MOMENTE: Immer schneller und weiter – Zahlen, Rekorde, Statistiken

Ich stöber gerne in diversen Zeitschriften und dem weltweit umspannenden Internet nach interessanten Artikeln. Und genau dort habe ich vor kurzem im sozialem Netzwerk Facebook einen zum Nachdenken animierenden Post gefunden. Nachdem Marius R. in drei Tagen an die 500 Kilometer heruntergerissen hat kam bei ihm die Frage auf:

„Und jetzt“?

Die Frage wurde direkt selber beantwortet:

„Jetzt bin ich ein vollwertiges Mitglied der Leistungsgesellschaft, …, wo alles Zahlenreihen untergeordnet wird.“

Weiter heißt es:

Gemessen und vermessen, damit dem Profit und der Maximierung vielleicht doch noch eine quantifizierende Steigerung abgerungen werden kann.“

„Kalte Statistiken und Analysen, wo nichts von Gefühlen, von Glück und Liebe drin steht.“

„Unkreative Bilder von Kilometern, Kalorien, Durchschnittsgeschwindigkeiten und Höhenmetern.“

Mit klaren Worten ausgedrückt. Muss man so sagen. Doch was steckt dahinter? In der heutigen Gesellschaft herrscht ein permanenter Druck auf den Menschen. Immer und überall muss man sich selber und vor allem meistens anderen immer etwas beweisen. Ob beruflich oder privat, das spielt keine Rolle. Man muss immer besser sein als der andere. Größer, schneller, besser, mehr…so lautet die Devise heute. Alles wird hektischer, der Blick auf die Uhr lässt so manchen Puls hochgehen. Und viele kleine Dinge im Alltag bemerkt man schon  gar nicht mehr, die aber den Menschen selber kontrollieren. Willkommen in der modernen Zeit.

Und dann hat der Mensch ja noch seine Freizeit. Auch hier wird permanent versucht alles unter einem Hut zu bekommen. Sei es Familie, Freunde, der Verein, was auch immer. Nach der Arbeit und am Wochenende  kann es somit also auch das ein oder andere Mal hektisch zugehen. Wohl gemerkt: der Tag hat nur 24 Stunden! Zur Belohnung all dessen gibt man sich zum Ausgleich dem Lieblingssport hin. In diesem Fall sagen wir mal rein zufällig dem Radfahren.

Hier geht es dann direkt ins Hamsterlaufrad. Vielleicht und auch wahrscheinlich nicht jeder besitzt und benutzt einen Radcomputer, aber die meisten schon. Würde ich mal behaupten. Der klassische Radcomputer mit den Mindestanforderungen an Hauptfunktionen wie Stundenkilometer, Tages-Kilometer und Gesamtstrecke. Jeder Radfahrer weiß nach der Tour gerne wieviel Kilometer er denn gestrampelt hat. Beim Gespräch am Montag mit den Kollegen kann man so mehr oder weniger einen „raushauen“ wie man so schön sagt. Beim Kaffee mit Kollegen, die ihn entweder bewundern oder bemitleiden. Aber das ist ein anderes Thema.

Doch es gibt da auch die Sportler unter den Freizeitsportlern, die jeden Zentimeter, jeden Höhenmeter und jeden Stundenkilometer verbissen auf die Waage legen. Ganz zu schweigen von jeden Gramm zu viel das es gilt auf und am Rad zu vermeiden. Jeder gefahrene Kilometer wird so zum Wettkampf mit sich selbst oder den mitfahrenden Freunden. Die obligatorische Analyse per Datentool ist ein absolutes „MUSS“ um bei der nächsten Runde gewappnet zu sein. Besser zu sein als beim letzten Mal. Besser zu sein wie der „Konkurrent.“ Optimierung hält auch hier immer mehr Einzug um Rekorde zu brechen und persönliche Siege einzufahren. Natürlich gilt es im Wettkampf, im richtigen Wettbewerb und Rennen das Beste aus sich heraus zu holen. Das liegt in der Sache der Natur. Aber was bringt – auch dem Normalo-Radfahrer – der ganze Aufwand um Ziffern und immer verbesserten Zahlen? Was hat man davon? Kurzfristige innerliche Befriedigung?

„Erlebnisse, die Tatsache, das ich mich wohl und gesund fühle, das ich mich über die bunt blühende Natur oder ein gesichtetes Rehlein freue, verschwindet in unserem ruhelosen Maximierungsbestreben oft in einem Wust von Zahlenkolonnen.“

Genau darum geht es. Man muss also selbstverständlich unterscheiden zwischen Wettkampf-Sportler und dem „Otto-Normal-Radler.“ Nur das die Auswertung mit all seinen Facetten auch schon hier auf den Vormarsch ist. Ist es nicht vielleicht auch das Interesse an der eigenen Fitness, der eigenen Belastbarkeit, den eigenen Möglichkeiten,  das die Menschen in den Zahlendschungel treibt? Um so ein Bewusstsein für den eigenen Körper zu bekommen? Radfahren ist da zweifelsohne prädestiniert für. Doch kann das nicht auch zwanghaft werden wenn man sich nur hinter Zahlen verschanzt? Ist es also gut für den Menschen oder eher von Nachteil sich immer mehr dem Streben nach Höher, Schneller und Weiter zu verschreiben?

Letztendlich muss das, so salopp es auch klingt, jeder für sich selbst beantworten. Ich versuche das einmal aus meiner Sicht zu beschreiben. Wie sieht also bikingtom die ganze Sache? Hier mein Erklärungsversuch.

Ich bin von Klein auf immer dem Sport verbunden gewesen. Fußball hat mich groß gemacht, Radfahren hält mich fit für den Rest meines Lebens! Ergebnisse waren also von Anfang an ein ständiger Begleiter. Jedes Wochenende. In der Meisterschaft, bei Turnieren und sonstigen Veranstaltungen. Bis das Radfahren kam. Und dann? Einen Radcomputer wollte ich von Beginn an. Einfach um zu sehen: was bin ich heute gefahren, wieviel bin ich insgesamt geradelt? Einfach nur diese Infos reichten mir. Nur um einen kleinen Überblick zu haben. Nicht mehr, nicht weniger. Schließlich wollte ich einfach nur Radfahren. Kein Wettkampf, einfach die Gegend erkunden. Das war’s. Je mehr ich fuhr, desto mehr Infos kamen dann zum Vorschein, die mich interessierten. Die aufkommenden Möglichkeiten dann damals Touren auch mit dem Smartphone per GPS aufzuzeichnen fingen mich an zu faszinieren. Plötzlich gab es Apps die sämtliche Daten einer Radtour plötzlich mitlesen konnten. Die Daten konnte man auf Tourenportalen auslesen.  Höhenmeter, Kalorienverbrauch, Trittfrequenz und Puls waren auf einmal allgegenwärtig. Heute nicht mehr wegzudenken.

