TEST: HNF HEISENBERG XD1 URBAN (S-Pedelec)

HNF Heisenberg, ein aufstrebender Hersteller von E-Bikes im Premium-Segment, bietet zur Zeit kostenlose Probefahrten an. Dazu wird das ausgesuchte und gewünschte Rad bis vor die Haustür geliefert. Die Räder werden durch Direktvertrieb verkauft, Werkstatt-Intervalle können telefonisch vereinbart werden. Dann kommt ein Zweirad-Mechaniker sogar zu einem nach Hause und macht das geliebte Bike wieder flott. Für den ein oder anderen sicherlich eine interessante Möglichkeit. Denn die Räder erregen durchaus Aufsehen, sehen sie doch allesamt sehr ansprechend aus! Doch wie macht sich ein Bike von Heisenberg auf der Straße?

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Wirkt bullig und fährt sehr dynamisch, das Heisenberg XD1 Urban.

Kommen wir also zu meinem Fahrbericht. Ich hatte mir das XD1 Urban ausgeguckt, da dies zu meinem Bedürfnissen an ein E-Bike dieser Gattung passt. Ich nutze mein vorhandenes E-Bike hauptsächlich als Pendler zwischen Arbeitsstelle und Zuhause. Der Weg führt teilweise über Straße und Asphalt, aber auch über Schotterwege. Leider wurde mir vom XD1 die S-Pedelec-Version geliefert, doch die normale e-Bike-Version mit 25 km/h ist bis auf die Beleuchtung baugleich.  Also spielte das für diesen Test keine große Rolle. Und um das Verhalten auch auf Schotter zu simulieren, bin ich trotzdem für ein Stück auf abgelegenen Wegen unterwegs gewesen.

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Stolz wird der Name auf dem Oberrohr getragen. Die Schweißnähte sind schön flach gehalten, die Kabelverlegung pfiffig gemacht.

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Nettes Design-Element mit integrierten Logo.

Der erste Blick auf das Rad lässt die Gene dieses Bikes aus dem MTB-Bereich erkennen. Mit Schutzblechen und vernünftiger Beleuchtung versehen, wurde daraus design-technisch ein durchaus attraktives Urban Bike mit weit hinunterreichendem Oberrohr entworfen das mit Sicherheit in der Stadt auffällt. Die Schweißnähte sind schön flach gehalten und zeugen von Können. Kleine Details wie das Logo auf dem formschönen Zwischenstück zwischen Ober- und Sitzrohr zeugen nicht nur von Design-Verliebtheit, auch der Sinn dieses Zwischenstücks ist deutlich. Denn es erzeugt eine bessere Verwindungssteifigkeit. Die Rockshox Sektor-Federgabel mit 130 mm Federweg ist äußerst robust und erfüllt seinen Dienst sehr gut an diesem Bike. Genauso wie die NuVinci N380SE-Schaltung in Verbindung mit dem wartungsfreien Gates-Riemenantrieb. Das stufenlose Schalten empfand ich angenehm, aber ein leichtes Verzögern konnte ich dabei feststellen. Wenn man ansonsten eine Kettenschaltung fährt, ist diese Art von Schaltung vielleicht etwas gewöhnungsbedürftig, aber die Umstellung gelingt trotzdem rasch!

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Massive RockShox Sektor-Federgabel.

Auffallen tat mir auch gleich der breite Lenker, der aber ein Höchstmaß an Stabilität und Spurtreue bringt. Gerade bei rasanten Fahrten ist das von Vorteil. Die Haltung ist sportlich-bequem. Ich hatte nicht den Eindruck als ob die Arme, Schultern oder der Nacken ermüden könnten. Das kommt einen sehr entgegen wenn man längere Strecken fährt. Denn auch wenn dieses Rad mit Stadtfahrten assoziiert wird, für ordentliche Touren ist sich dieses Bike nicht zu schade. Der 500Wh Akku von Bosch sorgt für ordentliche Leistungsreserven, die bei einem S-Pedelec sowieso gut gebraucht werden können. Der neue Performance Speed-Motor von BOSCH wirkte auf mich sehr laufruhig, auch in Verbindung mit der NuVinci-Schaltung. Das gefiel mir gut. Auffällig ist auch hier schon beim ersten Blick auf das Rad das der Motor hochkant verbaut ist! Der Schwerpunkt liegt somit ziemlich optimal unterhalb des Fahrers! Und der Akku ist ebenfalls gut am Unterrohr integriert worden und liegt dort gut geschützt.

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Markant: der hochkant verbaute BOSCH CX Speed-Motor.

Überrascht war ich dann doch tatsächlich über die von Magura stammende und äußerst kraftvoll zupackende Bremse MT4. Die Zweifinger-Bremshebel sind gut zu bedienen und lassen die Bremse dadurch wohldosieren. Doch man sollte sich erst ein wenig mit diesiger bissigen Bremse vertraut machen bevor es in den urbanen Dschungel geht! Doch auch wenn man über Schotter- oder Waldwege pflastert macht das XD1 Spaß. Zwar werden Unebenheiten durch die dicken Schwalbe Supermoto-Reifen gut weg gebügelt, aber einige Schläge bleiben nicht aus, die dann doch auf den Rücken schlagen können. Die Sattelstütze schien mir deshalb nicht so gut gewählt.  Und auch der Sattel von Selle Royal wirkte etwas hart und ist somit eher Geschmackssache.

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Äußerst kraftvolle Magura MT4-Bremse, die gezähmt werden möchte!

 

Dieses Bike macht Spaß, sein Design ist ansprechend, die Komponenten gut gewählt. Ob es die S-Pedelec-Version sein muss sei dahingestellt, denn das obligatorische Kennzeichen schränkt das Rad dann doch zu sehr ein, da man damit ja nicht auf Radwegen fahren darf und die Straße sein zu Hause ist. Mit der 25-km/h Unterstützung hat man aber die für – wie ich finde – bessere Wahl! Mit der Option eines zusätzlichen Gepäckträgers kann man sich zudem bequem für die Stadt rüsten. Ob das „e-mtb-Urban-Bike-Konzept“ hierbei aufgeht, darüber wird es bestimmt unterschiedliche Meinungen geben. Auf dem Zettel sollte man dieses Bike allerdings unbedingt haben, denn der Spaßfaktor ist wirklich verdammt groß!

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Der breite Lenker lässt das Bike sehr gut händeln, auch wenn er am Anfang einen Ticken zu breit erscheint. Das vordere Schutzblech könnte länger sein.

 

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TEST: Ein Fahrrad aus Bambus

 Ich hatte die tolle Gelegenheit einmal etwas ganz anderes zu testen und auszuprobieren. Schon mal an ein Fahrrad aus Bambus gedacht? Ich bis dato auch nicht. Also musste ich das Angebot annehmen um so etwas einfach mal zu fahren. So wurde mir das Fahrrad, Typ „Commuter“, der noch jungen Firma URBAM  aus Düsseldorf sogar nach Hause geliefert! Eric Oberlin ist Gründer der Firma und voller Tatendrang. Ich habe ihn auf der CYCLINGWORLD kennengelernt und so ergab sich schon im Vorfeld ein interessantes Gespräch. Einige Jahre hat er in Frankreich und Deutschland als Ingenieur gearbeitet bevor er sich eine Auszeit nahm und  auf Reisen ging. Dort bekam er die Idee zu diesem Projekt. Nachhaltigkeit liegt ihm am Herzen. So kam dann eins zum anderen und vor mir stand nun dieses faszinierende Rad!

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Fahrrad aus Bambus und mit Stil

 Kaum war es ausgeladen, scharrte sich meine liebe Nachbarschaft ( übrigens die Beste die man sich vorstellen kann, das nur mal am Rande! ) um mich herum und war ganz angetan. Einige meinten ich hätte das Fahrrad mit einer Art Dekor versehen. Sie waren ganz erstaunt das man ein Fahrrad aus so einem Material überhaupt konstruieren kann. Deshalb mal hier an dieser Stelle ein paar Fakten zur Haltbarkeit und Bambus allgemein. Erstmal ist Bambus ein sehr nachhaltiges Naturprodukt. Das Bambus kann nach 3-5 Jahren gewonnen werden. Holz braucht dagegen 20-25 Jahre. Das Faszinierende ist, das Bambus eine derartige Wurzelstruktur besitzt, die eine erneute Nachpflanzung nicht nötig macht! Ein kleines Wunder der Natur.

Nur wenige Jahre braucht Bambus bis es so hoch gewachsen ist!

Querschnitt des benutzten Bambus. (Foto: URBAM BIKE)

 Wer vielleicht schon einmal Fotos von den riesigen Bambus-Gerüsten beim Hochhausbau in Asien gesehen hat, der hat eventuell eine Vorstellung davon wie stabil und belastbar Bambus ist. Ähnlich wie Stahl oder Aluminium! Das muss man sich mal vor Augen führen. Selbstverständlich ist die Stabilität des hier verwendeten Bambus von unabhängigen Instituten geprüft worden, denn es müssen ja auch gesetzliche Normen eingehalten werden! Außerdem ist Bambus leicht, so das dieses Material letztendlich alle Eigenschaften für einen optimalen Rahmenbau mitbringt, der in diesem Fall komplett in Vietnam stattfindet, der Zusammenbau aber in Deutschland.

