ROSE BACKROAD 2020,Gravelbike,Test,Erfahrung
TEST

Erste Eindrücke vom neuen ROSE BACKROAD 2020

Graveln. Für mich das eigentliche „Wort des Jahres“. Zumindest in der Radfahrszene hat sich Graveln schon als feste Institution tief im Wortschatz eingebrannt. Zu Recht, wie ich finde. Freiheit und Abenteuer versprechen solche Räder. Graveln ist „In“ geworden. Gefühlt wie eine Modeerscheinung, gekommen aber um zu bleiben. Mein ROSE PROCROSS ist dahingehend ja eher ein Sportgerät als Gravelbike. Hier mein damaliger Bericht. Doch hat es mir bisher treue Dienste geleistet und wird es noch weiterhin tun. Trotzdem, diesmal sollte es ein „Rad für Alles“ werden. Ich war somit auf der Suche nach gefühlt DEM richtigen Gravelbike. Und zur rechten Zeit gab es im Hause ROSE ein interessantes Update mit dem neuen Backroad Modelljahr 2020. Der Vorgänger gehört zu den erfolgreichsten Modellen des Bocholter Unternehmens. Einem für mich immer schon begehrenswerten Gravelbike mit vielen Features.

Das neue Backroad – nur ein Update?

Aber ist das neue Backroad, Jahrgang 2020, wirklich nur ein Update? Oder ist es eine konsequente Neuentwicklung auf Basis der gewonnenen Erfahrungen? Ich tendiere zum Letzteren und möchte euch an dieser Stelle an meinen ersten Eindrücken teilhaben lassen.

ROSE BACKROAD 2020,Gravelbike,Test,Erfahrung
Die Farbe „Evil Pepper Green“ ist gelungen.

Bestellt hatte ich mir Ende April das Backroad in der Farbe Evil Pepper Green mit der elektronischen SRAM FORCE ETAP AXS, da die Version mit der SHIMANO Di2 mit 2fach-Kurbel noch nicht verfügbar war und ich nicht warten wollte, bis sie im Online-Konfigurator wählbar wäre. Mittlerweile kann man allerdings auf der Homepage in altbewährter Online-Manier wieder einige Änderungen vornehmen! Ansonsten gab es an der nicht zu konfigurierenden Version eigentlich nichts zu meckern. Die Ausstattung hörte sich plausibel und gut durchdacht an. Wichtig für mich persönlich ist auch immer das Gewicht. Und das Backroad mit dieser Ausstattung bringt ein leichtes Kampfgewicht von rund 8,4 kg auf die Waage (bei Rahmengröße 57!), so ROSE. Nachgewogen in meiner bestellten Größe habe ich es nicht.

ROSE BACKROAD 2020,Gravelbike,Test,Erfahrung
Der Sattel Novus Boost Superflow von Selle Italia ruft bei mir keinerlei Druckstellen hervor.

Der Sattel, für viele Radfahrer Scharfrichter über Freud und Leid, ist mit dem Selle Italia Novus Boost Superflow gut ausgewählt. Ich habe jetzt rund 900 Kilometer abgespult, ohne Probleme an meinem Hinterteil. Das fühlt natürlich jeder Hintern anders, ich habe da keinen genormten Allerwertesten, die gut abgerundeten Kanten lassen bei mir dennoch keine schmerzhaften Druckpunkte entstehen. Ich fühle mich also recht wohl darauf. Gerade bei längeren Strecken, damit meine ich ab Kilometer 100+, spielt er seine Stärken aus.

ROSE BACKROAD 2020,Gravelbike,Test,Erfahrung
Angenehmer Flare, könnte aber eine Nummer breiter sein. Der Lenker von Ritchey.

Der Lenker von Ritchey, der WCS Butano in 40 Zentimetern mit einem Flare von 12 Grad und einem Sweep von 4 Grad auf der Oberseite, ist angenehm komfortabel in der Handhabung und hält, egal in welcher Position man gerade die Hände hat, das Backroad sicher in der Spur. Allerdings wirkt der Lenker trotzdem etwas schmal. Ich hätte da von Grund auf die Version mit 42 Zentimetern einen Tick besser gefunden. Das griffige Lenkerband aus dem eigenen Haus ist dagegen perfekt. Ein super Grip und sieht dazu noch edel aus. Das ist übrigens auch einzeln im Online-Store von Rose erhältlich und kostet faire €10. Hätte ich zuerst nicht vermutet.

