Logbuch

An dieser Stelle möchte ich in der Zukunft in Kurzform Gedanken, Überlegungen und Erlebnisse aufschreiben, also all die kleineren Dinge, für die ein eigener großer Artikel nicht ausreicht. Das das durchaus spannend sein kann glaube ich schon. Es gibt manchmal so viele Kleinigkeiten beim Radfahren, die sonst unter den Tisch fallen wenn man sie nicht erzählt. Das wäre doch zu schade…


#30.10.2017

Joah, spontan einfach mal mit dem Fahrrad abbiegen war gestern mal wieder genau richtig. Doch das kam im Grunde wegen einer Dämlichkeit. Geplant war eigentlich ein Besuch eines Essener Möbelhauses, da in der Innenstadt verkaufsoffener Sonntag war. Na ja, und da dieses Möbelhaus dort ziemlich und für mich auch so gut wie mittendrin liegt, war die komplette Sippe im Glauben das auch offen wäre. Pustekuchen. War es nicht. Dumm gelaufen, so stand man vor verschlossenen Türen. „Und nu?“, war der allgemeine Gedanke. Na, was macht man an einem zunächst grauen Sonntag Mittag? Sich stärken! Für was auch immer, völlig egal. Also zurück zum Cafe seines Vertrauens ( Gruß an die „Radmosphäre“ ) und ein Stück leckere Torte gefuttert. Da kam doch glatt die Sonne durch die Wolkendecke! Also gut, die Chance sollte ich nutzen. Die anderen beiden Chaoten wollten nach Hause, ich beschloss den momentanen Wetterumschwung auszunutzen und mir in Mülheim-Ruhr den gerade neu eröffneten Abschnitt des Radschnellweg Ruhr RS1 anzuschauen.

Na ja, Radschnellweg ist dann dort der falsche Begriff. Es stellt eine Hochpromenade dar, wo so eine Art Mischverkehr (Fußgänger und Radfahrer) herrscht. Und gerade an jenem Sonntag kamen sich hier direkt alle ins Gehege. Vom Design her, mit den Bänken und den Beeten, sieht es eigentlich nicht so schlecht aus, aber das war es auch schon! Aber der Stahl, der dort als Design-Element verwendet wird, ist teilweise scharfkantig. Verletzungen sind meiner Meinung nach da vorprogrammiert. Zumal die Zählstation, ebenfalls in Stahl eingefasst, den Raum für Radfahrer und Fußgänger nochmals an dieser Stelle minimiert. Wenn sich da zum Beispiel zwei Radfahrer entgegen kommen…na ja, eine kleine Unaufmerksamkeit reicht aus. Aktuelle Fotos dazu ( und noch viele weitere ) gibt es dann in meiner Foto-Galerie. Da könnt ihr euch dann mal einen kleinen Eindruck verschaffen.

Nach dem Abstecher bin ich dann wieder in Richtung Heimat geradelt. Allerdings mit einer spontanen Abbiegung. Ich bin durch die Schweiz geradelt! Häh? Ja, das stimmt schon. Die sogenannte Schönebecker Schweiz ist eine kleine, aber feine Ecke, wo Felder und Wiesen ein ausgewiesenes Landschaftsschutzgebiet bilden. Im Grunde ist diese Ecke schnell durchquert, doch man bekommt den Eindruck, man ist ganz woanders. Nicht im hektischen Ruhrpott, sondern irgendwo im tiefsten Grün. Diese hügelige Landschaft bietet tolle Ausblicke, auch auf die Skyline der Stadt Essen. Und da die Sonne hier nochmal schön durch die Wolken kam, war ich von der sonnigen, aber herbstlichen Atmosphäre schon beeindruckt. Mir war diese Ecke gar nicht so bewußt, dort bin ich bisher eher außen herum geradelt anstatt mitten durch. Ich kann mich nicht erinnern jemals zuvor dort mit dem Rad gefahren zu sein.

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In der ( Schönebecker ) Schweiz.

Ich finde es immer wieder faszinierend was man alles immer noch so in unmittelbarer Umgebung auf dem Rücken eines Fahrrads entdecken kann. Einfach mal alte Pfade verlassen und neue entdecken. Es kann so einfach sein.

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#15.10.2017

Boah, waren die letzten Tage anstrengend. Einige private Dinge mussten notgedrungen erledigt werden so das ich gar nicht so richtig zur Ruhe kam um den neuesten Kram mal niederzuschreiben. Und auch die nächsten Tage werden in die Richtung weitergehen. Ich sage nur „mach es zu deinem Projekt“. Aber trotzdem kommt schon sehr bald einiges ins rollen…wenn ihr versteht was ich meine 😉

Schon am kommenden Montag werde ich die Gelegenheit haben ein Ebike eines aufstrebenden Herstellers zu testen und zu begutachten. Darauf bin ich schon gespannt und natürlich werde ich darüber einen kleinen Testbericht verfassen und meine ersten Eindrücke schildern. Lasst euch also mal dahingehend überraschen,

Und ins rollen kam auch noch tatsächlich eine Geschichte, die mich schon jetzt länger begleitet, ja, fasziniert. Stichwort: Cross-/Gravelbike. Und was habe ich mich durch das Thema gewühlt/gelesen/ausprobiert. Ja, eine Entscheidung habe ich gefällt. Und ja, es kommt dieses Jahr noch zu mir nach Hause. Welches? Der ganze Findungsprozess gehört erzählt. Kommt. Also der Bericht. Zügig. Versprochen. Bin dran. 🙂

Zum Ende dann noch etwas trauriges. Bei mir in der Nähe, da, wo ich auch öfters mal herfahre, ist vor ein paar Tagen ein kleines Mädchen von 13 Jahren auf dem Fahrrad von einem Betonmischer, der rechts in eine Einfahrt bog, überrollt worden. Das Mädchen verstarb daraufhin ein paar Stunden später. Ein junges, unschuldiges Leben durch Unachtsamkeit ausgelöscht. Sehr traurig. Radaktivisten haben an diesem Wochenende daraufhin eine Mahnwache abgehalten und ein Ghostbike aufgestellt. Das schockierende daran ist die Größe dieses Fahrrads. Wenn so etwas in der eigenen Umgebung passiert ist das meist noch etwas trauriger als wenn es dort passiert, wo man die Gegend oder die Stadt gar nicht kennt. Ohne das abwertend zu meinen. Jeder tote Radfahrer, egal wo, ist einer zuviel! Mein Mitgefühl gilt den Eltern und den Angehörigen.

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#28.09.2017

Jaaaaaaaaaaa, ich muss gestehen: der Sommer ist jetzt auch im Kopf vorbei. Der Herbst ist nun klar und deutlich angekommen. Mir einzureden das der Sommer vielleicht ja doch noch mal vorbeischaut hilft auch nicht. Wie immer war er leider viiiieeelll zu kurz. Und das Gefühl in der kostbaren Zeit zu wenig auf dem Fahrrad gewesen zu sein schleicht sich ein. Obwohl das laut meiner Statistik nicht der Fall ist, sondern eher im Gegenteil. Trotzdem, und das führe ich einfach auf die Leidenschaft zurück, war es gefühlt einfach zu kurz. Die paar echten Sonnentage die dieser Sommer zu bieten hatte wäre ich viel lieber noch weiter im Sattel geblieben. Muss ich mich halt mit abfinden. Doch unterm Strich gesehen war es ein radfahrfreundlicher Sommer. Gerne erinnere ich mich an die ein oder andere Tour und erwische mich dabei mit einem Grinsen im Gesicht. Das Gute bleibt also im Gedächtnis haften. Eine schlechte Radtour gab es nicht. Und deshalb kann von mir aus jetzt der bunte Herbst kommen. Ich bin bereit. Mein Rad ist es auch. Die Reifen durch das braune Herbstlaub jagen, das rascheln der Blätter unter dem Pneus. Vielleicht mal eine sportlich-schnelle Runde drehen, verschwitzt nach Hause kommen um sich dann bei einer Tasse heißen Schokolade wieder etwas aufzuwärmen. Oder doch lieber eine gemütliche Radrunde, mit einem Päuschen irgendwo im Café. Auf den nicht mehr ganz so überlaufenen Radwegen die kühle, frische Luft in die Lungen saugend. Die Landschaft verändert sich genau wie die Perspektive, die man jetzt in der Jahreszeit auf dem Fahrrad gewinnen kann. Auch im Herbst Radfahren ist ein echtes Highlight!

