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MOMENTE

Die CYCLINGWORLD setzt erneut Maßstäbe

Die CYCLINGWORLD 2018! Was für eine Präsentation an Rädern feinster Herstellung! Was für eine Vorführung reinster Radkultur! Was für ein schönster Wahnsinn für alle Radliebhaber! Und als i-Tüpfelchen dazu noch bestes Wetter! Boah, bei so viel Superlativen pumpt das Radlerherz unter dem edlen Radtrikot kräftig und man kann leicht den Überblick verlieren.

Ein Versuch von mir, diese einzigartige Atmosphäre in einem – ha,ha,ha 😀 – kleinen Bericht einzufangen und wiederzugeben. Also los, fangen wir an. Das Betreten der außergewöhnlichen Hallen des Areal Böhler entlockte bei mir wiederholt ein „Wow!“ über die Lippen. Obwohl ich sie ja schon kannte. Hochwertige, teilweise sehr außergewöhnliche Räder konnte man hier endlich einmal sehen, anfassen oder auch testen. Wo kann man das sonst in der Form? Nirgends! Keinen Ramsch von der Stange, sondern erstklassige Produkte rund um das Thema Radfahren. Das ist eines der Dinge, die diese Messe so besonders macht!

 

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Bikes von ALL CITY, Smiley mit Herzchen!

 

Und es brauchte auch keiner großen Lauferei um die ersten schönen Bikes zu sehen. Zack – einen Meter gelaufen und schon verliebt am Stand von ISON-DISTRIBUTION. Die Bikes von All City hätte ich gerne direkt mitgenommen um danach am Stand von ARTHUR KOPF ein paar tolle Upcycling Produkte zu kaufen und die dann ans Rad zu hängen. Arthur macht das schon seit einigen Jahren. Er nimmt zum Beispiel alte Schläuche und macht daraus die tollsten Taschen. Alles in sehr guter Qualität. Das kann ich aus eigener Erfahrung bestätigen. Und so kam man auch ganz locker ins Gespräch. Sehr nett das Ganze!

 

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Richtig solide Taschen gab es bei Arthur Kopf.

 

Am Stand von FAHRER aus Berlin, die ebenso tolle Taschen und Accessoires fürs stylische Rad herstellen, ging es ebenfalls hoch her, wie man erfuhr. Die Leute fanden die angebotenen Produkte anscheinend sehr ansprechend. Deshalb genießt die Firma mittlerweile auch einen sehr guten Ruf! Cool.

 

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Beliebt waren die Produkte auch von FAHRER aus Berlin.

 

Im letzten Jahr schon toll anzusehen war das Bambus-Bike von den berühmten amerikanischen Designer CALFEE. Diesmal konnte ich aber auch ein wenig mehr erfahren. Und zwar aus welchen dicken „Hanfklotz“ nach rund 40 Stunden Handarbeit ein ganz filigranes Verbindungsstück entsteht. Auf den Rahmen und dem Steuersatz gibt es sogar ganze 10 Jahre Garantie! Das ganze Rad ist dermaßen glatt und hochwertig poliert,sowie mit einer Lasur versehen und geht in einem Stück über, das man die Handschrift eines Designers im Grunde sofort erkennt. Tolle Sache. Der Preis war allerdings so hoch das ich den vor Schreck direkt wieder vergessen habe 😉

 

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Design-Stück aus Bambus von CALFEE, Californien.

 

MÖVE BIKES war auch vor Ort. Mit ihrem CYFLY bringt dieses noch junge Unternehmen einen Fahrradantrieb ( auch dazugehörige Fahrräder!) auf dem Markt, der von der Presse schon teilweise hochgelobt wurde! Ich konnte mir nun also einmal ein genaueres Bild davon machen, wie dieser denn funktionieren soll. Zunächst fällt das ovale Kettenblatt und die merkwürdige Tretkurbel auf. Wie soll das funktionieren? Und damit ich nichts falsches erzähle, da es doch etwas komplizierter ist, hier das Zitat der Website: „Cyfly ist ein neuartiger Fahrradantrieb, der in Deutschland produziert und hergestellt wird. Hierbei ist die Tretkurbel nicht mehr direkt mit der Achse verbunden, sondern stützt sich hinter ihr ab. Dadurch wird in der Druck- und Hubphase der Hebel vergrößert und verkürzt gleichzeitig die Trittbahn. Mit dieser Kombination aus größerer Hebelkraft und kürzerem Kurbelweg, schafft cyfly eine überlegene Kraftausnutzung gegenüber herkömmlichen Antrieben und ist gleichzeitig ergonomischer. So ist es möglich leichter anzufahren, schneller auf Touren zukommen und man ist überraschend zügig unterwegs.“

