TEST: Das ROSE PRO CROSS 105 – nur fliegen ist schöner

Wie versprochen stelle ich hier in Kurzform einmal mein neues Crossbike von ROSE vor. Nachdem endlich die langersehnte Nachricht kam ich könne mein „Traumbike“ abholen fuhr ich flugs am selben Tag nach Bocholt um es in Empfang zu nehmen. Schließlich wollte ich keine Zeit verlieren 😉 Als ich um die Ecke kam stand das Bike schon in voller Pracht im Scheinwerferlicht. Es sah umwerfend aus! Viel besser noch als auf den Fotos. Gerade der breite WCS Evomax-Lenker mit 44cm von Ritchey verpasste dem Bike einen forsch-agressiven Look. Die Schwalbe G-One EVO-Reifen mit der Größe 700x38C wirken ebenso bullig. Das Gefühl, das man mit diesem Crosser wirklich alle Hindernisse auf den Wegen überwinden könnte, war sofort da.

Die Übergabe war wieder einmal sehr nett und freundlich, den Namen bikingtom kannte man anscheinend schon, wie sich herausstellte. Sehr schön. Kompetent wurde einmal mehr erklärt, worauf zu achten ist. Fotos durfte ich natürlich auch in der ROSE BIKETOWN machen. Wie immer – so muss ich es ja schon mittlerweile sagen – war der Radkauf bei ROSE ein Erlebnis.

ROSEBIKES, bikingtom, Fahrrad Test, Fahrrad

Abholung in der ROSE BIKETOWN in Bocholt.   Foto: bikingtom

Ich war also nun bereit für die erste Runden. Voller Freude und gespannt ob das Bike sich auch so fahren lässt wie ich mir das erhofft habe. In der Tat, ich bin äußerst überrascht wie gut sich das Rad bewegen lässt! Eine sportliche, leicht gestreckte Sitzposition lässt im Zusammenspiel mit einer sehr stimmigen Übersetzung der Gänge das Bike schnell auf Tempo kommen. Die Gangabstufungen sind gut gewählt (50/34 und 11-34), dabei aber weder zu fein noch zu grob. Vor Anstiegen brauche ich mir keine Sorgen machen. Gefällt mir also sehr gut. Genauso wie die Stabilität während Tempofahrten. Es bleibt jederzeit spurtreu, dabei absolut wendig und agil. Und, das war für mich sehr bemerkenswert, die „Federung“ in Form der flexenden Sattelstütze 2B, 350 mm WTD, ebenfalls von Ritchey, ist äußerst komfortabel. Ich hätte nicht damit gerechnet, das Schläge so gut gedämpft werden. Sicherlich hat sie ihre Grenzen, doch  mein Rücken scheint es bisher zu danken.

ROSEBIKES, bikingtom, Fahrrad Test, Fahrrad

Mein bester TERRY-Sattel, den ich je hatte und dazu eine leicht flexende Sattelstütze. So geht angenehmes Fahrgefühl.

Der neue Fly Exera Men Sport Comfort-Sattel von Terry trägt aber auch einen wesentlichen Beitrag für ein sehr angenehmes Fahrgefühl bei! Ich habe schon diverse Sattel von Terry auf meinen anderen Rädern und bin mit allen sehr zufrieden. Doch ohne mich zu weit aus dem Fenster zu legen: der Exera ist der beste. Das kann ich guten Gewissens sagen, obwohl ich in der kurzen Zeit „erst“ 200 Kilometer gefahren bin. Anscheinend brauche ich kein Einfahren, er passt perfekt. Da drückt nicht ansatzweise etwas. Im Grunde bemerke ich ihn gar nicht. Ich denke, auch auf richtig langen Touren kann er dieses Potenzial sogar noch mehr ausspielen.

ROSEBIKES, bikingtom, Fahrrad Test, Fahrrad

Perfekte Gangabstufungen, kleines Manko noch an der Hinterradbremse.

Die SHIMANO ST-RS505 / BR-RS505 mit jeweils einer 160 mm Bremsscheibe vorne und hinten ist an für sich sehr bissig und packt gut zu. Der Kraftaufwand in den Fingern scheint mir, jedenfalls noch momentan, ein klein wenig zu hoch. Das gibt sich vielleicht noch etwas mit der Zeit, aber ist jetzt noch spürbar kraftaufwendiger als gedacht. Einziges wirkliches Manko ist bisher die Hinterradbremse. Sie scheint nämlich an irgendeinem Punkt, der nur schwer auszumachen ist, für einen Bruchteil eines Momentes zu schleifen. Trotz eines kurzen, eher zufälligen weiteren Besuches bei ROSE ein paar Tage später, bei dem das kontrolliert und neu eingestellt wurde, ist dieser kurze, hohe Ton immer mal wieder da. Da muss noch nachgebessert werden. Denn das kann mit der Zeit anfangen zu nerven.

ROSEBIKES, bikingtom, Fahrrad Test, Fahrrad

Rahmen wie aus einem Guß…

ROSEBIKES, bikingtom, Fahrrad Test, Fahrrad

…und innen verlegte Züge. Das wirkt aufgeräumt und harmonisch.

Obwohl das PRO CROSS im Grunde sämtliche sportlichen Gene besitzt, hat man bei Bedarf doch die Möglichkeit für diverse Anbauten. Nicht das man sie unbedingt braucht, wenn man sich dieses Bike kauft. Doch sie sind da. Kann man ja mal im Hinterkopf behalten. Wer weiß wozu das mal gut ist. 🙂

Auch die ganze Verarbeitung des Rades wirkt hochwertig. Der Rahmen sieht sehr schön aus, wie aus einem Guß. Das Oberrohr, leicht eckig gehalten, wie es mittlerweile oft in dem Segment  anzutreffen ist, wird zum Sattelrohr hin schmaler. Genauso das Unterrohr, welches zum Sattelrohr nach unten geht, wird dezent schlanker. Der Rahmen wirkt dadurch stabil, aber sehr sportlich. Die Carbongabel passt sich optisch gut ins Bild. Wunderbar finde ich die schön nach innen verlegten Züge. So wirkt das ganze Bike sehr aufgeräumt, designtechnisch gelungen und effektiv beim fahren.

ROSEBIKES, bikingtom, Fahrrad Test, Fahrrad

Hier zu erkennen die Spacer sowie der positiv gedrehte Vorbau.

Die Flexibilität ist es die mir bei diesem Bike so gut gefällt. Da ich mir zwei Spacer mit insgesamt 25 mm und den Vorbau positiv hab verbauen lassen, habe ich eine für mich hervorragende Position auf dem Crosser gefunden. So lässt es mich entspannt radeln, wenn ich will. Oder aber mächtig Gas geben, wenn es um eine ordentliche sportliche Runde geht. Anstiege werden flott bezwungen, Abfahrten und Ebenen werden quasi durchpflügt. Der Untergrund scheint dabei keine Rolle zu spielen. Ob Asphalt, Schotter oder Feldwege, das Rad ist genau dafür ausgelegt. Ein bisschen Traktion fehlt mir aber am Hinterrad, da rutschte der Schwalbe G-One Evo bei engerer Kurvenfahrt und bei Nässe etwas. Jedoch ohne das Gefühl zu haben die Situation nicht mehr beherrschen zu können. Es kann aber auch vielleicht noch etwas, und das ist gar nicht so unwahrscheinlich, mit meinem noch ausbaufähigen Fahrstil zu tun haben. Manch einer geht aber auch dahin, am Hinterrad einen groberen Reifen einzusetzen. Für noch mehr Traktion. Ich warte jedenfalls erst einmal ab. Sollte man jetzt nicht zu hoch bewerten.

ROSEBIKES, bikingtom, Fahrrad Test, Fahrrad

Die Kurbel stammt aus der SHIMANO 105er-Gruppe, Schaltwerk aus der ULTEGRA-Gruppe.

Ja, und sonst? Ich bin bisher sehr zufrieden. Das muss ich klar sagen und ich denke, das kann man in meinem Artikel auch gut lesen. Das Manko mit der Bremse sollte noch zügig behoben, dann ist alles absolut perfekt für mich. Das PRO CROSS ist ein feines Sportgerät, auf dem ich mich wohl fühle und mit dem ich wohl noch eine Menge Spaß haben werde.  😉

Blogverzeichnis
TopBlogs.de das Original - Blogverzeichnis | Blog Top ListePaperblog
BlogverzeichnisFolgt mir doch gerne hier per email oder RSS-Feed

MOMENTE: Meine kleine Liste an Fahrrad-Gadgets

Das neue Crossbike ist immer noch nicht da, aber – typisch Mann – Kreisen die Gedanken schon um mögliche Gadgets die man ja noch so verbauen könnte. Man(n) muss schon etwas verrückt sein. Aber was soll ich machen? Ich kann mich wenigstens ja mal nur ein wenig umschauen. Nur ein bisschen. Nur ein gaaannz kleeeinnnn bisschen, okay? Mehr nicht.

Jaaaa, super! Dann fangen wir doch einfach mal an. So ein Crossbike ist bekanntlich ja ziemlich auf das Wesentliche reduziert. Dazu muss man natürlich wissen, was man mit dem Bike alles machen möchte. Beim Crosser liegt es halt nahe das der sportliche Aspekt im Vordergrund steht. Somit möchte man ja auch nur den allerwichtigsten Kram mit sich herumschleppen. Vielleicht auch mal so ein bisschen Bikepacking. Also wohin damit?

Fahrrad,Gadgets,bikingtom

Schicke Lenkertasche „Tech-Bag“ von RESTRAP.                          Foto: RESTRAP

Auf der Eurobike war ich schon am kleinen Stand von RESTRAP aus England. Die verschiedenen Taschen waren bestens geeignet für große und kleine Adventures. Besonders angetan hatte es mir die kleine Tech-Lenkertasche für ca. 35 EUR. Sieht äußerst schick aus in schwarz mit den minimalen orangefarbigen Applikationen. Ausreichend groß für die Aufbewahrung von Smartphone, Ernergie-Riegel und etwas Kleingeld. Na, und wie es so ist, bietet die kleine englische Firma aus West Yorkshire passend dazu u.a. noch Rahmentaschen an. Das alles noch für einen fairen Preis. Die würden sich garantiert gut am neuen Bike machen. Habe ich also notiert!

Fahrrad,Gadgets,bikingtom

Wer die Wahl hat…               Foto: RESTRAP

Doch es gibt da noch einen anderen Hersteller, dessen Taschen ich sehr gelungen finde. Da wären mir nämlich noch so beim rumgooglen die diversen Rahmentaschen von BIRZMAN aufgefallen. In mattgrün gehalten, mit schwarzen Klettverschlüssen und dazu orangefarbene Riemen. Wie ich finde, sehr ansprechend. Der kleine Nachteil: die Taschen sind nur wasserabweisend. Dafür ebenfalls sehr günstig mit Preisen zwischen ca. 28 EUR und 63 EUR! Das sollte ich wohl mal im Auge behalten.

Fahrrad,Gadgets,bikingtom

Ein absoluter Hingucker, oder?                Foto: BIRZMAN

Fahrrad,Gadgets,bikingtom

Und auch hier gibt es verschiedene Modelle für’s Bikepacking!       Foto: BIZRMAN

 

Und schon geht es weiter mit den nächsten – möglichen – Gadgets. Und zwar bin ich ganz vernarrt in einen bestimmten Radcomputer. Was habe ich gesucht. Wie ein Verrückter. Ein paar Kriterien musste er schon haben. GPS war definitiv dabei. Wenn möglich auch das russische Pendant GLONASS zur noch besseren Standortbestimmung. Die Routen-Aufzeichnung sollte, mit Verbindung zu diversen Portalen, also problemlos möglich sein. Der große Wunsch war ein Gerät zu finden, das gleichzeitig auch als vernünftiges Navigationsgerät fungiert. Ab da war das SIGMA PURE GPS raus. Zwar verfügt es über eine Navigationsmöglichkeit, besitzt aber keinerlei Karten. Ihr seht, da das PURE GPS als günstiges Gerät zunächst zur Debatte stand, sehe ich mich eher nach relativ kostengünstigeren Geräten um. Die teuren Geräte von GARMIN als Beispiel sind somit von vornherein ausgeklammert. Und doch gibt es ein Gerät, das preislich so gerade eben in Frage käme. Es vereint alle Funktionen, die ich mir von so einem Radcomputer wünsche. Kartennavigation, Integration von komoot, automatische Synchronisation zu STRAVA, lange Akku-Power, trotzdem klein und handlich. Ein Gerät für alles, das auch ein prima Zusammenspiel mit dem Smartphone bietet. Dieses kann aber in der Tasche bleiben und muss nicht auch noch am Lenker befestigt werden. Welches Gerät meine ich? Ich meine das WAHOO ELEMNT BOLT! Ich bin davon ganz begeistert und es wäre wahrscheinlich die perfekteste Lösung für mich. Der Preis ist mit rund 239 EUR so gerade eben noch in meinem persönlich gefühlten Rahmen. Was das jetzt heißt? Wir werden sehen…

Fahrrad,Gadgets,bikingtom

Perfekte All-In-One-Lösung für mich! Der WAHOO ELEMNT BOLT!     Foto: WAHOO

 

Das wichtigste Zusatz-Teil dürfte aber wohl ein Akku-Licht sein. Schließlich könnte ich ja mal rein zufällig auf die Idee kommen auch im Dunklen fahren zu wollen/ müssen. Man muss ja für alles gewappnet sein! Hell sollte sie sein, ab 50 LUX aufwärts, mit langer Akku-Power und einem moderaten Preis. Zwei Exemplare habe ich nach gründlicher Recherche im Auge. Da wär zum einen das 70 LUX starke Modell LS 950 von TRELOCK. Hell genug um auch mal düstere Pfade zu befahren. Das interessante Detail ist hier für mich die genaue Akkustand-Anzeige. Das geht sogar soweit das im Display die noch mögliche Nutzungsdauer angezeigt wird! 45 h Leuchtdauer werden dabei im kleinsten der fünf (!) Modi angegeben. Nicht schlecht. Aufgeladen wird die Leuchte über USB. Und das alles gibt es schon für ca. faire 69 EUR.

Fahrrad,Gadgets,bikingtom

Prima Details gibt es am TRELOCK LS 950!           Foto: TRELOCK

Die Alternative dazu kommt von BUSCH + MÜLLER, im Grunde der Platzhirsch bei Fahrradleuchten. Schon früher habe ich von dieser Firma eine gute Akku-Leuchte gehabt. Da war das Batterie-Pack aber noch einmal extra am Rahmen zu befestigen. Vom Design her ist die aktuelle IXON IQ PREMIUM meiner alten Version ähnlich. Die hier genannte hat 80 LUX, bietet aber nur 2 Modi. Im High Power-Modus hat sie eine Leuchtdauer von rund 5 Stunden, im Low Power-Modus mit nur 15 LUX liegt sie bei 20 Stunden. Eine richtige Anzeige besitzt die Leuchte nicht. Nur einen sogenannten Kapazitätsindikator. Die kleine LED-Lampe im ON/OFF-Schalter wechselt von grün auf rot bei geringer Akku-Power und man hat so nur eine ungefähre Angabe. Allerdings gibt es die 80 LUX schon ab 45 EUR.

