TOUR: Fahrradtour zu den Geister-Dörfern bei Garzweiler

Das ist ein passender Titel für diese Fahrradtour. Gruselig war es aber nicht nur in den verlassenen Dörfern am Rande des Tageabbau des Energie-Riesen RWE, auch vorher gab es ein paar Momente in denen ich schon mal schlucken musste. Trotzdem war dieser Tag auf dem Rad äußerst spannend, lehrreich und schön. Denn es gab auch viele hochinteressante Schlößer und Burgen zu bestaunen. Quasi auch ein Blick in die Geschichte! Da können dann schon mal ein paar Kilometer knapp im dreistelligen Bereich zusammen kommen. Und wenn ihr nun Lust habt auf diese nette Tour mitzukommen, dann lest doch meinen Bericht auf der Touren-Seite weiter…Viel Spaß!!!

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Die „Wolkenmacher“ des Strom-Giganten RWE

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TEST: Ein Fahrrad aus Bambus

 Ich hatte die tolle Gelegenheit einmal etwas ganz anderes zu testen und auszuprobieren. Schon mal an ein Fahrrad aus Bambus gedacht? Ich bis dato auch nicht. Also musste ich das Angebot annehmen um so etwas einfach mal zu fahren. So wurde mir das Fahrrad, Typ „Commuter“, der noch jungen Firma URBAM  aus Düsseldorf sogar nach Hause geliefert! Eric Oberlin ist Gründer der Firma und voller Tatendrang. Ich habe ihn auf der CYCLINGWORLD kennengelernt und so ergab sich schon im Vorfeld ein interessantes Gespräch. Einige Jahre hat er in Frankreich und Deutschland als Ingenieur gearbeitet bevor er sich eine Auszeit nahm und  auf Reisen ging. Dort bekam er die Idee zu diesem Projekt. Nachhaltigkeit liegt ihm am Herzen. So kam dann eins zum anderen und vor mir stand nun dieses faszinierende Rad!

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Fahrrad aus Bambus und mit Stil

 Kaum war es ausgeladen, scharrte sich meine liebe Nachbarschaft ( übrigens die Beste die man sich vorstellen kann, das nur mal am Rande! ) um mich herum und war ganz angetan. Einige meinten ich hätte das Fahrrad mit einer Art Dekor versehen. Sie waren ganz erstaunt das man ein Fahrrad aus so einem Material überhaupt konstruieren kann. Deshalb mal hier an dieser Stelle ein paar Fakten zur Haltbarkeit und Bambus allgemein. Erstmal ist Bambus ein sehr nachhaltiges Naturprodukt. Das Bambus kann nach 3-5 Jahren gewonnen werden. Holz braucht dagegen 20-25 Jahre. Das Faszinierende ist, das Bambus eine derartige Wurzelstruktur besitzt, die eine erneute Nachpflanzung nicht nötig macht! Ein kleines Wunder der Natur.

Nur wenige Jahre braucht Bambus bis es so hoch gewachsen ist!

Querschnitt des benutzten Bambus. (Foto: URBAM BIKE)

 Wer vielleicht schon einmal Fotos von den riesigen Bambus-Gerüsten beim Hochhausbau in Asien gesehen hat, der hat eventuell eine Vorstellung davon wie stabil und belastbar Bambus ist. Ähnlich wie Stahl oder Aluminium! Das muss man sich mal vor Augen führen. Selbstverständlich ist die Stabilität des hier verwendeten Bambus von unabhängigen Instituten geprüft worden, denn es müssen ja auch gesetzliche Normen eingehalten werden! Außerdem ist Bambus leicht, so das dieses Material letztendlich alle Eigenschaften für einen optimalen Rahmenbau mitbringt, der in diesem Fall komplett in Vietnam stattfindet, der Zusammenbau aber in Deutschland.

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Ein paar Eindrücke…

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…von den Details!

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Beeindruckend wie ich finde!

 Doch wie werden die einzelnen Rohre zusammengefügt? Dazu wird ein Verbundwerkstoff aus Hanffasern benutzt und verklebt. Das hält irre stabil. Das Rad benötigt im Grunde nicht einmal eine Federgabel, da der Bambus trotz dieser enormen Stabilität die Stöße und Vibrationen auf natürliche Art und Weise während der Fahrt dämpft! 50 Stunden Handarbeit werden benötigt um ein komplettes Fahrrad herzustellen. Im Gegensatz zu anderen Produktionsarten wie dem Abbau von Bodenschätzen ist die CO2-Bilanz sehr gering. Alles im allem also ein sehr vorbildliches ökologisches Produkt.

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Flink und agil, so ist das Fahrgefühl!

 Dann ging es auch schon auf die erste Test-Runde. Die Sitzposition ist sportlich da das Oberrohr kurz gehalten ist. Dadurch kommt man rasant auf ein knackiges Tempo, wenn man denn möchte. Die Lenkung ist auffällig direkt, kein bisschen träge. Roher, nackter Asphalt. Wie gemacht für dieses Bike. Passend dazu tragen die schmalen Reifen ( Continental Sport Contact II 32-622 ) bei, die dieses sportliche Fahrgefühl ebenfalls vermitteln. Mit der Bereifung wirkt es, je nach Untergrund, aber auch manchmal ein wenig hart. Sehr interessant ist aber, wie der Rahmen bei kleineren Unebenheiten nachfedert. Hier tritt die natürliche Federung spürbar zu Tage. Bei den heutigen, leider meist radunfreundlicheren Straßenverhältnissen ist das schon von Vorteil. Gerade in der Großstadt, in der sich der Commuter zu Hause fühlen soll. Das ist sein Terrain. So bin ich denn früh Morgens auch über die buckeligen Asphaltpisten der Stadt zur Arbeit gesaust. An den diversen leichten bis knackigen Anstiegen überzeugte die Übersetzung und brachte mich nicht an meine Grenzen. Überraschend quirlig ging es sogar aufwärts ohne das meine Lunge kollabierte. Sehr schön.

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Durchdachte Ausstattungsmerkmale.