 

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Deutschlandweit neuer, beachteter Antrieb von CYFLY.

 

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Interessantes Konzept, ungewohnt zu fahren.

 

Aha! Das musste dann direkt auch einmal gefahren werden. Denn auf der CYCLINGWORLD gab es mit der BROSE-Demoworld einen von den Besuchern stark genutzten Test-Parcours! Zunächst ist das Fahren mit dem CYFLY sehr merkwürdig. Ein runder Tritt ist das erst mal nicht. Doch mit der Zeit speichert das Gehirn diese ungewohnte Bewegung ab und man fängt an zu denken, das die Bewegung „normal“ ist. Ich hatte das Gefühl, das ich so aber jeder Gang einzeln abspeichern muss. Irritierend ist auch zügiges Anfahren, da man glaubt, das Hinterrad dreht durch! Fazit: das Fahren ist ungewohnt, man kann sich aber durchaus mit der Zeit daran gewöhnen. Mehr Effizienz und leichteres Treten können möglicherweise eine Rolle spielen für so manchen Kunden. Angeblich ist diese Art von „Treten“ sogar knieschonender. Ob das aber ausreicht, wird der Markt zeigen. Interessant ist das Konzept allemal und gewann auch direkt vor Ort den CYCLING AWARD in der Kategorie „Best Technology“!

 

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Probefahren musste ich das CYFLY unbedingt.

 

Außergewöhnliche Räder sollte es auf der Messe zu sehen geben. Ja, in der Tat. Denn sogar Räder aus Holz wurden gezeigt! Und die sahen wirklich sehr schön aus. Die Räder von COH & CO würde ich garantiert eine Alltagstauglichkeit abnehmen. Schön mal zu sehen was mit anderen Materialien im Fahrradbau zu machen ist.

 

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Schön einmal zu sehen, was auch aus sonst…

 

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…nicht üblichen Materialen in Fahrradbau herzustellen ist!

 

Reine Fun-Bikes dagegen gab es natürlich auch zu bestaunen. GREASER LONGBIKES zeigte ihre Vintage E-Bikes, die an alte Motorräder erinnerten. Ausgestattet mit einem 250 W Bafang-Motor und einer angegebenen Reichweite von ca. 60-70 Kilometern zogen sie schon so manche Blicke auf sich. Auf zum American Diner damit! Auch wenn GREASER von einem Australier gegründet wurde. Egal! 😉

 

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Motorrad oder doch noch Fahrrad? GREASER Longbikes.

 

Taschen!!! Jemand Taschen hier??? Wirklich ganz hervorragende Bike-Taschen sowie Rucksäcke habe ich bei LUMABAG entdecken können! Sie sind mir ins Auge gefallen weil, wie ich finde, sie doch aus der Masse herausstechen. Sie bestehen aus gewachster Baumwolle, die wasserabweisend ist, fühlen sich unheimlich geschmeidig an und haben dazu diesen leichten Used-Look! Das Innenleben ist hellgelb, so das man endlich auch mal alles findet was man da so hineingepackt hat. Sieht dazu super aus! Beim abstellen der Tasche kommen alte Reifenstücke zum Zuge. Denn die verhindern das direkte Aufsetzen des Oberflächenmaterials auf dem Boden. Die Haken der Befestigung lassen sich ganz schnell mit einer schicken Lasche verstecken. Ganz clever gemacht, ganz tolle Ideen dabei, verschiedene Bags und Accessoires im Angebot. Daumen rauf! Anschauen lohnt sich definitiv!

 

 

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LUMABAG zeigte wunderbare Radtaschen.

 

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Endlich mal helles Innenfutter zur besseren Übersicht.