 

                                   „Besorg dir ein Fahrrad. Wenn Du lebst, wirst Du es nicht bereuen.“ – Mark Twain

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#28.07.2017

Man, das Wetter war diese Woche ja mal wieder leicht sprunghaft. Morgens auf dem Weg zur Arbeit war es sogar sehr frech zu mir. So könnte man es auch beschreiben. Kurz bevor ich morgens aus dem Haus gehe schaue ich standesgemäß auf die Wetter-App wie sich gleich die Wetterlage entwickeln wird. Das klappt zu 99% recht zuverlässig. An dem Tag war es anders! Die Vorhersage lautete: leichter Regen in 15 Minuten! Wenn diese Aussage kommt, dann sind es normalerweise nur ein paar wenige Tropfen, eine leichte, regendichte Jacke reicht da völlig. Da kann ich mich eigentlich gut drauf verlassen.  Denkste! Ich bin einen knappen Kilometer weit gekommen…bis sich die Schleusen öffneten! Petrus  hatte wohl vergessen das Tor zu schließen! Es regnete urplötzlich Bindfäden, so dick, das ich nicht mehr viel gesehen habe! Ich habe unter einem dünnen Baum angehalten und versucht noch schnell die Regenhose überzuziehen. Wieso zuerst die Regenhose? Ganz einfach, die Überziehschuhe hatte ich schlicht und einfach zu Hause liegen lassen, ich Knaller! So waren die Beine zwar trocken, aber die Füße in den Schuhen hatten nicht wirklich eine Chance. Die Schuhe hielten den gefühlten Monsunregen keine drei Minuten stand. Als ich auf der Arbeit ankam  genossen meine Füße Swimming-Pool-Feeling! Das Ende vom Lied? Dazu komme ich gleich noch…

Am Mittwoch hatte ich mich spontan mit Eric von URBAM BIKES auf einen Kaffee in Düsseldorf verabredet. Der aufmerksame Leser weiss, das ich vor einiger Zeit einmal ein Test-Rad aus Bambus dieser Marke da hatte um es ausgiebig probe zufahren! Diesmal war es so, das Eric ein Foto geteilt hatte, auf dem ein neues Rad von ihm zu sehen war. Eins von der Art, wovon ich seit einiger Zeit träume und ich voll Bock drauf hätte. Nämlich ein Gravelbike! Diese, für manche neumodische, Fahrrad-Gattung hat es mir angetan! Ich lechze momentan förmlich danach so ein Rad zu besitzen. Momentan vom Budget nicht drin, zu Hause bekomme ich wahrscheinlich den Vogel gezeigt, aber das Thema lässt mich nicht los. Das geborene Rad um sich perfekt auszupowern. Rennrad-Feeling – aber für’s Gelände und in einer etwas komfortableren Haltung. Ein Sportgerät sondergleichen, aber gemacht auch für Abenteuer. Eine rohe, aber charmante Seele innewohnend. Was ich damit meine? Ich habe ein passendes Video gefunden, das mein Verlangen genau wiederspiegelt! Das Video ist zwar von der Firma VOTEC, aber das macht nichts. Die Stimmung in diesem Clip ist perfekt!  Und dann war ich wie gesagt in Düsseldorf und war fasziniert von diesem Bike! Das Aussehen dieses Rads war der Hammer! Der natürliche Bambus mit den edlen, schwarzen Komponenten wie den Laufrädern von Shimano und der tollen SRAM-Schaltung. Dazu ein für die Hände komfortables Griffband. Ebenfalls in schwarz. Genau wie die Carbongabel. Was für ein Hingucker. Eine klitzekleine Runde durfte ich einmal aufsatteln. Nur ein paar Meter. Aber da war meine Seele schon verloren…

Das URBAM Gravelbike! Einfach irre! Foto: URBAM BIKES

Ja, und so beschäftige ich mich irgendwie gerade halt mit diesem Thema oder besser andersherum: es beschäftigt mich. Und wie das so ist, plötzlich findet man überall irgendetwas dazu. So auch auf biketour-global.de, da lohnt es sich übrigens eh einmal vorbeizuschauen! Ein toller Blog! Das Video zum Transcontinental Race ist klasse. Ist wohl schon älter, aber hat mich trotzdem in den Bann gezogen. Die Bilder sprechen für sich! In Zeitschriften findet man mittlerweile auch einiges über Cyclocross oder Gravelbikes. Anscheinend ist der Trend doch sehr stark. Mich persönlich wundert das gerade nicht mehr. 😉 Ja nu, nix überstürzen. Dafür muss erst mal die Kohle her. Also weiterhin  malochen gehen, vielleicht ergibt sich ja dann mit etwas sparen was! 😉

So, und nun noch einmal zu meinen nassen Füßen und dem Ende vom Lied. Ich schätze also mal, der Grund warum mir gerade die Nase in einer Tour läuft, ist der, das ich einfach zu lange diese nassen Füße hatte und somit mein Körper gesagt hat „soooooo nicht, Freundchen!!!“ Also selber schuld. Vorteil: ich kann mich gerade noch mehr mit dem gewissen Thema beschäftigen…

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#21.07.2017

Das ist also der Sommer. Ein permanentes auf und ab. Und immer diese Gewitter dabei.  Gab’s das früher eigentlich auch? Da erinnere ich mich als Kind, das es einfach mal sechs Wochen am Stück Sommer gab OHNE ständige Unwettergefahr. Das gehört wohl nun auch zum Klimawandel, oder? Zumindest ein Stück weit. Ein Grund mehr das Fahrrad öfters in den Alltag einzubauen und etwas für die Umwelt zu tun. Jeder sollte das. Ok, das war jetzt der Appell am Morgen 😉

Momentan läuft es ganz gut, ich bin zufrieden. Worüber ich mich freue ist, das die Familie anscheinend doch tatsächlich Lust am Radfahren bekommen hat. Die letzten Wochenenden wollten sie immer gerne eine Runde drehen. Selbst der Kurze fragte einmal bei Sauwetter, ob wir nicht eine kleine Tour machen. Da mir Regen im Grunde völlig egal ist, war ich natürlich sofort dabei! Überrascht war ich aber schon, denn meistens ist er doch noch aus Zucker. Doch es hat mir riesig Freude bereitet. Die Strecke hatten wir bei dem Wetter so gut wie für uns und für ihn war das alles sehr spannend, denn welches Kind findet es nicht aufregend zu sehen, wie Binnen-Schiffe durch Schleusen am Kanal gebracht werden? Auch konnte ich ihm unterwegs zeigen auf welchen Fußballplätzen am Wegesrand der Papa sich einst schon duelliert hat und überhaupt wie schön es in der näheren Umgebung sein kann. Er fand das alles unheimlich interessant. Kann ich ja nicht so viel verkehrt gemacht haben, oder? Sogar zum Radlertreff am Radcafé Radmosphäre am Niederfeldsee in Essen jeden Dienstag ist die Familie mittlerweile heiß darauf mitzukommen. Wahrscheinlich weil es dort so leckere Snacks und, laut Sohn, so einen tollen Kakao gibt. Man muss also nur ein paar Anreize schaffen, dann klappt’s auch mit dem Familien-Radeln 🙂

Und auch so bleibt es spannend für mich und meinen Blog. Die EUROBIKE steht quasi vor der Tür und auch ich werde dieses Jahr vor Ort sein – offiziell als Blogger des The Wriders Club! Finde ich eine tolle Sache und da freue mich wie Bolle drauf. Neue Leute kennenlernen, Erfahrungen austauschen, Kontakte knüpfen, neue Produkte sehen, fühlen, testen und so weiter. Und überall Fahrräder um mich herum! Herrlich…

Vorher ist auch noch etwas geplant, da werde ich bestimmt noch den ein oder anderen Artikel zu schreiben. Da werde ich in anderen Gefilden unterwegs sein und von dort garantiert noch einige Themen aufnehmen. Das wird höchst interessant. Wohin es geht? Lasst euch überraschen…

Ja und dann geht also noch in Kürze das große, ausführliche Interview mit COBI online. Die Jungs konnte ich letzte Woche in Frankfurt besuchen. Das war eine tolle Sache und äußerst informativ! So bin ich also wirklich sehr zufrieden momentan, an anderen Projekten wird aber auch noch gebastelt. Mal sehen, wohin die Reise geht. Aber es macht Spaß, wenn man sein Hobby auf so einer Basis ausleben kann. Die Grundlage für das alles, das Radfahren an sich, darf aber nicht zu kurz kommen. Deshalb schwinge ich mich nachher auch wieder auf den Sattel und radel gen Arbeit. Denn einen Hauptberuf habe ich nebenbei auch noch 😉

