INFO: Video(s) vom Radschnellweg Ruhr RS1 und mein neuer Kanal auf youtube!

 Eventuell hat es der ein oder andere schon mitbekommen. bikingtom ist nun auch auf youtube zu finden! Dort werde ich von nun an hin und wieder und in unregelmäßigen Abständen zu diversen Themen ein paar Videos einstellen. Ich probiere mich dort ein wenig aus und schaue mal was dabei herum kommt. Manchmal können Videos mehr zeigen als Fotos, dafür werde ich meinen Kanal nutzen. Es würde mich jedenfalls freuen wenn ihr ab und zu dort einmal vorbeischaut oder sogar meinen Kanal abonniert! Vielleicht ist ja etwas dabei was auch euch interessiert!

 Den Anfang machen gleich drei Videos! Zwei davon zeigen den Radschnellweg Ruhr RS1 zwischen Mülheim/Ruhr und Essens neuem Uni-Viertel. Das dritte Video ist von der Critical Mass Essen vom 10.März. Also falls ihr Spaß daran habt, lasst es mich gerne wissen! Über Tipps, Tricks und Anregungen würde ich mich freuen! Und nun wünsche ich euch viel Spaß 🙂

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TEST: Headband und Licht von „The Friendly Swede“

 Ab und zu bekomme ich als Blogger Anfragen um Produkte zu testen. Das ist ganz normal und passiert vielen Bloggern. Ich teste aber nur Produkte die ich selber für interessant halte und die auch bei meiner Leserschaft auf Interesse stoßen könnten. Finanzielle Unterstützung bekomme ich dafür nicht! Angeboten wird mir hin und wieder die Test-Produkte zu behalten. So auch in diesem Fall. Es hat aber keinerlei Einfluss auf meine Berichterstattung. Das mache ich auch vorher jedem klar und darauf lege ich sehr viel wert. Dies erst mal vorweg. Nun zu den beiden Produkten, die ihr sogar in diesem Falle am Ende  des Artikels mit etwas Glück gewinnen könnt…

The Friendly Swede, bikingtom, Test, Stirnband

Die Verpackung der Headbands.

 Fangen wir an mit dem Headband von „The Friendly Swede“. Das Produkt kommt, wie man unschwer erkennen kann, aus Schweden. Dort weht manchmal ein kühles Lüftchen und deswegen kann der ein oder andere dort, aber auch hierzulande, mit Sicherheit ein Stirnband gebrauchen. Jeder also, der irgendwo Outdoor unterwegs ist. Ich habe sie standesgemäß natürlich beim Radfahren getestet! Unter anderem auf dem Weg Morgens zur Arbeit, bei knackigen 4 Grad. In der einfachen, aber netten Verpackung befinden sich übrigens 2 Exemplare! Und die wirken keineswegs billig, sondern hochwertig und schön. Das erste Anfassen und Berühren entlockte mir zuerst ein „die sind aber weich…und so dünn“. Und so ist auch das Tragegefühl. Das Headband ist so was von weich und angenehm zu tragen. Dazu kommt das sehr geringe Gewicht, so das ich mich tatsächlich selber erwischt habe, wie ich prüfend nach dem Stirnband getastet habe, ob es noch da ist! Trotz Einheitsgröße und meinem relativ kleinen Kopfumfang war ein Verrutschen nicht möglich. Alles saß am Ende der Fahrten noch genauso am Kopf wie zu Beginn der Touren.  Sehr schön.

 Bei der Dünne des Materials hatte ich allerdings zuerst Bedenken, ob dies überhaupt ansatzweise warmhalten kann. Das Stirnband besteht aus rund 93 % Polyester und 7 % Elastan. Auf den ersten Metern meint man wirklich, das da ordentlich die Kälte durchkommt. Doch das täuscht und  in Wirklichkeit war ich überrascht wie warm meine Ohren gehalten wurden! Das empfand ich als sehr angenehm. Bei Minus-Graden könnte es etwas anders aussehen, aber für kühle und frische Tage im einstelligen Plus-Bereich ist das Headband ideal. Nicht nur für Radfahrer, sondern für jegliche Bewegungen an der frischen Luft. Ein formschönes Design geht einher mit sauber vernähten Rändern.

Test bikingtom Stirnband Headband The Friendly Swede

Das Headband umschließt hervorragend die Ohren und sitzt perfekt.

FAZIT: Für mich ein gelungenes, hochwertiges und sehr angenehm zu tragendes  Produkt, das dazu mit einem Preis von momentan 13,99€ bei Amazon für 2 Exemplare recht günstig ist und mit teuren anderen Headbands durchaus mithalten kann. Ganz klar also hier eine Empfehlung von mir!

Kommen wir nun zum zweiten Produkt des „freundlichen Schweden“. Im 2er-Set gibt es die LED-Fahrradbeleuchtung. Eingebettet in einer Silikon-Ummantelung, die wasserdicht ist, sitzen jeweils die sieben LEDs. Ein Licht ist als Vorderlicht gedacht (weiß), das andere dann natürlich als Rücklicht (rot). Die Lampen besitzen jeweils 3 Blink-Modi, wobei ich dies beim Vorderlicht eher für unnötig halte, da permanentes Blinken den Gegenverkehr sehr leicht irritieren kann. Aber es gibt ja auch noch andere Einsatzzwecke als das Radfahren. Durch drücken der Silikontaste schaltet man zwischen den einzelnen Modi hin- und her.

Test bikingtom, Fahrradbeleuchtung, The Friendly Swede

Vorderansicht der Lampen

 Durch die leicht zu dehnenden Silikon-Bänder können die Lichter leicht am Lenker oder aber auch Sattelstütze befestigt werden. Ein bisschen Platz wird dabei aber benötigt, da sie im Gegensatz zu vielen anderen vergleichbaren Fahrradbeleuchtungen etwas größer dimensioniert sind. Das ist aber nicht unbedingt ein Nachteil. Als Ersatz für die „normale“ Fahrradbeleuchtung sehe ich dieses Produkt allerdings nicht (hat auch keine StZVO!), sondern als sehr gutes Zusatzlicht. Die Leuchtkraft ist angenehm hell (vorne), kann aber natürlich nicht mit einer „normalen“ Fahrradlampe mithalten. Der Lichtkegel ist komplett rund und relativ klein. Das Rücklicht leuchtet intensiv, verschwimmt aber etwas dadurch, das die LED’s auch durch das Silikonband schimmern und so das Gesamtbild etwas diffus ist. Sieht zwar in dem Fall gut aus, aber auf einsameren Straßen kann das eventuell irritieren.

