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MOMENTE

Geschafft – die Ruhr2Northsea-Challenge

Yes, I did it. 300 Kilometer von Duisburg bis rauf zur Nordsee nach Bensersiel. An einem Tag. Wie bekloppt muss man eigentlich sein? Wahrscheinlich hat sich das auch der ein oder andere der über 700 Teilnehmer gedacht. Und trotzdem standen wir alle zusammen morgens um 4:30 Uhr am Start am Wedau-Stadion. Voller Motivation, manche bestimmt auch mit ordentlichem Ehrgeiz. Mein bikingtom-Team bestand aus vier Personen. Jule, Christian, Mattes und mir. Erstere beide für die Rennradstrecke gemeldet, Mattes und ich für die Trekkingstrecke. Wobei wir dann feststellen mussten, das da so gut wie keine Unterschiede waren. 

 

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Mein bikingtom-Team vor dem Start!

 

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Beim Start um 4:30 in der Früh und sehr kühlen Temperaturen.

 

Jedenfalls gingen wir mit guter Laune bei kühlen 10 Grad auf die Piste. Das hatten wir uns zwar etwas anders vorgestellt, gerade weil ja auch Sommeranfang war, aber das kann man sich ja leider nicht aussuchen. So rollten wir wunderbar nach kurzen Start-Intervallen durch die leeren Straßen Duisburgs. Die ersten Kreuzungen waren noch mit Streckenposten versehen, doch schon bald waren wir in der Hinsicht auf uns allein gestellt. 

Das Feld blieb zunächst relativ dicht beieinander und entzerrte sich nur durch kleine oder größere Gruppen. Das Tempo war flott, an die 30 km/h waren kein Problem. Schnell fanden wir eine gute Gruppe mit gleichmäßigem Tempo, der wir uns anschlossen. Die Strecke war gut und machte Spaß zu fahren. Gerade der Abschnitt zwischen Hünxe, Schermbeck und Raesfeld, wo es den ersten kurzen Stopp gab. Doch kurze vorher bemerkte ich meine rechte Wade, die Anstalten machte für einen Krampf! Ich war überrascht, schließlich war die Anstrengung bisher gering gewesen und hatte auch Tage zuvor damit begonnen Magnesium-Stick zu nehmen. Das hatte ich noch nie. Der Gedanke, noch weitere 250 Kilometer damit zu fahren, beunruhigte mich doch ein wenig. Ich war froh, das wir kurz darauf zum ersten Stopp kamen. Am Schloss Raesfeld packten wir eben ein paar Energy-Riegel ein, tranken einen Schluck und schon ging es weiter.

 

„Ok, muss ich halt ein bisschen gegenhalten!“

 

Vorsichtig wegen der Wade, aber voller Tatendrang fuhren wir mit den Rädern flott weiter. Immer in Sichtweite waren irgendwelche Teilnehmer und Gruppen. Das Feld blieb also doch länger zusammen als gedacht. Und auch Jule und Christian waren noch immer irgendwo in der Nähe. Wir passierten Borken und bekamen ungefähr ab Südlohn einen kleinen Vorgeschmack auf das, was nun ein ständiger, unbequemer Begleiter der R2NSC sein würde. Der verdammte Wind. Zunächst nur in ein paar Böen spürbar, sollte er nun immer mehr Einfluss auf uns nehmen. Und das nicht zu knapp. Den Anflug von Krampf fuhr ich langsam, aber sicher raus.

 

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Kurzer Pausenstopp am Schloss Raesfeld.

 

„Ok“, dachte ich mir, „muss ich halt ein bisschen gegenhalten“. Klar kostete das etwas Kraft so gegen den Wind zu fahren, aber das war alles noch im Rahmen. Jule und Christian waren etwas schneller unterwegs und waren dann als erstes am 100-Kilometer-Stopp in Epe. Dort gab es ein Frühstück mit Brötchen, Marmelade, Wurst oder Käse. Dazu warme und kalte Getränke und die Möglichkeit, seine eigenen Trinkflaschen wieder aufzufüllen. Das tat gut und füllte die eigenen Energie-Reserven wieder ein wenig auf. Ein kleines Interview für den Veranstalter der Ruhr2Northsea-Challenge durfte ich dann auch noch geben. Noch ging es uns allen gut, das sollte schon irgendwie klappen. 