Doch ich sah das alles zwar als höchst interessant an, doch ich habe heute für mich den goldenen Mittelweg aus dem Datenwust gefunden. Ich kann damit umgehen. Als Beispiel dienen meine Wege als Pendler. Zunächst waren die Daten wichtig um herauszufinden wie lange ich bis zur Arbeitsstelle im Durchschnitt brauche, jetzt sind die gefahrenen Zeiten eher zweitrangig geworden. Denn die Zeiten sind sich in all den Jahren so ähnlich geworden das ich schon nach den Zahlen hinter den dem Komma  gucken müsste. Das ist mir zu müßig.

Absolut toll finde ich aber für meine Touren die Aufzeichnung um nachvollziehen zu können woher ich genau gefahren bin. So kann ich mir die Radtouren auf google earth anschauen und sehe so die Route noch einmal vor dem inneren Auge. Eine tolle Möglichkeit um in Erinnerungen zu schwelgen. Sich an die schönen Orte zu erinnern an denen man vorbeigefahren ist oder auch einen Halt eingelegt hat. Kein Zahlensalat in dem Moment, sondern sich zurückgesetzt fühlen. Gedanklich Gerüche wahrnehmen von frisch geschnittenem Gras, vom Regenschauer, der klare, feuchte Luft brachte.

Selbstverständlich habe ich auch noch immer sportliche Anreize und dazu bevorzuge ich auch Zahlen. So möchte ich immer in einem Monat mehr Kilometer fahren als in dem gleichen Monat des letzten Jahres. Vielleicht meine größtes „Laster“ in diesem Zusammenhang. Darauf achte ich recht gewissenhaft. Gefahrene Höhenmeter dagegen erachte ich zwar auch als wichtig, bin da aber nicht so verbissen als das es ein „Muss“ für eine bestimmte Anzahl sein müsste. Sehr interessant finde ich die Werte meiner Durchschnittsgeschwindigkeit. Sie lässt Rückschlüsse auf meine Fitness zu. Zum Anfang eines Jahres ist sie zum Beispiel drei bis vier Stundenkilometer unter dem Level wie in den Sommermonaten. Dabei fahre ich im Winter ja auch sehr viel mit dem Rad.

Jedenfalls habe ich Touren, die fahre ich unter rein sportlichen Gesichtspunkten. Da peile ich schon mal den persönlichen Rekord für die längste Strecke an einem Tag, für den schnellsten Kilometer „ever“ an. Oder versuche die Bestzeit meiner Haus- und Hof-Runde zu toppen und gebe dabei Vollgas. Genauso möchte ich manchmal den Berg vor der Haustür schneller bezwingen als beim letzten Mal. Und da genau liegt der Unterschied zwischen fast schon krankhaften Zwang alles an Zahlenwerten zu toppen was geht und einfachem Radfahren. MANCHMAL gehe ich sportlich ans Eingemachte, um mich auszupowern weil ich gerade Bock drauf habe. Und manchmal, eher meistens, radel ich einfach damit ich in der Natur abschalten, von der Landschaft etwas sehen kann und viele Dinge erlebe, sehe und fühle, die ich z.B. mit dem Auto niemals so intensiv wahrnehmen könnte. Ein gesunder Mix aus sportlicher Herausforderung und entspannendem Entdeckertums der Landschaft und der Region beim Radfahren.

„Natürlich macht Leistung Spaß, auch stolz und zufrieden. 190 Kilometer an einem Tag ist schon cool für mich, aber wir sollten aufpassen, das wir uns nicht zu sehr  einer Diktatur der Zahlen ausliefern.“ Marius R.

Manchmal wünschte auch ich mir das Radfahren einfach nur puristisch wäre, man sich einfach auf den Sattel schwingt und losfährt. Sonst nichts. Heute muss erst das Smartphone mit der Aufnahme gestartet und das Navi bequemt werden. Ich glaube, das man sich immer vor Augen halten sollte das Zahlen und Statistiken nicht alles sind. Sie können zwar ein netter Begleiter sein, dürfen aber nicht zur Obsession werden. Es gibt wichtigeres im Leben als irgendwelchen Rekorden hinterher zu fahren, von denen die wenigsten wissen das sie überhaupt existieren.

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MOMENTE: Stadtradeln 2017 – mein Fazit

Gestern fand bei uns  hier in Essen das Nachtradeln statt. Gleichzeitig war dies auch die Abschlussveranstaltung der Aktion Stadtradeln 2017 an der bundesweit viele Städte und Kommunen teilnehmen mit dem Ziel mehr Leute auf das Fahrrad zu bekommen, die das Auto öfters mal stehen lassen und so ordentlich CO² einzusparen. Diese Aktion erfreut sich einer immer größeren Beliebtheit wie man an Hand der Teilnehmerzahlen jedes Jahr sehen kann. Man kann mit mehreren Leuten zum Beispiel Teams bilden, die dann zusammen möglichst viele Kilometer radeln. Natürlich kann man auch für sich selber fahren. Aber so entsteht auch ein wenig Sportsgeist und man macht gerne dann noch den ein oder anderen Kilometer mehr.

Auch ich hatte dieses Jahr wieder mein eigenes Blog-Team. Letztes Jahr hatten wir sogar den ersten Platz belegt in der Kategorie Team mit den meisten Radkilometern pro Kopf in der Teamgröße M. Dieses Jahr wurde mein Team etwas größer, doch an die Leistung des letzten Jahres kamen wir bei weiten nicht dran. Auf Grund einiger dummer Zufälle mussten schon früh einige aufgeben. Ob ein kaputtes Fahrrad oder Krankheit, manchmal ist es halt so und dann geht nix. Ist Pech. Aber darum geht es ja eigentlich auch gar nicht. Ziel war es für mich mehr Leute zu bewegen mal auf das Rad zu steigen oder zumindest einmal darüber nachzudenken zukünftig den ein oder anderen Weg einfach mal mit dem Fahrrad zurück zulegen. Ich glaube, das auch andere Teilnehmer so denken. Und darum geht es. Ein Bewusstsein zu schaffen, das man gerade kurze Strecken auch problemlos mit dem Rad bewältigen kann und das Auto dafür in der Garage lassen kann!

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Am Start um 21 Uhr in Essen

Zwar kann man bei der Aktion auch diverse Preise abräumen, aber das ist eher nebensächlich für mich. Dabei sein ist (fast) alles. Das Endergebnis steht jedenfalls noch nicht fest, man kann auch noch ein paar Tage seine geradelten Kilometer nachtragen. Natürlich werde auch ich gespannt sein wenn das Gesamtergebnis demnächst veröffentlicht wird. Man will ja doch wissen wo man gelandet ist.

