MOMENTE: Jahresrückblick 2017

Nach Weihnachten und kurz vor Silvester wird es mal wieder Zeit für einen angemessenen Rückblick auf mein Fahrrad-Jahr 2017. Schließlich waren diese 12 Monate nicht ganz unerheblich für mich. Denn direkt zwei neue Fahrräder in einem Jahr zu kaufen ist für Otto-Normalverbraucher ja auch nicht selbstverständlich. Da habe ich diesmal wohl wirklich ein wenig Glück gehabt. Doch von Beginn an. Der Start ins Jahr 2017 war geprägt durch den Kauf meines neuen Trekking-Fahrrads von ROSE, dem Black-Creek-6! Nach wie vor bin ich hochzufrieden und es macht mir jedesmal eine Menge Spaß damit auf Tour zu gehen. Ob das große oder kleine Radtouren sind oder aber nur der Einkauf um die Ecke. Mein persönliches Anforderungsprofil an einem Trekking-Bike wurde perfekt erfüllt.

bikingtom,rosebikes,fahrrad

Definitiv ein Höhepunkt 2017, die Abholung meines Trekking-Bikes!

Passend dazu, als eines der Highlights, war natürlich dann auch wieder mein alljährlicher Radurlaub. Dieses mal im Saarland und der Region Lothringen. Das Wetter spielte wunderbar mit als es durch die teils ordentlich hügelige Landschaft ging. Ein reizvolles Fleckchen Erde in einer geschichtsträchtigen Region. Das Weltkulturerbe Völklinger Hütte im Saarland ist zum Beispiel sehr empfehlenswert! Und auch wenn es manchmal anstrengend war, so hat sich doch jede Erklimmung eines Hügels und jeder Höhenmeter gelohnt. Besonders gut hat mir die französische Seite gefallen. Der Charme der urigen Dörfer und die Blicke von den Hügelkuppen bis in die Nordvogesen hinein sind für jeden Radfahrer ein Höhepunkt einer Tour. Dazu kam ich mit netten Leuten ins Gespräch, die mir so einiges über alte Zeiten und deren Geschichte erzählten. Ich glaube, ein Fahrradfahrer wirkt auf die Menschen meist friedlich und freundlich und deshalb fällt es leichter miteinander ins Gespräch zu kommen. Ich empfinde das als äußerst angenehm. Passend dazu spielte das Wetter auch mit. Bis auf einen Tag mit Wolkenbildung gab es nichts an den Temperaturen und der Sonne auszusetzen. So gesehen war mein Radurlaub also ein voller Erfolg! Die Freude steigt schon für 2018! 

bikingtom,Lothringen,Fahrrad

Wer bekommt da keine Lust zu radeln? Mein Radurlaub 2017 in Lothringen war super!

Und wenn wir schon mal hier von Urlaub reden. Mein „richtiger“ Urlaub führte mich diesen Sommer an die Ostküste der USA. Ein unheimlich spannender Flecken Erde mit viel Geschichte. Zumindest haben die Amis es drauf das sehr gut und anschaulich zu erzählen und zu präsentieren. Jedenfalls hatte ich die Chance mit einem Instagram-Follower und Freund New York und Umgebung mit dem Fahrrad unsicher zu machen. Es war ein Traum und ein Heidenspaß. Ich hätte nicht gedacht das es so eine Riesengaudi ist durch die Straßen dieses Großstadtdschungels zu biken. Teilweise seperat geführte und getrennte Radwege lassen einen Manhattan hervorragend umrunden. Auch wenn es Monate später dort an einer Stelle einen Terroranschlag mit einem Lieferwagen gab, der es doch auf diese Bikeline geschafft hat und es Tote und Verletzte gab. Das ist zwar ein komisches Gefühl wenn man voller Freude am Radfahren auch selber an dieser Stelle vorbeigekommen ist. Aber man darf sich davon nicht entmutigen lassen. Also FUCK OFF IHR PENNER! So, das mal kurz am Rande. Weiter im Text.

bikingtom,bike,new york

New York auf dem Rücken eines Bikes zu erkunden ist großartig!

Man gewinnt wunderschöne Eindrücke der Stadt wenn man diese Bikelane benutzt. Viele davon würde man ohne Rad einfach verpassen. Der Tag war voller Adrenalin. Nicht aus Angst, sondern aus purer Freude. Grüße an dieser Stelle auch an meinen kundigen „Fahrrad-Führer“, der mir Ecken gezeigt hat, an denen normalerweise Touristen eher selten anzutreffen sind. Es war super. Genauso wie das Bike, welches ich mir ausleihen konnte. Ein kleines Video zu meiner New York-Tour könnt ihr euch hier anschauen.  

bikingtom,bike,New York

It’s Brooklyn, baby!

Und was in New York an Fahrradinfrastruktur anscheinend zügiger umgesetzt wird und wo wirklich mal Geld in die Hand genommen wird, das funktioniert zu Hause im Ruhrpott wohl weniger. Das ist ein  immer wiederkehrendes Thema auf meinem Blog. Der Ausbau des Vorzeige-Projekts Radschnellweg Ruhr RS1, gerade in Essen, liegt mir sehr am Herzen. Doch wie schon so oft geschrieben sind die Stadtoberen nicht ansatzweise in der Lage irgendetwas von ihren hochtrabenden Zielen umzusetzen. Im Jahr der „Grünen Hauptstadt“ mit dem RS1 zu werben ist anmassend. Es existiert momentan nicht ein Meter Radschnellweg auf Essener Gebiet. Nur die ehemalige Bahntrasse der Rheinischen Bahn, auf der ein Radweg verläuft. Das führt natürlich unweigerlich zum Verdruss. Der Weiterbau auch durch das Eltingviertel ist Zündstoff für viele Diskussionen. Und erst vor kurzem wurde klar, das sich wegen den Verantwortlichen der Stadt beim Weiterbau gen Osten für – vorsichtig geschätzt – mindestens die nächsten fünf Jahre gar nichst bewegt! Für eine Stadt, die sich einst auf die Fahnen geschrieben hat den Rad-Verkehrsanteil auf 25% (!!!) zu schrauben, ist das ein absoluter  Offenbarungseid und Armutszeugnis. Das sehen sehr, sehr viele Bürger mittlerweile so. Selbst öffentliche Diskussionsrunden führen bereits dazu, das immer mehr Bürger die Glaubwürdigkeit der Verantwortlichen in Frage stellen. Es bleibt also auch für mindestens 2018 ein gesichertes Thema auf meinem Blog. So viel ist klar!

bikingtom,Radschnellweg Ruhr, RS1,Fahrrad

Das Ende der Rheinischen Bahntrasse und nicht des RS1 (!) am neuen Uni-Viertels in Essen. Hinten ist das Eltingviertel zu sehen sowie der Stillstand für viele weitere Jahre!

Wunderbar fand ich das direkt am „Radschnellweg“ am Niederfeldsee in Essen-Altendorf das Rad-Café RADMOSPHÄRE aufgemacht hat. Eingerichtet mit viel Gedöns rund um’s Fahrrad hat es seinen ganz eigenen Charme. Allerlei kleine Leckereien und Getränke kann sich der hungrige und durstige Radfahrer dort einverleiben. Die Torten sind erstklassig, das kann ich euch sagen! Von dem Eis im Sommer ganz zu schweigen. Ist ja nicht so das ich jeden Tag da bin, aber wenn das Café schon mal auf dem Nachhause-Weg liegt…Jeder der also mal den RS1…äh…Radweg Rheinische Bahn befährt sollte mal beim Holger vorbeischauen. Holger? Der von der weithinbekannten, kultigen Erzbahnbude? Ja, genau der! Ihm gehört nämlich auch die RADMOSPHÄRE.

Radmosphäre,Radschnellweg RS1, Stadt Essen,bikingtom

Volles Haus…äh…RADMOSPHÄRE, am Tag der Eröffnung!

Interessant als Blogger waren für mich auch dieses Jahr wieder die Fahrradmessen. Die „heimische“ Fahrradmesse in Essen fiel allerdings aus privaten Gründen für mich aus. Doch da gab es noch eine neue, und ich muss im Nachgang sagen exzellente Radmesse in Düsseldorf. Ich spreche von der „Cyclingworld Düsseldorf“. Eine Messe rund um’s Fahrrad und feinster Radkultur. Keine herkömmliche Messe, sondern eine, bei der Radliebhaber, aber auch die Aussteller voll auf ihre Kosten kamen und ein andersartiger, intensiverer Austausch miteinander stattfand. Das alles im alten Areal Böhler in Düsseldorf. Einer alten Industriekulisse, die seinesgleichen sucht. Bei bestem Wetter konnte man Kunst und Kultur rund um’s Rad entdecken, aber auch im Außenbereich tolle Bikes probefahren! Das alles wurde durchweg positiv vom Besucherpublikum aufgenommen. Deshalb freue ich mich auch schon auf die zweite Cyclingworld, die am 7. und 8. April 2018 ihre Tore öffnet! Und so weit ich bisher mitbekommen habe, kommen noch mehr hochgradige Aussteller und der Messebereich wird sogar vergrößert! Da habe ich also schon mal voll Bock drauf!

bikingtom,Fahrrad,Messe,Düsseldorf,Cyclingworld

Auf der Cyclingworld kann man Fahrräder noch wirklich bestaunen!

Ganz anders ist naturgemäß die EUROBIKE, die Leitmesse der Fahrradindustrie. Hier werden die kommenden Trends für die nächste Saison gezeigt und die Händler geben ihre Order ab. In Zusammenarbeit mit der Messe Friedrichshafen und dem pressedienst-fahrrad (pd-f) wurde der „The Wrider’s Club“ aus der Taufe gehoben. Er soll Blogger besser mit der Industrie vernetzen. Der The Wrider’s Club hatte somit auch eine eigenständige Blogger-Lounch direkt vor Ort in den Messehallen. Und auch ich bin mit einem Ehrenkodex in den Wrider’s Club aufgenommen worden und war deshalb auch in Friedrichshafen. Der erste Besuch dieser riesigen Messe kann einen schon erschlagen. Man weiß gar nicht nicht wo man zu erst vorbeischauen soll. Dazu trifft man noch sehr nette Gleichgesinnte und Blogger. Mir hat dieses familiäre Feeling gut gefallen, die Organisation war super. Spannend waren teilweise auch die Führungen zu verschiedenen Messe-Ständen. Manche Hersteller waren ernsthaft an Gesprächen interessiert, manche jedoch nicht so sehr. Trends konnte man leicht aufspüren, so schwierig war das nicht. Da sind zum einen die E-Bikes, die die Fahne hochhalten, und jeder Hersteller davon irgendwie etwas im Programm hat. Aber da sind zum anderen auch zahlreiche Gravelbikes zu sehen gewesen, die eine große Sehnsucht nach Freiheit versprühen und groß im Kommen sind 😉

radelmaedchen,bikingtom,juliane schuhmacher,eurobike

Juliane Schuhmacher bloggt auf ihren sehr lesenswerten Seite www.radelmaedchen.de

Und hier mit Martin Moschek von www.biketour-global.de, einer meiner Lieblingsblogs um Fernweh zu bekommen 😉

Eine Unmenge an Prospekt-Material bei den Ausstellern hätte ich auch mitnehmen können. Da habe ich mich aber auf das Wichtigste beschränken müssen. Sonst wären meine Arme verdammt lang geworden. Der letzte Messetag war dann zugleich auch Publikumstag. Der kommt bei den Herstellern leider nicht so gut an, weil es ihnen hier halt fast nur um die Geschäfte geht. So mancher Hersteller war sogar erst gar nicht vor Ort oder veranstaltete lieber eigene Hausmessen. Die EUROBIKE hat es momentan wohl nicht ganz so leicht, trotzdem ist sie nach wie vor äußerst bedeutend für die Fahrradindustrie. Nächstes Jahr wird der Publikumstag – leider – ersatzlos gestrichen und die Messe findet schon im Juli statt. Ich werde  gucken, das ich wieder vor Ort sein kann. Mal schauen ob das zeitlich auch passt.

bikingtom,EUROBIKE,riesemüller

Auf der EUROBIKE stellte auch Riese & Mülller viel beachtete Räder aus, wie hier die trendigen Cargo-Bikes!