Test bikingtom, Fahrradbeleuchtung, The Friendly Swede

Das Licht schimmert deutlich durch das Silikonband.

Betrieben werden die Lampen mit drei AAA-Batterien, die bis zu 50 Stunden halten sollen. Mir persönlich wäre ein kleiner USB-Akku lieber, aber in dem Preissegment ist dies dann auch eher selten anzutreffen. Daher geht das in Ordnung. Der Verschluss ist mit kleinen,

Test bikingtom, Fahrradbeleuchtung, The Friendly Swede

Diese sieben schönen LEDs erzeugen aber nur einen kleinen und runden Lichtkegel.

feinen Schrauben versehen. Wenn man sie nicht korrekt wieder einsetzt, könnte hier die Schwachstelle für das Eindringen von Wasser bei Regen sein. Das Ganze finde ich etwas fummelig. Ebenso die Silikonhülle auf- und abzuziehen. Dafür ist es aber dann auch dicht! Wenn man aber gewissenhaft darauf achtet wie man die Lampen behandelt, wird man eine Menge Freude damit haben. Der Preis bei diesem Produkt liegt momentan bei sparsamen 9,99€ bei amazon!

FAZIT: Die Lampen sind eine gute Ergänzung, aber kein vollwertiger Ersatz einer hochwertigen Radbeleuchtung. Die Leuchtkraft ist erfreulich gut beim weißen Licht, markant beim roten Licht. Dort aber eher als diffus einzustufen. Prima das die Lampen wasserdicht und leicht an Lenker oder Sattelstange anzubringen sind. Da das Platzangebot am Lenker heutzutage eher gering ist (Navi, Smartphone), sind sie für meinen Geschmack etwas zu groß. Bekanntlich ( und zum Glück ) gibt es aber ja auch andere Geschmäcker. Wer für den Stadtverkehr eine Zusatzbeleuchtung sucht, fährt und radelt mit dieser Lösung ganz gut. Für die Fahrten im dunkleren Terrain würde ich aber  abraten. Es kommt halt auf den Einsatzzweck an.

Wenn ihr jetzt gerne eines dieser Produkte GEWINNEN möchtet um ihn in eurem Radhaushalt zu nutzen,
schreibt einfach eine Email an biking.tom@gmx.de mit dem Kennwort „HEADBAND - The Friendly Swede"
für das Stirnband oder "LEDs - The Friendly Swede" wenn ihr lieber die Fahrradbeleuchtung haben 
möchtet. Bitte vergesst eure Anschrift mit vollständigen Namen nicht anzugeben. Viel Glück!
EINSENDESCHLUSS ist der 2.4.2017!!!

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INFO: Gewinnspiel für 2×2 Freikarten für die neue Radmesse CYCLINGWORLD in Düsseldorf beendet!

 Radkultur, Messe, bikingtom, DüsseldorfNicht mehr lange, dann ist es endlich soweit und die neue Messe für Radkultur CYCLINGWORLD in Düsseldorf startet! Am 25. & 26. März geben sich die prächtigsten Aussteller auf dem Areal Böhler praktisch die Klinke in die Hand. Wer für diese tolle Messe Freikarten gewinnen wollte, konnte auf meinem Blog beim Gewinnspiel mitmachen. Dies ist nun beendet und die gezogenen Gewinner bereits benachrichtigt! Ich wünsche ihnen viel Vergnügen vor Ort!

 Allen anderen, die mitgemacht haben, an dieser Stelle vielen Dank dafür. Und vielleicht geht es ja auch ohne Gewinn trotzdem an besagtem Wochenende in Richtung Düsseldorf!  😉

Herzlichst, euer

bikingtom

 
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TOUR: Niederrhein-Tour nach Wesel

 An Karneval eine Radtour machen? Das geht! Denn wenn man es ganz genau nimmt, auch hier ist man in seiner „Radkluft“ verkleidet. Und so habe ich mich endlich aufgemacht zu einer kleinen, aber feinen Radtour. Gestartet vor der Haustür in Essen ging es durch das Revier in Richtung Niederrhein, schunkelnden Dörfern und zum Ziel Wesel. Das Wetter spielte mit und so waren es 55 angenehme Kilometer die ich an diesem Tag zurücklegte. Wer schauen möchte was es da auf kurzer Strecke alles zu sehen gibt, der sollte meinen Bericht auf der TOUREN-Seite nachlesen! Fotos und den passenden gpx-Track für das Smartphone oder das Navi gibt es dazu!

Fahrradtour, bikingtom, Niederrhein, Duisburg

In der Kulisse des Landschaftsparks Duisburg

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MOMENTE: Bewegte Bilder vom Radschnellweg Ruhr RS1

Leihfahrräder mit dem RS1-Logo - November 2015Der Radschnellweg Ruhr oder auch RS1 genannt ist bekanntlich immer wieder Thema meiner Berichte. In den letzten Wochen hat er  eine enorme Aufmerksamkeit in den verschiedenen Medien bekommen. Auch auf Grund von Protesten für den zügigen Weiterbau auf Essener Gebiet. Doch da kann man ja noch nicht von Radschnellweg-Niveau reden. Deshalb habe ich mich mal mit Fahrrad und der Cam nach Mülheim/ Ruhr gewagt um einmal zu zeigen wie bisher der Verlauf des eigentlichen RS1 aussieht. Gestartet bin ich vom Ruhr-Ufer und es ging zuerst nur dem alten Viadukt entlang, da dort auf der eigentlichen Strecke gebaut wird. Der Teil soll im Sommer 2017 angeblich fertig werden. Vom Hauptbahnhof ging es dann weiter auf dem eigentlichen Radschnellweg in Richtung Essen.