ROSE BACKROAD 2020,Gravelbike,Test,Erfahrung
Der Rahmen aus Carbon ist eine Wucht und zeigt das moderne Design von ROSE.

Bei der Wahl der Rahmengröße habe ich den 53er Rahmen genommen. Bei einer Körpergröße von 171 Zentimetern und einer Schritthöhe von 83 Zentimetern war das die optimale Wahl. Auch, wenn ROSE auf der Homepage selber zum 55er Rahmen rät. Der Stack to Reach ist mit 1,46 angegeben. Bei mir persönlich bewirkt das einen richtig geraden Rücken, ohne zu überstrecken oder zu kompakt auf dem Backroad zu sitzen. Am Ende des Tages bedeutet das bisher für mich: vom Rad abzusteigen ohne Rückenschmerzen zu haben. 

ROSE mit modernen Kniff

Zu diesem komfortablen Fahrverhalten trägt ebenfalls die lange D-Shape-Sattelstütze bei, die ordentlich einige Unebenheiten wegflext. Damit das so sein kann, werden die Sitzstreben recht tief am Sitzrohr angesetzt. Mit diesen gerade immer mehr in Mode kommenden Kniff wird eine lange Sattelstütze erst möglich und der Fahrkomfort spürbar verbessert. Zusammen mit breiten Reifen eine wunderbare Kombination. Ein Nachteil der Carbon-Sattelstütze wird sein, wenn zum Beispiel  Bikepacking-Taschen an Sattel montiert werden und mit Riemen an der Stütze fixiert werden. Dann wird’s unschöne Scheuerstellen geben. Das sieht man schon alleine bei der Anbringung eines Rücklichts  mithilfe dieser weit verbreiteten Gummiringe. Abhilfe wird da wohl nur ein Tape bringen.

ROSE BACKROAD 2020,Gravelbike,Test,Erfahrung
Tief angesetzte Sitzstreben bedeuten beim Backroad viel Komfort an der gut flexenden Sattelstütze.

Kurzes Wort zur Carbon-Gabel, die knapp 425g wiegt: hier wurde bewußt an den Bikepacker gedacht, der dort eventuell Trinkflaschen mit einem Cage oder weitere Taschen anbringen möchte. Bohrungen sind reichlich vorhanden. Übrigens genau wie am restlichen Rahmen. Ob Ober- oder Unterrohr, jeder wird hier für seine Bedürfnisse fündig werden. Die vielen Optionen waren übrigens ein weiterer Grund für mich, das Backroad in Erwägung zu ziehen.

ROSE BACKROAD 2020,Gravelbike,Test,Erfahrung
Die Carbon-Gabel besitzt viele Monatgemöglichkeiten für’s Bikepacking.

Trotz der vorgegebenen Ausstattung konnte ich auf Anfrage per E-Mail zumindest die Reifenwahl ändern. Die serienmäßig verbauten WTB Venture Road TCS (ROSE liefert sie in 40 mm aus) gelten als etwas zu träge. Und bei Umrüstung auf Tubeless (das Backroad wird ab Werk mit Schlauch ausgeliefert) sind sie ebenfalls nicht gerade meine erste Wahl, weil man bei ihnen unbedingt auf dickfaserige Dicht-Milch achten sollte. Da ich bereits mit den Schwalbe G-One Bite sehr gute Erfahrung gemacht habe, habe ich mir dann die Ultrabite in 40 mm montieren lassen. Die sind meiner Meinung nach supergriffig im Gelände und verdammt flott auf Asphalt. Trotz grober Stollen ist der Abrieb bisher gering bis gar nicht zu sehen. Und zum Umrüsten auf Tubeless (das kommt demnächst noch bei mir) leicht zu handhaben. Juliane aka RADELMÄDCHEN hat dazu übrigens ein paar informative Artikel zu geschrieben.

Ihr elenden Mörder: Kuriose Geschichten von der Tour de France
Die Schwalbe G-One Ultrabite waren meine erste Wahl! Sie fahren sich hervorragend auf Gravelpisten und Asphalt. Übrigens sind Reifenbreiten bis zu 47 mm möglich.

