#09.12.17

Der erste Schnee ist gefallen, das Wetter für eine kleine Rad-Runde eher suboptimal. Zeit also für ein paar Planungen und Gedankenspiele für das kommende Jahr. Schliesslich möchte ich ja auch 2018 wieder einen schönen und attraktiven Radurlaub verbringen. Deshalb habe ich mich auch schon die letzten Tage hingesetzt um mögliche Ziele zu finden. Ja, und in der Tat gibt es da eine ganze Menge Regionen, in die ich möchte. Da ist es gar nicht so einfach sich zu entscheiden. Ursprünglich hatte ich schon länger geplant durch Belgien und die Niederlande zu radeln. Da hatte ich echt Lust zu. Und habe es ja auch noch nach wie vor. Aber dann bekam ich zufällig einen anregenden Artikel in die Hand und plötzlich wurden alle vorherigen Ideen über den Haufen geschmissen.

Und so favorisiere ich dann doch auf einmal das eigene Deutschland. Bilder aus der Uckermark und der Mecklenburger Seenplatte haben mich zum Träumen gebracht. Herrlich ruhige, einsame Landschaften, kristallklare Seen,  Felder ohne Ende, Nationalpark Müritz und ein Biosphärenreservat haben mich nun völlig eingenommen. Jetzt sitze ich also hier bei dem useligen Wetter mit einem warmen Kakao vor diversen Radkarten, suche nach Infos im Internet  und bastle an meinem Radurlaub. Das macht eine Menge Spaß, denn auf all den Karten und im Netz findet man so viele Sehenswürdigkeiten. Da ist es gar nicht so einfach perfekte Routen zu finden. Außerdem müssen eine oder vielleicht mehrere Unterkünfte gefunden werden. Aber da bin ich mir noch nicht sicher, ob ich praktisch Sternfahrten mache oder eine riesengroße Runde. Mal schauen, habe ja jetzt noch keine Hektik.

Nichtsdestotrotz musste ich vorhin dann doch noch mal mit dem Rad raus. „Musste“ ist der falsche Ausdruck. Ich wollte raus. Denn ein paar Fotos im Schnee mit dem Crossbike kämen bestimmt ganz gut. So mein Gedanke. Also keine sportliche Radrunde, sondern einfach ein entspanntes „Kurz-Radeln“ in den Borbecker Schlosspark hinein. Vor der Haustür war die Straße frei vom Schnee, die Nebenstraßen und Wege dagegen teilweise ordentlich voll von üblen Schneematsch. Nebenbei kleine Bewährungsprobe also auch für meine G-One Reifen von Schwalbe. Die fuhren sich sogar recht gut auf teilweise glatten Untergrund. Besser als gedacht. Im Schlosspark jedenfalls waren viele Familien unterwegs und der Park voll von einer Schneemann-Armee. Lustig anzusehen. Das Ergebnis des Mini-Foto-Shootings gibt es auf meinem Instagram-Account zu sehen 😉

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TEST: Das ROSE PRO CROSS 105 – nur fliegen ist schöner

Wie versprochen stelle ich hier in Kurzform einmal mein neues Crossbike von ROSE vor. Nachdem endlich die langersehnte Nachricht kam ich könne mein „Traumbike“ abholen fuhr ich flugs am selben Tag nach Bocholt um es in Empfang zu nehmen. Schließlich wollte ich keine Zeit verlieren 😉 Als ich um die Ecke kam stand das Bike schon in voller Pracht im Scheinwerferlicht. Es sah umwerfend aus! Viel besser noch als auf den Fotos. Gerade der breite WCS Evomax-Lenker mit 44cm von Ritchey verpasste dem Bike einen forsch-agressiven Look. Die Schwalbe G-One EVO-Reifen mit der Größe 700x38C wirken ebenso bullig. Das Gefühl, das man mit diesem Crosser wirklich alle Hindernisse auf den Wegen überwinden könnte, war sofort da.

Die Übergabe war wieder einmal sehr nett und freundlich, den Namen bikingtom kannte man anscheinend schon, wie sich herausstellte. Sehr schön. Kompetent wurde einmal mehr erklärt, worauf zu achten ist. Fotos durfte ich natürlich auch in der ROSE BIKETOWN machen. Wie immer – so muss ich es ja schon mittlerweile sagen – war der Radkauf bei ROSE ein Erlebnis.

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Abholung in der ROSE BIKETOWN in Bocholt.   Foto: bikingtom

Ich war also nun bereit für die erste Runden. Voller Freude und gespannt ob das Bike sich auch so fahren lässt wie ich mir das erhofft habe. In der Tat, ich bin äußerst überrascht wie gut sich das Rad bewegen lässt! Eine sportliche, leicht gestreckte Sitzposition lässt im Zusammenspiel mit einer sehr stimmigen Übersetzung der Gänge das Bike schnell auf Tempo kommen. Die Gangabstufungen sind gut gewählt (50/34 und 11-34), dabei aber weder zu fein noch zu grob. Vor Anstiegen brauche ich mir keine Sorgen machen. Gefällt mir also sehr gut. Genauso wie die Stabilität während Tempofahrten. Es bleibt jederzeit spurtreu, dabei absolut wendig und agil. Und, das war für mich sehr bemerkenswert, die „Federung“ in Form der flexenden Sattelstütze 2B, 350 mm WTD, ebenfalls von Ritchey, ist äußerst komfortabel. Ich hätte nicht damit gerechnet, das Schläge so gut gedämpft werden. Sicherlich hat sie ihre Grenzen, doch  mein Rücken scheint es bisher zu danken.

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Mein bester TERRY-Sattel, den ich je hatte und dazu eine leicht flexende Sattelstütze. So geht angenehmes Fahrgefühl.