Fahrrad, Gadgets,bikingtom

Schlank und mit optimaler Leuchtkraft. Das ist die Busch & Müller IXON IQ SPEED!

Bei beiden Herstellern wird immer mal wieder die zu lasche Lenkerbefestigung der Leuchten bemängelt. Das ist ein nicht zu unterschätzendes Kriterium. Denn wenn es mal auf den Wegen holpert, dann sollte die Lampe schon verdammt sicher gehalten werden! Aber das werde ich mir noch einmal beim Händler genau anschauen.

Des weiteren wären vielleicht noch ein paar kleinere Dinge interessant. Solche, die nicht so große Löcher ins Budget reißen. Da wäre zunächst mal die Sache mit dem hochspritzenden Dreck. Ich könnte mir vorstellen, bei gewissen Fahrten auch einen ASS SAVER zu nutzen. Diese kleinen Plastik-Schutzbleche, die man einfach unterm dem Sattel einsteckt und so einigermaßen vor Spritzwasser und Dreck schützen. Interessant wären gerade solche, die man vielleicht selber online gestalten könnte. Da suche ich mal im Internet nach. Der Preis der bereits zu kaufenden ASS SAVER sind mit einem Preis ab 10 EUR doch gut überschaubar. Check.

Fahrrad,Gadgets,bikingtom

ASS SAVER gibt es mit den verschiedensten Motiven! Eine feine Sache!

Auf so einem Sportgerät möchte man ja zu den sportlichen Aspekten auch meist noch eine gute Figur machen. Mit weit flatternden Hosen und T-Shirt kommt das auf Trainingsrunden oder der schnellen Tour manchmal nicht so gut. Was genaues habe ich aber nicht im Auge, dringender Bedarf ist nicht so sehr vorhanden. Wenn ich mal was sehe und es gefällt mir, wie z.B. Trikots, Jacken oder Hosen, dann kann ich ja mal schauen. Gefallen tuen mir eher dezente Farben, nicht so etwas knallig Buntes. Also immer mal die Augen aufhalten!

Und wer jetzt noch meint er kennt ein paar gute Alternativen zu meinen oben genannten Produkten, der möge sich doch einfach mal hier in den Kommentaren verewigen. Für Tipps und Tricks bin ich immer dankbar!

Blogverzeichnis
TopBlogs.de das Original - Blogverzeichnis | Blog Top Liste

Paperblog
Blogverzeichnis

Du kannst meinen Blog per RSS oder Email abonnieren

 

INFO: Meine EUROBIKE-Eindrücke

Mein erstes Mal auf der EUROBIKE 2017 in Friedrichshafen am Bodensee! Nach nächtlicher Anreise war ich nach einer gefühlten Ewigkeit endlich direkt vor Ort. Und es ging auch direkt ohne Punkt und Komma los. Zuerst schaute ich mich in der eigenen Blogger Base des The Wriders Club um. Ein paar bekannte Gesichter waren auch schon da wie unter anderem Gunnar Fehlau von pd-f (pressedienst fahrrad), der in Zusammenarbeit mit der Eurobike damit sowohl eine sehr nette Sache für uns Blogger als auch für die Fahrradindustrie aufgebaut hat. Klasse, Gunnar! An dieser Stelle aber auch einmal vielen Dank an Mirjam Reisch, die unermüdlich mit Rat und Tat uns allen zur Seite stand und natürlich an alle anderen die dies organisiert und möglich gemacht haben! Gelungen fand ich die Führungen zu einzelnen Herstellern zwecks gegenseitigen Austauschs und Produktvorstellung. Genauso das Firmen sich morgens kurz und knapp selber in der Blogger Base vorgestellt haben. Das Interesse an uns Bloggern zur besseren Verzahnung ist also teilweise  da. Schöne Sache.

eurobike,bikingtom,fahrrad,bike,neuheiten

Walk & Meet der Blogger bei DEUTER

Und einen weiteren Gruß an diejenigen, die man dort so getroffen hat. Zum Beispiel mit der doch recht bekannten Bloggerin Radelmädchen aus Berlin habe ich ein nettes Gespräch gehabt. War mir eine Freude. Deshalb lieben Gruß an dieser Stelle nach Berlin! Besonders spannend war es am zweiten Tag für mich. Eigentlich wollte ich Martin Moschek von www.biketour-global.de nur einmal für seinen tollen und herrlich geschriebenen Blog loben, den ich schon lange verfolge und den ich nur wärmstens empfehlen kann! Doch dabei blieb es nicht! Wir zogen fortan den ganzen Samstag zusammen durch die Messehallen und merkten schnell das wir auf einer Wellenlänge liegen. Es war mir eine Ehre! Deshalb auch noch einen ganz herzlichen Gruß nach Hamburg! Und zu guter letzt noch ein Servus an den gpsradler und in den Süden Deutschlands, nach München. Wer irgendwann mal Tipps braucht wenn er sich ein nettes, technisches Gadget für`s Fahrrad kaufen möchte, der ist hier mit vielen brauchbaren Tests gut beraten!

eurobike,bikingtom,fahrrad,bike,neuheiten

Mit Martin Moschek von biketour-global.de vor der Blogger Base

Wagen wir uns also mal vorsichtig vor. Die Ausstellerliste war nämlich lang! Gefühlt auch endlos. Nicht so schön war, das einige große Hersteller sich nicht auf der Messe blicken ließen, dafür aber im näheren Umfeld und im Windschatten der EUROBIKE eigene Hausmessen veranstalteten. Ob das ein jeder gut findet muss er selber entscheiden. Einen faden Beigeschmack hatte das aber schon. Na ja. Weiter geht’s. Ehrlicherweise war ich tatsächlich fast überfordert bei der schier unendlichen Menge an neuen Informationen rund ums Fahrrad. Denn die Messehallen sind groß. 1400 Aussteller aus aller Welt wollen untergebracht werden. Und um die Dimensionen dieser Messe einmal in Zahlen auszudrücken, diese zuerst vorweg: die Aussteller kamen aus 101 Ländern und zogen am Ende rund 42590 Fachbesucher an! Nicht übel. Dazu gesellten sich 654 Medienvertreter. Einer davon, so scheint es, war – ich! Am Messe-Samstag, zum sogenannten Festival-Day, der für die Öffentlichkeit da war, kamen noch einmal 22160 Besucher, die im nächsten Jahr leider ausgeschlossenen werden. Da gerade diese Besucher Käufer der Räder und des Zubehörs sind und viel Leidenschaft für ihr Hobby an den Tag legen empfinde ich das als keine gute Lösung! Passend dazu waren schon dieses Jahr früh am Festival-Day erstaunliche Bilder in den Hallen zu sehen. Denn einige Hersteller räumten schon ab Mittags ihren Stand ab anstatt potentielle Kunden und Käufer gerade hier über ihre Produkte zu informieren! Da gab’s das eine oder andere irritierte Gesicht. Denn bis 18 Uhr hatte die Messe geöffnet, die Besucher haben ja schließlich auch Eintrittsgeld gezahlt. Das stößt mir dann etwas sauer auf, ändern kann ich es leider nicht.

eurobike,bikingtom,fahhrad,bike,neuheiten

Kurzer Besuch am Stand von COBI


eurobike,bikingtom,fahhrad,bike,neuheiten

Auch die Öffentlichkeit war vor Ort am Festival Day!
Foto: EUROBIKE Friedrichshafen


eurobike,bikingtom,fahhrad,bike,neuheiten

Freigelände: Demo Area
Foto: EUROBIKE Friedrichshafen


eurobike,bikingtom,fahrrad,bike,neuheiten

Das fiese Wetter ließ die Besucher trotzdem die Bikes testen

Ich hatte zwar eine vage Vorstellung davon, was ich mir anschauen wollte. Aber spätestens am dritten Stand konnte ich das komplett über den Haufen werfen. Es waren zwischendurch immer wieder andere Räder, Neuheiten und Dinge, die mich magisch anzogen. Ich gebe euch hier mal einen kleinen Eindruck von dem, was ich recht interessant und spannend fand. Zum Beispiel das „Klapprad“  Macina Fold von KTM. Im typischen KTM-orange und schwarzen Applikationen gehalten ist es eh schon ein Hingucker. Dazu der von Bosch neu konstruierte Powertube-Akku, der im Rahmen integriert ist. Das ganze Rad wirkt etwas in die Länge gezogen, das liegt an der prima wirkenden Aufgeräumtheit des Erscheinungsbildes! Der Klappmechanismus ist zentral mittig gehalten und das Rad hat auch nur ein Packmaß von 84 x 68 x 40 cm! Zur weiteren Ausstattung gehört ein wartungsarmer Riemenantrieb und eine 8-Gang-Nabenschaltung sowie Scheibenbremsen hinten und vorne. Daher kommt es mit 20 Zoll-Bereifung Marathon Plus von Schwalbe. Nur das angegebene Gewicht von 25 kg schreckt etwas ab. Ansonsten bekommt man ab Frühjahr 2018 für eine stattlichen Preis von 3500€ ein rundherum solides „E-Klapprad!“

eurobike,bikingtom,fahrrad,bike,neuheiten

Das Klapprad MACINA FOLD von KTM


eurobike,bikingtom,fahrrad,bike,neuheiten

Hier zur Ansicht mal nur der neue POWERTUBE-Akku von BOSCH aus der Nähe am Stand von BOSCH!


So sieht im übrigen das ABS-Bremssystem von BOSCH am Fahrrad aus. Begeisterung pur. Und in ein paar Jahren Standard bei E-Bikes!

Apropos „E“. Gut gefallen hat mir ebenfalls das Renegade S 5.5 von UNIVEGA. Das liegt wohl daran, das der kraftvolle 504 Wh-Akku hervorragend an den Rahmen angepasst wurde. Ein Design-Highlight wie ich finde. Die Integration fiel mir  dabei sofort ins Auge. Dazu gibt es den bissigen Shimano E8000-Antrieb. 160mm Federweg geben den Weg frei für Touren-Mountainbiker  sowie All Mountain-Fans! Der Preis aber ebenfalls zünftig: 4999€ sind eine Ansage!

eurobike,bikingtom,fahrrad,bike,neuheiten

Designtechnisch gut gelöst ist die Akku-Integrierung am UNIVEGA

Durch seine auffallende Lackierung erblickte ich am Stand von Riese & Müller das ROADSTER URBAN. Und genauso schick sieht es auch aus. Für den modebewussten und stilsicheren Urban Biker ist das ein attraktives Rad. Und ein Sorglospaket dazu. Ausgestattet mit der elektronischen Shimano Alfine Di2 11-Gang-Nabenschaltung mit Freilauf und dem Gates Riemenantrieb ist man sauber in der Stadt unterwegs. Ohne Angst haben zu müssen sich das Hosenbein schmutzig zu machen. Der Bosch Performance-Motor mit dem PowerPack 500 garantiert höchste Leistung auf den Straßen der Republik. Kräftige Magura MT-4 Scheibenbremsen bringen das sehr puristisch gehaltene E-Bike hervorragend zum stehen. Auffällig ist der kurze Vorbau. Er überträgt die Agilität auf das komplette Rad. Optional kann ein stylischer Front- sowie ein hinterer, normaler Gepäckträger geordert werden. In „electric green metallic“ sind auch die Schutzbleche gehalten. Das Rad wirkt auf mich stimmig, wem dieses grün aber nicht gefällt, der kann noch zwischen „black matt“ und „white“ ein etwas dezenteres Auftreten wählen. Preis des Roadsters: 3699€

eurobike,bikingtom,fahrrad,bike,neuheiten

Riese & Müller zeigte das stylische ROADSTER URBAN

Der Trend auf dem Fahrradmarkt war auf der Messe sehr gut zu erkennen. E-Bikes so ziemlich aller Gattungen sind heiß begehrt und auch weiterhin das Zugpferd der Branche. Auch hier belegen Zahlen dies. 540000 verkaufte E-Bikes, alleine bis August, sprechen eine deutliche Sprache. Im Grunde hat so ziemlich jeder Hersteller mindestens ein E-Bike im Programm. Aber nicht jeder kann unbedingt mit Design, Anmutung und guter Umsetzung glänzen. Hin und wieder konnte man schnell konzipierte Räder von unbekannteren Firmen entdecken, die aber auch meist etwas hinten in den einzelnen Hallen zu finden waren. Ob auf der Messe eine Überdimensionierung des Themas „e“ stattfand weiß ich nicht. Fakt ist, das das Thema hin und wieder kontrovers diskutiert wurde. Was ich vermisst habe, ist gerade die Auseinandersetzung mit der Verkehrspolitik und der neuen (e)Mobilität. Die Bühne dafür war schließlich da um ein klares Statement zu setzen. Die Aufmerksamkeit in den Medien und der Bevölkerung wäre da gewesen. Es wäre schön gewesen solche Chance zu ergreifen. Nun gut.

eurobike,bikingtom,fahrrad,bike,neuheiten

Interessante Schlösser gab es wie hier bei KRYPTONITE

Hier jetzt aber der weitere Versuch, ein paar Dinge zu beleuchten, die ich auf der EUROBIKE interessant fand. So geschehen am Stand von Kryptonite. Da für mich das Thema „Fahrradschloss“ wie für so viele andere immer aktuell ist, schaute ich mich dort einmal um. Die schweren Kettenschlösser der Marke fand ich hochinteressant, da ich für daheim immer auf der Suche nach weiteren, sicheren Abschliessmöglichkeiten der Räder bin. In New York sieht man jedes zweite Fahrrad mit einem Schloss dieser Marke an den Radständern angeschlossen. Und die Erfahrung in der Umgebung daheim und dem dortigen Bekanntenkreis zeigt mir leider, das auch hierzulande eine Notwendigkeit für solche massiven Sicherungen nötig ist. Leider.  So fiel mir das Kettenschloss Evolution series 4 1090 Integrated Chain aus 3-fach gehärtetem Mangan-Stahl auf. Auf der „Sicherheits-Skala“ der Firma wird es mit der Stufe 8/10 beworben. Dazu wurde erörtert zu welcher Preisklasse des Fahrrads dieses Schloss passen würde. Bis 2700€ war angegeben. Für mich interessant als Zusatzschloss für den Bodenanker. Denn das Gewicht von fast 2,8 kg möchte ich auch nicht herum schleppen wollen! Die Länge des vor Ort zu sehenden Schlosses lag bei 90 cm. Das würde also passen. Der Preis liegt bei rund 60€. Eigentlich ziemlich fair. Also mal gucken…

 

eurobike,bikingtom,fahhrad,bike,neuheiten

DEEPER Lock, Fahrradschloss das via GPS verbunden ist. Foto: EUROBIKE Friedrichshafen