 

 

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Dazu pfiffige Details!

 

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Todschick fand ich die Taschen von LUMABAG!

 

Ein weiteres Highlight war der Stand von FAGGIN. Die Rahmenschmiede aus Italien, die über mehr als eine 70jährige Erfahrung verfügt, zeigte einige Schmuckstücke aus ihrem Repertoire. Ganz hervorragende, von Hand geschmiedete Rahmen im klassischen Look gab es zu bestaunen. Echt zum verlieben und ganz großes Kino! Aber auch moderne Gravelbike-Rahmen fürs Bikepacking konnten am Stand begutachtet werden. Da konnte ich meine Augen kaum von ablassen. Herrlich schön.

 

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Klassik am Stand von FAGGIN.

 

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Einfach schön gestalteter Stand.

 

Lokalpatrioten waren selbstverständlich auch vor Ort. SCHICKE MÜTZE, das Café, Schrauberei und Radausstatter zugleich ist, war mit eigenem Stand da und zeigte echte Düsseldorfer Radkultur. Zudem organisierten sie im Rahmen der Messe eine Radausfahrt! Auch URBAM BIKES, ebenfalls junges Düsseldorfer Unternehmen, war vertreten. Die Räder aus Bambus werden in Düsseldorf designt und zusammengebaut!

 

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Schicke Mütze als Lokalpatriot war mit Leidenschaft dabei.

 

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Eine kleine Radmanufaktur direkt aus Düsseldorf.

 

Schweineteure Räder gab es bei STORCK. Die Renner sind eine Augenweide. Das Design hat absolutes Top-Niveau. Das Modell Fascenari.3 Pro Disc hat auf der Messe den CYCLINGWORLD AWARD in der Kategorie „Best Race-Bike“ gewonnen. Der Preis für dieses Modell fängt bei schlappen 6400€ an. Es wiegt einen Fliegenschiss (Rahmenset fängt bei 1320g an), und muss anscheinend dermaßen durch den Windkanal schlüpfen, das die Radprofis feuchte Träume bekommen. Irres Teil.

 

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Manchen Rädern sah man die Geschwindigkeit förmlich an.

 

Jeder Mensch trägt gerne schöne Kleider, warum also nicht auch Fahrräder? Das dachten sich wohl auch die Leute von RADKLEID mit ihren Klebefolien für Fahrräder. Zahlreiche Designs, Motive und bunte Farben gibt es zum selber kleben. Wer sein altes und bereits ordentlich mitgenommes Bike einer Schönheits-OP unterziehen möchte, der findet das vielleicht gar nicht so schlecht. Manches sieht zumindest witzig aus! Oder?

 

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Neue Kleider für’s Rad!

 

 

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Witziger Look im Comic-Stil.

 

Und wenn wir schon mal bei Klebefolien sind und ihr es geschafft habt bis hierhin zu lesen, dann haue ich jetzt einen raus! Die Reflective Stickers von HAPPAREL BICYCLES sind im Dunklen am Rad ein echter Hingucker! Sie reflektieren bei Nacht mit witzigen Motiven und Designs, sind aber tagsüber recht unscheinbar. Sie sind wetterfest sowie wetterbeständig. Ich habe mir schon zwei Sticker selber besorgt und auf mein Fahrrad geklebt! Sieht cool aus! Und – ich konnte für euch einen Sticker loseisen, den ihr hier nun gewinnen könnt! Schreibt mir bis zum 21.April 2018 eine email an biking.tom@gmx.de mit dem Stichwort: „Reflective Sticker HAPPAREL BICYCLES“ mit eurem Namen und Anschrift und ihr nehmt an der Verlosung teil! Und tut mir einen Gefallen, schaut doch einfach mal als kleines Dankeschön auf deren Website unter www.happarelbicycles.berlin rein.

 

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HAPPAREL BICYCLES hat tolle Reflective Sticker für Bikes!

 

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Die Sticker machen ordentlich was her.