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#29.06.2017

Mittlerweile ist nun auch offiziell Sommerzeit. Der Tag fängt früh an und hört spät auf. Das Radfahren früh morgens zur Arbeit ist schon um diese Uhrzeit ein Genuss. Zu keiner anderen Jahreszeit kann ich in dieser Herrgottsfrühe so entspannen. Es ist eine angenehme Dämmerung wenn es aus dem Haus geht. Die Ruhe in den Straßen ist eine Wohltat, bei schönem Wetter werden die ersten kleineren Wolken sogar schon andächtig rosa. Besonders schön ist es wenn da am Radschnellweg die Natur noch ein kleines Schauspiel mit Bodennebel veranstaltet. Manchmal halte ich dann kurz an, inhaliere die frische, noch fast reine Luft tief ein und genieße den Moment bevor es dann weitergeht. Auch die Hasen hoppeln schon munter über den Radweg. In den letzten Jahren waren sie eher eine Plage, so viele waren das. Dieses Jahr hält es sich fast in Grenzen. Die Ausweichmanöver waren schon nervig, muss ich zugeben. Aber so ist es ok. Die Vögel zwitschern auch schon auf den Bäumen und im Gebüsch und begrüßen den Tag wenn da die Sonne langsam kurz über den Horizont erscheint. Morgens um fünf scheint die Welt noch in Ordnung zu sein.

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Früh morgens kurz nach fünf auf dem Weg zur Arbeit

Ganz anders sieht es nach Feierabend aus. Zwar ist es nach wie vor wunderbar wenn die Sonne scheint, aber auf den Straßen ist es laut, die Luft kann man vor lauter Abgasen kaum einatmen. Und das in der Grünen Hauptstadt Essen! Das Gezwitscher der Vögel dringt gar nicht mehr bis zu den Ohren durch. Ich bin immer heilfroh wenn ich das erste Stück über die oftmals verstopften und gefährlichen Straßen hinter mir habe und ich endlich wieder auf dem RS1 bin. Er wirkt für mich wie eine Freiluftschneise. Die Luft dort ist wesentlich besser. Trotzdem ist dort das Gewusel an manchen Tagen groß. Die Ruhe des Morgens ist verflogen und der Radschnellweg zeigt ein anderes, lebendiges Gesicht. Ich bin aber froh über jeden Radfahrer der ihn nutzt! Und die Stadt Essen übrigens sollte das auch!

Und wenn ich hier so in der „Radmosphäre“, dem Café am RS1 in Altendorf sitze, diese Zeilen tippe, mit Blick auf die Trasse, dann sehe ich die Radler wie sie einer nach dem anderen von links oder rechts den Niederfeldsee entlang fahren. Viele von ihnen sind ebenfalls Pendler. Einige sind wahrscheinlich früh morgens schon vor oder kurz nach mir genauso wie ich diesen Radweg in Richtung Arbeit gefahren. Auch sie werden diese herrliche Ruhe und den sich anbahnenden Sonnenaufgang genossen haben und ganz entspannt zur Maloche gekommen sein.

Und das Fazit meines Gesabbels? Radfahren kann soooo glücklich machen! Jeden Tag!

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#31.05.2017

Was soll ich sagen? Ich hab’s geschafft. Nur mein unbändiger Wille trotz teilweise widriger Umstände haben mich zu dieser Leistung angetrieben. Kurz vor der Zielgeraden wurde es nämlich noch einmal ungemütlich. Das Wetter schien sich gegen mich zu verschwören. Zuckende Blitze, dunkle und grollende Wolken mit Starkregen schienen meiner Rekordfahrt den Garaus zu machen. Es war Wahnsinn. Kurz vor Ende des Monats schien es so als wäre mein Ziel in weite Ferne gerückt. Ich wusste nicht ob ich noch diese eine Chance bekommen würde. Ich musste also das Letzte aus mir herausholen und das beste hoffen damit der ganze Einsatz nicht umsonst war. Niemand hätte mich davon abbringen können in diesen Augenblick. Bis zur Erschöpfung habe ich gekämpft. Gegen das Wetter, gegen den inneren Schweinehund, gegen alle Neider und die, die es niemals für möglich gehalten haben, das ich dies schaffe könnte. Ich setzte mich in den Sattel, schob die dunkle Sonnenbrille auf, ging ein letztes Mal in mich, bekreuzigte mich und atmete tief durch. Alle Kraft die ich noch hatte nahm ich in diesem Moment zusammen, trat mit kräftigen Schwung in die Pedale und…radelte einfach von der Arbeit nach Hause. Die 37igste Fahrt und das am letzten Tag dieses Monats ließen mich die Rekord-Kilometerzahl pro Monat von 1000 geradelten Kilometern knacken. Die Geschichtsbücher müssen nun neu geschrieben werden. Ich sonne mich derweil im Glanze dieses Ruhms und dem Erfolg dieses historischen Ereignisses! Vielen Dank für den Applaus!                       😉

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#24.05.2017

Besser als gedacht kam ich heute aus den Federn. Und welche Wunder gesunder Schlaf bewirken kann hat mein Allerwertester auch gemerkt. Zumindest auf der heutigen Radtour hatte ich die ersten 20 Kilometer Ruhe. Immerhin. Danach wurde es naturgemäß ungemütlicher, gerade bei Anstiegen. Aber egal. Wie bereits erzählt, bald gibt es viel Material zum lesen und gucken, auch von heute, das muss ich aber zu Hause in aller Ruhe noch sichten. Morgen geht es auf die letzte Runde in Lothringen. Hauptsächlich bin ich dann wieder auf französischer Seite unterwegs. Ich freue mich riesig drauf, leider sind die paar Tage dann auch schon wieder vorbei. Trotz der Strapazen mit den fiesen Anstiegen. Das gehört nunmal dazu. Und wenn ich wieder zu Hause bin, bekommt mein Bike zur Belohnung auch eine ordentliche Wäsche verpasst. Das hat das Rad sich verdient, nur mein Bett, das gehört dann mir,  nicht das es meint es dürfte jetzt immer mit unter die Decke 😉

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#23.05.2017

Oooooohaaaaa. Was bin ich für heute k.o. Was für ein Radtag. Doch zu allererst: es war auch diesmal eine außerordentlich schöne Tour. Rund 100 Kilometer und weit über 900 Höhenmeter sprechen Bände. Dazu bald mehr auf der Tourenseite. An dieser Stelle möchte ich einfach nur festhalten – und wenn auch nur für mich selber –  das es heute wirklich eine Willensleistung war. Die Knochen waren noch von gestern ziemlich müde, so das die ersten Anstiege ganz schön weh taten. Und auch die danach. Aber mein Ziel vor Augen – was sollte ich auch anders machen wenn ich mitten in der Pampa in Frankreich radel – lies mich immer weiter in die Pedale treten. Und am Ende des Tages war es eine richtig toll Radtour. Mein Allerwertester hat es mir aber nicht gedankt. Jetzt nicht lachen, aber die Zeilen hier tippe ich im Stehen! Also wird das morgen auch ein lustiger Tag, nur diesmal dann mit etwas weniger Kilometern…was ist das da eigentlich auf meinen Oberschenkeln???…sieht aus wie…äh…MUSKELN?????  😉

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# 22.05.2017

So, liebe Leute. Momentan befinde ich mich in Saarbrücken im Saarland. Mein alljährlicher Radurlaub hat mich diesmal in diese Region verschlagen. Und ich muss gestehen, das lohnt sich schon jetzt. Die Landschaft ist abwechslungsreich, die Höhenmeter aber auch. Vor lauter Radfahren komme ich gar nicht großartig zum schreiben. Aber die Berichte werden selbstverständlich folgen. Natürlich wieder mit tollen Fotos garniert.

Ich sitze gerade im Hotelzimmer und tippe diese paar Zeilen, nebenbei pflege ich meine Waden und den Rest des geschundenen Körper. Mein Rad steht neben mir im Zimmer, das Hotel hat mir das anstandslos erlaubt, da sie keine Unterstellmöglichkeit haben, außer in nicht genutzten Konferenzräumen. Aber so ist das auch gut, eher noch besser. Die Akkus für Smartphone, gopro, Powerbank & Co laden hier auch gerade vor sich hin. Was man heutzutage alles so mitschleppt…Also nicht verzagen, schon bald gibt es neuen Input…hey, schnarcht das Fahrrad etwa schon???…und wieso liegt es auf meiner Seite des Betts???…hallo???…

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#02.05.2017

Ouuuuuuuh…ist schon länger her das ich etwas ins Logbuch geschrieben habe wie es mir scheint. Doch, und da kann ich beruhigen, das war nicht das Ende, sondern erst der Anfang! Klingt irgendwie episch, oder? Na gut, jedenfalls die Einleitung hätte ich schon mal. Und einiges ist ja schon passiert in den letzten Wochen. Halt wieder die berühmten Kleinigkeiten die einem beim tagtäglichen Radfahren so passieren.

