Das Transcontinental Race – Interview mit Torsten Frank

Das Transcontinental Race, oder auch manchmal TCR genannt, ist eines der größten Ultra-Distanz-Rennen der Welt und führt quer durch Europa. Um die 4000 Kilometer und unzählige Höhenmeter müssen bei diesem Rennen, im übrigen auch eines der härtesten, überwunden werden. Das Rennen ist Self-Supported, das heißt, das man sich unterwegs vor Ort selber versorgen muss. Wo man schläft, was man isst und so weiter. Jeder darf zuvor seine eigene, persönliche Route planen, um zu den Checkpoints in einem vorgegebenen Zeitraum zu gelangen. Das Race, das durch die spannendsten Landschaften Europas führt, ist eine riesige Herausforderung an Mensch und Bike. Torsten Frank, der im letzten Jahr am TCR05 teilgenommen hat, stellte sich dieser Herausforderung und mir zu einem ebenso interessanten Interview!

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Solche Aussichten bekunden das Abenteuer Transcontinental Race!

Hallo Torsten, wie lange fährst du schon begeistert Rennrad und an welchen Rennen oder Events hast du schon vor dem Transcontinental Race teilgenommen?

Ab 2011 fing ich quasi wieder an mit dem Sport und habe angefangen meine Statistiken auf Strava zu führen. Ab 2012 waren es dann schon ungefähr 5000 Kilometer im Jahr und ab 2013/14 bin ich dann immer so um die 11.000 Kilometer jährlich gefahren. Ich habe da so die typische Historie hinter mir. Im ersten Jahr mal eine RTF, um mal im Pulk mitzufahren, um zu wissen wie das denn so ist. Auch gedacht als Vorbereitung auf den Dreiländergiro. Mein eigentlich erstes richtiges Event. Da habe ich dann auch schon ein bisschen Blut geleckt. Dann kam die Maratona dles Dolomites, die ich jetzt schon fünfmal gefahren bin. Ich mag solche Alpen Gran Fondos.

„Das das Transcontinental Race Abseits meiner Komfortzone ist, das wusste ich.“

Wie kam es bei dir dazu an so einem Ultra-Distanz-Rennen teilzunehmen? Was hat dich daran gereizt?

Ich bin irgendwann auf den Begriff Transcontinental Race gestossen und habe mir Videos angeschaut, habe das so ein wenig verfolgt und fand es recht spannend. Irgendwann habe ich mir dann gesagt „das ist cool, einfach mal machen“.

Und was ist dann in dir vorgegangen als du tatsächlich die Zusage zur Teilnahme bekommen hast? Schließlich ist die Nachfrage nach einem Startplatz hoch und die Teilnehmerzahl begrenzt.

Ich habe ja da die Email bekommen wo am Ende stand „Congratulation…what now?“ Ja, „what now?“ *lacht* Das war dann auch so gemischt in Form von JA, GEIL! und „was nu?“. Die Überlegung kam dann, wovor habe ich Angst? Das das Abseits meiner Komfortzone ist, das wusste ich. Das das was ganz Neues ist, das wusste ich ebenfalls. Und das es Spaß machen würde in der Vorbereitung auch. Ich hatte im Grunde drei Punkte am Anfang. a) ich hatte Sorge das ich mir das Radfahren so ein bisschen zerleide. Kennt man ja, wenn man zuviel von einem macht, irgendwann ist man es leid. b) ist, das man sich da irgendwie so eine Malaise holt. Man fährt und man entwickelt da etwas langwieriges, zum Beispiel am Knie oder an der Achillessehne oder sonst irgendwo. Und c) hatte ich Sorge vor den ganzen Hunden dort, da hat man viel drüber gehört. *lacht*

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Auch in s/w absolut stimmungsvoll!

Eine Distanz von rund 4000 Kilometern quer durch Europa, mal eben so, ist eine große Herausforderung. Das in rund 15 Tagen zurückzulegen scheint ein waghalsiges Unterfangen. Wie hast du dich darauf körperlich und vor allem mental vorbereitet?