Eine schöne Sache fand ich schließlich das Nachtradeln. Auf wichtigen Verkehrsachsen (mehr für die Autofahrer) hatten wir die Straße praktisch für uns. Unterstützt durch Polizei, Malteser und selbstverständlich dem ADFC, welche die Aufgabe sehr gut meisterten, war das eine gelungene Veranstaltung. Um 21 Uhr ging die Tour los und gegen Mitternacht wurde der Revierpark Nienhausen in Gelsenkirchen nach rund 25 Kilometern angesteuert, wo man sich eine leckere Bratwurst zum Mitternachtsimbiss einverleiben konnte.

Wer möchte, kann sich auf hier meinem YouTube-Kanal ein paar kurze Impressionen über das Nachtradeln anschauen. Viel Spaß dabei!

Vielen Dank an dieser Stelle auch an mein Team und jeden einzelnen, der es gewagt hat, für mich bei dieser Aktion an den Start zu gehen und Kilometer „zu fressen“. Es war mir eine Ehre und ich hoffe euch alle nächstes Jahr wieder beim Stadtradeln in meiner „Mannschaft“ begrüßen zu dürfen!

 

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MOMENTE: Der Radschnellweg Ruhr RS1 in Essen kurz vorm Aus!

Um ehrlich zu sein musste ich mir sehr gut überlegen was ich hier nun schreibe. Denn gestern erhielt ich die Information zum vorraussichtlichen Bauvorhaben im bereits bekannten Elting-Viertel der Stadt Essen. Dort wo schon Ende Januar für einen zügigen Weiterbau des Radschnellwegs und Erhalt des dortigen Bahndammes zur Nutzung als RS1 kräftig demonstriert wurde. Wie es vorsichtig schien sogar mit Teil-Erfolg. Vor kurzem nun präsentierten unsere sogenannten Stadt-Oberhäupter drei mögliche Versionen einer Bebauung des Viertels. Von den Fahrradverbänden ADFC und EFI wurden sie allesamt kritisch beäugt, doch mit der ersten Version hätte man sich vielleicht noch anfreunden können, doch anscheinend strebt unsere Stadtspitze nach Höherem um sich ein Denkmal zu setzen. In der dritten Version nämlich soll der Radschnellweg  – und jetzt besser hinsetzen – DURCH die Häuser führen. Schon auf den Schaubildern ist deutlich zu erkennen wo im Viertel neue „Angsträume“ entstehen werden. Architektonische Schönheit oder Grössenwahn? Wohl eher Letzteres. Denn Investoren gibt es wohl noch nicht (offiziell).  Und nun stellten mit einer abgekarterten Dreistigkeit die CDU-Fraktion Essen und SPD Essen gemeinsamen einen (Eil-)Antrag, der diese Version aufs äußerste befürwortet! Der dazu höchstwahrscheinlich ohne irgend eine Form von Beratung durchgewunken wird und ganz nebenbei wird der Bahndamm in diesem Antrag sogar komplett entfernt! Im Grunde ist das das Aus auf Jahre, wenn nicht Jahrzehnte für den Radschnellweg RS1 in dieser Stadt! Hier wird vor vollendete Tatsachen gestellt! Hier einmal der konkrete Antrag im Wortlaut:

„Die Fraktionen von SPD und CDU beantragen, der Ausschuss für Stadtentwicklung und Stadtplanung beschließt:

Die Verwaltung wird beauftragt, die städtebaulich weitestgehende Variante prioritär zu verfolgen, bei der der komplette Wegfall des ehemaligen Bahndamms realisiert wird.

Begründung:
Aus den vorgelegten Varianten der Machbarkeitsstudien geht hervor, dass sich die Möglichkeit bietet, den Radschnellweg in einer Symbiose zu einem städtebaulichen und verkehrlichen Highlight des gesamten Ruhrgebietes zu entwickeln, mit dem Fokus auf die Integration von Städtebau und Radverkehr. Mit dem Bau des RS1 soll das städtebauliche Zusammenwachsen von Eltingviertel und Innenstadt sowie die sozialräumliche Entwicklung der angrenzenden Quartiere einhergehen. Dies kann nur gelingen, wenn der bestehende Bahndamm vollständig zurückgebaut wird. Das etwa 4,0 ha große Areal bietet zwischen Viehofer Platz im Süden, der Gladbecker Straße im Westen, der Blumenfeldstraße und Kleine Stoppenberger Straße im Norden und der Schützenbahn im Westen hervorragendes Potenzial zur Quartiersentwicklung. Neben der Schaffung des Radschnellweges kann hier auch Wohnraum in sehr zentraler Lage in Essen geschaffen werden. Das Beispiel des weggefallenen Bahndammes im Univiertel hat gezeigt, wie die Innenstadt und die Universität zusammengewachsen sind. So sollen auch hier die Essener Innenstadt und das Eltingviertel zusammenwachsen. Dennoch muss das Ziel eine Abwägung zwischen einem planerischen Kostennutzenfaktor auf der einen Seite und die Radfahrerfreundlichkeit auf der anderen Seite sein. Die Verwaltung muss zusammen mit dem Land eine optimale Lösung für den Radverkehr und das Eltingviertel finden.“

Der letzte Satz ist in meinen Augen purer Hohn! Für mich sind dies nur Worthülsen. Denn die Stadt Essen macht definitiv nichts für den RS1, sondern torpediert sämtliche Bemühungen für dieses Leuchtturmprojekt. Sich selber dieses Wort auf die Fahnen zu schreiben und damit sogar in der Bewerbung zur Grünen Hauptstadt Europas zu prahlen um diesen Titel zu gewinnen ist ein starkes Stück. Im Grunde gibt es ja, wenn man es richtig nimmt, den RS1 auch noch nicht wirklich von Essen bis zur Grenze Mülheim. Bis dahin verläuft ja „nur“ ein Radweg auf der ehemaligen Trasse der Rheinischen Bahn! Und dort ist kein Radschnellweg-Niveau wie aus der Machbarkeits-Studie zu erkennen! Aber Hauptsache die Stadt Essen ist bei der Nennung des RS1 mit dabei…

Wie bereits von vielen befürchtet, waren die Worte zu mehr Transparenz in der Zusammenarbeit mit den Fahrrad-Verbänden nur ein Ablenkungsmanöver. Vielmehr macht es den Anschein das dies ganz gezielt so gehandhabt wurde wie es jetzt läuft. Interessant wird es sein wenn Namen fallen sollten und wer von der Verzögerung profitieren wird! Eigeninteresse oder Interessen weniger Einzelner spielen eine größere Rolle als die der Bürger der Stadt Essen. Die Lobby für Fahrradfahrer ist gering, der Wille zu gezielter Umsetzung an Fahrrad-Infrastruktur tendiert gegen null. Der Radverkehrsanteil wird so noch auf viele weitere Jahre im schwachen einzahligen Prozentbereich liegen! Da können ein paar Pinselstriche auf der Fahrbahn und Öffnung von Einbahnstraßen für Radfahrer auch nicht drüber hinwegtäuschen. Augenwischerei nennt man das.

