• Rando Imperator,Witoor,Alpen,Rennrad,München,Bozen,Ferrara
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    Der Rando Imperator – Herzschmerz bei der Alpenüberquerung: Teil 2

    Weiter geht der Rando Imperator. Hinauf nach Nauders. Mit bis zu 12% Steigung in der Spitze, meist aber um die 9%, schraubte ich mich hinauf. Ich wollte unbedingt konstant meinen Tritt fahren. Ein ganzes Stück vor mir fuhren zwei weitere Teilnehmer. Beide überholte ich. Es war trotzdem nicht leicht, aber ich hatte mein Tempo und ein gleichmäßiges Treten gefunden. Schwitzend, aber zufrieden kam ich an der Norbertshöhe an. Dort dachte ich, das Schlimmste wäre jetzt geschafft. Ich täuschte mich erheblich! Nach einer kurzen, aber herrlichen Abfahrt ging es wieder rauf! Nauders lässt grüßen. Das hatte ich irgendwie nicht auf dem Schirm gehabt. Fünf weitere Kilometer musste ich klettern! Und das…

  • Rando Imperator,Witoor,Alpen,Rennrad,München,Bozen,Ferrara
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    Der Rando Imperator – Herzschmerz bei der Alpenüberquerung: Teil 1

    Ich steuerte auf ein echtes Highlight meines Sabbaticals zu. Der Alpen-Überquerung beim Rando Imperator. Es geht dabei um 340 Kilometer in One Go. Von München nach Bozen. Tatsächlich hätte ich theoretisch auch die 600 Kilometer-Strecke nehmen können, dann würde es weiter bis Ferrara in Italien gehen. Das wäre gleichzeitig sogar Qualifikationsrennen für das berühmte Paris-Brest-Paris, welches rund 1200 Kilometer lang ist und schon Legenden-Status besitzt. Nachdem ich im Winter das tolle Video von der letzten Ausgabe des Rando Imperator auf der Homepage von Witoor, dem Veranstalter, gesehen hatte, war es um mich geschehen. Das wollte ich auch machen! Unbedingt! So eine tolle Landschaft! All die Berge rundherum, blühende Bergwiesen, blauer…

  • Flandern-Rundfahrt,Vlaanderen,Ronde Vlaanderen Cyclo,Rennrad,Kopfsteinpflaster
    MOMENTE

    Flandern & das Kopfsteinpflaster

    Wir waren ein wenig nervös, als Timo und ich nach Belgien aufbrachen, um uns an den Parcours der berühmten Flandern-Rundfahrt auszuprobieren. Eigentlich hatten wir im Vorfeld ja einiges dafür getan, damit wir uns in Belgien einigermaßen schlagen würden. Doch man weiß ja vorher nie so genau, was da auf einen zukommt. Daher waren wir froh, dass mit der Autofahrt, dem Einchecken im Hotel und der bereits am Freitagabend abgeholten Startunterlagen in Oudenaarde alles ohne Probleme funktionierte. In Oudenaarde, in einem Industriegebiet, war schon jetzt der Teufel los. Tausende Teilnehmer waren unterwegs, um ihre Starter-Pakete abzuholen. In einer großen Halle wurde die Ausgabe gut organisiert. Mehrere Reihen, mit Schildern der Startnummern…

  • Peloton de Paris, Atlas 2In1,Test,Oliver Hitzegrad
    TEST

    Vorstellung Winterjacke ATLAS 2in1 von Peloton de Paris

    In der kalten Jahreszeit geht es beim  Radfahren darum, so man es denn überhaupt bei frostigen Temperaturen tut, möglichst lange warm zu bleiben und den widrigen Bedingungen draußen an der frischen Luft zu trotzen. Um diesen Winter geschützt vor Wind und Wetter zu sein habe ich vor einiger Zeit nach einer passenden Winterjacke gesucht. Dabei bin ich auf die Atlas 2In1 von Peloton de Paris gestoßen und habe sie mir bestellt und gekauft. An dieser Stelle möchte ich sie euch einmal näher vorstellen...

  • bikingtom, fahrrad, radfahren
    Logbuch

    # 16.11.2021 – Seelenklempner

    Ich will mal hier keinen Aufriss machen warum es doch wieder so lange gedauert hat für einen Logbuch-Eintrag. Widmen wir uns lieber mal direkt dem aktuellen Zeitgeschehen. Zumindest, was denn alles gerade so bei mir läuft, oder nicht. Also Radfahren läuft halt immer. Ohne geht es nicht. Woche für Woche, immer weiter auf dem Weg zur diesjährigen 15.000 Kilometer-Marke. Die ist mein Ziel und in Greifbarer Nähe. Ende Dezember vermute ich, werde ich sie sogar übertreffen. Falls Rapha wieder die Festive500 macht, sollte das locker vom Hocker gehen. In Pandemie-Zeiten war und ist das Rad willkommener Seelenklempner. Nicht das ich einen bräuchte, aber irgendwann geht einem doch das ganze hin…