Auf der EUROBIKE traf ich auch wieder die Jungs von COBI, mit denen mich schon eine längere Freundschaft verbindet. Im Sommer hatte ich zuvor die Gelegenheit ihr Headquarter in Frankfurt zu besuchen um ein großes Interview zu führen. Das war hinterher so groß, das ich zwei Teile daraus machen musste 🙂 Hier Teil 1 und hier Teil 2. Der Einblick, auch mal was so hinter den Kulissen passiert, war enorm und zugleich sehr informativ. Es wurde ein nettes Gespräch mit Feierabend-Bierchen. Carsten Lindstedt und Heiko Schweickhardt nahmen sich wohl mehr Zeit als ursprünglich gedacht. Was mir bei dem ganzen Interview aufgefallen ist, wie sie voller Euphorie über ihr Produkt geredet haben. Das macht man nur wenn man auch an seine Sache glaubt. Mittlerweile hat BOSCH e-bike Systems das Start-Up aufgekauft. Es bleibt für mich weiter spannend was mit COBI nun passiert. Und auch 2018 gibt es viele, viele weitere Kilometer mit meinem E-Bike und COBI oben drauf.

bikingtom,COBI

Im Sommer war ich zu Besuch bei COBI in Frankfurt.

Aktiv war ich 2017 auch wieder beim Stadtradeln in der Metropole Ruhr. Der Erfolg von 2016 mit meinem Team war auf Grund wiedriger Umstände leider nicht zu wiederholen. Trotzdem, und das ist ja das Wichtigste dabei, habe ich es geschafft ein paar Leute auf’s Rad zu bekommen und das Auto stehen zu lassen. Highlight der Aktion hier in Essen war zum Abschluss das sogenannte Nachtradeln. Einige hundert Radfahrer kamen noch einmal Abends zusammen um gemeinsam einige Kilometer zu sammeln. Endpunkt war der Revierpark Nienhausen. Eine nette Sache, ohne großes Tam-Tam.

bikingtom,Radtour,Stadt Essen,Baustelle

Rolf Fliß von den Grünen (mit Flüstertüte) hatte eine Menge bei der Baustellen-Tour zu erzählen. Hier am Krupp-Park.

Der ADFC Essen organisierte dieses Jahr auch wieder die beliebte „Baustellen-Radtour“, die halt vorbei an diversen Baustellen in der Stadt führte. Dort wurde dann immer kurz angehalten und durch sachkundige Erklärungen einiges zu den Projekten erzählt. Da bekommt man teilweise interessante Hintegrundinformationen, die man so eventuell nicht in der Zeitung lesen kann. Ratsherr Rolf Fliß war da ein guter Erzähler! Fand ich prima.

Lustig war auch der Raderlebnistag in Essen. Im Stadtgebiet galt es diverse Streckenposten abzuklappern und seine Teilnehmerkarte abstempeln zu lassen. Halt sowas wie eine Schnitzeljagd. Unter uns Freunden hatten wir viel Spaß bei dieser Aktion. Andere Teilnehmer mit Sicherheit auch. Pünktlich zum Eintreffen wieder zu Hause goss es dann schauerartig wie aus Kübeln. Also waren wir anscheinend schnell genug und haben alles richtig gemacht 😉

Außerdem gab es noch die Aktion „Sternfahrt.Ruhr“, bei der sich rund 600 Radler aus dem Pott vor der Gruga trafen um gemeinsam über Essener Straßen zu radeln. Der Innenstadtring vor dem Einkaufszentrum Limbecker Platz wurde zudem für den Autoverkehr abgesperrt. Das ganze war integriert in einer Veranstaltung der Stadt Essen im Rahmen der…ähm…„Grünen Hauptstadt 2017″ mit buntem Rahmenprogramm. Das war zwar cool mal so frei über die Hauptstrassen zu cruisen, aber das Programm ansich kam wohl beim Publikum nicht so gut an. Im Grunde eine weitere Veranstaltung der Grünen Hauptstadt, von der nichts bei den Bürgern hängen geblieben ist. Nachhaltigkeit sieht halt anders aus. Na ja. Wie gesagt, das Radfahren war schon cool.

Sternfahrt NRW 2017, ADFC, bikingtom

Autos hatten an diesem Tag nicht viel zu melden…

Zu guter letzt an dieser Stelle gab es da schon im Frühjahr noch die ADFC Sternfahrt NRW, die in Düsseldorf endete. Unterwegs von Essen aus traf man sich mit den verschiedenen Gruppen aus anderen Städten an diversen Treffpunkten um gemeinsam in die Landeshauptstadt zu fahren. Dort kamen über 4000 Radler am Rheinufer zusammen und es ging gemeinsam über Brücken und Straßen der Stadt. Ein eindrucksvolles Bild, wenn man kilometerweit nur Radfahrer sieht! Das Gefühl über die berühmte Einkaufsstraße Kö zu radeln und bei den Bonzen-Karren geht gar nichts mehr ist schon nicht schlecht. Nein, ich möchte nicht überheblich werden gegenüber Autofahrern. Aber einmal so ein Tag in der Stadt können sie trotzdem mal vertragen. Auch wenn viele Unverständnis zeigten. Trotzdem, die Straßen gehörten an diesem Tag uns! Und am Ende eben diesen jenen kamen rund 100 Kilometer auf meinem Kilometerzähler hinzu. Schließlich ging es ja auch wieder per Rad zurück nach Essen 😉 Übrigens gab es meinerseits keinen Artikel hier direkt auf der Website, sondern ausschließlich bei facebook.

Sternfahrt NRW 2017, ADFC, bikingtom

…denn die Straßen in Düsseldorf gehörten an dem Tag der Sternfahrt NRW den Radfahrern.

Ach, und wenn wir schon noch mal zum Kilometerzähler kommen, so muss ich sagen, das dieses Jahr mein bisher erfolgreichstes Jahr war. Wenn ihr diesen Artikel lest, dann stehe ich wohl knapp kurz vor der 7500 Kilometer-Marke! Zumindest macht es mich schon etwas stolz, das ich es geschafft habe – jetzt kommt die Statistik – so gut wie jeden Monat diesen Jahres mehr Kilometer gefressen zu haben als im vergleichbaren Monat im Jahr 2016! Ich denke, es kann schwierig werden das in meinem Fall  2018 zu toppen. Aber man soll ja nie nie sagen 😉

Schließlich können gut geplante Radtouren hervorragend zum Kilometer sammeln beitragen. Dieses Jahr waren es wieder wunderbare Touren, die in Erinnerung geblieben sind. Wie oben schon erwähnt waren dies die Touren im Saarland und Lothringen, aber auch zum Beispiel die Fahrradtour zu den Geister-Dörfern bei Garzweiler. Die fand ich äußerst abwechslungsreich! Oder die Verdener Fahrrad-Runde in Niedersachsen. Die Reiterstadt Verden ist für Pferdesportfans weit bekannt, aber auch Radfahren macht dort irre viel Spaß! Selbst mit der Familie auf Entdeckungs-Tour war trotz weniger Kilometer eine richtig schöne Radtour, bei der alle Familienmitglieder auf ihre Kosten kamen. Super! Genau wie meine Spät-Herbstliche Emsland-Runde Anfang November. Sie hatte trotz manchmal schattigen Wetters ihren ganz eigenen Charme und blieb mir ebenfalls im Gedächtnis haften. Ebenso wie viele andere die ich hier gar nicht aufführen kann. Allesamt rundherum gelungen. Ein in der Hinsicht ebenfalls erfolgreiches 2017!

bikingtom,Fahrradtour,Radfahren

Radeln – am liebsten bis hinter dem Horizont.

Zum Jahresende hin kam es dann sogar tatsächlich noch zu einem weiteren Rad-Kauf. Wie ich ja damals schon geschrieben hatte, hat mich das Thema Gravel/Cross-Bike fest in seinen Bann gezogen. Und nach viel Lektüre und Meinungen einholen habe ich mich schlußendlich für ein weiteres Rad von ROSE entschieden. Ein langer Prozess war das schon und am Anfang hätte ich nicht geglaubt das das dieses Jahr noch zu realisieren wäre für mich. Um so größer war die Freude als dann doch alles unter Dach und Fach war. Jetzt, nach einigen Wochen und ein paar hundert Kilometern, liebe ich dieses Bike wirklich sehr. Der Rausch der Geschwindigkeit, das sehr sportlich agile Verhalten, ob Asphalt oder Schotter, macht einfach sehr viel Spaß. Und das sportliche Verhalten lässt mich mittlerweile von ein paar interessanten Projekten für 2018 träumen. Noch nicht spruchreif, aber wenn, dann werdet ihr das ja erfahren 😉

Crossbike,Cyclocross,ROSEBIKES,bikingtom

Schnell und gewappnet für’s Gelände. Radler-Herz, was willst du mehr? 😉

Kommen wir nun zum Schluss. Ich denke also, das war ein überaus gelungenes Radler-Jahr für mich. Ich habe viel dazugelernt, viele neue Menschen kennengelernt und Kontakte geknüpft. Alles Menschen, die ebenso eine Leidenschaft für das Radfahren übrig haben wie ich. Es hat mich wirklich sehr gefreut und alle, die sich angesprochen fühlen, fühlt euch mal gedrückt. So. Zum anderen wird es hoffentlich schon bald eine kleine design-technische Änderung meiner Website geben. Die ersten Vorboten habt ihr vielleicht ja schon bemerkt wie zum Beispiel mein Logo, welches ich schon in verschiedenen sozialen Medien eingepflegt habe oder aber auch hier als Copyright in meinen Fotos. Auch wenn es relativ simpel aussieht, der Design-Prozess hat sich über einige Monate hingestreckt bis ich das OK gegeben habe „Yo, das ist es!“. Deshalb also noch mal vielen Dank an Nina, die wahrscheinlich das ein oder andere mal den Kopf geschüttelt hat! 🙂 You know who you are!  😉 Dank geht auch rüber an Victor, der hinter den Kulissen rumbastelt und euch vielleicht schon bald in Erstaunen versetzt. You’re my man! 😉 Und allen Followern, stillen Mitlesern und sonstigen Radfahr-Freunden: Danke für eure Treue! Ich wünsche euch ein erfolgreiches, frohes und vor allem gesundes, neues Jahr 2018! Wir lesen uns 😉

Euer bikingtom

 

Blogverzeichnis

Paperblog

Blogverzeichnis

TopBlogs.de das Original - Blogverzeichnis | Blog Top Liste
Folgt mir doch gerne hier per email oder RSS-Feed

TEST: Das ROSE PRO CROSS 105 – nur fliegen ist schöner

Wie versprochen stelle ich hier in Kurzform einmal mein neues Crossbike von ROSE vor. Nachdem endlich die langersehnte Nachricht kam ich könne mein „Traumbike“ abholen fuhr ich flugs am selben Tag nach Bocholt um es in Empfang zu nehmen. Schließlich wollte ich keine Zeit verlieren 😉 Als ich um die Ecke kam stand das Bike schon in voller Pracht im Scheinwerferlicht. Es sah umwerfend aus! Viel besser noch als auf den Fotos. Gerade der breite WCS Evomax-Lenker mit 44cm von Ritchey verpasste dem Bike einen forsch-agressiven Look. Die Schwalbe G-One EVO-Reifen mit der Größe 700x38C wirken ebenso bullig. Das Gefühl, das man mit diesem Crossbike wirklich alle Hindernisse auf den Wegen überwinden könnte, war sofort da.

Die Übergabe war wieder einmal sehr nett und freundlich, den Namen bikingtom kannte man anscheinend schon, wie sich herausstellte. Sehr schön. Kompetent wurde einmal mehr erklärt, worauf zu achten ist. Fotos durfte ich natürlich auch in der ROSE BIKETOWN machen. Wie immer – so muss ich es ja schon mittlerweile sagen – war der Radkauf bei ROSE ein Erlebnis.

ROSEBIKES, bikingtom, Fahrrad Test, Fahrrad,Crossbike

Abholung in der ROSE BIKETOWN in Bocholt.   Foto: bikingtom

Ich war also nun bereit für die erste Runden. Voller Freude und gespannt ob das Bike sich auch so fahren lässt wie ich mir das erhofft habe. In der Tat, ich bin äußerst überrascht wie gut sich das Rad bewegen lässt! Eine sportliche, leicht gestreckte Sitzposition lässt im Zusammenspiel mit einer sehr stimmigen Übersetzung der Gänge das Bike schnell auf Tempo kommen. Die Gangabstufungen sind gut gewählt (50/34 und 11-34), dabei aber weder zu fein noch zu grob. Vor Anstiegen brauche ich mir keine Sorgen machen. Gefällt mir also sehr gut. Genauso wie die Stabilität während Tempofahrten. Es bleibt jederzeit spurtreu, dabei absolut wendig und agil. Und, das war für mich sehr bemerkenswert, die „Federung“ in Form der flexenden Sattelstütze 2B, 350 mm WTD, ebenfalls von Ritchey, ist äußerst komfortabel. Ich hätte nicht damit gerechnet, das Schläge so gut gedämpft werden. Sicherlich hat sie ihre Grenzen, doch  mein Rücken scheint es bisher zu danken.