 

Minimalistisch aber dazu trotzdem ganz großes Kino war eine Weltneuheit! COOPER, eine eigentlich britische Automarke, die jeder mit dem Mini Cooper assoziiert, hat ein absolut schönes E-Bike herausgebracht! Die Firma, das muss man dazu sagen, hat ihren Ursprung sogar im Fahrradbau, was die wenigsten wissen! Der Antrieb wirkt in der Hinterradnabe sehr dezent und edel. Und dort sind sowohl Motor als auch Akku integriert! Der Rahmen, aus Reynolds 520 Stahl, wirkt elegant und klassisch und lädt zu flotten Stadtfahrten ein! Dazu ist passend ein moderner Gates-Riemen für saubere Hosenbeine verbaut. Alles im zeitlosen Design! Wer bisher keine E-Bikes mochte, der könnte hier sogar seine Meinung überdenken! Mir hat das Rad verdammt gut gefallen und bin gespannt wie sich die Firma entwickelt!

 

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Das COOPER E hat definitiv Style!

 

Hui, soviel tolle Dinge zu sehen, das haut rein. Deshalb ging es erst einmal nach draußen an die Luft auf den Testparcours, der dieses Jahr vergrößert wurde und rege genutzt wurde. Endlich mal völlig unproblematisch die Bikes fühlen, anfassen und testen, die nicht überall zu finden und zu kaufen sind. Ein wirklich riesiges Plus dieser Messe! Das hörte man immer wieder.  Auch ich habe das Angebot gerne genutzt, denn die „Ausleihe“ über GREENFINDER war völlig easy. Kurz am Stand registriert und Armbändchen bekommen und schon ging los. Draußen hatten viele Aussteller dann ihre Zelte aufgebaut, an denen man vorbeischlendern und sich dann sein für sich interessantes Rad aussuchen konnte. Und jeder, und ich meine wirklich jeder Aussteller, war freundlich und zuvorkommend. Jede noch so kleine Frage wurde beantwortet und es gab sehr informative Gespräche. Die Organisation war super, kann man nicht anders sagen.

 

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Bestes Wetter um allerlei Bikes draußen zu testen.

 

Draußen habe ich dann auch Martin Donat vom LIFECYCLE MAGAZIN getroffen. Martin hat mit dem Magazin einen absoluten Nerv bei mir getroffen. Die Geschichten, Touren und Berichte machen absolut Lust auf mehr. Wenn man das gelesen hat will man nur noch raus und fahren, fahren, fahren! Ein hochwertiges Heft mit tollen Fotos bringt einem Gravelbikes, Cyclocross und tolle Typen aus der Szene auf spannende Art und Weise näher! Hat mich sehr gefreut Martin zu treffen, und vielleicht kommt da demnächst ja noch mehr 😉 Martin hat am Abend dann noch beim Cyclocross-Rennen im unverbauten Außenbereich teilgenommen. Dazu später jedoch noch mehr!

 

Mit Martin Donat vom LIFECYCLE MAGAZIN.

Über den Weg lief- und das des öfteren auf der Messe – mir der Teilnehmer des letztjährigen Transcontinental Race, Torsten Frank. Das hat mich sehr gefreut ihn mal wieder zu treffen und das wir so ein bisschen schnacken konnten. Wer einmal mehr von diesem Rennen quer durch Europa lesen möchte und wie es ihm dabei erging, könnt ihr in meinem Interview nachlesen, das ich vor einiger Zeit mit ihm geführt habe.

 

Cyclingworld,Düsseldorf,Fahrrad,bikingtom,Torsten Frank
Mit dem Teilnehmer des Transcontinental Race 2017, Torsten Frank.

 

Und schon ging es wieder rein die fantastischen Hallen des Areal Böhler. Am Stand von MACUN gab es wieder tollsten Input für die Augen! MACUN ist eine noch junger Rahmenschmiede für Titan! Und die Rahmen haben es in sich. Ob Gravelbike oder Mountainbike, das Design sieht hammerhart aus. Schlicht, aber auffällig elegant mit dezenten Farbaplikkationen der Anbauteile sind die Rahmen schon eine Augenweide! Da hat sich auch ein sehr nettes und interessantes Gespräch entwickelt. Und ich traue dem jungen Unternehmen eine Menge zu. Wenn man das Feuer in den Augen gesehen hat, weiß man wieso! Toll! Ich drücke die Daumen und wünsche toi, toi, toi!!! Ich behalte das mal im Auge 😉

 

Cyclingworld,Düsseldorf,Fahrrad,bikingtom,Macun
Rahmen aus Titan gab es bei MACUN zu bestaunen.

