-
ASA Epic 2025: Ausnahmezustand Ultracycling
Es ist Freitag, der 30. Mai 2025. Ich stehe mit meinem Bike-Buddy Timo etwas müde als gemeldetes Team am Start des Ultracycling-Rennens ASA Epic im niederländischen Amersfoort. Jetzt gibt es trotz der unruhigen Nacht zuvor im Hotel kein Zurück mehr. 1000 Kilometer und rund 9000 Kilometer liegen vor uns...
-
Ausprobiert – Rücklicht SIGMA BLAZE mit Bremslichtfunktion
Die dunkle Jahreszeit hat uns Radfahrer mittlerweile wieder eingeholt. Die hellen, langen Tage sind vorbei. Somit wird es aus gutem Grund Zeit, sich mit der Beleuchtung am Rad zu beschäftigen. Das ist immer ein Thema bei mir, denn als Pendler fahre ich wegen des Schichtdienstes zu jeder Tageszeit mit dem Fahrrad zur Arbeit. Ich bin nicht nur auf Radtrassen unterwegs, sondern habe einen Grossteil auch auf stark befahrenen Straßen zurückzulegen. Da ist mir ein „Sehen und gesehen werden“ sehr wichtig. Aber auch am Rennrad oder meinem Gravelbike, wo es in de Gruppe auch mal im Dunkeln über Feld- und Waldwege geht, ist mir ein gutes Rücklicht lieb...
-
Der Wahnsinn Utrecht Ultra 2023
Samstags 18 Uhr. Ich stehe an der Startlinie des Utrecht Ultra, einem Self-Supported Long Distance Cycling-Event: 1000 Kilometer, 4 Länder und 100 Stunden Zeit, um wieder in Utrecht anzukommen. Unterwegs müssen auf vorgegebenen Parcours Checkpoints angefahren werden, um dort den Stempel für die Brevet-Karte abzuholen. Alles, was an Strecke dazwischen liegt, musste im Vorfeld selbst geplant werden.
-
Bikepacking nach Amsterdam
Noch sind es sieben Grad, als wir am Freitag zur ersten längeren Bikepacking-Tour in diesem Jahr aufbrechen. „Wir“, das sind Lisa aus Dresden, mit der ich im letzten Jahr schon einiges auf Bike-Trips erlebt habe und Timo, mein bester Bike-Buddy, der sich kurzfristig für ein paar Kilometer angeschlossenen hat, aber unterwegs später wieder abdrehen wird, während Lisa und ich weiter in Richtung Amsterdam unterwegs sind. Am späten Nachmittag, als wir starten, kommt tatsächlich noch die Sonne raus. So ist der Beginn dieses Bikepacking-Abenteuers recht angenehm. Doch die Aussichten für das restliche Wochenende, sagen wir mal „sind durchwachsen“..
-
Auf den Monte Baldo im Herbst mit dem Rennrad
Herbstferien. Raus aus dem Alltag, hinein in den Entspannungsmodus. Doch bis die Entspannung kommt, nehmen viele Menschen noch eine stressige Anreise in Kauf, um zum gewünschten Ziel zu gelangen. So auch ich. Denn der Gardasee ist nicht gerade ein unbekannter Urlaubsspot. Ganz im Gegenteil. Das milde Klima zieht die Massen an, in den Ortschaften ringsum den wunderbaren See drängeln sich auch um diese Jahreszeit die Leute mit den Autos durch die Straßen oder zu Fuß durch die doch sehenswerten Städtchen mit teils alten Burgen, Schlössern oder sonstigen historischen Bauten. Doch ich wollte auf einer der letzten Rennradtouren dieses Jahres dem Massentourismus entfliehen und drängelte mich von Peschiera del Garda zunächst…
-
Der Rando Imperator – Herzschmerz bei der Alpenüberquerung: Teil 2