Die digitale Sicherheit am Fahrrad scheint auch ein weiterer anhaltender Trend zu sein. So gab es Zubehör-Aussteller, die mit Bluetooth-Vorhängeschlössern punkten wollen oder aber Schlösser die sich per Smartphone-App aktivieren oder deaktivieren lassen. Manchmal frage ich mich wie viele verschiedene Dinge man noch gleichzeitig mit Bluetooth steuern lassen will. Man kann das alles auch überfrachten. Sicherlich benutze auch ich teilweise Bluetooth am Fahrrad, aber das in einer All-In-One-Lösung. Das reicht mir. Alles gut. Und der Trend zu noch mehr Elektronik am Rad scheint ungebrochen. Bei SRAM am Stand war die kabellose Schaltung ein Publikumsmagnet. Durch algorithmusbasierter Kodierung der eTAP ist eine Störung durch andere elektronische Geräte zwar ausgeschlossen, aber da wieder Batterien gebraucht werden bin ich mit meiner Meinung ein wenig zwiespältig. Da muss sich jeder, der das haben möchte, selber mit auseinander setzen. Von technischer Seite mit Sicherheit aber super interessant!

eurobike,bikingtom,fahrrad,bike,neuheiten

Ob solche Schlösser wirklich zur Sicherung des Rades beitragen?


eurobike,bikingtom,fahrrad,bike,neuheiten

Bunt wurde es am Stand von MELON HELMETS


eurobike,bikingtom,fahrrad,bike,neuheiten

Und bunt ist auch angesagt bei NUTCASE

Und noch etwas zum Thema Sicherheit. Nämlich Helme. Die gab es auch in den verschiedensten Formen und Farben. Bitte jetzt keine Diskussion über Helmpflicht. Aber so langsam driftet die Branche hin zu wirklich stylischen Helmen. So gerät der Modeaspekt immer mehr zusätzlich zur Sicherheit in den Vordergrund. Das langweilige graue Image wird abgelegt, es wird bunt. Wie bei Melon Helmets, die einige kreative Designs am Start haben. Von Graffiti bis Sternenbildern ist alles dabei. Coole Sache. Genauso wie bei Nutcase, die von dezenten Urban Lifestyle bis poppiger und dabei schicker Bemalung ebenfalls eine große Bandbreite für die kommende Saison an Bord haben. Mal schauen wann ich die ersten Roboter- oder Fingerprint-Helme auf den Radwegen der Nation entdecke. Die sportiven Helme dürfen aber auch nicht fehlen. Im Radsport zählt das Tempo und die Zeit. Aerodynamisch, leicht und zugleich gut belüftend müssen diese sein. Die neuesten Kreationen gab es bei UVEX oder ABUS zu bestaunen. Letzterer Hersteller bringt mit dem Gamechanger für den professionellen Rennsport nichts weiteres als die Neuerfindung der Aerodynamik in diesem Bereich auf den Markt. So ihre eigene Aussage. Entwickelt in Zusammenarbeit mit den Profis des Moviestar Team! Die Forced Air Cooling Technology soll für beste Belüftung, die Multi Shell In Mold für höchste Sicherheit sorgen. Verschiedene Farb-Variationen bringen dezent Farbe ins Spiel. Der ca. 260g leichte Helm kostest rund 200€.  Meine Meinung: das Design ist ansprechend und gelungen, das Konzept ist schlüssig und die Entwicklung geht auf. Wer da nicht Lust auf eine flotte Runde mit dem Rennrad bekommt…

Quelle: www.pd-f.de / abus

Neu definierte Aerodynamik: der „Gamechanger“ von ABUS

Kurz den Atem anhalten musste ich am Stand von Pashley Cycles. Vielleicht weil diese Marke nicht so oft auf der Straße zu sehen ist, ist mir die filigrane Schönheit dieser Räder bisher noch gar nicht aufgefallen. Das Modell Speed 5 hatte mich sofort gepackt. Der Rahmen: gemufft und handverlötet! Die Schaltung: Sturmey Archer 5-Gang! Der Vorbau: Aluminium poliert! Die Kurbel: Sugino Kurbel in silber, poliert und 46 Zähnen! Dazu am Rahmen der Startnummernhalter mit der 5 und der nach hinten und unten gezogene Lenker Pashley Pathracer aus Stahl, ebenfalls poliert! Das ganze im edlen „British Racing Green.“ Wer da keine großen Augen bekommt dem ist nicht mehr zu helfen. Und der Preis wie ich finde ist auch fair. Mit rund 1450€ könnte diese Schönheit euer sein! Geflasht ging’s weiter.

eurobike,bikingtom,fahrrad,bike,neuheiten

Das PASHLEY hat mich definitiv mitgerissen!

Und wie. Mein persönliches Thema momentan scheint einherzugehen mit einem Trend, der deutlich auf dem Vormarsch zu sein scheint. Es geht um CycloCrosser bzw. Gravelbikes. Die Grenzen sind da anscheinend leicht verschwommen. Vor nicht allzu langer Zeit musste man noch relativ viel suchen, um etwas passendes in dieses Richtung zu finden oder Informationen zu erhalten. Die eigentlichen CycloCrosser sind da schon gefühlt  ein wenig länger unterwegs, denn als Rennrad für den Herbst und Winter gedacht, schwören viele Fahrer auf diese Radgattung. Dazu gesellte sich dann irgendwann das interessante Thema Bikepacking.  Eine modifizierte Geometrie und breitere Reifen plus einer doch Renn-spezifischen Agilität kam bei den Leuten gut an. Das Renn-Rad fürs Grobe? Nicht nur. Auch eine Art Outdoor-Lifestyle ist das für mich. Man kann sportiv Gas geben oder aber mit den passenden, schicken „Bags“ leichtes Gepäck für das kleine oder große Abenteuer da draußen mitführen. Und wenn Männer das Wort „Abenteuer“ hören ist es eh zu spät. So geht es auch mir.

eurobike,bikingtom,fahrrad,bike,neuheiten

Uuiiiii…STORCK T.I.X. Pro G2…let’s gravel!

Jeder Hersteller, der was auf sich hält, hat für die kommende Saison mindestens ein Gravelbike in Programm. Gut für mich, irgendwann schlecht für’s Portemonnaie. Doch gucken wir uns mal etwas um. Ein dezentes Design und einen auffälligen Namenszug zeichnet das STORCK T.I.X. Pro G2 aus. Bei dem Wort „Pro“ kann man immer ein wenig unruhig werden wegen des Preises. So auch hier. In der günstigsten Version mit Shimano 105-Gruppe kostet dieses Bike mit dem sehr hochwertigen Carbon-Rahmen  – und einem Gewicht von nur ca. 7,7 kg – schlappe 3398€. Uff. Und wenn man die Komponenten von SRAM’s Red e-Tap HDR nimmt, dann schlägt ein Preis von rund 6900€ zu Buche. Doppel-Uff! Dazwischen gibt es weitere Variationen. Wer will und dazu die Lust hat ein Rad selber aufzubauen, der ordert einfach den Rahmen. Der liegt nämlich nur bei günstigen 1999€.

eurobike,bikingtom,fahrrad,bike,neuheiten

Schlicht, aber schön ist dieses Gravelbike Crossfire Gravel von CENTURION

Simpel und schlicht gehalten kommt das CENTURION Crossfire Gravel auf die Piste. Cremefarben und mit sehr schön geglätteten Schweißnähten machte es auf mich einen guten Eindruck. Leichtes Understatement übertüncht die Fähigkeiten dieses Bikes. Auf der Messe war das Rad mit der SHIMANO Tiagra-Schaltgruppe ausgestellt. Die Reihe der Crossfire-Modelle ist allerdings weit gefächert. Von günstig bis teuer ist alles dabei. Ein Rad eher für die breitere Masse konzipiert. Ein günstiger Einstieg in das Gravel-Bike-Segment ist mit den Modellen gut möglich.

eurobike,bikingtom,fahrrad,bike,neuheiten

So könnte man es auch beschreiben! Das RONDO RUUT!

Für jemanden, der sich bei einem Gravelbike/ Cyclocrosser auch für eine filigrane Design-Linie interessiert ohne den eigentlichen Nutzen aus den Auge zu verlieren, der soll sich mal bitte das RONDO RUUT anschauen. In der Linie gibt es Bikes aus Aluminium, Stahl und zwei sogar aus Carbon! Das Spitzenmodell kommt mit der SRAM Force 1 und mit den Reifen Panaracer Gravel King SK 700C x 35 rüber. Und die noch junge Marke aus Polen bietet eine clevere Lösung für die Geometrie. Die ist nämlich verstellbar! Die RONDO Twin Tip Fork  besitzt  zwei Montagemöglichkeiten an der Gabel. Im sogenannten High-Modus wird der Lenk- und Sitzwinkel flacher, aber das Cockpit 10mm höher! Dazu wird gleichzeitig das Tretlager ebenfalls um 4mm erhöht. Die Umwandlung vom rassigen Cyclocrosser zum eher entspannter zu fahrenden Gravelbike ist damit einfach realisierbar. Der Lohn: ein EUROBIKE AWARD und meine leuchtenden Augen! Der Preis für die Top-Ausstattung in der Version RUUT CF1 beträgt 3699€, in der RUUT AL-Version 1899€. Die Möglichkeit sein eigenes Rad mit dem Rahmen aufzubauen bietet RONDO ebenfalls an. Feine Sache!

eurobike,bikingtom,fahrrad,bike,neuheiten

Das BREEZER Inversion Team ist auch eine heiße Nummer!

Begeistern tat mich auch die Marke BREEZER mit ihrem Inversion Team. Reduzierte Farben am Rahmen und eine harmonische Geometrie mit relativ aufrechter Sitzposition versprechen ein interessantes Fahrgefühl. Der Rahmen ist zwar aus Stahl, die Gabel aus Carbon, trotzdem kommt das Rad auf leichte 9,7 kg. Guter Vortrieb mit der SHIMANO Ultegra 2×11 Schaltung lässt ja wohl keine Wünsche offen. Noch etwas zur Gabel: sie bietet dazu die passenden Gewinde-Ösungen für weitere Einsatzzwecke mit Gepäck. In dieser hochwertigen Ausstattung kommt das Rad auf 2799€.

eurobike,bikingtom,fahrrad,bike,neuheiten

RESTRAP sollte man sich echt merken. Tolle Bags für das Abenteuer, das direkt hinterm Haus starten kann!

So. Dies war erst einmal ein kleiner Ausschnitt von Gravelbikes. Es gäbe da noch zig weitere zu nennen, doch das würde den Rahmen sprengen. Interessant zu erwähnen sind da aber vielleicht noch passende Taschen für diese Bikes. Ein unscheinbarer Stand von RESTRAP und schon war ich fasziniert von diesen, nicht aus dem üblichen Einheitsbrei bestehenden Bags. Pfiffige Detaillösungen wie dem ganz einfach und praktisch zu bedienenden Magnet-Verschlüssen lassen genau diese Taschen hochinteressant für mich werden. Dazu das unverschämt schlichte, aber in edlem schwarz gehaltene Design mit kleinen roten Applikationen. Trotzdem feine und durchdachte Detaillösungen machten mich neugierig auf diese Marke. Sowohl  die Bar Bag als auch die kleine Tech Bag könnten durchaus demnächst an meinem Rad landen. Als „Must Have“ auf meiner Liste aber so was von weit oben…

eurobike,bikingtom,fahrrad,bike,neuheiten

Schicke Taschen von NEW LOOXS aus der Reihe SPORTS

Einer Lust auf noch mehr Taschen? Für den hätte ich erstklassige Bags von New Looxs. Die Taschen der Reihe Sports sind sofort ein echter Hingucker. Feines, angenehmes Material zeichnet sie aus. Die Rear Rider aus dieser Reihe bieten zusätzlich zum Hauptfach viele kleinere Fächer. Reflektorstreifen an drei Seiten machen den Radler gut sichtbar. Verstellbare Haken bieten zahlreiche Möglichkeiten die Tasche sicher am Rad zu befestigen. Ein Schultergurt lässt sie prima unterwegs transportieren. Eine Regenhülle ist inklusive. Unterschiedliche Varianten für den Lenker oder den Gepäckträger runden diese schöne Serie ab.

eurobike,bikingtom,fahrrad,bike,neuheiten

Edel sehen sie aus, die Taschen von NEW LOOXS aus der VARO-Serie

Eine echte Alternative zu den Gepäcktaschen der allseits bekannten großen Hersteller bietet New Looxs im übrigen auch. Die Taschen der Reihe VARO bestehen aus wasserfestem Polyester. Von 15 Liter über 20 Liter bis hin zu 22 Liter, je nach Variante, geht das Gepäckvolumen. In schwarz gehalten mit leichten, feinen orangen Akzenten versetzt, machen diese Taschen, außer die Version Messenger alle mit Rollverschluss, echt was her. Die Preise für die gefühlt hochwertigen Bags sind allesamt fair und moderat…wie viel Taschen soll ich eigentlich noch an mein Fahrrad packen??? *Grübel*

eurobike,bikingtom,fahrrad,bike,neuheiten

JAAAAAA…leuchtende Augen am Stand von MOOTS

Eine lustige Geschichte habe ich noch über. Als ich so durch die Hallen spazierte, entdeckte ich einen kleinen, fast unscheinbaren Stand am Rande. Der Schriftzug der Marke machte direkt *PLING* bei mir. Die Marke MOOTS präsentierte sich dort. MOOTS, da war doch was? Guck mal einer an, eins der edlen Räder war ich doch erst vor kurzem in New York gefahren. Ich wurde natürlich angesprochen, als ich so mit verträumten Blick vor den schönen Rädern stand. Ob man mir denn helfen könne? *PLOPP* machte es und mit einem Strahlen erzählte ich von meiner Tour durch New York mit einem ihrer Bikes. Und wie klein die Welt dann wieder war. „Das Rad hattest du aus dem SHIMANO-Store? Die Jungs kenne ich dort, sind cool!“ In der Tat mussten wir beide lachen. Nette Anekdote am Rande der Messe.

Am Ende war ich sehr zufrieden. Es gab unheimlich viel zu sehen, unmöglich alles abzuklappern. Und unmöglich das hier alles wiederzugeben. Doch mit Sicherheit wird es noch weiter spannend werden. Interessante Gesprächspartner, intensiver Austausch, Einblicke hinter die Kulissen. Für mich als Blogger also rundherum gelungen. Ich kann mich an niemanden erinnern, der nicht ein offenes Ohr hatte. Auch wenn es wohl so etwas gab, wie man hört. Das kann ich so bei mir nicht bestätigen. Mit frischem Input gehe ich also in die kommende Saison. Obwohl bei mir ja immer Saison ist. Dank habe ich ja Anfangs schon geschrieben, etwas Kritik geübt auch, einige meiner persönlichen Highlights preisgegeben. Somit bin ich vorerst am Ende angelangt, maybe auch hier to be continued…! Ich hoffe,  ich konnte einen kleinen Eindruck vermitteln. Schreibt mir doch einfach mal wie es euch gefallen hat oder lasst ein LIKE da. Würde mich darüber freuen.