 

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Anstellen zum Frühstück in Epe.

 

Doch es wurde permanent anstrengender, der Kopf ging weiter runter um sich etwas besser gegen den Wind zu stemmen. Somit merkte ich zunächst auch gar nicht, das ich gar nicht mehr mitbekam, was es links und rechts der Straße zu sehen gab. Ich bekam immer mehr den Tunnelblick, fokussiert auf das Wesentliche. Ein weiteres, kleines Problem war, das ich es mit dem Crossbike doch schwerer hatte. Sobald der Wind kam, brach mein Tempo massiv ab. Ob ich wollte oder nicht. Mattes dagegen mit dem Rennrad hatte deutlich weniger zu kämpfen und konnte auch mal kurz laufenlassen. Ich dagegen musste permanent in die Pedale treten. Positiv aber war, das ich es geschafft hatte, meine Wade wieder hinzubekommen. Auf der gesamten Tour der R2NSC hatte ich damit keine Probleme mehr.

 

„Die Ortschaften bekam ich gar nicht mit, durch die wir fuhren!“

 

Der nächste Pausenstopp war in der Mühle Georgsdorf. Der Weg dahin war recht eintönig. Und durch meinen besagten Tunnelblick kann ich dazu kaum was sagen. Nur das der Wind permanent aus NW ins Gesicht pfiff und anfing so richtig zu nerven. Die Ortschaften bekam ich gar nicht mit, durch die wir fuhren. Um nicht ständig die Kilometer-Anzahl im Auge zu haben und mich selber  eventuell unnötig mürbe zu machen, hatte ich mein WAHOO so eingestellt, das ich nur die Navigation und Stundenkilometer-Anzeige zu sehen bekam. Das hat gut funktioniert und war auch für den Kopf eine gute Sache.

 

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Im eigens designten Trikot von Primal vor der Mühle in Georgsdorf.

 

In Georgsdorf schob ich mir kurz einen Buchweizenpfannenkuchen rein, füllte die Getränke auf und nach ein paar Minuten fuhren wir weiter. Jetzt wurden die Straßen noch öder. Endlos lang, immer direkt neben Hauptstraßen entlang. Von Trekking-Strecke keine Spur. Wo der Unterschied sein sollte war uns ein Rätsel. Teilweise fuhren wir auch auf der Straße anstatt auf dem begleitenden Radweg, weil der manchmal einfach zu schlecht zu fahren war. Das permanente Ankämpfen gegen den fiesen Wind wurde immer anstrengender und ich fluchte ein paar mal vor mir hin. Jule und Christian mussten mittlerweile schon ein ganzes Stück vor uns sein. Wir hatten uns schon eine Weile nicht mehr gesehen. Mattes und ich kämpften uns weiter voran. Und das war für mich zumindest immer mehr kräftezehrender.

Bei Kilometer 200 gab es dann in Neudersum das Mittagessen. Im Dorfkrug war es schon recht voll. Viel Gewusel drinnen und draußen. Die einen fuhren schon wieder los, andere kamen erst noch. Die Leute hatten ordentlich Hunger. Es gab Nudeln mit Bolognese, dazu ein Getränk nach Wahl. Das tat gut und war genau richtig. Mal etwas Warmes im Bauch zu haben. Und dazu ein leckeres alkoholfreies Weizen. Prima. So langsam konnte man die typischen isotonischen Getränke und die ganzen Energy-Riegel nämlich nicht mehr sehen. Trotzdem hatten wir uns damit die Flüssigkeitszufuhr bisher gut eingeteilt. Alles war im grünen Bereich. 

 

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Mittagessen nach 200 Kilometern.