Der neue Fly Exera Men Sport Comfort-Sattel von Terry trägt aber auch einen wesentlichen Beitrag für ein sehr angenehmes Fahrgefühl bei! Ich habe schon diverse Sattel von Terry auf meinen anderen Rädern und bin mit allen sehr zufrieden. Doch ohne mich zu weit aus dem Fenster zu legen: der Exera ist der beste. Das kann ich guten Gewissens sagen, obwohl ich in der kurzen Zeit „erst“ 200 Kilometer gefahren bin. Anscheinend brauche ich kein Einfahren, er passt perfekt. Da drückt nicht ansatzweise etwas. Im Grunde bemerke ich ihn gar nicht. Ich denke, auch auf richtig langen Touren kann er dieses Potenzial sogar noch mehr ausspielen.

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Perfekte Gangabstufungen, kleines Manko noch an der Hinterradbremse.

Die SHIMANO ST-RS505 / BR-RS505 mit jeweils einer 160 mm Bremsscheibe vorne und hinten ist an für sich sehr bissig und packt gut zu. Der Kraftaufwand in den Fingern scheint mir, jedenfalls noch momentan, ein klein wenig zu hoch. Das gibt sich vielleicht noch etwas mit der Zeit, aber ist jetzt noch spürbar kraftaufwendiger als gedacht. Einziges wirkliches Manko ist bisher die Hinterradbremse. Sie scheint nämlich an irgendeinem Punkt, der nur schwer auszumachen ist, für einen Bruchteil eines Momentes zu schleifen. Trotz eines kurzen, eher zufälligen weiteren Besuches bei ROSE ein paar Tage später, bei dem das kontrolliert und neu eingestellt wurde, ist dieser kurze, hohe Ton immer mal wieder da. Da muss noch nachgebessert werden. Denn das kann mit der Zeit anfangen zu nerven.

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Rahmen wie aus einem Guß…

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…und innen verlegte Züge. Das wirkt aufgeräumt und harmonisch.

Obwohl das PRO CROSS im Grunde sämtliche sportlichen Gene besitzt, hat man bei Bedarf doch die Möglichkeit für diverse Anbauten. Nicht das man sie unbedingt braucht, wenn man sich dieses Bike kauft. Doch sie sind da. Kann man ja mal im Hinterkopf behalten. Wer weiß wozu das mal gut ist. 🙂

Auch die ganze Verarbeitung des Rades wirkt hochwertig. Der Rahmen sieht sehr schön aus, wie aus einem Guß. Das Oberrohr, leicht eckig gehalten, wie es mittlerweile oft in dem Segment  anzutreffen ist, wird zum Sattelrohr hin schmaler. Genauso das Unterrohr, welches zum Sattelrohr nach unten geht, wird dezent schlanker. Der Rahmen wirkt dadurch stabil, aber sehr sportlich. Die Carbongabel passt sich optisch gut ins Bild. Wunderbar finde ich die schön nach innen verlegten Züge. So wirkt das ganze Bike sehr aufgeräumt, designtechnisch gelungen und effektiv beim fahren.

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Hier zu erkennen die Spacer sowie der positiv gedrehte Vorbau.

Die Flexibilität ist es die mir bei diesem Bike so gut gefällt. Da ich mir zwei Spacer mit insgesamt 25 mm und den Vorbau positiv hab verbauen lassen, habe ich eine für mich hervorragende Position auf dem Crosser gefunden. So lässt es mich entspannt radeln, wenn ich will. Oder aber mächtig Gas geben, wenn es um eine ordentliche sportliche Runde geht. Anstiege werden flott bezwungen, Abfahrten und Ebenen werden quasi durchpflügt. Der Untergrund scheint dabei keine Rolle zu spielen. Ob Asphalt, Schotter oder Feldwege, das Rad ist genau dafür ausgelegt. Ein bisschen Traktion fehlt mir aber am Hinterrad, da rutschte der Schwalbe G-One Evo bei engerer Kurvenfahrt und bei Nässe etwas. Jedoch ohne das Gefühl zu haben die Situation nicht mehr beherrschen zu können. Es kann aber auch vielleicht noch etwas, und das ist gar nicht so unwahrscheinlich, mit meinem noch ausbaufähigen Fahrstil zu tun haben. Manch einer geht aber auch dahin, am Hinterrad einen groberen Reifen einzusetzen. Für noch mehr Traktion. Ich warte jedenfalls erst einmal ab. Sollte man jetzt nicht zu hoch bewerten.

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Die Kurbel stammt aus der SHIMANO 105er-Gruppe, Schaltwerk aus der ULTEGRA-Gruppe.

Ja, und sonst? Ich bin bisher sehr zufrieden. Das muss ich klar sagen und ich denke, das kann man in meinem Artikel auch gut lesen. Das Manko mit der Bremse sollte noch zügig behoben, dann ist alles absolut perfekt für mich. Das PRO CROSS ist ein feines Sportgerät, auf dem ich mich wohl fühle und mit dem ich wohl noch eine Menge Spaß haben werde.  😉

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MOMENTE: Meine kleine Liste an Fahrrad-Gadgets

Das neue Crossbike ist immer noch nicht da, aber – typisch Mann – Kreisen die Gedanken schon um mögliche Gadgets die man ja noch so verbauen könnte. Man(n) muss schon etwas verrückt sein. Aber was soll ich machen? Ich kann mich wenigstens ja mal nur ein wenig umschauen. Nur ein bisschen. Nur ein gaaannz kleeeinnnn bisschen, okay? Mehr nicht.

Jaaaa, super! Dann fangen wir doch einfach mal an. So ein Crossbike ist bekanntlich ja ziemlich auf das Wesentliche reduziert. Dazu muss man natürlich wissen, was man mit dem Bike alles machen möchte. Beim Crosser liegt es halt nahe das der sportliche Aspekt im Vordergrund steht. Somit möchte man ja auch nur den allerwichtigsten Kram mit sich herumschleppen. Vielleicht auch mal so ein bisschen Bikepacking. Also wohin damit?