Weiter geht der Rando Imperator. Hinauf nach Nauders. Mit bis zu 12% Steigung in der Spitze, meist aber um die 9%, schraubte ich mich hinauf. Ich wollte unbedingt konstant meinen Tritt fahren. Ein ganzes Stück vor mir fuhren zwei weitere Teilnehmer. Beide überholte ich. Es war trotzdem nicht leicht, aber ich hatte mein Tempo und ein gleichmäßiges Treten gefunden. Schwitzend, aber zufrieden kam ich an der Norbertshöhe an. Dort dachte ich, das Schlimmste wäre jetzt geschafft. Ich täuschte mich erheblich! Nach einer kurzen, aber herrlichen Abfahrt ging es wieder rauf! Nauders lässt grüßen. Das hatte ich irgendwie nicht auf dem Schirm gehabt. Fünf weitere Kilometer musste ich klettern! Und das…
-
Der Rando Imperator – Herzschmerz bei der Alpenüberquerung: Teil 1
Ich steuerte auf ein echtes Highlight meines Sabbaticals zu. Der Alpen-Überquerung beim Rando Imperator. Es geht dabei um 340 Kilometer in One Go. Von München nach Bozen. Tatsächlich hätte ich theoretisch auch die 600 Kilometer-Strecke nehmen können, dann würde es weiter bis Ferrara in Italien gehen. Das wäre gleichzeitig sogar Qualifikationsrennen für das berühmte Paris-Brest-Paris, welches rund 1200 Kilometer lang ist und schon Legenden-Status besitzt. Nachdem ich im Winter das tolle Video von der letzten Ausgabe des Rando Imperator auf der Homepage von Witoor, dem Veranstalter, gesehen hatte, war es um mich geschehen. Das wollte ich auch machen! Unbedingt! So eine tolle Landschaft! All die Berge rundherum, blühende Bergwiesen, blauer…
-
Flandern & das Kopfsteinpflaster
Wir waren ein wenig nervös, als Timo und ich nach Belgien aufbrachen, um uns an den Parcours der berühmten Flandern-Rundfahrt auszuprobieren. Eigentlich hatten wir im Vorfeld ja einiges dafür getan, damit wir uns in Belgien einigermaßen schlagen würden. Doch man weiß ja vorher nie so genau, was da auf einen zukommt. Daher waren wir froh, dass mit der Autofahrt, dem Einchecken im Hotel und der bereits am Freitagabend abgeholten Startunterlagen in Oudenaarde alles ohne Probleme funktionierte. In Oudenaarde, in einem Industriegebiet, war schon jetzt der Teufel los. Tausende Teilnehmer waren unterwegs, um ihre Starter-Pakete abzuholen. In einer großen Halle wurde die Ausgabe gut organisiert. Mehrere Reihen, mit Schildern der Startnummern…
-
Vorstellung Winterjacke ATLAS 2in1 von Peloton de Paris
In der kalten Jahreszeit geht es beim Radfahren darum, so man es denn überhaupt bei frostigen Temperaturen tut, möglichst lange warm zu bleiben und den widrigen Bedingungen draußen an der frischen Luft zu trotzen. Um diesen Winter geschützt vor Wind und Wetter zu sein habe ich vor einiger Zeit nach einer passenden Winterjacke gesucht. Dabei bin ich auf die Atlas 2In1 von Peloton de Paris gestoßen und habe sie mir bestellt und gekauft. An dieser Stelle möchte ich sie euch einmal näher vorstellen...
-
# 16.11.2021 – Seelenklempner
Ich will mal hier keinen Aufriss machen warum es doch wieder so lange gedauert hat für einen Logbuch-Eintrag. Widmen wir uns lieber mal direkt dem aktuellen Zeitgeschehen. Zumindest, was denn alles gerade so bei mir läuft, oder nicht. Also Radfahren läuft halt immer. Ohne geht es nicht. Woche für Woche, immer weiter auf dem Weg zur diesjährigen 15.000 Kilometer-Marke. Die ist mein Ziel und in Greifbarer Nähe. Ende Dezember vermute ich, werde ich sie sogar übertreffen. Falls Rapha wieder die Festive500 macht, sollte das locker vom Hocker gehen. In Pandemie-Zeiten war und ist das Rad willkommener Seelenklempner. Nicht das ich einen bräuchte, aber irgendwann geht einem doch das ganze hin…





