Gravel in Elektrisch

Die SRAM FORCE ETAP AXS gefällt mir bisher gut. Trotz anfänglicher Probleme mit der Kopplung aller Komponenten nach dem Firmware-Update. Das konnte zum Glück schnell behoben werden. Ja, ich weiß. Deswegen tendieren viele Leute zu Altbewährten. Durchaus verständlich. Ich bin aber auch offen für Neues. Wer einmal dieses aufgeräumte Cockpit gesehen hat, der wird ins Grübeln kommen. Ich lebe sehr gerne damit. Keine Züge, die stören könnten, die Wartung ist vereinfacht. Die Schaltung macht, was sie soll. Sie schaltet knackig und komfortabel. Sogar recht gut unter Last, wenn man dabei nicht übertreibt. Alles geht flüssig und sauber. Da hatte ich zunächst etwas Sorge, da in Foren davon erzählt wurde, das die Schaltung eben nicht sauber eingestellt war. Das kann ich in meinem Fall nicht bestätigen. Bei mir war alles einwandfrei. 

ROSE BACKROAD 2020,Gravelbike,Test,Erfahrung,SRAM ETAP
Prima Schaltkomfort, der mir mit der 12fach-Kassette gefällt…
ROSE BACKROAD 2020,Gravelbike,Test,Erfahrung,SRAM ETAP
…die SRAM FORCE ETAP AXS.

Doch das eigentliche Herz ist die 12fach Kassette mit 10-33 und 2fach Kurbel 46-33. Wer mal mit Gepäck unterwegs ist, der wird am Berg die Vorteile spüren. Die Abstufungen kommen mir persönlich sehr entgegen. Für mich ein großer Pluspunkt. In der SRAM-eigenen App kann ich zusätzlich noch meine persönlichen Schaltvorlieben ändern, wie zum Beispiel das Überspringen einzelner Gänge beim Hochschalten. Oder die Tastenbelegung bei den FORCE CONTROLERN. Ganz einfach kann ich das Runter- und Hochschalten auf die andere Seite der Tasten wechseln, um es mal so zu erklären. Prima.

Bei der Schaltungslogik kann ich wählen zwischen „Ausgleichsmodus“ oder dem „sequenziele Schalten“. Beim Ersteren verhält es sich so: damit der Sprung beim Kettenblattwechsel nicht zu groß ist, schaltet das hintere Schaltwerk Gänge gegen. Das können bis zu zwei Gänge sein. Einzustellen in der App. Das sequenziellen Schalten dagegen bedeutet, dass wenn die Kette anfängt schräg zu laufen, das Schaltwerk quasi kontert und der Umwerfer auf das andere Blatt wechselt. Wer das nicht mag, schaltet das in der App aus.

ROSE BACKROAD 2020,Gravelbike,Test,Erfahrung,SRAM FORCE ETAP AXS
Die Schalthebel der SRAM sind per App einfach mit persönlichen Schaltvorlieben zu belegen.

Dann gibt es da noch den interessanten Punkt des Multishiftings. Das heißt nicht anderes, dass wenn ich die Taste gedrückt halte, die Gänge einfach durchgeschaltet werden. Ich habe dabei auch die Wahl das auf 2 oder 3 Gänge zu begrenzen. Ganz nach meinem persönlichen Geschmack. 

Kurzes Wort zu den Bremsen: kräftig packen sie dank der 160 mm Bremsscheiben zu. Da gibt es nichts zu meckern. Nur bei Nässe fangen sie eher an zu quietschen als ich es bisher gewohnt war. Da wird sich zeigen, ob ich eventuell mal die Bremsbeläge tausche und so versuche, das etwas einzudämmen. Auch der Druckpunkt der Bremshebel war gut eingestellt. Die Griffweite habe ich allerdings erst noch auf meine Hände eingstellen müssen. Das geht ganz simpel. SRAM bietet da ein so großes Spiel, das eigentlich für jede Hand die richtige Weite einstellbar sein sollte.

ROSE BACKROAD 2020,Gravelbike,Test,Erfahrung,SRAM FORCE ETAP AXS
Nur bei Nässe fangen die Belege der ansonsten hervorragenden Bremse eher an zu quietschen.