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Ein paar Eindrücke…

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…von den Details!

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Beeindruckend wie ich finde!

 Doch wie werden die einzelnen Rohre zusammengefügt? Dazu wird ein Verbundwerkstoff aus Hanffasern benutzt und verklebt. Das hält irre stabil. Das Rad benötigt im Grunde nicht einmal eine Federgabel, da der Bambus trotz dieser enormen Stabilität die Stöße und Vibrationen auf natürliche Art und Weise während der Fahrt dämpft! 50 Stunden Handarbeit werden benötigt um ein komplettes Fahrrad herzustellen. Im Gegensatz zu anderen Produktionsarten wie dem Abbau von Bodenschätzen ist die CO2-Bilanz sehr gering. Alles im allem also ein sehr vorbildliches ökologisches Produkt.

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Flink und agil, so ist das Fahrgefühl!

 Dann ging es auch schon auf die erste Test-Runde. Die Sitzposition ist sportlich da das Oberrohr kurz gehalten ist. Dadurch kommt man rasant auf ein knackiges Tempo, wenn man denn möchte. Die Lenkung ist auffällig direkt, kein bisschen träge. Roher, nackter Asphalt. Wie gemacht für dieses Bike. Passend dazu tragen die schmalen Reifen ( Continental Sport Contact II 32-622 ) bei, die dieses sportliche Fahrgefühl ebenfalls vermitteln. Mit der Bereifung wirkt es, je nach Untergrund, aber auch manchmal ein wenig hart. Sehr interessant ist aber, wie der Rahmen bei kleineren Unebenheiten nachfedert. Hier tritt die natürliche Federung spürbar zu Tage. Bei den heutigen, leider meist radunfreundlicheren Straßenverhältnissen ist das schon von Vorteil. Gerade in der Großstadt, in der sich der Commuter zu Hause fühlen soll. Das ist sein Terrain. So bin ich denn früh Morgens auch über die buckeligen Asphaltpisten der Stadt zur Arbeit gesaust. An den diversen leichten bis knackigen Anstiegen überzeugte die Übersetzung und brachte mich nicht an meine Grenzen. Überraschend quirlig ging es sogar aufwärts ohne das meine Lunge kollabierte. Sehr schön.

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Durchdachte Ausstattungsmerkmale.

 Die Auswahl an den Komponenten ist auffällig durchdacht. Die knackige Shimano Alfine 8-Gang-Nabenschaltung ist absolut präzise beim Gangwechsel, macht hier Sinn und ist erste Wahl. Die Züge sind pfiffig verlegt, lediglich die der Bremsen scheuern etwas an der Starrgabel und könnten auf Dauer zu Lackschäden führen. Die hydraulischen Scheibenbremsen von Shimano packen kräftig zu und sind mit 160 mm ausreichend groß dimensioniert! Rutschfeste Pedale bringen erhöhte Sicherheit. Die sind dazu noch breit, aber nicht überproportioniert. Dafür sehr bequem für die Füße, denn sie ermüden dadurch nicht so schnell. Ganz neu im Programm und auch einzeln erhältlich sind sogar absolut stabile Pedale aus 30% recycelten Plastik und 70% Biokunststoff, in dem Fall aus Reisresten! Lustiger Nebeneffekt: sie riechen sogar angenehm leicht karamellisiert durch das Herstellungsverfahren! Auch wenn niemand auf die Idee kommen würde an seinen Pedalen zu schnüffeln.

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Verschiedene Ausstattungsmöglichkeiten sind möglich und geben dem Rad einen weiteren schönen Look! (Foto: URBAM BIKE)

 Die Griffe aus hellen Leinen passen optisch gut zum Bike und fühlen sich auch recht gut an. Wie sie aber nach einiger Zeit und verschwitzten Händen aussehen können steht auf einem anderen Blatt und vermag ich nicht zu sagen. Vom Gewicht her, und das ist auch interessant, wiegt das Bike ähnlich wie andere Fahrräder dieses Genres. Aber beim radeln selber hat man eindeutig das Gefühl ein Leichtgewicht zu fahren. Der reine Rahmen liegt übrigens bei knapp 2,9 kg, das getestete Rad insgesamt bei angenehmen 12,5 kg!

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Bequeme und gutaussehende Griffe (links), deutlich zu erkennende Hanffasern bei den Verbindungen (rechts).

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Macht auf der Piste was her, der Commuter!

 Mein Test-Rad war puristisch gehalten, kleine Änderungen zur Serie sind möglich!  Es war ohne Dynamo-Licht, Gepäckträger und Schutzblechen ausgestattet. Die gibt es aber als Option. Es gibt sogar Schutzbleche, die pfiffigerweise ebenfalls aus Bambus sind!  Außerdem einige andere Ausstattungsvarianten, je nach Geschmack. Kundenwünsche sind kein Problem. Wenn jemand zum Beispiel eine gefederte Gabel haben möchte, würde auch dies gehen. Mir hat das fahren dieses außergewöhnlichen Rades richtig Spaß gemacht. Die recht sportliche Haltung ist für mich persönlich zwar nicht ganz ideal, aber doch gerade für die meisten Kunden so eines Radtyps maßgeblich eine wesentlicher Teil der Kaufentscheidung!

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Zu erkennen ist hier die Befestigungsmöglichkeit für das hintere Schutzblech.

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Ein Schnellspanner ist technisch nicht möglich, trotzdem eine gelungene Integration der Sattelstütze.

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Detailaufnahme der hinteren Streben.

Das radeln mit dem URBAM-Bike macht Laune und zieht die Blicke magisch auf sich. Immer wieder musste ich Fragen zu dem Bike beantworten. Sogar der Oberbürgermeister der Stadt Essen, Thomas Kufen, staunte über dieses Bambus Bike, das ja nicht so oft über die Straßen und Radwege rollt. Scherzeshalber kann man sogar sagen , das man früher Kontakte geknüpft hat wenn man seinen Hund ausgeführt hat, heute hat die gleiche Wirkung dieses Fahrrad aus Bambus! In Zeiten, in denen die Leute immer mehr Wert auf Individualität legen kommt dieses Bike gerade recht. Es ist nicht unbedingt ein Rad für überdurchschnittlich lange Strecken, aber im modernen urbanen Lebensraum, für die Fahrt in die Stadt, zur Arbeit oder zum Café um sich mit Freunden zu treffen genau die richtige Wahl. Flink wuselt es durch den Verkehr und ist ein verlässlicher Begleiter. Der Preis von rund 2190€ ist auf den ersten Blick recht hoch, doch muss man bedenken, das hier echte Handarbeit dahinter steckt. Jedes Fahrrad ist sowohl ein Unikat als auch ein Kunstwerk, und keins von der Stange!

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Erstaunt war auch der Oberbürgermeister der Stadt Essen, Thomas Kufen, über diese Art von Fahrrad!

Das gefahrene Bike gibt es bemerkenswerter Weise sogar als eBike-Version! Es ist dann ausgestattet mit dem immer beliebter werdenden Pendix-Motor, der auch leicht zum Nachrüsten geeignet ist! Die Reichweite beim „E-Commuter“ wird hier mit rund 100 km angebenen. Außerdem gibt es noch weitere Modelle von URBAM. Zum einen ist da das „Single Speed“-Modell, das es in zwei Ausstattungsvarianten gibt und zum anderen das schicke „City“-Modell, das klassischen Style mit Moderne verbindet. Dazu noch das Modell „City Low“ mit Frontgepäckträger in Verbindung mit einer passenden Bambus-Kiste, das für die Damen einen netten Auftritt in der Stadt bietet. Wer sich also mal über das Gesamtprogramm der Marke URBAM informieren möchte, sollte sich einmal auf deren Homepage umschauen.

www.urbam.bike

www.pendix.de


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TEST: Headband und Licht von „The Friendly Swede“

 Ab und zu bekomme ich als Blogger Anfragen um Produkte zu testen. Das ist ganz normal und passiert vielen Bloggern. Ich teste aber nur Produkte die ich selber für interessant halte und die auch bei meiner Leserschaft auf Interesse stoßen könnten. Finanzielle Unterstützung bekomme ich dafür nicht! Angeboten wird mir hin und wieder die Test-Produkte zu behalten. So auch in diesem Fall. Es hat aber keinerlei Einfluss auf meine Berichterstattung. Das mache ich auch vorher jedem klar und darauf lege ich sehr viel wert. Dies erst mal vorweg. Nun zu den beiden Produkten, die ihr sogar in diesem Falle am Ende  des Artikels mit etwas Glück gewinnen könnt…

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Die Verpackung der Headbands.

 Fangen wir an mit dem Headband von „The Friendly Swede“. Das Produkt kommt, wie man unschwer erkennen kann, aus Schweden. Dort weht manchmal ein kühles Lüftchen und deswegen kann der ein oder andere dort, aber auch hierzulande, mit Sicherheit ein Stirnband gebrauchen. Jeder also, der irgendwo Outdoor unterwegs ist. Ich habe sie standesgemäß natürlich beim Radfahren getestet! Unter anderem auf dem Weg Morgens zur Arbeit, bei knackigen 4 Grad. In der einfachen, aber netten Verpackung befinden sich übrigens 2 Exemplare! Und die wirken keineswegs billig, sondern hochwertig und schön. Das erste Anfassen und Berühren entlockte mir zuerst ein „die sind aber weich…und so dünn“. Und so ist auch das Tragegefühl. Das Headband ist so was von weich und angenehm zu tragen. Dazu kommt das sehr geringe Gewicht, so das ich mich tatsächlich selber erwischt habe, wie ich prüfend nach dem Stirnband getastet habe, ob es noch da ist! Trotz Einheitsgröße und meinem relativ kleinen Kopfumfang war ein Verrutschen nicht möglich. Alles saß am Ende der Fahrten noch genauso am Kopf wie zu Beginn der Touren.  Sehr schön.