ROSEBIKES, bikingtom, Fahrrad Test, Fahrrad,Crossbike

Mein bester TERRY-Sattel, den ich je hatte und dazu eine leicht flexende Sattelstütze. So geht angenehmes Fahrgefühl.

Der neue Fly Exera Men Sport Comfort-Sattel von Terry trägt aber auch einen wesentlichen Beitrag für ein sehr angenehmes Fahrgefühl bei! Ich habe schon diverse Sattel von Terry auf meinen anderen Rädern und bin mit allen sehr zufrieden. Doch ohne mich zu weit aus dem Fenster zu legen: der Exera ist der beste. Das kann ich guten Gewissens sagen, obwohl ich in der kurzen Zeit „erst“ 200 Kilometer gefahren bin. Anscheinend brauche ich kein Einfahren, er passt perfekt. Da drückt nicht ansatzweise etwas. Im Grunde bemerke ich ihn gar nicht. Ich denke, auch auf richtig langen Touren kann er dieses Potenzial sogar noch mehr ausspielen.

ROSEBIKES, bikingtom, Fahrrad Test, Fahrrad,Crossbike

Perfekte Gangabstufungen, kleines Manko noch an der Hinterradbremse.

Die SHIMANO ST-RS505 / BR-RS505 mit jeweils einer 160 mm Bremsscheibe vorne und hinten ist an für sich sehr bissig und packt gut zu. Der Kraftaufwand in den Fingern scheint mir, jedenfalls noch momentan, ein klein wenig zu hoch. Das gibt sich vielleicht noch etwas mit der Zeit, aber ist jetzt noch spürbar kraftaufwendiger als gedacht. Einziges wirkliches Manko ist bisher die Hinterradbremse. Sie scheint nämlich an irgendeinem Punkt, der nur schwer auszumachen ist, für einen Bruchteil eines Momentes zu schleifen. Trotz eines kurzen, eher zufälligen weiteren Besuches bei ROSE ein paar Tage später, bei dem das kontrolliert und neu eingestellt wurde, ist dieser kurze, hohe Ton immer mal wieder da. Da muss noch nachgebessert werden. Denn das kann mit der Zeit anfangen zu nerven.

ROSEBIKES, bikingtom, Fahrrad Test, Fahrrad,Crossbike

Rahmen wie aus einem Guß…

ROSEBIKES, bikingtom, Fahrrad Test, Fahrrad,Crossbike

…und innen verlegte Züge. Das wirkt aufgeräumt und harmonisch.

Obwohl das PRO CROSS im Grunde sämtliche sportlichen Gene besitzt, hat man bei Bedarf doch die Möglichkeit für diverse Anbauten. Nicht das man sie unbedingt braucht, wenn man sich dieses Bike kauft. Doch sie sind da. Kann man ja mal im Hinterkopf behalten. Wer weiß wozu das mal gut ist. 🙂

Auch die ganze Verarbeitung des Crossbike wirkt hochwertig. Der Rahmen sieht sehr schön aus, wie aus einem Guß. Das Oberrohr, leicht eckig gehalten, wie es mittlerweile oft in dem Segment  anzutreffen ist, wird zum Sattelrohr hin schmaler. Genauso das Unterrohr, welches zum Sattelrohr nach unten geht, wird dezent schlanker. Der Rahmen wirkt dadurch stabil, aber sehr sportlich. Die Carbongabel passt sich optisch gut ins Bild. Wunderbar finde ich die schön nach innen verlegten Züge. So wirkt das ganze Bike sehr aufgeräumt, designtechnisch gelungen und effektiv beim fahren.

ROSEBIKES, bikingtom, Fahrrad Test, Fahrrad,Crossbike

Hier zu erkennen die Spacer sowie der positiv gedrehte Vorbau.

Die Flexibilität ist es die mir bei diesem Bike so gut gefällt. Da ich mir zwei Spacer mit insgesamt 25 mm und den Vorbau positiv hab verbauen lassen, habe ich eine für mich hervorragende Position auf dem Crosser gefunden. So lässt es mich entspannt radeln, wenn ich will. Oder aber mächtig Gas geben, wenn es um eine ordentliche sportliche Runde geht. Anstiege werden flott bezwungen, Abfahrten und Ebenen werden quasi durchpflügt. Der Untergrund scheint dabei keine Rolle zu spielen. Ob Asphalt, Schotter oder Feldwege, das Rad ist genau dafür ausgelegt. Ein bisschen Traktion fehlt mir aber am Hinterrad, da rutschte der Schwalbe G-One Evo bei engerer Kurvenfahrt und bei Nässe etwas. Jedoch ohne das Gefühl zu haben die Situation nicht mehr beherrschen zu können. Es kann aber auch vielleicht noch etwas, und das ist gar nicht so unwahrscheinlich, mit meinem noch ausbaufähigen Fahrstil zu tun haben. Manch einer geht aber auch dahin, am Hinterrad einen groberen Reifen einzusetzen. Für noch mehr Traktion. Ich warte jedenfalls erst einmal ab. Sollte man jetzt nicht zu hoch bewerten.

ROSEBIKES, bikingtom, Fahrrad Test, Fahrrad,Crossbike

Die Kurbel stammt aus der SHIMANO 105er-Gruppe, Schaltwerk aus der ULTEGRA-Gruppe.

Ja, und sonst? Ich bin bisher sehr zufrieden. Das muss ich klar sagen und ich denke, das kann man in meinem Artikel auch gut lesen. Das Manko mit der Bremse sollte noch zügig behoben, dann ist alles absolut perfekt für mich. Das PRO CROSS ist ein feines Sportgerät, auf dem ich mich wohl fühle und mit dem ich wohl noch eine Menge Spaß haben werde.  😉

Blogverzeichnis
TopBlogs.de das Original - Blogverzeichnis | Blog Top ListePaperblog
BlogverzeichnisFolgt mir doch gerne hier per email oder RSS-Feed

MOMENTE: Meine kleine Liste an Fahrrad-Gadgets

Das neue Crossbike ist immer noch nicht da, aber – typisch Mann – Kreisen die Gedanken schon um mögliche Gadgets die man ja noch so verbauen könnte. Man(n) muss schon etwas verrückt sein. Aber was soll ich machen? Ich kann mich wenigstens ja mal nur ein wenig umschauen. Nur ein bisschen. Nur ein gaaannz kleeeinnnn bisschen, okay? Mehr nicht.

Jaaaa, super! Dann fangen wir doch einfach mal an. So ein Crossbike ist bekanntlich ja ziemlich auf das Wesentliche reduziert. Dazu muss man natürlich wissen, was man mit dem Bike alles machen möchte. Beim Crosser liegt es halt nahe das der sportliche Aspekt im Vordergrund steht. Somit möchte man ja auch nur den allerwichtigsten Kram mit sich herumschleppen. Vielleicht auch mal so ein bisschen Bikepacking. Also wohin damit?

Fahrrad,Gadgets,bikingtom

Schicke Lenkertasche „Tech-Bag“ von RESTRAP.                          Foto: RESTRAP

Auf der Eurobike war ich schon am kleinen Stand von RESTRAP aus England. Die verschiedenen Taschen waren bestens geeignet für große und kleine Adventures. Besonders angetan hatte es mir die kleine Tech-Lenkertasche für ca. 35 EUR. Sieht äußerst schick aus in schwarz mit den minimalen orangefarbigen Applikationen. Ausreichend groß für die Aufbewahrung von Smartphone, Ernergie-Riegel und etwas Kleingeld. Na, und wie es so ist, bietet die kleine englische Firma aus West Yorkshire passend dazu u.a. noch Rahmentaschen an. Das alles noch für einen fairen Preis. Die würden sich garantiert gut am neuen Bike machen. Habe ich also notiert!

Fahrrad,Gadgets,bikingtom

Wer die Wahl hat…               Foto: RESTRAP

Doch es gibt da noch einen anderen Hersteller, dessen Taschen ich sehr gelungen finde. Da wären mir nämlich noch so beim rumgooglen die diversen Rahmentaschen von BIRZMAN aufgefallen. In mattgrün gehalten, mit schwarzen Klettverschlüssen und dazu orangefarbene Riemen. Wie ich finde, sehr ansprechend. Der kleine Nachteil: die Taschen sind nur wasserabweisend. Dafür ebenfalls sehr günstig mit Preisen zwischen ca. 28 EUR und 63 EUR! Das sollte ich wohl mal im Auge behalten.

Fahrrad,Gadgets,bikingtom

Ein absoluter Hingucker, oder?                Foto: BIRZMAN

Fahrrad,Gadgets,bikingtom

Und auch hier gibt es verschiedene Modelle für’s Bikepacking!       Foto: BIZRMAN

 

Und schon geht es weiter mit den nächsten – möglichen – Gadgets. Und zwar bin ich ganz vernarrt in einen bestimmten Radcomputer. Was habe ich gesucht. Wie ein Verrückter. Ein paar Kriterien musste er schon haben. GPS war definitiv dabei. Wenn möglich auch das russische Pendant GLONASS zur noch besseren Standortbestimmung. Die Routen-Aufzeichnung sollte, mit Verbindung zu diversen Portalen, also problemlos möglich sein. Der große Wunsch war ein Gerät zu finden, das gleichzeitig auch als vernünftiges Navigationsgerät fungiert. Ab da war das SIGMA PURE GPS raus. Zwar verfügt es über eine Navigationsmöglichkeit, besitzt aber keinerlei Karten. Ihr seht, da das PURE GPS als günstiges Gerät zunächst zur Debatte stand, sehe ich mich eher nach relativ kostengünstigeren Geräten um. Die teuren Geräte von GARMIN als Beispiel sind somit von vornherein ausgeklammert. Und doch gibt es ein Gerät, das preislich so gerade eben in Frage käme. Es vereint alle Funktionen, die ich mir von so einem Radcomputer wünsche. Kartennavigation, Integration von komoot, automatische Synchronisation zu STRAVA, lange Akku-Power, trotzdem klein und handlich. Ein Gerät für alles, das auch ein prima Zusammenspiel mit dem Smartphone bietet. Dieses kann aber in der Tasche bleiben und muss nicht auch noch am Lenker befestigt werden. Welches Gerät meine ich? Ich meine das WAHOO ELEMNT BOLT! Ich bin davon ganz begeistert und es wäre wahrscheinlich die perfekteste Lösung für mich. Der Preis ist mit rund 239 EUR so gerade eben noch in meinem persönlich gefühlten Rahmen. Was das jetzt heißt? Wir werden sehen…

Fahrrad,Gadgets,bikingtom

Perfekte All-In-One-Lösung für mich! Der WAHOO ELEMNT BOLT!     Foto: WAHOO

 

Das wichtigste Zusatz-Teil dürfte aber wohl ein Akku-Licht sein. Schließlich könnte ich ja mal rein zufällig auf die Idee kommen auch im Dunklen fahren zu wollen/ müssen. Man muss ja für alles gewappnet sein! Hell sollte sie sein, ab 50 LUX aufwärts, mit langer Akku-Power und einem moderaten Preis. Zwei Exemplare habe ich nach gründlicher Recherche im Auge. Da wär zum einen das 70 LUX starke Modell LS 950 von TRELOCK. Hell genug um auch mal düstere Pfade zu befahren. Das interessante Detail ist hier für mich die genaue Akkustand-Anzeige. Das geht sogar soweit das im Display die noch mögliche Nutzungsdauer angezeigt wird! 45 h Leuchtdauer werden dabei im kleinsten der fünf (!) Modi angegeben. Nicht schlecht. Aufgeladen wird die Leuchte über USB. Und das alles gibt es schon für ca. faire 69 EUR.

Fahrrad,Gadgets,bikingtom

Prima Details gibt es am TRELOCK LS 950!           Foto: TRELOCK

Die Alternative dazu kommt von BUSCH + MÜLLER, im Grunde der Platzhirsch bei Fahrradleuchten. Schon früher habe ich von dieser Firma eine gute Akku-Leuchte gehabt. Da war das Batterie-Pack aber noch einmal extra am Rahmen zu befestigen. Vom Design her ist die aktuelle IXON IQ PREMIUM meiner alten Version ähnlich. Die hier genannte hat 80 LUX, bietet aber nur 2 Modi. Im High Power-Modus hat sie eine Leuchtdauer von rund 5 Stunden, im Low Power-Modus mit nur 15 LUX liegt sie bei 20 Stunden. Eine richtige Anzeige besitzt die Leuchte nicht. Nur einen sogenannten Kapazitätsindikator. Die kleine LED-Lampe im ON/OFF-Schalter wechselt von grün auf rot bei geringer Akku-Power und man hat so nur eine ungefähre Angabe. Allerdings gibt es die 80 LUX schon ab 45 EUR.