 

Cyclingworld,Düsseldorf,Fahrrad,bikingtom, MACUN Cycles
Mit Herzblut geschmiedet.

 

Genau wie das Start-Up GEOS, das 2015 von dem Geologen Dr. Peter Hanstein und weiteren Partnern gegründet wurde. Ja, die Elektrifizierung des Rades war auch auf der CYCLINGWORLD deutlich spürbar, aber nicht unangenehm! Dieses E-Bike stellte für mich so einiges in den Schatten. Gerade vom Design, der Integration und der Aufmachung gab es an diesen unscheinbaren, kleinen Stand im Grunde eines DER Highlights zu bestaunen! Schaut euch die Fotos an und fühlt euch geblitztdingst!

 

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Absolut Umwerfend! E-Bike von GEOS.

 

Noch Fragen? Ok, also. Der leise Motor ist im Hinterrad kaum zu erkennen. Der Akku ist clever geteilt im Ober- als auch Unterrohr versteckt. Alle Leitungen sind dort integriert und fallen äußerlich nicht auf. Die Reichweite soll über 100 km liegen! Dazu gibt es den sauberen Gates-Riemenantrieb sowie hydraulische Bremsen von Magura. Eine Umrüstung auf Kette ist möglich. Der Hammer ist aber schlichtweg das Design! Der Rahmen besteht aus konifiziertem Stahl und hat eine korrosionsbeständige und kratzfeste Oberfläche aus Nickel! Das sieht umwerfend aus! Das im Rahmen integrierte Rücklicht ist super gelungen! Das integrierte Vorderlicht – ebenfalls wunderschön – ist aber eher als Tagfahrlicht zu verstehen. Man kann aber auf Wunsch ein Licht von SUPERNOVA ordern. Das ganze wirkt so minimalistisch und doch so verdammt edel, das man sofort aufsteigen will! Das ganze Bike, das ohne Display auskommt (!), wiegt nur schlappe 15 Kilogramm! Ich würde sagen, da ist etwas ganz Großartiges gelungen! Die ersten Auslieferungen sind für Anfang 2019 geplant!

 

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Hier sieht man mal wo alles versteckt ist. Tolles Konzept, erstklassiger Rahmen.

 

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Schickes Design bis ins Detail.

 

Nach soviel Schwärmerei, wo soll ich noch weitermachen? Die CYCLINGWORLD hat, wie ihr ja bereits bemerkt hat, einfach so viel spannende Themen zu bieten. Nicht nur Fahrräder gab es zu gucken, sondern auch Fotos von Carolin Kewers. Aus dem Schmelztiegel Los Angeles. Wo coole, rebellische Radfahrer aufbegehren und stylische Bikes fahren. Teils halblegal fahrend durch den Moloch LA. Stimmungsvolle Fotos, voller Dynamik und Dramatik. Bunt, schwarz-weiß und viel Emotionen. Fotos, die schwer zu realisieren waren, da die Bike-Szene doch sehr speziell scheint und eher aus dem Untergrund heraus agiert. Fotos, die faszinieren und einen fesseln. Ich war begeistert! Bitte mehr davon!

 

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Nicht nur Räder gab es, sondern auch eine interessante Fotoausstellung.

 

Ach, es gab Unmengen zu sehen. Ein Festival für die Augen. Fahrräder von SCHINDELHAUER, die schlicht und modern zugleich sind und deren Fahrerlebnis ich im Außenbereich kennenlernen durfte. Oder die Radbekleidung und die Accessoires von EKOI aus Frankreich! Die Marke kenne ich schon etwas länger und finde das Preis-Leistungsverhältnis sehr gut! Spannend waren auch die Gravel- und Mountainbikes von GHOST! Satte Farben, schöne Rahmenformen, gute Komponenten. Cool. Was noch? Ah ja, jede Menge Cargobikes! Ein weiteres großes Thema der Messe. Am Stand von PUNTA VELO war der Andrang riesengroß und es mussten unzählige Fragen beantwortet werden! Und auch deren Räder waren einer der beliebtesten Test-Objekte draußen in der Demoworld! Dazu gab es noch den CARGOBIKE RACING.CUP zu bestaunen, wo sich ebenfalls im Außenbereich spannende Rennen zwischen diversen Cargobikes abspielten! Ein lustiges und nettes Event, das * TUSCH* im übrigen auch während des Rahmenprogramms der NIGHTOFTHE100MILES stattfinden wird! 😉