 Die Auswahl an den Komponenten ist auffällig durchdacht. Die knackige Shimano Alfine 8-Gang-Nabenschaltung ist absolut präzise beim Gangwechsel, macht hier Sinn und ist erste Wahl. Die Züge sind pfiffig verlegt, lediglich die der Bremsen scheuern etwas an der Starrgabel und könnten auf Dauer zu Lackschäden führen. Die hydraulischen Scheibenbremsen von Shimano packen kräftig zu und sind mit 160 mm ausreichend groß dimensioniert! Rutschfeste Pedale bringen erhöhte Sicherheit. Die sind dazu noch breit, aber nicht überproportioniert. Dafür sehr bequem für die Füße, denn sie ermüden dadurch nicht so schnell. Ganz neu im Programm und auch einzeln erhältlich sind sogar absolut stabile Pedale aus 30% recycelten Plastik und 70% Biokunststoff, in dem Fall aus Reisresten! Lustiger Nebeneffekt: sie riechen sogar angenehm leicht karamellisiert durch das Herstellungsverfahren! Auch wenn niemand auf die Idee kommen würde an seinen Pedalen zu schnüffeln.

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Verschiedene Ausstattungsmöglichkeiten sind möglich und geben dem Rad einen weiteren schönen Look! (Foto: URBAM BIKE)

 Die Griffe aus hellen Leinen passen optisch gut zum Bike und fühlen sich auch recht gut an. Wie sie aber nach einiger Zeit und verschwitzten Händen aussehen können steht auf einem anderen Blatt und vermag ich nicht zu sagen. Vom Gewicht her, und das ist auch interessant, wiegt das Bike ähnlich wie andere Fahrräder dieses Genres. Aber beim radeln selber hat man eindeutig das Gefühl ein Leichtgewicht zu fahren. Der reine Rahmen liegt übrigens bei knapp 2,9 kg, das getestete Rad insgesamt bei angenehmen 12,5 kg!

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Bequeme und gutaussehende Griffe (links), deutlich zu erkennende Hanffasern bei den Verbindungen (rechts).

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Macht auf der Piste was her, der Commuter!

 Mein Test-Rad war puristisch gehalten, kleine Änderungen zur Serie sind möglich!  Es war ohne Dynamo-Licht, Gepäckträger und Schutzblechen ausgestattet. Die gibt es aber als Option. Es gibt sogar Schutzbleche, die pfiffigerweise ebenfalls aus Bambus sind!  Außerdem einige andere Ausstattungsvarianten, je nach Geschmack. Kundenwünsche sind kein Problem. Wenn jemand zum Beispiel eine gefederte Gabel haben möchte, würde auch dies gehen. Mir hat das fahren dieses außergewöhnlichen Rades richtig Spaß gemacht. Die recht sportliche Haltung ist für mich persönlich zwar nicht ganz ideal, aber doch gerade für die meisten Kunden so eines Radtyps maßgeblich eine wesentlicher Teil der Kaufentscheidung!

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Zu erkennen ist hier die Befestigungsmöglichkeit für das hintere Schutzblech.

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Ein Schnellspanner ist technisch nicht möglich, trotzdem eine gelungene Integration der Sattelstütze.

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Detailaufnahme der hinteren Streben.

Das radeln mit dem URBAM-Bike macht Laune und zieht die Blicke magisch auf sich. Immer wieder musste ich Fragen zu dem Bike beantworten. Sogar der Oberbürgermeister der Stadt Essen, Thomas Kufen, staunte über dieses Bambus Bike, das ja nicht so oft über die Straßen und Radwege rollt. Scherzeshalber kann man sogar sagen , das man früher Kontakte geknüpft hat wenn man seinen Hund ausgeführt hat, heute hat die gleiche Wirkung dieses Fahrrad aus Bambus! In Zeiten, in denen die Leute immer mehr Wert auf Individualität legen kommt dieses Bike gerade recht. Es ist nicht unbedingt ein Rad für überdurchschnittlich lange Strecken, aber im modernen urbanen Lebensraum, für die Fahrt in die Stadt, zur Arbeit oder zum Café um sich mit Freunden zu treffen genau die richtige Wahl. Flink wuselt es durch den Verkehr und ist ein verlässlicher Begleiter. Der Preis von rund 2190€ ist auf den ersten Blick recht hoch, doch muss man bedenken, das hier echte Handarbeit dahinter steckt. Jedes Fahrrad ist sowohl ein Unikat als auch ein Kunstwerk, und keins von der Stange!

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Erstaunt war auch der Oberbürgermeister der Stadt Essen, Thomas Kufen, über diese Art von Fahrrad!

Das gefahrene Bike gibt es bemerkenswerter Weise sogar als eBike-Version! Es ist dann ausgestattet mit dem immer beliebter werdenden Pendix-Motor, der auch leicht zum Nachrüsten geeignet ist! Die Reichweite beim „E-Commuter“ wird hier mit rund 100 km angebenen. Außerdem gibt es noch weitere Modelle von URBAM. Zum einen ist da das „Single Speed“-Modell, das es in zwei Ausstattungsvarianten gibt und zum anderen das schicke „City“-Modell, das klassischen Style mit Moderne verbindet. Dazu noch das Modell „City Low“ mit Frontgepäckträger in Verbindung mit einer passenden Bambus-Kiste, das für die Damen einen netten Auftritt in der Stadt bietet. Wer sich also mal über das Gesamtprogramm der Marke URBAM informieren möchte, sollte sich einmal auf deren Homepage umschauen.

www.urbam.bike

www.pendix.de


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MOMENTE: Mitgemacht – Baustellen-Radtour in der Stadt Essen

 Heute stand bei mir schon länger auf dem Plan einmal die sogenannte „Baustellen-Radtour“ mitzumachen. Organisiert vom ADFC Essen und diesmal auch mit Prominenz aus der Politik: unser NRW-Umweltminister Johannes Remmel begleitete die Tour. Geleitet wurde diese sehr interessante Runde von Rolf Fliß ( Bündnis 90/Die Grünen sowie Bauausschussvorsitzender der Stadt ).   Simone Raskob ( Umwelt- und Baudezernentin der Stadt Essen ) gesellte sich ebenfalls dazu. Treffpunkt war am hiesigen Willy-Brandt-Platz am Hauptbahnhof. Bei wunderbarsten Wetter kamen geschätzt weit über 100 Radler zusammen. Auch unser NRW-Umweltminister war angetan von dieser Menge an Radfahrern, die sich für ihre Stadt interessieren. Angefahren wurden unter anderem spannende Punkte wie das neue Uni-Viertel, wo die Funke Mediengruppe gerade ihre neue Zentrale baut, der Endpunkt des bisherigen Radschnellwegs Ruhr RS1 oder besser gesagt der Rheinischen Bahntrasse in östliche Richtung oder auch der Krupp-Park, wo in nördlicher Sichtweite ein komplett neues Stadtviertel entstehen soll. Auch IKEA wird dann dort einen Neubau beziehen.