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Schicke Lenkertasche „Tech-Bag“ von RESTRAP.                          Foto: RESTRAP

Auf der Eurobike war ich schon am kleinen Stand von RESTRAP aus England. Die verschiedenen Taschen waren bestens geeignet für große und kleine Adventures. Besonders angetan hatte es mir die kleine Tech-Lenkertasche für ca. 35 EUR. Sieht äußerst schick aus in schwarz mit den minimalen orangefarbigen Applikationen. Ausreichend groß für die Aufbewahrung von Smartphone, Ernergie-Riegel und etwas Kleingeld. Na, und wie es so ist, bietet die kleine englische Firma aus West Yorkshire passend dazu u.a. noch Rahmentaschen an. Das alles noch für einen fairen Preis. Die würden sich garantiert gut am neuen Bike machen. Habe ich also notiert!

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Wer die Wahl hat…               Foto: RESTRAP

Doch es gibt da noch einen anderen Hersteller, dessen Taschen ich sehr gelungen finde. Da wären mir nämlich noch so beim rumgooglen die diversen Rahmentaschen von BIRZMAN aufgefallen. In mattgrün gehalten, mit schwarzen Klettverschlüssen und dazu orangefarbene Riemen. Wie ich finde, sehr ansprechend. Der kleine Nachteil: die Taschen sind nur wasserabweisend. Dafür ebenfalls sehr günstig mit Preisen zwischen ca. 28 EUR und 63 EUR! Das sollte ich wohl mal im Auge behalten.

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Ein absoluter Hingucker, oder?                Foto: BIRZMAN

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Und auch hier gibt es verschiedene Modelle für’s Bikepacking!       Foto: BIZRMAN

 

Und schon geht es weiter mit den nächsten – möglichen – Gadgets. Und zwar bin ich ganz vernarrt in einen bestimmten Radcomputer. Was habe ich gesucht. Wie ein Verrückter. Ein paar Kriterien musste er schon haben. GPS war definitiv dabei. Wenn möglich auch das russische Pendant GLONASS zur noch besseren Standortbestimmung. Die Routen-Aufzeichnung sollte, mit Verbindung zu diversen Portalen, also problemlos möglich sein. Der große Wunsch war ein Gerät zu finden, das gleichzeitig auch als vernünftiges Navigationsgerät fungiert. Ab da war das SIGMA PURE GPS raus. Zwar verfügt es über eine Navigationsmöglichkeit, besitzt aber keinerlei Karten. Ihr seht, da das PURE GPS als günstiges Gerät zunächst zur Debatte stand, sehe ich mich eher nach relativ kostengünstigeren Geräten um. Die teuren Geräte von GARMIN als Beispiel sind somit von vornherein ausgeklammert. Und doch gibt es ein Gerät, das preislich so gerade eben in Frage käme. Es vereint alle Funktionen, die ich mir von so einem Radcomputer wünsche. Kartennavigation, Integration von komoot, automatische Synchronisation zu STRAVA, lange Akku-Power, trotzdem klein und handlich. Ein Gerät für alles, das auch ein prima Zusammenspiel mit dem Smartphone bietet. Dieses kann aber in der Tasche bleiben und muss nicht auch noch am Lenker befestigt werden. Welches Gerät meine ich? Ich meine das WAHOO ELEMNT BOLT! Ich bin davon ganz begeistert und es wäre wahrscheinlich die perfekteste Lösung für mich. Der Preis ist mit rund 239 EUR so gerade eben noch in meinem persönlich gefühlten Rahmen. Was das jetzt heißt? Wir werden sehen…

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Perfekte All-In-One-Lösung für mich! Der WAHOO ELEMNT BOLT!     Foto: WAHOO

 

Das wichtigste Zusatz-Teil dürfte aber wohl ein Akku-Licht sein. Schließlich könnte ich ja mal rein zufällig auf die Idee kommen auch im Dunklen fahren zu wollen/ müssen. Man muss ja für alles gewappnet sein! Hell sollte sie sein, ab 50 LUX aufwärts, mit langer Akku-Power und einem moderaten Preis. Zwei Exemplare habe ich nach gründlicher Recherche im Auge. Da wär zum einen das 70 LUX starke Modell LS 950 von TRELOCK. Hell genug um auch mal düstere Pfade zu befahren. Das interessante Detail ist hier für mich die genaue Akkustand-Anzeige. Das geht sogar soweit das im Display die noch mögliche Nutzungsdauer angezeigt wird! 45 h Leuchtdauer werden dabei im kleinsten der fünf (!) Modi angegeben. Nicht schlecht. Aufgeladen wird die Leuchte über USB. Und das alles gibt es schon für ca. faire 69 EUR.

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Prima Details gibt es am TRELOCK LS 950!           Foto: TRELOCK

Die Alternative dazu kommt von BUSCH + MÜLLER, im Grunde der Platzhirsch bei Fahrradleuchten. Schon früher habe ich von dieser Firma eine gute Akku-Leuchte gehabt. Da war das Batterie-Pack aber noch einmal extra am Rahmen zu befestigen. Vom Design her ist die aktuelle IXON IQ PREMIUM meiner alten Version ähnlich. Die hier genannte hat 80 LUX, bietet aber nur 2 Modi. Im High Power-Modus hat sie eine Leuchtdauer von rund 5 Stunden, im Low Power-Modus mit nur 15 LUX liegt sie bei 20 Stunden. Eine richtige Anzeige besitzt die Leuchte nicht. Nur einen sogenannten Kapazitätsindikator. Die kleine LED-Lampe im ON/OFF-Schalter wechselt von grün auf rot bei geringer Akku-Power und man hat so nur eine ungefähre Angabe. Allerdings gibt es die 80 LUX schon ab 45 EUR.

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Schlank und mit optimaler Leuchtkraft. Das ist die Busch & Müller IXON IQ SPEED!