Da wäre zum einem die Zirkusnummer mit der Ratte zu nennen. Ratte??? Ja, ihr habt richtig gelesen. Wie im Zirkus halt. So mit Todessprung durch den brennenden Reifen. Bei einer Geschwindigkeit in der Dämmerung von mir und meinem Rad leicht bergab von rund 25 km/h und einem von der Ratte schlecht getimten Sprung aus dem Gebüsch mitten durch das Vorderrad! Ok, das mit dem brennenden Reifen ist vielleicht übertrieben, doch manchmal fahre auch ich einen  heißen Reifen. Könnte man sagen. Jedenfalls sollte die Ratte noch an ihrer Performance arbeiten, denn das war ja wohl nichts! Außer mich zu Tode zu erschrecken und sich selber den Schwanz zu verstümmeln hat es nichts gebracht! Dieses olle Biest, dieses! Selbst schuld sag‘ ich da! Aber mal ernsthaft. Ich kann froh sein das nicht mehr passiert ist. An meinem Fahrrad – in dem Fall meinem E-Bike – ist alles in Ordnung. Zum Glück, denn…

…an meinem neuen ROSE-Bike hatte ich schon einen Schadensfall zu reklamieren. Ein kaputter Freilauf sorgte für das vorzeitige Ende einer schönen Radtour. Trotzdem folgt der Bericht dazu später noch! Jedenfalls war die Situation recht unangenehm, denn mir saß eine nicht einzuschätzende Drecks-Töle im Nacken just in dem Moment wo die Kette absprang. Ein wenig Panik hatte ich in dem Moment ja ehrlicher Weise schon. Aber der Köter ließ von mir ebenso schnell wieder ab, wie er angeschossenen kam. Ein lautes und böses Hinterher-Kläffen konnte er sich aber nicht verkneifen. So stand ich da, gestrandet in der Pampa. Keine Ahnung was da gerade denn nun mit dem Fahrrad passiert war. Öl verschmiert wußte ich mir nur noch per facebook-Gruppe weiterzuhelfen. Die Tipps und Vorschläge kamen auch in Lichtgeschwindigkeit. DANKE also noch mal an euch für die tolle Unterstützung wenn ihr das hier lesen solltet! Nur geholfen hat es in dem Moment leider nicht, da ich dann doch feststellen musste, das ich meinen Werkzeugwagen gar nicht angekoppelt hatte. So kam nach einiger Zeit dann mein persönlicher Hol- und Bringdienst. Und nur einen Tag später wurde ich dann bei ROSE vorstellig. Und, das muss man nun mal so sagen, die Jungs vom Service waren sehr, sehr zuvorkommend, obwohl ich keinen Termin hatte und der Laden voll war. Fand ich super als sie mir alles wieder neu einstellten und ich das Rad direkt wieder mitnehmen konnte!

Zu Hause am darauf folgenden Wochenende flog mir die Kette aber dann trotzdem wieder bei relaxten 10 km/h ab! Natürlich war ich in dem Moment bedient als ich drei Kilometer nach Hause schieben musste. Der Telefon-Support bei ROSE war aber ebenfalls 1a und so wurde vereinbart das Bike noch einmal zu checken und dabei auch direkt die erste Inspektion zu machen. Und da kam dann auch zu Tage, das der Freilauf einfach defekt war. Da kann ROSE natürlich nichts dafür. Ein neuer Freilauf wurde eingebaut und jetzt sollte auch alles in Ordnung sein. Wie oft geht denn auch ein Freilauf nach rund 900 Kilometern kaputt? Gibt es dazu eigentlich irgendwelche Erhebungen??? Grübel… Auch wenn das ganze etwas ärgerlich war, der Service bei ROSE war klasse, und ganz nebenbei habe ich jetzt eine schöne pfeffrige Überraschung für den nächsten Aggro-Köter am Fahrrad hängen…

Ja, und einen neuen, netten und schönen Hot-Spot als Blogger habe ich jetzt auch gefunden. Das Radcafé Radmosphäre am Niederfeldsee und am Radschnellweg RS1 ist einfach ideal für mich. Ich habe ja bereits über die Eröffnung geschrieben und mittlerweile war ich schon öfters da. Ob vor der Arbeit, nach der Arbeit, zwischendurch, am Wochenende, mit Family oder ohne…es ist dort jedesmal sehr angenehm. Man trifft andere Radler, hält schon mal das ein oder andere Quätschchen mit Holger, dem Cheffe des Cafés und speist dabei äußerst leckeren Kuchen, noch leckeres Eis und nochnoch leckerleckeren alkoholfreien Gerstensaft um dann anschließend alles wieder auf dem Radschnellweg abzutrainieren. Um es mal so zu sagen: da kann man es aushalten.

Also, vielleicht sieht man sich ja mal dort. Ist einen Abstecher auf einer Fahrradtour allemal wert. Herzlich willkommen dann in Essen!

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#17.01.2017

Nach der Euphorie um’s neue Rad kommt direkt der Dämpfer mit dem ollen Wetter hinterher. Eigentlich scheint gerade die Sonne draußen, aber das Thermometer zeigt mir -4,7 Grad an. Das wäre mir an sich egal. Aber ich weiß genau, wenn die Straßen jetzt noch ein wenig feucht sind, so sind sie heute Abend wieder an vielen Stellen glatt. Die Warnung vor Glätte habe ich schon gelesen. Auch der Radschnellweg RS1, so konnte ich es eben bei facebook lesen, ist anscheinend an vielen Stellen vereist. Als Pendler frustrierend also. Da wäre ich also wieder beim Thema „Winterreifen für’s Rad“. Axel, ein geschätzter Blogger von mir, hat mir vor kurzem einige wertvolle Tipps dazu gegeben. Fand ich super! Werde also mal schauen, ob ich das noch diesen Winter in Angriff nehme – Thema Budget – oder aber spätestens zur nächsten Wintersaison fertig habe. Einen zweiten Laufradsatz könnte ich dann eben mal schnell wechseln, wenn es mal wieder frostig wird. *GANZFESTVORNIMM*

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#03.01.2017

Also erstmal herzlich willkommen im Jahr 2017. Der Anfang ist gemacht. Und die Vorfreude steigt! Wieso? Na, am Samstag wird das neue Fahrrad abgeholt! Ich freue mich wie „Bolle“ wie man so schön sagt. Keine Ahnung wer Bolle war, aber der muss schon ein äußerst positiver Mensch gewesen sein wenn es ein Sprichwort von ihm gibt. Und äußerst gut gelaunt und positiv eingestellt werde auch ich am Samstag den Laden betreten und meinem neuen Schatz in die Augen, also dann wohl eher in die Lampe schauen. Ist ja irgendwie wie ein erstes Date. Man hat sich schon ein wenig in die heißen Kurven verliebt, das Äußere scheint zu stimmen. Jetzt werde ich dann auch die inneren Werte kennenlernen. Sieht aber so aus als ob da gegenseitiges Interesse wäre. Da scheint sich eine neue Beziehung anzubahnen. Kann ein neues Jahr schöner beginnen? Man, wenn das hier meine Frau liest…

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#22.12.2016

Eigentlich hatte ich mir ja vorgenommen noch ein paar Kilometer zu machen in diesem Jahr. Sowie in meinem Jahresrückblick 2016 erwähnt. Doch zumindest diese Woche wird das wohl leider nichts mehr. Ein Gerstenkorn am Auge lässt das noch nicht zu. Schon seit letztem Wochenende nervt mich dieses Ding, es wird aber bereits wieder besser. Muss ich halt durch. Da ich auch zwischen den Feiertagen arbeiten gehe, werde ich dann nächste Woche noch ein wenig radfahren können. So der Plan. Denn 66 Kilometer muss ich noch radeln um meine Kilometeranzahl von Dezember 2015 mit gefahrenen 404 Kilometern zu toppen. Das sollte ja wohl noch drin sein. Also immer schön locker und sportlich bleiben 😉