Fahrrad, Gadgets,bikingtom

Schlank und mit optimaler Leuchtkraft. Das ist die Busch & Müller IXON IQ SPEED!

Bei beiden Herstellern wird immer mal wieder die zu lasche Lenkerbefestigung der Leuchten bemängelt. Das ist ein nicht zu unterschätzendes Kriterium. Denn wenn es mal auf den Wegen holpert, dann sollte die Lampe schon verdammt sicher gehalten werden! Aber das werde ich mir noch einmal beim Händler genau anschauen.

Des weiteren wären vielleicht noch ein paar kleinere Dinge interessant. Solche, die nicht so große Löcher ins Budget reißen. Da wäre zunächst mal die Sache mit dem hochspritzenden Dreck. Ich könnte mir vorstellen, bei gewissen Fahrten auch einen ASS SAVER zu nutzen. Diese kleinen Plastik-Schutzbleche, die man einfach unterm dem Sattel einsteckt und so einigermaßen vor Spritzwasser und Dreck schützen. Interessant wären gerade solche, die man vielleicht selber online gestalten könnte. Da suche ich mal im Internet nach. Der Preis der bereits zu kaufenden ASS SAVER sind mit einem Preis ab 10 EUR doch gut überschaubar. Check.

Fahrrad,Gadgets,bikingtom

ASS SAVER gibt es mit den verschiedensten Motiven! Eine feine Sache!

Auf so einem Sportgerät möchte man ja zu den sportlichen Aspekten auch meist noch eine gute Figur machen. Mit weit flatternden Hosen und T-Shirt kommt das auf Trainingsrunden oder der schnellen Tour manchmal nicht so gut. Was genaues habe ich aber nicht im Auge, dringender Bedarf ist nicht so sehr vorhanden. Wenn ich mal was sehe und es gefällt mir, wie z.B. Trikots, Jacken oder Hosen, dann kann ich ja mal schauen. Gefallen tuen mir eher dezente Farben, nicht so etwas knallig Buntes. Also immer mal die Augen aufhalten!

Und wer jetzt noch meint er kennt ein paar gute Alternativen zu meinen oben genannten Produkten, der möge sich doch einfach mal hier in den Kommentaren verewigen. Für Tipps und Tricks bin ich immer dankbar!

Blogverzeichnis
TopBlogs.de das Original - Blogverzeichnis | Blog Top Liste

Paperblog
Blogverzeichnis

Du kannst meinen Blog per RSS oder Email abonnieren

 

MOMENTE: Rad-Findungsprozess

Ich habe es ja bereits angekündigt euch über meinen Findungsprozess für das neue Bike zu berichten. Was, schon wieder ein neues Bike? Ja, ihr habt recht. Die Formel für die Anzahl der Fahrräder die „Mann“ besitzen muss ( n+1) kommt bei mir also durchaus zum Tragen. „Mann“ braucht so etwas. Für jede Lebenslage das passende Rad. Auch ich konnte mich davor nicht verschliessen. Der Traum vom Cross-/Gravelbike schwelte schon etwas länger durch meinen Kopf.

An sich hatte ich ja gar nicht vor ein neues Fahrrad anzuschaffen. Schließlich hatte ich mir ja bekanntlich zu Beginn des Jahres erst ein außerordentlich gutes, Trekking-Bike von ROSE angeschafft. Damit bin ich auch absolut hochzufrieden. Es läuft perfekt und macht auf allen Touren riesigen Spaß damit zu fahren. Lange Rad-Tage sind damit kein Problem und sind reinstes Vergnügen.

Doch nach ein paar Monaten kam es mir so vor als ob etwas fehlte. Nämlich ein Rad als fast reines Sportgerät, ein flinker Wiesel fürs Tempo machen und intensivsten Verausgabens. Hört sich nach Rennrad an, doch das kam für mich nicht in Frage, da ich doch gerne mal Schotter- und Waldwege mitnehme. Und so kam mir die Rad-Gattung der Cross- und Gravelbikes in den Sinn.

Zuerst war mir der Unterschied nicht so ganz klar, die Grenzen verschwimmen doch sehr. Je nach Marketingabteilung der einzelnen Hersteller. Jedenfalls las ich mich erst einmal in das Thema ein. Gravelbikes können komfortabler in der Sitzhaltung sein oder bieten sich auch für Radreisen und sogar auch für die Stadt an. Die Reifenbreite ist meist wesentlich höher gewählt als beim typischen Rennrad. Nur um das mal so kurz zu umreißen. Der Crosser kommt dem Rennrad sehr nahe, galt und gilt es oftmals als Rennrad für den Herbst und Winter, wenn es mal matschig und feucht wird.

Also wo wollte ich hin, welchen Weg wollte ich einschlagen. Darüber musste ich mir zunächst klar werden. Auf der diesjährigen EUROBIKE hatte ich die Chance mir einige tolle Räder aus diesen Rad-Gattungen anzuschauen. Das Thema scheint im allgemeinen groß im Kommen zu sein. Mir schwebte zumindest ein leichtes Bike vor, relativ gesehen. Doch viele Gravelbikes gehen an die 12 oder 13 kg, ich wollte weniger. Zwischen 10 und 11 kg sollte es höchsten sein. Gewicht war also schon ein wichtigeres Kriterium für mich.

Ein weiteres war einfach der sportliche Charakter des Bikes. Ich habe ganz einfach Bock auch auf mal schnelle Runden im Trainingsmodus. Und auch mal auf Matsch, Schlamm, Schotter und Feldwege. Zwar durchaus gerne mal längere Touren und hin und wieder City-Feeling, dabei nicht unbedingt mit Gepäck, doch vordergründig recht sportiv. Somit kam der Crosser eher in Betracht. Doch meine Bedingung war, das ich eher eine leicht komfortable Sitzhaltung haben wollte. Geht das überhaupt?

Das URBAM Gravelbike!       Foto: URBAM BAMBOO BIKES

Mit dem URBAM Gravelbike hatte ich schon arg geliebäugelt. Nach meiner kurzen Testrunde in Düsseldorf hatte ich mich schon ein bisschen verliebt in dieses Bike aus Bambus. Persönliche Wünsche werden bei dieser kleinen Manufaktur groß geschrieben. Ob Schaltung oder Lenker, es gibt viele Optionen. Ein riesengroßer Vorteil und eine feine Sache. Doch trotz des robusten Rahmens und der natürlichen Federung des Bambusses sehe ich dieses Bike unterm Strich eher als so eine Art „Flanier- und Spaß“-Rad ohne das abwertend klingen lassen zu wollen. Es ist ein wirklich tolles Bike mit einer guten Geometrie und gutmütigen Verhaltens. Doch es fehlte mir einfach der rassige Sport-Charakter. Zwar hätte ich liebend gerne auch dieses Rad in meiner Garage, aber mein momentanes Ansinnen liegt wohl eher in einem anderen Bereich. Deshalb muss dieses Rad noch etwas warten 😉

 

Cannondale,Fahrrad, bikingtom

Das Cannondale CAADX 105 SE wäre keine schlechte Wahl!         Foto: Cannondale

 

Bei einem ausgesprochen kompetenten Cannondale-Händler aus Bottrop fühlte ich mich ebenfalls sehr gut aufgehoben. Das CAADX 105 SE hatte es mir angetan. Der Tipp eines Arbeitskollegen war goldrichtig. Die Shimano 105er-Gruppe arbeitet bekanntlich zuverlässig, die Geometrie des Rahmens entspricht meinen Wünschen. Und das Fahrverhalten? Nach ausführlicher Beratung und Begutachtung war klar, ein 51er Rahmen wäre die optimale Wahl. Und schon konnte ich das auch vor Ort ausprobieren. Der Lenker wurde ebenfalls so gut wie gerade in dem Moment möglich für mich eingestellt. Er war etwas zu schmal für mich, wie ich fand. Das wäre aber kein Problem dies zu ändern. Ok, prima, das hörte sich gut an. Das Rad an sich empfand ich als sehr agil und wendig, aber auch eine klitzekleine Spur nervös. Trotzdem ein sehr ansprechendes, durchaus sportliches Verhalten. Viele durchdachte Details für Anbaumöglichkeiten machten dieses Bike für mich sehr interessant. Was mir nicht so gut gefiel waren die außenverlegten Züge und die mechanischen Scheibenbremsen. Wenn man sich mit dem Thema beschäftigt liest man immer über Vor- und Nachteile. Da ist eine Entscheidung manchmal schwierig. Doch mit kleinen Kompromissen sollte ich klarkommen. Und so hatte ich mich tatsächlich schon direkt hinterher und nach ein paar weiteren Tagen des Überlegens schon so gut wie festgelegt. Das Cannondale sollte es sein. Es schlug weitere Kandidaten wie von STEVENS, CANYON, VSF FAHRRADMANUFAKTUR, CUBE , BMC oder BULLS. Doch es sollte tatsächlich noch anders kommen.

Eher mehr oder weniger durch Zufall, wer hätte das gedacht, bin ich mit Schwiegervater bei ROSE gelandet, da er auf der Suche nach einem E-Bike war. Während wir so an einem Samstag Mittag auf einen Verkäufer warteten, da konnte ich mich ja mal so lange bei den Crossern umschauen. Eigentlich kamen mir die Modelle zu Hause bei studieren am PC nicht so entgegen wie ich fand. Preislich zwar attraktiv, aber irgendwie fehlte mir was.  Vielleicht auch einfach nur das gewisse Etwas. Bis ich die Crosser dann live vor Ort sah. „Oh, oh, oh“, ging es mir durch den Kopf.

Nachdem Schwiegervater dann beraten worden war, musste der Verkäufer für mich herhalten. Und nachdem ich dann auf die passende Rahmengröße gesetzt worden war, ging ein „Uiiii“ durch meinen Kopf. Kleine Veränderungen am Lenker würden mich perfekt dahin bringen, wo ich mit der Sitzhaltung hin wollte. Die Schaltung konnte auch angepasst werden so das ich auch für den Bergeinsatz gewappnet wäre. Dabei käme dann schon die Shimano Ultegra-Gruppe fast komplett zum Einsatz. Für einen Preis, der ähnlich des Cannondales wäre. „Hmmmmmmm…“, überlegte ich, „dazu noch schön innenverlegte Züge und hydraulische Scheibenbremsen!“

ROSEBIKES, bikingtom

Entscheidung gefallen, dies ist mein Objekt der Begierde!            Foto: ROSE

Das musste ich erst einmal sacken lassen. Damit hatte ich nun wirklich nicht gerechnet. Im Grunde sind es für mich minimale Unterschiede zwischen dem ROSE und dem Cannondale. Wofür also entscheiden? Puuh, gar nicht einfach wenn man sich eigentlich schon festgelegt hatte. Und doch habe ich mich tatsächlich für ein weiteres ROSE-Bike entschieden. Wegen kleinen Nuancen. Innenverlegte Züge wirken auf mich einfach optisch aufgeräumter, Ultegra-Komponenten reizen mich doch ein wenig, dazu noch ein gutes Kilogramm weniger auf der Waage (9,3 kg) und gefühlt einen Ticken angenehmere Sitzposition. Auch wenn mir vielleicht jetzt einer den Scheibenwischer zeigt, ich fühle mich wohl bei der Entscheidung und ich denke das es nach dem ganzen Suchen das richtige Bike ist! Für mich zugeschnitten, meinen Bedürfnissen folgend und dabei einem guten Gefühl im Bauch. Muss es nicht auch so sein?

Es wird meine Ansprüche erfüllen, davon bin ich überzeugt. Es scheint die richtige Mischung aus „Sportlich“ und „Komfortabel“ zu haben. Das ist es was ich wollte. Jetzt heißt es noch ein wenig warten, allzulange sollte es nicht mehr dauern bis ich den Crosser in Empfang nehmen darf.  Ich freue mich sehr und hoffe euch dann bald ein wenig mehr zu dem Bike berichten zu können.

