin ich mit Schwiegervater bei ROSE gelandet, da er auf der Suche nach einem E-Bike war. Während wir so an einem Samstag Mittag auf einen Verkäufer warteten, da konnte ich mich ja mal so lange bei den Crossern umschauen. Eigentlich kamen mir die Modelle zu Hause bei studieren am PC nicht so entgegen wie ich fand. Preislich zwar attraktiv, aber irgendwie fehlte mir was.  Vielleicht auch einfach nur das gewisse Etwas. Bis ich die Crosser dann live vor Ort sah. „Oh, oh, oh“, ging es mir durch den Kopf.

Nachdem Schwiegervater dann beraten worden war, musste der Verkäufer für mich herhalten. Und nachdem ich dann auf die passende Rahmengröße gesetzt worden war, ging ein „Uiiii“ durch meinen Kopf. Kleine Veränderungen am Lenker würden mich perfekt dahin bringen, wo ich mit der Sitzhaltung hin wollte. Die Schaltung konnte auch angepasst werden so das ich auch für den Bergeinsatz gewappnet wäre. Dabei käme dann schon die Shimano Ultegra-Gruppe fast komplett zum Einsatz. Für einen Preis, der ähnlich des Cannondales wäre. „Hmmmmmmm…“, überlegte ich, „dazu noch schön innenverlegte Züge und hydraulische Scheibenbremsen!“

ROSEBIKES, bikingtom

Entscheidung gefallen, dies ist mein Objekt der Begierde!            Foto: ROSE

Das musste ich erst einmal sacken lassen. Damit hatte ich nun wirklich nicht gerechnet. Im Grunde sind es für mich minimale Unterschiede zwischen dem ROSE und dem Cannondale. Wofür also entscheiden? Puuh, gar nicht einfach wenn man sich eigentlich schon festgelegt hatte. Und doch habe ich mich tatsächlich für ein weiteres ROSE-Bike entschieden. Wegen kleinen Nuancen. Innenverlegte Züge wirken auf mich einfach optisch aufgeräumter, Ultegra-Komponenten reizen mich doch ein wenig, dazu noch ein gutes Kilogramm weniger auf der Waage (9,3 kg) und gefühlt einen Ticken angenehmere Sitzposition. Auch wenn mir vielleicht jetzt einer den Scheibenwischer zeigt, ich fühle mich wohl bei der Entscheidung und ich denke das es nach dem ganzen Suchen das richtige Bike ist! Für mich zugeschnitten, meinen Bedürfnissen folgend und dabei einem guten Gefühl im Bauch. Muss es nicht auch so sein?

Es wird meine Ansprüche erfüllen, davon bin ich überzeugt. Es scheint die richtige Mischung aus „Sportlich“ und „Komfortabel“ zu haben. Das ist es was ich wollte. Jetzt heißt es noch ein wenig warten, allzulange sollte es nicht mehr dauern bis ich den Crosser in Empfang nehmen darf.  Ich freue mich sehr und hoffe euch dann bald ein wenig mehr zu dem Bike berichten zu können.

 

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TEST: HNF HEISENBERG XD1 URBAN (S-Pedelec)

HNF Heisenberg, ein aufstrebender Hersteller von E-Bikes im Premium-Segment, bietet zur Zeit kostenlose Probefahrten an. Dazu wird das ausgesuchte und gewünschte Rad bis vor die Haustür geliefert. Die Räder werden durch Direktvertrieb verkauft, Werkstatt-Intervalle können telefonisch vereinbart werden. Dann kommt ein Zweirad-Mechaniker sogar zu einem nach Hause und macht das geliebte Bike wieder flott. Für den ein oder anderen sicherlich eine interessante Möglichkeit. Denn die Räder erregen durchaus Aufsehen, sehen sie doch allesamt sehr ansprechend aus! Doch wie macht sich ein Bike von Heisenberg auf der Straße?

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Wirkt bullig und fährt sehr dynamisch, das Heisenberg XD1 Urban.