 

Blogverzeichnis
TopBlogs.de das Original - Blogverzeichnis | Blog Top Liste

Paperblog
Blogverzeichnis

Subscribe in a reader

INFO: EUROBIKE 2017 – bikingtom ab Freitag vor Ort

Ja, liebe Leute, dieses Jahr feiere ich auch eine Premiere. Denn auf der Leitmesse EUROBIKE in Friedrichshafen am Bodensee bin ich zum ersten Mal selber vor Ort. Als stolzes Mitglied des Wriders Club werde ich ab Freitag mir selber ein Bild machen können über die neuesten Trends und tollen Produkte der Fahrrad-Industrie. Darauf freue ich mich sehr und bin gespannt was ich alles zu sehen bekomme. Natürlich werde ich darüber berichten. Gerne könnt ihr das auch  auf meinen weiteren Kanälen wie twitter oder facebook verfolgen! Vielleicht ist ja sogar der ein oder andere von euch selber dort zum Festival Day am Samstag zu Besuch? Lasst es mich wissen, vielleicht trifft man sich ja!

Euer bikingtom

EUROBIKE, bikingtom

 

 

Blogverzeichnis
TopBlogs.de das Original - Blogverzeichnis | Blog Top Liste

Paperblog
Blogverzeichnis

Subscribe in a reader

INTERVIEW: COBI – Ein Blick hinter die Kulissen sowie Aussichten für die Zukunft – Teil 2

Im zweiten Teil des großen Interviews mit COBI geht es unter anderem um praktisch unbegrenzte Möglichkeiten mit einer hochinteressanten Neuheit, dem COBI DevKit, sowie der Hardware der 2. Generation und warum China qualitätsmäßig ein toller Produktionsstandort sein kann! Steigen wir also direkt ein…

Besuch,Interview,COBI,Frankfurt,bikingtom

Die Jungs beantworteten mir alle meine Fragen rund um COBI. Heiko Schweickhardt (links) und Carsten Lindstedt.

Eine andere, ganz neue Möglichkeit der Nutzung der App soll es ja bald geben, das sogenannte COBI DevKit. Was muss man sich darunter vorstellen und welchen Mehrwert des COBI stellt dies für die User da?

Heiko „Mit COBI haben wir aus Hardware und Software eine grundlegende Infrastruktur fürs Smartphone geschaffen, die eine Basis schafft um sehr einfach, interaktive Fahrrad-Miniapps zu entwickeln. Die Themen Smartphone-Halterung, Stromversorgung, Fernsteuerung, E-Bike- und Sensor-Ansteuerung werden vom COBI System übernommen, während sich Entwickler voll darauf konzentrieren können kreative und nützliche Anwendungen mit den Fahrdaten umzusetzen. Dazu gibt es eine einfache Entwicklungsumgebung die es sogar Hobby-Entwicklern ermöglicht mithilfe von Web Standards COBI Erweiterungen zu erstellen. Für alle die schon immer diese eine Killer-App fürs Fahrrad im Sinn hatten, aber durch die Komplexität abgeschreckt wurden. Das ist das DevKit.“

Carsten „Zwei wichtige Aspekte möchte ich noch ergänzen: Man kann die eigenen Module mit dem COBI-Controller steuern. Zusätzlich bekommt man Zugriff auf die Sprachausgabe des Smartphones, was die Bedienung ohne dabei hinschauen zu müssen ermöglicht. Im Grunde kann jeder seine eigenen Ideen umsetzen, der schon mal eine eigene Website programmiert hat – der Rest ist so einfach wie Lego.“

Heiko „Das DevKit ermöglicht eine Vielzahl neuer Funktionen speziell optimiert fürs Fahrradfahren. Design-Richtlinien, wie sichere und gute Fahrrad-Apps zu bauen sind, werden wir mitliefern. Wir haben natürlich in den drei Jahren Entwicklung viel darüber gelernt, was es bedeutet ein Fahrrad-Dashboard zu bauen. Diese Erfahrungen werden wir den Entwicklern an die Hand geben.“

COBI,DevKit,bikingtom

Mit dem DevKit sind der Kreativität keine Grenzen gesetzt!     Foto: COBI

Carsten „Das COBI DevKit ist eine ganz neue Plattform fürs Fahrradfahren. Am besten schaut man sich zu Beginn einfach mal die mitgelieferten Beispiele an. Diese illustrieren verschiedene Anwendungsszenarien – aber auch unterschiedliche technische Funktionalitäten.”

Heiko „Es sind keine Grenzen gesetzt. Vom einfachen analogen Fahrrad-Tacho, bis hin zur komplexen Multi-User App, ist alles möglich. Wir freuen uns schon sehr auf die kreativen Ideen der Entwickler-Community.“

COBI,Interview,bikingtom

So könnte z.B. eine eigene App aussehen, auf der man erkennen kann wo die Freunde gerade auf dem Rad unterwegs sind!        Foto: COBI

Das klingt wirklich cool. Ab wann soll denn das DevKit verfügbar sein?

Heiko „Ab 2020…*lacht*… Spaß beiseite, die ersten Entwickler dürfen bereits zur EUROBIKE ran. Unser Team wird natürlich als Starthilfe zur Verfügung stehen.“

COBI,DevKit,bikingtom

Einblicke ins DevKit Foto: COBI

Für die Frage „wie viele Fahrräder braucht der Mensch“ gibt es die bekannte Formel n+1 wobei n für die bereits vorhandenen Räder steht. Euer System ist bisher leider jeweils auf einen Hub beschränkt, so das man das COBI nicht einfach bei seinen Rädern untereinander nach Belieben wechseln kann. Viele Radfahrer würde diese Möglichkeit sicherlich begrüßen…

Carsten „Wir haben es im ersten Schritt durch das myCOBI-Portal möglich gemacht, das eigene Bike mit mehreren Nutzern zu teilen. Es gibt aber tatsächlich bereits Nutzer, die mehrere COBI Systeme auf verschiedenen Rädern mit einer App benutzen. Auch dafür wird es eine Lösung geben. Zum genauen Release-Zeitpunkt, können wir aktuell noch nichts sagen.“

Ok, dann kommen wir schon zum nächsten Thema: Motorunterstützung. Bisher war ja meist der Bosch-Motor die erste Wahl, auch auf Grund der weiten Verbreitung. Aber wie sieht es denn mit anderen Herstellern aus?

Carsten „Zusätzlich zum COBI für Bosch ist bei ausgesuchten Händlern und Online-Stores bereits ein Nachrüst-Set für Räder mit Brose Antrieb erhältlich. Zum Beispiel das Turbo Levo von Specialized macht damit nun noch mehr Spaß *lacht*“

Die erste Generation der Hardware befindet sich seit geraumer Zeit im tagtäglichen Einsatz, zigtausende an Kilometern wurden bereits von den Usern abgespult. Was waren eure Überlegungen bei der seit kurzem erhältlichen 2. Generation und was unterscheidet sie vom Vorgänger?

Carsten „Als wir vor 3 Jahren COBI für Bosch entwickelt haben, benutze der Standard-Intuvia Controller eine analoge Technologie zum Übertragen der Steuersignale. Von Bosch wurde dann, abgeleitet vom Nyon Controller eine digitale Variante entwickelt, die robuster ist. Die alten Standard-Controller wurden dann nach und nach beim eBike Service ersetzt. Dadurch konnten einige Nutzer plötzlich ihr COBI nicht mehr steuern. Das Problem ließ sich leider nicht per Software-Update lösen, weil dafür einfach andere Hardware notwendig war. Mit dem neuen Hub ist dieser nun wieder kompatibel zu allen Bosch Antrieben inkl. Controllern am Markt.“


Die Akkupacks beim COBI für „Bio-Bikes“ hatten euch eine Zeit lang Probleme bereitet und musste oftmals zum Leidwesen aller umgetauscht werden. Woran hat das gelegen und wie ist die heutige Situation?

Carsten „Es gab zum Marktstart Probleme mit den zugekauften Pins, welche die Verbindung zum Hub herstellen. Interessanterweise waren alle Battery Packs, die wir zum Test hier hatten fehlerfrei. Von den Kunden kamen dann die ersten Beschwerden, woraufhin die Fehleranalyse losging. Als die Ursache gefunden war,  wurden deutlich bessere Pins verbaut und die Qualitäts-Tests in der Produktion optimiert. Wann immer jemand ein Problem hat, wird das Battery Pack von uns so schnell wie möglich ersetzt. Natürlich kostenfrei.“

Besuch,Interview,COBI,Frankfurt,bikingtom

Im Showroom von COBI.       Foto: COBI

So weit ich weiß produziert ihr das COBI in China. Wie schwer ist es die hohen Ansprüche an Qualität dort sicherzustellen und jemanden zu finden der das auch vor Ort überwacht?

Carsten „Die Qualität der Produkte aus China kann richtig gut sein, nur kann es schwierig sein, den richtigen Partner zu finden. Hier profitierten wir von unseren erfahrenen Hardware-Kollegen und deren Netzwerk. Unser Produzent stellt auch Logitech Produkte her, wenn er nicht gerade COBI Systeme herstellt. Es gibt vor Ort Teststationen für Hitze, Kälte, Feuchtigkeit, Rütteln und so weiter. Die Testkriterien wurden von uns definiert. Zusätzlich haben wir Ort einen Experten, ein erfahrener deutscher Ingenieur, der bereits viele Jahre in China lebt. Er sichert bei Bedarf die Qualität in der Produktion.“

Heiko „Wer uns bei Kickstarter verfolgt hat der weiß, dass wir am Anfang in Osteuropa ( in Polen, d.R. ) produzieren wollten und nicht in China. Aber wir haben in China bessere Bedingungen vorgefunden. Früher hat man in China produziert weil es günstig war; heute aufgrund der höheren Dichte an Kompetenz und langjährigen Erfahrung. Wir haben dort auch eigene Software-Tools zur Qualitätsprüfung im Einsatz.“

Auch in Nordamerika hat COBI inzwischen eine Zweigstelle. Hierzulande bekommt man ja von dem Geschäft dort drüben nicht viel mit. Wie sieht es denn dort auf dem Markt für euch aus? Wo ist der Unterschied zum hiesigen europäischen Markt?

Heiko „Die USA benötigen das richtige Timing – es ist kein wirkliches Fahrrad-Land, aber ein totales Gadget-Land. Im T-Mobile-Flagship Store in Santa Monica wird COBI als Highlight präsentiert, aber davon abgesehen lassen wir es noch relativ ruhig angehen. Diese gezielten Platzierungen werden wir aber weiter ausbauen und wenn die Amerikaner plötzlich E-Bikes als Gadgets entdecken sind wir bereit durchzustarten.“

Carsten „Wir haben einen sehr erfahrenen Salesman eingestellt, der aus dem Fahrrad-Business kommt und vor Ort alles regelt. Mit dem Haibike Urban Plus und dem IZIP E3 ProTour gibt es zwei e-Bike Modelle am Markt, die standardmäßig mit  COBI ausgestattet sind. Besonders freut uns, dass es auch dort bereits richtig gute Testergebnisse gibt.“

COBI, Interview,Test,bikingtom

Vom Start-Up-Unternehmen zum Vorreiter beim äußerst angesagten Thema „Connected Biking“. Was ist nötig um dieser Rolle auch weiterhin gerecht zu werden?

Heiko „Als Connected Biking wird vieles bezeichnet. Wenn man Leute auf der Straße fragt, geht das von „Bluetooth-Verbindung zum Fahrrad“ bis „GPS-Sender im Rahmen“.  Aber was bringt es eigentlich dem Nutzer? Fährt er dadurch öfter Fahrrad? Bereichert es sein Leben? Wir denken der Schlüssel um erfolgreich zu sein ist dem Fahrer “Superkräfte” zu verleihen – ihm Möglichkeiten im Kontext des Fahrradfahrens zu bieten, die vorher einfach nicht möglich waren. Und davon möglichst viel, elegant und sicher.“

Carsten „In einem Satz: Connected Biking heißt für uns Fahrrad und Fahrer ganzheitlich zu vernetzen – mit seiner Digitalen Welt und allem, was ihm wichtig ist.“

Eine letzte Frage. Die EUROBIKE steht quasi vor der Tür und ist für viele Firmen der Fahrradbranche eine Art Trend-Barometer und somit Pflichtveranstaltung. Wie wichtig ist es für euch dort als Aussteller Präsenz zu zeigen?

Carsten „Auf der Eurobike werden wir den Händlern und den Herstellern unsere Hardware- und Software-Neuerungen vorstellen. Für die Hersteller von E-Bikes werden wir eine neue COBI Version vorstellen – welche deutlich stärker auf die Anforderungen der Hersteller zugeschnitten ist. Für den Handel und die Kunden wird das neue Battery-Pack mit gesteigerter Leistung, verkürzter Ladezeit und der lang ersehnten Anschlussmöglichkeit für das Nabendynamo-Kabel vorgestellt! Für Fitness-Enthusiasten werden wir 2018 moderne Bluetooth Sensoren ins Angebot aufnehmen.

Wir freuen uns auf tolle Gespräche mit den Besuchern und können es kaum erwarten, die Zukunft von COBI anfassbar zu machen.“

Ich danke euch für das offene und ehrliche Gespräch und die Zeit die ihr euch dafür genommen habt! Ich bin gespannt, wie ihr eure Ideen weiterentwickeln werdet. Die Kunden dürften sich freuen!

Und wer den ersten Teil des Interviews noch einmal lesen möchte, der findet den Link zu dem Artikel hier!

 

Blogverzeichnis
TopBlogs.de das Original - Blogverzeichnis | Blog Top Liste

Paperblog
Blogverzeichnis

Subscribe in a reader

INTERVIEW: COBI – Ein Blick hinter die Kulissen sowie Aussichten für die Zukunft – Teil 1

Im ersten Teil des großen Interviews gewähren die Jungs unter anderem einen tieferen Einblick hinter die Kulissen und zeigen so auch mal eine Seite von COBI, die man bisher vielleicht nicht kannte! Höchst interessant! Dazu gibt es noch weitere spannende Infos wie zum Beispiel das Thema Fitness-Integration! Der zweite Teil des Interviews erscheint dann am Freitag, den 18. August!

Schon länger begleite ich durch diverse Artikel die Firma COBI, die sich durch ihre smarte „Connected Biking“ Lösung mittlerweile einen sehr guten Ruf erworben hat. Ich hatte die tolle Gelegenheit die Jungs in ihrem Headquarter in Frankfurt für ein Interview zu treffen. Carsten Lindstedt ( Co-Founder & Head of Brand Experience ) und Heiko Schweickhardt ( Co-Founder & Head of Software Development ) empfingen mich im Loft-artigen Flagshipstore, gelegen am Frankfurter Westbahnhof. Sie nahmen sich an einem Freitagabend eine ganze Menge Zeit um all meine Fragen zu beantworten. Dabei zeigten sie vor allem eins, nämlich bedingungslose Leidenschaft für ihr Produkt. Die Überzeugung, der Glaube an ihr Produkt COBI, spiegelte sich in jeder Antwort, jeder Aussage und jedem Wort wieder. Wenn das ein Garant für ein erfolgreiches Product-Placement eines Start-Ups ist, dann haben die Jungs bisher wohl nicht ganz so viel verkehrt gemacht! Oder wie Heiko es wohl passend sagt: „Wir rollen erst noch zur Startbahn!“ Und das kaufe ich den Jungs ab! Denn sie haben anscheinend noch eine ganze Menge Überraschungen in petto!

