TEST: 4.Teil COBI – oder „Endlich mit komoot!“

 Endlich ist die langersehnte Erweiterung um komoot seit ein paar Wochen integriert im COBI-System. Sehnsüchtig hatten viele Nutzer darauf gewartet. Kurz vor Weihnachten war es dann soweit und das Update wurde für alle ausgerollt. Vielleicht ist dies nicht die beste Jahreszeit für das Touren-Radeln, dennoch ließ en es sich viele Radler nicht nehmen sich trotzdem auf das Fahrrad zu schwingen. Die ersten Resonanzen waren doch recht positiv. Das lag vielleicht auch daran, das diesmal im Vorlauf viel Wert auf die Kundenmeinung gelegt wurde und einige Ideen und Verbesserungen mit diesem Update umgesetzt worden sind.

 An dieser Stelle möchte ich nur mal  kurz von meinen bisherigen Erfahrungen mit der neuen Version berichten. Als erstes: bei mir läuft das COBI bis auf einen kurzen Aussetzer direkt nach dem Aufspielen des Updates ganz stabil und rund! Auch eine längere Standzeit wegen des Wetters in den letzten Tagen hat dem Hub nichts ausgemacht. Die Verbindung zwischen Smartphone und dem Hub funktioniert problemlos. Da gab es vor Weihnachten noch einige unschöne Momente, als dies nicht klappte und ich teilweise mehr als zwanzig Minuten herum hantierte um irgendwie die Verbindung wieder herzustellen. Mit eingeschalteter Alarmanlage war das sehr unangenehm! Aber seit besagtem Update gab es in der Hinsicht keine Probleme mehr. Prima.

COBI komoot bikingtom Test

Auswahl-Menü in der Navigation

 Um komoot mit COBI nutzen zu können, muss man in den Einstellungen ( das kleine Zahnrad-Symbol links oben ) in Mein Account gehen und Verbundene Dienste antippen. Dann ganz einfach den Schalter von komoot  auf „EIN“ stellen, sich einmalig in seinen komoot-Account einloggen und schon kann es losgehen. Wenn man nun in der Navigation auf Wohin geht’s tippt, erscheint direkt eine Liste an deren erster Stelle komoot Touren steht (wenn das Smartphone hochkant gehalten wird. Im Querformat einfach ein kleines Stück herunter scrollen!). Dort findet man alle Touren, die man mit komoot zum Beispiel am PC geplant hat. Einfach auswählen und die Fahrradtour kann beginnen! Die Bedienung ist also recht simpel. Gut gemacht! Das Abfahren der Tour ist ebenfalls perfekt gestaltet. Rechtzeitige Hinweise erleichtern das Radfahren ungemein. Vorausgesetzt die Touren sind sorgfältig am PC oder Tablet geplant, hat man keinerlei Probleme mit der Routenführung. Das Warten auf die Integration von komoot hat sich meiner Meinung nach also gelohnt. Denn das Radeln macht mit dem hervorragenden Kartenmaterial, was man auch offline herunterladen kann, ordentlich Spaß. Egal ob in 2D oder 3D und rein- oder rauszoomen der Karte. Ich finde sie wirklich sehr übersichtlich designt und auf meinem 5,5  Zoll Smartphone ideal zum ablesen.

 Zu kritisieren gibt es aber noch den fehlenden Export der aufgezeichneten Tour zurück nach komoot selber. Doch laut Aussage von COBI soll auch diese Möglichkeit in Kürze folgen (siehe unterhalb des Berichts die Fragen an COBI!).

Mögliche Routen-Auswahl in der normalen Navigation ( ohne komoot! )

Mögliche Routen-Auswahl in der normalen Navigation (ohne komoot!)

 Auch die spontane Navigation ohne komoot funktioniert übrigens meines Erachtens nach ziemlich gut. Dazu kann man in die Karten reinzoomen, wählt dann sein Ziel mit kurz gehaltenem Fingertipp aus und man bekommt prompt meist drei Vorschläge für eine Route. Die Schnellste, die Kürzeste und die Ruhigste. Das habe ich mittlerweile bei mir in der Gegend des Öfteren ausprobiert und muss sagen das die Vorschläge wirklich plausibel und gut sind. Auch dafür den Daumen rauf!