Bei beiden Herstellern wird immer mal wieder die zu lasche Lenkerbefestigung der Leuchten bemängelt. Das ist ein nicht zu unterschätzendes Kriterium. Denn wenn es mal auf den Wegen holpert, dann sollte die Lampe schon verdammt sicher gehalten werden! Aber das werde ich mir noch einmal beim Händler genau anschauen.

Des weiteren wären vielleicht noch ein paar kleinere Dinge interessant. Solche, die nicht so große Löcher ins Budget reißen. Da wäre zunächst mal die Sache mit dem hochspritzenden Dreck. Ich könnte mir vorstellen, bei gewissen Fahrten auch einen ASS SAVER zu nutzen. Diese kleinen Plastik-Schutzbleche, die man einfach unterm dem Sattel einsteckt und so einigermaßen vor Spritzwasser und Dreck schützen. Interessant wären gerade solche, die man vielleicht selber online gestalten könnte. Da suche ich mal im Internet nach. Der Preis der bereits zu kaufenden ASS SAVER sind mit einem Preis ab 10 EUR doch gut überschaubar. Check.

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ASS SAVER gibt es mit den verschiedensten Motiven! Eine feine Sache!

Auf so einem Sportgerät möchte man ja zu den sportlichen Aspekten auch meist noch eine gute Figur machen. Mit weit flatternden Hosen und T-Shirt kommt das auf Trainingsrunden oder der schnellen Tour manchmal nicht so gut. Was genaues habe ich aber nicht im Auge, dringender Bedarf ist nicht so sehr vorhanden. Wenn ich mal was sehe und es gefällt mir, wie z.B. Trikots, Jacken oder Hosen, dann kann ich ja mal schauen. Gefallen tuen mir eher dezente Farben, nicht so etwas knallig Buntes. Also immer mal die Augen aufhalten!

Und wer jetzt noch meint er kennt ein paar gute Alternativen zu meinen oben genannten Produkten, der möge sich doch einfach mal hier in den Kommentaren verewigen. Für Tipps und Tricks bin ich immer dankbar!

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TOUR: Emsland-Runde

Herbstzeit ist Fahrradzeit. Das gilt zumindest für mich. Denn ich fahre das ganze Jahr über mit dem Rad. Man kann auf Touren so auch mal ganz andere Ansichten einer Region gewinnen. Und vor allem kann es auch spannend sein. Wie hier auf meiner Radtour durch das wunderbare Emsland. Da gab es Großsteingräber zu bestaunen, die fast 5000 Jahre auf dem Buckel haben. Wassermühlen, nette Orte wie Sögel, ein Schloss namens Clemenswerth, das eine Besondheit aufweist, den größten Schießübungsplatz Europas, und, und, und. Und natürlich ist das Wasser auch immer irgendwo in der Nähe, u.a. in Form der Ems. Dort lässt es sich prima fahren. Also alles Vorraussetzungen für eine nette Runde mit dem Fahrrad. Meinen kompletten Bericht findet ihr auf meiner Touren-Seite! Diesen Text einfach anklicken und lesen. Viel Spaß!

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#30.10.2017

Joah, spontan einfach mal mit dem Fahrrad abbiegen war gestern mal wieder genau richtig. Doch das kam im Grunde wegen einer Dämlichkeit. Geplant war eigentlich ein Besuch eines Essener Möbelhauses, da in der Innenstadt verkaufsoffener Sonntag war. Na ja, und da dieses Möbelhaus dort ziemlich und für mich auch so gut wie mittendrin liegt, war die komplette Sippe im Glauben das auch offen wäre. Pustekuchen. War es nicht. Dumm gelaufen, so stand man vor verschlossenen Türen. „Und nu?“, war der allgemeine Gedanke. Na, was macht man an einem zunächst grauen Sonntag Mittag? Sich stärken! Für was auch immer, völlig egal. Also zurück zum Cafe seines Vertrauens ( Gruß an die „Radmosphäre“ ) und ein Stück leckere Torte gefuttert. Da kam doch glatt die Sonne durch die Wolkendecke! Also gut, die Chance sollte ich nutzen. Die anderen beiden Chaoten wollten nach Hause, ich beschloss den momentanen Wetterumschwung auszunutzen und mir in Mülheim-Ruhr den gerade neu eröffneten Abschnitt des Radschnellweg Ruhr RS1 anzuschauen.

Na ja, Radschnellweg ist dann dort der falsche Begriff. Es stellt eine Hochpromenade dar, wo so eine Art Mischverkehr (Fußgänger und Radfahrer) herrscht. Und gerade an jenem Sonntag kamen sich hier direkt alle ins Gehege. Vom Design her, mit den Bänken und den Beeten, sieht es eigentlich nicht so schlecht aus, aber das war es auch schon! Aber der Stahl, der dort als Design-Element verwendet wird, ist teilweise scharfkantig. Verletzungen sind meiner Meinung nach da vorprogrammiert. Zumal die Zählstation, ebenfalls in Stahl eingefasst, den Raum für Radfahrer und Fußgänger nochmals an dieser Stelle minimiert. Wenn sich da zum Beispiel zwei Radfahrer entgegen kommen…na ja, eine kleine Unaufmerksamkeit reicht aus. Aktuelle Fotos dazu ( und noch viele weitere ) gibt es dann in meiner Foto-Galerie. Da könnt ihr euch dann mal einen kleinen Eindruck verschaffen.

Nach dem Abstecher bin ich dann wieder in Richtung Heimat geradelt. Allerdings mit einer spontanen Abbiegung. Ich bin durch die Schweiz geradelt! Häh? Ja, das stimmt schon. Die sogenannte Schönebecker Schweiz ist eine kleine, aber feine Ecke, wo Felder und Wiesen ein ausgewiesenes Landschaftsschutzgebiet bilden. Im Grunde ist diese Ecke schnell durchquert, doch man bekommt den Eindruck, man ist ganz woanders. Nicht im hektischen Ruhrpott, sondern irgendwo im tiefsten Grün. Diese hügelige Landschaft bietet tolle Ausblicke, auch auf die Skyline der Stadt Essen. Und da die Sonne hier nochmal schön durch die Wolken kam, war ich von der sonnigen, aber herbstlichen Atmosphäre schon beeindruckt. Mir war diese Ecke gar nicht so bewußt, dort bin ich bisher eher außen herum geradelt anstatt mitten durch. Ich kann mich nicht erinnern jemals zuvor dort mit dem Rad gefahren zu sein.