 Früher gab es das Kaminfeuer im Fernsehen, jetzt könnt ihr im ersten Teil meines Clips entspannt mitradeln bis auf Höhe Herbrüggenstraße in Essen. Stellt euch einfach vor, die asphaltierte Wegführung führt eines Tages wirklich über 100 Kilometer durch das Ruhrgebiet und entlastet die verstopften Straßen, lässt mehr Menschen auf das Rad umsteigen und trägt zu unser aller Wohlbefinden bei. Viel Spaß also beim Träumen…

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INFO + GEWINNSPIEL: Die neue Fahrrad-Messe CYCLINGWORLD in Düsseldorf steht in den Startlöchern!

 Das Frühjahr wird diesmal spannend mit einer neuen und außergewöhnlichen Fahrradmesse am 25.& 26. März in Düsseldorf, der „CYCLINGWORLD – Ausstellung für feinste Radkultur“. Im November habe ich sie schon kurz auf meinem Blog vorgestellt, jetzt erklärten die zwei Macher dahinter, Stefan Maly und Torsten Abels, was die Messe zu bieten hat und warum sie nicht mit anderen Ausstellungen zu vergleichen ist! Und das macht Lust auf mehr! Außerdem könnt ihr hier sogar 2 x 2 Freikarten gewinnen…

Stefan Maly (links) und Torsten Abels

Stefan Maly (links) und Torsten Abels

 Um so eine Messe überhaupt auf die Beine zu stellen braucht es schon ein wenig Mut, Erfahrung und definitiv Leidenschaft für das Radfahren. Stefan Maly hat quasi von Kindesbeinen an schon viel mit dem Rad zu tun und ist später sogar selber Radrennen und Triathlon gefahren und hat am Ironman auf Lanzarote teilgenommen.  Den passenden Enthusiasmus und die Euphorie merkt man den beiden an. Komplett eigen finanziert, sind sie überzeugt von dem Potenzial dieser neuen Messe, und man will es ihnen gerne glauben! Denn was  den Besuchern dort geboten wird hat es in sich und hat es wohl auf einer Radmesse so noch nicht gegeben. Stefan Maly und Torsten Abels sind hierfür selber auf die Hersteller zugegangen und haben ihr Konzept erläutert. So soll es u.a. keine großen Banner oder Schilder an den Ständen geben und keine separaten eigenständigen Messebereiche. Dadurch soll ein bunter Mix und ein quirliges Nebeneinander entstehen. Und die Hersteller ziehen mit!

 Die passende Atmosphäre fängt  schon mit der Location an. In den alten Schmiedehallen auf dem Areal Böhler in Düsseldorf empfängt einem schon ein einzigartiges Flair. Hier werden weit über 130 Aussteller aus Europa und der ganzen Welt, u.a. sogar aus Pakistan und den USA,   ihre „Sachen“ zeigen. Die Messe soll aber nicht als Verkaufsmesse verstanden werden, sondern ist Erlebniswelt, Trendsetter, Visionär und Aufklärer. Das Radfahren ist mittlerweile nicht mehr nur reine Fortbewegung, sondern ein fester Bestandteil im Urban Lifestyle. So wird deshalb auch stylische Radmode neben der Bike Art von Axel Nass gezeigt, der das Fahrrad als außergewöhnliches Kunstobjekt präsentiert. Daneben werden sehr hochwertige Fahrräder, Klappräder und E-Bikes zu sehen sein genauso wie ein Rennrad für 15000€, sowie einzigartige Design-Produkte und Accessoires. Das Thema „200 Jahre Fahrrad“ wird ebenfalls eine große Rolle spielen. Retro-Fahrräder gilt es genauso zu bestaunen wie den Wettbewerb der Cargo-Challenge! Natürlich kann man auch „Hand anlegen“ und auf Testparcours und Teststrecken wie der „Demoworld“ verschiedene Räder ausprobieren. Und das sogar in einem eigenen Outdoorbereich hinter dem Areal Böhler, welches eigens dafür hergerichtet wird! Klasse!

 Aber auch Zukünftiges wird thematisiert. Themenbereiche wie Sport, Cycling Courture, E-Mobility, Urban Biking, Travel und Future werden dem Publikum nahegebracht. Dazu finden übrigens die ersten NRW E-Bike & Bike Business Days statt, wo sich Arbeitnehmer und Arbeitgeber zum Beispiel über das immer beliebtere Fahrradleasing informieren können.

Alte Schmiedehalle, Areal Böhler

Alte Schmiedehalle, Areal Böhler

 Die Aussteller lesen sich wie das „Who is Who“ der Fahrradbranche. Giant, Rose, HNF Heisenberg, Popal, Le Vélo, Specialized, Riese & Müller, Butchers & Bicycles, Douze Cycles, und viele, viele mehrda kann einem schon schwindelig werden! Das ganze kreiert mit nachhaltigen Upcycling-Produkten, tollen Fashion-Ausstellern, Künstlern und Vorstellungen spannender Radtouren. Die Besucher werden mitgenommen auf eine Reise durch das ganze Spektrum des Themas Radfahren. Weiterhin wird es eine Fotoausstellung und sogar Lesungen geben und zu Gast wird auch Hans Peter Durst sein, der bei den Paralympics 2016 in Rio zwei Goldmedaillen gewonnen hat! Hinzu kommen Vorführungen alter Filme von der Tour de France, denn passenderweise findet ja bekanntlich der Start der diesjährigen „La Grande Boucle“ in Düsseldorf statt!