Ich hab natürlich viel gelesen und die zwei Aspekte, die du schon genannt hast, nämlich „körperlich“ und „mental“, sind schon richtig. Es würde keinen Spaß machen, wenn man absolut unfit an die Sache herangeht. Auf der anderen Seite, der fitteste Mensch der Welt, wenn der mental nicht ordentlich aufgestellt ist kommt der da auch nicht furchtbar weit. Beides muss also ein Paket ergeben. Jetzt war ich aber auch nie für den Gewinn dabei und habe gedacht, wenn ich nicht schon am zweiten Tag in den Top Ten bin schmeiße ich hin. Das läge mir fern. Von daher dachte ich nur, das ich ja so weit ganz gut in Schuss bin und das normale Training weiter mache. Vielleicht ein bisschen gezielter. Für den Kopf habe ich jetzt kein spezielles Mentaltraining gemacht, habe mich aber natürlich damit auseinander gesetzt was man für so ein Rennen braucht. Dazu zählt unter anderem sich an unbekannten Stellen und Plätzen zurechtzufinden, auch Nachts mal sonstwo zu schlafen und das einfach mal anzugehen.

Die Streckenführung, bis auf die Checkpoints bei diesem Self-Surpported-Race, bleibt quasi jedem selber überlassen. Auf was hast du bei deiner Routenplanung besonders geachtet?

Eigentlich ging es mir nur darum zügig von Checkpoint zu Checkpoint zu kommen. Ich verwende da schon gerne Luftlinie. *lacht* Ich habe aber schon geschaut wo mich die Route so lang führt. Das ist echt aufwendig das alles zu planen, obwohl man zwar bei komoot mit zwei, drei Klicks schon irgendeine Route hin bekommt. Aber man muss schon immer wieder drüber schauen, wo man jetzt entlang geführt wird. Kann ich überhaupt diese Straße nehmen und will ich sie auch nehmen? Aber letztendlich ich habe schon darauf geachtet eine ziemlich schnelle Verbindungen zu wählen. Ob da jetzt ein Pass dazwischen lag oder nicht war mir relativ egal. Andere Leute, die nicht so gerne klettern wie ich, gehen da anders vor. Die nehmen schon mal 100 Kilometer Umweg mit weniger Höhenmetern in Kauf. Trotzdem habe auch ich geguckt zum Beispiel 10 Kilometer um den Berg herumzufahren und dadurch Höhenmeter zu sparen. Das ergibt schon Sinn das zu optimieren, weil du einfach besser voran kommst. Ich habe jetzt aber nicht so etwas zu mir gesagt wie „wenn ich jetzt erstmal von Geraadsbergen nach Norden fahre, dann kann ich durch das ganze Rheintal nach unten fahren und hab’s die ganze Zeit schön flach. Das wäre mir zu blöd gewesen. Ich bin lieber direkt durch die Ardennen durch, die Höhenmeter waren mir nicht so wichtig. Das sind so die Erwägungen die man hat.

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Torsten Frank und seinen  Titan-Rad, hier in Österreich.

Nach welchen Kriterien hast du dann dein Set-Up zusammengestellt und welches Rad hast du gewählt?

Ich habe angefangen zu überlegen, was brauche ich denn so? Eigentlich muss das Rad einfach nur passen und man muss darauf bequem sitzen können. Des weiteren die Frage, was will ich für Reifen fahren und möchte ich Aerobars haben? Es war relativ schnell klar, das ich Aerobars haben will, aber was bringt das mit sich? Mein Canyon Ultimate CSX hat einen integrierten Lenker, da bekommst du keine Aerobars drauf, das fiel also flach. Außerdem wären auch etwas breitere Reifen ganz gut. In das Canyon habe ich zwar auch schon mal für Paris-Roubaix 28mm Reifen rein bekommen, aber das wollte ich diesmal nicht. Und mein Crosser kam auch nicht in Frage, auf dem ich schon im Winter die Aerobars getestet hatte. Ich habe gedacht „ach nee, da kaufst du dir mal was Neues dafür“. Ich wollte aber auch kein Rad mit mechanischer Schaltung wie bei meinen Crosser, der mit einer mechanischen Ultegra ausgestattet ist. Und außerdem sollte es Flaschenhalterösen und Scheibenbremsen haben. Dazu kam die Überlegung welches Rahmenmaterial sollte es sein und kam relativ schnell auf Titan und habe nach etwas passendem gesucht.  Gefunden habe ich es in Form des des J.Guillem Orient.

„Und dann bist du so im Flow, es funktioniert alles und du fährst und es ist cool!“

Startschuss. Racetime. Du bist endlich im Rennen! Ich stelle mir vor, zu Beginn steigt das Adrenalin, alles ist irgendwie neu auf der Straße, obwohl du ja schon lange Rad fährst. Die Begeisterung ist da! Doch wie sah es nach ein paar Tagen aus? Stellt sich da ein gewisser Trott ein?