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In der ( Schönebecker ) Schweiz.

Ich finde es immer wieder faszinierend was man alles immer noch so in unmittelbarer Umgebung auf dem Rücken eines Fahrrads entdecken kann. Einfach mal alte Pfade verlassen und neue entdecken. Es kann so einfach sein.

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MOMENTE: Rad-Findungsprozess

Ich habe es ja bereits angekündigt euch über meinen Findungsprozess für das neue Bike zu berichten. Was, schon wieder ein neues Bike? Ja, ihr habt recht. Die Formel für die Anzahl der Fahrräder die „Mann“ besitzen muss ( n+1) kommt bei mir also durchaus zum Tragen. „Mann“ braucht so etwas. Für jede Lebenslage das passende Rad. Auch ich konnte mich davor nicht verschliessen. Der Traum vom Cross-/Gravelbike schwelte schon etwas länger durch meinen Kopf.

An sich hatte ich ja gar nicht vor ein neues Fahrrad anzuschaffen. Schließlich hatte ich mir ja bekanntlich zu Beginn des Jahres erst ein außerordentlich gutes, Trekking-Bike von ROSE angeschafft. Damit bin ich auch absolut hochzufrieden. Es läuft perfekt und macht auf allen Touren riesigen Spaß damit zu fahren. Lange Rad-Tage sind damit kein Problem und sind reinstes Vergnügen.

Doch nach ein paar Monaten kam es mir so vor als ob etwas fehlte. Nämlich ein Rad als fast reines Sportgerät, ein flinker Wiesel fürs Tempo machen und intensivsten Verausgabens. Hört sich nach Rennrad an, doch das kam für mich nicht in Frage, da ich doch gerne mal Schotter- und Waldwege mitnehme. Und so kam mir die Rad-Gattung der Cross- und Gravelbikes in den Sinn.

Zuerst war mir der Unterschied nicht so ganz klar, die Grenzen verschwimmen doch sehr. Je nach Marketingabteilung der einzelnen Hersteller. Jedenfalls las ich mich erst einmal in das Thema ein. Gravelbikes können komfortabler in der Sitzhaltung sein oder bieten sich auch für Radreisen und sogar auch für die Stadt an. Die Reifenbreite ist meist wesentlich höher gewählt als beim typischen Rennrad. Nur um das mal so kurz zu umreißen. Der Crosser kommt dem Rennrad sehr nahe, galt und gilt es oftmals als Rennrad für den Herbst und Winter, wenn es mal matschig und feucht wird.

Also wo wollte ich hin, welchen Weg wollte ich einschlagen. Darüber musste ich mir zunächst klar werden. Auf der diesjährigen EUROBIKE hatte ich die Chance mir einige tolle Räder aus diesen Rad-Gattungen anzuschauen. Das Thema scheint im allgemeinen groß im Kommen zu sein. Mir schwebte zumindest ein leichtes Bike vor, relativ gesehen. Doch viele Gravelbikes gehen an die 12 oder 13 kg, ich wollte weniger. Zwischen 10 und 11 kg sollte es höchsten sein. Gewicht war also schon ein wichtigeres Kriterium für mich.

Ein weiteres war einfach der sportliche Charakter des Bikes. Ich habe ganz einfach Bock auch auf mal schnelle Runden im Trainingsmodus. Und auch mal auf Matsch, Schlamm, Schotter und Feldwege. Zwar durchaus gerne mal längere Touren und hin und wieder City-Feeling, dabei nicht unbedingt mit Gepäck, doch vordergründig recht sportiv. Somit kam der Crosser eher in Betracht. Doch meine Bedingung war, das ich eher eine leicht komfortable Sitzhaltung haben wollte. Geht das überhaupt?

Das URBAM Gravelbike!       Foto: URBAM BAMBOO BIKES

Mit dem URBAM Gravelbike hatte ich schon arg geliebäugelt. Nach meiner kurzen Testrunde in Düsseldorf hatte ich mich schon ein bisschen verliebt in dieses Bike aus Bambus. Persönliche Wünsche werden bei dieser kleinen Manufaktur groß geschrieben. Ob Schaltung oder Lenker, es gibt viele Optionen. Ein riesengroßer Vorteil und eine feine Sache. Doch trotz des robusten Rahmens und der natürlichen Federung des Bambusses sehe ich dieses Bike unterm Strich eher als so eine Art „Flanier- und Spaß“-Rad ohne das abwertend klingen lassen zu wollen. Es ist ein wirklich tolles Bike mit einer guten Geometrie und gutmütigen Verhaltens. Doch es fehlte mir einfach der rassige Sport-Charakter. Zwar hätte ich liebend gerne auch dieses Rad in meiner Garage, aber mein momentanes Ansinnen liegt wohl eher in einem anderen Bereich. Deshalb muss dieses Rad noch etwas warten 😉

 

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Das Cannondale CAADX 105 SE wäre keine schlechte Wahl!         Foto: Cannondale

 