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#10.12.2016

Gestern war ein merkwürdiger und zugleich trauriger Tag. Mein heißgeliebtes ROSEBIKE Multisport ist nun Geschichte, es ist verkauft. Ein bisschen Wehmut habe ich schon. Schließlich war dies mein erstes komplett auf mich abgestimmtes Fahrrad. Es hat mich tausende von Kilometern sicher begleitet. Wir haben gemeinsam tolle Touren unternommen, faszinierende Regionen erkundet, haben Berge erklommen und sind durch schöne Täler geradelt. Es war manchmal schweiß trabend, manchmal fröstelnd, aber letztendlich immer das pure Vergnügen. Bevor ich das Rad abgegeben habe, habe ich es es noch einmal geputzt, gefettet und auf Hochglanz gebracht. Das hat es sich einfach verdient. Schon irgendwie komisch das man zu einem Fahrrad so eine emotionale Bindung bekommen kann. Ich hoffe jedenfalls das es nun auch weiterhin gut gepflegt wird und so seinem neuen Besitzer auch noch viel Spaß bereiten wird. Ich freue mich derweil natürlich schon riesig auf mein neues Bike sowie auf neue, spannende Touren und Erlebnisse. So ist dieses leichte Gefühl von Wehmut auch verbunden mit einem fröhlichen Lächeln…

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#29.11.2016

Gestern ist es also passiert. Das erste Mal. Im Dunkeln. Nicht ganz unvorhergesehen, aber doch noch überraschend genug. Schmerzhaft war es in dem Moment zwar nicht, angenehm aber eben auch nicht. Was ich getan habe? Mich in bester Slapstick-Manier bei Glatteis mit dem Rad flachgelegt! Beim Anfahren an einer Ampel – wo es an der Stelle noch nicht glatt war! – und dem Abbiegen rechts in eine Straße – wo es dann verdammt glatt war! Und genau in der Kurve habe ich meine Perspektive bei knapp 8 km/h um 90 Grad gekippt. Ich saß dabei praktisch immer noch im Sattel, den Lenker umklammert, den linken Fuß noch auf dem dazugehörigen Pedal. Zum Glück war in dem Moment niemand anwesend. Wie hätte das auch ausgesehen? Ein Irrer der bei den frostigen Temperaturen mit dem Fahrrad unterwegs ist. Für manche ist der Anblick ja schon zuviel. Jedenfalls konnte ich mich selber schnell wieder vom Asphalt kratzen, dem heiß geliebten Rad ist auch rein gar nichts passiert. Satteltasche sei Dank! Ganz schnell wieder aufgestiegen und pfeiffend so getan als ob rein nix gewesen wäre. Nur heute merke ich an der Hüfte dann doch ganz leicht die Stelle die die Straße zuerst geküsst hat. Na, halb so wild. In zwei Tagen ist da nichts mehr von zu spüren. Und was habe ich daraus gelernt? Glatteis ist doof, Hinfallen ist doof, kaputtes Rad wäre am doofsten. Und vielleicht sind Reifen mit Spikes doch gar nicht so doof? *Grübel*…

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#13.10.2016

Ich bin gerade ein wenig in Österreich unterwegs. Genauer gesagt in der Steiermark. Gestern bin ich mit dem Fahrrad von meinem kleinem Urlaubsdorf die rund 35 Kilometer hinunter nach Graz geradelt. Bei kühlem, aber sonst schönem Wetter ging es teilweise den schönen Mur-Radweg entlang. Ziel war für mich der Grazer Hauptbahnhof. Von dort wollte ich mit dem Zug wieder zurück fahren. Und das ist auch schon der eigentliche Grund, warum ich hier schreibe. Wie fahrradfreundlich es doch hier am Grazer Hauptbahnhof ist. Ich war überrascht. Eine moderne, helle und vor allem saubere Empfangshalle tat sich vor mir auf. Da ich noch kein Zugticket besaß, ging es direkt zum Ticketshop, wo man mich feundlich bediente, umgehend ein Ticket für mich und das Fahrrad ausstellte und mir dabei noch schriftlich die Verbindung ausdruckte. Völlig unkompliziert.

Dann ging es auch schon mit dem gläsernen Aufzug hinunter zu den Gleisen. Und da war kein dunkler, ungemütlicher und häßlicher Tunnel wie in vielen Bahnhöfen in Deutschland. Im Gegenteil. Alles war hell und freundlich gestaltet und am jedem Bahngleis gab es neben den Treppen einen sauberen, nicht nach Urin stinkenden, ebenfalls gläsernen Aufzug. Und ruckzuck war ich mit dem Rad am Bahnsteig.

Und auch dort war alles sauber und freundlich gestaltet. Genauso wie in den modernen Zügen, die ich in Graz und beim Umstieg in Peggau nehmen musste. Fahrradmitnahme unaufgeregt und unkompliziert. Das hat mir gut sehr gut gefallen. Und diesen positiven Eindruck möchte ich halt einfach mal kurz mit euch teilen. Denn so macht Radfahren- und reisen wirklich Spaß, wenn man sich keine großen Gedanken um das „Wie“ machen muss. Prima.

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#11.08.2016

Aus dem Verkehr gezogen. Im wahrsten Sinne des Wortes. Denn mich hat eine Überreizung an einer Rippe zum Brustkorb seit ein paar Tagen erstmal außer Gefecht gesetzt. „Passiert“, sagte die Ärztin. Woher auch immer. Ich habe keine Ahnung. Das ist gerade trotzdem ein wenig unbefriedigend. Großartig etwas heben geht nicht, da durchzuckt mich jedesmal ein Blitz und ist schmerzhaft! Und das schlimmste: Radfahren ist auch nicht drin! Das tut weh. Wirklich. Mein Ziel bei der bekannten Aktion „Mit dem Rad zur Arbeit“ sehe ich auch gefährdet. 40 mal wollte ich in einem gewissen Zeitraum zur Arbeit gependelt sein. Es fehlen zwar nur 6 „Einheiten“, aber ich verspüre gerade auch keine Besserung. Frustrierend! Hilft alles nichts. Verdammt. Na, aber bevor ich mit Selbstmitleid fortfahre, habe ich wenigstens die Möglichkeit ein wenig hier auf meinem Blog herumzuwurschteln. Das ist irgendwie gerade mein Lieblingswort, nicht wahr, Alex 😉 Außerdem komme ich auch mal endlich dazu, andere Blogs ausführlicher durchzulesen. Interessant und sehr anregend für eine eigene Tour fand ich den Artikel und die Fotos von fahrrad3gruen zur Norbahntrasse in Wuppertal. Das ist hiermit notiert und fest eingeplant!

Wenn man so zu Hause vor sich hin grübelt, kommen einem ja auch schon mal selber ein paar neue Ideen. Mal gucken, wie ich die einbauen kann. Jedenfalls habe ich schon mal angefangen, das Aussehen ein bisschen frischer zu gestalten, ein wenig moderner und wie ich finde auch etwas schöner. Fertig bin ich noch nicht, aber ich denke, es lässt sich bereits gut anschauen. Ihr könnt ja mal auf Entdeckung gehen, wenn ihr Lust habt. Vielleicht habt ihr ja aber auch noch selber ein paar Anregungen oder Ideen für mich, dann her damit! Immer gerne.

So, muss jetzt die Ohren etwas steif halten.

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# 03.07.2016

 Kennt ihr das Gefühl, wenn man eine zeitlang einfach nicht zum Radfahren kommt und dann wieder das erste mal auf’s Rad steigt? Ist es nicht wie eine Befreiung? Den stressigen Alltag für eine wenn auch kurze Zeit hinter sich lassen? Als ob der Ballast links und rechts von der Schulter rutscht? Ist es nicht herrlich wieder den Fahrtwind im Gesicht zu spüren? Die Natur zu erradeln? Das alles, als ob jemand einen Schalter umgelegt hat? Dabei ist es einfach nur Radfahren! Es kann so einfach sein..

Und die Vorfreude auf die dann jetzt doch sehr bald wieder kommenden Radtouren ist enorm. Garantiert gibt es dann dort wo ich radel wieder Spannendes und Schönes zu Berichten. Ich freue mich, ihr euch hoffentlich auch!

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# 19.06.2016

In den letzten Tagen fehlte es mir ein wenig an Zeit aus den unterschiedlichsten Gründen um auf’s Rad zu steigen. Vieles lag an dem bescheuerten Wetter. Wenn es morgens früh um fünf schon derbe gewittert, dann läuft da gerade etwas schief mit unserer Umwelt finde ich. An einem Tag auf dem Weg zur Arbeit hatte ich da tatsächlich ordentlich muffensausen. Da war ich gefühlt kurz davor als Blitzableiter zu dienen. Was war ich froh, das just in dem Moment wo ich mich kurz unterstellen wollte ein weiterer Kollege mit dem Rad vorbei kam und wir dann zu zweit durch das Unwetter radelten. Die Chancen getroffen zu werden sanken da um 50 %. Spaß beiseite.