 „Hier wird eine komplett andere Bandbreite gezeigt als beim Händler“, so Stefan Maly. Auf die Frage hin welches Publikum angesprochen werden soll sagt er: „Wir möchten Leute aus sämtlichen Fahrradbereichen zusammen bringen!“ Das könnte wirklich auf dieser Messe funktionieren. Denn bekanntlich haben es Trekking-Radler oft nicht so mit E-Bikern, oder Mountainbiker mit Rennradfahrern. Hier könnten die Grenzen verschwimmen und ein interessanter Mix und ein toller Austausch entstehen.

cyclingworld

„Das Potenzial für die nächsten Jahre ist hoch!“, sagt Torsten Abels. So wie die beiden über ihr „Baby“ sprechen haben sie noch viele Ideen, die man gar nicht bei der ersten Ausgabe dieser Veranstaltung alle verwirklichen kann.  Die Messe soll die nächsten Jahre immer kurz vor Beginn der Fahrradsaison stattfinden und könnte sich somit auch als Impulsgeber  und Wegweiser sowohl  für die Verbraucher, Händler und der Fahrradindustrie erweisen.

 Ich bin beeindruckt, das muss ich schon sagen. Der Optimismus der beiden ist ansteckend. Der Besuch der Messe ist also auch für mich nun freudiges Pflichtprogramm und ich bin äußerst gespannt auf all die kleineren und größeren Aussteller mit ihren individuellen Produkten, Kunstobjekten und Themengebieten.

 Und wenn auch ihr nun gerne die CYCLINGWORLD besuchen möchtet, könnt ihr hier nun 2 x 2 Freikarten für die Messe gewinnen! Liked diesen Beitrag und schreibt dazu eine Email mit eurem vollständigen Namen und Adresse mit dem Betreff „Messe-Besuch CYCLINGWOLRD“ und eurer persönlichen Begründung , warum gerade ihr 2 Freikarten gewinnen möchtet! Einsendeschluss ist der 5. März 2017! Die Gewinner werden aus allen Einsendungen ausgelost und rechtzeitig benachrichtigt!

Fotos wenn nicht anders gekennzeichnet Pressemappe CYCLINGWORLD

 

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TEST: 4.Teil COBI – oder „Endlich mit komoot!“

 Endlich ist die langersehnte Erweiterung um komoot seit ein paar Wochen integriert im COBI-System. Sehnsüchtig hatten viele Nutzer darauf gewartet. Kurz vor Weihnachten war es dann soweit und das Update wurde für alle ausgerollt. Vielleicht ist dies nicht die beste Jahreszeit für das Touren-Radeln, dennoch ließ en es sich viele Radler nicht nehmen sich trotzdem auf das Fahrrad zu schwingen. Die ersten Resonanzen waren doch recht positiv. Das lag vielleicht auch daran, das diesmal im Vorlauf viel Wert auf die Kundenmeinung gelegt wurde und einige Ideen und Verbesserungen mit diesem Update umgesetzt worden sind.

 An dieser Stelle möchte ich nur mal  kurz von meinen bisherigen Erfahrungen mit der neuen Version berichten. Als erstes: bei mir läuft das COBI bis auf einen kurzen Aussetzer direkt nach dem Aufspielen des Updates ganz stabil und rund! Auch eine längere Standzeit wegen des Wetters in den letzten Tagen hat dem Hub nichts ausgemacht. Die Verbindung zwischen Smartphone und dem Hub funktioniert problemlos. Da gab es vor Weihnachten noch einige unschöne Momente, als dies nicht klappte und ich teilweise mehr als zwanzig Minuten herum hantierte um irgendwie die Verbindung wieder herzustellen. Mit eingeschalteter Alarmanlage war das sehr unangenehm! Aber seit besagtem Update gab es in der Hinsicht keine Probleme mehr. Prima.

COBI komoot bikingtom Test

Auswahl-Menü in der Navigation

 Um komoot mit COBI nutzen zu können, muss man in den Einstellungen ( das kleine Zahnrad-Symbol links oben ) in Mein Account gehen und Verbundene Dienste antippen. Dann ganz einfach den Schalter von komoot  auf „EIN“ stellen, sich einmalig in seinen komoot-Account einloggen und schon kann es losgehen. Wenn man nun in der Navigation auf Wohin geht’s tippt, erscheint direkt eine Liste an deren erster Stelle komoot Touren steht (wenn das Smartphone hochkant gehalten wird. Im Querformat einfach ein kleines Stück herunter scrollen!). Dort findet man alle Touren, die man mit komoot zum Beispiel am PC geplant hat. Einfach auswählen und die Fahrradtour kann beginnen! Die Bedienung ist also recht simpel. Gut gemacht! Das Abfahren der Tour ist ebenfalls perfekt gestaltet. Rechtzeitige Hinweise erleichtern das Radfahren ungemein. Vorausgesetzt die Touren sind sorgfältig am PC oder Tablet geplant, hat man keinerlei Probleme mit der Routenführung. Das Warten auf die Integration von komoot hat sich meiner Meinung nach also gelohnt. Denn das Radeln macht mit dem hervorragenden Kartenmaterial, was man auch offline herunterladen kann, ordentlich Spaß. Egal ob in 2D oder 3D und rein- oder rauszoomen der Karte. Ich finde sie wirklich sehr übersichtlich designt und auf meinem 5,5  Zoll Smartphone ideal zum ablesen.

 Zu kritisieren gibt es aber noch den fehlenden Export der aufgezeichneten Tour zurück nach komoot selber. Doch laut Aussage von COBI soll auch diese Möglichkeit in Kürze folgen (siehe unterhalb des Berichts die Fragen an COBI!).

Mögliche Routen-Auswahl in der normalen Navigation ( ohne komoot! )

Mögliche Routen-Auswahl in der normalen Navigation (ohne komoot!)

 Auch die spontane Navigation ohne komoot funktioniert übrigens meines Erachtens nach ziemlich gut. Dazu kann man in die Karten reinzoomen, wählt dann sein Ziel mit kurz gehaltenem Fingertipp aus und man bekommt prompt meist drei Vorschläge für eine Route. Die Schnellste, die Kürzeste und die Ruhigste. Das habe ich mittlerweile bei mir in der Gegend des Öfteren ausprobiert und muss sagen das die Vorschläge wirklich plausibel und gut sind. Auch dafür den Daumen rauf!