Es wird daraus hinauslaufen das wieder demonstriert wird! Die Fronten verhärten sich, eine neue Eskalationstufe könnte erreicht werden. In diversen Foren und Gruppen kippt bereits die Stimmung. Hier wird deutlich wie sehr sich die Menschen hintergangen fühlen. Vor kurzem hat NRW-Umweltminister Remmel noch an die Stadt appelliert den Radschnellweg zügig voranzutreiben und eine einvernehmliche Lösung für das Elting-Viertel zu finden, denn der RS1 wird JETZT gebraucht! Nur der verklärte der Blick der Stadt-Spitze hat das immer noch nicht wahrgenommen und wird es wohl auch nicht mehr.

Somit ist für mich persönlich auch die Entscheidung abgenommen worden wen und welche Partei(en) ich NICHT bei der nächsten Wahl unterstützen werde. Wahrscheinlich aber nun auch bei einigen anderen.

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MOMENTE: Mitgemacht – Baustellen-Radtour in der Stadt Essen

 Heute stand bei mir schon länger auf dem Plan einmal die sogenannte „Baustellen-Radtour“ mitzumachen. Organisiert vom ADFC Essen und diesmal auch mit Prominenz aus der Politik: unser NRW-Umweltminister Johannes Remmel begleitete die Tour. Geleitet wurde diese sehr interessante Runde von Rolf Fliß ( Bündnis 90/Die Grünen sowie Bauausschussvorsitzender der Stadt ).   Simone Raskob ( Umwelt- und Baudezernentin der Stadt Essen ) gesellte sich ebenfalls dazu. Treffpunkt war am hiesigen Willy-Brandt-Platz am Hauptbahnhof. Bei wunderbarsten Wetter kamen geschätzt weit über 100 Radler zusammen. Auch unser NRW-Umweltminister war angetan von dieser Menge an Radfahrern, die sich für ihre Stadt interessieren. Angefahren wurden unter anderem spannende Punkte wie das neue Uni-Viertel, wo die Funke Mediengruppe gerade ihre neue Zentrale baut, der Endpunkt des bisherigen Radschnellwegs Ruhr RS1 oder besser gesagt der Rheinischen Bahntrasse in östliche Richtung oder auch der Krupp-Park, wo in nördlicher Sichtweite ein komplett neues Stadtviertel entstehen soll. Auch IKEA wird dann dort einen Neubau beziehen.

 Gerade aber am Eltingviertel, wo es gerade um die Weiterführung des Radschnellwegs geht, wurde noch einmal klar gemacht, das der Ball bei der Stadt Essen liegt um zügig weiterzubauen. Die Entwürfe zum neuen Elting-Viertel scheint den Bürgern nicht unbedingt zu gefallen. Hoffnung machte aber NRW-Umweltminister, der sich deutlich auf Seite der Radfahrer stellte und dafür auch Applaus erhielt!  Weiter zum Niederfeldsee hin wurde dann Halt gemacht, direkt vor dem neuen Radcafé „Radmosphäre“. Der ALLBAU stellte dort eine Versorgungsstation mit Getränken und Bananen hin, bevor dann weiter geradelt wurde zum kommenden Krupp-Park-Süd mit einer neuen Bezirkssport-Anlage ( die Modellierung ist abgeschlossen ) und zum neuen Kronenberg-Center in Altendorf. Dort werden weitere Nahversorgungsmöglichkeiten sowie Büros entstehen um dann dahinter auf einem Brachgelände neue Wohnungen zu bauen. „Die Stadt brauche bekanntlich ja dringend neuen Wohnraum“, wie Simone Raskop erzählte. Brachflächen sind dafür natürlich gut geeignet. Die neuen Wohnungen entstehen hier in Sichtweite ebenfalls zum Krupp-Park. Die Runde ging dann weiter über den Radschnellweg RS1 zur Gruga-Trasse und dem Umbau des ehemaligen Abwasserkanals „Läppkes Mühlenbach“.

 Rolf Fliß erzählte spannend in gewohnter Manier interessante Information rund um alle Baustellen, am Schluss auch noch am Neubau des Eingangs zur GRUGA-Messe, der gegen Ende des Jahres fertiggestellt wird. Dort soll dann auch der Abschluss des „Grünen Hauptstadt-Jahres“ stattfinden. Am Ende der Tour war dann auch sogar der Akku des Megaphon leer. Mir hat die Tour sehr gut gefallen, sie war sehr informativ. Vielen Dank an alle Beteiligten. Und wer so eine Baustellen-Tour einmal mitmachen möchte, der sollte einfach mal im Veranstaltungskalender der Stadt Essen schauen!

Eindrücke der Tour gibt es hier:


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MOMENTE: Das neue Radcafe „Radmosphäre“ am Radschnellweg RS1 hat eröffnet!

Heute war ein wunderbarer Tag. Sonniges Wetter, knappe 18 Grad. Da freut sich das Radler-Herz! Perfekte Voraussetzungen also auch für die Eröffnung des neuen Radcafes „Radmosphäre“ am mittlerweile weithin bekannten Radschnellweg Ruhr RS1 am Niederfeldsee in Essen-Altendorf. Monatelange Vorbereitungen gingen heute vorüber und Holger Kersting, auch Besitzer der Kultbude „Erzbahnbude“, konnte mit einem strahlenden Lächeln dieses neue Kleinod am beliebten Radweg eröffnen! Aus verschiedenen Richtungen gab es sogar sogenannte „Zubringer“ zur Radmosphäre! Die Stimmung war vor Ort ausgelassen, hunderte von neugierigen Radfahrern kamen zu diesem Ereignis. Aber nicht nur. Auch die Menschen aus dem Viertel kamen vorbei um das ein oder andere Getränk  zu sich zu nehmen, eine leckere Bratwurst zu vertilgen oder das jetzt schon kultige Eis zu naschen. Dabei wurde ordentlich gequatscht und gelacht. Die draußen bereitgestellten Liegestühle waren genauso begehrt wie die Sitzplätze an den Biertischen oder an den Stufen zum See. Der ADFC Essen war mit einem kleinen Stand auch vor Ort, der immer gut umlagert war. Sogar der Oberbürgermeister der Stadt Essen, Thomas Kufen, liess es sich nicht nehmen einmal kurz am Cafe vorbeizuschauen.

 Das Cafe selber macht einen sehr angenehmen und freundlichen Eindruck. Die Wände sind hübsch bemalt mit Szenen rund ums Rad, die Sitzgelegenheit laden zum verweilen ein. Viele Details wie Lampen oder Deko sind mit viel Liebe gestaltet worden. Mir persönlich hat es sehr gut gefallen und da das Cafe direkt am meinem Weg von und zu der Arbeit liegt, werde ich dort von nun an des öfteren einkehren.