Leider kam ich auch so nicht dazu hier auf meinem Blog etwas aktiver zu sein. Ich hoffe, das wird sich in den nächsten Tagen wieder einpendeln. Ein paar neue Bilder vom RS1 findet ihr also vorab schon mal auf meiner Seite „Mein RS1″ Also nicht verzagen:

bikingtom is still biking   😉

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# 19.05.2016

Ich möchte heute nur kurz das total spannende Kapitel mit den neuen Klickpedalen zu Ende erzählen. Zuerst: es hat mich keiner in der Werkstatt meines Vertrauens ausgelacht! Mir wurde sofort und ohne Umschweife geholfen nachdem ich mein Problem schilderte. Und falls ich die neuen Klickpedale dabei hätte, würden sie die mir auch eben noch dranschrauben, kein Thema. Das ganze hat nicht mal 10 Minuten gedauert…und sieben Euro! Nachdem mir der Chef persönlich sagte, die alten Dinger hätte ich wirklich selber nur äußerst schwer abbekommen, rechne ich den kleinen Kostenaufwand mit einem Lächeln einfach mal weg. Die neuen Klickpedale habe ich dann zu Hause noch schnell eingestellt um ein problemloses Ein- und Ausrasten (ja, ausgerastet bin ich letzte Tage, aber emotional!)  mit den Cleats unter den Schuhen zu gewährleisten. Alles einwandfrei, die funktionieren prima. Somit ist das Kapitel dann beendet!

Perfekter Sitz der neuen Klickpedale - Ende gut, alles gut!

Perfekter Sitz der neuen Klickpedale – Ende gut, alles gut!

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# 16.05.2016

Hier muss ich mir mal wieder ein Frust-Erlebnis von der Seele schreiben. Es fing damit an das ich mir für mein ROSE-Bike günstig neue Klickpedale gekauft habe ( Shimano Deore XT PD-M 780 ). Die alten waren nun doch langsam durch, oft knirschte und knarzte es, jetzt wurde es dann doch mal Zeit. Ich also bei einem nagelneuen Radladen in Essen vorbei geschaut ( angeblich der größte Deutschlands ) und flugs für 46€ zugeschlagen! Mein Gedanke war natürlich „die mache ich mal schnell eben dran und ab geht die Post“! Von wegen. Es scheiterte direkt bei dem Versuch die alten Klickpedale zu entfernen. Nicht mal ansatzweise lässt sich da eine Schraube lösen. Auch Kriechöl hat bisher keinen Nutzen gezeigt. Keine Sorge, ich weiß in welche Richtung die Schrauben zu drehen sind. Aber weder Inbus- noch Maulschlüssel konnten etwas ausrichten. Es ist zum verrückt werden. Das kann doch einfach nicht sein das die Schrauben so festgebacken sind! Selbst ordentliche Hebelkraft gibt nix her. U N F A S S B A R!!!! Mit meinem Latein bin ich jetzt am Ende. Es führt wohl kein Weg daran vorbei, das ich das Rad einmal zur Werkstatt bringe und mal höflich frage ob sie mir mal bitte zwei Schrauben lösen könnten. In der Hoffnung das ich nicht ausgelacht werde. Falls hier noch jemand Lösungsvorschläge hat – bitte melden! Solange verbiege ich wie Uri Geller den Maulschlüssel vor lauter Frust…

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# 13.05.2016

Da ja jetzt irgendwie die Radsaison offiziell eröffnet ist ( wer auch immer die offiziell eröffnet hat ) und die Trassen und Radwege gut gefüllt sind und auch ich auf dem geliebten Rad unterwegs bin, ist mir am Wegesrand anscheinend ein neuer Trend aufgefallen. Manchmal habe ich mich gefragt, ob nur ich das sehe. Aber übersehen kann man das eigentlich nicht. An zig Stellen stehen einfach so in diversen Ausführungen Einkaufswagen verlassen herum! Mal die handelsüblichen Wagen vom Discounter, dann die flachen aus dem Baumarkt, worauf sonst allerlei sperrige Dinge bis zur Kasse gekutschert werden. Warum ist das gerade so „in“? Habe ich was verpasst? Oder ist das Kunst?  Oder vielleicht überkommt so manchem das Frühlingsgefühl für einen heißen Ausritt, kann sich aber kein Fahrrad leisten und hat nur die 50 Cent für einen Einkaufswagen über? Vielleicht sollte ich mal überlegen ob ich die Wagen mit meinem Rad abschleppe ( das wäre eine lustige Polonaise ), sie zu den einzelnen Geschäften zurückbringe und dann die 50 Cent kassiere  falls sie noch im Schlitz vorhanden sind ). Da kämen ein paar Euro zusammen…und wenn wie auf dem Foto dann noch ein paar Pfandflaschen dabei sind…*grübel*…

Einkaufswagen




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# 13.05.2016

Gestern war ich mal wieder im Paradies. Das ist gar nicht so weit weg wie man meint. Also Bocholt ist nur rund 45 Minuten von mir entfernt. Machbar. Der Grund für meinen Besuch in der ROSE BIKETOWN war ganz einfach ein Werkstattbesuch (ja, noch einer). Die Schaltung funktionierte an meinem Crossbike nicht mehr richtig, ich konnte den Fehler selber einfach nicht beheben, und auch die Bremsen mussten mal nachgeschaut werden.  Der Plan war, das Rad Montags nur hinzubringen, das Rad hätte erst aber am Dienstag einen Termin gehabt. Ich hätte es dann am Samstag erst wieder abgeholt. Organisation ist alles. Doch nachdem ich mein Problem mit der Schaltung und auch  den Bremsen dem Profi aus der Werkstatt geschildert hatte, sagte er, das mache er eben so fertig, halbe Stunde und gut. „Jooooooaaahhh“, schrie ich in meinem Kopf. Prima Sache, super. Und schon nach kurzer Zeit wurde ich noch einmal im Laden ausgerufen um mir das Korpus Delikti zu erörtern. Der Fehler bei der Schaltung war ein kaputtes Schaltwerk. Das wurde erneuert (Deore XT) und die Bremsen wurden entlüftet. Das war’s. Alles wieder Tipp-Topp. Davon konnte ich mich heute auf der Fahrt zur Arbeit überzeugen. Ich bin also mal wieder sehr zufrieden mit dem Service dort bei ROSE ohne jetzt Werbung machen zu wollen. Mein kleiner  Rad-Kurztripp über ein paar Tage kann also bald kommen!

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# 18.04.2016

Heute hätte ich doch fast mein E-Bike in die Ecke geschmissen. Gestern habe ich es noch mit viel Liebe gesäubert, stolz wie Oskar. Die neue Felge am Hinterrad von Montagefettfingerabdrücken befreit und die Kette geölt. Dann bin ich heute Morgen bei kühlen Temperaturen zur Arbeit. Und nach Feierabend, wie soll es auch anders sein, wollte ich damit wieder nach Hause radeln. Doch, wie schon so oft dieses Jahr, habe ich da mal wieder einen Platten am Hinterrad entdeckt. Dort, wo die neue MAVIC-Felge verbaut wurde. Ich konnte es nicht fassen, meine Gesichtszüge entglitten mir. Das war nun bereits der 6. Platten in diesem Jahr! Und es war auch äußerlich mal wieder nichts zu erkennen. Kein Stein, Splitter, Stachel oder sonstiges Zeugs was dort steckte! Ich hätte kotzen können. Sorry für die Wortwahl, aber so war’s. Nur gut das meine bessere Hälfte mich abholen konnte, mein Pannenspray hätte übrigens nix genutzt. Dazu gleich mehr.

So ging es mal wieder direkt mit dem Rad zum Schrauber. Die konnten es selbst nicht glauben, das ich schon wieder mit einem Platten auftauchte. Es wurde sich sofort um das Rad gekümmert, ich sollte ich zwei Stunden wiederkommen. Sie würden das erstmal überprüfen.Das könne ja nicht angehen. Und so tauchte ich dann nach der Zeit wieder auf. Sie sagten mir, das der Schlauch seitlich aufgeplatzt wäre, da er teilweise mit auf der Felge saß! Deshalb hätte also auch kein Pannenspray mehr genützt. Des weiteren hätten sie jetzt ein wesentlich dickeres Felgenband genommen. Und selbstverständlich müsste ich nichts bezahlen. „Wir  sehen sie zwar hier sehr gerne, aber so dann auch nicht“, sagten sie. Und jetzt hoffe ich das endlich Ruhe ist, VERDAMMT NOCH MAL!!!

