TEST: Das WINDFREE für die Ohren

Wer Fahrrad fährt, kennt das ganz genau: Windgeräusche an den Ohren. Der eine nimmt sie gar nicht so richtig wahr, für den anderen sind sie störend und unangenehm. Und genau dort setzt das WINDFREE an. Der Hersteller verspricht mit diesen „Kopfhörern“ eine Geräuschreduzierung um 20 Dezibel. Das ist eine ganze Menge. Schauen wir uns das Ganze mal etwas genauer an.

Beim Auspacken des WINDFREE denkt man unweigerlich an die alten Kopfhörer aus den 80er Jahren mit dem Schaumstoffhörern. Doch das täuscht. Der Plastik-Bügel wird nicht über den Kopf aufgesetzt, sondern er verläuft abstehend am Nacken, so dass er dort nicht stört, auch nicht beim Tragen eines Helms oder bei Jacken mit einem etwas höherem Kragen.  Der Bügel ist so flexibel, dass er sich jeder Kopfgröße anpasst. Das WINDFREE wiegt nur schlappe 22 g, so dass sein Gewicht beim Tragen keine wirkliche Rolle spielt. Die Ohren werden vollständig von den Hörern umschlossen. Das Material ist aber ganz anders als der Schaumstoff der alten Musik-Kopfhörer. Es nennt sich Outlast. Ursprünglich wurde es von der NASA entwickelt und dient den Astronauten bei Außeneinsätzen im All zum Ausgleich von Temperaturunterschieden!

Bequemes Tragen auch beim Helm-Einsatz.

Bequemes Tragen auch beim Helm-Einsatz.

Der Clou dieses Materials beim WINDFREE ist aber, dass die Windgeräusche vom Ohr ferngehalten bzw. stark reduziert werden, das Gehör für die Umgebungsgeräusche aber sensibilisiert wird! Und in der Tat, die Geräusche um einen herum sind klar, der Wind ist zwar immer noch hörbar, aber man nimmt ihn weitaus weniger wahr. Das leicht grobe Material lässt sich gut an den Ohren tragen und ist nur am Anfang etwas ungewohnt. Man kann zwar auch z.B. Bandanas oder Mützen gegen die Windgeräusche nutzen, aber darunter leiden halt auch manchmal alle anderen wichtigen Geräusche die im Straßenverkehr vorkommen.WF

Wie bereits erwähnt gleicht das Material Outlast auch etwas die Temperatur aus. Am Anfang fühlt sich das Material noch kühl an, mit der Zeit wird es aber gefühlt wärmer. In wie weit der Effekt bei tiefen Temperaturen im Winter funktioniert bleibt aber noch abzuwarten. Genauso der umgekehrte Effekt bei warmen Temperaturen. Zu der jetzigen Jahreszeit empfand ich das Tragen als ideal, vom Design her ist es aber vielleicht nicht jedermanns Sache.

Ich habe das WINDFREE an verschiedenen Tagen und zu verschiedenen Tageszeiten getestet. Gerade jetzt wenn es im Herbst etwas windiger wird, ist dies eine prima Sache für alle die empfindlich an den Ohren sind und Outdoor-Aktivitäten lieben.

Es gibt das WINDFREE in verschiedenen Farben und kostet 29,90€.


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