INFO: Gut gelaufen, die Demo für den Radschnellweg Ruhr RS1 in Essen

 Nach großem medialen Interesse im Vorfeld der Demo für den Radschnellweg Ruhr RS1  am Essener Eltingviertel  kamen bei besten Wetter über 100 Teilnehmer. Der ADFC Essen trug durch Frank Rosinger noch einmal die Forderungen vor, den Radschnellweg RS1 so schnell wie möglich weiterzubauen, ohne den Damm und die Brücken im Eltingviertel abzureißen.  (Hier der Link zum Thema und worum es überhaupt geht!  Stand:  27.1.2017) Denn ein kreuzungsfreier Radschnellweg ist unabdingbar. An der UVP (Umweltverträglichkeitsprüfung) am Gelände der EVONIK wird man nicht herumkommen, eine Alternativroute für die Zeit ist in Planung. Davor und dahinter allerdings muss der Bau in Richtung Bochum sofort angegangen werden! Da aber der Radschnellweg nun zum ersten mal im Range einer Landesstraße steht und juristisches Neuland betreten wird, muss jetzt dringend geprüft werden, ob so eine UVP in dem Maße überhaupt angewandt werden muss! Das wird jetzt angeblich zügig schon in den nächsten Wochen u.a. auch von NRW-Verkehrsminister  Groschek geprüft. Einen ersten Teilerfolg gab es schon zu begrüßen: für den östlichen Teil hinter EVONIK hat die Bezirksregierung Düsseldorf jetzt grünes Licht gegeben! Für den westlichen Teil zwischen Univiertel und EVONIK ist nun der Ausschuss für Stadtentwicklung  und Stadtplanung (ASP) und Stadtdirektor Best zuständig. Letzterer stand in letzter Zeit zum Thema Eltingviertel und RS1 heftig in der Kritik.

Eltingviertel, Essen, Radschnellweg, RS1

Illustration von Mirko Sehnke, ADFC Essen

 Auch auf Grund der massiven Berichterstattung von Verbänden wie dem ADFC und EFI (Essener Fahrrad Initiative) sowie den sozialen Medien, wird aber nun hoffentlich endlich etwas passieren! Ebenso waren Reporter des ZDF, RTL, WDR und radioessen vor Ort. Das zeigte deutlich, wie groß das Interesse mittlerweile an diesem Thema ist. Schließlich gilt der RS1 als eine Art Vorbild auch für andere Radschnellweg-Projekte in Deutschland!

Demo, Radschnellweg, Ruhr, RS1, Stadt Essen

 Die Teilnehmer zeigten sich im Gespräch allesamt positiv gestimmt und meinten durchweg das diese Demo ein Erfolg war. Danke an dieser Stelle auch an die Polizei Essen, die wirklich sehr hilfsbereit und tatkräftig für eine gelungene Veranstaltung beitrug!

Stadt Essen, Radschnellweg, ADFC, EFI, bikingtom

 Sehr interessant war auch nach der eigentlichen Info-Veranstaltung die spontane Einladung von Rolf Fliß von den GRÜNEN und Ratsmitglied der Stadt Essen, gemeinsam mit ihm eine kurze Radtour zu den Punkten zu machen, um die es hier ging. Rund 70 Teilnehmer radelten hier noch mit und erfuhren hierbei noch einige sehr informative Dinge. Wie ich finde war dies sehr gelungen und kam gut an.

Demo, Radschnellweg, RS1, Ruhr, Stadt Essen

 Jetzt heißt es für alle Beteiligten am Ball zu bleiben und die momentane Aufmerksamkeit nicht verpuffen zu lassen! Doch ich denke das wird nun nicht mehr passieren und man kann bald weiter Positives berichten! Schön wär’s allemal!