Bei einem ausgesprochen kompetenten Cannondale-Händler aus Bottrop fühlte ich mich ebenfalls sehr gut aufgehoben. Das CAADX 105 SE hatte es mir angetan. Der Tipp eines Arbeitskollegen war goldrichtig. Die Shimano 105er-Gruppe arbeitet bekanntlich zuverlässig, die Geometrie des Rahmens entspricht meinen Wünschen. Und das Fahrverhalten? Nach ausführlicher Beratung und Begutachtung war klar, ein 51er Rahmen wäre die optimale Wahl. Und schon konnte ich das auch vor Ort ausprobieren. Der Lenker wurde ebenfalls so gut wie gerade in dem Moment möglich für mich eingestellt. Er war etwas zu schmal für mich, wie ich fand. Das wäre aber kein Problem dies zu ändern. Ok, prima, das hörte sich gut an. Das Rad an sich empfand ich als sehr agil und wendig, aber auch eine klitzekleine Spur nervös. Trotzdem ein sehr ansprechendes, durchaus sportliches Verhalten. Viele durchdachte Details für Anbaumöglichkeiten machten dieses Bike für mich sehr interessant. Was mir nicht so gut gefiel waren die außenverlegten Züge und die mechanischen Scheibenbremsen. Wenn man sich mit dem Thema beschäftigt liest man immer über Vor- und Nachteile. Da ist eine Entscheidung manchmal schwierig. Doch mit kleinen Kompromissen sollte ich klarkommen. Und so hatte ich mich tatsächlich schon direkt hinterher und nach ein paar weiteren Tagen des Überlegens schon so gut wie festgelegt. Das Cannondale sollte es sein. Es schlug weitere Kandidaten wie von STEVENS, CANYON, VSF FAHRRADMANUFAKTUR, CUBE , BMC oder BULLS. Doch es sollte tatsächlich noch anders kommen.

Eher mehr oder weniger durch Zufall, wer hätte das gedacht, bin ich mit Schwiegervater bei ROSE gelandet, da er auf der Suche nach einem E-Bike war. Während wir so an einem Samstag Mittag auf einen Verkäufer warteten, da konnte ich mich ja mal so lange bei den Crossern umschauen. Eigentlich kamen mir die Modelle zu Hause bei studieren am PC nicht so entgegen wie ich fand. Preislich zwar attraktiv, aber irgendwie fehlte mir was.  Vielleicht auch einfach nur das gewisse Etwas. Bis ich die Crosser dann live vor Ort sah. „Oh, oh, oh“, ging es mir durch den Kopf.

Nachdem Schwiegervater dann beraten worden war, musste der Verkäufer für mich herhalten. Und nachdem ich dann auf die passende Rahmengröße gesetzt worden war, ging ein „Uiiii“ durch meinen Kopf. Kleine Veränderungen am Lenker würden mich perfekt dahin bringen, wo ich mit der Sitzhaltung hin wollte. Die Schaltung konnte auch angepasst werden so das ich auch für den Bergeinsatz gewappnet wäre. Dabei käme dann schon die Shimano Ultegra-Gruppe fast komplett zum Einsatz. Für einen Preis, der ähnlich des Cannondales wäre. „Hmmmmmmm…“, überlegte ich, „dazu noch schön innenverlegte Züge und hydraulische Scheibenbremsen!“

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Entscheidung gefallen, dies ist mein Objekt der Begierde!            Foto: ROSE

Das musste ich erst einmal sacken lassen. Damit hatte ich nun wirklich nicht gerechnet. Im Grunde sind es für mich minimale Unterschiede zwischen dem ROSE und dem Cannondale. Wofür also entscheiden? Puuh, gar nicht einfach wenn man sich eigentlich schon festgelegt hatte. Und doch habe ich mich tatsächlich für ein weiteres ROSE-Bike entschieden. Wegen kleinen Nuancen. Innenverlegte Züge wirken auf mich einfach optisch aufgeräumter, Ultegra-Komponenten reizen mich doch ein wenig, dazu noch ein gutes Kilogramm weniger auf der Waage (9,3 kg) und gefühlt einen Ticken angenehmere Sitzposition. Auch wenn mir vielleicht jetzt einer den Scheibenwischer zeigt, ich fühle mich wohl bei der Entscheidung und ich denke das es nach dem ganzen Suchen das richtige Bike ist! Für mich zugeschnitten, meinen Bedürfnissen folgend und dabei einem guten Gefühl im Bauch. Muss es nicht auch so sein?

Es wird meine Ansprüche erfüllen, davon bin ich überzeugt. Es scheint die richtige Mischung aus „Sportlich“ und „Komfortabel“ zu haben. Das ist es was ich wollte. Jetzt heißt es noch ein wenig warten, allzulange sollte es nicht mehr dauern bis ich den Crosser in Empfang nehmen darf.  Ich freue mich sehr und hoffe euch dann bald ein wenig mehr zu dem Bike berichten zu können.

 

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MOMENTE: Video zur Radtour durch New York City

Tatsächlich. Zu meinem TOUR-Bericht durch die Millionen-Metropole New York gibt es jetzt nun auch ein eigenes Video. Da der Bericht schon sehr gut angekommen ist, hoffe ich das euch dieses ungefilterte Video ebenfalls gut gefällt. Für die Einwohner der Stadt oder auch für den ein oder anderen Reiseradler ist das vielleicht nichts besonderes mehr, doch für mich war es ein Ausflug in ungewohnte Gefilde. Eine intensive Sinneswahrnehmung die unbeschreiblich war. Gerüche, Geräusche, visuelle Eindrücke. Wenn ihr das Video anschaut, dann lasst euch mitnehmen auf eine atmosphärische und musikalische Radtour durch den Moloch und die Schönheit New Yorks. Ich bin jetzt schon oft gefragt worden, ob das nicht gefährlich ist dort so durch die Großstadt zu fahren. NEIN! Hier zu Hause empfinde ich das Radfahren auf den Straßen teilweise wesentlich gefährlicher. Und außerdem: „sterben kann ich morgen, doch heute radel ich!“

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TOUR: New York City

WOW!!! Das ist mein Eindruck vom Radfahren in New York! Ja, ihr habt richtig gelesen. Ich habe mich ins Getümmel der Millionen-Metropole gewagt. Mit dem Rad! Der erste Gedanke: wie soll ich das unbeschadet überstehen? Der zweite Gedanke, einige Augenblicke später: WAS FÜR EIN F…ING SPASS!!! HELL YEAH!!! Ihr könnt also schon erahnen, wie mich das Radfahren dort gefesselt hat. Was ich dort erlebt und gesehen habe könnt ihr im Bericht  auf meiner TOUREN-Seite nachlesen. Da lest ihr auch was für Glück ich hatte ein absolutes High-End-Rad zur Leihe zu bekommen. Ein absoluter Glücksgriff wie sich herausstellen sollte. Viel Spaß also beim lesen!