Kommen wir also zu meinem Fahrbericht. Ich hatte mir das XD1 Urban ausgeguckt, da dies zu meinem Bedürfnissen an ein E-Bike dieser Gattung passt. Ich nutze mein vorhandenes E-Bike hauptsächlich als Pendler zwischen Arbeitsstelle und Zuhause. Der Weg führt teilweise über Straße und Asphalt, aber auch über Schotterwege. Leider wurde mir vom XD1 die S-Pedelec-Version geliefert, doch die normale e-Bike-Version mit 25 km/h ist bis auf die Beleuchtung baugleich.  Also spielte das für diesen Test keine große Rolle. Und um das Verhalten auch auf Schotter zu simulieren, bin ich trotzdem für ein Stück auf abgelegenen Wegen unterwegs gewesen.

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Stolz wird der Name auf dem Oberrohr getragen. Die Schweißnähte sind schön flach gehalten, die Kabelverlegung pfiffig gemacht.

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Nettes Design-Element mit integrierten Logo.

Der erste Blick auf das Rad lässt die Gene dieses Bikes aus dem MTB-Bereich erkennen. Mit Schutzblechen und vernünftiger Beleuchtung versehen, wurde daraus design-technisch ein durchaus attraktives Urban Bike mit weit hinunterreichendem Oberrohr entworfen das mit Sicherheit in der Stadt auffällt. Die Schweißnähte sind schön flach gehalten und zeugen von Können. Kleine Details wie das Logo auf dem formschönen Zwischenstück zwischen Ober- und Sitzrohr zeugen nicht nur von Design-Verliebtheit, auch der Sinn dieses Zwischenstücks ist deutlich. Denn es erzeugt eine bessere Verwindungssteifigkeit. Die Rockshox Sektor-Federgabel mit 130 mm Federweg ist äußerst robust und erfüllt seinen Dienst sehr gut an diesem Bike. Genauso wie die NuVinci N380SE-Schaltung in Verbindung mit dem wartungsfreien Gates-Riemenantrieb. Das stufenlose Schalten empfand ich angenehm, aber ein leichtes Verzögern konnte ich dabei feststellen. Wenn man ansonsten eine Kettenschaltung fährt, ist diese Art von Schaltung vielleicht etwas gewöhnungsbedürftig, aber die Umstellung gelingt trotzdem rasch!

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Massive RockShox Sektor-Federgabel.

Auffallen tat mir auch gleich der breite Lenker, der aber ein Höchstmaß an Stabilität und Spurtreue bringt. Gerade bei rasanten Fahrten ist das von Vorteil. Die Haltung ist sportlich-bequem. Ich hatte nicht den Eindruck als ob die Arme, Schultern oder der Nacken ermüden könnten. Das kommt einen sehr entgegen wenn man längere Strecken fährt. Denn auch wenn dieses Rad mit Stadtfahrten assoziiert wird, für ordentliche Touren ist sich dieses Bike nicht zu schade. Der 500Wh Akku von Bosch sorgt für ordentliche Leistungsreserven, die bei einem S-Pedelec sowieso gut gebraucht werden können. Der neue Performance Speed-Motor von BOSCH wirkte auf mich sehr laufruhig, auch in Verbindung mit der NuVinci-Schaltung. Das gefiel mir gut. Auffällig ist auch hier schon beim ersten Blick auf das Rad das der Motor hochkant verbaut ist! Der Schwerpunkt liegt somit ziemlich optimal unterhalb des Fahrers! Und der Akku ist ebenfalls gut am Unterrohr integriert worden und liegt dort gut geschützt.

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Markant: der hochkant verbaute BOSCH CX Speed-Motor.