  • Emilia-Romagna,Rennrad,Italien,Urlaub
    Travel,  MOMENTE

    Mit dem Rennrad die Emilia-Romagna erleben

    Vorbei. Zwei Wochen feinstes Rennrad fahren in der von mir so ganz und gar geliebten Emilia-Romagna in Italien. Als Ferien-Paket zusammen mit Familie und Freunden. Kann es noch viel schöner gehen? Schwer vorstellbar, denn wer sich gut miteinander versteht, für den gibt es selbst mal bei unterschiedlichen Tagesplanungen keinen Stress. Daher waren diese vierzehn Tage irgendwie gefühlt eine schöne Ewigkeit und doch - und das überwiegt - viel zu kurz! Das Lungomare Bike Hotel in Cesenatico ist der ideale Ausgangspunkt für sämtliche Erkundungen in der Region. Direkt am adriatischen Meer gelegen bietet es gerade für die nicht-radfahrenden Familienmitglieder, auch für Kinder, einen hohen Unterhaltungswert. Während sich die zumindest etwas größeren…

  • Rennrad,Giro,Reisen,Bike-Hotel Lungomare,Dolce Vita
    Travel,  MOMENTE

    Rennrad, Giro & Dolce Vita

    Eine Woche voller Rennrad fahren in der Emilia-Romagna in Italien liegt gerade hinter mir. Es ist nicht das erste Mal, dass ich in dieser Region unterwegs war, wie der geneigte Leser vielleicht weiß. Und dass es mir diese wunderbare Region angetan hat, kann ich nicht zu leugnen. Dass ich daher das Angebot für einen Presse-Trip des Bike-Hotel Lungomare in Cesenatico gerne angenommen habe, dazu noch, als der Giro D’Italia direkt durch die Region führte, könnt ihr euch ja denken. Als Radsportfan war dies eine wunderbare Gelegenheit, den Rennzirkus einmal direkt vor Ort zu erleben und meine Eindrücke in der Emilia-Romagna bei tollen, geführten Rennrad-Touren zu erweitern und zu vertiefen...

  • Stoneman Miriquidi Road,Rennrad
    MOMENTE

    Der großartige Stoneman Miriquidi Road

    Kein Radrennen im eigentlichen Sinne, sondern eine Herausforderung von rund 300 Kilometern und knappen 6000 Höhenmetern auf schönsten Straßen in herrlichster Landschaft, dem Erzgebirge. Einem Mittelgebirge, dass in Deutschland das Bundesland Sachsen und das tschechische Böhmen durchzieht. Der höchste Punkt ist der Fichtelberg mit 1215 Metern. Dagegen liegt Luftlinie nur wenige Kilometer entfernt der Keilberg auf tschechischer Seite. Ganze 29 Metern höher. Hier, in diesem Terrain des Erzgebirgskamms, regiert unter den Rennradfahrern der Stoneman Miriquidi Road, wenn es nicht gerade Winter ist. Und wem’s nicht genug ist, für den gibt es zusätzlich noch die MTB-Version. Man kann sich ausmalen, in welcher teils rauen, teils malerischen Kulisse es diese Herausforderung zu…

  • Logbuch, bikingtom
    Logbuch

    #31.5.2020 – Stoneman

    Wenn dieser Artikel online geht, bin ich in dem Moment auf dem Weg zu einem Highlight meines Rad-Jahres 2020. Und das trotz Corona! Wie geht das und was ist da los? fragt ihr euch sicherlich. Und das ist tatsächlich gar nicht so schwer zu beantworten, muss ich sagen. Wie alles rund um die Planung zu irgendwelchen Events zu Beginn des Jahres, habe ich auch meinen Radurlaub schon ziemlich früh festgelegt. Nicht anderes als der Stoneman Miriquidi Road sollte es in der Woche nach Pfingsten werden. Zusammen mit Jens aus Frankfurt wollte ich somit innerhalb von zwei Tagen das Erzgebirge mit dem Rennrad durchpflügen...

  • TOUREN

    Den Monte Grappa mit dem Rennrad wie im Rausch hinauf

    Diesen Bericht über meine Radtour mit dem Rennrad, hinauf zum Monte Grappa hatte ich schon länger im im Kopf. Von diesem Berg, gelegen in den südlichen Ausläufern der Dolomiten, hatte ich zum ersten Mal auf dem Blog von Torsten Frank gehört. Dort hatte er ein wahnsinnig mystisches und spirituelles Foto veröffentlicht, das ihn oben bei der Ankunft am Checkpoint des Transcontinental Race an der kleinen Kapelle zeigt. Für mich eines der großartigsten Fotos, die ich zum Thema Radfahren und Bikepacking jemals gesehen habe! Ich konnte Torsten nach dem Race interviewen und durfte das Foto dazu verwenden. Schaut es euch an, dann wisst ihr, was ich meine! Seitdem schwirrte der Gedanke, dort…