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Grins-Gesicht, wer will mir das verdenken?

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MOMENTE: USA-Roadbook Eastcoast – Teil 3

Ein paar Tage sind nun also wieder vergangen. So einiges habe ich wieder gesehen und erlebt. Unter anderem war ich zu Gast in Virginia Beach. Der dortige Boardwalk gillt angeblich als der längste der USA. Also wenn man das live vor Ort sieht, ok. Aber ob das wirklich stimmt? Um das zu testen, musste ein Fahrrad her. Gerade hier sollte das Radfahren sehr gut möglich sein. Denn es gibt direkt an der wirklich netten Promenade am Strand einen eigenen Bikepath! Doch woher ein gutes Rad nehmen? Sollte ja nicht so schwierig sein. Dachte ich zumindest. Doch das gestaltete sich schwieriger als gedacht. Ich fand nur die typischen Strandbuden-Verleiher. Also Google beauftragt. Und siehe da, einen Radladen gab es. Also direkt dort hin. Doch zu meiner Enttäuschung werden dort keine Räder mehr verliehen. Gegen die Strandbuden-Verleiher ist kein Kraut

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Auf dem ersten Blick gar nicht schlecht…

gewachsen, so der nette Besitzer des kleinen Ladens. Deshalb hat er den Verleih seit einigen Jahren eingestellt. Wirklich schade. So blieb mir tatsächlich nur der Gang zu den Strandbuden-Verleihern um mir dort einen äußerst unkomfortablen Beachcruiser auszuleihen. Weder die Größe passte, noch war irgend etwas anderes bequem an diesem Bike. Auch die Kette, als Beispiel, hatte wahrscheinlich zum ersten und letzten mal bei Auslieferung ab Werk Öl gesehen. Sie war total verrostet. Aber was blieb mir über? Und so radelte/quälte ich mich mit diesem Eingang-Fahrrad über den Bikepath.

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…aber schau‘ sich einer die Kette an!

Der allerdings war wirklich nett! Das muss ich zugeben. Getrennt vom Boardwalk durch hübsche Bepflanzungen, dazu die häufige Anbringung von Schildern, die Rad- und Fußvolk auf diese getrennten Wege aufmerksam machten. Und trotz zahlreicher Touristen funktionierte das sogar relativ gut. Na ja, einige „Knaller“ gibt es ja immer die aus der Reihe tanzen. Aber doch, es klappte ziemlich gut. Unterwegs auf diesen Zwei-Richtungs-Radweg waren auch diese komischen Vier-Rad-Räder mit Überdachung, so eine Art Rikscha halt. Die waren irgendwie viel zu breit für den Radweg und wirkten etwas fehl am Platze. Na gut, musste ich halt drüber hinweg sehen. Aber es machte wirklich Spaß. Auch wenn es nur ein „von-links-nach-rechts-und-zurück-radeln“ war. So am Strand und auf der Promenade zu cruisen ist schon eine nette Sache. Am Ende kam ich so auf knappe 1o Kilometer ohne wirklichem Kraftaufwand.

bikingtom,Virginia Beach,USA,Radfahren

Der nette Bikepath am Strand von Virginia Beach.

Einen weiteren kleinen Trip konnte ich dann in Washington D.C. unternehmen. Das Hotel, in dem ich unterkam, besaß nämlich sogar eine kleine Anzahl eigener Fahrräder. Pfiffig wie ich finde, denn es war durchaus zu sehen, das dieses Angebot sehr gut angenommen wurde. Mittags waren meistens  alle Räder weg. Denn, und das sollte man gar nicht meinen, Washington ist eine durchaus komfortable Hauptstadt für Radfahrer. Zumindest rund um die Machtzentrale der USA und irgendwie auch dieses Planeten. Aber das ist eine andere Geschichte. Jedenfalls lag die berühmte, sogenannte National Mall mit all ihren Sehenswürdigkeiten wie dem Capitol, dem Weißen Haus, dem National Air & Space Museum, dem Lincoln Memorial und sogar dem berühmten Arlington Friedhof, wo die ewige Flamme auf  John F. Kennedys Grab brennt, in unmittelbarer Umgebung.

bikingtom,Washington DC,USA,Radfahren

Kostenloses Verleihrad des Hotels.

Da liegt es selbstverständlich für mich nahe, diese Sehenswürdigkeiten alle mit dem Fahrrad abzuklappern. Das Rad an sich war recht simpel. Und leider auch diesmal äußerst unbequem, denn die Größe war für mich nicht optimal einzustellen. Ich saß viel zu tief und eher wie ein Affe auf dem Schleifstein drauf, aber egal. Auch hier musste ich jetzt durch. Drei Gänge waren auch etwas wenig, den am Capitol Hill, wie der Name schon sagte, war es ein wenig hügelig. Drei Gänge waren hier somit unterdimensioniert bzw. nicht gut übersetzt. Das ging mir ordentlich auf die Knie. Ok, wie gesagt, es war umsonst.

bikingtom,Washington DC,USA,Radfahren

Wusstet ihr das die Gebrüder Wright vor dem Fliegen auch Fahrräder gebaut haben? Eins steht in Washington!

bikingtom,Washington DC,USA,Radfahren

Es steht im National Air & Space Museum.