 

Besuch,Interview,COBI,Frankfurt,bikingtom

Carsten Lindstedt

Zu Beginn führte Carsten mich erst einmal durch das Headquarter, gleichzeitig der Flagship-Store des Unternehmens. Dort kann man im modernen, lockeren Ambiente die ganze Produktpalette direkt montiert auf verschiedenen Fahrrädern oder in Vitrinen bestaunen. Hier bekommt man schnell eine Vorstellung davon, was das COBI überhaupt ist. Die Kunden können hier testen, sich kompetent alle Funktionen erklären lassen oder bekommen Tipps und Unterstützung bei der Montage des Systems direkt vor Ort

Die Grenzen zwischen den offen gestalteten Büros und dem Store sind fließend, die Wege zwischen den einzelnen Abteilungen wie Softwareentwicklung, Kundenservice oder dem Testlabor “The Garage” sind kurz. Überall stehen die verschiedensten Fahrräder diverser Marken herum auf denen das COBI auf Herz und Nieren im tagtäglichen Einsatz geprüft und getestet wird. An der Wand hängt ein Teil der vielen Auszeichnungen, die das Team weltweit bereits eingeheimst hat. Ein wenig sympathisch-chaotisch sieht es vielleicht hinter den Kulissen aus, so stellt man sich ein Start-Up-Unternehmen wohl auch vor. Doch im COBI-Universum macht das durchaus Sinn. Denn die Kreativität scheint dadurch nur noch mehr beflügelt zu werden wie ich dann im Interview bei einem wohlverdienten Feierabendbierchen zum späten Abend feststellen durfte.

Besuch,Interview,COBI,Frankfurt,bikingtom

Heiko Schweickhardt

Hallo Carsten und Heiko, stellt doch mal in kurzen Worten das COBI vor, für die Leute die es noch nicht kennen.

Carsten „COBI ist das weltweite einzige “connected biking” System, welches das Smartphone vollständig als digitales Cockpit ins Fahrrad integriert und so jedes Fahrrad zum vollvernetzten Smartbike macht. Besonders viel Spaß macht das Plug and Play Upgrade beim Bosch System, da dort zusätzlich Motorsteuerung und eine Vielzahl von Live-Daten integriert werden, auch die verbauten Lichter können automatisch gesteuert werden. Die zentrale COBI App für iOS und Android wurde speziell für den Radfahr-Kontext gestaltet und kann während der Fahrt sicher und komfortabel per Lenkerfernbedienung bzw. Sprachausgabe bedient werden. Die Hände bleiben so am Lenker und der Blick auf die Straße gerichtet. Eine weitere Besonderheit ist, dass sämtliche Funktionen kabellos updatefähig sind. Das gilt neben den Apps auch für die Firmware, welche die Elektronik abseits des Smartphones steuert – sogar für das kabellose Rücklicht – genau wie bei Tesla.“

Heiko „Bei COBI geht es darum alles was man am Smartphone liebt beim Fahrradfahren einfach zugänglich zu machen, egal um was es sich dreht – das beginnt bei Navigation, Musik und Fitness, aber erstreckt sich früher oder später auch auf Apps an die man im Fahrrad Kontext noch gar nicht denkt, aber diese durch COBI dem Fahrradfahrer zugänglich gemacht werden.“

 

COBI,Interview,bikingtom

Foto: COBI

 

Warum gerade das Smartphone?

Carsten „Das Smartphone hat für viele Menschen einen sehr wichtigen Platz im Alltag eingenommen. Man trägt es ständig bei sich, es bietet Zugang zur Lieblingsmusik, den Freunden, allerlei wichtigen Online-Services und vielem mehr. Mit den passenden Apps wird vieles bereits jetzt zentral gesteuert. Die Lieblingsserie wird zum Fernseher, und die neusten Hits – passend zum individuellen Geschmack – zur Anlage gestreamt. Bus- oder Bahn-Tickets kauft man bei Bedarf bequem per App, man entdeckt neue lokale Angebote und kann per Navigation den Weg dahin planen. Bezahlt wird auch schon bald per Smartphone. Es ist also ganz natürlich, dass man auf all das auch beim Radfahren nicht verzichten möchte. Kurz: das Smartphone ist Teil des Radfahrens, so oder so. Das Ergebnis sind teils gefährliche Kompromisse, die jeden Tag auf den Straßen und Radwegen zu beobachten sind: ob das Smartphone zum telefonieren zwischen Ohr und Schulter eingeklemmt oder einhändig fahrend zum Navigieren oder Chatten vor die Nase mit freihändigen tippen gehalten wird. Entweder nimmt man das so hin, oder man überlegt sich eine bessere und sicherere Lösung, die auf das Smartphone zugeschnitten ist. Zunächst gibt es ein paar grundlegende Problem zu lösen. Zuallererst den richtigen Ort fürs Smartphone zu finden und eine einfache und zugleich sichere Befestigung zu bieten. Ort und die Ausrichtung war für uns naheliegend: im Querformat zentral am Lenker – wie im Auto-Cockpit. Ein weiterer wichtiger Aspekt ist die sichere und zuverlässige Bedienung beim Fahren. Neben der Steuerung per Lenkerfernbedienung wurde das App-Design fürs Radfahren gestaltet: Große, klare Typografie, starke Kontraste, nur ein Minimum an relevanter Information – immer passend zum inhaltlichen bzw. dem Bewegungs-Kontext, also ob man gerade fährt oder steht. Die integrierte Ladefunktion per eBike-Batterie oder dem wechselbaren Battery Pack beim COBI für normalen Räder, behebt das schmerzhafte Laufzeitproblem des Smartphones bei intensiver Nutzung.“

 

COBI, Interview,Test,bikingtom

 

Was war euer Schlüsselmoment, wo ihr gedacht habt „wow, das ist eine geile Idee, das müssen wir machen“?

Carsten „Diesen Moment hatte zuerst Andreas (Gahlert, COBI CEO & Founder), das war so gegen Oktober 2013 auf dem Feldberg an dessen Fuße er wohnt. Er war einer der ersten der vom E-Bike begeistert war. Als er mal wieder unterwegs war und Klingel, E-Bike-Display, Smartphone, Powerbank und Licht am Lenker sah, dachter er sich: „Es kann doch nicht sein, dass der Lenker so voll ist, und die Geräte nicht miteinander vernetzt sind! Und warum kommt der Ladestrom fürs Smartphone nicht direkt vom E-Bike?” Das musste man doch zu einem zentralen Gerät zusammenfassen können. Es folgten diverse technische Machbarkeitsprüfungen. Anschließend hat Andreas dann erste Industriedesign-Skizzen und ein 3D-Renderings beauftragt: sieht denn so etwas total schlimm am Lenker aus und könnte man das tatsächlich mit anspruchsvollem Design lösen? Mit den ersten vielversprechenden Skizzen und positiven Rückmeldungen zur Elektronik fragte er uns vier ehemalige Kollegen schließlich, ob wir das zusammen stemmen wollten. Wir alle konnten einfach spüren, was aus dieser Vision und diesem Team entstehen könnte. An einem Freitag hatte er mich gefragt, und ich sagte ihm “mein Bauch sagt ja, aber gib mir mal Zeit bis Sonntagabend”. Nachdem ich meiner Freundin Idee und Vision erklärt hatte und sie fragte, was sie von dem Vorhaben hält, sagte sie: „Bei dem Leuchten in deinen Augen –  was soll ich denn da sagen? Das musst du wohl einfach machen!“ Damit war alles geklärt. Am Samstagfrüh habe ich Andreas angerufen und ihm gesagt, dass ich an Bord bin.“

Heiko „Auf mich hatte der Sweet-Spot aus Fahrrad fahren kombiniert mit Hightech eine unwiderstehliche Attraktivität. Zuvor prägte die Welt der Apps bereits meine berufliche Laufbahn, während meine erste Testfahrt auf einem E-Bike meine Vorstellung vom täglichen Pendeln auf den Kopf stellte. Die beiden Welten zusammenzubringen war eine riesige Herausforderung und daher ein doppelter Grund um sich dem anzunehmen.“

Bei der Kickstarter-Kampagne habt ihr damals in kürzester Zeit eine Menge Geld eingesammelt, der Druck war dementsprechend naturgemäß hoch. Konntet ihr den Erwartungen gerecht werden?

Heiko „Ich denke die Investoren waren sich bewusst, genau wie wir selber, auf welchen Ritt wir uns einlassen – und haben entsprechend mitgefiebert. Und das auf dem Fahrradmarkt, der wie alle Bereiche der Mobilität im Umbruch ist. Und die Herausforderung für Hardware und Software war maximal. Alle sind Hals über Kopf mitgegangen, genauso wie wir, auch ein bißchen vom Herzen geleitet.“

Carsten „Die Investoren schauen sich vor einem Investment in erster Linie das Team und viele Statistiken genau an. So Fragen wie „Ist Fahrradfahren ein Thema?”  Ja, Fahrrad fahren ist zunehmend angesagt. “Sind eBikes ein Thema?” Ja, ein deutlicher Trend: Starke Wachstumsraten gepaart mit einem deutlich sinkendem Käufer-Altersschnitt Jahr für Jahr. “Ist Smartphone ein Thema?” Absolut. Also durchaus ein Pferd auf das man setzen kann.“

 

Besuch,Interview,COBI,Frankfurt,bikingtom

 

Was habt ihr damals gedacht, als die ersten Bestellungen nach langer Entwicklungsphase für das COBI eingingen?

Carsten „Das ging ja schon mit dem Kickstarter-Crowdfunding los, als wir zu Spitzenzeiten bis zu 200 Bestellungen am Tag hatten und uns dachten: “Wow, das ist echt ein deutliches Investment in unsere Vision!” Uns war jedoch auch bewusst, dass letztlich die harte Währung nicht die Anzahl der Bestellungen, sondern die Zahl der zufriedenen Nutzer sein würde.“

Heiko „Es war gerade am Anfang harte Arbeit uns diese Basis zu erarbeiten, da wir einige Aspekte des Produkts als selbstverständlich angesehen hatten aber diese nicht so aufgefasst wurden. Zum Beispiel haben wir lange nicht die Routen aufgezeichnet, weil wir davon ausgegangen sind, dass du dafür schon deine Lieblings-App auf dem Smartphone hast. Gerade bei einer neuen Produktkategorie sind solche Erkenntnisse aber unausweichlich.“

Im Leben und auch bei Start-Ups läuft leider nicht immer alles rund. Auch Rückschläge gehören dazu. Mit welchen hattet ihr zu kämpfen?

Carsten „Wir haben diese Marke mit einem riesigen Anspruch an uns selbst aufgebaut. Diesem Anspruch aus dem Stand gerecht zu werden – sowie die Vielfalt bzw. technische Komplexität des Produktes hat den ein oder anderen mal vor große Herausforderungen gestellt. Das Thema Customer Service beispielsweise lief am Anfang keineswegs so reibungslos wie wir uns das vorgestellt haben. Da liest du als Gründer plötzlich Feedback in Foren wie „niemand antwortet seit Wochen, das Produkt gibt es doch gar nicht, usw.“ Und du denkst dir, das ist doch nicht unsere Company, von der da gesprochen wird! Mit vereinten Kräften von Leuten, die schon 110% Einsatz eingebracht haben, konnten die Wogen geglättet werden. Die Zusammenarbeit zwischen Call-Center, Logistik und Produkt-Experten wurde restrukturiert und durch den Einsatz moderner Tools wurde die nötige Transparenz geschaffen. Aber es ist dennoch ärgerlich wenn du liest, dass die so wichtigen ersten Kunden keine oder unbrauchbare Hilfestellung bekommen haben.“

Besuch,Interview,COBI,Frankfurt,bikingtom

Einige Auszeichnungen aus aller Welt schmücken die Wand im Flagshipstore

Wer euch kennt, der weiß wie viel Herzblut und Leidenschaft ihr in COBI steckt. Wie geht ihr mit ungerechtfertigter Kritik um, die ja zum Beispiel manchmal in der Anonymität des Netzes hochköchelt?

Carsten „Durch unsere Agentur-Vergangenheit war es uns schon recht klar, was im Social Web so passieren kann und das es auch wichtig ist, Ruhe zu bewahren. Man muss auch Fehler eingestehen können. Für konstruktive Kritik sind wir immer offen. Viele Themen regeln sich auch innerhalb der Community – ganz organisch. Daher ist uns die Pflege der Community und die direkte Ansprache von Kritikern auch ein wichtiges Anliegen.“

Heiko „Ich denke wir haben viel Angriffsfläche geboten, da auf dem Smartphone die Konkurrenz, an der man sich natürlich messen lassen muss, unglaublich groß ist. Unser brandneues Produkt musste sich mit Fahrrad-, Navigations-, Entertainment-Apps und Wearables messen lassen, die seit Jahren auf dem Markt sind. Doch gerade am Anfang haben wir die meiste Zeit damit verbracht die Basis einer vernetzten Fahrrad- und eBike Plattform zu schaffen: von der Bluetooth-Anbindung der Apps an den COBI-Hub über Firmware-Updates und Ansteuerung unterschiedlichster E-Bike Systeme. Da mussten wir uns erstmal eine Infrastruktur schaffen und dabei blieb manche App-Funktion auf der Strecke. Die gute Nachricht ist, dass wir jetzt anfangen können das ganze Potenzial auszuschöpfen. Perspektivisch sind wir gerade erst auf die Startbahn gerollt. Wir halten aber mittlerweile eine gute Balance aus kurzfristigen Updates zur Nutzerzufriedenheit und langfristigem Blick nach vorne.“

Kommen wir zur Software. Damals bei Produktstart war die App noch etwas anfällig, mittlerweile ist eine sehr positive und kontinuierliche Entwicklung und Verbesserung zu spüren. Die User danken es euch. Worauf legt ihr die Schwerpunkte bei der Weiterentwicklung?

Heiko „Bis Mitte diesen Jahres wollten wir Kernpunkte wie Navigation, Fitness, Telefonie, Musik und Wettervorhersage abdecken. Das große Fitness-Update für Android ist mittlerweile auch auf der Straße! Parallel haben wir Feedback unserer aktiven Nutzer aufgenommen und zu weiten Teilen einfliessen lassen. Der nächste große Schritt für uns ist nun die Öffnung der Plattform. Aber wir müssen es nicht schön reden, es gab genügend Bugs zu beheben, aber wir sind selbst die größten Fans von COBI und fahren täglich viele Kilometer zur Arbeit. Morgens und Abends wird genau hingeschaut und wir selbst haben die geringste Fehlertoleranz. Aber es gibt natürlich die unterschiedlichsten Fahrräder, E-Bikes, Fitness-Sensoren und Smartphones, da kommt einige Komplexität zusammen. Doch man merkt mit jeder Woche wie sich die Wogen glätten.“

Wie sieht der Entscheidungsprozess aus wenn ihr ein neues Feature integrieren wollt?