Ich habe natürlich im Vorfeld des Transcontinental Race gelesen und da schrieb einer, nach drei bis fünf Tagen ist man da  im Flow. Das ist tatsächlich so. Man startet in die Nacht hinein, da ist man zunächst ja im Pulk und irgendwann biegen da und dort welche ab und dann kommt der Moment wo man alleine ist. Der  erste Morgen kommt  auch und man denkt „aha, so ist das also“.  Schon ist auch der zweite Tag vorbei und man sucht sich Abends ein Hotel. Während der ersten beiden Tage, ich hatte da ja auch noch neue Pedalplatten montiert, dachte ich immer, da ist etwas am linken Cleat, ist das wirklich so richtig? Man bekommt Selbstzweifel und Gedanken so nach dem Motto „ich muss da mal was dran schrauben“ und nimmt sich das für Abends vor. Aber wenn du eincheckt, isst du erst einmal was, dann wäscht du Klamotten und lädst die Akkus und schon ist es elf und du schraubst dann auch nicht mehr. Am dritten Tag kamen dann so die Dinger, die doch weh taten wie zum Beispiel wenn du merkst hier und dort scheuert es noch beim fahren und du weisst an welchen Stellen du besser doch noch Gesäßcreme applizierst. Und dann bist du so im Flow, es funktioniert alles und du fährst und es ist cool.

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Torsten’s Rad beim TCR, das J. Guillem Orient!

Nimmst du im Rennen noch deine Umgebung wahr und genießt das pedalieren und die Natur oder bist du mehr auf die Strecke und dein Etappenziel fokussiert?

Du siehst schon alles um dich herum und genießt die Landschaft. Sehr viel geht dir über den Verkehr durch den Kopf mit dem du gerade unterwegs bist. In Rumänien habe ich die ganze Zeit immer nur über die Autofahrer geflucht. Aber du freust dich wenn der Asphalt in Ordnung ist, wenn es gut läuft. Gerade in den Bergen wie den Dolomiten genießt du natürlich auch die Aussicht. Du kannst da wirklich die Strecke und das Fahren genießen.

„Wenn du dich von solchen Dingen vom Rennrad runter bringen lässt, dann brauchst du nie mehr wieder auf den Sattel zu steigen.“

Wie war dein Kontakt zu den anderen Teilnehmern, z.B. an den Checkpoints? Sitzt man da vielleicht Abends zusammen und quatscht in gemütlicher Runde über die bisher zurückgelegte Strecke? Oder ist man dann doch eher Einzelgänger und bleibt für sich?

Das ist ganz unterschiedlich. Das hängt davon ab wie man sich unterwegs trifft, zum Beispiel natürlich auf den Hauptrouten. Da auch mal an der Tankstelle, wenn man dort schon mal ein Rad sieht und selber dort etwas braucht. Man wechselt dann ein, zwei Worte. Oder vor dem Supermarkt. Da mampft und quatscht man durchaus schon mal zusammen. So lange, bis man gegessen und sein Zeug wieder aufgeladen hat.  Auch beim Überholen. Dann fragt man schon mal „ey, wie hast du geschlafen, wie geht’s dir, wie kommst du voran?“. Das sind so kurze Begegnungen unterwegs. Abends sind das eher Zufallsdinger. Kontrollpunkte, klar, da kommt ja jeder hin.

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So schön können Radwege in Ungarn sein!

Wie hast du den Tod von Frank Simons während des Rennens, einem der Teilnehmer, aufgenommen? Und auch der Unfalltod ein halbes Jahr zuvor vom Organisator des Transcontinental Race, Mike Hall, war ja noch zu verarbeiten. In wie weit hat dich das beeinflußt? Es wurde seitens der Organisation ja auch überlegt das Rennen abzubrechen.