 

Blogverzeichnis
TopBlogs.de das Original - Blogverzeichnis | Blog Top Liste

Paperblog
Blogverzeichnis

Subscribe in a reader

 

 

 

 

INFO: Meine EUROBIKE-Eindrücke

Mein erstes Mal auf der EUROBIKE 2017 in Friedrichshafen am Bodensee! Nach nächtlicher Anreise war ich nach einer gefühlten Ewigkeit endlich direkt vor Ort. Und es ging auch direkt ohne Punkt und Komma los. Zuerst schaute ich mich in der eigenen Blogger Base des The Wriders Club um. Ein paar bekannte Gesichter waren auch schon da wie unter anderem Gunnar Fehlau von pd-f (pressedienst fahrrad), der in Zusammenarbeit mit der Eurobike damit sowohl eine sehr nette Sache für uns Blogger als auch für die Fahrradindustrie aufgebaut hat. Klasse, Gunnar! An dieser Stelle aber auch einmal vielen Dank an Mirjam Reisch, die unermüdlich mit Rat und Tat uns allen zur Seite stand und natürlich an alle anderen die dies organisiert und möglich gemacht haben! Gelungen fand ich die Führungen zu einzelnen Herstellern zwecks gegenseitigen Austauschs und Produktvorstellung. Genauso das Firmen sich morgens kurz und knapp selber in der Blogger Base vorgestellt haben. Das Interesse an uns Bloggern zur besseren Verzahnung ist also teilweise  da. Schöne Sache.

eurobike,bikingtom,fahrrad,bike,neuheiten

Walk & Meet der Blogger bei DEUTER

Und einen weiteren Gruß an diejenigen, die man dort so getroffen hat. Zum Beispiel mit der doch recht bekannten Bloggerin Radelmädchen aus Berlin habe ich ein nettes Gespräch gehabt. War mir eine Freude. Deshalb lieben Gruß an dieser Stelle nach Berlin! Besonders spannend war es am zweiten Tag für mich. Eigentlich wollte ich Martin Moschek von www.biketour-global.de nur einmal für seinen tollen und herrlich geschriebenen Blog loben, den ich schon lange verfolge und den ich nur wärmstens empfehlen kann! Doch dabei blieb es nicht! Wir zogen fortan den ganzen Samstag zusammen durch die Messehallen und merkten schnell das wir auf einer Wellenlänge liegen. Es war mir eine Ehre! Deshalb auch noch einen ganz herzlichen Gruß nach Hamburg! Und zu guter letzt noch ein Servus an den gpsradler und in den Süden Deutschlands, nach München. Wer irgendwann mal Tipps braucht wenn er sich ein nettes, technisches Gadget für`s Fahrrad kaufen möchte, der ist hier mit vielen brauchbaren Tests gut beraten!

eurobike,bikingtom,fahrrad,bike,neuheiten

Mit Martin Moschek von biketour-global.de vor der Blogger Base

Wagen wir uns also mal vorsichtig vor. Die Ausstellerliste war nämlich lang! Gefühlt auch endlos. Nicht so schön war, das einige große Hersteller sich nicht auf der Messe blicken ließen, dafür aber im näheren Umfeld und im Windschatten der EUROBIKE eigene Hausmessen veranstalteten. Ob das ein jeder gut findet muss er selber entscheiden. Einen faden Beigeschmack hatte das aber schon. Na ja. Weiter geht’s. Ehrlicherweise war ich tatsächlich fast überfordert bei der schier unendlichen Menge an neuen Informationen rund ums Fahrrad. Denn die Messehallen sind groß. 1400 Aussteller aus aller Welt wollen untergebracht werden. Und um die Dimensionen dieser Messe einmal in Zahlen auszudrücken, diese zuerst vorweg: die Aussteller kamen aus 101 Ländern und zogen am Ende rund 42590 Fachbesucher an! Nicht übel. Dazu gesellten sich 654 Medienvertreter. Einer davon, so scheint es, war – ich! Am Messe-Samstag, zum sogenannten Festival-Day, der für die Öffentlichkeit da war, kamen noch einmal 22160 Besucher, die im nächsten Jahr leider ausgeschlossenen werden. Da gerade diese Besucher Käufer der Räder und des Zubehörs sind und viel Leidenschaft für ihr Hobby an den Tag legen empfinde ich das als keine gute Lösung! Passend dazu waren schon dieses Jahr früh am Festival-Day erstaunliche Bilder in den Hallen zu sehen. Denn einige Hersteller räumten schon ab Mittags ihren Stand ab anstatt potentielle Kunden und Käufer gerade hier über ihre Produkte zu informieren! Da gab’s das eine oder andere irritierte Gesicht. Denn bis 18 Uhr hatte die Messe geöffnet, die Besucher haben ja schließlich auch Eintrittsgeld gezahlt. Das stößt mir dann etwas sauer auf, ändern kann ich es leider nicht.

eurobike,bikingtom,fahhrad,bike,neuheiten

Kurzer Besuch am Stand von COBI


eurobike,bikingtom,fahhrad,bike,neuheiten

Auch die Öffentlichkeit war vor Ort am Festival Day!
Foto: EUROBIKE Friedrichshafen


eurobike,bikingtom,fahhrad,bike,neuheiten

Freigelände: Demo Area
Foto: EUROBIKE Friedrichshafen


eurobike,bikingtom,fahrrad,bike,neuheiten

Das fiese Wetter ließ die Besucher trotzdem die Bikes testen

Ich hatte zwar eine vage Vorstellung davon, was ich mir anschauen wollte. Aber spätestens am dritten Stand konnte ich das komplett über den Haufen werfen. Es waren zwischendurch immer wieder andere Räder, Neuheiten und Dinge, die mich magisch anzogen. Ich gebe euch hier mal einen kleinen Eindruck von dem, was ich recht interessant und spannend fand. Zum Beispiel das „Klapprad“  Macina Fold von KTM. Im typischen KTM-orange und schwarzen Applikationen gehalten ist es eh schon ein Hingucker. Dazu der von Bosch neu konstruierte Powertube-Akku, der im Rahmen integriert ist. Das ganze Rad wirkt etwas in die Länge gezogen, das liegt an der prima wirkenden Aufgeräumtheit des Erscheinungsbildes! Der Klappmechanismus ist zentral mittig gehalten und das Rad hat auch nur ein Packmaß von 84 x 68 x 40 cm! Zur weiteren Ausstattung gehört ein wartungsarmer Riemenantrieb und eine 8-Gang-Nabenschaltung sowie Scheibenbremsen hinten und vorne. Daher kommt es mit 20 Zoll-Bereifung Marathon Plus von Schwalbe. Nur das angegebene Gewicht von 25 kg schreckt etwas ab. Ansonsten bekommt man ab Frühjahr 2018 für eine stattlichen Preis von 3500€ ein rundherum solides „E-Klapprad!“

eurobike,bikingtom,fahrrad,bike,neuheiten

Das Klapprad MACINA FOLD von KTM


eurobike,bikingtom,fahrrad,bike,neuheiten

Hier zur Ansicht mal nur der neue POWERTUBE-Akku von BOSCH aus der Nähe am Stand von BOSCH!


So sieht im übrigen das ABS-Bremssystem von BOSCH am Fahrrad aus. Begeisterung pur. Und in ein paar Jahren Standard bei E-Bikes!

Apropos „E“. Gut gefallen hat mir ebenfalls das Renegade S 5.5 von UNIVEGA. Das liegt wohl daran, das der kraftvolle 504 Wh-Akku hervorragend an den Rahmen angepasst wurde. Ein Design-Highlight wie ich finde. Die Integration fiel mir  dabei sofort ins Auge. Dazu gibt es den bissigen Shimano E8000-Antrieb. 160mm Federweg geben den Weg frei für Touren-Mountainbiker  sowie All Mountain-Fans! Der Preis aber ebenfalls zünftig: 4999€ sind eine Ansage!

eurobike,bikingtom,fahrrad,bike,neuheiten

Designtechnisch gut gelöst ist die Akku-Integrierung am UNIVEGA

Durch seine auffallende Lackierung erblickte ich am Stand von Riese & Müller das ROADSTER URBAN. Und genauso schick sieht es auch aus. Für den modebewussten und stilsicheren Urban Biker ist das ein attraktives Rad. Und ein Sorglospaket dazu. Ausgestattet mit der elektronischen Shimano Alfine Di2 11-Gang-Nabenschaltung mit Freilauf und dem Gates Riemenantrieb ist man sauber in der Stadt unterwegs. Ohne Angst haben zu müssen sich das Hosenbein schmutzig zu machen. Der Bosch Performance-Motor mit dem PowerPack 500 garantiert höchste Leistung auf den Straßen der Republik. Kräftige Magura MT-4 Scheibenbremsen bringen das sehr puristisch gehaltene E-Bike hervorragend zum stehen. Auffällig ist der kurze Vorbau. Er überträgt die Agilität auf das komplette Rad. Optional kann ein stylischer Front- sowie ein hinterer, normaler Gepäckträger geordert werden. In „electric green metallic“ sind auch die Schutzbleche gehalten. Das Rad wirkt auf mich stimmig, wem dieses grün aber nicht gefällt, der kann noch zwischen „black matt“ und „white“ ein etwas dezenteres Auftreten wählen. Preis des Roadsters: 3699€

eurobike,bikingtom,fahrrad,bike,neuheiten

Riese & Müller zeigte das stylische ROADSTER URBAN

Der Trend auf dem Fahrradmarkt war auf der Messe sehr gut zu erkennen. E-Bikes so ziemlich aller Gattungen sind heiß begehrt und auch weiterhin das Zugpferd der Branche. Auch hier belegen Zahlen dies. 540000 verkaufte E-Bikes, alleine bis August, sprechen eine deutliche Sprache. Im Grunde hat so ziemlich jeder Hersteller mindestens ein E-Bike im Programm. Aber nicht jeder kann unbedingt mit Design, Anmutung und guter Umsetzung glänzen. Hin und wieder konnte man schnell konzipierte Räder von unbekannteren Firmen entdecken, die aber auch meist etwas hinten in den einzelnen Hallen zu finden waren. Ob auf der Messe eine Überdimensionierung des Themas „e“ stattfand weiß ich nicht. Fakt ist, das das Thema hin und wieder kontrovers diskutiert wurde. Was ich vermisst habe, ist gerade die Auseinandersetzung mit der Verkehrspolitik und der neuen (e)Mobilität. Die Bühne dafür war schließlich da um ein klares Statement zu setzen. Die Aufmerksamkeit in den Medien und der Bevölkerung wäre da gewesen. Es wäre schön gewesen solche Chance zu ergreifen. Nun gut.

eurobike,bikingtom,fahrrad,bike,neuheiten

Interessante Schlösser gab es wie hier bei KRYPTONITE

Hier jetzt aber der weitere Versuch, ein paar Dinge zu beleuchten, die ich auf der EUROBIKE interessant fand. So geschehen am Stand von Kryptonite. Da für mich das Thema „Fahrradschloss“ wie für so viele andere immer aktuell ist, schaute ich mich dort einmal um. Die schweren Kettenschlösser der Marke fand ich hochinteressant, da ich für daheim immer auf der Suche nach weiteren, sicheren Abschliessmöglichkeiten der Räder bin. In New York sieht man jedes zweite Fahrrad mit einem Schloss dieser Marke an den Radständern angeschlossen. Und die Erfahrung in der Umgebung daheim und dem dortigen Bekanntenkreis zeigt mir leider, das auch hierzulande eine Notwendigkeit für solche massiven Sicherungen nötig ist. Leider.  So fiel mir das Kettenschloss Evolution series 4 1090 Integrated Chain aus 3-fach gehärtetem Mangan-Stahl auf. Auf der „Sicherheits-Skala“ der Firma wird es mit der Stufe 8/10 beworben. Dazu wurde erörtert zu welcher Preisklasse des Fahrrads dieses Schloss passen würde. Bis 2700€ war angegeben. Für mich interessant als Zusatzschloss für den Bodenanker. Denn das Gewicht von fast 2,8 kg möchte ich auch nicht herum schleppen wollen! Die Länge des vor Ort zu sehenden Schlosses lag bei 90 cm. Das würde also passen. Der Preis liegt bei rund 60€. Eigentlich ziemlich fair. Also mal gucken…

 

eurobike,bikingtom,fahhrad,bike,neuheiten

DEEPER Lock, Fahrradschloss das via GPS verbunden ist. Foto: EUROBIKE Friedrichshafen

Die digitale Sicherheit am Fahrrad scheint auch ein weiterer anhaltender Trend zu sein. So gab es Zubehör-Aussteller, die mit Bluetooth-Vorhängeschlössern punkten wollen oder aber Schlösser die sich per Smartphone-App aktivieren oder deaktivieren lassen. Manchmal frage ich mich wie viele verschiedene Dinge man noch gleichzeitig mit Bluetooth steuern lassen will. Man kann das alles auch überfrachten. Sicherlich benutze auch ich teilweise Bluetooth am Fahrrad, aber das in einer All-In-One-Lösung. Das reicht mir. Alles gut. Und der Trend zu noch mehr Elektronik am Rad scheint ungebrochen. Bei SRAM am Stand war die kabellose Schaltung ein Publikumsmagnet. Durch algorithmusbasierter Kodierung der eTAP ist eine Störung durch andere elektronische Geräte zwar ausgeschlossen, aber da wieder Batterien gebraucht werden bin ich mit meiner Meinung ein wenig zwiespältig. Da muss sich jeder, der das haben möchte, selber mit auseinander setzen. Von technischer Seite mit Sicherheit aber super interessant!