Backroad in der Praxis

Und in der Praxis? Wie sieht es denn nun da aus? Ich gebe zu, den Vortrieb empfinde ich als enorm. Das steife Tretlager lässt das Backroad egal auf welchem Untergrund, sportlich agil und wendig wirken. Auf Asphalt hat es für mich schon leichten Rennrad-Charakter. Vielleicht kein Wunder, denn das Modell REVEAL von ROSE ist ein Rennrad und die Rahmenform der beiden ist sich nicht ganz unähnlich. Sicher ballert das Backroad auf groben und feinen Schotter über die Gravelpisten. Praktisch: am Unterrohr sitzt ein solider Rahmenrohr-Schutz und schützt den Lack vor hochfliegenden Steinchen.  

ROSE BACKROAD 2020,Gravelbike,Test,Erfahrung
Sehr guter Vortrieb, flott und agil in fast allen Lagen.

Die hauseigenen Laufräder ROSE R Thirty Disc Light besitzen Messerspeichen und gefallen mir ebenfalls sehr gut. Der Sound bei Tempofahrten auf Asphalt, je nach Windrichtung, klingt für mich fast wie Musik in den Ohren. Dabei sind sie etwas Seitenwindanfällig, doch zu jeder Zeit sicher kontrollierbar. Die höhere Seitenwand der Laufräder macht sich aber bemerkbar. Doch viel wichtiger ist,  das sie für die harten Gravel-Einsätze im Gelände stabil und leicht zugleich sind. Das scheint mir bisher der Fall zu sein. Dort spielt der Seitenwind keine Rolle. Beeindruckend ist hier die dann quasi nicht vorhandene Geräuschkulisse. So leise bin ich noch nie über Waldautobahnen gebrettert. Herrlich.

Nicht schön

Doch gibt es auch was Negatives? Ja, das gibt’s. Ein Riss am Sattelrohr des Carbon-Rahmens in Fahrtrichtung! Den habe ich beim Putzen entdeckt. Ich war entsetzt. Wie konnte das an einem so teuren Rad passieren? Doch ROSE beruhigte, der Fehler wurde bereits entdeckt. Bei der letzten Lage der Carbon-Schicht ist die Naht genau in Mitte der Fahrtrichtung gelegt worden. Dadurch kann ein Lackriss vorkommen, so die Aussage. Also kein technischer Defekt, die Sicherheit ist in keinster Weise gefährdet. Lediglich ein optischer Mangel, wie ROSE sagt. Gleichzeitig wurde die Garantie der betroffenen Rahmen sogar von 6 auf 10 Jahre hochgesetzt. Trotzdem wird er nun bei mir in Kürze problemlos ausgetauscht. Bis dahin kann ich mein jetziges Backroad weiterfahren. Trotzdem. Das ist ärgerlich. Nicht nur für mich, auch für ROSE selber. 

ROSE BACKROAD 2020,Gravelbike,Test,Erfahrung
Ärgerlich. Der Lackriss im Sitzrohr des Carbon-Rahmens.

Erstes Resümee

Trotz dieses vermeidbaren Lapsus  bin ich bisher hochzufrieden mit meiner Wahl. Gewünscht hätte ich mir zur Auswahl ein oder zwei Farben mehr trotz der coolen Farbe „Evil Pepper Green“, der Alternative „Deepest Purple“ und der nur für die Limitierte Version des Backroad gedachten Farbvariante „Midnight Laser Grey“. Aber okay. Das Rad wirkt stimmig mit seinen Komponenten und gut durchdacht. Die moderne Linienform des Rahmens ist ein Hingucker. Damit ist ROSE ein rundherum attraktives Gravelbike gelungen, das Begehrlichkeiten wecken wird. Ob beim rasanten Gravel-Event oder auf gemütlicherer Tour. Das Backroad bietet ein breit gefächertes Einsatzspektrum. Gerade wegen der zahlreichen Montage-Optionen. Und diese Vielseitigkeit ist einer der größten Pluspunkte.

Bei mir wird das Rad schon bald auf Bikepacking-Tour gehen, Track(s) der neuen Gravel-Serie Orbit360 sind das Ziel. Da wird sich zeigen, wie es sich auch unter nicht ganz alltäglichen Bedingungen verhält. Mit Gepäck und somit mehr Gewicht am Rad. Es bleibt also spannend. Ich freue mich darauf. Und ihr habt vielleicht jetzt ein paar Eindrücke vom neuen Backroad bekommen. 