Überrascht war ich dann doch tatsächlich über die von Magura stammende und äußerst kraftvoll zupackende Bremse MT4. Die Zweifinger-Bremshebel sind gut zu bedienen und lassen die Bremse dadurch wohldosieren. Doch man sollte sich erst ein wenig mit diesiger bissigen Bremse vertraut machen bevor es in den urbanen Dschungel geht! Doch auch wenn man über Schotter- oder Waldwege pflastert macht das XD1 Spaß. Zwar werden Unebenheiten durch die dicken Schwalbe Supermoto-Reifen gut weg gebügelt, aber einige Schläge bleiben nicht aus, die dann doch auf den Rücken schlagen können. Die Sattelstütze schien mir deshalb nicht so gut gewählt.  Und auch der Sattel von Selle Royal wirkte etwas hart und ist somit eher Geschmackssache.

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Äußerst kraftvolle Magura MT4-Bremse, die gezähmt werden möchte!

 

Dieses Bike macht Spaß, sein Design ist ansprechend, die Komponenten gut gewählt. Ob es die S-Pedelec-Version sein muss sei dahingestellt, denn das obligatorische Kennzeichen schränkt das Rad dann doch zu sehr ein, da man damit ja nicht auf Radwegen fahren darf und die Straße sein zu Hause ist. Mit der 25-km/h Unterstützung hat man aber die für – wie ich finde – bessere Wahl! Mit der Option eines zusätzlichen Gepäckträgers kann man sich zudem bequem für die Stadt rüsten. Ob das „e-mtb-Urban-Bike-Konzept“ hierbei aufgeht, darüber wird es bestimmt unterschiedliche Meinungen geben. Auf dem Zettel sollte man dieses Bike allerdings unbedingt haben, denn der Spaßfaktor ist wirklich verdammt groß!

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Der breite Lenker lässt das Bike sehr gut händeln, auch wenn er am Anfang einen Ticken zu breit erscheint. Das vordere Schutzblech könnte länger sein.

 

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#15.10.2017

Boah, waren die letzten Tage anstrengend. Einige private Dinge mussten notgedrungen erledigt werden so das ich gar nicht so richtig zur Ruhe kam um den neuesten Kram mal niederzuschreiben. Und auch die nächsten Tage werden in die Richtung weitergehen. Ich sage nur „mach es zu deinem Projekt“. Aber trotzdem kommt schon sehr bald einiges ins rollen…wenn ihr versteht was ich meine 😉

Schon am kommenden Montag werde ich die Gelegenheit haben ein Ebike eines aufstrebenden Herstellers zu testen und zu begutachten. Darauf bin ich schon gespannt und natürlich werde ich darüber einen kleinen Testbericht verfassen und meine ersten Eindrücke schildern. Lasst euch also mal dahingehend überraschen,

Und ins rollen kam auch noch tatsächlich eine Geschichte, die mich schon jetzt länger begleitet, ja, fasziniert. Stichwort: Cross-/Gravelbike. Und was habe ich mich durch das Thema gewühlt/gelesen/ausprobiert. Ja, eine Entscheidung habe ich gefällt. Und ja, es kommt dieses Jahr noch zu mir nach Hause. Welches? Der ganze Findungsprozess gehört erzählt. Kommt. Also der Bericht. Zügig. Versprochen. Bin dran. 🙂

Zum Ende dann noch etwas trauriges. Bei mir in der Nähe, da, wo ich auch öfters mal herfahre, ist vor ein paar Tagen ein kleines Mädchen von 13 Jahren auf dem Fahrrad von einem Betonmischer, der rechts in eine Einfahrt bog, überrollt worden. Das Mädchen verstarb daraufhin ein paar Stunden später. Ein junges, unschuldiges Leben durch Unachtsamkeit ausgelöscht. Sehr traurig. Radaktivisten haben an diesem Wochenende daraufhin eine Mahnwache abgehalten und ein Ghostbike aufgestellt. Das schockierende daran ist die Größe dieses Fahrrads. Wenn so etwas in der eigenen Umgebung passiert ist das meist noch etwas trauriger als wenn es dort passiert, wo man die Gegend oder die Stadt gar nicht kennt. Ohne das abwertend zu meinen. Jeder tote Radfahrer, egal wo, ist einer zuviel! Mein Mitgefühl gilt den Eltern und den Angehörigen.

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