Heiko „Das Ganze läuft ziemlich kollaborativ ab. Einmal die Woche schauen wir zusammen auf die Roadmap. Neben naheliegenden Funktionserweiterungen wollen wir aber auch zeigen welches Potenzial in COBI steckt und dabei ergeben sich dann auch überraschende Funktionen.”

Carsten „Wichtige Entscheidungen werden in einem erfahrenen Gremium mit konzeptstarken Köpfen getroffen – hier ist auch eine Menge Bauchgefühl im Spiel. Etwas was bei unserem Startup schon immer im Zentrum stand. Zusätzlich gibt es eine Ideen-Plattform auf der jeder Mitarbeiter, aber auch Ansätze der Beta-Gruppe oder aus der Facebook “COBI Benutzer”-Gruppe gesammelt und vertaggt werden. Dann muss man schauen wie weit das relevant für die diversen COBI Schwerpunkte ist. Dementsprechend wird es bewertet und letztlich auch priorisiert.”

COBI,Interview,bikingtom

Foto: COBI

Für viele Radler ist die Aufzeichnung ihrer Touren heutzutage selbstverständlich geworden. Auch ihr habt jetzt den Fitness-Bereich seit einigen Wochen in der App implementiert. Erzählt doch mal was den User dort spannendes erwartet und was euch von anderen Anbietern unterscheidet.

Heiko „Durch COBI hat man zum ersten Mal die Möglichkeit Echtzeit-Fitnesswerte optimiert fürs Fahrradfahren interaktiv dargestellt zu bekommen. Andere Apps haben meistens eine reduzierte Ansicht der Werte die man voreinstellen muss. Bei uns geht das interaktiv mit dem Daumenschalter inklusive Sprachausgabe, so dass man blind Bereiche umschalten und sich Werte vorlesen lassen kann.“

Carsten „Beim Wechsel der Werte per Daumenschalter bekommt man den aktuellen Ist- sowie den Durchschnittswert – unter anderem für die Höhenmeter, Puls, oder Kadenz –  durchgesagt. Es sind Echtzeitdaten, das macht schon einen Unterschied. Denn viele Apps tracken oftmals passiv die Fahrt und geben dir hinterher eine Auswertung. Es ist möglich in den COBI Einstellungen die Zonen zu personalisieren. Auch eine Wattanzeige bekommt der Nutzer. Diese kostet z.B. bei Strava extra. Andere haben dies gar nicht weil die Berechnung mit zum Teil recht wenigen verfügbaren Daten auch komplex ist. Es werden unter anderem Gewicht und Größe des Fahrers aber auch das Gewicht des Bikes berücksichtigt. Beim E-Bike werden die Daten direkt vom Antrieb ausgelesen. Mit dem Bosch Intuvia Display gibt es normalerweise keine Wattanzeige.  Wir haben für die Zukunft des Fitnessbereiches noch einiges in petto!“

Heiko „Für uns ist das der Start der Fitnesswelt in COBI. Die Algorithmen werden stetig verbessert. Der Schlüssel ist natürlich, dass man seine Profildaten ausfüllt und so viel Sensordaten wie möglich zugänglich macht – je mehr Daten COBI zur Verfügung stehen, desto genauer wird die Berechnung.“

Im Netz finden sich viele Fitnessplattformen, auf die Radler ihre Tour-Daten hochladen können. Wie sieht es beim COBI aus? Zwar funktioniert der Upload bereits zu einigen Plattformen wie Strava, Apple Health und Co, aber wo könnte da die Zukunft hinführen oder ist das Thema „Fitness“ mit den vorhandenen Möglichkeiten schon bereits zu Ende gedacht?

Carsten „Ganz sicher nicht. In Zukunft ist es z.B. durchaus denkbar, dass externe Fitness-Berater einen Blick auf die eigenen Daten werfen können und basierend darauf einen individuellen Trainingsplan erstellen, den der COBI Fahrer dann umsetzt. Einfache, vordefinierte Regeln könnten einem dann direkt Feedback auf das Training geben. Bei Bedarf bucht man sich einen erfahrenen Personal Trainer zu Analyse hinzu. Da dieser das dann online und weltweit für 100te Nutzer machen kann, senkt das deutlich den Preis für einen solchen Service.“

Wie ich finde bemerkenswerte Einblicke. Den zweiten Teil solltet ihr also defintiv nicht verpassen, denn da gibt es noch einiges was Carsten und Heiko zu erzählen haben!

 

Blogverzeichnis
TopBlogs.de das Original - Blogverzeichnis | Blog Top Liste

Paperblog
Blogverzeichnis

Subscribe in a reader

MOMENTE: Immer schneller und weiter – Zahlen, Rekorde, Statistiken

Ich stöber gerne in diversen Zeitschriften und dem weltweit umspannenden Internet nach interessanten Artikeln. Und genau dort habe ich vor kurzem im sozialem Netzwerk Facebook einen zum Nachdenken animierenden Post gefunden. Nachdem Marius R. in drei Tagen an die 500 Kilometer heruntergerissen hat kam bei ihm die Frage auf:

„Und jetzt“?

Die Frage wurde direkt selber beantwortet:

„Jetzt bin ich ein vollwertiges Mitglied der Leistungsgesellschaft, …, wo alles Zahlenreihen untergeordnet wird.“

Weiter heißt es:

Gemessen und vermessen, damit dem Profit und der Maximierung vielleicht doch noch eine quantifizierende Steigerung abgerungen werden kann.“

„Kalte Statistiken und Analysen, wo nichts von Gefühlen, von Glück und Liebe drin steht.“

„Unkreative Bilder von Kilometern, Kalorien, Durchschnittsgeschwindigkeiten und Höhenmetern.“

Mit klaren Worten ausgedrückt. Muss man so sagen. Doch was steckt dahinter? In der heutigen Gesellschaft herrscht ein permanenter Druck auf den Menschen. Immer und überall muss man sich selber und vor allem meistens anderen immer etwas beweisen. Ob beruflich oder privat, das spielt keine Rolle. Man muss immer besser sein als der andere. Größer, schneller, besser, mehr…so lautet die Devise heute. Alles wird hektischer, der Blick auf die Uhr lässt so manchen Puls hochgehen. Und viele kleine Dinge im Alltag bemerkt man schon  gar nicht mehr, die aber den Menschen selber kontrollieren. Willkommen in der modernen Zeit.

Und dann hat der Mensch ja noch seine Freizeit. Auch hier wird permanent versucht alles unter einem Hut zu bekommen. Sei es Familie, Freunde, der Verein, was auch immer. Nach der Arbeit und am Wochenende  kann es somit also auch das ein oder andere Mal hektisch zugehen. Wohl gemerkt: der Tag hat nur 24 Stunden! Zur Belohnung all dessen gibt man sich zum Ausgleich dem Lieblingssport hin. In diesem Fall sagen wir mal rein zufällig dem Radfahren.

Hier geht es dann direkt ins Hamsterlaufrad. Vielleicht und auch wahrscheinlich nicht jeder besitzt und benutzt einen Radcomputer, aber die meisten schon. Würde ich mal behaupten. Der klassische Radcomputer mit den Mindestanforderungen an Hauptfunktionen wie Stundenkilometer, Tages-Kilometer und Gesamtstrecke. Jeder Radfahrer weiß nach der Tour gerne wieviel Kilometer er denn gestrampelt hat. Beim Gespräch am Montag mit den Kollegen kann man so mehr oder weniger einen „raushauen“ wie man so schön sagt. Beim Kaffee mit Kollegen, die ihn entweder bewundern oder bemitleiden. Aber das ist ein anderes Thema.

Doch es gibt da auch die Sportler unter den Freizeitsportlern, die jeden Zentimeter, jeden Höhenmeter und jeden Stundenkilometer verbissen auf die Waage legen. Ganz zu schweigen von jeden Gramm zu viel das es gilt auf und am Rad zu vermeiden. Jeder gefahrene Kilometer wird so zum Wettkampf mit sich selbst oder den mitfahrenden Freunden. Die obligatorische Analyse per Datentool ist ein absolutes „MUSS“ um bei der nächsten Runde gewappnet zu sein. Besser zu sein als beim letzten Mal. Besser zu sein wie der „Konkurrent.“ Optimierung hält auch hier immer mehr Einzug um Rekorde zu brechen und persönliche Siege einzufahren. Natürlich gilt es im Wettkampf, im richtigen Wettbewerb und Rennen das Beste aus sich heraus zu holen. Das liegt in der Sache der Natur. Aber was bringt – auch dem Normalo-Radfahrer – der ganze Aufwand um Ziffern und immer verbesserten Zahlen? Was hat man davon? Kurzfristige innerliche Befriedigung?

„Erlebnisse, die Tatsache, das ich mich wohl und gesund fühle, das ich mich über die bunt blühende Natur oder ein gesichtetes Rehlein freue, verschwindet in unserem ruhelosen Maximierungsbestreben oft in einem Wust von Zahlenkolonnen.“

Genau darum geht es. Man muss also selbstverständlich unterscheiden zwischen Wettkampf-Sportler und dem „Otto-Normal-Radler.“ Nur das die Auswertung mit all seinen Facetten auch schon hier auf den Vormarsch ist. Ist es nicht vielleicht auch das Interesse an der eigenen Fitness, der eigenen Belastbarkeit, den eigenen Möglichkeiten,  das die Menschen in den Zahlendschungel treibt? Um so ein Bewusstsein für den eigenen Körper zu bekommen? Radfahren ist da zweifelsohne prädestiniert für. Doch kann das nicht auch zwanghaft werden wenn man sich nur hinter Zahlen verschanzt? Ist es also gut für den Menschen oder eher von Nachteil sich immer mehr dem Streben nach Höher, Schneller und Weiter zu verschreiben?

Letztendlich muss das, so salopp es auch klingt, jeder für sich selbst beantworten. Ich versuche das einmal aus meiner Sicht zu beschreiben. Wie sieht also bikingtom die ganze Sache? Hier mein Erklärungsversuch.

Ich bin von Klein auf immer dem Sport verbunden gewesen. Fußball hat mich groß gemacht, Radfahren hält mich fit für den Rest meines Lebens! Ergebnisse waren also von Anfang an ein ständiger Begleiter. Jedes Wochenende. In der Meisterschaft, bei Turnieren und sonstigen Veranstaltungen. Bis das Radfahren kam. Und dann? Einen Radcomputer wollte ich von Beginn an. Einfach um zu sehen: was bin ich heute gefahren, wieviel bin ich insgesamt geradelt? Einfach nur diese Infos reichten mir. Nur um einen kleinen Überblick zu haben. Nicht mehr, nicht weniger. Schließlich wollte ich einfach nur Radfahren. Kein Wettkampf, einfach die Gegend erkunden. Das war’s. Je mehr ich fuhr, desto mehr Infos kamen dann zum Vorschein, die mich interessierten. Die aufkommenden Möglichkeiten dann damals Touren auch mit dem Smartphone per GPS aufzuzeichnen fingen mich an zu faszinieren. Plötzlich gab es Apps die sämtliche Daten einer Radtour plötzlich mitlesen konnten. Die Daten konnte man auf Tourenportalen auslesen.  Höhenmeter, Kalorienverbrauch, Trittfrequenz und Puls waren auf einmal allgegenwärtig. Heute nicht mehr wegzudenken.

Doch ich sah das alles zwar als höchst interessant an, doch ich habe heute für mich den goldenen Mittelweg aus dem Datenwust gefunden. Ich kann damit umgehen. Als Beispiel dienen meine Wege als Pendler. Zunächst waren die Daten wichtig um herauszufinden wie lange ich bis zur Arbeitsstelle im Durchschnitt brauche, jetzt sind die gefahrenen Zeiten eher zweitrangig geworden. Denn die Zeiten sind sich in all den Jahren so ähnlich geworden das ich schon nach den Zahlen hinter den dem Komma  gucken müsste. Das ist mir zu müßig.

Absolut toll finde ich aber für meine Touren die Aufzeichnung um nachvollziehen zu können woher ich genau gefahren bin. So kann ich mir die Radtouren auf google earth anschauen und sehe so die Route noch einmal vor dem inneren Auge. Eine tolle Möglichkeit um in Erinnerungen zu schwelgen. Sich an die schönen Orte zu erinnern an denen man vorbeigefahren ist oder auch einen Halt eingelegt hat. Kein Zahlensalat in dem Moment, sondern sich zurückgesetzt fühlen. Gedanklich Gerüche wahrnehmen von frisch geschnittenem Gras, vom Regenschauer, der klare, feuchte Luft brachte.

Selbstverständlich habe ich auch noch immer sportliche Anreize und dazu bevorzuge ich auch Zahlen. So möchte ich immer in einem Monat mehr Kilometer fahren als in dem gleichen Monat des letzten Jahres. Vielleicht meine größtes „Laster“ in diesem Zusammenhang. Darauf achte ich recht gewissenhaft. Gefahrene Höhenmeter dagegen erachte ich zwar auch als wichtig, bin da aber nicht so verbissen als das es ein „Muss“ für eine bestimmte Anzahl sein müsste. Sehr interessant finde ich die Werte meiner Durchschnittsgeschwindigkeit. Sie lässt Rückschlüsse auf meine Fitness zu. Zum Anfang eines Jahres ist sie zum Beispiel drei bis vier Stundenkilometer unter dem Level wie in den Sommermonaten. Dabei fahre ich im Winter ja auch sehr viel mit dem Rad.

Jedenfalls habe ich Touren, die fahre ich unter rein sportlichen Gesichtspunkten. Da peile ich schon mal den persönlichen Rekord für die längste Strecke an einem Tag, für den schnellsten Kilometer „ever“ an. Oder versuche die Bestzeit meiner Haus- und Hof-Runde zu toppen und gebe dabei Vollgas. Genauso möchte ich manchmal den Berg vor der Haustür schneller bezwingen als beim letzten Mal. Und da genau liegt der Unterschied zwischen fast schon krankhaften Zwang alles an Zahlenwerten zu toppen was geht und einfachem Radfahren. MANCHMAL gehe ich sportlich ans Eingemachte, um mich auszupowern weil ich gerade Bock drauf habe. Und manchmal, eher meistens, radel ich einfach damit ich in der Natur abschalten, von der Landschaft etwas sehen kann und viele Dinge erlebe, sehe und fühle, die ich z.B. mit dem Auto niemals so intensiv wahrnehmen könnte. Ein gesunder Mix aus sportlicher Herausforderung und entspannendem Entdeckertums der Landschaft und der Region beim Radfahren.

„Natürlich macht Leistung Spaß, auch stolz und zufrieden. 190 Kilometer an einem Tag ist schon cool für mich, aber wir sollten aufpassen, das wir uns nicht zu sehr  einer Diktatur der Zahlen ausliefern.“ Marius R.