 

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Schon jetzt Klassiker, die Bikes von SCHINDELHAUER.

 

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Spannende Rennen beim CARGOBIKECUP auf der CYCLINGWORLD.

Apropos Rennen! Nach Schließung der Messe am ersten Tag gab es in einem weiteren Außenbereich noch ein Spaßevent. Ein Cyclocross-Rennen just for fun! Bei schon tief stehender Sonne tummelte sich eine handvoll Verrückter an einer eigens konstruierten Rennstrecke um bei Bier und guter Stimmung die Fahrer ordentlich anzufeuern. Anstrengende Runden mit Sand, Hindernissen und weiteren „QuäldichduSau“-Schikanen bescherten eine ganz wunderbare Stimmung! Klein und familiär ging es zu. Und Torsten Abels und Stefan Maly, die Macher der CYCLINGWORLD, waren ebenfalls zugegen, um die Gewinnerin der Damen und die Gewinner der Herren diverse Pokale und Schampus zu überreichen. Der wiederum spritzte zur Feier des Tages mal direkt in die anwesenden Zuschauer. Anschließend wurden noch einige Kästen Bier von der Laderampe eines Vans spendiert und die letzten Verbliebenen genossen die nur noch wenigen Lichtstrahlen des Tages!

 

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Magic. Kult. Geil.

 

FAZIT:

Es war umwerfend! Auf welcher Messe kann man sonst eine derart bunt fröhliche Mischung aus Fahrrädern und Radkultur erleben? Wo kann man sonst so außergewöhnliche Bikes endlich mal sehen, fühlen und „erfahren“? Und das in einer ganz und gar entspannten Atmosphäre. Die CYCLINGWORLD ist für mich schon jetzt eine Inspiration und eine Institution geworden.  Und das schon nach der zweiten Ausgabe! Die Aussteller, die sich auf diese Art von Messe einlassen, haben verstanden worum es ging und trugen so zu einem besonderen Event bei. Anders sein als andere. Emotionen bei den Menschen wecken. Das ist Stefan Maly und Torsten Abels rundherum gelungen! Die Location des Areal Böhler tut ihr übriges dazu. Jeder, den ich gesprochen habe, und das waren viele, war begeistert. Über 15.000 Besucher lockte die Aussicht auf Einzigartigkeit. Und es gab noch so viel mehr zu erleben als dieser Bericht erzählen kann. Ich hoffe, ich konnte euch wenigstens ein bisschen davon näherbringen. Die CYCLINGWORLD ist eine Messe, die ungeheure Lust auf mehr macht. Auf die man sich schon jetzt im nächsten Jahr freuen darf und den Termin für 2019 dick im Kalender anstreichen sollte! Ach so, dann am 23. und 24. März! 😉

7 Comments

  • Heldenkurbel

    Schöner Bericht, Tom. Man könnte ja, ob der völlig fehlenden Kritik, Lobhudelei mutmaßen, aber es war wirklich echt toll dort! Ich hab den Besuch (und auch deinen Beitrag hier) sehr genossen.
    Viele Grüße aus Duisburg,
    Markus

  • alex

    Ja sehe ich auch so. Und wider, gut das ich nicht da war, auch wenn die Lust nach dem Lesen auf ein nächste Jahr deutet. Und T. Frank mal in zivil, also nicht im Bikeoutfit.

    Was würde ich kaufen wollen ? Das GEOS wäre tatsächlich was. MACUN könnte man sich auch mal anschauen, wobei ich für ein nächstes Bike doch eher zu Carbon neige, was ja sehr komfortabler sein soll. Arthur Kopf könnte sich mal um ein neues Portemonnaie für mich kümmern, da hab ich bisher immer noch keinen Ersatz gefunden.
    At last, die ganzen Klebegeschichten, also Folien reflektierend oder nicht, die regen schon meine Inspiration sehr an.

