INFO: Welche Partei für uns Radfahrer?

Am Sonntag stehen mal wieder DIE Wahlen an. Die Bundestagswahlen genauer gesagt. Und: Merkel oder Schulz, wer macht das Rennen als Bundeskanzler(in)? Im Grunde kennen wir schon irgendwie die Antwort. Und? Ist das befriedigend? Wie ich finde: nö! Denn aus welchen Gründen auch immer habe ich eigentlich nicht vor eine der „alteingesessenen“ Parteien zu wählen. Und die anderen Doofies auch nicht. Und nicht wählen gehen ist auch ganz schlecht. Also was mache ich? Ich habe mir überlegt ich wähle nach dem Motto „welche Partei macht das meiste für uns Radfahrer?“ Und damit bin ich dann schon wieder in einer Zwickmühle und komme an den „großen“ Parteien nicht vorbei. Lustigerweise gibt es in der aktuellen Ausgabe  RADWELT 4/17 vom ADFC das Thema Was geht nach der Wahl? Im Artikel werden Bundestagsfraktionen zum Radverkehr befragt und gegenüber gestellt. Gefragt wurde nach vollbrachten Leistungen der letzten Wahlperiode und was uns Radfahrern die Parteien nach der Wahl Gutes tun wollen. Und irgendwie werde ich den Eindruck nicht los, das die großen Parteien ja bereits jetzt schon soooooooooooo viel geleistet haben und dies jeder im Grunde für sich beansprucht. Finde den Fehler. Gut, es ist ja auch nicht so das gar nichts passiert ist. Einiges hat sich ja getan. Zugegeben. Doch unterm Strich reicht dies nicht aus. Aufklärungskampagnen allein reichen nicht für eine sichere Radinfrastruktur. Und auch wenn das Bundesministerium für Verkehr über 130 Millionen Euro für den Radverkehr zur Verfügung stellt, malen die Mühlen in der Realität langsam. Und wenn man über moderne, zeitgemäße Mobilität spricht, ist dies immer noch zu wenig. Und da der Diesel – als Beispiel – mal wieder negativ im Fokus geraten ist und die Autoindustrie anscheinend ziemlich gut mit dem Skandal durchkommt ohne wirklich spürbare Strafen zu erhalten, dann frage ich mich schon wie stark die Autolobby bei den Parteien vertreten ist! Anscheinend so stark, das die Mobilität des Fahrrads auf unabsehbare Zeit immer mindestens nur die zweite, eher sogar die dritte Geige spielen wird.

Bundestagswahl, bikingtom

Also wie kann man dem entgegen wirken? In der Tat befindet man sich in einer Zwickmühle bei der Wahl der Parteien. „Stärkere Förderung des Radverkehrs (CDU)“, „der Ausbau von Radschnellwegen (SPD)“, „Attraktivität des Radverkehrs steigern (Die LINKE)“, und so weiter und so fort. Das liest sich alles toll, doch die Zeit hat gezeigt, das vieles nur Gerede ist und Wahlversprechen oftmals einfach zusammengestrichen werden. Das macht die Glaubwürdigkeit eher zunichte und Politikverdrossenheit macht sich breit. Argumente sind wie so häufig das liebe, fehlende Geld. Nur wenn man manchmal in der Zeitung oder im Internet liest wohin all die Steuergelder verschleudert und verpulvert werden, dann ist das definitiv kein Grund mehr für mich! Im Gegenteil. Das sind Ausreden. Also was tun? Wie entlarvt man die Parteien mit ihren teils desaströsen Geplenkel um den Stimmenfang? Um es einfacher auszudrücken: wie trennt man die Spreu vom Weizen?

Es läuft darauf hinaus das kleinere Übel zu wählen. Mir wäre ist es lieber das eine Partei einfach mal ehrlich ist. Sie ganz klar mit großen Willen aufzeigt was jetzt sofort geht und was dazu noch zusätzlich versucht wird um ein noch besseres Ergebnis zu erzielen. Die Partei also offen und klar mit den Menschen kommuniziert. Dazu bräuchte so eine Partei einen starken „Macher“. Ob Mann oder Frau, völlig egal! Hauptsache jemand der einmal richtig anpackt, nicht mit seinen Forderungen nach der ersten Diskussion einknickt. Eine(r) der/die hartnäckig bleibt. Diskutiert wird mir eh schon viel zu viel. Wo sind die Macher? Wo sind die Leute die die Ärmel hoch krempeln und loslegen für den besseren, sicheren Radverkehr? Die verstanden haben was die Stunde geschlagen hat? Wer sich angesprochen fühlt oder jemanden kennt, auf den diese Beschreibung passt, der darf sich gerne bei mir melden! Wählen tue ich erst am Sonntag!