Ein aktueller Link zum Geschehen gibt es hier: Zeitung Die WAZ

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5 Kommentare zu “INFO: Gut gelaufen, die Demo für den Radschnellweg Ruhr RS1 in Essen

  1. Hallo. Mich würde mal Intressieren wo genau jetzt der Rad weg am Evonik Gelände her führen soll? Denn in der Planung steht ja mehr Grün in der Umgebung Evonik. Nur sollen wie man es uns jetzt gesagt hat unsere 16 Kleingärten nach fast 25 jahren weg !!!! Wenn die alte Trasse am Evonik gelände nicht genutzt werden darf, kann. Wie auch immer Evonik möchte ja nicht das so nah Leute an dem Gelände her fahren. Jetzt muss eine Grüne Oase mit Teichen. Bäumen. Wiesen. Hecken Büschen weichen… zu dem kommt das sich auf dem ehenmals vor 25 jahren Brachgelände jetzt in der tollen Natur wieder Tiere.Vögel.Molche.Kröten angesiedelt haben.Das würde mich bzw uns mal aus der Kleingarten Anlage Intressieren. Denn alles schön und gut Radweg hin oder her…. aber Gärten zu Entfernen für einen Teerweg. Was bitte hat das mit Grün und Radfahren zutun? Möchte ich mal wissen wer für uns ne Demo veranstaltet und wie die Radler sich fühlen wenn sie Ihre 2te Heimat verlieren Mfg

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    • Hallo Dirk, das höre ich ehrlich gesagt zum ersten Mal das Kleingärten für den Radweg weichen sollen. Das fände ich ebenfalls so nicht in Ordnung. Meiner Erkenntnis nach geht es aber nur um ein brachliegendes Gleis was genutzt werden soll! Ich leite das aber gerne mal weiter an den ADFC Essen um da Genaueres zu erfahren. Nicht das da was übersehen wurde! Ich melde mich dann bei dir!

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      • Der ADFC Essen ist schnell! Fakt ist: Bislang ist also nichts bekannt von dieser Problematik und es liegen auch keinerlei Beschlüsse oder Bescheide vor! Geplant ist wie gesagt das still gelegte Gleis von EVONIK zu nutzen, evtl. wird noch ein Schutzwall zwischen Werk und RS1 angelegt. Der ADFC behält das aber gerne im Auge und ist sehr interessiert an dem Thema! Ich hoffe, ich konnte dir da ein wenig weiterhelfen! LG, Tom

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      • Hallo Tom , danke für deine schnelle Antwort . Die Gartenanlage liegt hinter dem Evonik gelände, Das ist Evonik Grundstück und wir sind die Pächter 16 Parteien mit ca 8300 m2 Land . Hinter uns ist ein Gleis was in Betrieb ist und von Evonik 2 mal die Woche genutzt wird zur Anlieferung bei Evonik und da zw liegen die beiden still gelegten Gleisanlagen der alten Trasse. Das soll als Radweg genutzt werden. Wäre ja auch ok. So steht es ja auch in der Machbarkeitsstudie Land NRW die ich zur einsicht habe.

        Ein Telefonat mit dem Planer in Düsseldorf hat auch ergeben das die alte Trasse genutzt werden soll. Ebenso ein Gespräch mit der Fraktion der Grünen hier in Essen. Weitere Gespräche mit Land NRW und Evonik folgen wohl jetzt in den nächsten 14 Tagen.
        Weil man eventl. auf dem kurzen Stück das Gleis umlegen könnte zurück auf das Evonik gelände und somit wären die Radfahrer nicht in der Mitte und auch nicht zu nah am Werk. Ebenso ist auch eine Querung der Evonik Gleise in Planung.

        Die 1st Info von Evonik zu uns war, Das wir unser Grund verlieren und dort der Radweg durch gebaut wird und somit auf einer länge von etwa 800 Meter die Radfahrer nicht zun nah am Werk sind . Was aber laut Land NRW Unsinn ist denn der Radweg wird als Landestrasse ausgewiesen und somit könnte sogar eine 2 spurrige Strasse da her führen. Teilstücke bzw Umgehungsstücke des Radwegs sind ja schon fertig von der Elisabethstr vor der Brücke links gehts richtung Hangetal und Stoppenberg. Also wir werden jetzt die Gespräche mit Evonik und dem Land NRW abwarten und dann schauen…. Wenn alles so bleibt und die alte Trasse genutzt wird sind alle zufrieden. Mfg Dirk

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      • So wie es aussieht, wird es dann wohl auch so kommen. Zur Zufriedenheit aller! Wie bereits erwähnt, der ADFC hält trotzdem deswegen gerne weiterhin ein Auge drauf 😉

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