 Ein weiteres eingeschobenes Update hat nun auch die Blinkerfunktion des Rücklichts AmbiSense freigeschaltet. Und die finde ich mal so richtig klasse! Die Tasten + und –  (für rechts und links) auf dem Controller  länger gedrückt halten und schon hört man einen unverwechselbaren und sehr angenehmen Blinker-Ton. Auf dem Smartphone blinkt dann zugleich dezent die linke oder die rechte Seite des Displays. Einziges Manko: das Blinken ist für viele recht kurz gehalten. Doch Abhilfe naht. COBI hat User gefragt, wie sie diese Funktion denn gerne nutzen würden. Entweder wird nun mit einem weiteren Update die Blink-Zeit erhöht, oder man kann – und das möchten anscheinend die meisten Kunden – diese Einstellung ganz individuell vornehmen. COBI scheint immer öfters auf seine Kunden zu achten und das ist genau der richtige Weg! Sehr schön!

 Ich schätze, da jetzt endlich komoot integriert ist, wird das COBI nun erst richtig interessant für alle, die Touren ohne langes technisches Gefummel abfahren wollen. Trotzdem gibt es noch viele größere und kleinere Verbesserungsvorschläge. Viele davon sind schon in der Pipeline und werden gerade nach und nach abgearbeitet. Die Jungs von COBI scheinen nun wirklich gute Arbeit zu machen. Ein sehr positives Zeichen. Ich bin jedenfalls sehr zufrieden wie es momentan läuft, auch wenn das Wetter hier gerade nicht allzu gut ist für ausgedehnte Radtouren und ausgiebiges testen.

4 Fragen an Carsten Lindstedt, Co-Founder COBI carsten-lindstedt-foto-1024x1024

  • Wie sind eure bisherigen Erfahrungen denn bisher mit den Usern & komoot?

 „Dank exzellentem Feedback unserer Beta Gruppe erfreulich. Hier und da gibt es noch Einschränkungen an denen wir mit unserem Navigationspartner Telenav arbeiten. Insgesamt wurde die Integration aber sehr positiv wahrgenommen.

 Das hohe Engagement in der Beta-Gruppe hat uns wirklich überrascht! Vereinzelt wurden die Testfahrten sogar in der Mittagspause am Arbeitsplatz gemacht. Es ist schön zu sehen, dass die Leidenschaft für COBI bei den Nutzern genauso hoch ist, wie die unseres Teams.  Auch die Ergebnisse der Nutzerumfragen lassen wir in die Produktentwicklung einfließen. Wir planen übrigens die Erweiterung unserer iOS Beta-Gruppe und werden selbiges auch für Android starten. Bekanntgabe erfolgt dann in der  “COBI Benutzer” Gruppe in Facebook.“

  • An welchen Ecken seht ihr bei der Integration noch Verbesserungspotenzial?

 „Es gibt mehrere Ansätze mit denen wir näher an komoot heranrücken können, aber das sind mittel- bis langfristige Themen. Fürs erste werden wir uns auf den Feinschliff und die Exportfunktion konzentrieren.“

  • Gerade die besagte fehlende Exportfunktion der Tourenaufzeichnung zu komoot wurde manchmal moniert. Du erwähntest aber gerade das dies noch kommen würde. Wie ist da denn der Stand?

„Das ist geplant für den März wenn nichts dazwischen kommt.“

  • Wie seht ihr momentan die Entwicklung von COBI?

 „Euphorisch. Die Stabilität des Systems hat sich in den letzten Monaten stark verbessert und für 2017 haben wir die eine oder andere Überraschung in Planung die das Potential von COBI erst so richtig entfaltet. Wir freuen uns genau wie deine Leser auf die anstehende Fahrradsaison – dann macht auch das Testen im Freien wieder mehr Spaß.“

Vielen Dank, Carsten!

 
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INFO: Ein Fahrradschloss aus Textilien, wie geht das?

 Zum Thema Schlösser und Sicherheit an Fahrrädern ist schon so manches geschrieben worden. Das Einzige, was aber sicher ist, ist das kein Schloss unknackbar ist. Aber darum geht es hier nicht. Ich habe ja bereits im letzten Jahr über URBAN LIFESTYLE geschrieben und einige Produkte aus dieser Kategorie vorgestellt, die mir persönlich gefallen. Ein Fahrradschloss war da aber noch nicht dabei. Doch hier möchte ich euch nun mal eines vorstellen, das mich auf Grund seiner Flexibilität und Haptik sehr anspricht, nämlich das tex-lock! Und wie der Name schon vermuten lässt, ist das Fahrradschloss aus textilbasierten Hightech-Materialien. „Diese haben sogar schon in der Automobil- und Raumfahrtindustrie ihre Funktion unter Beweis gestellt“, so die drei radbegeisterten Gründerinnen Alexandra, Suse und Katja des Leipziger Start-Up TEXLOCK, die seit zwei Jahren an dem Schloss

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tüfteln und nun bereit für eine Kickstarter-Kampagne sind. Die mehrlagige Konstruktion hat ein Gewicht von nur 350g pro Meter und bietet damit viele Möglichkeiten in Sachen Design und Einsatzzweck! Es ist eine Art Seil mit Ösen und einer Art Vorhängeschloss, doch es soll trotzdem eine recht hohe Sicherheit im Alltag besitzen. Und auf Grund seiner hohen Flexibilität hat es natürlich Vorteile gegenüber den wesentlich schwereren und unhandlicheren Ketten- oder Panzerschlössern. Somit wird es interessant für alle modebewußten Radfahrer, die Wert auf Individualität setzen. Wie ich finde eine für den normalen Radalltag in der Stadt tolle Lösung.

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 Das tex-lock soll es in unterschiedlichen Längen, Sicherheitsstufen und individuellem Design geben und noch 2017 auf den Markt kommen. Soeben wurde es sogar zum Finalisten bei den ISPO brandnew awards gekürt. Immerhin ist die ISPO die größte Sportmesse der Welt. Wer die Mädels mit ihrer Idee beim Crowdfunding unterstützen möchte, kann das gerne tun.