Manchmal wünschte auch ich mir das Radfahren einfach nur puristisch wäre, man sich einfach auf den Sattel schwingt und losfährt. Sonst nichts. Heute muss erst das Smartphone mit der Aufnahme gestartet und das Navi bequemt werden. Ich glaube, das man sich immer vor Augen halten sollte das Zahlen und Statistiken nicht alles sind. Sie können zwar ein netter Begleiter sein, dürfen aber nicht zur Obsession werden. Es gibt wichtigeres im Leben als irgendwelchen Rekorden hinterher zu fahren, von denen die wenigsten wissen das sie überhaupt existieren.

Blogverzeichnis
TopBlogs.de das Original - Blogverzeichnis | Blog Top Liste

Paperblog
Blogverzeichnis

Subscribe in a reader

# 02.05.2017

Ouuuuuuuh…ist schon länger her das ich etwas ins Logbuch geschrieben habe wie es mir scheint. Doch, und da kann ich beruhigen, das war nicht das Ende, sondern erst der Anfang! Klingt irgendwie episch, oder? Na gut, jedenfalls die Einleitung hätte ich schon mal. Und einiges ist ja schon passiert in den letzten Wochen. Halt wieder die berühmten Kleinigkeiten die einem beim tagtäglichen Radfahren so passieren.

Da wäre zum einen die Zirkusnummer mit der Ratte zu nennen. Ratte??? Ja, ihr habt richtig gelesen. Wie im Zirkus halt. So mit Todessprung durch den brennenden Reifen. Bei einer Geschwindigkeit in der Dämmerung von mir und meinem Rad leicht bergab von rund 25 km/h und einem von der Ratte schlecht getimten Sprung aus dem Gebüsch mitten durch das Vorderrad! Ok, das mit dem brennenden Reifen ist vielleicht übertrieben, doch manchmal fahre auch ich einen  heißen Reifen. Könnte man sagen. Jedenfalls sollte die Ratte noch an ihrer Performance arbeiten, denn das war ja wohl nichts! Außer mich zu Tode zu erschrecken und sich selber den Schwanz zu verstümmeln hat es nichts gebracht! Dieses olle Biest, dieses! Selbst schuld sag‘ ich da! Aber mal ernsthaft. Ich kann froh sein das nicht mehr passiert ist. An meinem Fahrrad – in dem Fall meinem E-Bike – ist alles in Ordnung. Zum Glück, denn…

…an meinem neuen ROSE-Bike hatte ich schon einen Schadensfall zu reklamieren. Ein kaputter Freilauf sorgte für das vorzeitige Ende einer schönen Radtour. Trotzdem folgt der Bericht dazu später noch! Jedenfalls war die Situation recht unangenehm, denn mir saß eine nicht einzuschätzende Drecks-Töle im Nacken just in dem Moment wo die Kette absprang. Ein wenig Panik hatte ich in dem Moment ja ehrlicher Weise schon. Aber der Köter ließ von mir ebenso schnell wieder ab, wie er angeschossenen kam. Ein lautes und böses Hinterher-Kläffen konnte er sich aber nicht verkneifen. So stand ich da, gestrandet in der Pampa. Keine Ahnung was da gerade denn nun mit dem Fahrrad passiert war. Öl verschmiert wußte ich mir nur noch per facebook-Gruppe weiterzuhelfen. Die Tipps und Vorschläge kamen auch in Lichtgeschwindigkeit. DANKE also noch mal an euch für die tolle Unterstützung wenn ihr das hier lesen solltet! Nur geholfen hat es in dem Moment leider nicht, da ich dann doch feststellen musste, das ich meinen Werkzeugwagen gar nicht angekoppelt hatte. So kam nach einiger Zeit dann mein persönlicher Hol- und Bringdienst. Und nur einen Tag später wurde ich dann bei ROSE vorstellig. Und, das muss man nun mal so sagen, die Jungs vom Service waren sehr, sehr zuvorkommend, obwohl ich keinen Termin hatte und der Laden voll war. Fand ich super als sie mir alles wieder neu einstellten und ich das Rad direkt wieder mitnehmen konnte!

Zu Hause am darauf folgenden Wochenende flog mir die Kette aber dann trotzdem wieder bei relaxten 10 km/h ab! Natürlich war ich in dem Moment bedient als ich drei Kilometer nach Hause schieben musste. Der Telefon-Support bei ROSE war aber ebenfalls 1a und so wurde vereinbart das Bike noch einmal zu checken und dabei auch direkt die erste Inspektion zu machen. Und da kam dann auch zu Tage, das der Freilauf einfach defekt war. Da kann ROSE natürlich nichts dafür. Ein neuer Freilauf wurde eingebaut und jetzt sollte auch alles in Ordnung sein. Wie oft geht denn auch ein Freilauf nach rund 900 Kilometern kaputt? Gibt es dazu eigentlich irgendwelche Erhebungen??? Grübel… Auch wenn das ganze etwas ärgerlich war, der Service bei ROSE war klasse, und ganz nebenbei habe ich jetzt eine schöne pfeffrige Überraschung für den nächsten Aggro-Köter am Fahrrad hängen…

Ja, und einen neuen, netten und schönen Hot-Spot als Blogger habe ich jetzt auch gefunden. Das Radcafé Radmosphäre am Niederfeldsee und am Radschnellweg RS1 ist einfach ideal für mich. Ich habe ja bereits über die Eröffnung geschrieben und mittlerweile war ich schon öfters da. Ob vor der Arbeit, nach der Arbeit, zwischendurch, am Wochenende, mit Family oder ohne…es ist dort jedesmal sehr angenehm. Man trifft andere Radler, hält schon mal das ein oder andere Quätschchen mit Holger, dem Cheffe des Cafés und speist dabei äußerst leckeren Kuchen, noch leckeres Eis und nochnoch leckerleckeren alkoholfreien Gerstensaft um dann anschließend alles wieder auf dem Radschnellweg abzutrainieren. Um es mal so zu sagen: da kann man es aushalten.

Also, vielleicht sieht man sich ja mal dort. Ist einen Abstecher auf einer Fahrradtour allemal wert. Herzlich willkommen dann in Essen!

zum Logbuch

Blogverzeichnis
TopBlogs.de das Original - Blogverzeichnis | Blog Top Liste

Paperblog
Blogverzeichnis

Subscribe in a reader

INFO: eBike Festival in Dortmund

Momentan ist fast jedes Wochenende woanders eine Veranstaltung rund um das Fahrrad, man kommt schon bald gar nicht mehr hinterher. Heute habe ich mich deswegen abermals auf den Weg gemacht um das E-Bike Festival in Dortmund zu besuchen. Das fand nun zum zweiten Mal direkt in der Dortmunder Innenstadt statt, genau wie im letzten Jahr. Zahlreiche Aussteller waren wieder vor Ort und zeigten ihre Lösungen für die moderne e-Mobility. Man hatte natürlich bei so ziemlich jeden Aussteller zahlreiche Möglichkeiten E-Bikes und Pedelecs ausführlich zu testen. Selbst ein Mountain-Parcours wurde dazu aufgeschüttet. Doch als ich dort stand war nicht wirklich viel los. Auffällig auch an vielen anderen Ständen. Im Gegensatz zum letzten Jahr. Vielleicht lag es auch am Wetter, das gestern und heute Morgen die Temperaturen noch im einstelligen Plus-Bereich lagen. Für den Sonntag sind aber wesentlich höhere Temperaturen angesagt und das Bild kann sich noch ändern. Manche Aussteller – keine Namen – sahen aber eher lustlos und unmotiviert aus und kümmerten sich nicht um vorhandene Besucher. Das fand ich etwas schade. Trotzdem überwogen die positiven Seiten des Events. Wer Infos brauchte für den Kauf eines E-Bikes war hier ganz gut aufgehoben. Und ein paar Fotos gibt es hier in der Galerie zu bestaunen.


Blogger United
Blogverzeichnis
TopBlogs.de das Original - Blogverzeichnis | Blog Top Liste

Paperblog
Blogverzeichnis

Subscribe in a reader

MOMENTE: Die CYCLINGWORLD in Düsseldorf erfüllt alle Erwartungen

Und ich glaube, das ist nicht nur mein Empfinden! Zwei Tage Messe in einer stimmungsvollen Location und draußen auf dem Testparcours mit Sonnenschein bestes Wetter. Radlerherz, was willst du mehr? Wer das Areal Böhler in Düsseldorf noch nicht kannte, dem wurde direkt beim Betreten der alten Schmiedehalle direkt vor Augen geführt das dies keine normale Radmesse wird. Schon im Vorfeld wurde klar, das bei den angesagten Ausstellern eine tolle Bandbreite gezeigt werden musste. Da fällt mein Resumé dann auch sehr positiv aus!  Auch im Gespräch mit diversen Besuchern und Ausstellern habe ich gemerkt, das hier die Stimmung ebenfalls durchweg positiv war. Anders kann man das nicht beschreiben.

Cyclingworld,Fahrrad,Messe,Düsseldorf,bikingtom

Fred Feuerstein lässt grüßen…

 Direkt am Eingang gab es schon die ersten Kuriositäten oder auch „Bike Art“ zu bestaunen. Ein Fahrrad in Fred Feuerstein-Manier aus Holz sieht man auch nicht alle Tage. Ein anderer Künstler, Axel Nass, hatte ebenfalls einige spannende mögliche und unmögliche – im positiven Sinne – Fahrräder mitgebracht. Da konnte man schon staunen was er an Kreativität an den Tag legt!

Cyclingworld,Fahrrad,Messe,Düsseldorf,bikingtom

„Bike Art“ von Axel Nass

 Die edle englische Radmanufaktur „The Light Blue“ aus Cambridge – gegründet im Jahre 1895 und noch immer in Familienbesitz – zeigte einige formschöne Modern Bikes und Retro-Räder. Viele kleine Details machen diese Bikes aus. Und mit Stolz wird so das Wappen der Marke am Steuerrohr getragen. Da kann ich echt noch mal ins Grübeln kommen um mir nicht doch noch sein hervorragendes Rad zuzulegen…leider bin ich nicht Dagobert Duck!

Cyclingworld,Fahrrad,Messe,Düsseldorf,bikingtom

Praktisches Cargo-Bike von Dolly

 Der nächste Stand war der von Dolly. Thema hier waren Cargo-Bikes. Ein Rad gab es mit speziellem Aufbau, das eher für Kleinbetriebe gedacht ist. In der großen Kiste kann man allerhand Werkzeug verstauen und ist in der Großstadt als Handwerker mit Sicherheit sehr mobil. Tolle Sache. Die anderen Cargo-Bikes waren für Familien gedacht. Die formschöne Wanne kann man mit allerlei Zubehör ausstatten wie zum Beispiel Sitzbank, Maxi Cosi Halterung und Regendach. Dazu gibt es die Wanne in zwölf Farben. Das ganze wird ausgestattet mit dem E-Volt System für Vorderradmotoren. Mich hat aber eher der leicht zu handhabende PENDIX-Mittel-Motor überzeugt. Er bietet eine Unterstützung in drei Stufen und hatte in der  Ausstattung vor Ort eine Akkuleistung von 300 Wh und einer Reichweite von ungefähr 50 – 80 Kilometern. Eine größere Kapazität wird aber demnächst verfügbar sein! Das Gespräch mit dem Aussteller war sehr angenehm, informativ und interessant. Super!

Cyclingworld,Fahrrad,Messe,Düsseldorf,bikingtom

Charakter durch tolle Farben bei SWETT

 Aber das war es ehrlich gesagt überall. Egal mit wem man ins Gespräch kam, alle waren ganz entspannt und freundlich. Keiner verfiel in Hektik, jeder nahm sich viel Zeit für meine Fragen. Genauso am Stand von SWETT – Custom Cycles aus den Niederlanden wo ich mit dem Gründer Peter-Paul über den tollen individuellen Charakter seiner Räder fachsimpelte. Die Räder haben Stil, sind unverwechselbar und die Lackierung ist in allen erdenklichen Wunsch-Farben möglich. Wobei dort mit viel Liebe zum Detail gearbeitet wird. So standen hier sechs Bikes mit dem komplett gleichen Rahmen, doch  allein durch die filigrane Lackierung stellte jedes Rad ein Höchstmaß an Individualität dar! Eine tolle Sache! Am Ende bekam ich dann noch eine coole Bierflasche der hauseigenen Marke mit auf den Weg. Vielen Dank also nochmal.

Cyclingworld,Fahrrad,Messe,Düsseldorf,bikingtom

Hauseigenes Bier im Flaschenhalter!

 Spannend war auch der Stand von hinterher. Fahrradanhänger für so ziemlich jeden Bedarf bietet dieses Münchener Unternehmen an. Die pfiffigen Detaillösungen haben schon so manche Fachjury überzeugt und so wurden schon etliche Preise eingeheimst. Auch Prototypen für kommende Anhänger wurden mir dort gezeigt. Ich kann nur sagen, die Jungs sind echt erfinderisch was Lösungsansätze und Details angeht. Produziert werden die Anhänger übrigens fast ausschließlich regional. Wer also jemals an eine Anschaffung eines Fahrradanhängers gedacht hat, der sollte sich mal auf deren Homepage umschauen. Da findet sich sogar als – leider – Einzelstück ein transportabler Kickertisch! Schon krass!

Cyclingworld,Fahrrad,Messe,Düsseldorf,bikingtom

Durchdachte Fahrradanhänger von hinterher


Cyclingworld,Fahrrad,Messe,Düsseldorf,bikingtom

Das alles in den verschiedensten Größen!

 Eine Reise zurück in die Zeit gab es auch. Das Deutsche Fahrradmuseum präsentierte passend zum Thema „200 Jahre Fahrrad“ einmal mehr allerlei Schätze längst vergangener Tage. Ob ein altes Hochrad, ein Fahrrad aus Holz oder betagte Räder von Opel und Peugeot,  allesamt zogen sie erstaunte Blicke auf sich. Und zum ausprobieren gab es dort auch einige Stücke. Darunter ebenfalls für Mutige ein Hochrad!

Cyclingworld,Fahrrad,Messe,Düsseldorf,bikingtom

Hochrad aus der Ausstellung des Deutschen Fahrradmuseums

Angesagt scheint das Thema „Retro“ und „Vintage“ zu sein. Es waren einige Aussteller da, darunter auch Upcycles, die außergewöhnliche Räder dieser Gattung präsentierten. Ob nur auf „alt“ gemacht oder mit viel Detailverliebtheit wieder aufbereitet – ich fand dies unheimlich Interessant. Keine Fahrräder von der Stange, sondern jedes ausgestattet mit dem Charme alter Zeiten. Das kam gut an beim Besucherpublikum.

Cyclingworld,Fahrrad,Messe,Düsseldorf,bikingtom

Wenn das mal nicht cool ist!