eurobike,bikingtom,fahrrad,bike,neuheiten

Ob solche Schlösser wirklich zur Sicherung des Rades beitragen?


eurobike,bikingtom,fahrrad,bike,neuheiten

Bunt wurde es am Stand von MELON HELMETS


eurobike,bikingtom,fahrrad,bike,neuheiten

Und bunt ist auch angesagt bei NUTCASE

Und noch etwas zum Thema Sicherheit. Nämlich Helme. Die gab es auch in den verschiedensten Formen und Farben. Bitte jetzt keine Diskussion über Helmpflicht. Aber so langsam driftet die Branche hin zu wirklich stylischen Helmen. So gerät der Modeaspekt immer mehr zusätzlich zur Sicherheit in den Vordergrund. Das langweilige graue Image wird abgelegt, es wird bunt. Wie bei Melon Helmets, die einige kreative Designs am Start haben. Von Graffiti bis Sternenbildern ist alles dabei. Coole Sache. Genauso wie bei Nutcase, die von dezenten Urban Lifestyle bis poppiger und dabei schicker Bemalung ebenfalls eine große Bandbreite für die kommende Saison an Bord haben. Mal schauen wann ich die ersten Roboter- oder Fingerprint-Helme auf den Radwegen der Nation entdecke. Die sportiven Helme dürfen aber auch nicht fehlen. Im Radsport zählt das Tempo und die Zeit. Aerodynamisch, leicht und zugleich gut belüftend müssen diese sein. Die neuesten Kreationen gab es bei UVEX oder ABUS zu bestaunen. Letzterer Hersteller bringt mit dem Gamechanger für den professionellen Rennsport nichts weiteres als die Neuerfindung der Aerodynamik in diesem Bereich auf den Markt. So ihre eigene Aussage. Entwickelt in Zusammenarbeit mit den Profis des Moviestar Team! Die Forced Air Cooling Technology soll für beste Belüftung, die Multi Shell In Mold für höchste Sicherheit sorgen. Verschiedene Farb-Variationen bringen dezent Farbe ins Spiel. Der ca. 260g leichte Helm kostest rund 200€.  Meine Meinung: das Design ist ansprechend und gelungen, das Konzept ist schlüssig und die Entwicklung geht auf. Wer da nicht Lust auf eine flotte Runde mit dem Rennrad bekommt…

Quelle: www.pd-f.de / abus

Neu definierte Aerodynamik: der „Gamechanger“ von ABUS

Kurz den Atem anhalten musste ich am Stand von Pashley Cycles. Vielleicht weil diese Marke nicht so oft auf der Straße zu sehen ist, ist mir die filigrane Schönheit dieser Räder bisher noch gar nicht aufgefallen. Das Modell Speed 5 hatte mich sofort gepackt. Der Rahmen: gemufft und handverlötet! Die Schaltung: Sturmey Archer 5-Gang! Der Vorbau: Aluminium poliert! Die Kurbel: Sugino Kurbel in silber, poliert und 46 Zähnen! Dazu am Rahmen der Startnummernhalter mit der 5 und der nach hinten und unten gezogene Lenker Pashley Pathracer aus Stahl, ebenfalls poliert! Das ganze im edlen „British Racing Green.“ Wer da keine großen Augen bekommt dem ist nicht mehr zu helfen. Und der Preis wie ich finde ist auch fair. Mit rund 1450€ könnte diese Schönheit euer sein! Geflasht ging’s weiter.

eurobike,bikingtom,fahrrad,bike,neuheiten

Das PASHLEY hat mich definitiv mitgerissen!

Und wie. Mein persönliches Thema momentan scheint einherzugehen mit einem Trend, der deutlich auf dem Vormarsch zu sein scheint. Es geht um CycloCrosser bzw. Gravelbikes. Die Grenzen sind da anscheinend leicht verschwommen. Vor nicht allzu langer Zeit musste man noch relativ viel suchen, um etwas passendes in dieses Richtung zu finden oder Informationen zu erhalten. Die eigentlichen CycloCrosser sind da schon gefühlt  ein wenig länger unterwegs, denn als Rennrad für den Herbst und Winter gedacht, schwören viele Fahrer auf diese Radgattung. Dazu gesellte sich dann irgendwann das interessante Thema Bikepacking.  Eine modifizierte Geometrie und breitere Reifen plus einer doch Renn-spezifischen Agilität kam bei den Leuten gut an. Das Renn-Rad fürs Grobe? Nicht nur. Auch eine Art Outdoor-Lifestyle ist das für mich. Man kann sportiv Gas geben oder aber mit den passenden, schicken „Bags“ leichtes Gepäck für das kleine oder große Abenteuer da draußen mitführen. Und wenn Männer das Wort „Abenteuer“ hören ist es eh zu spät. So geht es auch mir.

eurobike,bikingtom,fahrrad,bike,neuheiten

Uuiiiii…STORCK T.I.X. Pro G2…let’s gravel!

Jeder Hersteller, der was auf sich hält, hat für die kommende Saison mindestens ein Gravelbike in Programm. Gut für mich, irgendwann schlecht für’s Portemonnaie. Doch gucken wir uns mal etwas um. Ein dezentes Design und einen auffälligen Namenszug zeichnet das STORCK T.I.X. Pro G2 aus. Bei dem Wort „Pro“ kann man immer ein wenig unruhig werden wegen des Preises. So auch hier. In der günstigsten Version mit Shimano 105-Gruppe kostet dieses Bike mit dem sehr hochwertigen Carbon-Rahmen  – und einem Gewicht von nur ca. 7,7 kg – schlappe 3398€. Uff. Und wenn man die Komponenten von SRAM’s Red e-Tap HDR nimmt, dann schlägt ein Preis von rund 6900€ zu Buche. Doppel-Uff! Dazwischen gibt es weitere Variationen. Wer will und dazu die Lust hat ein Rad selber aufzubauen, der ordert einfach den Rahmen. Der liegt nämlich nur bei günstigen 1999€.

eurobike,bikingtom,fahrrad,bike,neuheiten

Schlicht, aber schön ist dieses Gravelbike Crossfire Gravel von CENTURION

Simpel und schlicht gehalten kommt das CENTURION Crossfire Gravel auf die Piste. Cremefarben und mit sehr schön geglätteten Schweißnähten machte es auf mich einen guten Eindruck. Leichtes Understatement übertüncht die Fähigkeiten dieses Bikes. Auf der Messe war das Rad mit der SHIMANO Tiagra-Schaltgruppe ausgestellt. Die Reihe der Crossfire-Modelle ist allerdings weit gefächert. Von günstig bis teuer ist alles dabei. Ein Rad eher für die breitere Masse konzipiert. Ein günstiger Einstieg in das Gravel-Bike-Segment ist mit den Modellen gut möglich.

eurobike,bikingtom,fahrrad,bike,neuheiten

So könnte man es auch beschreiben! Das RONDO RUUT!

Für jemanden, der sich bei einem Gravelbike/ Cyclocrosser auch für eine filigrane Design-Linie interessiert ohne den eigentlichen Nutzen aus den Auge zu verlieren, der soll sich mal bitte das RONDO RUUT anschauen. In der Linie gibt es Bikes aus Aluminium, Stahl und zwei sogar aus Carbon! Das Spitzenmodell kommt mit der SRAM Force 1 und mit den Reifen Panaracer Gravel King SK 700C x 35 rüber. Und die noch junge Marke aus Polen bietet eine clevere Lösung für die Geometrie. Die ist nämlich verstellbar! Die RONDO Twin Tip Fork  besitzt  zwei Montagemöglichkeiten an der Gabel. Im sogenannten High-Modus wird der Lenk- und Sitzwinkel flacher, aber das Cockpit 10mm höher! Dazu wird gleichzeitig das Tretlager ebenfalls um 4mm erhöht. Die Umwandlung vom rassigen Cyclocrosser zum eher entspannter zu fahrenden Gravelbike ist damit einfach realisierbar. Der Lohn: ein EUROBIKE AWARD und meine leuchtenden Augen! Der Preis für die Top-Ausstattung in der Version RUUT CF1 beträgt 3699€, in der RUUT AL-Version 1899€. Die Möglichkeit sein eigenes Rad mit dem Rahmen aufzubauen bietet RONDO ebenfalls an. Feine Sache!

eurobike,bikingtom,fahrrad,bike,neuheiten

Das BREEZER Inversion Team ist auch eine heiße Nummer!

Begeistern tat mich auch die Marke BREEZER mit ihrem Inversion Team. Reduzierte Farben am Rahmen und eine harmonische Geometrie mit relativ aufrechter Sitzposition versprechen ein interessantes Fahrgefühl. Der Rahmen ist zwar aus Stahl, die Gabel aus Carbon, trotzdem kommt das Rad auf leichte 9,7 kg. Guter Vortrieb mit der SHIMANO Ultegra 2×11 Schaltung lässt ja wohl keine Wünsche offen. Noch etwas zur Gabel: sie bietet dazu die passenden Gewinde-Ösungen für weitere Einsatzzwecke mit Gepäck. In dieser hochwertigen Ausstattung kommt das Rad auf 2799€.

eurobike,bikingtom,fahrrad,bike,neuheiten

RESTRAP sollte man sich echt merken. Tolle Bags für das Abenteuer, das direkt hinterm Haus starten kann!

So. Dies war erst einmal ein kleiner Ausschnitt von Gravelbikes. Es gäbe da noch zig weitere zu nennen, doch das würde den Rahmen sprengen. Interessant zu erwähnen sind da aber vielleicht noch passende Taschen für diese Bikes. Ein unscheinbarer Stand von RESTRAP und schon war ich fasziniert von diesen, nicht aus dem üblichen Einheitsbrei bestehenden Bags. Pfiffige Detaillösungen wie dem ganz einfach und praktisch zu bedienenden Magnet-Verschlüssen lassen genau diese Taschen hochinteressant für mich werden. Dazu das unverschämt schlichte, aber in edlem schwarz gehaltene Design mit kleinen roten Applikationen. Trotzdem feine und durchdachte Detaillösungen machten mich neugierig auf diese Marke. Sowohl  die Bar Bag als auch die kleine Tech Bag könnten durchaus demnächst an meinem Rad landen. Als „Must Have“ auf meiner Liste aber so was von weit oben…

eurobike,bikingtom,fahrrad,bike,neuheiten

Schicke Taschen von NEW LOOXS aus der Reihe SPORTS

Einer Lust auf noch mehr Taschen? Für den hätte ich erstklassige Bags von New Looxs. Die Taschen der Reihe Sports sind sofort ein echter Hingucker. Feines, angenehmes Material zeichnet sie aus. Die Rear Rider aus dieser Reihe bieten zusätzlich zum Hauptfach viele kleinere Fächer. Reflektorstreifen an drei Seiten machen den Radler gut sichtbar. Verstellbare Haken bieten zahlreiche Möglichkeiten die Tasche sicher am Rad zu befestigen. Ein Schultergurt lässt sie prima unterwegs transportieren. Eine Regenhülle ist inklusive. Unterschiedliche Varianten für den Lenker oder den Gepäckträger runden diese schöne Serie ab.

eurobike,bikingtom,fahrrad,bike,neuheiten

Edel sehen sie aus, die Taschen von NEW LOOXS aus der VARO-Serie

Eine echte Alternative zu den Gepäcktaschen der allseits bekannten großen Hersteller bietet New Looxs im übrigen auch. Die Taschen der Reihe VARO bestehen aus wasserfestem Polyester. Von 15 Liter über 20 Liter bis hin zu 22 Liter, je nach Variante, geht das Gepäckvolumen. In schwarz gehalten mit leichten, feinen orangen Akzenten versetzt, machen diese Taschen, außer die Version Messenger alle mit Rollverschluss, echt was her. Die Preise für die gefühlt hochwertigen Bags sind allesamt fair und moderat…wie viel Taschen soll ich eigentlich noch an mein Fahrrad packen??? *Grübel*

eurobike,bikingtom,fahrrad,bike,neuheiten

JAAAAAA…leuchtende Augen am Stand von MOOTS

Eine lustige Geschichte habe ich noch über. Als ich so durch die Hallen spazierte, entdeckte ich einen kleinen, fast unscheinbaren Stand am Rande. Der Schriftzug der Marke machte direkt *PLING* bei mir. Die Marke MOOTS präsentierte sich dort. MOOTS, da war doch was? Guck mal einer an, eins der edlen Räder war ich doch erst vor kurzem in New York gefahren. Ich wurde natürlich angesprochen, als ich so mit verträumten Blick vor den schönen Rädern stand. Ob man mir denn helfen könne? *PLOPP* machte es und mit einem Strahlen erzählte ich von meiner Tour durch New York mit einem ihrer Bikes. Und wie klein die Welt dann wieder war. „Das Rad hattest du aus dem SHIMANO-Store? Die Jungs kenne ich dort, sind cool!“ In der Tat mussten wir beide lachen. Nette Anekdote am Rande der Messe.