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# 14.04.2016

Hier also nun das Ende vom Lied meines Felgenbruchs! Nachdem ich also doch mal wieder einige Tage mehr warten durfte bis die neue Felge von Mavic da war und montiert wurde, freute ich mich fast wie ein kleines Kind das war ich mein Fahrrad wieder abholen konnte. Mal wieder eben 119€ auf den Tisch geblättert und ab geht’s. Pustekuchen. Keine 200 Meter gefahren und plötzlich war die Unterstützung weg und Fehlercode 503 erschien auf dem Display des Intuvia von Bosch. Also direkt wieder umkehren und reklamieren. Toll. Doch der Fehler war schnell gefunden, der Magnet an den Speichen – zuständig für die Informationen für den Motor – musste nur noch ein klein wenig versetzt werden. Das war’s….oooooooohhhh nein…war es nicht!!! Denn man hörte plötzlich irgendwo ein deutliches „Klacken“ am Rad. So musste ich weitere 45 Minuten warten bis das mysteriöse Geräusch eliminiert wurde. Ich weiß aber nicht wirklich woher es kam. Egal, Hauptsache es ist weg, für immer! Und so konnte ich endlich, endlich gestern wieder losradeln! Das i-Tüpfelchen des Tages war  dann die offizielle „Knackung“ der 10.000 Kilometer-Marke an meinem E-Bike! Ein versöhnlicher  Abschluss einer hoffentlich nun endenden Reperatur- und Bezahlzeit!

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# 08.04.2016

 Da habe ich doch glatt letztens beim Putzen des geliebten E-Bikes festgestellt, das die Felge am Hinterrad Risse hat. Rund um mehrere Ösungen! Nach meiner Frage in einem geschätzten Forum wie schlimm diese Risse denn seien…na ja…also ich bin diese Woche dann leider, leider nur mit der Blechbüchse gefahren. Am letzten Samstag schon habe ich das Rad zu meiner Werkstatt des Vertrauens gebracht. Am Montag wollten sie

...Oha...

…Oha…

dann direkt die neue Mavic-Felge bestellen. Gestern war sie immer noch nicht da und jetzt bin ich auf kommenden Montag vertröstet worden. Ihr könnt euch meinen Frust vielleicht ja vorstellen! Ich mag es nicht so warten zu müssen *grummel*. Dazu kommen noch die weiteren Kosten für Montage und Zentrierung. Nach Aussage insgesamt so rund 120€. Das geht momentan alles ganz schön  ins Geld. Erst die Pannenserie, die teure Inspektion mit diversem Teileaustausch und jetzt das! Also langsam reicht es! Ich bin ja mittlerweile dort in der Werkstatt schon kein Stammkunde mehr, sondern gehöre zum Inventar!!! Na, hilft ja alles nix.

Ich wünsche euch jedenfalls ein schönes Radelwochenende!

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# 24.03.2016

Es ist wieder soweit. Am Samstag wird mal wieder die Uhr umgestellt, Ostern steht vor der Tür und der Frühling hat bereits angeblich begonnen. Zeit für den Frühjahrsputz des Fahrrads um sich dann in den Sattel zu schwingen. Doch für manchen Mitbürger hat das Wort Frühjahrsputz anscheinend eine andere Bedeutung. Wenn ich momentan früh morgens mit dem Rad zur Arbeit radel, fallen mir leider etliche  wilde Müllkippen auf. Da wird am Wegesrand erstmal der Elektroschrott abgestellt, an der Trasse ist es ja dunkel und es sieht ja keiner! Doch selbst an der stark befahrenen Bottroper Straße am neuen Berthold-Beitz-Boulevard wird einfach der nicht mehr gebrauchte Hausrat abgestellt. Die Stadt wird’s ja schon entsorgen. Was ist denn das für eine Einstellung? Aber auch die Vandalen sind wieder unterwegs. Da wird der Einkaufswagen vom Discounter durch die Walachai gekarrt, kurzerhand demoliert und dann ab ins Gebüsch damit! Da wird wieder, ach so cool, draußen gesoffen (ist das schon wieder so warm?) und die leeren Flaschen einfach wieder auf den Boden geschmissen/fallengelassen. Das Thema hatte ich ja schon mal! Was sind das für Vollpfosten in der heutigen Welt? Da laufen eindeutig zu viele von herum! Einmal soviel Macht haben wie ich möchte, dann würde es weniger Autos geben, dafür mehr Fahrräder und eine tolle Infrastruktur, die Natur wäre sauber und es würde ihr gut gehen, auf der Welt gäbe es keine Kriege und die Menschen würden fröhlich und friedlich miteinander leben. Wäre das nicht schön für den Anfang?…

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# 16.03.2016

Da mein kurzer Bericht aus meinem Logbuch von gestern anscheinend bei einigen von euch doch reges Interesse hervorgerufen hat, möchte ich hier auf eurer Bitte hin noch einmal zwei weitere Fotos von dem Fietsklik einstellen. Hier sind sie:

IMG_6064

Hier die Gummi-Rollen…

IMG_6065

… und hier als „Einkaufswagen“!

 


# 15.03.2016

Vor kurzem habe ich mit dem Gedanken gespielt mir einen Anhänger für das Fahrrad zu kaufen. Einfach damit ich das Rad noch besser in meinem Alltag integrieren kann. Ich hatte gewisse Vorstellungen, doch bei meiner Recherche im Netz kam ich doch immer wieder zu dem Schluss das ein guter Anhänger dann doch ein wenig mehr kosten würde in der Anschaffung als ich bereit war auszugeben. Höchst interessant fand ich dann eine Alternative, die mir jemand in einer Gruppe in den sozialen Medien gab. Er stellte mir Fietsklik vor! Ein Einkaufskorb auf dem Gepäckträger, den man in Handumdrehen mit Rollen und Griff herunternimmt bzw. einfach auf dem Gepäckträger draufklickt! Mit einer Nutzlast von 25 kg und eine Kiste Bier/ Wasser passt auch hinein! Ich fand das Ding so klasse, das ich es mir direkt aus den Niederlanden bestellt habe. Nach wenigen Tagen war es da und der Aufsatz schnell montiert. Mit dem Fietsklik bin ich dann auch direkt mal zum Discounter gefahren. Den Korb herunter genommen und – ZACK – durch den Laden gerollt damit. Alles ohne Probleme. Draußen habe ich den Korb voll beladen hochgenommen und einfach wieder auf den Gepäckträger geklickt, genauso wie die Schutzhaube. Fertig. Es standen einige Leute an dem Fahrradständer und ein paar von ihnen waren doch etwas irritiert. Beim Fahren merkte ich aber doch schon das Gewicht, aber auf dem E-Bike war das ansonsten kein Problem. Ich muss sagen, für den günstigen Preis (58€) ist das eine richtig pfiffige Idee. Man merkt sofort das die Holländer dahingehend praktisch veranlagt sind. Ich denke, das hat sich für mich gelohnt und ich hoffe so noch mehr das Fahrrad im Alltag nutzen zu können. Auch wenn es kein Anhänger geworden ist…

fietsklik1

Praktisches System. Das grüne am Korb ist der Griff!

fietsklik2

Unter der Kiste sind Rollen angebracht!



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# 04.03.2016

Na, jetzt ist es doch noch ein Tag wieder später geworden um das Rad endlich abzuholen! Hätte ich gestern Nachmittag schon haben können, da musste ich aber leider arbeiten. Pech gehabt. So blieb mir der heutige Morgen um sage und schreibe 325 Ocken abzudrücken! Ein Gefühl als ob man das Auto aus der Inspektion holt. Jedenfalls fährt sich das Stevens jetzt wieder wie geschmiert! Musste das heute unbedingt testen, also bin ich durch ekeligen Schneeregen zur Arbeit geradelt. Die Kollegen haben zwar gedacht ich habe sie nicht mehr alle auf dem Zaun, aber das ignoriere ich mit einem Grinsen! Das Bike fühlt sich wirklich gut an, so soll das auch sein. Auf geht’s, die nächsten 10.000 Kilomter warten auf mich. Ich kann’s kaum erwarten…

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# 02.03.2016

Mittlerweile ist mein E-Bike gerade bei der Inspektion. Das jetzt schon seit rund einer Woche! Es sollten eigentlich nur die Kette und die Kassette erneuert werden. Doch kurz vor Abgabe fiel mir ein gewisses Knarzen im Steuerrohr auf. Beim Hochheben des Vorderrads bliebt die Gabel steif stehen. Kein gutes Zeichen. Und so war es auch dann. Der Steuersatz war total hinüber. Ich weiß aber noch nicht wieso und ob das normal ist. Aber das werde ich ja hoffentlich morgen dann erfahren, wenn ich mein Stevens wieder abholen kann. Denn diesen Steuersatz hatte der Händler meines Vertrauens leider nicht vorrätig und musste es erst bestellen. Der Grund für das lange Warten. Und so langsam bin auch auf Entzug. Eine Woche ohne Radfahren – wusste gar nicht wie grausam das sein kann. Zum Glück ist ( hoffentlich) morgen alles wieder gut.