ROSE BACKROAD 2020,Gravelbike,Test,Erfahrung

Infos zum Backroad

  • RAHMEN: BACKROAD Carbon, Rahmengewicht ab 1020g, evil pepper green 50cm 
  • GABEL: Gabelgewicht ab ca. 425g matt black/evil pepper green 
  • LAUFRÄDER: ROSE R Thirty Disc Light schwarz 28″ 
  • REIFEN: Schwalbe G-One Ultrabite 700x40C 
  • KURBEL: SRAM Force 46/33 170mm 
  • ZAHNKRANZ: SRAM XG1270 12-fach 10-33 
  • UMWERFER: SRAM Force eTap AXS
  • SCHALTWERK: SRAM Force eTap AXS
  • KETTE: SRAM Force 12-fach
  • BREMSEN: SRAM Force eTap AXS
  • LENKER: Ritchey WCS Butano blatte 40cm 
  • LENKERBAND: Xtreme Gel-Comfort schwarz 
  • VORBAU: Ritchey WCS Toyon, blatte 70mm –
  • SATTEL: Selle Italia Novus Boost Superflow schwarz/schwarz glänzend 
  • SATTELSTÜTZE: Sattelstütze Backroad, 25mm setback
  • Preis: € 3799

Für mehr Infos rund um das neue Backroad oder zum wieder verfügbaren Online-Konfigurator schaut auf der Website von ROSE vorbei

Diesen Artikel weiterempfehlen

12 Comments

  • blackCoffee

    Hallo Tom, danke für den Post, ist echt hilfreich eine weitere Meinung zu kriegen. In einem anderen Blog wurde die etwas fummelige Sattelstützenfixierung bemängelt. Gibt es dazu Ansichten Deinerseits?
    Liebe Grüsse

    • bikingtom

      Freut mich, wenn mein Bericht hilfreich ist. Die Schraube ist unter einer kleinen Gummikappe am Sattelrohr versteckt. Da kommt man nicht ganz so schnell heran wie gewohnt. Das ist wirklich etwas fummelig, das stimmt. Optisch sieht das natürlich sehr clean am Übergang von Sattelstütze zum Sattelrohr aus. Praktisch ist das aber nicht unbedingt um „mal eben“ etwas zu verstellen.

  • Butned

    Habe auf der Suche ob außer mir auch noch jemand einen Riss im Sattelrohr an seinem Backroad hat, deine Seite gefunden. Glück im Unglück 🙂

  • Stefan

    Würde mich ebenfalls interessieren wie sich das weiter entwickelt. Ich habe diesen Riss auch und keine 2 cm darunter hat es den Rahmen komplett zerlegt, wohlgemerkt nach 200 km gesamtlaufleistung auf Asphalt. Hab das Rad heute zur Reparatur nach Bocholt gebracht. Der Rahmen wird zwar getauscht aber meine Radsaison dürfte vorbei sein. Geplante Fertigstellung der Reparatur ist erst im Oktober 🙁

    • bikingtom

      Das klingt wirklich nicht gut! Bei mir sind bisher keine weiteren Schäden dazugekommen. Welche Farbe hat dein Backroad? Der Riss sollte angeblich nur beim Evil Pepper Green aufgetreten sein!

      • Stefan

        Meins ist ebenfalls in der wunderschönen Farbe evil Pepper Green lackiert. Die hatten, als ich das Rad abgegeben habe, noch ein weiteres da stehen. Ich konnte nicht genau sehen was daran kaputt war aber die Reaktion des Mitarbeiters war ziemlich eindeutig als ich ihm den Riss gezeigt habe. Wollen wir mal hoffen dass das kein größeres Problem für Rose wird.

      • bikingtom

        Hallo Stefan, ich will da nicht unnötig spekulieren, aber den Reaktionen nach, ist der Lackriss bei unserer Farbe zumindest nicht ein Einzelfall. Aber ich denke, ROSE wird da an eine unkomplizierte Lösung interessiert sein.

  • Fuxs

    Habe das gleiche Problem, ein Riss zeichnet sich an besagter Stele ab (ca. 150 km gefahren). Habe den Mangel mit Fotonachweis zu Rose gesendet, mal schauen wie es weitergeht.