 Gerade aber am Eltingviertel, wo es gerade um die Weiterführung des Radschnellwegs geht, wurde noch einmal klar gemacht, das der Ball bei der Stadt Essen liegt um zügig weiterzubauen. Die Entwürfe zum neuen Elting-Viertel scheint den Bürgern nicht unbedingt zu gefallen. Hoffnung machte aber NRW-Umweltminister, der sich deutlich auf Seite der Radfahrer stellte und dafür auch Applaus erhielt!  Weiter zum Niederfeldsee hin wurde dann Halt gemacht, direkt vor dem neuen Radcafé „Radmosphäre“. Der ALLBAU stellte dort eine Versorgungsstation mit Getränken und Bananen hin, bevor dann weiter geradelt wurde zum kommenden Krupp-Park-Süd mit einer neuen Bezirkssport-Anlage ( die Modellierung ist abgeschlossen ) und zum neuen Kronenberg-Center in Altendorf. Dort werden weitere Nahversorgungsmöglichkeiten sowie Büros entstehen um dann dahinter auf einem Brachgelände neue Wohnungen zu bauen. „Die Stadt brauche bekanntlich ja dringend neuen Wohnraum“, wie Simone Raskop erzählte. Brachflächen sind dafür natürlich gut geeignet. Die neuen Wohnungen entstehen hier in Sichtweite ebenfalls zum Krupp-Park. Die Runde ging dann weiter über den Radschnellweg RS1 zur Gruga-Trasse und dem Umbau des ehemaligen Abwasserkanals „Läppkes Mühlenbach“.

 Rolf Fliß erzählte spannend in gewohnter Manier interessante Information rund um alle Baustellen, am Schluss auch noch am Neubau des Eingangs zur GRUGA-Messe, der gegen Ende des Jahres fertiggestellt wird. Dort soll dann auch der Abschluss des „Grünen Hauptstadt-Jahres“ stattfinden. Am Ende der Tour war dann auch sogar der Akku des Megaphon leer. Mir hat die Tour sehr gut gefallen, sie war sehr informativ. Vielen Dank an alle Beteiligten. Und wer so eine Baustellen-Tour einmal mitmachen möchte, der sollte einfach mal im Veranstaltungskalender der Stadt Essen schauen!

Eindrücke der Tour gibt es hier:


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INFO: eBike Festival in Dortmund

Momentan ist fast jedes Wochenende woanders eine Veranstaltung rund um das Fahrrad, man kommt schon bald gar nicht mehr hinterher. Heute habe ich mich deswegen abermals auf den Weg gemacht um das E-Bike Festival in Dortmund zu besuchen. Das fand nun zum zweiten Mal direkt in der Dortmunder Innenstadt statt, genau wie im letzten Jahr. Zahlreiche Aussteller waren wieder vor Ort und zeigten ihre Lösungen für die moderne e-Mobility. Man hatte natürlich bei so ziemlich jeden Aussteller zahlreiche Möglichkeiten E-Bikes und Pedelecs ausführlich zu testen. Selbst ein Mountain-Parcours wurde dazu aufgeschüttet. Doch als ich dort stand war nicht wirklich viel los. Auffällig auch an vielen anderen Ständen. Im Gegensatz zum letzten Jahr. Vielleicht lag es auch am Wetter, das gestern und heute Morgen die Temperaturen noch im einstelligen Plus-Bereich lagen. Für den Sonntag sind aber wesentlich höhere Temperaturen angesagt und das Bild kann sich noch ändern. Manche Aussteller – keine Namen – sahen aber eher lustlos und unmotiviert aus und kümmerten sich nicht um vorhandene Besucher. Das fand ich etwas schade. Trotzdem überwogen die positiven Seiten des Events. Wer Infos brauchte für den Kauf eines E-Bikes war hier ganz gut aufgehoben. Und ein paar Fotos gibt es hier in der Galerie zu bestaunen.


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MOMENTE: Das neue Radcafe „Radmosphäre“ am Radschnellweg RS1 hat eröffnet!

Heute war ein wunderbarer Tag. Sonniges Wetter, knappe 18 Grad. Da freut sich das Radler-Herz! Perfekte Voraussetzungen also auch für die Eröffnung des neuen Radcafes „Radmosphäre“ am mittlerweile weithin bekannten Radschnellweg Ruhr RS1 am Niederfeldsee in Essen-Altendorf. Monatelange Vorbereitungen gingen heute vorüber und Holger Kersting, auch Besitzer der Kultbude „Erzbahnbude“, konnte mit einem strahlenden Lächeln dieses neue Kleinod am beliebten Radweg eröffnen! Aus verschiedenen Richtungen gab es sogar sogenannte „Zubringer“ zur Radmosphäre! Die Stimmung war vor Ort ausgelassen, hunderte von neugierigen Radfahrern kamen zu diesem Ereignis. Aber nicht nur. Auch die Menschen aus dem Viertel kamen vorbei um das ein oder andere Getränk  zu sich zu nehmen, eine leckere Bratwurst zu vertilgen oder das jetzt schon kultige Eis zu naschen. Dabei wurde ordentlich gequatscht und gelacht. Die draußen bereitgestellten Liegestühle waren genauso begehrt wie die Sitzplätze an den Biertischen oder an den Stufen zum See. Der ADFC Essen war mit einem kleinen Stand auch vor Ort, der immer gut umlagert war. Sogar der Oberbürgermeister der Stadt Essen, Thomas Kufen, liess es sich nicht nehmen einmal kurz am Cafe vorbeizuschauen.

 Das Cafe selber macht einen sehr angenehmen und freundlichen Eindruck. Die Wände sind hübsch bemalt mit Szenen rund ums Rad, die Sitzgelegenheit laden zum verweilen ein. Viele Details wie Lampen oder Deko sind mit viel Liebe gestaltet worden. Mir persönlich hat es sehr gut gefallen und da das Cafe direkt am meinem Weg von und zu der Arbeit liegt, werde ich dort von nun an des öfteren einkehren.

 Ein paar Eindrücke vom heutigen Tag könnt ihr in der Foto-Galerie anschauen. Viel Spaß!