 Zur Info: für meine Vorstellung dieses Produktes bekomme ich keinerlei Vergünstigungen oder irgendeine Art von finanzieller Zuwendung. Ich schreibe über dieses Produkt einfach weil es mir ganz persönlich gefällt und ich es für sehr erwähnenswert finde!

Fotos: Texlock GmbH

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INFO: Gut gelaufen, die Demo für den Radschnellweg Ruhr RS1 in Essen

 Nach großem medialen Interesse im Vorfeld der Demo für den Radschnellweg Ruhr RS1  am Essener Eltingviertel  kamen bei besten Wetter über 100 Teilnehmer. Der ADFC Essen trug durch Frank Rosinger noch einmal die Forderungen vor, den Radschnellweg RS1 so schnell wie möglich weiterzubauen, ohne den Damm und die Brücken im Eltingviertel abzureißen.  (Hier der Link zum Thema und worum es überhaupt geht!  Stand:  27.1.2017) Denn ein kreuzungsfreier Radschnellweg ist unabdingbar. An der UVP (Umweltverträglichkeitsprüfung) am Gelände der EVONIK wird man nicht herumkommen, eine Alternativroute für die Zeit ist in Planung. Davor und dahinter allerdings muss der Bau in Richtung Bochum sofort angegangen werden! Da aber der Radschnellweg nun zum ersten mal im Range einer Landesstraße steht und juristisches Neuland betreten wird, muss jetzt dringend geprüft werden, ob so eine UVP in dem Maße überhaupt angewandt werden muss! Das wird jetzt angeblich zügig schon in den nächsten Wochen u.a. auch von NRW-Verkehrsminister  Groschek geprüft. Einen ersten Teilerfolg gab es schon zu begrüßen: für den östlichen Teil hinter EVONIK hat die Bezirksregierung Düsseldorf jetzt grünes Licht gegeben! Für den westlichen Teil zwischen Univiertel und EVONIK ist nun der Ausschuss für Stadtentwicklung  und Stadtplanung (ASP) und Stadtdirektor Best zuständig. Letzterer stand in letzter Zeit zum Thema Eltingviertel und RS1 heftig in der Kritik.

Eltingviertel, Essen, Radschnellweg, RS1

Illustration von Mirko Sehnke, ADFC Essen

 Auch auf Grund der massiven Berichterstattung von Verbänden wie dem ADFC und EFI (Essener Fahrrad Initiative) sowie den sozialen Medien, wird aber nun hoffentlich endlich etwas passieren! Ebenso waren Reporter des ZDF, RTL, WDR und radioessen vor Ort. Das zeigte deutlich, wie groß das Interesse mittlerweile an diesem Thema ist. Schließlich gilt der RS1 als eine Art Vorbild auch für andere Radschnellweg-Projekte in Deutschland!

Demo, Radschnellweg, Ruhr, RS1, Stadt Essen

 Die Teilnehmer zeigten sich im Gespräch allesamt positiv gestimmt und meinten durchweg das diese Demo ein Erfolg war. Danke an dieser Stelle auch an die Polizei Essen, die wirklich sehr hilfsbereit und tatkräftig für eine gelungene Veranstaltung beitrug!

Stadt Essen, Radschnellweg, ADFC, EFI, bikingtom

 Sehr interessant war auch nach der eigentlichen Info-Veranstaltung die spontane Einladung von Rolf Fliß von den GRÜNEN und Ratsmitglied der Stadt Essen, gemeinsam mit ihm eine kurze Radtour zu den Punkten zu machen, um die es hier ging. Rund 70 Teilnehmer radelten hier noch mit und erfuhren hierbei noch einige sehr informative Dinge. Wie ich finde war dies sehr gelungen und kam gut an.

Demo, Radschnellweg, RS1, Ruhr, Stadt Essen

 Jetzt heißt es für alle Beteiligten am Ball zu bleiben und die momentane Aufmerksamkeit nicht verpuffen zu lassen! Doch ich denke das wird nun nicht mehr passieren und man kann bald weiter Positives berichten! Schön wär’s allemal!

Ein aktueller Link zum Geschehen gibt es hier: Zeitung Die WAZ

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INFO: Baustopp des Radschnellwegs Ruhr RS1 in Essen – Die Fakten!

Viele haben es schon mitbekommen das in Essen der plötzliche Baustopp des Radschnellwegs Ruhr RS1  hohe Wellen schlägt. Die vielen Presse-Artikel und die mediale Berichterstattung überschlagen sich zum Teil (schaut dazu auch mal auf meine facebook-Seite!) Um was es dabei eigentlich geht und wie die Faktenlage aussieht, hat Mirko Sehnke (Vorstand des ADFC Essen) einmal gut leserlich zusammengefasst. Hier also einmal die Zusammenfassung:

Radschnellweg Ruhr – RS1 wird wohl in Essen frühestens ab 2020 einen Lückenschluss bekommen

Die Essener Radverkehrsverbände und –initiativen hatten es schon länger befürchtet, nun wurden die Befürchtungen leider bestätigt.

Erstmals alarmiert wurden wir bereits 2015, als eine Präsentation zum „Eltingviertel“ auf der Webseite der Stadt Essen veröffentlicht wurde. In dieser Präsentation wurde eine Vision zu besagtem Viertel vorgestellt in der der geplante Verlauf des RS1 komplett durch Neubebauung überplant, der für den kreuzungsfreien Verlauf des RS1 wichtige Bahndamm komplett entfernt dargestellt wurde.

Schon damals haben wir unsere Bedenken schriftlich bei der für das Projekt zuständigen Leiterin beim Amt für Stadterneuerung und Bodenmanagement der Stadt Essen und den Ansprechpartnern der Projektpartner Vonovia (vormals Deutsche Annington) und Innovation City Management GmbH geäußert.

Unsere Bedenken wurden damals als unbegründet mit der Aussage zurückgewiesen, diese Grafik stamme lediglich aus einer externen Vorabstudie, konkrete Planungen der Stadt gäbe es noch keine.

Am 18.02.2016 wurde dann durch Stadtdirektor Best im Ausschuss für Stadtentwicklung und Stadtplanung erneut das Projekt „Eltingviertel“ vorgestellt, darin wird erneut eine vorliegende Studie erwähnt.

