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INFO,  GEWINNSPIEL

Vorfreude auf die CYCLINGWORLD 2020

UPDATE: Die CYCLINGWORLD Düsseldorf wurde für 2020 auf Grund des Corona-Virus abgesagt. Somit verliert das Gewinnspiel natürlich seine Gültigkeit. Ich bitte dies zu entschuldigen!

 

Cyclingworld Düsseldorf,bikingtom,fahrradWas kann ich eigentlich noch zur CYCLINGWORLD Düsseldorf schreiben, der Fahrradmesse für feinste Radkultur, was ich nicht bereits zu den ersten drei Ausgaben geschrieben habe? (Hier mal der Link zu meinem letztjährigen Artikel.) Es fällt schwer, tatsächlich noch Worte für diese „Fahrrad-Messe” zu finden. Lobhudelei, Entusiasmus und schmeichelnde Worte wären da gar nicht so abwegig. Doch ich kann die CYCLINGWORLD Düsseldorf ganz einfach und simpel mit zwei Worten beschreiben: einfach schön! Was kann man also überhaupt noch besser machen? „Meistens sind es Kleinigkeiten, an denen man feilt“, antwortet Stefan Maly, seines Zeichens CEO der Messe. „Hier vielleicht ein Schild mehr, damit sich die Besucher gut zurechtfinden oder eventuell etwas am Licht verfeinern zum Beispiel.“ Feinheiten also, die der Besucher nur unterschwellig bemerkt, aber für die Gesamtatmosphäre doch so wichtig sind. „Das Hauptaugenmerk ist aber die Akquise. Das Ziel ist es, aus allen Bereichen der Bikebranche interessante Aussteller zu präsentieren…Und was das angeht, so haben wir in diesem Jahr nochmal einen deutlichen Schritt nach vorne gemacht.“

Klingt spannend, die Erwartungen werden dadurch natürlich größer. Unweigerlich kommt da die Frage auf, ob man die Cyclingworld eigentlich jedes Jahr neu erfinden muss? „Nein, das kann man natürlich nicht“, sagt Stefan. „Vielmehr versuchen wir neues und interessantes aus der Branche aufzuspüren und wenn es am Ende passt, dies dann auch der Cyclingworld zu zeigen. Oft klappt das, manchmal aber auch nicht“, ist er ganz ehrlich.

 

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Nicht nur neue Fahrräder findet man auf der Cyclingworld Düsseldorf, sondern auch alte Schätzchen!

 

Damit die CYCLINGWORLD Düsseldorf auch hält, was sie verspricht, reisen die beiden durch die halbe Welt um außergewöhnliche Dinge rund um’s Fahrrad zu finden. Der persönliche Kontakt zu den Ausstellern ist ein wesentlicher Bestandteil des Erfolges. Diese kommen nämlich auch deshalb gerne wieder. Als ich Stefan frage, in welchen Ländern die beiden überall schon waren um neue Aussteller zu akquirieren oder ob es einfacher zu fragen ist, in welchem Ländern sie noch nicht gewesen sind, muss er lachen. „Stimmt, mittlerweile kann man die Frage fast umgekehrt stellen. Aber in der Tat. In Europa waren es mittlerweile ziemlich viele Länder. Österreich, Schweiz, Frankreich, Dänemark, England, Belgien, Niederlande, Italien und Spanien zum Beispiel. In Übersee bisher nur die USA.“ Ein, wie mir scheint, unermüdlicher ganzjähriger Einsatz, den die beiden da betreiben. Das Ergebnis dieses Aufwands ließ sich ja schon die letzten Jahre bewundern.

Doch es kann nicht immer alles reibungslos verlaufen. Mit Sicherheit gibt es da bestimmt mal ein negatives Erlebnis. Auch das will ich von Stefan wissen. „Ehrliche Antwort? Auch, wenn mittlerweile die positive Resonanz überwiegt. Die negativen Erfahrungen gab es und gibt es immer wieder. Mein Job ist es, die Balance zwischen diesen zu kontrollieren und bei Bedarf einzuschreiten. Solange die positiven Rückmeldungen überwiegen, ist alles gut. Und was die Negativerlebnisse betrifft. Ich komme aus dem Radsport. Wenn der erste Antritt nicht sitzt muss man es wieder versuchen. Und danach wieder, bis es klappt, oder man vom Rad fällt. Das ist im Business nicht anders bei mir”.

 

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Die Besucher wissen den Aufwand mittlerweile zu schätzen.

 

Einige Marken werden 2020 dabei sein, die die Cyclingworld bis dato noch gar nicht so auf dem Schirm, sprich in ihrer Wahrnehmung hatten. Woher kommt also das Umdenken? „Für die Frage bin ich der falsche Adressat, da muss man schon die Hersteller selbst fragen“, überlegt Stefan. „Aber sind wir doch mal ehrlich. Wenn nächste Woche in deiner Stadt eine neue Kneipe aufmacht, rennst du auch nicht unbedingt in den ersten drei Tagen hin. Wenn dir aber in den Monaten darauf immer wieder Freunde erzählen, dass sie einen schönen Abend dort hatten, gehst Du auch mal gucken, oder? So in etwa ist das wohl auch bei uns. Es spricht sich herum, dass die Cyclingworld ein interessanter Spot ist!“

 

 

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Bald herrscht hier wieder großer Trubel mit feinster Radkultur. In den alten Hallen im Areal Böhler.