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# 20.02.2016

Am heutigen Samstag war ich dann mal wieder bei meinem örtlichen Händler des Vertrauens. Bei meinem Pendler-Bike wurde es Zeit die Bremsbeläge zu wechseln. Die waren dermaßen runter das es verdammt nochmal Zeit wurde. „OHA!“, dachte ich mir als der Chef des Hauses mir die abgenutzen Dinger zeigte. Zum Glück hatten sie dort noch passende Beläge für mein Rad. Wundert mich aber nicht. Das ist so ein uriger, kleiner und vorschrobener Laden wo die Zeit irgendwie in der 70er Jahren stehen geblieben ist. In Apotheker-Schränkchen lagern gefühlt Schräubchen für das gesamte Fahrrad-Universum. Der Rest von außerhalb der Galaxie wird prompt bestellt. Und da die Inspektion für das E-Bike eh jetzt ansteht, habe ich flux noch eine neue Kassette für Shimano XT (10fach) und passende, speziell für E-Bikes konstruierte Kette dort geordert. Der Preis inklusive Teile, Montage, Komplett-Inspektion (mit Auslesen und Update) des Bosch-Motors liegt bei ca. 200€. Reine E-Bike-Inspektion kostet dort 60€. Ich denke, das ist ein normaler Preis. Donnerstag bringe ich das Stevens-Bike hin, Freitag hole ich das Schätzchen wieder ab. Bis dahin erstmal die Beläge einbremsen.

So, und was meint ihr zum Preis? Würde mich mal so interessieren was ihr so dafür bezahlt. In diesem Sinne…

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# 19.02.2016

In den letzten Tagen habe ich des Öfteren mal eine neue App auf dem Smartphone ausprobiert. „Wegeheld“ ist ihr Name. Dort kann man Fotos von Falschparkern auf eine Karte hochladen. Die Kennzeichen werden dafür allerdings geschwärzt. Das schöne ist, das man auch direkt das ungeschwärzte Foto direkt zum passenden Ordnungsamt schicken kann. Natürlich muss man hier noch einige wenige Angaben machen, aber das funktioniert ganz gut. Jetzt kommt natürlich bei einigen der Einwand, das wäre dann doch etwas zuviel des Guten und das wäre „Anschwärzen“. Doch ehrlich gesagt ist mir das ziemlich egal. Jeden Tag erlebe ich auf dem Radweg der Rheinischen Bahn am neuen Univiertel der Stadt Essen wildes zuparken des reinen Fuß- und Radwegs von rücksichtslosen LKW-Fahrern, die einfach zu bequem sind drei Meter mehr von der richtigen Straße zur Wohnungstür zu laufen. Da soll ich noch Verständnis zeigen? Ein ganz klares NEIN! Und deshalb bekommt das Ordnungsamt auch weiterhin emails von mir. So lange, bis die Stadt dann auch endlich mal reagiert und etwas unternimmt.

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# 12.02.2016

Gestern, auf der Heimfahrt von der Arbeit, gab’s fast mal ’ne Nahtod-Erfahrung für mich! Da ich im Straßenverkehr gerne gesehen werde, trage ich also immer helle Sachen. Teils leuchtend und normalerweise bin ich nicht so leicht zu übersehen. Ich war also auf einer zweispurigen Straße unterwegs, genug Platz für alle. Da schneidet mich doch tatsächlich ein elendiger Autofahrer dermaßen, das ein klitzekleiner Wackler genügt hätte um mich vom Fahrrad zu reißen. Und ohne jetzt zu übertreiben waren da nicht mehr als 15-20 cm Platz zwischen mir und dieser ollen Karre mit dem Sackgesicht drin. Der Schreck war verdammt groß, mein Geschrei und meine Flüche ungleich höher! 20 Meter weiter musste er jedoch auch an der Ampel halten. In meiner Wut und dem hohen Adrenalinspiegel ich rechts auf seiner Beifahrerseite und vehement an seine Scheibe geklopft. DER KERL HAT NICHT MAL DEN KOPF ZU MIR GEDREHT!!! Unfassbar!!! Der wußte genau was ihm blühte! Provokativ setzte ich mich dann an der Ampel direkt vor ihm mit dem Rad und als die Ampel auf grün schaltete, setzte ich mich laaaaaaaaannnnngsaaaaaaammmmm in Bewegung, nicht ohne mich umzudrehen und mir das Kennzeichnen zu merken. Nach der Kreuzung überholte er mich dann mir großem Abstand auf der linken Fahrspur. Normalerweise bleibe ich ziemlich gelassen, aber in dieser Situation konnte ich nicht anders. Sorry, solche Leute habe ich gefressen. So, das musste jetzt mal raus!

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# 08.02.2016

Bin die letzte Woche leider gar nicht so viel zum Radfahren gekommen. Musste noch so einiges erledigen, das passte dann nicht so gut. Um überhaupt mal ein paar Kilometer zu machen bin ich dann selbst durch den miesesten Regen zur Arbeit gefahren. Ich habe es ja schon einmal in einem Beitrag geschrieben wie schön es dabei trotzdem auf dem Rad sein kann. Ich sage nur „frische Luft“. Die Kollegen gucken dann manchmal etwas irritiert, aber damit kann ich gut leben. Die Woche hoffe ich auf ein paar mehr Meter. Es sind einige starke Winde angesagt, deshalb hilft da immer ein Blick auf das Wetter-Radar. Mal schauen was sich da so an Möglichkeiten ergibt.

Eine email von COBI hat bei mir letzte Woche aber noch zu einer Enttäuschung geführt. Das COBI-System für E-Bike sollte schon längst auf dem Markt sein, jetzt wird der Start ein weiteres mal auf frühestens Ende Mai verschoben. Der Grund sind weitere Tests, die Produktion in China, Qualität…Ich habe dieses System im Mai letzten Jahres vorbestellt, mir war da schon klar das der Marktstart noch ein wenig dauert. Aber soooo lange…?! Bin momentan hin- und hergerissen meine Bestellung wieder zu stornieren. Auch hier heisst es erstmal schauen was ich tue. *Grübel*

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# 31.01.2016

Ich hatte ja schon im letzten Artikel darüber geschrieben, das ich im letzter Zeit ziemlich oft Theater mit meinem Hinterreifen am ROSE-Bike hatte. Nachdem ich das nun letzte Tage dann nochmal reklamiert hatte, das anscheinend schleichend wieder die Luft entweicht, hatte mein ortsansässiger Händler das nochmal genau kontrolliert, aber nichts gefunden, aber trotzdem mal vorsichtshalber den Schlauch ausgetauscht. Ich war mal wieder guter Dinge das nun endlich Ruhe herrscht…bis ich heute in die Garage kam. Ich konnte es nicht glauben! Null Kilometer gefahren mit dem Bike, Luft wieder raus! Ich werde noch bekloppt. Das kann doch nicht sein! Was stimmt da nicht? Trotzdem habe ich den Reifen nochmals aufgepumpt und habe eine kleine Runde gedreht. Mein Eindruck ist wie gehabt, die Luft entweicht langsam. Morgen wird sie wahrscheinlich wieder komplett raus sein. Ich könnte heulen. Ich meine, das sind ja keine Anfänger dort im Laden und die wissen was sie tun. Aber irgendwo dran muß es doch liegen. Ich denke, ich werde das Bike mal nach ROSE selber bringen. Die Wartung steht eh an, die Schaltung ist momentan auch etwas hakelig so das sie genau eingestellt werden muss und so schlage ich vielleicht zwei Fliegen mit einer Klappe. Das sind dort wirklich Experten, sollen sie mal drauf schauen. Ich brauche ein Bike, auf das ich mich zu hundert Prozent verlassen kann. Die nächsten Touren stehen an, da brauche ich Sicherheit. Werde dann wohl mal die Woche bei Rose anrufen und einen Termin ausmachen. Man, ist das alles ärgerlich.

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