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INFO: Meine EUROBIKE-Eindrücke

Mein erstes Mal auf der EUROBIKE 2017 in Friedrichshafen am Bodensee! Nach nächtlicher Anreise war ich nach einer gefühlten Ewigkeit endlich direkt vor Ort. Und es ging auch direkt ohne Punkt und Komma los. Zuerst schaute ich mich in der eigenen Blogger Base des The Wriders Club um. Ein paar bekannte Gesichter waren auch schon da wie unter anderem Gunnar Fehlau von pd-f (pressedienst fahrrad), der in Zusammenarbeit mit der Eurobike damit sowohl eine sehr nette Sache für uns Blogger als auch für die Fahrradindustrie aufgebaut hat. Klasse, Gunnar! An dieser Stelle aber auch einmal vielen Dank an Mirjam Reisch, die unermüdlich mit Rat und Tat uns allen zur Seite stand und natürlich an alle anderen die dies organisiert und möglich gemacht haben! Gelungen fand ich die Führungen zu einzelnen Herstellern zwecks gegenseitigen Austauschs und Produktvorstellung. Genauso das Firmen sich morgens kurz und knapp selber in der Blogger Base vorgestellt haben. Das Interesse an uns Bloggern zur besseren Verzahnung ist also teilweise  da. Schöne Sache.

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Walk & Meet der Blogger bei DEUTER

Und einen weiteren Gruß an diejenigen, die man dort so getroffen hat. Zum Beispiel mit der doch recht bekannten Bloggerin Radelmädchen aus Berlin habe ich ein nettes Gespräch gehabt. War mir eine Freude. Deshalb lieben Gruß an dieser Stelle nach Berlin! Besonders spannend war es am zweiten Tag für mich. Eigentlich wollte ich Martin Moschek von www.biketour-global.de nur einmal für seinen tollen und herrlich geschriebenen Blog loben, den ich schon lange verfolge und den ich nur wärmstens empfehlen kann! Doch dabei blieb es nicht! Wir zogen fortan den ganzen Samstag zusammen durch die Messehallen und merkten schnell das wir auf einer Wellenlänge liegen. Es war mir eine Ehre! Deshalb auch noch einen ganz herzlichen Gruß nach Hamburg! Und zu guter letzt noch ein Servus an den gpsradler und in den Süden Deutschlands, nach München. Wer irgendwann mal Tipps braucht wenn er sich ein nettes, technisches Gadget für`s Fahrrad kaufen möchte, der ist hier mit vielen brauchbaren Tests gut beraten!

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Mit Martin Moschek von biketour-global.de vor der Blogger Base

Wagen wir uns also mal vorsichtig vor. Die Ausstellerliste war nämlich lang! Gefühlt auch endlos. Nicht so schön war, das einige große Hersteller sich nicht auf der Messe blicken ließen, dafür aber im näheren Umfeld und im Windschatten der EUROBIKE eigene Hausmessen veranstalteten. Ob das ein jeder gut findet muss er selber entscheiden. Einen faden Beigeschmack hatte das aber schon. Na ja. Weiter geht’s. Ehrlicherweise war ich tatsächlich fast überfordert bei der schier unendlichen Menge an neuen Informationen rund ums Fahrrad. Denn die Messehallen sind groß. 1400 Aussteller aus aller Welt wollen untergebracht werden. Und um die Dimensionen dieser Messe einmal in Zahlen auszudrücken, diese zuerst vorweg: die Aussteller kamen aus 101 Ländern und zogen am Ende rund 42590 Fachbesucher an! Nicht übel. Dazu gesellten sich 654 Medienvertreter. Einer davon, so scheint es, war – ich! Am Messe-Samstag, zum sogenannten Festival-Day, der für die Öffentlichkeit da war, kamen noch einmal 22160 Besucher, die im nächsten Jahr leider ausgeschlossenen werden. Da gerade diese Besucher Käufer der Räder und des Zubehörs sind und viel Leidenschaft für ihr Hobby an den Tag legen empfinde ich das als keine gute Lösung! Passend dazu waren schon dieses Jahr früh am Festival-Day erstaunliche Bilder in den Hallen zu sehen. Denn einige Hersteller räumten schon ab Mittags ihren Stand ab anstatt potentielle Kunden und Käufer gerade hier über ihre Produkte zu informieren! Da gab’s das eine oder andere irritierte Gesicht. Denn bis 18 Uhr hatte die Messe geöffnet, die Besucher haben ja schließlich auch Eintrittsgeld gezahlt. Das stößt mir dann etwas sauer auf, ändern kann ich es leider nicht.