 

Mächtig auf die Nerven ging mir weiter der Wind. Immer dieses Abreissen der Geschwindigkeit sobald er losprustete. Mattes zog mich das ein oder andere mal. Leider ging halt nicht mehr, ob ich wollte oder nicht. Ich musste immer treten, er konnte auch mal kurz rollen lassen. Das war ganz schön Arbeit, das muss ich zugeben. Aber auch Mattes musste zwischendurch mal ordentlich Luft holen.

 

„Aufgeben war niemals eine Option“

 

Die Gespräche wurden nun weniger, als es in Richtung Leer ging. Jeder war so ein bisschen mit sich selber beschäftigt. Als wir durch eine Ortschaft kamen, las ich schon komische Ortsnamen. Statt Brual las ich einfach BRUTAL. Irgendwie war das doch ein wenig Programm. Doch ich wollte das einfach an diesem Tag schaffen, selbst wenn ich mit nur einem Bein ankommen sollte, mein Wille war ungebrochen. Egal wie anstrengend es auch war. Aufgeben war niemals eine Option. So zermürbend der miese Gegenwind auch war, er würde mich nicht kleinkriegen. Das das wirklich Kraft kostete, konnte man sehen, nachdem wir die Ems überquert hatten und im Hafen von Leer vom Rad stiegen. Das hatte wohl was von zwei alten Opis, die irgendwie vom Rad steigen mussten. 

 

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Helden der Landstraße.

 

240 Kilometer standen hier bereits auf dem Tacho. Doch unser ehrgeiziges Ziel, die Ruhr2Northsea-Challenge zwischen 18 und 19 Uhr geschafft zu haben, war nicht mehr realisierbar. Ok, nicht schlimm. Ich gönnte mir eine Cola, saß zur Abwechslung mal zwei Minuten in einem Gartensessel ohne Bezug vor dem Pier23  – ich wußte gar nicht wie bequem das sein kann – und streckte die Füsse aus. Meine Knie spürte ich mittlerweile auch, das war ein wenig unangenehm. Da musste ich aber durch. Wir hielten uns aber nicht lange in Leer auf. Wir wollten jetzt unbedingt die letzten 60 Kilometer hinter uns bringen. Außerdem wurde es verdammt kalt, sobald wir standen. Also nichts wie rauf auf das Rad und weiter.

Für das mentale Wohlgefühl war die kommende Strecke weiterhin trostlos. Immer neben Hauptstraßen oder Bundesstraßen herzufahren ist nicht so prickelnd. Das permanente „Wuuussschh“ der vorbeiflitzenden Autos nervte mich irgendwann ganz schön. Das kann man versuchen auszublenden, aber irgendwie ist das Geräusch halt immer da. Ausgeblendet habe ich dann aber irgendwann zumindest innerlich die Strapazen mit diesem üblen Wind. Äußerlich wohl eher nicht. Egal. Mittlerweile hatten wir das Ziel vor Augen. Wir wollten einfach nur noch ankommen.

Die letzte Verpflegungsstation war in Aurich, bei der Wirtschaft „Ewige Lampe“. Mattes wollte eigentlich direkt weiter, aber ich musste ihn schon etwas bremsen. Den Gutschein auf ein kleines Motivationsgetränk wollte ich in den alten Gassen von Aurich doch mal eben noch einlösen. Wie eine Cola so motivieren kann. Denn die isotonischen Getränke konnte ich auch nicht mehr sehen. Schmecken taten die eine ganze Weile schon nicht mehr. Sie waren aber trotzdem eine große Hilfe.

Und auch die Sonne liess sich jetzt mal kurz blicken und schickte ein paar wärmende Strahlen hinunter. Zumindest solange, bis wir wieder auf freier Fläche waren und der Gegenwind uns wieder lachend ins Gesicht pfiff. Mittlerweile waren uns schon ein paar Teilnehmer wieder entgegen gekommen auf ihren Rädern. Das fand ich in dem Moment schon heftig. Wer weiß, was die noch vorhatten. Respekt.