 Ein weiteres eingeschobenes Update hat nun auch die Blinkerfunktion des Rücklichts AmbiSense freigeschaltet. Und die finde ich mal so richtig klasse! Die Tasten + und –  (für rechts und links) auf dem Controller  länger gedrückt halten und schon hört man einen unverwechselbaren und sehr angenehmen Blinker-Ton. Auf dem Smartphone blinkt dann zugleich dezent die linke oder die rechte Seite des Displays. Einziges Manko: das Blinken ist für viele recht kurz gehalten. Doch Abhilfe naht. COBI hat User gefragt, wie sie diese Funktion denn gerne nutzen würden. Entweder wird nun mit einem weiteren Update die Blink-Zeit erhöht, oder man kann – und das möchten anscheinend die meisten Kunden – diese Einstellung ganz individuell vornehmen. COBI scheint immer öfters auf seine Kunden zu achten und das ist genau der richtige Weg! Sehr schön!

 Ich schätze, da jetzt endlich komoot integriert ist, wird das COBI nun erst richtig interessant für alle, die Touren ohne langes technisches Gefummel abfahren wollen. Trotzdem gibt es noch viele größere und kleinere Verbesserungsvorschläge. Viele davon sind schon in der Pipeline und werden gerade nach und nach abgearbeitet. Die Jungs von COBI scheinen nun wirklich gute Arbeit zu machen. Ein sehr positives Zeichen. Ich bin jedenfalls sehr zufrieden wie es momentan läuft, auch wenn das Wetter hier gerade nicht allzu gut ist für ausgedehnte Radtouren und ausgiebiges testen.

4 Fragen an Carsten Lindstedt, Co-Founder COBI carsten-lindstedt-foto-1024x1024

  • Wie sind eure bisherigen Erfahrungen denn bisher mit den Usern & komoot?

 „Dank exzellentem Feedback unserer Beta Gruppe erfreulich. Hier und da gibt es noch Einschränkungen an denen wir mit unserem Navigationspartner Telenav arbeiten. Insgesamt wurde die Integration aber sehr positiv wahrgenommen.

 Das hohe Engagement in der Beta-Gruppe hat uns wirklich überrascht! Vereinzelt wurden die Testfahrten sogar in der Mittagspause am Arbeitsplatz gemacht. Es ist schön zu sehen, dass die Leidenschaft für COBI bei den Nutzern genauso hoch ist, wie die unseres Teams.  Auch die Ergebnisse der Nutzerumfragen lassen wir in die Produktentwicklung einfließen. Wir planen übrigens die Erweiterung unserer iOS Beta-Gruppe und werden selbiges auch für Android starten. Bekanntgabe erfolgt dann in der  “COBI Benutzer” Gruppe in Facebook.“

  • An welchen Ecken seht ihr bei der Integration noch Verbesserungspotenzial?

 „Es gibt mehrere Ansätze mit denen wir näher an komoot heranrücken können, aber das sind mittel- bis langfristige Themen. Fürs erste werden wir uns auf den Feinschliff und die Exportfunktion konzentrieren.“

  • Gerade die besagte fehlende Exportfunktion der Tourenaufzeichnung zu komoot wurde manchmal moniert. Du erwähntest aber gerade das dies noch kommen würde. Wie ist da denn der Stand?

„Das ist geplant für den März wenn nichts dazwischen kommt.“

  • Wie seht ihr momentan die Entwicklung von COBI?

 „Euphorisch. Die Stabilität des Systems hat sich in den letzten Monaten stark verbessert und für 2017 haben wir die eine oder andere Überraschung in Planung die das Potential von COBI erst so richtig entfaltet. Wir freuen uns genau wie deine Leser auf die anstehende Fahrradsaison – dann macht auch das Testen im Freien wieder mehr Spaß.“

Vielen Dank, Carsten!

 
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5 Kommentare zu “TEST: 4.Teil COBI – oder „Endlich mit komoot!“

  1. Vielen Dank für die tollen COBI-Berichte!
    Wollte mir eigentlich mit meinem neuen E-Bike (2017er Modell) ein COBI zulegen, aber der Händler meinte, dass COBI mit 2017 E-Bikes noch nicht funktionieren würde…schade!!
    Gibts dazu weitere Infos?

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    • Hey Roberto. Der 2017er Intuvia Bedieneinheit wird noch nicht unterstützt. Wenn du also bereits jetzt COBI am 2017er Bike nutzen willst, musst du dir die vorherige Intuvia Bedieneinheit (bis MY 2016) gebraucht zulegen. – Also z.B. bei Ebay nach „Intuvia Bedieneinheit“ suchen: http://ebay.eu/2m34ZQL Dann kannst du mit COBI starten.

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  2. Habe cobi und komoot an meinem Bosch e-bike im Einsatz. Allerdings friert das navigationsbild immer ein wenn ich losfahre, wenn ich anhalte, funktioniert die Navigation wieder. Habe das Problem dem Support gemeldet, aber noch keine Antwort erhalten. Ohne cobi funktioniert komoot einwandfrei.

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