  • Marcus Stenk

    Bzgl. Riss am Sattelrohr

    Hallöchen Zusammen 👋🏻😊
    ja, leider hat es auch mich getroffen! Habe mein Backroad GRX RX810 Pepper Green am 1.8.20 in Bocholt abgeholt und 10 x Tage später (gestern) ist mir ein 2,5cm langer Riss am Sattelrohr aufgefallen (bin bisher 78km gefahren). Ich habe Aufgrund des Testberichtes von bikingtom verschärft darauf geachtet – und dann war der Riss tatsächlich da 🙈ÄRGERLICH!!! Aber auch bei der Abholung des Bikes in Bocholt ist mir ein Lackschaden an der hinteren Radaufhängung aufgefallen und direkt reklamiert. Habe daraufhin einen Warengutschein von 100 Euro erhalten, war ok für mich, aber trotzdem sehr sehr Ärgerlich bei einem Bike von 2800 Euro!!!
    Habe heute eine Mail mit Fotos an Rosebikes geschickt mit der Aufforderung das Rad oder Rahmen auszutauschen. Was anderes werde ich nicht akzeptieren, da auch bei bikingtom das Rad ausgetauscht wurde.

    Bin gespannt wie es weitergeht….. Jedenfalls hat meine Riesen Vorfreude auf das Graveln einen Riesen Dämpfer bekommen!

    Ich halte euch auf den laufenden…

    • Stefan

      Hi Marcus,

      Ich drücke die Daumen dass du zeitig eine Antwort von Rose bekommst. Auf meine Mail hat man erst nach knapp zwei Wochen geantwortet. Da war das Rad schon von mir nach Bocholt gebracht worden. Die werden leider, wie viele andere auch, überrannt. In Coronazeiten wollen alle Rad fahren.

      Auch ich habe mich geärgert dass sowas bei einem Rad dieser Preisklasse passieren kann. Dennoch schreit das nach einem Fehler in der Produktion. Das kann passieren… die Freude am graveln würde ich mir jedoch nicht nehmen lassen. Dafür macht es einfach zu viel Spaß und normalerweise ist man mit einem Rad von Rose auch top ausgestattet.

      Ich hoffe nach wie vor dass Rose das schnell in den Griff kriegt und bin guter Dinge dass die aktuellen Wartezeiten und unterirdischen Antwortzeiten auf Anfragen im Winter besser werden. Wie schon gesagt: das Problem haben zur Zeit alle

      Viele Grüße und allzeit gute Fahrt.

    • bikingtom

      Wirklich schade, dass dieses Problem bei vielen Rädern mit dem gleichen Farbton auftritt. Wäre die letzte Schicht des Carbons nicht genau mit der Naht nach vorne ausgerichtet worden, wäre das wahrscheinlich nicht passiert. Trotzdem ist das ein absolut geniales Rad und hat mich komplett überzeugt, trotz dieses Makels. Härtetest war gerade der ORBIT360NRW – Bericht folgt – wo es mir seine Vorzüge deutlich vor Augen geführt hat. Der Lackriss ist äußerst ärgerlich, der Spaß am Rad hat er mir aber nicht genommen. Der Service bei ROSE genießt eigentlich einen sehr guten Ruf. In der momentanen Zeit ist es aber nicht ganz so einfach allen sofort bei Problemen oder sonst wo gerecht zu werden, denke ich. Da ist ROSE keine Ausnahme. Trotzdem, behaltet den Spaß beim Graveln! Bin gespannt auf Updates eurerseits!

      • Marcus Stenk

        Danke für‘s Feedback – mir ist schon sehr bewusst das es im Moment auf Grund von Corona zu längeren Wartezeiten kommt. Das ist auch vollkommen in Ordnung. Wenn man dann den Rahmen anstandslos austauscht, kann ich auch mit einer erneuten Wartezeit wieder gut Leben.

        Es ist nur bitter gewesen das es schon der zweite Lackschaden ist. Das dämpft die Freude!

        Aber was definitiv stimmt ist dass das Backroad ein fantastisches Bike ist! Es sieht edel, sportlich und hochwertig aus! Es fährt sich hervorragend! Die Blicke der anderen hat man garantiert wenn man mit dem Bike unterwegs ist 😄

        Ich hoffe auf jeden Fall auf ein gutes Ende 👋🏻

Gerne Kommentar verfassen

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.