 Bei der Dünne des Materials hatte ich allerdings zuerst Bedenken, ob dies überhaupt ansatzweise warmhalten kann. Das Stirnband besteht aus rund 93 % Polyester und 7 % Elastan. Auf den ersten Metern meint man wirklich, das da ordentlich die Kälte durchkommt. Doch das täuscht und  in Wirklichkeit war ich überrascht wie warm meine Ohren gehalten wurden! Das empfand ich als sehr angenehm. Bei Minus-Graden könnte es etwas anders aussehen, aber für kühle und frische Tage im einstelligen Plus-Bereich ist das Headband ideal. Nicht nur für Radfahrer, sondern für jegliche Bewegungen an der frischen Luft. Ein formschönes Design geht einher mit sauber vernähten Rändern.

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Das Headband umschließt hervorragend die Ohren und sitzt perfekt.

FAZIT: Für mich ein gelungenes, hochwertiges und sehr angenehm zu tragendes  Produkt, das dazu mit einem Preis von momentan 13,99€ bei Amazon für 2 Exemplare recht günstig ist und mit teuren anderen Headbands durchaus mithalten kann. Ganz klar also hier eine Empfehlung von mir!

Kommen wir nun zum zweiten Produkt des „freundlichen Schweden“. Im 2er-Set gibt es die LED-Fahrradbeleuchtung. Eingebettet in einer Silikon-Ummantelung, die wasserdicht ist, sitzen jeweils die sieben LEDs. Ein Licht ist als Vorderlicht gedacht (weiß), das andere dann natürlich als Rücklicht (rot). Die Lampen besitzen jeweils 3 Blink-Modi, wobei ich dies beim Vorderlicht eher für unnötig halte, da permanentes Blinken den Gegenverkehr sehr leicht irritieren kann. Aber es gibt ja auch noch andere Einsatzzwecke als das Radfahren. Durch drücken der Silikontaste schaltet man zwischen den einzelnen Modi hin- und her.

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Vorderansicht der Lampen

 Durch die leicht zu dehnenden Silikon-Bänder können die Lichter leicht am Lenker oder aber auch Sattelstütze befestigt werden. Ein bisschen Platz wird dabei aber benötigt, da sie im Gegensatz zu vielen anderen vergleichbaren Fahrradbeleuchtungen etwas größer dimensioniert sind. Das ist aber nicht unbedingt ein Nachteil. Als Ersatz für die „normale“ Fahrradbeleuchtung sehe ich dieses Produkt allerdings nicht (hat auch keine StZVO!), sondern als sehr gutes Zusatzlicht. Die Leuchtkraft ist angenehm hell (vorne), kann aber natürlich nicht mit einer „normalen“ Fahrradlampe mithalten. Der Lichtkegel ist komplett rund und relativ klein. Das Rücklicht leuchtet intensiv, verschwimmt aber etwas dadurch, das die LED’s auch durch das Silikonband schimmern und so das Gesamtbild etwas diffus ist. Sieht zwar in dem Fall gut aus, aber auf einsameren Straßen kann das eventuell irritieren.

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Das Licht schimmert deutlich durch das Silikonband.

Betrieben werden die Lampen mit drei AAA-Batterien, die bis zu 50 Stunden halten sollen. Mir persönlich wäre ein kleiner USB-Akku lieber, aber in dem Preissegment ist dies dann auch eher selten anzutreffen. Daher geht das in Ordnung. Der Verschluss ist mit kleinen,

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Diese sieben schönen LEDs erzeugen aber nur einen kleinen und runden Lichtkegel.

feinen Schrauben versehen. Wenn man sie nicht korrekt wieder einsetzt, könnte hier die Schwachstelle für das Eindringen von Wasser bei Regen sein. Das Ganze finde ich etwas fummelig. Ebenso die Silikonhülle auf- und abzuziehen. Dafür ist es aber dann auch dicht! Wenn man aber gewissenhaft darauf achtet wie man die Lampen behandelt, wird man eine Menge Freude damit haben. Der Preis bei diesem Produkt liegt momentan bei sparsamen 9,99€ bei amazon!

FAZIT: Die Lampen sind eine gute Ergänzung, aber kein vollwertiger Ersatz einer hochwertigen Radbeleuchtung. Die Leuchtkraft ist erfreulich gut beim weißen Licht, markant beim roten Licht. Dort aber eher als diffus einzustufen. Prima das die Lampen wasserdicht und leicht an Lenker oder Sattelstange anzubringen sind. Da das Platzangebot am Lenker heutzutage eher gering ist (Navi, Smartphone), sind sie für meinen Geschmack etwas zu groß. Bekanntlich ( und zum Glück ) gibt es aber ja auch andere Geschmäcker. Wer für den Stadtverkehr eine Zusatzbeleuchtung sucht, fährt und radelt mit dieser Lösung ganz gut. Für die Fahrten im dunkleren Terrain würde ich aber  abraten. Es kommt halt auf den Einsatzzweck an.

Wenn ihr jetzt gerne eines dieser Produkte GEWINNEN möchtet um ihn in eurem Radhaushalt zu nutzen,
schreibt einfach eine Email an biking.tom@gmx.de mit dem Kennwort „HEADBAND - The Friendly Swede"
für das Stirnband oder "LEDs - The Friendly Swede" wenn ihr lieber die Fahrradbeleuchtung haben 
möchtet. Bitte vergesst eure Anschrift mit vollständigen Namen nicht anzugeben. Viel Glück!
EINSENDESCHLUSS ist der 2.4.2017!!!

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TEST: 4.Teil COBI – oder „Endlich mit komoot!“

 Endlich ist die langersehnte Erweiterung um komoot seit ein paar Wochen integriert im COBI-System. Sehnsüchtig hatten viele Nutzer darauf gewartet. Kurz vor Weihnachten war es dann soweit und das Update wurde für alle ausgerollt. Vielleicht ist dies nicht die beste Jahreszeit für das Touren-Radeln, dennoch ließ en es sich viele Radler nicht nehmen sich trotzdem auf das Fahrrad zu schwingen. Die ersten Resonanzen waren doch recht positiv. Das lag vielleicht auch daran, das diesmal im Vorlauf viel Wert auf die Kundenmeinung gelegt wurde und einige Ideen und Verbesserungen mit diesem Update umgesetzt worden sind.

 An dieser Stelle möchte ich nur mal  kurz von meinen bisherigen Erfahrungen mit der neuen Version berichten. Als erstes: bei mir läuft das COBI bis auf einen kurzen Aussetzer direkt nach dem Aufspielen des Updates ganz stabil und rund! Auch eine längere Standzeit wegen des Wetters in den letzten Tagen hat dem Hub nichts ausgemacht. Die Verbindung zwischen Smartphone und dem Hub funktioniert problemlos. Da gab es vor Weihnachten noch einige unschöne Momente, als dies nicht klappte und ich teilweise mehr als zwanzig Minuten herum hantierte um irgendwie die Verbindung wieder herzustellen. Mit eingeschalteter Alarmanlage war das sehr unangenehm! Aber seit besagtem Update gab es in der Hinsicht keine Probleme mehr. Prima.

COBI komoot bikingtom Test

Auswahl-Menü in der Navigation

 Um komoot mit COBI nutzen zu können, muss man in den Einstellungen ( das kleine Zahnrad-Symbol links oben ) in Mein Account gehen und Verbundene Dienste antippen. Dann ganz einfach den Schalter von komoot  auf „EIN“ stellen, sich einmalig in seinen komoot-Account einloggen und schon kann es losgehen. Wenn man nun in der Navigation auf Wohin geht’s tippt, erscheint direkt eine Liste an deren erster Stelle komoot Touren steht (wenn das Smartphone hochkant gehalten wird. Im Querformat einfach ein kleines Stück herunter scrollen!). Dort findet man alle Touren, die man mit komoot zum Beispiel am PC geplant hat. Einfach auswählen und die Fahrradtour kann beginnen! Die Bedienung ist also recht simpel. Gut gemacht! Das Abfahren der Tour ist ebenfalls perfekt gestaltet. Rechtzeitige Hinweise erleichtern das Radfahren ungemein. Vorausgesetzt die Touren sind sorgfältig am PC oder Tablet geplant, hat man keinerlei Probleme mit der Routenführung. Das Warten auf die Integration von komoot hat sich meiner Meinung nach also gelohnt. Denn das Radeln macht mit dem hervorragenden Kartenmaterial, was man auch offline herunterladen kann, ordentlich Spaß. Egal ob in 2D oder 3D und rein- oder rauszoomen der Karte. Ich finde sie wirklich sehr übersichtlich designt und auf meinem 5,5  Zoll Smartphone ideal zum ablesen.