In der Stadt selber konnte ich sowohl Abstellmöglichkeiten als auch einige gut gemachte Bike Lanes  so sehen. Zwar geht es immer noch besser, aber das was ich sah war ok. Überraschenderweise ist rund um diese Gegend gar nicht wirklich so viel Autoverkehr wie man jetzt für einen solchen Regierungssitz annehmen würde. Und da auf den Hauptverkehrsadern passable, eigene Bike Lanes eingerichtet wurden, kann man dort sehr gut von A nach B gelangen. Und das tat ich somit auch. Ein paar Bilder seht ihr ja hier. Gerne hätte ich die Stadt auch noch viel weiter mit dem Rad erkundet, leider blieb mir aber nicht die Zeit dazu. Das sollte mir dann in New York gelingen. Dazu bald mehr.

bikingtom,Washington DC,USA,Radfahren

Diese Straße führt zum Weißen Haus. Inklusive mittiger Bike Lane!

Hier die Links zu den bisherigen ROADBOOK-Einträgen:

USA-Roadbook Eastcoast – Teil 1

USA-Roadbook Eastcoast – Teil 2

Folgt mir doch weiterhin auf meiner kleinen Tour! Weitere Fotos von mir findet ihr auch bei Instagram!

Alle Fotos in diesem Artikel außer dem Titelbild ©2017 by bikingtom

 

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MOMENTE: USA-Roadbook Eastcoast -Teil 2

Die ersten Tage sind also vergangen, Boston liegt nun hinter mir. Wie bereits im ersten Teil erwähnt, eine Fahrradstadt ist dies nicht. Nur irgendwie so ein bisschen. Denn es gibt tatsächlich Unerschrockene, die mit ihren Commuter-Bikes rasant durch das Straßenbild huschen und die Radfahrer-Fahne hoch halten. Da sind Bänker dabei – die sehen zumindest danach aus – die todesmutig quer über vier Fahrspuren rasen ohne sich umzublicken. Anscheinend brauchen solche Menschen den Nervenkitzel, die oftmals bestürzenden Zahlen in der Finanzwelt reichen wohl nicht mehr aus. Aber Radfahrer haben es wirklich schwer, denn auch die wenigen Bike Lanes, die ich hier gesehen habe enden oftmals genauso im Nichts wie zu Hause daheim. Im Asphalt-Dschungel einer amerikanischen Großstadt, wo das PS-strotzende Auto immer noch oberste Priorität hat, ist dies aber noch viel beängstigender. Es mag sein, das es in Boston vielleicht noch irgendwo bessere Möglichkeiten zum Radfahren gibt, ich würde aber vermuten das die dann etwas außerhalb der Stadt liegen. Ok, in Vermutungen möchte ich mich aber auch nicht verstricken. Ich denke, Boston könnte eine interessante Fahrradstadt sein mit all ihren geschichtlichen und historisch wertvollen Orten. Da könnte man etwas draus machen. Schön fand ich deshalb auch die gut gemachten Verleihstationen, an denen man ganz vernünftige Räder ausleihen konnte. Und diese Fahrräder tauchten im Straßenbild dann auch immer wieder mal auf. Stationen dieses Systems gibt es nämlich einige. Ein Anfang wäre also da…

bikingtom,Boston,USA,Radfahren

In Boston kann man meinen das dies auch gesünder für Leib und Leben sei!

 

…der in Philadelphia aber jetzt schon gelungen ist. So der erste Eindruck. Der verdammt breite Parkway, der Weg der mich zum berühmten Museum of Art führte ( da wo Silvester Stallone oberhalb der Stufen in dem Film Rocky über die Stadt blickt ) und stark der Champs-Élysées in Paris ähnelt, sah ganz anders aus als noch bei Google! Dort war deutlich ein großer Parkplatz unmittelbar vor dem Museum zu erkennen. Doch vor Ort sah das ganz anders aus. Der Parkplatz für den ganzen Sommer gesperrt, der Asphalt komplett bunt bemalt und viele kostenlose Spielmöglichkeiten für Kinder aufgebaut. Dazu Sitzbänke und ein paar Snack-Stände. Rundherum wurde ganz viel Grün neu gepflanzt. Das Stadtbild wurde auf einigen Kilometern komplett umgekrempelt. Modernes urbanes Leben scheint hier wirklich zu funktionieren und auch tatkräftig vorangetrieben zu werden!  Das empfand ich als absolut positiv! Radfahrer fahren meist auf eigenen Spuren und dürfen sich an Ampeln wie in den Niederlanden oder auch Kopenhagen in Dänemark vor den Autos aufstellen! Hier habe ich die unterschiedlichsten Radtypen gesehen! Bänker, Sportler, Omis, Radkuriere und sogar den Arzt in OP-Kluft! Und da Philly recht flach daherkommt, wird das sicherere Radfahren zumindest an dieser Stelle der Stadt gut genutzt! Auch im weiteren Stadtbild war gut zu sehen, das Radfahren hier schon eine ganz andere Bedeutung einnimmt als noch in Boston! Viele Abstellmöglichkeiten an breiten Bürgersteigen sowie an Bürogebäuden und auch ein gut ausgebautes Verleihsystem tragen dazu bei, das die Bewohner das Angebot auch nutzen! Da hat mir sehr gut gefallen.

bikingtom,Philadelphia,USA,Radfahren

Hier darf der Radfahrer sich auch mal breit machen. In Philadelphia.

bikingtom,Philadelphia,USA,Radfahren

Verleihstation in Philadelphia.

bikingtom,Philadelphia,USA,Radfahren

Klare Kennzeichnung am Parkway in Philly.

bikingtom,Philadelphia,USA,Radfahren

Großstadtdschungel mal in schön! Philadelphia kann das.

Hier die Links zu den bisherigen ROADBOOK-Einträgen:

USA-Roadbook Eastcoast – Teil 1

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Alle Fotos in diesem Artikel außer dem Titelbild  ©2017 by bikingtom

 

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