Die Organisation hatte das ja gegen 15 Uhr per Mail an die Teilnehmer gesendet. Da war man natürlich erstmal geschockt. Und ich hatte auch sofort an die Rennorganisatorin, Mike’s frühere Partnerin, Anna Haslock, gedacht, wie furchtbar das doch ist. Da verlierst du erst den Partner, rappelst  dich  noch zusammen, startest das Rennen und dann passiert so etwas in einem von dir selbst organisierten Race. Das war ja auch schon der dritte Tote bei einem Ultra-Distanz-Rennen in diesem Jahr (2017, d.R.). Natürlich hast du Empathie für alle Beteiligten. Aber auch der Gedanke, wie geht es jetzt mit dem Rennen weiter? Wird es jetzt abgebrochen? Das ist ja irgendwie auch Mist, man hat sich ja quasi auf dieses eigene Abenteuer des Lebens vorbereitet und das ganze Jahr drauf abgestellt. Aber was machst du denn dann? Für mich persönlich war aber auch relativ schnell klar , ich fahre weiter. Man muss sich auch vor Auge halten, das ich zu dem Zeitpunkt nur wusste, das er in der ersten Nacht in Belgien verunglückt ist. Viele Leute haben gesagt, wie soll es dann erst im „wilden Osten“ sein? Aber das kann ja kein Rennunfall gewesen sein, der mit der Ultra-Distanz zusammen hängt, wo übermüdete Radler im Graben hängen. Nein, das ist ein Verkehrsunfall wie er leider hier im westlichen Europa ständig vorkommt. Und wenn du dich von solchen Dingen vom Rennrad runter bringen lässt, dann brauchst du nie mehr wieder auf den Sattel zu steigen. Von daher war für mich klar, ich mache weiter.

„Aber ich wollte noch die Transfăgărăsan fahren und wusste schon das es jetzt echt knapp wurde.“

Leider hast du ja das Transcontinental Race nicht beenden können. Wann kam da bei dir so der Punkt, wo du gedacht hast, jetzt geht es wirklich nicht weiter?

Ich wollte unbedingt, ich war ja weiterhin im Race-Modus, noch Kontrollpunkt 3 erreichen und war froh als ich das geschafft hatte. Dann war ich dort oben an dem Punkt in der Hohen Tatra und habe so ein bisschen die Zeit bei den anderen Teilnehmern vertrödelt und das Wetter war nicht das allerbeste, es war richtig am schiffen. Aber ich hatte ja noch ein Hotel unten in Poprad gebucht, da musste ich im Regen den Berg runter. Am nächsten Morgen war es immer noch am regnen und irgendwie hatte ich das Gefühl „uff, kein Bock“. Aber trotzdem wollte ich noch die Transfăgărăsan fahren und wusste schon das es jetzt echt knapp wurde und das ich den Kontrollpunkt dort nicht im Zeitlimit schaffen würde. Ab da war mir die Zeit dann relativ egal. Irgendwann war ich dann auch eher im Sightseeing-Modus unterwegs. Dazu kam noch der Unfall mit dem Vorderrad, wo mir die Felge in einem tiefen Schlagloch gebrochen ist, ich das aber noch relativ gut lösen konnte über Nacht. Das hat mich aber trotzdem auch wieder so einen dreiviertel Tag gekostet. Und meine Puffertage waren auch langsam erschöpft. Schlussendlich kam noch Durchfall dazu, der mich zwei weitere Tage kostete. Da wusste ich, das es keinen Sinn mehr macht. So bin ich dann nach Sofia gefahren und bin mit dem Flieger nach Hause.

Wie groß ist deine Enttäuschung gewesen?

Im Vorfeld wollte ich definitiv zur Finisher-Party gelangen, was man sich halt so vornimmt. Aber das hätte ich eigentlich nie erwarten können. Deshalb war ich sehr zufrieden wie mir das eigentlich gelungen ist, weil, du kannst ja auch Anwärter auf den Sieg sein und am zweiten Tag kann dir irgendetwas passieren und du kommst nicht weiter. Auf Grund dessen war es eine Super-Sache. Aber ein bisschen Wehmut, das ich nicht bis Meteora (Griechenland, d.R.), dem Ziel des TCR05, gekommen bin, kann ich schon vermelden. Von daher finde ich es ganz hervorragend, das ich ja jetzt weiß, das das Rennen dieses Jahr als Ziel auch wieder Meteora hat! *lacht*

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Kurzes Biwak mit „Kissen“

Wenn das mal kein Omen ist!  *lacht* Welches der Länder, die du durchquert hast, hat dich am meisten überrascht?