„Es liegt nun ein städtebaulicher Entwurf eines renommierten Planungsbüros (Speer und Partner) vor, der von der Vonovia in Auftrag gegeben wurde und eine Vielzahl von Einzelmaßnahmen für das Eltingviertel enthält. Er bezieht sich (auch) … auf den Übergang zwischen Eltingviertel und Viehofer Platz.“

Mehrfache Anfragen und Bitten um Einsicht in diese Studie wurden mit der Aussage „Die Veröffentlichung dieser Studie ist seitens der Stadt nicht vorgesehen“ abgelehnt, selbst Ratsmitglieder der Stadt Essen haben uns glaubhaft versichert, keinen Einblick in diese Studie zu haben.

Alle Personen aus lokaler Politik, Verkehrsministerium NRW, RVR und weitere, die wir schon frühzeitig auf mögliche Überplanungen im Eltingviertel hingewiesen haben, haben uns ähnlich wie die Stadt beschwichtigt und betont es bestünde keine Gefahr für den RS1 und den Bahndamm.

Wir haben sehr auf einen Anschub und Weiterbau des RS1 im Jahr der „Grünen Hauptstadt – Essen 2017“ gehofft, war dieser doch auch explizit als eines der Leuchtturmprojekte in der Bewerbung der Stadt Essen hervorgehoben und wurde auch bei jeder sich bietenden Möglichkeit Bestandteil von Reden seitens der Stadtspitze, selbst in den Reden bei der Eröffungszeremonie zur Grünen Hauptstadt Europas am 21.01.2017 war der zügige Weiterbau des RS1 einer der genannten Punkte.

Es sah auch erst alles sehr gut aus:

– die Änderung des Straßen- und Wegegesetzes die Radschnellwege Landesstraßen gleichstellt und die somit in die Baulast des Landes fallen
– zugesagte Fördermittel des Landes NRW für Ortsdurchfahrten bei Städten >80.000 Einwohnern
– Aufnahme von Radschnellwegen in den Bundesverkehrswegeplan und zugesagte Bundesförderungen

Der Landesbetrieb Straßen.NRW übernimmt vom RVR die Planung und Ausführung für den RS1 und im Planungsausschuss des RVR am 16.11.2016 gibt es in einer Präsentation zum aktuellen Planungsstand erfreuliche Neuigkeiten zum Weiterbau des RS1, darunter explizit auch der Abschnitt Essen-Gelsenkirchen.

– Entwurfsplanung bis Ende 2016
– Gehölzschnitt im Februar 2017
– Einzelfallprüfung gem. § 3c UVPG durchgeführt
– Zustandsbewertung BW durch Brückenprüfer ist erfolgt -> Bauwerke für RS 1 ohne großen Aufwand nutzbar
– Bauwerks-Entwurf Gladbecker Str. ab 1. Quartal 2017

Es drängt sich der Verdacht auf, das ein Teilnehmer dieser Sitzung bei dieser Präsentation jäh aus seinen visionären Träumen zum Eltingviertel gerissen wurde und es mit der Angst zu tun bekommen hat. Noch am selben Tag wurde nämlich ein gemeinsamer Eilantrag von SPD/CDU für den einen Tag später (am 17.11.2016) tagenden Ausschuss für Stadtentwicklung und Stadtplanung mit folgendem Wortlaut verfasst:

„Die Verwaltung wird im Zuge der Planung des Radschnellwegs Ruhr RS1 gebeten, die möglichen Varianten einer Entwicklung im Bereich des Bahndamms der ehemaligen Rheinischen Bahn zwischen Gladbecker Straße und Goldschmidtstraße zu prüfen. Die Öffnung der angrenzenden Quartiere zur Innenstadt durch eine zumindest teilweise Abtragung des Bahndammes und die Schaffung neuen – möglichst öffentlich-geförderten – Wohnraums muss dabei Bestandteil der Planungen sein.“

In der Begründung zu diesem Antrag schwärmen die beiden Unterzeichner des Antrages Peter Dinkelmann (sachkundiger Bürger – SPD) und Uwe Kutzner (Ratsherr – CDU) geradezu von Stellen am Niederfeldsee oder an dem Universitätsviertel an denen der Bahndamm bereits komplett abgetragen wurde.

Natürlich haben wir auch diesen Antrag kritisiert und bei entsprechenden Stellen hinterfragt, man kann es schon ahnen wie die Antwort lautete: „Es besteht keine Gefahr für RS1 und Bahndamm, maximal wird dieser ein wenig schlanker“. Wie man aber eine Öffnung des Viertels mit einem schmaleren Bahndamm hinbekommen möchte, möchte sich uns nicht wirklich erschließen. Zitat von einem sehr geschätzten ADFC-Kollegen dazu:
„Auch ein etwas schmalerer 20m hoher Wall bleibt trotzdem noch ein Wall“.

Auch gibt es Bestrebungen im o.g. Ausschuss die eigentlich für den RS1 nutzbare Brücke über die Altenessener Straße abzureißen und durch eine neue, breitere Brücke zu ersetzen. Hier ist dann mit weiteren Verzögerungen und Kostensteigerungen zu rechnen die in diesem Fall zu Lasten des Stadthaushaltes gehen dürften.

Frank Rosinger, Radschnellweg Ruhr RS1, Bahnbrücke Altenessener Straße, Viehofer

Die alte Bahnbrücke am Eingang der Altenessener Straße / Viehofer Foto: Frank Rosinger

Zum Jahreswechsel schreibt die Essener Fahrrad Initiative (EFI) einen offenen Brief an Oberbürgermeister Thomas Kufen, eine der Hauptforderung für dieses Jahr:
„Bringen wir (deshalb) den Radschnellweg mit einem Spatenstich in östliche Richtung noch in 2017 voran, ohne uns in Einzelheiten wie die Anbindung einzelner Anschlussstellen, z.B. am Eltingviertel, zu verlieren!“

Schon diese Antwort am 15.01.2017 fällt eher kurz, knapp und ernüchternd aus, verfasst wurde diese von Umweltdezernentin Simone Raskob. In dieser wird bezüglich des RS1 auf eine von Grün und Gruga geplante Alternativstrecke (die sogenannte „Intercityroute“) verwiesen, bezüglich der eigentlichen RS1-Streckenführung Klärungs- und Gesprächsbedarf mit dem Bauministerium genannt ohne diese näher auszuführen.