 Ein paar Eindrücke vom heutigen Tag könnt ihr in der Foto-Galerie anschauen. Viel Spaß!


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MOMENTE: Die CYCLINGWORLD in Düsseldorf erfüllt alle Erwartungen

Und ich glaube, das ist nicht nur mein Empfinden! Zwei Tage Messe in einer stimmungsvollen Location und draußen auf dem Testparcours mit Sonnenschein bestes Wetter. Radlerherz, was willst du mehr? Wer das Areal Böhler in Düsseldorf noch nicht kannte, dem wurde direkt beim Betreten der alten Schmiedehalle direkt vor Augen geführt das dies keine normale Radmesse wird. Schon im Vorfeld wurde klar, das bei den angesagten Ausstellern eine tolle Bandbreite gezeigt werden musste. Da fällt mein Resumé dann auch sehr positiv aus!  Auch im Gespräch mit diversen Besuchern und Ausstellern habe ich gemerkt, das hier die Stimmung ebenfalls durchweg positiv war. Anders kann man das nicht beschreiben.

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Fred Feuerstein lässt grüßen…

 Direkt am Eingang gab es schon die ersten Kuriositäten oder auch „Bike Art“ zu bestaunen. Ein Fahrrad in Fred Feuerstein-Manier aus Holz sieht man auch nicht alle Tage. Ein anderer Künstler, Axel Nass, hatte ebenfalls einige spannende mögliche und unmögliche – im positiven Sinne – Fahrräder mitgebracht. Da konnte man schon staunen was er an Kreativität an den Tag legt!

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„Bike Art“ von Axel Nass

 Die edle englische Radmanufaktur „The Light Blue“ aus Cambridge – gegründet im Jahre 1895 und noch immer in Familienbesitz – zeigte einige formschöne Modern Bikes und Retro-Räder. Viele kleine Details machen diese Bikes aus. Und mit Stolz wird so das Wappen der Marke am Steuerrohr getragen. Da kann ich echt noch mal ins Grübeln kommen um mir nicht doch noch sein hervorragendes Rad zuzulegen…leider bin ich nicht Dagobert Duck!

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Praktisches Cargo-Bike von Dolly

 Der nächste Stand war der von Dolly. Thema hier waren Cargo-Bikes. Ein Rad gab es mit speziellem Aufbau, das eher für Kleinbetriebe gedacht ist. In der großen Kiste kann man allerhand Werkzeug verstauen und ist in der Großstadt als Handwerker mit Sicherheit sehr mobil. Tolle Sache. Die anderen Cargo-Bikes waren für Familien gedacht. Die formschöne Wanne kann man mit allerlei Zubehör ausstatten wie zum Beispiel Sitzbank, Maxi Cosi Halterung und Regendach. Dazu gibt es die Wanne in zwölf Farben. Das ganze wird ausgestattet mit dem E-Volt System für Vorderradmotoren. Mich hat aber eher der leicht zu handhabende PENDIX-Mittel-Motor überzeugt. Er bietet eine Unterstützung in drei Stufen und hatte in der  Ausstattung vor Ort eine Akkuleistung von 300 Wh und einer Reichweite von ungefähr 50 – 80 Kilometern. Eine größere Kapazität wird aber demnächst verfügbar sein! Das Gespräch mit dem Aussteller war sehr angenehm, informativ und interessant. Super!

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Charakter durch tolle Farben bei SWETT

 Aber das war es ehrlich gesagt überall. Egal mit wem man ins Gespräch kam, alle waren ganz entspannt und freundlich. Keiner verfiel in Hektik, jeder nahm sich viel Zeit für meine Fragen. Genauso am Stand von SWETT – Custom Cycles aus den Niederlanden wo ich mit dem Gründer Peter-Paul über den tollen individuellen Charakter seiner Räder fachsimpelte. Die Räder haben Stil, sind unverwechselbar und die Lackierung ist in allen erdenklichen Wunsch-Farben möglich. Wobei dort mit viel Liebe zum Detail gearbeitet wird. So standen hier sechs Bikes mit dem komplett gleichen Rahmen, doch  allein durch die filigrane Lackierung stellte jedes Rad ein Höchstmaß an Individualität dar! Eine tolle Sache! Am Ende bekam ich dann noch eine coole Bierflasche der hauseigenen Marke mit auf den Weg. Vielen Dank also nochmal.

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Hauseigenes Bier im Flaschenhalter!

 Spannend war auch der Stand von hinterher. Fahrradanhänger für so ziemlich jeden Bedarf bietet dieses Münchener Unternehmen an. Die pfiffigen Detaillösungen haben schon so manche Fachjury überzeugt und so wurden schon etliche Preise eingeheimst. Auch Prototypen für kommende Anhänger wurden mir dort gezeigt. Ich kann nur sagen, die Jungs sind echt erfinderisch was Lösungsansätze und Details angeht. Produziert werden die Anhänger übrigens fast ausschließlich regional. Wer also jemals an eine Anschaffung eines Fahrradanhängers gedacht hat, der sollte sich mal auf deren Homepage umschauen. Da findet sich sogar als – leider – Einzelstück ein transportabler Kickertisch! Schon krass!

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Durchdachte Fahrradanhänger von hinterher


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Das alles in den verschiedensten Größen!

 Eine Reise zurück in die Zeit gab es auch. Das Deutsche Fahrradmuseum präsentierte passend zum Thema „200 Jahre Fahrrad“ einmal mehr allerlei Schätze längst vergangener Tage. Ob ein altes Hochrad, ein Fahrrad aus Holz oder betagte Räder von Opel und Peugeot,  allesamt zogen sie erstaunte Blicke auf sich. Und zum ausprobieren gab es dort auch einige Stücke. Darunter ebenfalls für Mutige ein Hochrad!

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Hochrad aus der Ausstellung des Deutschen Fahrradmuseums

Angesagt scheint das Thema „Retro“ und „Vintage“ zu sein. Es waren einige Aussteller da, darunter auch Upcycles, die außergewöhnliche Räder dieser Gattung präsentierten. Ob nur auf „alt“ gemacht oder mit viel Detailverliebtheit wieder aufbereitet – ich fand dies unheimlich Interessant. Keine Fahrräder von der Stange, sondern jedes ausgestattet mit dem Charme alter Zeiten. Das kam gut an beim Besucherpublikum.

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Wenn das mal nicht cool ist!