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MOMENTE: Die CYCLINGWORLD in Düsseldorf erfüllt alle Erwartungen

Und ich glaube, das ist nicht nur mein Empfinden! Zwei Tage Messe in einer stimmungsvollen Location und draußen auf dem Testparcours mit Sonnenschein bestes Wetter. Radlerherz, was willst du mehr? Wer das Areal Böhler in Düsseldorf noch nicht kannte, dem wurde direkt beim Betreten der alten Schmiedehalle direkt vor Augen geführt das dies keine normale Radmesse wird. Schon im Vorfeld wurde klar, das bei den angesagten Ausstellern eine tolle Bandbreite gezeigt werden musste. Da fällt mein Resumé dann auch sehr positiv aus!  Auch im Gespräch mit diversen Besuchern und Ausstellern habe ich gemerkt, das hier die Stimmung ebenfalls durchweg positiv war. Anders kann man das nicht beschreiben.

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Fred Feuerstein lässt grüßen…

 Direkt am Eingang gab es schon die ersten Kuriositäten oder auch „Bike Art“ zu bestaunen. Ein Fahrrad in Fred Feuerstein-Manier aus Holz sieht man auch nicht alle Tage. Ein anderer Künstler, Axel Nass, hatte ebenfalls einige spannende mögliche und unmögliche – im positiven Sinne – Fahrräder mitgebracht. Da konnte man schon staunen was er an Kreativität an den Tag legt!

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„Bike Art“ von Axel Nass

 Die edle englische Radmanufaktur „The Light Blue“ aus Cambridge – gegründet im Jahre 1895 und noch immer in Familienbesitz – zeigte einige formschöne Modern Bikes und Retro-Räder. Viele kleine Details machen diese Bikes aus. Und mit Stolz wird so das Wappen der Marke am Steuerrohr getragen. Da kann ich echt noch mal ins Grübeln kommen um mir nicht doch noch sein hervorragendes Rad zuzulegen…leider bin ich nicht Dagobert Duck!

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Praktisches Cargo-Bike von Dolly

 Der nächste Stand war der von Dolly. Thema hier waren Cargo-Bikes. Ein Rad gab es mit speziellem Aufbau, das eher für Kleinbetriebe gedacht ist. In der großen Kiste kann man allerhand Werkzeug verstauen und ist in der Großstadt als Handwerker mit Sicherheit sehr mobil. Tolle Sache. Die anderen Cargo-Bikes waren für Familien gedacht. Die formschöne Wanne kann man mit allerlei Zubehör ausstatten wie zum Beispiel Sitzbank, Maxi Cosi Halterung und Regendach. Dazu gibt es die Wanne in zwölf Farben. Das ganze wird ausgestattet mit dem E-Volt System für Vorderradmotoren. Mich hat aber eher der leicht zu handhabende PENDIX-Mittel-Motor überzeugt. Er bietet eine Unterstützung in drei Stufen und hatte in der  Ausstattung vor Ort eine Akkuleistung von 300 Wh und einer Reichweite von ungefähr 50 – 80 Kilometern. Eine größere Kapazität wird aber demnächst verfügbar sein! Das Gespräch mit dem Aussteller war sehr angenehm, informativ und interessant. Super!

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Charakter durch tolle Farben bei SWETT

 Aber das war es ehrlich gesagt überall. Egal mit wem man ins Gespräch kam, alle waren ganz entspannt und freundlich. Keiner verfiel in Hektik, jeder nahm sich viel Zeit für meine Fragen. Genauso am Stand von SWETT – Custom Cycles aus den Niederlanden wo ich mit dem Gründer Peter-Paul über den tollen individuellen Charakter seiner Räder fachsimpelte. Die Räder haben Stil, sind unverwechselbar und die Lackierung ist in allen erdenklichen Wunsch-Farben möglich. Wobei dort mit viel Liebe zum Detail gearbeitet wird. So standen hier sechs Bikes mit dem komplett gleichen Rahmen, doch  allein durch die filigrane Lackierung stellte jedes Rad ein Höchstmaß an Individualität dar! Eine tolle Sache! Am Ende bekam ich dann noch eine coole Bierflasche der hauseigenen Marke mit auf den Weg. Vielen Dank also nochmal.

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Hauseigenes Bier im Flaschenhalter!

 Spannend war auch der Stand von hinterher. Fahrradanhänger für so ziemlich jeden Bedarf bietet dieses Münchener Unternehmen an. Die pfiffigen Detaillösungen haben schon so manche Fachjury überzeugt und so wurden schon etliche Preise eingeheimst. Auch Prototypen für kommende Anhänger wurden mir dort gezeigt. Ich kann nur sagen, die Jungs sind echt erfinderisch was Lösungsansätze und Details angeht. Produziert werden die Anhänger übrigens fast ausschließlich regional. Wer also jemals an eine Anschaffung eines Fahrradanhängers gedacht hat, der sollte sich mal auf deren Homepage umschauen. Da findet sich sogar als – leider – Einzelstück ein transportabler Kickertisch! Schon krass!

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Durchdachte Fahrradanhänger von hinterher


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Das alles in den verschiedensten Größen!

 Eine Reise zurück in die Zeit gab es auch. Das Deutsche Fahrradmuseum präsentierte passend zum Thema „200 Jahre Fahrrad“ einmal mehr allerlei Schätze längst vergangener Tage. Ob ein altes Hochrad, ein Fahrrad aus Holz oder betagte Räder von Opel und Peugeot,  allesamt zogen sie erstaunte Blicke auf sich. Und zum ausprobieren gab es dort auch einige Stücke. Darunter ebenfalls für Mutige ein Hochrad!

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Hochrad aus der Ausstellung des Deutschen Fahrradmuseums

Angesagt scheint das Thema „Retro“ und „Vintage“ zu sein. Es waren einige Aussteller da, darunter auch Upcycles, die außergewöhnliche Räder dieser Gattung präsentierten. Ob nur auf „alt“ gemacht oder mit viel Detailverliebtheit wieder aufbereitet – ich fand dies unheimlich Interessant. Keine Fahrräder von der Stange, sondern jedes ausgestattet mit dem Charme alter Zeiten. Das kam gut an beim Besucherpublikum.

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Wenn das mal nicht cool ist!