Nachdem ich so mehr oder weniger durch Deutschland, Belgien, Luxemburg und Frankreich durchgehuscht bin und immer so die Grenzen geschrammt habe, kam ich nach Österreich und dachte so „ach, das ist auch schön“. Von Österreich hätte ich übrigens nicht gedacht das es so flach sein kann. Dann kam ich nach Südtirol und südlich von Bozen, wo ich bis dahin auch noch nicht mit dem Rad war. Für mich habe ich dort den weltgeilsten Radweg gefunden, der da durch das Tal zum Monte Grappa führte. Keine Überraschung in dem Sinne, aber wunderschön! Der Weg von Villach nach Bratislava hat mich aber dann wirklich überrascht, der war schön flach. Die Horizonte in Slowenien waren total genial. Negativ überrascht haben mich die rumänischen Autofahrer, die sind echt Hölle! 

Und was war dein absolutes Highlight während des Transcontinental Race?

Das absolute Highlight war der Monte Grappa, oben auf dem Gipfel. Sowohl von der Begegnung mit drei  italienischen Damen, die mich dort fotografierten, als auch die Lichtstimmung und die Wolken. Und auch so die Historie des Monte Grappa, die da mit rein spielt. Das war schon ’ne geile Mischung. Auch das Zusammentreffen und quatschen mit den anderen Teilnehmern und den Volunteers, die nach der Schließung des Kontrollpunkts dort oben gemütlich Kaffee und Bier getrunken haben, war sehr schön.

Zum Schluß: wie ist dein persönliches Resümee des Transcontinental Race und was kommt jetzt?

Ja, nach TCR05 kommt TCR06! *lacht* Ich weiß nicht ob das wieder so eine Geschichte wird, wie bei dem Maratona dles Dolomites, eines der geilsten Alpen-Marathons, die mich in ihren Bann gezogen haben und ich nur empfehlen kann. Den habe ich ja dann direkt fünfmal hintereinander gemacht! Jetzt weiß ich nicht ob ich fünfmal hintereinander das Transcontinental Race machen werde, bzw. ob es mir überhaupt gelingt einen Startplatz zu bekommen. Auf jedenfall ist die Application für den TCR06 schon in der Mache!

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Was für eine Straßenführung in der Transfăgărăsan

Torsten, vielen Dank für das nette Gespräch und alles Gute weiterhin bei deinen kommenden Abenteuern!

Definitiv ist das Transcontinental Race also eine äußerst spannende Geschichte. Sich an seine Grenzen zu bringen, neue Länder,  Landschaften und Menschen kennenzulernen und dabei immer wieder neue Herausforderungen zu meistern. Das in Verbindung mit einem Rad ist eine hervorragende Kombination. Dieses Self-Supported-Rennen zu meistern ist nicht leicht, es gleicht einem großen Adventure, wo das Ziel zunächst in weiter Ferne liegt. Der Ausgang zunächst ungewiss. Die Checkpoints abzuklappern, klingt leicht, die Umsetzung ist schwer. Eine nicht kleine Anzahl an Teilnehmern gibt vor dem Ziel auf. Der Titel „Ultra-Distanz-Rennen“ sagt also schon einiges aus. Doch wer wie Torsten hier einmal Blut geleckt hat, der lässt sich nicht davon abbringen, noch einmal am Transcontinental Race mitzumachen! Jeder, der dort mitmacht, hat die Leidenschaft des Radfahrens und die Sehnsucht nach dem großen Abenteuer im Herzen. Das ist es, denke ich, was dieses Rennen ausmacht. Und wer jetzt Lust bekommen hat, der kann sich mal durch die Links unten klicken. Dort findet ihr den Link zu Torstens tollen Blog und viele weitere Informationen rund um eines der härtesten Rennen der Welt!

ALLE FOTOS MIT FREUNDLICHER GENEHMIGUNG VON TORSTEN FRANK.

tfrank.de – der Blog

Hier geht es zu Startseite des offiziellen Rennens!

Der Wikipedia-Eintrag zum Race!

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6 Kommentare zu “Das Transcontinental Race – Interview mit Torsten Frank

  1. Pingback: 09:06Uhr/ 21.01.2018 | Tausendkilometer

  2. Ein klasse Bericht-Interview. Wenn ich gekommen wäre, also an jenem Donnerstag, hätte ich gar nicht gewusst was ich fragen könnte. Ich wäre einfach nur so gekommen. Zum zuhören, Leute kennen lernen und schauen.

  3. Jetzt habe ich schon etliches über das TCR gelesen inklusive Torstens Bericht in seinem Blog und war auch bei seinem Vortrag in der Radmosphäre in Essen. Trotzdem gibts immer noch wieder neue Nuancen daran zu entdecken. Danke für Dein detailliertes Interview!
    Viele Grüße aus Duisburg
    Markus

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