 Große Beliebtheit konnte ich auch den Fatbikes und Beachcruisern bescheinigen. Mit verschiedenen e-Motoren angetrieben und individuellem Design konzipiert, gab es hier eine ganze Menge zu bestaunen. Wattitud aus Belgien hatte eine ordentliche Vielfalt vor Ort. Das Klapprad e-Bob mit seinen breiten Schluffen war sehr beliebt auf dem Testparcours. Das Unternehmen zeigte aber auch seine Oldschool-Bikes, die schon stark an klassische Motorräder erinnerten. Die Räder sollen Spaß machen und wenn man in die Gesichter der Leute schaute, die diese Bikes getestet haben, taten sie es auch. Aber auch Ruff Cycle zeigte solche Räder, die vom Fahrverhalten her schon fast einer echten Harley Davidson nahekommen! Im höherpreisigen Segment vertreten bekommt man hier ein Bike mit Mittelmotor von Bosch, das zwar eine Nische besetzt, aber definitiv seine Liebhaber finden wird!

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Vielseitige Auswahlmöglichkeiten was die Farben angeht bei WATTITUD


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Krasses e-Bike von RUFF CYCLES. Schon eher Motorrrad als Fahrrad!

 Möglichkeiten mal nach der ganzen Zeit eine Pause einzulegen gab es natürlich auch. Die kleinen Oasen in der Mitte und an der Seite der Halle boten eine gute Gelegenheit um einmal zu verschnaufen und zu sich zu stärken um sich dann um so mehr wieder ins Getümmel zu stürzen. Die Preise dort kamen allerdings auch von einem anderen Stern…

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Have a break


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Umlagert – der Stand von COBI

 Der Stand von COBI war dann auch mein nächster Halt. Sogar Carsten Lindstedt, der Co-Founder der Firma, war vor Ort und musste zahlreiche Fragen der Besucher beantworten. So dann auch meine. Endlich lernte man sich mal persönlich kennen! Ein wirklich interessantes und nettes Gespräch! Carsten zeigte mir dann auch im Dashboard – also dem Homescreen der COBI-App – was schon bald für die User zur Verfügung stehen wird. Der Fitness-Bereich, der bisher eher noch ein Schattendasein geführt hat, wird endlich enorm aufgewertet und viele Fitnessfunktionen wie zum Beispiel Herz- und Trittfrequenz, Durchschnittswerte oder sogar eventuell die erzeugte Watt-Anzahl werden dann verfügbar sein sowie benutzerfreundlich dargestellt werden. Doch Achtung: die finale Fassung muss das noch nicht sein, Änderungen und weitere Funktionen sind durchaus noch möglich! Stichwort: Individualisierung! Das klang alles sehr spannend! Auch Heiko Schweickhardt, ebenfalls Co-Founder und Chef der Software-Entwicklung,  war am Stand und plauderte ein wenig aus dem Nähkästchen und hörte sich meine Meinung und Eindrücke gerne an. Es hat mir dort wirklich sehr viel Spaß gemacht. Zu sehen wie enthusiastisch die Jungs von „ihrem“ Produkt erzählen war schon schön zu erleben. Wer meinen Blog verfolgt, der weiß das ich schon einige Artikel zu COBI geschrieben habe. Auch weiterhin werde ich diese Geschichte mit Interesse verfolgen!

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So oder ähnlich wird es bald im Fitness-Bereich der App aussehen…


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Carsten Lindstedt beantwortet Fragen der Kunden

 Einen kleinen, unscheinbaren Stand gab es bei URBAM Bike. Fahrräder aus Bambus, dem ein oder anderen wird das schon mal zu Gehör gekommen sein. Hier fiel mir direkt das Modell „Single Speed/ Fixie“ auf. Durch seinen filigranen, nach vorne geführten Lenker und seinen pechschwarzen Felgen und Pneus ein echter Hingucker. Ein sehr nettes Gespräch entwickelte sich hier. Eine Frage die immer wieder auftaucht ist natürlich die der Haltbarkeit. Doch die Bikes sind wirklich vergleichbar mit der Stabilität von Stahl und Aluminium! Unabhängige Tests haben das bereits erwiesen! Doch der Vorteil ist hier, das der Bambus hier die Fahrt über Unebenheiten auf natürliche Art und Weise dämpft und so ein komfortables Radfahren ermöglicht. Außerdem ist der Rahmen dazu sehr leicht. Der ökologische Aspekt ist auch nicht von der Hand zu weisen. Bambus wächst 3-5 Jahre, Holz zum Beispiel braucht 20-25 Jahre um nachzuwachsen! Interessant ist, das gar nicht nachgepflanzt werden muss, dank der Wurzelstruktur dieser Pflanze! Jedenfalls finde ich diese Räder phänomenal. Eine Proberunde auf dem Fixie beeindruckte mich sehr! Irre finde ich, das die Bambusrohre mit Hilfe eines Verbundwerkstoffes aus Hanffasern verbunden werden und es keinerlei Einschränkungen gibt. Schön sieht es dazu noch aus! URBAM bietet zum Fixie noch den sogenannten Premium Commuter mit 8-Gang oder MTB-Schaltsystem. Ein perfektes Pendler-Rad! Das hat mir sehr gut gefallen! Tolle Sache!

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Wunderschöne Bikes aus Bambus von URBAM

 Fixies gab es auch aus den USA zu bestaunen. Die Marke PURE FIX CYCLES aus Los Angeles hat nun auch den deutschen Markt ins Auge gefasst und bietet minimalistische, aber wunderbar designte Bikes an. Dazu gibt es viele Farbvarianten. Die Bikes der Glow Series leuchten sogar bei Nacht! Cool! Und selbst an Fixies für Kids wurde gedacht. Typisch USA wie ich finde. Auch hier am Stand gab es ein nettes Gespräch auf Englisch. So erfuhr ich, das die Europazentrale nun in den Niederlanden beheimatet ist und das verschicken der Bikes mit dem Paketdienst nach Deutschland mit knapp 50€ doch noch relativ human ist. Wer auf puristische Bikes abfährt, der scheint hier gut aufgehoben zu sein. In den USA ist die Marke jedenfalls sehr populär.

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Minimalistisch und cool, die Bikes von PURE FIXIE aus Los Angeles

 Nun noch einmal zurück zum Thema Cargo-Bikes. Die französische Marke DOUZE Cycles zeigte ihr Konzept eines solchen Bikes. Dazu habe ich hier mal ein kleines Video eingestellt wie pfiffig hier an praktikablen Lösungen gedacht wurde. Die Leute an diesem Stand waren ebenfalls sehr freundlich, auch wenn der Mischmasch aus englischer und französischer Sprache schon lustig war. Jedenfalls bietet die innovative Seilzuglenkung einen Einschlag der Gabel von 75°. Dazu kann man das Rad in wenigen Augenblicken in zwei Hälften teilen und somit auch im Auto transportieren! Die Ladefläche des Cargo-Bikes gibt es in drei verschiedenen Längen, 8(!) verschiedene Antriebe stehen zur Auswahl und das Ganze garniert mit äußerst praktischem Zubehör wie verschiedenen Wannen und Kisten. Je nach Bedarf. Getestet habe ich zwei Bikes der Marke. Beide mit Elektro-Antrieb. Und ich muss gestehen, ich war wirklich begeistert. Das Fahrverhalten ist ziemlich ähnlich wenn nicht genauso wie bei einem normalen Fahrrad. Die Beschleunigung war flott, das Kurvenverhalten völlig unproblematisch. Ein gelungenes, praktikables und durchdachtes Cargo-Bike. Käme bei mir schon ganz weit vorne auf die Liste!