 Zu kritisieren gibt es aber noch den fehlenden Export der aufgezeichneten Tour zurück nach komoot selber. Doch laut Aussage von COBI soll auch diese Möglichkeit in Kürze folgen (siehe unterhalb des Berichts die Fragen an COBI!).

Mögliche Routen-Auswahl in der normalen Navigation ( ohne komoot! )

Mögliche Routen-Auswahl in der normalen Navigation (ohne komoot!)

 Auch die spontane Navigation ohne komoot funktioniert übrigens meines Erachtens nach ziemlich gut. Dazu kann man in die Karten reinzoomen, wählt dann sein Ziel mit kurz gehaltenem Fingertipp aus und man bekommt prompt meist drei Vorschläge für eine Route. Die Schnellste, die Kürzeste und die Ruhigste. Das habe ich mittlerweile bei mir in der Gegend des Öfteren ausprobiert und muss sagen das die Vorschläge wirklich plausibel und gut sind. Auch dafür den Daumen rauf!

 Ein weiteres eingeschobenes Update hat nun auch die Blinkerfunktion des Rücklichts AmbiSense freigeschaltet. Und die finde ich mal so richtig klasse! Die Tasten + und –  (für rechts und links) auf dem Controller  länger gedrückt halten und schon hört man einen unverwechselbaren und sehr angenehmen Blinker-Ton. Auf dem Smartphone blinkt dann zugleich dezent die linke oder die rechte Seite des Displays. Einziges Manko: das Blinken ist für viele recht kurz gehalten. Doch Abhilfe naht. COBI hat User gefragt, wie sie diese Funktion denn gerne nutzen würden. Entweder wird nun mit einem weiteren Update die Blink-Zeit erhöht, oder man kann – und das möchten anscheinend die meisten Kunden – diese Einstellung ganz individuell vornehmen. COBI scheint immer öfters auf seine Kunden zu achten und das ist genau der richtige Weg! Sehr schön!

 Ich schätze, da jetzt endlich komoot integriert ist, wird das COBI nun erst richtig interessant für alle, die Touren ohne langes technisches Gefummel abfahren wollen. Trotzdem gibt es noch viele größere und kleinere Verbesserungsvorschläge. Viele davon sind schon in der Pipeline und werden gerade nach und nach abgearbeitet. Die Jungs von COBI scheinen nun wirklich gute Arbeit zu machen. Ein sehr positives Zeichen. Ich bin jedenfalls sehr zufrieden wie es momentan läuft, auch wenn das Wetter hier gerade nicht allzu gut ist für ausgedehnte Radtouren und ausgiebiges testen.

4 Fragen an Carsten Lindstedt, Co-Founder COBI carsten-lindstedt-foto-1024x1024

  • Wie sind eure bisherigen Erfahrungen denn bisher mit den Usern & komoot?

 „Dank exzellentem Feedback unserer Beta Gruppe erfreulich. Hier und da gibt es noch Einschränkungen an denen wir mit unserem Navigationspartner Telenav arbeiten. Insgesamt wurde die Integration aber sehr positiv wahrgenommen.

 Das hohe Engagement in der Beta-Gruppe hat uns wirklich überrascht! Vereinzelt wurden die Testfahrten sogar in der Mittagspause am Arbeitsplatz gemacht. Es ist schön zu sehen, dass die Leidenschaft für COBI bei den Nutzern genauso hoch ist, wie die unseres Teams.  Auch die Ergebnisse der Nutzerumfragen lassen wir in die Produktentwicklung einfließen. Wir planen übrigens die Erweiterung unserer iOS Beta-Gruppe und werden selbiges auch für Android starten. Bekanntgabe erfolgt dann in der  “COBI Benutzer” Gruppe in Facebook.“

  • An welchen Ecken seht ihr bei der Integration noch Verbesserungspotenzial?

 „Es gibt mehrere Ansätze mit denen wir näher an komoot heranrücken können, aber das sind mittel- bis langfristige Themen. Fürs erste werden wir uns auf den Feinschliff und die Exportfunktion konzentrieren.“

  • Gerade die besagte fehlende Exportfunktion der Tourenaufzeichnung zu komoot wurde manchmal moniert. Du erwähntest aber gerade das dies noch kommen würde. Wie ist da denn der Stand?

„Das ist geplant für den März wenn nichts dazwischen kommt.“

  • Wie seht ihr momentan die Entwicklung von COBI?

 „Euphorisch. Die Stabilität des Systems hat sich in den letzten Monaten stark verbessert und für 2017 haben wir die eine oder andere Überraschung in Planung die das Potential von COBI erst so richtig entfaltet. Wir freuen uns genau wie deine Leser auf die anstehende Fahrradsaison – dann macht auch das Testen im Freien wieder mehr Spaß.“

Vielen Dank, Carsten!

 
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TEST: 3.Teil COBI – oder „Wie läuft’s, Herr Gahlert?“

 Nun sind wieder einige Wochen vergangen um das COBI mit meinem e-Bike auf vielen weiteren Kilometern zu testen. Mittlerweile sind auch weitere Updates veröffentlicht worden, die vorwiegend erst einmal die Firmware verbessern sollten, um gegen die zahlreichen Systemabbrüche anzukommen, von denen leider viele User im Netz berichtet haben. Gerade am Anfang eines Produkt-Releases kann das durchaus passieren,  wie z.B. in Verbindung mit der Apple Watch und anderen Wearables schien es noch arge Probleme zu geben. Da wird es nötig sein ständig am Ball zu bleiben, denn diese Wearables werden immer beliebter!  🙂 Außerdem gab es ja für Apples IOS ein Update auf Version 10, welches auch erst auf das COBI  angepasst werden musste. Dies geschah erfreulicherweise recht zügig. Das Aufspielen der neuen Firmware per Bluetooth und der Updates für die App funktionierte bei mir einwandfrei. Ich empfand dies als sehr komfortabel!

 Des Weiteren gab es große Diskussionen um die Funktionalität des Controllers von Bosch mit dem COBI, denn die neue Version des Controllers soll angeblich mit dem System nicht kompatibel sein. Und die „alten“ Controller sind nicht mehr zu bekommen. COBI ist dieser Umstand bekannt und arbeitet wohl intensiv an einer zeitnahen Lösung. Auch wenn einige User zuerst etwas verärgert waren, aber auch diese man kann bei dieser Art von Problemen erst meist hinterher reagieren. Und man kann hier sicher sein, das COBI dies auch tut. Sonst wäre das ja kontraproduktiv und nicht im Sinne der Sache!

 Abstürze gab es bisher bei mir erst einmal. Dann aber nicht während der Fahrt, sondern beim Starten. Ich musste mich in der App plötzlich komplett neu anmelden. Alle Einstellungen waren weg. Wieso dies passiert ist, kann ich nicht sagen. Es war auch nur ein einziges Mal so. Bisher ist dieses Problem nicht wieder aufgetaucht!

 Mit Systemabbrüchen WÄHREND der Fahrt hatte ich allerdings bisher nicht zu kämpfen. Nicht einmal ist das COBI bei mir abgestürzt! Auch in Verbindung mit einem Brustgurt, wie bereits im 2. Teil beschrieben, oder einem Bluetooth-Lautsprecher, gab es bei weiteren Tests keinerlei Einschränkungen! Es läuft bei mir sehr gut, die Verbindung per Bluetooth ist permanent gewährleistet und ich mache mir da auch keine Sorgen.

 Neu hinzugekommen ist nun auch das man das AmbiSense Rücklicht gleichzeitig mit dem Frontlicht einschalten kann. Das Bremslicht-Feature wird aber wohl erst demnächst veröffentlicht.

 Händeringend wartete ich auf das Update mit der Einbindung von komoot. Denn die Navigation war so in der Form zunächst nicht für mich zu gebrauchen. Auf dem Foto 1.1 erkannte das Navi nicht, das ich mich eigentlich auf der roten Linie, dem Radschnellweg RS1 befand, sondern meinte, ich wäre ein ganzes Stück weiter weg auf dem Radweg auf der parallel führenden Straße. Auf Foto 1.3 ist die rote Linie, ebenfalls der RS1, auf dem ich eigentlich geradeaus fahren muss. Doch das COBI versuchte mich immer wieder vom RS1 hinunter zu leiten und eine Strecke zu nehmen, die nur bedingt für Radfahrer geeignet ist und deshalb einfach nicht in Frage kam. Doch nachdem das Update vom 2. November heraus kam, änderte sich die Navigation bei mir. Und zwar zum Positiven! Allerdings noch ohne komoot, dazu im Interview nachher mehr! Ich konnte dies jedenfalls direkt wieder auf meiner Haus- und Hof-Strecke testen. Gleiche Voraussetzungen und Einstellungen! Und siehe da, die Routenführung kam verdammt nah an meinen eigenen Weg heran, den ich bevorzuge! Eine freudige Verbesserung!  Zum Vergleich dazu die Fotos 1.2 und 1.4, die fast an der selben Stelle gemacht sind!  Das Kartenmaterial ist  übersichtlich in jeder Perspektive, ob 2D- oder 3D, ob rein- oder rausgezoomt, und meiner Meinung nach absolut Top! So müssen Karten zum Navigieren aussehen! Passend dazu gibt es jetzt mit dem Update auch weltweite Offline-Karten! Die kann man nun ganz einfach und bequem in der App herunterladen. Auch dies gefiel mir sehr gut!