    Letzte Anmerkung von mir: mit Fagin hätte ich mal ein ernstes Wort geredet. Also ich damals den Stets mit meinem Tretlager im Faggin, alias Stahl Renner hatte, wurden die von mir angeschrieben. Rückantwort ? Mit nichten und das bis heute. Sehr schlechter Service, sorry.

  • CGNMadMax

    Total über zogen der Artikel und am Conti Stand warste wohl nicht ? Die haben da einen Mittelmotor mit Getriebe gezeigt was eine Wirkliche Neuheit war….. Alles andere wie Bambus und Holz Räder sind olle Kamellen…. Vom Design fand ich die Düsenberg Räder am besten…… Das ist auch Grundsätzlich ein Problem über Geschmack lässt sich streiten….. Ob ein Design gefällt liegt im Auge des Betrachters…… Die Messe war ziemlich klein die Location verglichen mit der Kölner Messehallen heruntergekommen…… Mir persönlich zu viel ESchrott und zu wenig CX und Gravel und kaum namenhafte Hersteller, Canyon stand wäre mir ganz lieb gewesen….. Was mich gefreut hat war das ich einen Gürtel am Ekoy stand für Lau bekommen habe aber Giveaways wie auf Gamescon wo man schwer bepackt ist gabs da Oberhaupt nicht…… Selbst Shimano hatte dort keinen Stand. Eigentlich wirklich peinlicht….. Man Fazit das schönste am dem Tag waren die 150km hin und Rückfahrt alles andere war mittelmäßig und wird von für Tom total über trieben hochgelobt….. Sag mal hast du eigentlich auch schon mal was Kritisch beobachtet ? Hab jetzt 2 Artikel gelesen und jedesmal fällt mir auf wie sehr du übertreibst…. Fahrrad ohne Zentrierte Bremsen zu bekommen ist für dich ein tolles Erlebnis ? Objektives schreiben liegt dir wohl nicht ?

    • bikingtom

      1. Design liegt wirklich im Auge des Betrachters. Richtig.
      2. Wer im Vorfeld sich über die Messe informiert hat, der könnte vielleicht auch erahnen warum auf der Messe nicht unbedingt alle riesigen Hersteller vertreten sind! Vielleicht geht es vom Thema her auch woanders drum?
      3. Es war Computerspielemesse!
      4. Immer nur was abstauben wollen und wenn es dann zu wenig gibt finde ich persönlich auch etwas fragwürdig.
      5. Ich schreibe darüber was mich persönlich interessiert. Wenn mir etwas gut gefällt, warum soll ich negativ darüber schreiben?
      6. Ich bin ein positiver Mensch und gehe fröhlich durchs Leben und nicht griesgrämig und immer nur negativ dies negativ das. Konstruktive Kritik gerne, ich übersehe garantiert auch mal was. Aber permanente Schmähgesänge auf allen Kanälen. Bitte nicht. Danke.

    • speedpedelecbiker

      Hallo CGNMadMax,

      so richtig warst Du wohl auch nicht am Conti Stand, sonst hättest Du gemerkt, dass der Motor mit Getriebe dort nicht fahrbereit war, wie die Jungs dort etwas kleinlaut zugaben. Na ja, Du warst wohl auch nicht die Zielgruppe der CyclingWorld. Der Enthusiasmus der dort ausstellenden Start-Ups hat Dich offensichtlich nicht interessiert. Übrigens: Giveaway-Sammler haben auf allen Messen dieser Welt den Spitznamen „Beutelratte“ ……….

      Cheers

      Martin

  • speedpedelecbiker

    Hi Tom.

    toller Bericht, tolle Fotos. Zeigt mir, dass ein Tag auf dieser inspirierendsten Bikemesse Deutschlands nicht reicht. Ich habe ganz andere Aussteller gesprochen. Diese Messe zeigt, dass die Bikeszene jenseits der Massenhersteller aufregend ist.

    Viele Grüße

    Martin

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