 Große Beliebtheit konnte ich auch den Fatbikes und Beachcruisern bescheinigen. Mit verschiedenen e-Motoren angetrieben und individuellem Design konzipiert, gab es hier eine ganze Menge zu bestaunen. Wattitud aus Belgien hatte eine ordentliche Vielfalt vor Ort. Das Klapprad e-Bob mit seinen breiten Schluffen war sehr beliebt auf dem Testparcours. Das Unternehmen zeigte aber auch seine Oldschool-Bikes, die schon stark an klassische Motorräder erinnerten. Die Räder sollen Spaß machen und wenn man in die Gesichter der Leute schaute, die diese Bikes getestet haben, taten sie es auch. Aber auch Ruff Cycle zeigte solche Räder, die vom Fahrverhalten her schon fast einer echten Harley Davidson nahekommen! Im höherpreisigen Segment vertreten bekommt man hier ein Bike mit Mittelmotor von Bosch, das zwar eine Nische besetzt, aber definitiv seine Liebhaber finden wird!

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Vielseitige Auswahlmöglichkeiten was die Farben angeht bei WATTITUD


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Krasses e-Bike von RUFF CYCLES. Schon eher Motorrrad als Fahrrad!

 Möglichkeiten mal nach der ganzen Zeit eine Pause einzulegen gab es natürlich auch. Die kleinen Oasen in der Mitte und an der Seite der Halle boten eine gute Gelegenheit um einmal zu verschnaufen und zu sich zu stärken um sich dann um so mehr wieder ins Getümmel zu stürzen. Die Preise dort kamen allerdings auch von einem anderen Stern…

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Have a break


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Umlagert – der Stand von COBI

 Der Stand von COBI war dann auch mein nächster Halt. Sogar Carsten Lindstedt, der Co-Founder der Firma, war vor Ort und musste zahlreiche Fragen der Besucher beantworten. So dann auch meine. Endlich lernte man sich mal persönlich kennen! Ein wirklich interessantes und nettes Gespräch! Carsten zeigte mir dann auch im Dashboard – also dem Homescreen der COBI-App – was schon bald für die User zur Verfügung stehen wird. Der Fitness-Bereich, der bisher eher noch ein Schattendasein geführt hat, wird endlich enorm aufgewertet und viele Fitnessfunktionen wie zum Beispiel Herz- und Trittfrequenz, Durchschnittswerte oder sogar eventuell die erzeugte Watt-Anzahl werden dann verfügbar sein sowie benutzerfreundlich dargestellt werden. Doch Achtung: die finale Fassung muss das noch nicht sein, Änderungen und weitere Funktionen sind durchaus noch möglich! Stichwort: Individualisierung! Das klang alles sehr spannend! Auch Heiko Schweickhardt, ebenfalls Co-Founder und Chef der Software-Entwicklung,  war am Stand und plauderte ein wenig aus dem Nähkästchen und hörte sich meine Meinung und Eindrücke gerne an. Es hat mir dort wirklich sehr viel Spaß gemacht. Zu sehen wie enthusiastisch die Jungs von „ihrem“ Produkt erzählen war schon schön zu erleben. Wer meinen Blog verfolgt, der weiß das ich schon einige Artikel zu COBI geschrieben habe. Auch weiterhin werde ich diese Geschichte mit Interesse verfolgen!

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So oder ähnlich wird es bald im Fitness-Bereich der App aussehen…


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Carsten Lindstedt beantwortet Fragen der Kunden

 Einen kleinen, unscheinbaren Stand gab es bei URBAM Bike. Fahrräder aus Bambus, dem ein oder anderen wird das schon mal zu Gehör gekommen sein. Hier fiel mir direkt das Modell „Single Speed/ Fixie“ auf. Durch seinen filigranen, nach vorne geführten Lenker und seinen pechschwarzen Felgen und Pneus ein echter Hingucker. Ein sehr nettes Gespräch entwickelte sich hier. Eine Frage die immer wieder auftaucht ist natürlich die der Haltbarkeit. Doch die Bikes sind wirklich vergleichbar mit der Stabilität von Stahl und Aluminium! Unabhängige Tests haben das bereits erwiesen! Doch der Vorteil ist hier, das der Bambus hier die Fahrt über Unebenheiten auf natürliche Art und Weise dämpft und so ein komfortables Radfahren ermöglicht. Außerdem ist der Rahmen dazu sehr leicht. Der ökologische Aspekt ist auch nicht von der Hand zu weisen. Bambus wächst 3-5 Jahre, Holz zum Beispiel braucht 20-25 Jahre um nachzuwachsen! Interessant ist, das gar nicht nachgepflanzt werden muss, dank der Wurzelstruktur dieser Pflanze! Jedenfalls finde ich diese Räder phänomenal. Eine Proberunde auf dem Fixie beeindruckte mich sehr! Irre finde ich, das die Bambusrohre mit Hilfe eines Verbundwerkstoffes aus Hanffasern verbunden werden und es keinerlei Einschränkungen gibt. Schön sieht es dazu noch aus! URBAM bietet zum Fixie noch den sogenannten Premium Commuter mit 8-Gang oder MTB-Schaltsystem. Ein perfektes Pendler-Rad! Das hat mir sehr gut gefallen! Tolle Sache!

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Wunderschöne Bikes aus Bambus von URBAM

 Fixies gab es auch aus den USA zu bestaunen. Die Marke PURE FIX CYCLES aus Los Angeles hat nun auch den deutschen Markt ins Auge gefasst und bietet minimalistische, aber wunderbar designte Bikes an. Dazu gibt es viele Farbvarianten. Die Bikes der Glow Series leuchten sogar bei Nacht! Cool! Und selbst an Fixies für Kids wurde gedacht. Typisch USA wie ich finde. Auch hier am Stand gab es ein nettes Gespräch auf Englisch. So erfuhr ich, das die Europazentrale nun in den Niederlanden beheimatet ist und das verschicken der Bikes mit dem Paketdienst nach Deutschland mit knapp 50€ doch noch relativ human ist. Wer auf puristische Bikes abfährt, der scheint hier gut aufgehoben zu sein. In den USA ist die Marke jedenfalls sehr populär.