Plötzlich sah es so aus, als ob wir wirklich komplett alleine unterwegs waren. Niemand, der irgendwo weit vorne oder hinten zu sehen war. Das roch nach falschem Weg, doch das Navi zeigte uns an, das wir richtig waren. So fuhren wir ausnahmsweise mal auf „normalen“ Nebenstraßen, wo mal kein Auto „WUUUSSSCH“ machte. Doch der Spaß war schnell vorbei, die Hauptstraße hatte uns bald schon wieder. Und die war auf den letzten Kilometern noch eintöniger als bisher. Vielleicht lag es auch daran, das wir es jetzt einfach nur so schnell wie möglich schaffen wollten. Das Tempo konnte ich jetzt auch noch wieder etwas steigern. Je näher wir zum Ziel kamen, desto kälter wurde der Wind, der direkt von der Küste blies. Wir erreichten Esens, durchquerten das Örtchen und jetzt war es nicht mehr weit. Nochmal kräftig in die Pedale treten, alles raushauen und erhobenen Hauptes ins Ziel einlaufen. 

 

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Das Ziel direkt vor Augen!

 

 

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Am Ende und am Ziel!

 

BÄÄÄM! Zwei, drei Leute standen zur Einfahrt am Hafen, jubelten uns zu. Unter der Einfahrt durch, um die Ecke und da waren wir. Applaus und Jubel von ein paar Menschen, die uns freundlich empfingen. Das wars. Das war das Ende. 303 Kilometer. An einem Tag. Da standen wir. Jule und Christian waren schon fast zwei Stunden vor uns da und waren schon geduscht und hatten sich frisch gemacht. Und uns fröstelte es direkt als wir müde vom Rad stiegen. Direkt am Wasser war der Wind unausstehlich. Wir wußten irgendwie nicht so recht wohin mit uns. Wir holten unsere Finisher-Unterlagen ab und hätten jetzt eigentlich in den extra aufgebauten Strandkörben sitzen können oder unser Abendessen vom Grill in Empfang nehmen und auf unsere Leistung anstossen können. Aber uns war einfach nur kalt. Ich klapperte sogar mit den Zähnen. Aber ich war glücklich.

 

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Am Schluss fehlte dann doch  etwas die Kraft das Rad  ordentlich zu stemmen 😉

 

Ich persönlich war also stolz auf meine Leistung. Ich habe eine solche Distanz noch nie gefahren. Ich musste erstmal durchatmen und Luft holen. Ein paar Sekunden hielt ich den Kopf auf dem Sattel gesenkt. Das war alles in allem ein tolles Erlebnis an diesem Tag. Die Organisation der Verpflegung war super gewesen. Die Abstände der Stationen gut gewählt. Das man aber zum Beispiel bei Kilometer 200 sein aufgegebenes Wechselzeug einfach wahlweise aus sämtlichen dort liegenden Gepäckstücken hätte nehmen können, trotz Kontrollkärtchen, war nicht so toll. Die teilweise öde Streckenführung auf dem letzten Drittel auch nicht. Aber ansonsten war das wirklich eine prima Veranstaltung. Für alle, die so etwas mal selber austesten möchten, kann ich das echt empfehlen.

Mit dem Gegenwind hatte ich sowieso nach der Wettervorhersage gerechnet. Der war verdammt nervend und kräftezehrend,  mehr aber als gedacht. Mit der Meinung  war ich nicht allein. Doch ich hab’s geschafft. Das wollte ich unbedingt. Klasse das auch meine Teammitglieder alle heil im Ziel angekommen sind. Ohne Verletzung und Pannen. Super!

Danke auch an meine Family, die im Begleitfahrzeug zu einigen Versorgungspunkten kamen und unvorteilhafte Aufnahmen knipsten. Vor allem das sie so einen Blödsinn überhaupt mitgemacht haben. Na, und zwischendurch dort auch mal zum Ende hin meine Knie versorgten. Pferdesalbe ist übrigens eine tolle Erfindung. Dank ebenso an den Veranstalter der Ruhr2Northsea-Challenge, der dieses Erlebnis überhaupt erst möglich gemacht hat und mich vorher auch mit dem Logo unterstützt hat, um dieses frei benutzen zu können. Das durfte ich dann auch für unsere hochwertigen Team-Trikots verwenden, die wir mit freundlicher Unterstützung von PRIMALEurope eigens für dieses Event designt bekommen haben. Vielen Dank.