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Kurzer Besuch am Stand von COBI


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Auch die Öffentlichkeit war vor Ort am Festival Day!
Foto: EUROBIKE Friedrichshafen


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Freigelände: Demo Area
Foto: EUROBIKE Friedrichshafen


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Das fiese Wetter ließ die Besucher trotzdem die Bikes testen

Ich hatte zwar eine vage Vorstellung davon, was ich mir anschauen wollte. Aber spätestens am dritten Stand konnte ich das komplett über den Haufen werfen. Es waren zwischendurch immer wieder andere Räder, Neuheiten und Dinge, die mich magisch anzogen. Ich gebe euch hier mal einen kleinen Eindruck von dem, was ich recht interessant und spannend fand. Zum Beispiel das „Klapprad“  Macina Fold von KTM. Im typischen KTM-orange und schwarzen Applikationen gehalten ist es eh schon ein Hingucker. Dazu der von Bosch neu konstruierte Powertube-Akku, der im Rahmen integriert ist. Das ganze Rad wirkt etwas in die Länge gezogen, das liegt an der prima wirkenden Aufgeräumtheit des Erscheinungsbildes! Der Klappmechanismus ist zentral mittig gehalten und das Rad hat auch nur ein Packmaß von 84 x 68 x 40 cm! Zur weiteren Ausstattung gehört ein wartungsarmer Riemenantrieb und eine 8-Gang-Nabenschaltung sowie Scheibenbremsen hinten und vorne. Daher kommt es mit 20 Zoll-Bereifung Marathon Plus von Schwalbe. Nur das angegebene Gewicht von 25 kg schreckt etwas ab. Ansonsten bekommt man ab Frühjahr 2018 für eine stattlichen Preis von 3500€ ein rundherum solides „E-Klapprad!“

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Das Klapprad MACINA FOLD von KTM


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Hier zur Ansicht mal nur der neue POWERTUBE-Akku von BOSCH aus der Nähe am Stand von BOSCH!


So sieht im übrigen das ABS-Bremssystem von BOSCH am Fahrrad aus. Begeisterung pur. Und in ein paar Jahren Standard bei E-Bikes!

Apropos „E“. Gut gefallen hat mir ebenfalls das Renegade S 5.5 von UNIVEGA. Das liegt wohl daran, das der kraftvolle 504 Wh-Akku hervorragend an den Rahmen angepasst wurde. Ein Design-Highlight wie ich finde. Die Integration fiel mir  dabei sofort ins Auge. Dazu gibt es den bissigen Shimano E8000-Antrieb. 160mm Federweg geben den Weg frei für Touren-Mountainbiker  sowie All Mountain-Fans! Der Preis aber ebenfalls zünftig: 4999€ sind eine Ansage!

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Designtechnisch gut gelöst ist die Akku-Integrierung am UNIVEGA

Durch seine auffallende Lackierung erblickte ich am Stand von Riese & Müller das ROADSTER URBAN. Und genauso schick sieht es auch aus. Für den modebewussten und stilsicheren Urban Biker ist das ein attraktives Rad. Und ein Sorglospaket dazu. Ausgestattet mit der elektronischen Shimano Alfine Di2 11-Gang-Nabenschaltung mit Freilauf und dem Gates Riemenantrieb ist man sauber in der Stadt unterwegs. Ohne Angst haben zu müssen sich das Hosenbein schmutzig zu machen. Der Bosch Performance-Motor mit dem PowerPack 500 garantiert höchste Leistung auf den Straßen der Republik. Kräftige Magura MT-4 Scheibenbremsen bringen das sehr puristisch gehaltene E-Bike hervorragend zum stehen. Auffällig ist der kurze Vorbau. Er überträgt die Agilität auf das komplette Rad. Optional kann ein stylischer Front- sowie ein hinterer, normaler Gepäckträger geordert werden. In „electric green metallic“ sind auch die Schutzbleche gehalten. Das Rad wirkt auf mich stimmig, wem dieses grün aber nicht gefällt, der kann noch zwischen „black matt“ und „white“ ein etwas dezenteres Auftreten wählen. Preis des Roadsters: 3699€

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Riese & Müller zeigte das stylische ROADSTER URBAN

Der Trend auf dem Fahrradmarkt war auf der Messe sehr gut zu erkennen. E-Bikes so ziemlich aller Gattungen sind heiß begehrt und auch weiterhin das Zugpferd der Branche. Auch hier belegen Zahlen dies. 540000 verkaufte E-Bikes, alleine bis August, sprechen eine deutliche Sprache. Im Grunde hat so ziemlich jeder Hersteller mindestens ein E-Bike im Programm. Aber nicht jeder kann unbedingt mit Design, Anmutung und guter Umsetzung glänzen. Hin und wieder konnte man schnell konzipierte Räder von unbekannteren Firmen entdecken, die aber auch meist etwas hinten in den einzelnen Hallen zu finden waren. Ob auf der Messe eine Überdimensionierung des Themas „e“ stattfand weiß ich nicht. Fakt ist, das das Thema hin und wieder kontrovers diskutiert wurde. Was ich vermisst habe, ist gerade die Auseinandersetzung mit der Verkehrspolitik und der neuen (e)Mobilität. Die Bühne dafür war schließlich da um ein klares Statement zu setzen. Die Aufmerksamkeit in den Medien und der Bevölkerung wäre da gewesen. Es wäre schön gewesen solche Chance zu ergreifen. Nun gut.