Am Ende war ich sehr zufrieden. Es gab unheimlich viel zu sehen, unmöglich alles abzuklappern. Und unmöglich das hier alles wiederzugeben. Doch mit Sicherheit wird es noch weiter spannend werden. Interessante Gesprächspartner, intensiver Austausch, Einblicke hinter die Kulissen. Für mich als Blogger also rundherum gelungen. Ich kann mich an niemanden erinnern, der nicht ein offenes Ohr hatte. Auch wenn es wohl so etwas gab, wie man hört. Das kann ich so bei mir nicht bestätigen. Mit frischem Input gehe ich also in die kommende Saison. Obwohl bei mir ja immer Saison ist. Dank habe ich ja Anfangs schon geschrieben, etwas Kritik geübt auch, einige meiner persönlichen Highlights preisgegeben. Somit bin ich vorerst am Ende angelangt, maybe auch hier to be continued…! Ich hoffe,  ich konnte einen kleinen Eindruck vermitteln. Schreibt mir doch einfach mal wie es euch gefallen hat oder lasst ein LIKE da. Würde mich darüber freuen.

 

Blogverzeichnis
TopBlogs.de das Original - Blogverzeichnis | Blog Top Liste

Paperblog
Blogverzeichnis

Subscribe in a reader

TEST: 3.Teil COBI – oder „Wie läuft’s, Herr Gahlert?“

 Nun sind wieder einige Wochen vergangen um das COBI mit meinem e-Bike auf vielen weiteren Kilometern zu testen. Mittlerweile sind auch weitere Updates veröffentlicht worden, die vorwiegend erst einmal die Firmware verbessern sollten, um gegen die zahlreichen Systemabbrüche anzukommen, von denen leider viele User im Netz berichtet haben. Gerade am Anfang eines Produkt-Releases kann das durchaus passieren,  wie z.B. in Verbindung mit der Apple Watch und anderen Wearables schien es noch arge Probleme zu geben. Da wird es nötig sein ständig am Ball zu bleiben, denn diese Wearables werden immer beliebter!  🙂 Außerdem gab es ja für Apples IOS ein Update auf Version 10, welches auch erst auf das COBI  angepasst werden musste. Dies geschah erfreulicherweise recht zügig. Das Aufspielen der neuen Firmware per Bluetooth und der Updates für die App funktionierte bei mir einwandfrei. Ich empfand dies als sehr komfortabel!

 Des Weiteren gab es große Diskussionen um die Funktionalität des Controllers von Bosch mit dem COBI, denn die neue Version des Controllers soll angeblich mit dem System nicht kompatibel sein. Und die „alten“ Controller sind nicht mehr zu bekommen. COBI ist dieser Umstand bekannt und arbeitet wohl intensiv an einer zeitnahen Lösung. Auch wenn einige User zuerst etwas verärgert waren, aber auch diese man kann bei dieser Art von Problemen erst meist hinterher reagieren. Und man kann hier sicher sein, das COBI dies auch tut. Sonst wäre das ja kontraproduktiv und nicht im Sinne der Sache!

 Abstürze gab es bisher bei mir erst einmal. Dann aber nicht während der Fahrt, sondern beim Starten. Ich musste mich in der App plötzlich komplett neu anmelden. Alle Einstellungen waren weg. Wieso dies passiert ist, kann ich nicht sagen. Es war auch nur ein einziges Mal so. Bisher ist dieses Problem nicht wieder aufgetaucht!

 Mit Systemabbrüchen WÄHREND der Fahrt hatte ich allerdings bisher nicht zu kämpfen. Nicht einmal ist das COBI bei mir abgestürzt! Auch in Verbindung mit einem Brustgurt, wie bereits im 2. Teil beschrieben, oder einem Bluetooth-Lautsprecher, gab es bei weiteren Tests keinerlei Einschränkungen! Es läuft bei mir sehr gut, die Verbindung per Bluetooth ist permanent gewährleistet und ich mache mir da auch keine Sorgen.

 Neu hinzugekommen ist nun auch das man das AmbiSense Rücklicht gleichzeitig mit dem Frontlicht einschalten kann. Das Bremslicht-Feature wird aber wohl erst demnächst veröffentlicht.

 Händeringend wartete ich auf das Update mit der Einbindung von komoot. Denn die Navigation war so in der Form zunächst nicht für mich zu gebrauchen. Auf dem Foto 1.1 erkannte das Navi nicht, das ich mich eigentlich auf der roten Linie, dem Radschnellweg RS1 befand, sondern meinte, ich wäre ein ganzes Stück weiter weg auf dem Radweg auf der parallel führenden Straße. Auf Foto 1.3 ist die rote Linie, ebenfalls der RS1, auf dem ich eigentlich geradeaus fahren muss. Doch das COBI versuchte mich immer wieder vom RS1 hinunter zu leiten und eine Strecke zu nehmen, die nur bedingt für Radfahrer geeignet ist und deshalb einfach nicht in Frage kam. Doch nachdem das Update vom 2. November heraus kam, änderte sich die Navigation bei mir. Und zwar zum Positiven! Allerdings noch ohne komoot, dazu im Interview nachher mehr! Ich konnte dies jedenfalls direkt wieder auf meiner Haus- und Hof-Strecke testen. Gleiche Voraussetzungen und Einstellungen! Und siehe da, die Routenführung kam verdammt nah an meinen eigenen Weg heran, den ich bevorzuge! Eine freudige Verbesserung!  Zum Vergleich dazu die Fotos 1.2 und 1.4, die fast an der selben Stelle gemacht sind!  Das Kartenmaterial ist  übersichtlich in jeder Perspektive, ob 2D- oder 3D, ob rein- oder rausgezoomt, und meiner Meinung nach absolut Top! So müssen Karten zum Navigieren aussehen! Passend dazu gibt es jetzt mit dem Update auch weltweite Offline-Karten! Die kann man nun ganz einfach und bequem in der App herunterladen. Auch dies gefiel mir sehr gut!

COBI, Smartphone, Routing, Navigation

Foto 1.1  Tolle Karten beim COBI, nur das Navigieren klappte noch nicht ganz so gut! Eigentlich bin ich hier auf der roten Linie (Radschnellweg RS1) unterwegs.

COBI, Smartphone, Routing, Navigation

Foto 1.2  Hier ist das Routing eindeutig richtig! Nach dem Update vom 2. November!

 

COBI, Smartphone, Routing, Navigation

Foto 1.3  Nächstes Beispiel: Die Routenführung wich bei diesem Screenshot vor dem Update trotz der optimalen Bahntrasse des Radschnellweg RS1 (rote Linie) ab und wollte mich hier über schlechte Straßen führen.

COBI, Smartphone, Routing, Navigation

Foto 1.4  Nach dem Update vom 2. November liegt das COBI nun auch hier richtig und leitet mich über den optimalen Weg nach Hause! Prima!

 Andere Hersteller von modernen GPS-Radcomputern wie z.B. Wahoo oder Ciclosport haben nun komoot ebenfalls in ihre Systeme integriert, die zwar noch nicht so umfangreich in ihren Funktionen sind wie das COBI, aber trotzdem auch als Konkurrenz zu sehen sind! Ich denke, das die Integration von komoot wahrscheinlich eines der wichtigsten Features des Systems sein wird. Ganz einfach aus dem Grund, weil diese Navigations-Plattform mit seinen hervorragenden und einfachen Planungstools zu den beliebtesten in der gesamten Fahrrad-Community gehört! Da macht eine dementsprechende Integration Sinn!

 Des Weiteren ist mir aufgefallen, jetzt, wo die ersten verregneten Tage kamen, das das Rain-Cover nicht ganz wasserdicht zu sein scheint. Bei Nieselregen war nach kurzer Zeit mehrmals zu erkennen, wie Wasser schnell unter den Schutz gelangte (siehe Foto 1.5). Die Hülle war ordentlich und sauber angelegt und sie sitzt auch gut auf dem Smartphone! Ich habe es einige Male getestet, habe es trocken gewischt und bin wieder losgefahren. Das Ergebnis war leider immer gleich! Das finde ich  grenzwertig. Was passiert, wenn es mal stärker regnet? Dann könnten Smartphones oder/ und die Anschlüsse richtig in Mitleidenschaft gezogen werden! Da besteht auf alle Fälle Nachbesserungsbedarf und die Erfahrung anderer User wären hier mal interessant.  Die Bedienbarkeit des Smartphone durch die Hülle fühlt sich zwar etwas träge an, dafür lässt sich dieses aber auch recht gut mit Handschuhen benutzen! Da war ich positiv überrascht! Das Ablesen der Anzeigen ist mit dem Rain-Cover richtig gut! Da täuscht das Foto 1.5 übrigens! Außerdem kann man das logischerweise noch durch die Optimierung der Display-Helligkeit selber verbessern.

COBI, Navigation, Smartphone,Radfahren

Foto 1.5 Leider schien das Rain-Cover bei mir nicht ganz wasserdicht zu sein.

 Mit dem Energie-Management habe ich bisher zwei merkwürdige Beobachtungen machen können. Und das sah folgendermaßen aus: wenn das Smartphone vor Fahrtbeginn schon voll geladen ist und ich im Dashboard einstelle, das es deshalb während der Fahrt nicht geladen werden braucht, ist das Smartphone nach sage und schreibe 25 Minuten leer! Die Reichweite des Bosch-Akkus ( 400Wh ) beträgt in dem Fall nur knappe 80 Kilometer im Eco-Modus. Wenn das Smartphone andersherum während der Fahrt permanent geladen wird, hält es ewig durch. Doch die Reichweite des Bosch-Akkus beträgt dann im Eco-Modus manchmal nur minimale 50 Kilometer! Das kommt zwar selten vor, aber ist doch relativ auffällig! Den Akku lade ich immer bei gleichen Bedingungen! Sprich also Akku erst an die rund 20 Grad Raumtemperatur gewöhnen lassen und dann erst wieder an die Steckdose. Bevor ich das COBI installiert habe, hatte ich permanent Reichweiten von ca. 120 Kilometern im Eco-Modus! Also könnte es da  einen Zusammenhang geben! Einige Nutzer hatten darüber auch schon in ähnlicher Weise in einschlägigen Foren berichtet. Ich vermute aber, das dieses Problem schnell behoben sein wird. Es könnte auch schon mit dem letzten Update Geschichte sein, dies habe ich noch nicht ausreichend testen können. So ist dies also zunächst der Stand von vor dem 2. November!

 Zu dem Energie-Problem passt aber auch mein zweites, ähnliches Erlebnis. Einige Male ist es mir passiert, das ich im Glauben war, das das Smartphone aufgeladen werden würde und dann war es aber nicht der Fall! Das Smartphone ging aus und die Aufzeichnung verloren. Leider. Doch lobenswerter Weise war es kein Problem mein e-Bike weiterhin zu fahren. Ich konnte die Fahr-Modi weiterhin schalten wie ich wollte, allerdings natürlich ohne zu sehen, in welchem Modus ich gerade fuhr. Aber wenn man sein e-Bike kennt, sollte man das eigentlich gut „fühlen“ können. Was ich im übrigen deshalb schön fände, wäre eine permanente kleine Anzeige im Dashboard, ob das Smartphone gerade geladen wird oder nicht. Der kurze Hinweis beim Aufstecken des Smartphones ist schnell übersehen.

 Wie ich schon im 2.Teil erwähnte, fände ich ein explizites Stoppen und Pausieren von Touren sehr schön. Denn das Beispiel mit dem kurzen Besuch beim Bäcker gilt immer noch! Wenn ich das Alarmsystem deswegen einschalten möchte, muss ich die Tour erst beenden. Nach dem Bäckerei-Besuch fange ich danach die Tour wieder „Neu“ an. Das ist einfach nicht praktikabel und nervte mich persönlich mit der Zeit immer mehr, denn das Smartphone lasse ich bestimmt nicht auf dem Bike während ich im Geschäft bin. ICH möchte entscheiden, wann die Tour gestartet wird, wann ich NUR eine Pause mache und wann ICH eine Tour beende. Anderen Kunden ergeht es wohl so ähnlich wie mir. Eine Lösung sollte da doch schnell zu finden sein.