Schon einen Tag später fühlte ich mich wieder sehr gut. Der Muskelkater kam nicht, die Knie spürte ich nur noch wenig. Die Schultern waren nur leicht verspannt, der Allerwerteste sagte gar nichts, alles soweit gut. Ob ich solche Geschichten noch einmal fahren würde? Nicht morgen und übermorgen, aber irgendwann kann ich mir das schon wieder vorstellen. 

Dann kann es ja nicht so schlimm gewesen sein, oder?   😉

10 Comments

  • goldregenfarben

    Gern noch mal ein „Hut ab“ an euch. Auf der Weihnachtswunschliste ist doch sicher Windkanal zum Trainieren, oder? 😉
    Ach ja, die gute alte Pferdesalbe, was sagte mir mal ein Pferdefreund? Wenn die für Pferde gut ist warum soll das nicht auch für Menschen gut sein?!

  • Heldenkurbel

    Na siehste, geht doch! Ich hatte die Strecke bei meiner Teilnahme 2016 gar nicht so eintönig in Erinnerung und auch nicht die nervenden Autos an den Straßen. War vermutlich im „Tunnel“. Ca. 200 Teilnehmer waren es damals. Ein Jahr später schon über 400 und jetzt 700! Kam es Dir denn (zu) voll vor an den Versorgungsstellen oder war es noch erträglich? Auf Deinen Bildern sieht es teils schon ganz schön wuselig aus.
    Viele Grüße aus Duisburg.
    Markus

    • bikingtom

      Ein bisschen wuselig war es schon, aber alles im Rahmen. Viel mehr sollten es aber nicht sein. Alles in allem war es unterm Strich eine tolle Tour. Natürlich gab es Straßen, die kaum befahren waren. Jeder nimmt das aber auch etwas anders wahr, denke ich.

  • alex

    Jo, dann mal Glückwunsch zum Sieg gegen den inneren Schweinehund ! Meine längste Nummer war 200+ am Tag. Auch da war es nach gut 70 Kilometern echt nervig. Mehr aber wegen der Streckenauscholderung. Wobei, eigentlich müßte man sagen, wegen den Nicht-Streckenausschilderung. In Salzkotten unserem Wendepunkt dann angekommen, fiel dann auch recht undiskutiert der Entschluss für die Rückfahrt. Abends dann unter der heißen Dusche, noch ein leckeres alkoholfreies Radler geschlürft und ab in die Federn. Ich glaube das ist es was man hinterher braucht.

  • Maik Wagner

    Glückwunsch zur geschafften Strecke! Und wenn Du vielleicht nochmal sowas machen willst, kann ich Dir nur die ERG2Nordsee-Tour (https://www.erg1900.de/rtfctf/erg2nordsee/) emfehlen, die ich mit organisiere. Von Langeweile kann keine Rede sein, wir fahren in der Gruppe, da ist immer jemand zum töttern. Und es ist klein und familiär, Du musst nicht mit 700 Anderen um die Verpflegung rangeln…

  • Marc Wolter

    Glückwunsch zu der Tour und die Überwindung des inneren Schweinehunds! In 2015 durfte ich auch mit einem tollen Team – den Ghostbikers (Gruß an Sascha) – starten … ein echtes Erlebnis. Teilnehmer „damals“ waren knapp über 100! Es folgte eine stetige Steigerung bis 700 in diesem Jahr. Das sind mir verbindlich zu viele Teilnehmer! Doch die Tour hat Ihren Charm dadurch nicht verloren, führt Sie doch gen Norden in die Weiten des Landes. Für 2019 werde ich mir die Tour einmal auf das Programm schreiben … warum nicht noch einmal, denn: es war und ist ein tolles Erlebnis und eine tollte Erfahrung! In diesem Sinne … fahrt stets vorsichtig! 🚴

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