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Minimalistisch und cool, die Bikes von PURE FIXIE aus Los Angeles

 Nun noch einmal zurück zum Thema Cargo-Bikes. Die französische Marke DOUZE Cycles zeigte ihr Konzept eines solchen Bikes. Dazu habe ich hier mal ein kleines Video eingestellt wie pfiffig hier an praktikablen Lösungen gedacht wurde. Die Leute an diesem Stand waren ebenfalls sehr freundlich, auch wenn der Mischmasch aus englischer und französischer Sprache schon lustig war. Jedenfalls bietet die innovative Seilzuglenkung einen Einschlag der Gabel von 75°. Dazu kann man das Rad in wenigen Augenblicken in zwei Hälften teilen und somit auch im Auto transportieren! Die Ladefläche des Cargo-Bikes gibt es in drei verschiedenen Längen, 8(!) verschiedene Antriebe stehen zur Auswahl und das Ganze garniert mit äußerst praktischem Zubehör wie verschiedenen Wannen und Kisten. Je nach Bedarf. Getestet habe ich zwei Bikes der Marke. Beide mit Elektro-Antrieb. Und ich muss gestehen, ich war wirklich begeistert. Das Fahrverhalten ist ziemlich ähnlich wenn nicht genauso wie bei einem normalen Fahrrad. Die Beschleunigung war flott, das Kurvenverhalten völlig unproblematisch. Ein gelungenes, praktikables und durchdachtes Cargo-Bike. Käme bei mir schon ganz weit vorne auf die Liste!

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Eine Variante des Cargo-Bikes von DOUZE Cycles

 Apropos Cargo-Bikes. Ein weiteres habe ich noch getestet. Ein ziemlich extremes großes. Das YUBA Mundo V5 ist ein echtes Schwergewicht. Der Gepäckträger verträgt satte 200 kg(!), bietet Kindersitzbank, man kann damit durch ein ausgeklügeltes System ein anderes Fahrrad richtig abschleppen (!), es gibt den BionX Motor optional (getestet in dieser Version) und noch allerlei anderes Zubehör. Entweder ist das eine richtige Familienkutsche oder man kann mit Aufbauten zum Beispiel daraus einen Verkaufsstand machen. Alles ist möglich. Das fand ich sehr interessant. Zwar muss man sich zuerst an das anfangs schwammige Gefühl auf den ersten Metern gewöhnen, doch je schneller man wird, desto sicherer wird das Handling. Tolles Konzept.

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Stechen aus der Masse heraus, sind schick…


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…und fahren sich sehr gut! E-Bikes der Marke ELBY!

 Das Testen diverser Bikes war an beiden Tagen möglich und wurde bei dem tollen Wetter sehr gut angenommen. Ich denke, die Aussteller werden zufrieden sein. Ich auch, denn ich konnte so ein paar wirklich interessante Fahrräder und E-Bikes ausprobieren. Darunter das ELBY, welches in Kanada und den USA zuerst im Jahre 2015 an den Start gegangen ist. Durch sein innovatives Design sticht es aus der Masse an E-Bikes positiv heraus. Konzipiert für Leute zwischen 1,50 und 2 Metern kann es somit jeder problemlos fahren. Angetrieben durch den BionX D-Motor lässt es sich flott und äußerst komfortabel fahren und soll eine Reichweite von rund 135 km erreichen. Eine Schaltung ist dabei nicht vorgesehen, das Rad ist als Singlespeed ausgelegt. Der absolut lautlose Antrieb macht richtig Spaß. Das Display des BionX ist gut ablesbar, kann aber sogar mit einem Smartphone und der Elby App ersetzt werden. Klasse Detail. Erhältlich ist das Elby in 5 Farben. Allesamt waren sie vor Ort und alle sahen sie wirklich toll in ihrem Farbton aus. Besonders das schwarze Modell mit den blauen Schriftzügen fand ich ansprechend. Übrigens hat das Elby bei der Eurobike sogar einen Award gewonnen! Mir hat dieses E-Bike sehr gut gefallen.

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Schützen und sehen gut aus diese MELON Helme

 Ihr seht schon, es gab eine Menge auf der CYCLINGWORLD zu bestaunen. Zubehör gab es natürlich auch. Händler, die aus gebrauchten Fahrradschläuchen Blumenvasen oder Portemonnaise machen oder auch Aussteller, die ihre kreativen Helme zeigten wie zum Beispiel Melon aus – hey, meiner Heimatstadt Essen! Buntes, auffälliges oder aber auch dezenteres Design zeichnen die Helme aus. Eingeheimst wurde auch hier schon ein Eurobike Award sowie ein red dot Award. Cooles Aussehen im urbanen Dschungel, prima Sache. Auch ich habe nun einen Helm der Marke auf meinem Radar. Verraten tue ich aber noch nicht welcher es wird!

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Anders. Die Bikes von YouMo!


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Schon mal die Tour de France geradelt?

 Desweiteren gab es Filmvorführungen von den Hardbreakers und von Pedelec Adventures sowie Radsportnostalgie mit „Vive le Tour“ aus dem Jahre 1962! Das Cycle Cafe war vor Ort und präsentierte ihr Ladies-Team, UPS stellte sein Lastenfahrrad vor, welches auf den letzten Kilometern zum Kunden zum Einsatz kommen wird und so für eine spürbare Entlastung der Straßen sorgen wird. UPS gibt dahingehend ordentlich Gas. Man kann da nur auf Unterstützung von Städten und Kommunen hoffen. Koga und ROSE waren auch da und zeigten ihr Produktfolio. GIANT ließ auch seine Räder vom Publikum testen und draußen vor dem Eingang konnte man mit dem Rennrad auf der Rolle und einer VR-Brille Streckenabschnitte der Tour de France nachfahren. Der Start der Tour findet dieses Jahr nämlich übrigens in Düsseldorf statt.  Eine witzige Geschichte gibt es von der noch jungen Firma YOUMO erzählen. Davon wird es aber demnächst noch mal einen gesonderten Artikel geben! Toll fand ich, das ich endlich mal das Textil-Schloss von Tex-Lock in der Hand halten konnte. Vor kurzem hatte ich ja noch über die mittlerweile sehr erfolgreiche Kickstarter-Kampagne und dem raffinierten Schloss des Start-Ups berichtet. Ich muss sagen, das Schloss hat mich vom Design und vom Gewicht her sehr beeindruckt. Es gab noch so viel mehr zu bestaunen, doch das wird langsam zuviel dies alles aufzuzählen. Deshalb schaut doch einfach mal hier in die Fotogalerie rein, dort findet ihr noch mehr Fotos mit Eindrücken von der CYCLINGWORLD! Und wer noch auf bewegte Bilder steht, kann auch einmal auf meinem youTube-Kanal gucken!