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Eine Variante des Cargo-Bikes von DOUZE Cycles

 Apropos Cargo-Bikes. Ein weiteres habe ich noch getestet. Ein ziemlich extremes großes. Das YUBA Mundo V5 ist ein echtes Schwergewicht. Der Gepäckträger verträgt satte 200 kg(!), bietet Kindersitzbank, man kann damit durch ein ausgeklügeltes System ein anderes Fahrrad richtig abschleppen (!), es gibt den BionX Motor optional (getestet in dieser Version) und noch allerlei anderes Zubehör. Entweder ist das eine richtige Familienkutsche oder man kann mit Aufbauten zum Beispiel daraus einen Verkaufsstand machen. Alles ist möglich. Das fand ich sehr interessant. Zwar muss man sich zuerst an das anfangs schwammige Gefühl auf den ersten Metern gewöhnen, doch je schneller man wird, desto sicherer wird das Handling. Tolles Konzept.

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Stechen aus der Masse heraus, sind schick…


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…und fahren sich sehr gut! E-Bikes der Marke ELBY!

 Das Testen diverser Bikes war an beiden Tagen möglich und wurde bei dem tollen Wetter sehr gut angenommen. Ich denke, die Aussteller werden zufrieden sein. Ich auch, denn ich konnte so ein paar wirklich interessante Fahrräder und E-Bikes ausprobieren. Darunter das ELBY, welches in Kanada und den USA zuerst im Jahre 2015 an den Start gegangen ist. Durch sein innovatives Design sticht es aus der Masse an E-Bikes positiv heraus. Konzipiert für Leute zwischen 1,50 und 2 Metern kann es somit jeder problemlos fahren. Angetrieben durch den BionX D-Motor lässt es sich flott und äußerst komfortabel fahren und soll eine Reichweite von rund 135 km erreichen. Eine Schaltung ist dabei nicht vorgesehen, das Rad ist als Singlespeed ausgelegt. Der absolut lautlose Antrieb macht richtig Spaß. Das Display des BionX ist gut ablesbar, kann aber sogar mit einem Smartphone und der Elby App ersetzt werden. Klasse Detail. Erhältlich ist das Elby in 5 Farben. Allesamt waren sie vor Ort und alle sahen sie wirklich toll in ihrem Farbton aus. Besonders das schwarze Modell mit den blauen Schriftzügen fand ich ansprechend. Übrigens hat das Elby bei der Eurobike sogar einen Award gewonnen! Mir hat dieses E-Bike sehr gut gefallen.

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Schützen und sehen gut aus diese MELON Helme

 Ihr seht schon, es gab eine Menge auf der CYCLINGWORLD zu bestaunen. Zubehör gab es natürlich auch. Händler, die aus gebrauchten Fahrradschläuchen Blumenvasen oder Portemonnaise machen oder auch Aussteller, die ihre kreativen Helme zeigten wie zum Beispiel Melon aus – hey, meiner Heimatstadt Essen! Buntes, auffälliges oder aber auch dezenteres Design zeichnen die Helme aus. Eingeheimst wurde auch hier schon ein Eurobike Award sowie ein red dot Award. Cooles Aussehen im urbanen Dschungel, prima Sache. Auch ich habe nun einen Helm der Marke auf meinem Radar. Verraten tue ich aber noch nicht welcher es wird!

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Anders. Die Bikes von YouMo!


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Schon mal die Tour de France geradelt?

 Desweiteren gab es Filmvorführungen von den Hardbreakers und von Pedelec Adventures sowie Radsportnostalgie mit „Vive le Tour“ aus dem Jahre 1962! Das Cycle Cafe war vor Ort und präsentierte ihr Ladies-Team, UPS stellte sein Lastenfahrrad vor, welches auf den letzten Kilometern zum Kunden zum Einsatz kommen wird und so für eine spürbare Entlastung der Straßen sorgen wird. UPS gibt dahingehend ordentlich Gas. Man kann da nur auf Unterstützung von Städten und Kommunen hoffen. Koga und ROSE waren auch da und zeigten ihr Produktfolio. GIANT ließ auch seine Räder vom Publikum testen und draußen vor dem Eingang konnte man mit dem Rennrad auf der Rolle und einer VR-Brille Streckenabschnitte der Tour de France nachfahren. Der Start der Tour findet dieses Jahr nämlich übrigens in Düsseldorf statt.  Eine witzige Geschichte gibt es von der noch jungen Firma YOUMO erzählen. Davon wird es aber demnächst noch mal einen gesonderten Artikel geben! Toll fand ich, das ich endlich mal das Textil-Schloss von Tex-Lock in der Hand halten konnte. Vor kurzem hatte ich ja noch über die mittlerweile sehr erfolgreiche Kickstarter-Kampagne und dem raffinierten Schloss des Start-Ups berichtet. Ich muss sagen, das Schloss hat mich vom Design und vom Gewicht her sehr beeindruckt. Es gab noch so viel mehr zu bestaunen, doch das wird langsam zuviel dies alles aufzuzählen. Deshalb schaut doch einfach mal hier in die Fotogalerie rein, dort findet ihr noch mehr Fotos mit Eindrücken von der CYCLINGWORLD! Und wer noch auf bewegte Bilder steht, kann auch einmal auf meinem youTube-Kanal gucken!

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Sooooo viel gab es auf der Messe zu bestaunen und auszuprobieren!

Mein persönliches FAZIT der ersten Ausgabe der gut besuchten CYCLINGWORLD ist durchweg positiv und erfüllt alle meine Erwartungen! Im Gespräch mit Besuchern war immer wieder zu hören, das die Messe eine „relativ kleine“, aber äußerst feine Ausstellung darstellte. Die Leute waren schlicht begeistert. Ein Händler sagte mir sogar, das sie ihm sogar besser gefiel als die Berliner Fahrradschau Anfang März diesen Jahres. Das kann ich nicht beurteilen weil ich nicht da war, aber die CYCLINGWORLD hat mir ein ungemein breites Spektrum rund um das Thema Fahrrad, Radfahren und Radkultur geboten. Die Macher der Messe, Stefan Maly und Thorsten Abels, bewiesen ein feines Gespür für die Auswahl an Ausstellern und dem Programm. Großes Thema schien für mich die Individualität zu sein. Die Leuten wollen sich mit ihren Rädern von der Masse abheben, einzigartig sein. Hier bekamen sie Anregungen dafür. Retro und Vintage ist nach wie vor beliebt und fand reges Interesse. Außerdem schliesst dies nicht den e-Mobility-Bereich aus wie man hier deutlich sehen konnte! Im Gegenteil. Eine rundherum gelungene Ausstellung wie ich finde. Man darf gespannt sein was die beiden nächstes Jahr aus den Hut zaubern werden…es wird garantiert wieder spannend!