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Foto 1.1  Tolle Karten beim COBI, nur das Navigieren klappte noch nicht ganz so gut! Eigentlich bin ich hier auf der roten Linie (Radschnellweg RS1) unterwegs.

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Foto 1.2  Hier ist das Routing eindeutig richtig! Nach dem Update vom 2. November!

 

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Foto 1.3  Nächstes Beispiel: Die Routenführung wich bei diesem Screenshot vor dem Update trotz der optimalen Bahntrasse des Radschnellweg RS1 (rote Linie) ab und wollte mich hier über schlechte Straßen führen.

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Foto 1.4  Nach dem Update vom 2. November liegt das COBI nun auch hier richtig und leitet mich über den optimalen Weg nach Hause! Prima!

 Andere Hersteller von modernen GPS-Radcomputern wie z.B. Wahoo oder Ciclosport haben nun komoot ebenfalls in ihre Systeme integriert, die zwar noch nicht so umfangreich in ihren Funktionen sind wie das COBI, aber trotzdem auch als Konkurrenz zu sehen sind! Ich denke, das die Integration von komoot wahrscheinlich eines der wichtigsten Features des Systems sein wird. Ganz einfach aus dem Grund, weil diese Navigations-Plattform mit seinen hervorragenden und einfachen Planungstools zu den beliebtesten in der gesamten Fahrrad-Community gehört! Da macht eine dementsprechende Integration Sinn!

 Des Weiteren ist mir aufgefallen, jetzt, wo die ersten verregneten Tage kamen, das das Rain-Cover nicht ganz wasserdicht zu sein scheint. Bei Nieselregen war nach kurzer Zeit mehrmals zu erkennen, wie Wasser schnell unter den Schutz gelangte (siehe Foto 1.5). Die Hülle war ordentlich und sauber angelegt und sie sitzt auch gut auf dem Smartphone! Ich habe es einige Male getestet, habe es trocken gewischt und bin wieder losgefahren. Das Ergebnis war leider immer gleich! Das finde ich  grenzwertig. Was passiert, wenn es mal stärker regnet? Dann könnten Smartphones oder/ und die Anschlüsse richtig in Mitleidenschaft gezogen werden! Da besteht auf alle Fälle Nachbesserungsbedarf und die Erfahrung anderer User wären hier mal interessant.  Die Bedienbarkeit des Smartphone durch die Hülle fühlt sich zwar etwas träge an, dafür lässt sich dieses aber auch recht gut mit Handschuhen benutzen! Da war ich positiv überrascht! Das Ablesen der Anzeigen ist mit dem Rain-Cover richtig gut! Da täuscht das Foto 1.5 übrigens! Außerdem kann man das logischerweise noch durch die Optimierung der Display-Helligkeit selber verbessern.

COBI, Navigation, Smartphone,Radfahren

Foto 1.5 Leider schien das Rain-Cover bei mir nicht ganz wasserdicht zu sein.

 Mit dem Energie-Management habe ich bisher zwei merkwürdige Beobachtungen machen können. Und das sah folgendermaßen aus: wenn das Smartphone vor Fahrtbeginn schon voll geladen ist und ich im Dashboard einstelle, das es deshalb während der Fahrt nicht geladen werden braucht, ist das Smartphone nach sage und schreibe 25 Minuten leer! Die Reichweite des Bosch-Akkus ( 400Wh ) beträgt in dem Fall nur knappe 80 Kilometer im Eco-Modus. Wenn das Smartphone andersherum während der Fahrt permanent geladen wird, hält es ewig durch. Doch die Reichweite des Bosch-Akkus beträgt dann im Eco-Modus manchmal nur minimale 50 Kilometer! Das kommt zwar selten vor, aber ist doch relativ auffällig! Den Akku lade ich immer bei gleichen Bedingungen! Sprich also Akku erst an die rund 20 Grad Raumtemperatur gewöhnen lassen und dann erst wieder an die Steckdose. Bevor ich das COBI installiert habe, hatte ich permanent Reichweiten von ca. 120 Kilometern im Eco-Modus! Also könnte es da  einen Zusammenhang geben! Einige Nutzer hatten darüber auch schon in ähnlicher Weise in einschlägigen Foren berichtet. Ich vermute aber, das dieses Problem schnell behoben sein wird. Es könnte auch schon mit dem letzten Update Geschichte sein, dies habe ich noch nicht ausreichend testen können. So ist dies also zunächst der Stand von vor dem 2. November!

 Zu dem Energie-Problem passt aber auch mein zweites, ähnliches Erlebnis. Einige Male ist es mir passiert, das ich im Glauben war, das das Smartphone aufgeladen werden würde und dann war es aber nicht der Fall! Das Smartphone ging aus und die Aufzeichnung verloren. Leider. Doch lobenswerter Weise war es kein Problem mein e-Bike weiterhin zu fahren. Ich konnte die Fahr-Modi weiterhin schalten wie ich wollte, allerdings natürlich ohne zu sehen, in welchem Modus ich gerade fuhr. Aber wenn man sein e-Bike kennt, sollte man das eigentlich gut „fühlen“ können. Was ich im übrigen deshalb schön fände, wäre eine permanente kleine Anzeige im Dashboard, ob das Smartphone gerade geladen wird oder nicht. Der kurze Hinweis beim Aufstecken des Smartphones ist schnell übersehen.

 Wie ich schon im 2.Teil erwähnte, fände ich ein explizites Stoppen und Pausieren von Touren sehr schön. Denn das Beispiel mit dem kurzen Besuch beim Bäcker gilt immer noch! Wenn ich das Alarmsystem deswegen einschalten möchte, muss ich die Tour erst beenden. Nach dem Bäckerei-Besuch fange ich danach die Tour wieder „Neu“ an. Das ist einfach nicht praktikabel und nervte mich persönlich mit der Zeit immer mehr, denn das Smartphone lasse ich bestimmt nicht auf dem Bike während ich im Geschäft bin. ICH möchte entscheiden, wann die Tour gestartet wird, wann ich NUR eine Pause mache und wann ICH eine Tour beende. Anderen Kunden ergeht es wohl so ähnlich wie mir. Eine Lösung sollte da doch schnell zu finden sein.

 Bemängelt wurde auch, das das Aufzeichnungen der Touren im Grunde nicht stattfindet. Das man z.B. mit Apple Health Daten der Tour einsehen kann, stimmt zwar. Aber mehr als die gefahrenen Kilometer sieht man hier auch nicht. Ein Im- und Export der Daten findet nach wie vor nicht statt. Viele Radfahrer möchten heutzutage einfach ihre Fitnessdaten immer und überall einsehen können. Auch die von letzter Woche, vom letzten Monat und vom letzten Jahr. Das fehlt beim COBI. Ist die Tour beendet, sind die Daten wie bereits erwähnt einfach weg. Weiterhin fehlen so ziemlich sämtliche Ansichtsmöglichkeiten eines normalen Radcomputers. Anzeigen, die permanent abzulesen sind und nicht verloren gehen, wenn man das Smartphone vom Hub abnimmt.  Wäre es  nicht vielleicht auch da interessant eine Fitness-Plattform einzurichten, auf der man alle seine gefahrenen Daten einsehen kann? Abrufbar auf Smartphone und Computer? Vielleicht ist das ja eine Idee für die Zukunft.

 Solide und sehr gut gelöst finde ich die Halterung für das Smartphone, also der HUB des Cobi. Da wackelt nichts, egal über welche Straße oder Wege man fährt. Das Smartphone sitzt sicher in seiner Halterung. Also in meinem Fall das Mount Case für das iPhone 6Plus. Die Haptik gefällt mir mit der Zeit  sogar immer mehr.

FAZIT BISHER:

 Vorschläge, Anregungen und konstruktive Kritik von den Nutzern die das System tagtäglich im Einsatz haben, können für die Entwickler des COBI nur von Vorteil sein. Gerade solche Tipps lassen das COBI für die Praxis besser und besser werden. Für ein junges Start-Up sind diese Hinweise Gold wert. Das man eventuell ein wenig Geduld mitbringen muss, egal welches junge Unternehmen man da nimmt, ist leider nicht auszuschließen. Einige Nutzer sind vom Service bei COBI aber leider sehr enttäuscht. Etwas mehr Transparenz wäre da vielleicht nicht verkehrt gewesen und ist in dieser Hinsicht leider etwas unglücklich gelaufen. Dem erst seit rund zwei Jahren bestehenden Unternehmen sollte man bei der enormen Herausforderung als Start-Up am Anfang aber noch mal kleinere Fehler eingestehen können!

 Trotzdem: Das COBI macht eine Menge Spaß! Die Aufmachung ist modern, schick und gelungen. Die hier oben beschriebenen Punkte sollen nicht als Zerriss dienen, sondern als Anregung für kommende Updates und Verbesserungen. COBI kann eine tragende Rolle bei der neuen modernen und urbanen Mobilität einnehmen. Denn nach wie vor ist das COBI mit riesigem Potenzial ausgestattet. Davon gilt es aber jetzt natürlich einiges abzurufen. Genauso wichtig ist es auf die Probleme der Kunden einzugehen und bei den wichtigen Dingen zügig eine Lösung anzubieten. Man muss sich aber noch einmal vor Augen führen, wie schwer und komplex es sein kann, so ein System auf den Markt zu bringen. Es wird leider oftmals unterschätzt, das Probleme auftauchen können, die man manchmal einfach nicht verhindern kann! Dazu noch gleich mehr unten im Interview!