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Sooooo viel gab es auf der Messe zu bestaunen und auszuprobieren!

Mein persönliches FAZIT der ersten Ausgabe der gut besuchten CYCLINGWORLD ist durchweg positiv und erfüllt alle meine Erwartungen! Im Gespräch mit Besuchern war immer wieder zu hören, das die Messe eine „relativ kleine“, aber äußerst feine Ausstellung darstellte. Die Leute waren schlicht begeistert. Ein Händler sagte mir sogar, das sie ihm sogar besser gefiel als die Berliner Fahrradschau Anfang März diesen Jahres. Das kann ich nicht beurteilen weil ich nicht da war, aber die CYCLINGWORLD hat mir ein ungemein breites Spektrum rund um das Thema Fahrrad, Radfahren und Radkultur geboten. Die Macher der Messe, Stefan Maly und Thorsten Abels, bewiesen ein feines Gespür für die Auswahl an Ausstellern und dem Programm. Großes Thema schien für mich die Individualität zu sein. Die Leuten wollen sich mit ihren Rädern von der Masse abheben, einzigartig sein. Hier bekamen sie Anregungen dafür. Retro und Vintage ist nach wie vor beliebt und fand reges Interesse. Außerdem schliesst dies nicht den e-Mobility-Bereich aus wie man hier deutlich sehen konnte! Im Gegenteil. Eine rundherum gelungene Ausstellung wie ich finde. Man darf gespannt sein was die beiden nächstes Jahr aus den Hut zaubern werden…es wird garantiert wieder spannend!

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INFO: Video(s) vom Radschnellweg Ruhr RS1 und mein neuer Kanal auf youtube!

 Eventuell hat es der ein oder andere schon mitbekommen. bikingtom ist nun auch auf youtube zu finden! Dort werde ich von nun an hin und wieder und in unregelmäßigen Abständen zu diversen Themen ein paar Videos einstellen. Ich probiere mich dort ein wenig aus und schaue mal was dabei herum kommt. Manchmal können Videos mehr zeigen als Fotos, dafür werde ich meinen Kanal nutzen. Es würde mich jedenfalls freuen wenn ihr ab und zu dort einmal vorbeischaut oder sogar meinen Kanal abonniert! Vielleicht ist ja etwas dabei was auch euch interessiert!

 Den Anfang machen gleich drei Videos! Zwei davon zeigen den Radschnellweg Ruhr RS1 zwischen Mülheim/Ruhr und Essens neuem Uni-Viertel. Das dritte Video ist von der Critical Mass Essen vom 10.März. Also falls ihr Spaß daran habt, lasst es mich gerne wissen! Über Tipps, Tricks und Anregungen würde ich mich freuen! Und nun wünsche ich euch viel Spaß 🙂

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TEST: Headband und Licht von „The Friendly Swede“

 Ab und zu bekomme ich als Blogger Anfragen um Produkte zu testen. Das ist ganz normal und passiert vielen Bloggern. Ich teste aber nur Produkte die ich selber für interessant halte und die auch bei meiner Leserschaft auf Interesse stoßen könnten. Finanzielle Unterstützung bekomme ich dafür nicht! Angeboten wird mir hin und wieder die Test-Produkte zu behalten. So auch in diesem Fall. Es hat aber keinerlei Einfluss auf meine Berichterstattung. Das mache ich auch vorher jedem klar und darauf lege ich sehr viel wert. Dies erst mal vorweg. Nun zu den beiden Produkten, die ihr sogar in diesem Falle am Ende  des Artikels mit etwas Glück gewinnen könnt…

The Friendly Swede, bikingtom, Test, Stirnband

Die Verpackung der Headbands.

 Fangen wir an mit dem Headband von „The Friendly Swede“. Das Produkt kommt, wie man unschwer erkennen kann, aus Schweden. Dort weht manchmal ein kühles Lüftchen und deswegen kann der ein oder andere dort, aber auch hierzulande, mit Sicherheit ein Stirnband gebrauchen. Jeder also, der irgendwo Outdoor unterwegs ist. Ich habe sie standesgemäß natürlich beim Radfahren getestet! Unter anderem auf dem Weg Morgens zur Arbeit, bei knackigen 4 Grad. In der einfachen, aber netten Verpackung befinden sich übrigens 2 Exemplare! Und die wirken keineswegs billig, sondern hochwertig und schön. Das erste Anfassen und Berühren entlockte mir zuerst ein „die sind aber weich…und so dünn“. Und so ist auch das Tragegefühl. Das Headband ist so was von weich und angenehm zu tragen. Dazu kommt das sehr geringe Gewicht, so das ich mich tatsächlich selber erwischt habe, wie ich prüfend nach dem Stirnband getastet habe, ob es noch da ist! Trotz Einheitsgröße und meinem relativ kleinen Kopfumfang war ein Verrutschen nicht möglich. Alles saß am Ende der Fahrten noch genauso am Kopf wie zu Beginn der Touren.  Sehr schön.

 Bei der Dünne des Materials hatte ich allerdings zuerst Bedenken, ob dies überhaupt ansatzweise warmhalten kann. Das Stirnband besteht aus rund 93 % Polyester und 7 % Elastan. Auf den ersten Metern meint man wirklich, das da ordentlich die Kälte durchkommt. Doch das täuscht und  in Wirklichkeit war ich überrascht wie warm meine Ohren gehalten wurden! Das empfand ich als sehr angenehm. Bei Minus-Graden könnte es etwas anders aussehen, aber für kühle und frische Tage im einstelligen Plus-Bereich ist das Headband ideal. Nicht nur für Radfahrer, sondern für jegliche Bewegungen an der frischen Luft. Ein formschönes Design geht einher mit sauber vernähten Rändern.

Test bikingtom Stirnband Headband The Friendly Swede

Das Headband umschließt hervorragend die Ohren und sitzt perfekt.

FAZIT: Für mich ein gelungenes, hochwertiges und sehr angenehm zu tragendes  Produkt, das dazu mit einem Preis von momentan 13,99€ bei Amazon für 2 Exemplare recht günstig ist und mit teuren anderen Headbands durchaus mithalten kann. Ganz klar also hier eine Empfehlung von mir!