 Bemängelt wurde auch, das das Aufzeichnungen der Touren im Grunde nicht stattfindet. Das man z.B. mit Apple Health Daten der Tour einsehen kann, stimmt zwar. Aber mehr als die gefahrenen Kilometer sieht man hier auch nicht. Ein Im- und Export der Daten findet nach wie vor nicht statt. Viele Radfahrer möchten heutzutage einfach ihre Fitnessdaten immer und überall einsehen können. Auch die von letzter Woche, vom letzten Monat und vom letzten Jahr. Das fehlt beim COBI. Ist die Tour beendet, sind die Daten wie bereits erwähnt einfach weg. Weiterhin fehlen so ziemlich sämtliche Ansichtsmöglichkeiten eines normalen Radcomputers. Anzeigen, die permanent abzulesen sind und nicht verloren gehen, wenn man das Smartphone vom Hub abnimmt.  Wäre es  nicht vielleicht auch da interessant eine Fitness-Plattform einzurichten, auf der man alle seine gefahrenen Daten einsehen kann? Abrufbar auf Smartphone und Computer? Vielleicht ist das ja eine Idee für die Zukunft.

 Solide und sehr gut gelöst finde ich die Halterung für das Smartphone, also der HUB des Cobi. Da wackelt nichts, egal über welche Straße oder Wege man fährt. Das Smartphone sitzt sicher in seiner Halterung. Also in meinem Fall das Mount Case für das iPhone 6Plus. Die Haptik gefällt mir mit der Zeit  sogar immer mehr.

FAZIT BISHER:

 Vorschläge, Anregungen und konstruktive Kritik von den Nutzern die das System tagtäglich im Einsatz haben, können für die Entwickler des COBI nur von Vorteil sein. Gerade solche Tipps lassen das COBI für die Praxis besser und besser werden. Für ein junges Start-Up sind diese Hinweise Gold wert. Das man eventuell ein wenig Geduld mitbringen muss, egal welches junge Unternehmen man da nimmt, ist leider nicht auszuschließen. Einige Nutzer sind vom Service bei COBI aber leider sehr enttäuscht. Etwas mehr Transparenz wäre da vielleicht nicht verkehrt gewesen und ist in dieser Hinsicht leider etwas unglücklich gelaufen. Dem erst seit rund zwei Jahren bestehenden Unternehmen sollte man bei der enormen Herausforderung als Start-Up am Anfang aber noch mal kleinere Fehler eingestehen können!

 Trotzdem: Das COBI macht eine Menge Spaß! Die Aufmachung ist modern, schick und gelungen. Die hier oben beschriebenen Punkte sollen nicht als Zerriss dienen, sondern als Anregung für kommende Updates und Verbesserungen. COBI kann eine tragende Rolle bei der neuen modernen und urbanen Mobilität einnehmen. Denn nach wie vor ist das COBI mit riesigem Potenzial ausgestattet. Davon gilt es aber jetzt natürlich einiges abzurufen. Genauso wichtig ist es auf die Probleme der Kunden einzugehen und bei den wichtigen Dingen zügig eine Lösung anzubieten. Man muss sich aber noch einmal vor Augen führen, wie schwer und komplex es sein kann, so ein System auf den Markt zu bringen. Es wird leider oftmals unterschätzt, das Probleme auftauchen können, die man manchmal einfach nicht verhindern kann! Dazu noch gleich mehr unten im Interview!

 Ob ich mir das COBI noch einmal kaufen würde? Ein klares JA! Die jetzt zu erwartenden Funktionen und Verbesserungen nach dem etwas holprigen Anlauf dieses Produktes würden für mich ausschlaggebend sein! Das Produkt besitzt den gewissen Coolness-Faktor und hat im Grunde alle Möglichkeiten ein perfekter „Rad-Computer“ in modernem Gewand zu sein! Und deshalb glaube ich, das dies noch eine ganz spannende Geschichte werden kann!

                                                                                             ***   Fragen an Andreas Gahlert, Founder & CEO von COBI   ***
team-featured-andreasgahlert

Andreas, viele User haben sich über oft vorkommende Verbindungsabbrüche zwischen Smartphone und dem COBI beschwert. Auch in Verbindung mit Wearables. Seit dem habt ihr mehrere Updates herausgebracht um die Performance zu verbessern. Wie sieht die Lage heute aus?

Ui, du gehst also gleich zur Sache:) Die Probleme konnte man 3 Ursachen zuordnen: Batterie, Tuning Kits und IOS10. Ein Anteil von ca. 25% der Batterien hatten Lieferanten-Qualitäts-Schwankungen bei den Kontakten. Das Problem konnte man einfach identifizieren: Drückt man auf die Batterie und das Licht geht aus hat man ein defektes erwischt. Diese haben wir ausgetauscht so schnell es ging. Leider hatten wir nicht genügend auf Lager, so dass sich das verzögert hat. Sowas braucht man zum Start natürlich gar nicht… Nach den Optimierungen und  den folgenden Tests war alles prima. Die seit Oktober ausgelieferten Batterien haben das Problem nicht mehr.

Dann gab es einige Tuning Kits, die zu Abstürzen führten. Badassbikes z.B. geht super, Bikespeed-RS noch nicht. Die Lösung hierfür haben wir aktuell im testing.

IOS10 hat wegen des neuen W1 Chips im iPhone 7 und diverser iOS10 „Kinderkrankheiten“ zu Abstürzen vor allem im Zusammenspiel mit anderen BT Devices wie z.B. Wearables geführt. Dummerweise kam das mit unserem Launch zusammen. Apple hat das nachgebessert und nun sollte es stabil laufen.

Grundsätzlich hat COBI durch die Konnektivität zu Motor, Smartphone und Sensoren hohe Abhängigkeiten, die wahrscheinlich auch in Zukunft am Anfang zu Bugs führen können.

Die Karten in der Navigation des COBI sind rundherum gelungen. Sie sind übersichtlich, schick und nicht überfrachtet. Woran liegt es das aber die eigentliche Navigation noch nicht so richtig funktioniert und eher unglückliche Routen vorgeschlagen werden?

Die COBI Navigation richtet sich derzeit an Fahrradfahrer die einen geeigneten Weg von A nach B finden wollen – vor allem in der Stadt. Sie ersetzt keine Tourenplanung über Komoot oder vergleichbare Dienste.  Zu diesem Zwecke freuen wir uns derartige Dienste zukünftig in COBI zu integrieren.

Nichtsdestotrotz testen wir bereits weitere Maßnahmen um die Navigation kontinuierlich zu verbessern. Wir stehen hier von den Möglichkeiten noch ganz am Anfang.

Ich persönlich nutze die Karte oft auch ohne Ziel im 2D Modus zur Orientierung, z.B: beim Mountainbiken. Das geht schon super.

Im Update von gestern kam die Offlinekarten Funktion, die dir erlaubt auch ohne Internet zu navigieren. Als Nächstes kommt die Anbindung an komoot.

Ungeduldig warten viele auf dieses Herbst-Update mit Einbindung von komoot. Auf der EUROBIKE habt ihr ja schon einen Einblick gewährt, wie dies Aussehen wird und es hat anscheinend viel positive Resonanz gebracht. Wann kann man denn nun konkret mit der Veröffentlichung rechnen?

Die Erweiterung ist umgesetzt und  aktuell im Beta-Testing, sehr wahrscheinlich noch im Herbst – wie auf der Eurobike angekündigt. Hierbei werden die Routen, die in komoot abgespeichert wurden, automatisch in die COBI App übertragen. Die COBI Navigation fährt diese Routen dann ab.

Viele User geben in Internetforen wertvolle Informationen aus ihrer tagtäglichen Praxis mit dem COBI preis. Wie hoch schätzt ihr diese Unterstützung ein und wie versucht ihr diese Informationen bei zukünftigen Updates zu integrieren?

Ja, Wahnsinn wie viel Emotionen COBI weckt. Es gibt hunderte von positiven Beiträgen, teilweise euphorisch, aber auch die Kritiker. Das Feedback ist sehr wertvoll, wenn es konstruktiv ist. Wir planen eine Beta Tester Gruppe aufzustellen, Umfragen zu integrieren damit das besser strukturiert funktioniert.

Start-Ups haben es in der Regel gerade am Anfang nicht leicht. Das musstet ihr auch feststellen. Viele Leute haben ihren Unmut kundgetan über mangelnden Service, lange Wartezeiten, und vielen Problemen beim Einsatz des COBI. Wie seht ihr die Entwicklung bisher und was werdet ihr zukünftig ändern?

Wir müssen täglich aus den Fehlern lernen und es besser machen – ohne müde dabei zu werden. Viele bekommen ja gar nicht mit was wir sonst noch auf dem Schirm haben.  Neben der App Entwicklung noch Cloud-, Backend und Embedded Entwicklung, Hardware Entwicklung, Customer Service, Sales, Marketing, Quality, Produktion, Logistik, Finance und HR. Und nebenbei Investoren bei Laune halten, Motivation und Kultur mit 65 Mitarbeitern managen etc.

Aber immer wenn ich mich auf mein Rad schwinge und COBI einschalte weiss ich es ist es wert dafür zu kämpfen – weil es super cool ist und Spaß macht. Für mich persönlich ist die Entwicklung natürlich von Problemen gebremst, aber unter dem Strich positiv. Wir haben es geschafft aus einer Idee vor 2 Jahren ein Produkt in den Markt zu bringen was viele Menschen begeistert. Ein gutes Gefühl.

Andreas, vielen Dank für das kurze Interview!


Blogger United
Blogverzeichnis
TopBlogs.de das Original - Blogverzeichnis | Blog Top Liste

Paperblog
Blogverzeichnis

Subscribe in a reader

TOUR: KWL – Kamen.Werne.Lünen.

Der Sommer kam dieses Jahr erst spät. Doch dann mit Wucht. Im September noch so warme Temperaturen zu haben ist schon außergewöhnlich. Das wollte ich ausnutzen und bin eine schon länger geplante Tour gefahren. Das östliche Ruhrgebiet stand auf meiner Agenda. Und wer auch einmal dort einmal mit dem Rad fahren möchte, der findet am Ende des Berichts den Link zum Download der Tour! Hier geht es zum Bericht!

Fahrradtour bikingtom Kamen Werne Lünen Colani Ufo Colani-Ei

 


Blogger United
Blogverzeichnis
TopBlogs.de das Original - Blogverzeichnis | Blog Top Liste

Paperblog
Blogverzeichnis

Subscribe in a reader

TOUR: Im Norden ist es schön

Bei dieser Tour war ich auf einem Abschnitt des Nordseeküstenradwegs in Dänemark unterwegs. Auf einer Länge von rund 124 Kilomtern gab es so einiges zu sehen! Ein Tag, der so richtig Spaß gemacht hat und  hinterher ein richtig befriedigendes Gefühl aufkam. Das, was jeder Radfahrer schon einmal hatte, wenn er sein Hobby liebt! Vielleicht kann ich euch ja in meinem Tour-Bericht ein ganz klein wenig davon näher bringen und auch ihr geht wieder da raus und radelt für weitere, tolle Momente. Viel Spaß beim lesen und Fotos schauen. Hier geht es zum Bericht!

bikingtom Nordseeküstenradweg

Unterwegs in Dänemark


Blogger United
Blogverzeichnis
TopBlogs.de das Original - Blogverzeichnis | Blog Top Liste

Paperblog
Blogverzeichnis

Subscribe in a reader

TOUR: Die „Einst-geteilt“-Tour

Da die Rhön eine ganze Menge zu bieten hat, berichte ich hier nun über meine zweite Radtour dort in der wunderschönen Region und welch spannende, aber auch erschreckende Vergangenheit die Gegend hat. Da, wo Deutschland früher geteilt war und heute die Grenzen überwunden sind, kann man nun wunderbar Radfahren. Hier geht es zum Bericht mit Fotos. Und den gpx-Track gibt es übrigens auch wieder zum herunterladen!

In der Ausstellung Gedenkstätte „Point Alpha".

In der Ausstellung Gedenkstätte „Point Alpha“.


Blogverzeichnis
TopBlogs.de das Original - Blogverzeichnis | Blog Top Liste

Paperblog
Blogverzeichnis

Subscribe in a reader

TOUR: Harte Waden in der Rhön

Ich war in der Rhön! Genauer gesagt im Länderdreieck von Hessen, Bayern und Thüringen unterwegs. Ein paar Tage radeln. Mit den Vögeln entspannt aufstehen, frühstücken und gestärkt rauf auf’s Rad und die tolle Natur des Biosphärenreservats Rhön genießen! Und wie schön und interessant es dort ist, und das sich ein Besuch wirklich lohnt,  könnt ihr nun in einem ersten Bericht mit vielen Fotos nachlesen. Als leicht verfeinerte Tour gibt es die Route auch als gpx-Datei zum herunterladen!

Hier geht’s zum Bericht auf meine TOUREN-Seite. Viel Spaß!

Harte Wade


Blogverzeichnis
TopBlogs.de das Original - Blogverzeichnis | Blog Top Liste

Paperblog
Blogverzeichnis

Subscribe in a reader