Schon durch den Umstand, dass diese Alternativroutenplanung besteht, drängt sich bei der Essener Fahrradcommunity die Vermutung auf, das es bezüglich des RS1-Weiterbaus wohl zu größeren Verzögerungen kommen wird. Warum baut man eine Alternativstrecke und nicht am eigentlichen Trassenverlauf weiter?!?

Intercityroute Rheinische Bahn

Geplanter Verlauf der Alternativstrecke „Intercityroute“ (Öffentliche Vorlage im Ratsinformationssystem der Stadt Essen)

Spätestens als uns erste Informationen bezüglich einer Ablehnung seitens der Landschaftsbehörden zum geplanten Freischnitt erreichen ist eine neue Eskalationsstufe erreicht und wir bereiten eine Informationsveranstaltung zum RS1 vor.

Durch vermehrte Rückfragen zum Thema RS1 aus der Essener Fahrradcommunity beim Essener Oberbürgermeister Thomas Kufen und dessen offener und ehrlicher Antwort überschlagen sich jedoch die Ereignisse. Antwortet er anfangs noch sichtlich optimistisch zum Weiterbau des RS1, so fällt seine detaillierte Antwort am 24.01.2017 leider deutlich ernüchternder aus und übertrifft unsere schlimmsten Befürchtungen um Längen:
–    Die Rodungsarbeiten auf dem Bahndamm mussten aufgrund von Einsprüchen der Naturschutzbehörde erstmal ruhen.
– Der vorgesehene Baubeginn im Januar 2017 konnte nicht gehalten werden, weil gemäß Änderung des UVP-Gesetzes im Dezember 2016 nunmehr eine Umweltverträglichkeitsprüfung (UVP) notwendig ist. Diese UVP wiederum macht gemäß § 38 Abs. 1 StrWG NRW ein Planfeststellungsverfahren notwendig. Mit der UVP soll zeitnah (April 2017) begonnen werden (Dauer ca. 9 Monate) und in diesem Zusammenhang die Öffentlichkeit beteiligt werden. Der Einstieg in das Planfeststellungsverfahren ist für das erste Halbjahr 2018 vorgesehen (Dauer ca. 2 Jahre).
– Eine Entbehrlichkeitsprüfung der Deutschen Bahn AG hinsichtlich der Güterbahnstrecke steht noch aus.
– Die Beschaffenheit des Bahndamms (mögliche Altlasten) muss bei den Planungen berücksichtigt werden.
– Die Stadt Essen ist in die Planungen von Straßen.NRW. eingebunden, um eine vernünftige städtebauliche Einbindung des RS1 im Bereich Eltingviertel/Viehofer Platz sicherzustellen.

Insbesondere der letzte Punkt lässt jedoch wieder aufhorchen … „städtebauliche Einbindung im Bereich Eltingviertel“?!? Die Sorgen um den Erhalt des Bahndamms und der somit kreuzungsfreien und steigungsarmen Führung des RS1 sind noch lange nicht ausgeräumt.

Wir wollen uns an dieser Stelle jedoch ausdrücklich bei Herrn Oberbürgermeister Thomas Kufen für seine ehrliche und offene Art bedanken und auch dem Team der „Grünen Hauptstadt Europas – Essen 2017“ explizit für ihren Einsatz und ihre Motivation danken. Wir gehen stark davon aus, dass selbst der Oberbürgermeister erst nach ersten Presseanfragen zu diesem Thema von seinem Amt für Stadtentwicklung zu diesem Sachverhalt „die Karten auf den Tisch bekommen hat“. Der „faule Apfel“ sitzt definitiv an anderer Stelle in der Verwaltung, die leider in vielen Bereichen die Umsetzung der „Grünen Hauptstadt“ entweder nicht unterstützt oder sogar torpediert, sei es aufgrund anders gelagerter Interessen und möglicher Einflüsse von Investoren wie der Vonovia im Bereich Eltingviertel oder einer quasi Arbeitsverweigerung durch ein noch immer fehlendes Konzept zum Ziel Modal Split 2020 (11%) und 2035 (25%).

Gerade durch die o.g. zeitlichen Zusammenhänge drängt sich irgendwie der Verdacht auf, das gewisse Stellen in der Verwaltung das ganze bewusst (und sicherlich in Kenntnis der Gesetzesänderungen) zeitlich verschleppt haben um die eigene „Vision Eltingviertel“ zu schützen.

Scheinbar scheint es in Essen leider schon „5 nach 12“ zu sein, einzige Hoffnung auf einen zügigen Weiterbau des RS1 ist ein verkürztes Prüfungsverfahren oder ein möglicher Ministerialerlass seitens der NRW-Minister Johannes Remmel (Umwelt) und Michael Groschek (Verkehr).

Mirko Sehnke (Vorstand ADFC Essen)

Mittlerweile hat sich sogar NRW-Verkehrsminister Michael Groschek zu dem Thema geäußert. Doch die Lesart lässt zu wünschen übrig. Es wird so dargestellt als ob behauptet wurde der RS1 würde komplett von einem Baustopp betroffen sein. Das hat jedoch niemand gesagt! So manch einer hätte sich da ein bisschen noch mehr positives einmischen seitens des Ministers gewünscht. Lassen wir es mal so stehen.

Aufrufen möchte ich hier aber trotzdem – auch wenn es jetzt sehr kurzfristig ist –  zur Informationsveranstaltung des ADFC und der EFI am morgigen

SAMSTAG, den 28.1.2017 um 11:55 ( fünf vor zwölf) auf dem Viehofer Platz in Essen!

Wenn es sich einrichten lässt erscheint bitte! Vielen Dank!

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