 Ob ich mir das COBI noch einmal kaufen würde? Ein klares JA! Die jetzt zu erwartenden Funktionen und Verbesserungen nach dem etwas holprigen Anlauf dieses Produktes würden für mich ausschlaggebend sein! Das Produkt besitzt den gewissen Coolness-Faktor und hat im Grunde alle Möglichkeiten ein perfekter „Rad-Computer“ in modernem Gewand zu sein! Und deshalb glaube ich, das dies noch eine ganz spannende Geschichte werden kann!

                                                                                             ***   Fragen an Andreas Gahlert, Founder & CEO von COBI   ***
team-featured-andreasgahlert

Andreas, viele User haben sich über oft vorkommende Verbindungsabbrüche zwischen Smartphone und dem COBI beschwert. Auch in Verbindung mit Wearables. Seit dem habt ihr mehrere Updates herausgebracht um die Performance zu verbessern. Wie sieht die Lage heute aus?

Ui, du gehst also gleich zur Sache:) Die Probleme konnte man 3 Ursachen zuordnen: Batterie, Tuning Kits und IOS10. Ein Anteil von ca. 25% der Batterien hatten Lieferanten-Qualitäts-Schwankungen bei den Kontakten. Das Problem konnte man einfach identifizieren: Drückt man auf die Batterie und das Licht geht aus hat man ein defektes erwischt. Diese haben wir ausgetauscht so schnell es ging. Leider hatten wir nicht genügend auf Lager, so dass sich das verzögert hat. Sowas braucht man zum Start natürlich gar nicht… Nach den Optimierungen und  den folgenden Tests war alles prima. Die seit Oktober ausgelieferten Batterien haben das Problem nicht mehr.

Dann gab es einige Tuning Kits, die zu Abstürzen führten. Badassbikes z.B. geht super, Bikespeed-RS noch nicht. Die Lösung hierfür haben wir aktuell im testing.

IOS10 hat wegen des neuen W1 Chips im iPhone 7 und diverser iOS10 „Kinderkrankheiten“ zu Abstürzen vor allem im Zusammenspiel mit anderen BT Devices wie z.B. Wearables geführt. Dummerweise kam das mit unserem Launch zusammen. Apple hat das nachgebessert und nun sollte es stabil laufen.

Grundsätzlich hat COBI durch die Konnektivität zu Motor, Smartphone und Sensoren hohe Abhängigkeiten, die wahrscheinlich auch in Zukunft am Anfang zu Bugs führen können.

Die Karten in der Navigation des COBI sind rundherum gelungen. Sie sind übersichtlich, schick und nicht überfrachtet. Woran liegt es das aber die eigentliche Navigation noch nicht so richtig funktioniert und eher unglückliche Routen vorgeschlagen werden?

Die COBI Navigation richtet sich derzeit an Fahrradfahrer die einen geeigneten Weg von A nach B finden wollen – vor allem in der Stadt. Sie ersetzt keine Tourenplanung über Komoot oder vergleichbare Dienste.  Zu diesem Zwecke freuen wir uns derartige Dienste zukünftig in COBI zu integrieren.

Nichtsdestotrotz testen wir bereits weitere Maßnahmen um die Navigation kontinuierlich zu verbessern. Wir stehen hier von den Möglichkeiten noch ganz am Anfang.

Ich persönlich nutze die Karte oft auch ohne Ziel im 2D Modus zur Orientierung, z.B: beim Mountainbiken. Das geht schon super.

Im Update von gestern kam die Offlinekarten Funktion, die dir erlaubt auch ohne Internet zu navigieren. Als Nächstes kommt die Anbindung an komoot.

Ungeduldig warten viele auf dieses Herbst-Update mit Einbindung von komoot. Auf der EUROBIKE habt ihr ja schon einen Einblick gewährt, wie dies Aussehen wird und es hat anscheinend viel positive Resonanz gebracht. Wann kann man denn nun konkret mit der Veröffentlichung rechnen?

Die Erweiterung ist umgesetzt und  aktuell im Beta-Testing, sehr wahrscheinlich noch im Herbst – wie auf der Eurobike angekündigt. Hierbei werden die Routen, die in komoot abgespeichert wurden, automatisch in die COBI App übertragen. Die COBI Navigation fährt diese Routen dann ab.

Viele User geben in Internetforen wertvolle Informationen aus ihrer tagtäglichen Praxis mit dem COBI preis. Wie hoch schätzt ihr diese Unterstützung ein und wie versucht ihr diese Informationen bei zukünftigen Updates zu integrieren?

Ja, Wahnsinn wie viel Emotionen COBI weckt. Es gibt hunderte von positiven Beiträgen, teilweise euphorisch, aber auch die Kritiker. Das Feedback ist sehr wertvoll, wenn es konstruktiv ist. Wir planen eine Beta Tester Gruppe aufzustellen, Umfragen zu integrieren damit das besser strukturiert funktioniert.

Start-Ups haben es in der Regel gerade am Anfang nicht leicht. Das musstet ihr auch feststellen. Viele Leute haben ihren Unmut kundgetan über mangelnden Service, lange Wartezeiten, und vielen Problemen beim Einsatz des COBI. Wie seht ihr die Entwicklung bisher und was werdet ihr zukünftig ändern?

Wir müssen täglich aus den Fehlern lernen und es besser machen – ohne müde dabei zu werden. Viele bekommen ja gar nicht mit was wir sonst noch auf dem Schirm haben.  Neben der App Entwicklung noch Cloud-, Backend und Embedded Entwicklung, Hardware Entwicklung, Customer Service, Sales, Marketing, Quality, Produktion, Logistik, Finance und HR. Und nebenbei Investoren bei Laune halten, Motivation und Kultur mit 65 Mitarbeitern managen etc.

Aber immer wenn ich mich auf mein Rad schwinge und COBI einschalte weiss ich es ist es wert dafür zu kämpfen – weil es super cool ist und Spaß macht. Für mich persönlich ist die Entwicklung natürlich von Problemen gebremst, aber unter dem Strich positiv. Wir haben es geschafft aus einer Idee vor 2 Jahren ein Produkt in den Markt zu bringen was viele Menschen begeistert. Ein gutes Gefühl.

Andreas, vielen Dank für das kurze Interview!


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TEST: 2.TEIL COBI – oder „Wie läuft’s?“

 Seit einer guten Woche benutze ich nun das COBI tagtäglich auf meinem E-Bike. Dabei fällt natürlich einiges bei der Bedienung des Systems auf. Hier also in Kurzform bisherige Erkenntnisse.

 Weiterhin gefällt mir die relativ einfach verständliche Bedienung. Die Übersichtlichkeit ist gegeben, so muß das für ein smartes System sein. Außerdem habe ich bisher nicht einen einzigen Absturz des COBI erlebt, den leider laut Internet schon einige mitgemacht haben. Da glaube ich aber, das die Performance mit kommenden Updates wesentlich verbessert wird. Davon kann man ausgehen.

 Doch einige Dinge könnte man ebenfalls noch verbessern. Deshalb soll das hier jetzt auf  keinen Fall ein „schlecht reden“ sein, sondern eher ein Austausch mit den Konstrukteuren und Entwicklern, die so sehen können, was wir als Kunde uns in der gängigen Praxis wünschen und uns auffällt! Nur so kann das COBI permanent verbessert werden! Und das ist es ja, was wir als Kunden alle wollen! Aber fangen wir mal an:

  • Es fängt an mit dem Gesamtkilometerzähler, der zwar jetzt beim e-Bike integriert ist, aber nur so lange wie das COBI auf dem Hub sitzt. Der Kilometerstand wird anscheinend jedes mal beim Verbinden neu aus den Motor-Daten ausgelesen. Das Ganze finde ich etwas unglücklich, aber das könnte man bestimmt in der Software ändern, so das man, egal wo man ist, den Kilometerstand einsehen kann.
  • Des weiteren finde ich das Starten und Stoppen einer Tour nicht so gut gelöst. In der Praxis sieht es beim Starten so aus, das die Zeit direkt läuft, wenn man das COBI verbunden hat und im Hauptmenü ist. Manchmal erledigt man ja vor dem wirklichen Start noch irgendwelche Sachen, z.B. packen der Tasche oder ähnliches. Doch das COBI lässt die Zeit schon laufen. Beim Stoppen ist es ja so, das man das Smartphone aus der Halterung nimmt, hochkant hält und durch tippen die Tour beendet. Geht man also während der Fahrt zum Beispiel kurz beim Bäcker rein, nimmt das Smartphone dabei vom Hub und kommt dann ganz schnell aus Versehen ans Display, ist die Tour beendet und man fängt wieder neu an. Schöner wäre es, wenn man ganz explizit die Tour starten, pausieren und beenden könnte. Die Idee dahinter, wie es momentan gelöst ist, ist zwar nicht schlecht. Denn Starten und Stoppen gehen so unheimlich schnell, aber bisher zeigt sich bei mir in der Praxis, das dies doch noch ein wenig unpraktikabel ist. Aber auch dies ist nichts, was man nicht lösen könnte.
  • Apropos Starten: wenn ich losfahren will, habe ich zuerst keine Motorunterstützung (BOSCH-Performance)! Ich muss erst den Fahrmodus ändern. Selbst wenn der Modus zum Beispiel auf „Tour“ steht, muss ich erst rauf (Sport) oder runter (Eco) schalten, bis die Unterstützung beginnt. Ich bin mir nicht sicher, ob das nur bei mir so ist, oder ob das ein Bug ist? Eine kurze Stellungnahme wäre hier vielleicht hilfreich.
  • Bei der Musiksteuerung mit dem Daumen-Controller von BOSCH konnte ich noch nicht feststellen, das man Lieder skippen kann. Auch direktes skippen auf dem Display geht nicht. Der COBI-Daumen-Controller  hat wie bereits im ersten Teil erwähnt, zwei Tasten mehr. Da ist natürlich eine ganz andere Belegung der Funktionen möglich. Vielleicht wäre es ja möglich, den COBI-Controller auch bald für die e-bike Version zu nutzen?
  • Toll finde ich, wie leicht man z.B. ein Herzfrequenzmesser via bluetooth mit dem COBI verbinden kann! Da war ich echt platt! Das dauert in den Einstellungen keine zwei Sekunden! In den „Fahrt“-Einstellungen einfach  unter „Externe Sensoren“ gehen und „Herzfrequenz-Sensor“ antippen. Bums – fertig! Sofort werden die Daten im Hautpmenü angezeigt. Das gilt auch für mögliche weitere Sensoren wie z.B. für die Trittfrequenz. Super!
  • Sehr gut gefällt mir auch, wie sicher das Smartphone im MOUNT CASE auf dem Hub sitzt. Kein Wackeln, kein Zittern! Und einige Buckelpisten habe ich schon hinter mir. Das scheint mir also wirklich prima gelöst!

 Interessant wird nun das nächste Update, was wohl nicht mehr lange auf sich warten lassen wird. Ich bin da sehr gespannt und guter Dinge. Ich werde weiterhin schauen, was mir noch so auffällt. Und eins muss man den Leuten von COBI lassen. Seit Release sind sie anscheinend im Netz und vielen Foren unterwegs und helfen und geben  den Leuten Tipps! Das ist sehr begrüßenswert. Bitte weiter so!


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TEST: COBI – oder „Wie läuft’s ?“

Seit einigen Tagen ist das langersehnte COBI nun bei mir an meinem e-Bike von Stevens mit BOSCH-Motor im Einsatz.  Einiges wurde bereits im Vorfeld des Releases  geschrieben, jetzt haben auch viele andere Leute das COBI endlich erhalten. Zeit für erste Eindrücke. Ganz frei nach dem Motto: „Wie läuft’s?“ Also gibt’s  zwischendurch nun immer mal in unregelmäßiger Folge Bemerkungen, Anregungen, Lob, Kritik und all das, was mir so in der tagtäglichen Praxis des Systems auffällt.

Hier meine Voraussetzungen für das COBI plus:

  • Stevens e-Triton
  • Bosch Performance Mittelmotor, Jahrgang 2014
  • 400er Akku
  • iphone 6plus
COBI Test bikingtom

Meine Lieferung mit zwei verschiedenen Cases!

 Der Zusammenbau bzw. das Anbringen des COBI ging relativ leicht, so das dies auch jeder Ungeübte hinbekommen wird. Zuerst den Akku abnehmen, dann in meinem Fall das INTUVIA-Display von Bosch runter nehmen und der COBI-HUB drauf. Das ganze mit der kleinen beigelegten Schraube befestigt und gut ist. Das Frontlicht sollte man aber zuerst am Hub anbringen! Auch das geht fix, in der kurzen, beigelegten Beschreibung kann man das nachlesen. Außerdem gibt es von COBI passende Videos im Netz, in denen man das auch gut erklärt bekommt.

 Die Materialien wirken recht hochwertig, sie fühlen sich gut an und sehen auch noch gut aus. Das Design des COBI finde ich gelungen. Nur die reine Gummi-Schutzhülle (Mount Case) für das iphone 6plus macht den Eindruck, das es relativ leicht einige Macken abbekommen kann, gerade wenn man die Schutzhülle auch ohne Fahrrad im Alltag verwenden sollte, in der Hosentasche zum Beispiel. Weil der lightning-Anschluß in der Hülle integriert ist, wirkt das Smartphone darin riesig. Die wenigsten werden mit so einem Klopps in der Hosentasche herumlaufen wollen. Aber für’s Radfahren ist das große Display (5,5 Zoll) natürlich hervorragend! Es wirkt trotz der Größe nicht  klobig auf dem Rad.

COBI Test bikingtom

Der COBI-Hub mit dem AmbiSense-Frontlicht sowie das AmbiSense-Rücklicht – pragmatisch angebracht.

 Das Rücklicht war ein wenig schwieriger bei mir anzubringen. Meine Parallelogramm-Sattelstütze ist einfach zu breit und die Halterung des AmbiSense-Rücklichts zu klein gewesen. Wobei man sagen muss, das sie wohl für die meisten Sattelstützen passen wird. Aber halt nicht für alle. Trotzdem ist die Halterung solide gemacht. Das Rücklicht kann man abnehmen um es per micro-usb-Anschluss wieder aufzuladen. Noch ist das Rücklicht in seiner Funktion eingeschränkt, denn das Blinklicht ist noch nicht regelkonform. Das soll in Kürze freigeschaltet werden. Ich musste mir also etwas einfallen lassen, um das Rücklicht anzubringen. Mit etwas tricksen und zwei Kabelbindern konnte ich das Licht unterhalb des Sattels anbringen. Etwas unorthodox, aber gar nicht so schlecht wie ich finde. Halten tut es auf alle Fälle!

 Somit ging es dann am letzten Sonntag auf eine kleine Testrunde. Im Smartphone habe ich vorher bluetooth eingeschaltet und als ich am Fahrrad ankam, begrüßte mich das COBI mit einem kurzen Blinken und einer Art Piepsen. Die iphone-Halterung geht nicht ganz so flüssig  auf den HUB, aber das ist wohl auch der Stabilität geschuldet. Ich empfinde das als nicht negativ, ganz im Gegenteil! Nichts wackelt, alles sitzt solide! Man hat keine Angst, das das Smartphone nicht hält. Sehr schön.

Bei der Einrichtung der App legt man zuerst einen Account an und sofort startet ein Update der Firmware. Dann kann man weitere Einstellungen vornehmen. Unter anderem welche Art von Fahrrad man hat, welcher Rad-Durchmesser das Fahrrad hat und noch einige weitere Dinge. In „Mein Profil“ kann man Körper-Metriken und einige Fitness-Daten eingeben. Sie dienen natürlich zur Analyse im Fitness-Bereich. Das geht alles schnell und ohne Probleme, so das man schnell endlich mit dem Rad starten kann!

COBI Test bikingtom

Gute Ablesbarkeit trotz Spiegelungen!

 Die Anzeigen des COBI sind designtechnisch sehr gut gelungen. Modern und aufgeräumt, stylisch aber dezent. Die Menü-Farbe kann man teilweise auswählen.  Das Display ist trotz der Smartphone üblichen Spiegelungen in der Sonne gut zu erkennen. Und das Display kann man in seiner Helligkeit ja meist selber noch individuell einstellen und optimieren. Ich hatte Sonne im Rücken, aber auch dunklere Wolken. Ideal um also alles  zu testen. Ich bin da sehr zufrieden. Übrigens ist es ja so das mit der iphone-Halterung ja auch gleichzeitig das Smartphone geladen werden kann. Man muss also keine Angst haben, das der Akku so schnell leer wird!

COBI Test bikingtom

Sitzt perfekt und auch bei dieser Einstellung kann man alles sehr gut ablesen, trotz all der Spiegelungen!

 Die Anzeigen umfassen leider noch nicht allzu viele Punkte. Geschwindigkeit, Dauer, Streckenlänge, aufsteigende Höhenmeter. Nirgendswo das Feld „Gesamtstrecke“ bzw. „Gesamtdauer“. Ein wesentlicher Bestandteil jedes  Radcomputers.  99% der Radfahrer wollen irgendwann wissen, wieviel sie schon mit dem Rad gefahren sind oder insgesamt wie lange. So ist das für mich auf den ersten Blick etwas enttäuschend! Doch dazu später mehr! Die erfahrenen Werte scheinen aber  zu stimmen. Gegenmessungen mit der App runtastic sind ziemlich ähnlich, so das man davon ausgehen kann, das die Werte wirklich stimmen. Prima!

Der Bildschirm, wenn man den Unterstützungs-Modus wechselt. Danach verschwindet der Schriftzug sofort wieder.

Der Bildschirm, wenn man den Unterstützungs-Modus wechselt. Danach verschwindet der Schriftzug sofort wieder.