 Große Beliebtheit konnte ich auch den Fatbikes und Beachcruisern bescheinigen. Mit verschiedenen e-Motoren angetrieben und individuellem Design konzipiert, gab es hier eine ganze Menge zu bestaunen. Wattitud aus Belgien hatte eine ordentliche Vielfalt vor Ort. Das Klapprad e-Bob mit seinen breiten Schluffen war sehr beliebt auf dem Testparcours. Das Unternehmen zeigte aber auch seine Oldschool-Bikes, die schon stark an klassische Motorräder erinnerten. Die Räder sollen Spaß machen und wenn man in die Gesichter der Leute schaute, die diese Bikes getestet haben, taten sie es auch. Aber auch Ruff Cycle zeigte solche Räder, die vom Fahrverhalten her schon fast einer echten Harley Davidson nahekommen! Im höherpreisigen Segment vertreten bekommt man hier ein Bike mit Mittelmotor von Bosch, das zwar eine Nische besetzt, aber definitiv seine Liebhaber finden wird!

Cyclingworld,Fahrrad,Messe,Düsseldorf,bikingtom

Vielseitige Auswahlmöglichkeiten was die Farben angeht bei WATTITUD


Cyclingworld,Fahrrad,Messe,Düsseldorf,bikingtom

Krasses e-Bike von RUFF CYCLES. Schon eher Motorrrad als Fahrrad!

 Möglichkeiten mal nach der ganzen Zeit eine Pause einzulegen gab es natürlich auch. Die kleinen Oasen in der Mitte und an der Seite der Halle boten eine gute Gelegenheit um einmal zu verschnaufen und zu sich zu stärken um sich dann um so mehr wieder ins Getümmel zu stürzen. Die Preise dort kamen allerdings auch von einem anderen Stern…

Cyclingworld,Fahrrad,Messe,Düsseldorf,bikingtom

Have a break


Cyclingworld,Fahrrad,Messe,Düsseldorf,bikingtom

Umlagert – der Stand von COBI

 Der Stand von COBI war dann auch mein nächster Halt. Sogar Carsten Lindstedt, der Co-Founder der Firma, war vor Ort und musste zahlreiche Fragen der Besucher beantworten. So dann auch meine. Endlich lernte man sich mal persönlich kennen! Ein wirklich interessantes und nettes Gespräch! Carsten zeigte mir dann auch im Dashboard – also dem Homescreen der COBI-App – was schon bald für die User zur Verfügung stehen wird. Der Fitness-Bereich, der bisher eher noch ein Schattendasein geführt hat, wird endlich enorm aufgewertet und viele Fitnessfunktionen wie zum Beispiel Herz- und Trittfrequenz, Durchschnittswerte oder sogar eventuell die erzeugte Watt-Anzahl werden dann verfügbar sein sowie benutzerfreundlich dargestellt werden. Doch Achtung: die finale Fassung muss das noch nicht sein, Änderungen und weitere Funktionen sind durchaus noch möglich! Stichwort: Individualisierung! Das klang alles sehr spannend! Auch Heiko Schweickhardt, ebenfalls Co-Founder und Chef der Software-Entwicklung,  war am Stand und plauderte ein wenig aus dem Nähkästchen und hörte sich meine Meinung und Eindrücke gerne an. Es hat mir dort wirklich sehr viel Spaß gemacht. Zu sehen wie enthusiastisch die Jungs von „ihrem“ Produkt erzählen war schon schön zu erleben. Wer meinen Blog verfolgt, der weiß das ich schon einige Artikel zu COBI geschrieben habe. Auch weiterhin werde ich diese Geschichte mit Interesse verfolgen!

Cyclingworld,Fahrrad,Messe,Düsseldorf,bikingtom

So oder ähnlich wird es bald im Fitness-Bereich der App aussehen…


Cyclingworld,Fahrrad,Messe,Düsseldorf,bikingtom

Carsten Lindstedt beantwortet Fragen der Kunden

 Einen kleinen, unscheinbaren Stand gab es bei URBAM Bike. Fahrräder aus Bambus, dem ein oder anderen wird das schon mal zu Gehör gekommen sein. Hier fiel mir direkt das Modell „Single Speed/ Fixie“ auf. Durch seinen filigranen, nach vorne geführten Lenker und seinen pechschwarzen Felgen und Pneus ein echter Hingucker. Ein sehr nettes Gespräch entwickelte sich hier. Eine Frage die immer wieder auftaucht ist natürlich die der Haltbarkeit. Doch die Bikes sind wirklich vergleichbar mit der Stabilität von Stahl und Aluminium! Unabhängige Tests haben das bereits erwiesen! Doch der Vorteil ist hier, das der Bambus hier die Fahrt über Unebenheiten auf natürliche Art und Weise dämpft und so ein komfortables Radfahren ermöglicht. Außerdem ist der Rahmen dazu sehr leicht. Der ökologische Aspekt ist auch nicht von der Hand zu weisen. Bambus wächst 3-5 Jahre, Holz zum Beispiel braucht 20-25 Jahre um nachzuwachsen! Interessant ist, das gar nicht nachgepflanzt werden muss, dank der Wurzelstruktur dieser Pflanze! Jedenfalls finde ich diese Räder phänomenal. Eine Proberunde auf dem Fixie beeindruckte mich sehr! Irre finde ich, das die Bambusrohre mit Hilfe eines Verbundwerkstoffes aus Hanffasern verbunden werden und es keinerlei Einschränkungen gibt. Schön sieht es dazu noch aus! URBAM bietet zum Fixie noch den sogenannten Premium Commuter mit 8-Gang oder MTB-Schaltsystem. Ein perfektes Pendler-Rad! Das hat mir sehr gut gefallen! Tolle Sache!

Cyclingworld,Fahrrad,Messe,Düsseldorf,bikingtom

Wunderschöne Bikes aus Bambus von URBAM

 Fixies gab es auch aus den USA zu bestaunen. Die Marke PURE FIX CYCLES aus Los Angeles hat nun auch den deutschen Markt ins Auge gefasst und bietet minimalistische, aber wunderbar designte Bikes an. Dazu gibt es viele Farbvarianten. Die Bikes der Glow Series leuchten sogar bei Nacht! Cool! Und selbst an Fixies für Kids wurde gedacht. Typisch USA wie ich finde. Auch hier am Stand gab es ein nettes Gespräch auf Englisch. So erfuhr ich, das die Europazentrale nun in den Niederlanden beheimatet ist und das verschicken der Bikes mit dem Paketdienst nach Deutschland mit knapp 50€ doch noch relativ human ist. Wer auf puristische Bikes abfährt, der scheint hier gut aufgehoben zu sein. In den USA ist die Marke jedenfalls sehr populär.

Cyclingworld,Fahrrad,Messe,Düsseldorf,bikingtom

Minimalistisch und cool, die Bikes von PURE FIXIE aus Los Angeles

 Nun noch einmal zurück zum Thema Cargo-Bikes. Die französische Marke DOUZE Cycles zeigte ihr Konzept eines solchen Bikes. Dazu habe ich hier mal ein kleines Video eingestellt wie pfiffig hier an praktikablen Lösungen gedacht wurde. Die Leute an diesem Stand waren ebenfalls sehr freundlich, auch wenn der Mischmasch aus englischer und französischer Sprache schon lustig war. Jedenfalls bietet die innovative Seilzuglenkung einen Einschlag der Gabel von 75°. Dazu kann man das Rad in wenigen Augenblicken in zwei Hälften teilen und somit auch im Auto transportieren! Die Ladefläche des Cargo-Bikes gibt es in drei verschiedenen Längen, 8(!) verschiedene Antriebe stehen zur Auswahl und das Ganze garniert mit äußerst praktischem Zubehör wie verschiedenen Wannen und Kisten. Je nach Bedarf. Getestet habe ich zwei Bikes der Marke. Beide mit Elektro-Antrieb. Und ich muss gestehen, ich war wirklich begeistert. Das Fahrverhalten ist ziemlich ähnlich wenn nicht genauso wie bei einem normalen Fahrrad. Die Beschleunigung war flott, das Kurvenverhalten völlig unproblematisch. Ein gelungenes, praktikables und durchdachtes Cargo-Bike. Käme bei mir schon ganz weit vorne auf die Liste!

Cyclingworld,Fahrrad,Messe,Düsseldorf,bikingtom

Eine Variante des Cargo-Bikes von DOUZE Cycles

 Apropos Cargo-Bikes. Ein weiteres habe ich noch getestet. Ein ziemlich extremes großes. Das YUBA Mundo V5 ist ein echtes Schwergewicht. Der Gepäckträger verträgt satte 200 kg(!), bietet Kindersitzbank, man kann damit durch ein ausgeklügeltes System ein anderes Fahrrad richtig abschleppen (!), es gibt den BionX Motor optional (getestet in dieser Version) und noch allerlei anderes Zubehör. Entweder ist das eine richtige Familienkutsche oder man kann mit Aufbauten zum Beispiel daraus einen Verkaufsstand machen. Alles ist möglich. Das fand ich sehr interessant. Zwar muss man sich zuerst an das anfangs schwammige Gefühl auf den ersten Metern gewöhnen, doch je schneller man wird, desto sicherer wird das Handling. Tolles Konzept.

Cyclingworld,Fahrrad,Messe,Düsseldorf,bikingtom

Stechen aus der Masse heraus, sind schick…


Cyclingworld,Fahrrad,Messe,Düsseldorf,bikingtom

…und fahren sich sehr gut! E-Bikes der Marke ELBY!

 Das Testen diverser Bikes war an beiden Tagen möglich und wurde bei dem tollen Wetter sehr gut angenommen. Ich denke, die Aussteller werden zufrieden sein. Ich auch, denn ich konnte so ein paar wirklich interessante Fahrräder und E-Bikes ausprobieren. Darunter das ELBY, welches in Kanada und den USA zuerst im Jahre 2015 an den Start gegangen ist. Durch sein innovatives Design sticht es aus der Masse an E-Bikes positiv heraus. Konzipiert für Leute zwischen 1,50 und 2 Metern kann es somit jeder problemlos fahren. Angetrieben durch den BionX D-Motor lässt es sich flott und äußerst komfortabel fahren und soll eine Reichweite von rund 135 km erreichen. Eine Schaltung ist dabei nicht vorgesehen, das Rad ist als Singlespeed ausgelegt. Der absolut lautlose Antrieb macht richtig Spaß. Das Display des BionX ist gut ablesbar, kann aber sogar mit einem Smartphone und der Elby App ersetzt werden. Klasse Detail. Erhältlich ist das Elby in 5 Farben. Allesamt waren sie vor Ort und alle sahen sie wirklich toll in ihrem Farbton aus. Besonders das schwarze Modell mit den blauen Schriftzügen fand ich ansprechend. Übrigens hat das Elby bei der Eurobike sogar einen Award gewonnen! Mir hat dieses E-Bike sehr gut gefallen.

Cyclingworld,Fahrrad,Messe,Düsseldorf,bikingtom

Schützen und sehen gut aus diese MELON Helme

 Ihr seht schon, es gab eine Menge auf der CYCLINGWORLD zu bestaunen. Zubehör gab es natürlich auch. Händler, die aus gebrauchten Fahrradschläuchen Blumenvasen oder Portemonnaise machen oder auch Aussteller, die ihre kreativen Helme zeigten wie zum Beispiel Melon aus – hey, meiner Heimatstadt Essen! Buntes, auffälliges oder aber auch dezenteres Design zeichnen die Helme aus. Eingeheimst wurde auch hier schon ein Eurobike Award sowie ein red dot Award. Cooles Aussehen im urbanen Dschungel, prima Sache. Auch ich habe nun einen Helm der Marke auf meinem Radar. Verraten tue ich aber noch nicht welcher es wird!

Cyclingworld,Fahrrad,Messe,Düsseldorf,bikingtom

Anders. Die Bikes von YouMo!


Cyclingworld,Fahrrad,Messe,Düsseldorf,bikingtom

Schon mal die Tour de France geradelt?

 Desweiteren gab es Filmvorführungen von den Hardbreakers und von Pedelec Adventures sowie Radsportnostalgie mit „Vive le Tour“ aus dem Jahre 1962! Das Cycle Cafe war vor Ort und präsentierte ihr Ladies-Team, UPS stellte sein Lastenfahrrad vor, welches auf den letzten Kilometern zum Kunden zum Einsatz kommen wird und so für eine spürbare Entlastung der Straßen sorgen wird. UPS gibt dahingehend ordentlich Gas. Man kann da nur auf Unterstützung von Städten und Kommunen hoffen. Koga und ROSE waren auch da und zeigten ihr Produktfolio. GIANT ließ auch seine Räder vom Publikum testen und draußen vor dem Eingang konnte man mit dem Rennrad auf der Rolle und einer VR-Brille Streckenabschnitte der Tour de France nachfahren. Der Start der Tour findet dieses Jahr nämlich übrigens in Düsseldorf statt.  Eine witzige Geschichte gibt es von der noch jungen Firma YOUMO erzählen. Davon wird es aber demnächst noch mal einen gesonderten Artikel geben! Toll fand ich, das ich endlich mal das Textil-Schloss von Tex-Lock in der Hand halten konnte. Vor kurzem hatte ich ja noch über die mittlerweile sehr erfolgreiche Kickstarter-Kampagne und dem raffinierten Schloss des Start-Ups berichtet. Ich muss sagen, das Schloss hat mich vom Design und vom Gewicht her sehr beeindruckt. Es gab noch so viel mehr zu bestaunen, doch das wird langsam zuviel dies alles aufzuzählen. Deshalb schaut doch einfach mal hier in die Fotogalerie rein, dort findet ihr noch mehr Fotos mit Eindrücken von der CYCLINGWORLD! Und wer noch auf bewegte Bilder steht, kann auch einmal auf meinem youTube-Kanal gucken!

Cyclingworld,Fahrrad,Messe,Düsseldorf,bikingtom

Sooooo viel gab es auf der Messe zu bestaunen und auszuprobieren!

Mein persönliches FAZIT der ersten Ausgabe der gut besuchten CYCLINGWORLD ist durchweg positiv und erfüllt alle meine Erwartungen! Im Gespräch mit Besuchern war immer wieder zu hören, das die Messe eine „relativ kleine“, aber äußerst feine Ausstellung darstellte. Die Leute waren schlicht begeistert. Ein Händler sagte mir sogar, das sie ihm sogar besser gefiel als die Berliner Fahrradschau Anfang März diesen Jahres. Das kann ich nicht beurteilen weil ich nicht da war, aber die CYCLINGWORLD hat mir ein ungemein breites Spektrum rund um das Thema Fahrrad, Radfahren und Radkultur geboten. Die Macher der Messe, Stefan Maly und Thorsten Abels, bewiesen ein feines Gespür für die Auswahl an Ausstellern und dem Programm. Großes Thema schien für mich die Individualität zu sein. Die Leuten wollen sich mit ihren Rädern von der Masse abheben, einzigartig sein. Hier bekamen sie Anregungen dafür. Retro und Vintage ist nach wie vor beliebt und fand reges Interesse. Außerdem schliesst dies nicht den e-Mobility-Bereich aus wie man hier deutlich sehen konnte! Im Gegenteil. Eine rundherum gelungene Ausstellung wie ich finde. Man darf gespannt sein was die beiden nächstes Jahr aus den Hut zaubern werden…es wird garantiert wieder spannend!

Blogger United
Blogverzeichnis
TopBlogs.de das Original - Blogverzeichnis | Blog Top Liste

Paperblog
Blogverzeichnis

Subscribe in a reader