 

Zur diesjährigen Ausgabe wird der Ausstellungsbereich also erneut vergrößert! Das altehrwürdige Areal Böhler bietet für diese sanfte Expansion genau die richtige Event-Location. In den alten Industriehallen lässt es sich super ausstellen, die Kulisse ist einmalig! Da wirken die Fahrräder direkt nochmal ganz anders auf die Besucher, die jedes Jahr mehr werden. Ein paar Fakten gefällig? Über 300 Aussteller, davon 80 allein neu in diesem Jahr, die aus rund 30 Ländern kommen, die dann round about 400 Marken präsentieren. Hammer! Das Alles auf 20.000 Quadratmetern! Dazu ein Außengelände, wo man auf einem großzügig geschnittenen Parcours zahlreiche (E-)Fahrräder testen darf, die man oftmals woanders gar nicht so intensiv unter die Lupe nehmen kann. Und erneut finden auch Side-Events mit Ausfahrten, aber auch Rennen statt! Wow!

Nirgendwo sonst in der Region NRW’s und weit, darüber hinaus in Deutschland, findet man so eine mannigfaltige und erlesene Auswahl an Fahrrad-Herstellern und Marken, aussergewöhnliches Zubehör, tolle Exponate, ein prima Rahmenprogramm und eine entspannte Atmosphäre vor, wie hier. Ein echt gutes Paket, was Torsten und Stefan da schnüren! Aber ist das eigentlich noch langsames Wachstum oder schon der Sprint an die Spitze? „Wertungen wie Spitze etc. überlasse ich gerne anderen. Fest steht, dass wir, auch dadurch bedingt, dass wir sehr viel auf anderen Veranstaltungen unterwegs sind, mit einem gesunden Selbstbewusstsein sagen können, dass wir uns vor niemandem verstecken müssen. Ja, wir wachsen auch in diesem Jahr wieder deutlich, was aber am Ende zählt, ist dass alle eine gute Zeit haben auf der Cyclingworld. Das gilt gleichermaßen für die Besucher wie für unsere Aussteller“.  

 

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Es gibt immer viel zu entdecken, auch Fotoausstellungen gehörten schon zum Programm!

 

Dazu braucht es ein feines Gespür, diese Verbindung aus Fahrrad und Radkultur so miteinander zu mischen, das etwas Außergewöhnliches entstehen kann und nicht langweilig wird. Das ist nicht einfach, aber den beiden gelingt dies mit sicheren Händchen. Ein Thema eckt trotzdem auch bei der Cyclingworld immer wieder an. Wenn es um das Thema „E-Bike“ und „Bio-Bike“ geht, scheiden sich oft die Geister. Beide Seiten stoßen selten auf Gegenliebe. Verschliessen kann man sich der Debatte um die neue Mobilität allerdings nicht mehr. Doch was sagt man den Leuten, die unter Radkultur nicht unbedingt das E-Bike als Fahrrad dazuzählen? Die Antwort fällt knapp, aber auf den Punkt genau aus. „Deswegen ist bei uns alles gut gemischt. Das erklärte Ziel ist es, dass am Ende des Tages die E-Biker mit „Bio-Bikern“ (den Begriff hab ich im Übrigen so auch noch nicht gehört) gemeinsam ein Bier trinken und die Teilnehmer an unseren Rennen feiern und anfeuern“. Genauso sollte es sein. Jeder, wie er meint, so wie er sich wohlfühlt. Das Fahrrad ist immer und überall ein verbindendes Thema gewesen und hat Grenzen niedergerissen. Das sollte auch weiterhin so sein. Der beste Platz um sich das anzuschauen ist genau diese Fahrrad-Messe.

Zum Schluss möchte ich von Stefan wissen, auf welches Highlight er sich denn 2020 am meisten freut. Diplomatischer geht dann kaum eine Antwort mit den letzten Worten. „Diese Frage kann man mir vermutlich so oft stellen, wie man will und die Antwort wird vermutlich immer dieselbe sein: auf unser kleines, aber feines Cyclocross-Race am Samstagabend. Das ist für mich sowas, wie ein Paradebeispiel von einem friedlichen und geselligem Beisammensein nach einem Messetag. In diesem Jahr werden wir die Zeitslots für das Cyclocross-Rennen und das Fixie Rennen tauschen. Heißt im Klartext: Es wird im Anschluss an das Cross-Rennen ein sehr cooles Fixie Criterium im Dunkeln geben. Mit Vollgas durch die Boxengasse bei Flutlicht. Premiere für uns und sicherlich auch eine feine Sache. Und was die Aussteller betrifft: Ich werde da nie Namen nennen, auch wenn ich natürlich ein paar persönliche Favoriten habe.“

 

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Nach dem beliebten Cyclocrossrennen am Samstagabend lässt Stefan Maly es sich nicht nehmen die Siegerehrung vorzunehmen.

  

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