 Um die einzelnen Fahr-Modi zu ändern, benutzt man nach wie vor den Daumenkontroller von Bosch. Das Umschalten funktioniert gut, ABER: wenn man die Navigationskarten offen hat, kann man NICHT den Fahr-Modus ändern! Der Daumenkontroller besitzt in dieser  Einstellung die Zoom-Funktion in der Karte! Das Zoomen finde ich allerdings richtig toll. Erst einmal wirken die Karten aufgeräumt und übersichtlich! Der Wechsel zwischen 2D und 3D ist schnell und einfach und ebenfalls flüssig. Man kann die Karten übrigens auch mit den Fingern zoomen! Praktisch wenn man in der Navigation ein Ziel per Fingertipp auswählen möchte! Die Navigation ist aber beim COBI so eine Sache. Die Ansagen sind gut, sie kommen immer rechtzeitig und nicht auf den letzten Metern. Die Anzeige im Hauptmenü ist auf der rechten Seite, oder aber man lässt halt die Karte auf. Wie bereits geschildert gibt es da ein kleines Problem. Jedenfalls kann man deutlich die zu fahrende Strecke sehen. Sehr schön gemacht. ABER, da ist das Wort „aber“ wieder, ist die Navigation meiner Meinung nach NOCH NICHT zu gebrauchen und man sollte sich noch nicht auf die Routenführung verlassen. Davon berichten ebenfalls andere Nutzer. Auf dem Heimweg von der Arbeit konnte ich das selber gut testen. Anstatt mich einfach auf den breiten Radschnellweg Ruhr RS1 zu lassen, versuchte mich das COBI permanent links und rechts von der Trasse zu führen um ein paar Meter weiter  wieder auf die selbige zu navigieren! Der RS1 war aber deutlich als rote Linie auf der Karte erkennbar!  Man kann in den Einstellungen zwischen „Schnellster“, „Kürzester“ und „Ruhigster“ Strecke wählen. KEINE kam einen wirklich würdigen Radweg entgegen. Tatsächlich wollte das COBI mich sogar auf eine stark befahrene Bundesstraße schicken, und das in der Option „Ruhigste Strecke“! Vertrauen würde ich deshalb dem reinen Navi noch nicht! Da ist noch viel Luft nach oben. Eine toll aufgemachte Karte (da würde ich sogar die Note 1 für geben) reicht allerdings noch nicht für ein sehr gutes Fahrrad-Navi! Abzuwarten bleibt auch hier ein Update und die Integration mit der weithin bekannten und beliebten App komoot. Auf der EuroBike konnte man schon ein erstes Preview sehen! In wie weit das Zusammenspiel dann wirklich geht wird man noch sehen. Aber es lässt hoffen und die Integration ist sehr sinnvoll.

COBI Test bikingtom

Kartenansicht in 3D.

COBI Test bikingtom

Und hier die Ansicht in 2D, in beiden Einstellungen kann man hervorragend zoomen!

Schon deswegen, weil man bisher keinerlei Daten auslesen kann. Ich kann meine gefahrene Strecke zum Beispiel nirgendswo anschauen. Bisher ist kein gpx-Import- und Export möglich. Auch alle anderen Werte wie Kalorienverbrauch, Trittfrequenz usw. sind nach beenden der Tour weg. Lediglich die gefahrene Streckenlänge kann man sich der Apple-eigenen App health anschauen. Das wars. Und das ist einfach zu wenig. Ich sehe gerne hinterher am PC was ich geleistet habe, wo ich her gefahren bin und was für Fortschritte ich dabei erzielt habe. Hier gibt es bisher keine Möglichkeit sich das anzuschauen. So etwas Wichtiges muss ganz schnell mit einem Update der Software nachgereicht werden! Einen Trick habe ich allerdings ausprobiert. Nämlich bevor ich die App von COBI geöffnet habe, habe ich die App runtastic Road Bike gestartet. Ich wollte wissen, ob die Nutzung irgendwie zeitgleich funktioniert. Und siehe da, ich konnte im Hintergrund die Strecke mit allen Daten aufzeichnen während beim Fahren die COBI-App im Vordergrund lief. Es gab bei diesem Test keinerlei Beeinträchtigungen! Für mich also bis zu einem Update eine kleine Erste-Hilfe-Lösung!

  Das Musik-Menü ist nicht unbedingt für mich erforderlich, ist aber in Verbindung mit einem kleinen bluetooth-Lautsprecher, den der ein oder andere am Fahrrad hat, ein nettes Gimmick. Es gehen natürlich auch dementsprechende Kopfhörer. Mit dem Daumenkontroller von BOSCH ist das Blättern innerhalb des Players noch etwas schwierig. Die Frage ist, ob es irgendwie möglich wäre den Daumenkontroller von COBI am eBike zu nutzen. Der hat nämlich zwei Tasten mehr und kann so anders belegt werden. Bisher ist der aber nur für normale Fahrräder vorgesehen. Es bleibt abzuwarten, ob da noch was passiert.

 Im Fitnessbereich kann man bisher nicht viel sehen. Die Angaben sind nur rechts im Hauptmenü zu sehen und wechseln sich in der Ansicht ab. Da wird aber wohl noch was kommen, es sieht nämlich so aus, als ob der Bereich noch nicht vollständig freigeschaltet wurde. Per bluetooth kann man die meisten Sensoren wie Brustgurte für  die Herzfrequenz oder aber auch Trittfrequenz usw. mit der App verbinden. Hier wird ein mehrteiliges Verbinden möglich gemacht. Prima! Denn bluetooth ist ja auch ein wesentlicher Bestandteil des Systems! Und das scheint rund zu laufen.

COBI Test bikingtom

Das Hauptmenü groß, rechts der Fitness-Bereich mit abwechselnden Ansichten.

Eine Alarmanlage hat das COBI übrigens auch! Wenn man das Smartphone abzieht und es hochkant hält, erscheint am unteren Display ein offenes Schloss als Symbol. Mit einem Fingertipp schliesst es sich und COBI wird „scharf“ gestellt! In den Einstellungen kann man sogar die Empfindlichkeit einstellen. Sobald man das Fahrrad bewegt, wird man zuerst kurz gewarnt durch einen piependen Ton. Wenn man nun weiterhin das Rad bewegt, geht der Alarm richtig los und das Licht fängt an zu blinken. Ob das ausreicht gegen Diebstahl? Es geht nichts über ein solides Schloß, aber mal eben beim Bäcker reinspringen bringt nun ein sicheres Gefühl. Gerade für „mal eben“ ist das eine komfortable Lösung.

 Eine „Kleinigkeit“ innerhalb des Systems ist auch die Fahrradklingel. Über den Schiebe-Knopf oberhalb des Daumenkontrollers löst man die Klingel aus. Der Ton ist definitiv gelungen. Ich musste sie auf einem schmalen Weg benutzen, als eine Fußgängerin mit Handy am Ohr dort entlang lief. Sie drehte sich erstaunt um, hielt ihr Handy zur Seite und sagte zu mir, als ich an ihr vorbeifuhr: „Das klang wie eine Fahrradklingel…nur irgendwie anders!“ Sie war die erste Person, die mich mit einem Lächeln vorbeiließ, nachdem ich mir mit einer Fahrradklingel den Weg frei gemacht hatte! True story!

 Zum Schluss dann noch etwas zu dem Licht! Ich bin extra früh morgens auf der unbeleuchteten Trasse der Rheinischen Bahn unterwegs gewesen! Und das Licht ist wirklich verdammt gut! Die Helligkeit ist erstklassig! Wer da noch über Hindernisse brettert dem ist nicht mehr zu helfen! Das gefällt mir wirklich gut! Was mir aber aufgefallen ist, das der Automatik-Modus für das Licht ( es gibt verschiedene Helligkeitsgrade) sich oftmals von alleine einfach umstellt! Wenn ich neu starte, muss ich den Automatikmodus auch immer wieder neu einstellen. Wenn man das einmal eingestellt hat, sollte das eigentlich auch so lange bleiben, bis man ihn selber wieder ändert! Das ließe sich doch bestimmt auch per Update lösen.

Bedienungsfehler meinerseits sind natürlich bisher nicht ausgeschlossen. Deshalb, wenn ihr meinen Fehlerteufel findet, gebt mir ruhig Bescheid!

Und um noch einmal auf die Enttäuschung von oben zurück zu kommen: ich gehe ganz stark davon aus, das vieles, was wir Kunden vielleicht  noch am System auszusetzen haben, in Kürze verbessert wird. So deuten es gewisse Quellen jedenfalls an, mit denen ich nicht gerechnet habe. Und da ich genau wie viele andere von euch ein ganz normaler Kunde von COBI bin, lässt mich das positiv nach vorne schauen!

 Ob ich COBI weiter empfehlen würde? Ein ganz klares JA! Ich denke nach wie vor, das in dem System ein enormes Potenzial steckt für smartes und modernes Radfahren. Wo jeder für seine Belange und seine Ansprüche das nötige Know-How vorfinden wird. Keine überladenen Lenkerstangen mehr, sondern alles in einem Gerät und der passenden App. Mit einem tollen Design, individuell anpassbar durch eine Reihe von Style-Kits. Mit einem gepflegten System, um das man sich keine Gedanken machen muss und man immer auf dem neuesten Stand sein wird. Wo Kundenwünsche und Vorschläge umgesetzt werden. Smartes Radfahren – ein ganz großes Stück bringt COBI das Erlebnis einem näher!

 Weitere Berichte werden folgen! Das Universal Mount habe ich zum Beispiel noch nicht ausprobiert. Was erlebt ihr so mit dem COBI? Was habt ihr an Lob und Kritik? Schreibt mir!


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