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MOMENTE: Bewegte Bilder vom Radschnellweg Ruhr RS1

Leihfahrräder mit dem RS1-Logo - November 2015Der Radschnellweg Ruhr oder auch RS1 genannt ist bekanntlich immer wieder Thema meiner Berichte. In den letzten Wochen hat er  eine enorme Aufmerksamkeit in den verschiedenen Medien bekommen. Auch auf Grund von Protesten für den zügigen Weiterbau auf Essener Gebiet. Doch da kann man ja noch nicht von Radschnellweg-Niveau reden. Deshalb habe ich mich mal mit Fahrrad und der Cam nach Mülheim/ Ruhr gewagt um einmal zu zeigen wie bisher der Verlauf des eigentlichen RS1 aussieht. Gestartet bin ich vom Ruhr-Ufer und es ging zuerst nur dem alten Viadukt entlang, da dort auf der eigentlichen Strecke gebaut wird. Der Teil soll im Sommer 2017 angeblich fertig werden. Vom Hauptbahnhof ging es dann weiter auf dem eigentlichen Radschnellweg in Richtung Essen.

 Früher gab es das Kaminfeuer im Fernsehen, jetzt könnt ihr im ersten Teil meines Clips entspannt mitradeln bis auf Höhe Herbrüggenstraße in Essen. Stellt euch einfach vor, die asphaltierte Wegführung führt eines Tages wirklich über 100 Kilometer durch das Ruhrgebiet und entlastet die verstopften Straßen, lässt mehr Menschen auf das Rad umsteigen und trägt zu unser aller Wohlbefinden bei. Viel Spaß also beim Träumen…

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MOMENTE: Hurra!!! Mein neues Fahrrad ist da!!!

Der Tag der Abholung meines neuen ROSE Black Creek-6 war gekommen. Die Nacht vorher habe ich schon etwas unruhig geschlafen. Muss ich zugeben. Ich war schon ein wenig aufgeregt. Um ehrlich zu sein war es sogar so also ob Weihnachten, Ostern und Geburtstag auf einen Tag fallen. Ich konnte es kaum erwarten und war froh als wir endlich losfuhren. Die Abholung fand bei ROSE Bikes in Bocholt statt. Bei der Abholung fühlt man sich als Kunde schon als etwas Besonderes. Über der Info am Eingang prangte ein großer Bildschirm auf dem mein Name mit Termin zur Abholung stand. Freundlich wurde mir mitgeteilt wo in der riesengroßen Biketown ich mein Bike abholen konnte. Pünktlich zum Termin wurde mir dann mein neues Fahrrad durch Herrn André Hidding vorgestellt und überreicht. Mit großer Kompetenz wurde mir dann jedes Detail des neuen Rads erklärt. Auch viele Tipps und Tricks rund um das Black Creek-6 bekam ich mit auf dem Weg. Ebenso wurde der Sattel nun auf meine Größe eingestellt. Kein „hier ist das Rad, da ist die Kasse“ sondern eine freundliche und ohne Zeitdruck ablaufende Übergabe. Dabei noch ein wenig Small Talk. So fühlt man sich als Kunde wirklich sehr gut aufgehoben.

ROSE Bike, Black Creek-6, bikingtom, Biketown, Bocholt

Die Übergabe des neuen Fahrrads durch Herrn André Hidding.

Nach einem anschließenden Bummel durch die Biketown und einem Kaffee und einem Stückchen Kuchen im hauseigenen Café entschied ich mich kurzfristig noch für den Gepäckträger von Racktime die passende Feder sowie einen Flaschenhalter mitzunehmen. Die freundlichen Mitarbeiter aus der Werkstatt waren direkt so nett und haben mir die beiden Sachen noch schnell montiert. Alles kein Problem. Service besteht bei ROSE anscheinend wirklich nicht nur auf dem Papier. Das war ein richtig schöner und gelungener Nachmittag!

ROSE Bikes, Biketown, Black Creek-6, bikingtom, Bocholt

So fängt das Jahr natürlich schon wunderbar an. Ich hoffe auf viele, viele anregende und spannende Touren. Das ich immer genug Luft im Reifen habe und ansonsten auch von anderen Pannen verschont bleiben werde. Ich glaube auch das sich die Qualität hier durchsetzen wird und ich viel Spaß mit dem neuen Fahrrad haben werde. Jetzt heißt es erst einmal Bremsen vernünftig einbremsen und dann kann die Jagd auf die Kilometer losgehen!

Vielen Dank auch an meine Leser, die mir den ein oder anderen Tipp zum Kauf eines neuen Rads gegeben haben. Das war wirklich hilfreich! Genauso gilt mein Dank dem kompetenten Team von ROSE, das mir ebenfalls mit Rat und Tat bei der Beratung und dem Kauf zur Seite stand. So ließen sich Fehlkäufe bei den Komponenten vermeiden und ein Fahrrad zusammenstellen, das passgenau auf meine Bedürfnisse zugeschnitten wurde.

Und soll ich euch noch was verraten? Die ersten Meter waren schon ein tolles Gefühl!

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MOMENTE: Ergebnis der Wahl zum Top Fahrrad-Blog 2016

fahrrad.de bikingtomWow! Das hat gesessen! Bei der diesjährigen Wahl von fahrrad.de zum TOP Fahrrad-Blog 2016 habe ich doch tatsächlich ein für mich wieder sehr erfreuliches Ergebnis hingelegt! In der Gesamtwertung noch auf den 44. Platz gelandet ( von 215 Teilnehmern ), aber in der Kategorie „Radreise“ den 3. (!!!) Platz belegt! Wahnsinn! Damit habe ich nicht gerechnet! Über 9500 Menschen haben diesmal bei der Wahl ihre Stimme abgegeben, es freut mich sehr das davon auch anscheinend einige für meinen Blog gevoted haben! An dieser Stelle vielen herzlichen Dank! Auch Glückwunsch an all die zahlreichen tollen anderen Blogs, in denen oftmals so viel Herzblut gesteckt wird und von Leuten mit Leidenschaft betrieben werden!

 Ich bin stolz wie Bolle, das mein kleiner One-Man-Blog so gut ankommt und werde auch weiterhin versuchen euch ein wenig von der Faszination Radfahren zu berichten!

Euer bikingtom

fahrrad.de TopBlog 2016 bikingtom

Screenshot fahrrad.de

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