Kommen wir nun zum zweiten Produkt des „freundlichen Schweden“. Im 2er-Set gibt es die LED-Fahrradbeleuchtung. Eingebettet in einer Silikon-Ummantelung, die wasserdicht ist, sitzen jeweils die sieben LEDs. Ein Licht ist als Vorderlicht gedacht (weiß), das andere dann natürlich als Rücklicht (rot). Die Lampen besitzen jeweils 3 Blink-Modi, wobei ich dies beim Vorderlicht eher für unnötig halte, da permanentes Blinken den Gegenverkehr sehr leicht irritieren kann. Aber es gibt ja auch noch andere Einsatzzwecke als das Radfahren. Durch drücken der Silikontaste schaltet man zwischen den einzelnen Modi hin- und her.

Test bikingtom, Fahrradbeleuchtung, The Friendly Swede

Vorderansicht der Lampen

 Durch die leicht zu dehnenden Silikon-Bänder können die Lichter leicht am Lenker oder aber auch Sattelstütze befestigt werden. Ein bisschen Platz wird dabei aber benötigt, da sie im Gegensatz zu vielen anderen vergleichbaren Fahrradbeleuchtungen etwas größer dimensioniert sind. Das ist aber nicht unbedingt ein Nachteil. Als Ersatz für die „normale“ Fahrradbeleuchtung sehe ich dieses Produkt allerdings nicht (hat auch keine StZVO!), sondern als sehr gutes Zusatzlicht. Die Leuchtkraft ist angenehm hell (vorne), kann aber natürlich nicht mit einer „normalen“ Fahrradlampe mithalten. Der Lichtkegel ist komplett rund und relativ klein. Das Rücklicht leuchtet intensiv, verschwimmt aber etwas dadurch, das die LED’s auch durch das Silikonband schimmern und so das Gesamtbild etwas diffus ist. Sieht zwar in dem Fall gut aus, aber auf einsameren Straßen kann das eventuell irritieren.

Test bikingtom, Fahrradbeleuchtung, The Friendly Swede

Das Licht schimmert deutlich durch das Silikonband.

Betrieben werden die Lampen mit drei AAA-Batterien, die bis zu 50 Stunden halten sollen. Mir persönlich wäre ein kleiner USB-Akku lieber, aber in dem Preissegment ist dies dann auch eher selten anzutreffen. Daher geht das in Ordnung. Der Verschluss ist mit kleinen,

Test bikingtom, Fahrradbeleuchtung, The Friendly Swede

Diese sieben schönen LEDs erzeugen aber nur einen kleinen und runden Lichtkegel.

feinen Schrauben versehen. Wenn man sie nicht korrekt wieder einsetzt, könnte hier die Schwachstelle für das Eindringen von Wasser bei Regen sein. Das Ganze finde ich etwas fummelig. Ebenso die Silikonhülle auf- und abzuziehen. Dafür ist es aber dann auch dicht! Wenn man aber gewissenhaft darauf achtet wie man die Lampen behandelt, wird man eine Menge Freude damit haben. Der Preis bei diesem Produkt liegt momentan bei sparsamen 9,99€ bei amazon!

FAZIT: Die Lampen sind eine gute Ergänzung, aber kein vollwertiger Ersatz einer hochwertigen Radbeleuchtung. Die Leuchtkraft ist erfreulich gut beim weißen Licht, markant beim roten Licht. Dort aber eher als diffus einzustufen. Prima das die Lampen wasserdicht und leicht an Lenker oder Sattelstange anzubringen sind. Da das Platzangebot am Lenker heutzutage eher gering ist (Navi, Smartphone), sind sie für meinen Geschmack etwas zu groß. Bekanntlich ( und zum Glück ) gibt es aber ja auch andere Geschmäcker. Wer für den Stadtverkehr eine Zusatzbeleuchtung sucht, fährt und radelt mit dieser Lösung ganz gut. Für die Fahrten im dunkleren Terrain würde ich aber  abraten. Es kommt halt auf den Einsatzzweck an.

Wenn ihr jetzt gerne eines dieser Produkte GEWINNEN möchtet um ihn in eurem Radhaushalt zu nutzen,
schreibt einfach eine Email an biking.tom@gmx.de mit dem Kennwort „HEADBAND - The Friendly Swede"
für das Stirnband oder "LEDs - The Friendly Swede" wenn ihr lieber die Fahrradbeleuchtung haben 
möchtet. Bitte vergesst eure Anschrift mit vollständigen Namen nicht anzugeben. Viel Glück!
EINSENDESCHLUSS ist der 2.4.2017!!!

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INFO: Gewinnspiel für 2×2 Freikarten für die neue Radmesse CYCLINGWORLD in Düsseldorf beendet!

 Radkultur, Messe, bikingtom, DüsseldorfNicht mehr lange, dann ist es endlich soweit und die neue Messe für Radkultur CYCLINGWORLD in Düsseldorf startet! Am 25. & 26. März geben sich die prächtigsten Aussteller auf dem Areal Böhler praktisch die Klinke in die Hand. Wer für diese tolle Messe Freikarten gewinnen wollte, konnte auf meinem Blog beim Gewinnspiel mitmachen. Dies ist nun beendet und die gezogenen Gewinner bereits benachrichtigt! Ich wünsche ihnen viel Vergnügen vor Ort!

 Allen anderen, die mitgemacht haben, an dieser Stelle vielen Dank dafür. Und vielleicht geht es ja auch ohne Gewinn trotzdem an besagtem Wochenende in Richtung Düsseldorf!  😉

Herzlichst, euer

bikingtom

 
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TOUR: Niederrhein-Tour nach Wesel

 An Karneval eine Radtour machen? Das geht! Denn wenn man es ganz genau nimmt, auch hier ist man in seiner „Radkluft“ verkleidet. Und so habe ich mich endlich aufgemacht zu einer kleinen, aber feinen Radtour. Gestartet vor der Haustür in Essen ging es durch das Revier in Richtung Niederrhein, schunkelnden Dörfern und zum Ziel Wesel. Das Wetter spielte mit und so waren es 55 angenehme Kilometer die ich an diesem Tag zurücklegte. Wer schauen möchte was es da auf kurzer Strecke alles zu sehen gibt, der sollte meinen Bericht auf der TOUREN-Seite nachlesen! Fotos und den passenden gpx-Track für das Smartphone oder das Navi gibt es dazu!

Fahrradtour, bikingtom, Niederrhein, Duisburg

In der Kulisse des Landschaftsparks Duisburg

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