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Interessante Schlösser gab es wie hier bei KRYPTONITE

Hier jetzt aber der weitere Versuch, ein paar Dinge zu beleuchten, die ich auf der EUROBIKE interessant fand. So geschehen am Stand von Kryptonite. Da für mich das Thema „Fahrradschloss“ wie für so viele andere immer aktuell ist, schaute ich mich dort einmal um. Die schweren Kettenschlösser der Marke fand ich hochinteressant, da ich für daheim immer auf der Suche nach weiteren, sicheren Abschliessmöglichkeiten der Räder bin. In New York sieht man jedes zweite Fahrrad mit einem Schloss dieser Marke an den Radständern angeschlossen. Und die Erfahrung in der Umgebung daheim und dem dortigen Bekanntenkreis zeigt mir leider, das auch hierzulande eine Notwendigkeit für solche massiven Sicherungen nötig ist. Leider.  So fiel mir das Kettenschloss Evolution series 4 1090 Integrated Chain aus 3-fach gehärtetem Mangan-Stahl auf. Auf der „Sicherheits-Skala“ der Firma wird es mit der Stufe 8/10 beworben. Dazu wurde erörtert zu welcher Preisklasse des Fahrrads dieses Schloss passen würde. Bis 2700€ war angegeben. Für mich interessant als Zusatzschloss für den Bodenanker. Denn das Gewicht von fast 2,8 kg möchte ich auch nicht herum schleppen wollen! Die Länge des vor Ort zu sehenden Schlosses lag bei 90 cm. Das würde also passen. Der Preis liegt bei rund 60€. Eigentlich ziemlich fair. Also mal gucken…

 

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DEEPER Lock, Fahrradschloss das via GPS verbunden ist. Foto: EUROBIKE Friedrichshafen

Die digitale Sicherheit am Fahrrad scheint auch ein weiterer anhaltender Trend zu sein. So gab es Zubehör-Aussteller, die mit Bluetooth-Vorhängeschlössern punkten wollen oder aber Schlösser die sich per Smartphone-App aktivieren oder deaktivieren lassen. Manchmal frage ich mich wie viele verschiedene Dinge man noch gleichzeitig mit Bluetooth steuern lassen will. Man kann das alles auch überfrachten. Sicherlich benutze auch ich teilweise Bluetooth am Fahrrad, aber das in einer All-In-One-Lösung. Das reicht mir. Alles gut. Und der Trend zu noch mehr Elektronik am Rad scheint ungebrochen. Bei SRAM am Stand war die kabellose Schaltung ein Publikumsmagnet. Durch algorithmusbasierter Kodierung der eTAP ist eine Störung durch andere elektronische Geräte zwar ausgeschlossen, aber da wieder Batterien gebraucht werden bin ich mit meiner Meinung ein wenig zwiespältig. Da muss sich jeder, der das haben möchte, selber mit auseinander setzen. Von technischer Seite mit Sicherheit aber super interessant!

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Ob solche Schlösser wirklich zur Sicherung des Rades beitragen?


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Bunt wurde es am Stand von MELON HELMETS


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Und bunt ist auch angesagt bei NUTCASE

Und noch etwas zum Thema Sicherheit. Nämlich Helme. Die gab es auch in den verschiedensten Formen und Farben. Bitte jetzt keine Diskussion über Helmpflicht. Aber so langsam driftet die Branche hin zu wirklich stylischen Helmen. So gerät der Modeaspekt immer mehr zusätzlich zur Sicherheit in den Vordergrund. Das langweilige graue Image wird abgelegt, es wird bunt. Wie bei Melon Helmets, die einige kreative Designs am Start haben. Von Graffiti bis Sternenbildern ist alles dabei. Coole Sache. Genauso wie bei Nutcase, die von dezenten Urban Lifestyle bis poppiger und dabei schicker Bemalung ebenfalls eine große Bandbreite für die kommende Saison an Bord haben. Mal schauen wann ich die ersten Roboter- oder Fingerprint-Helme auf den Radwegen der Nation entdecke. Die sportiven Helme dürfen aber auch nicht fehlen. Im Radsport zählt das Tempo und die Zeit. Aerodynamisch, leicht und zugleich gut belüftend müssen diese sein. Die neuesten Kreationen gab es bei UVEX oder ABUS zu bestaunen. Letzterer Hersteller bringt mit dem Gamechanger für den professionellen Rennsport nichts weiteres als die Neuerfindung der Aerodynamik in diesem Bereich auf den Markt. So ihre eigene Aussage. Entwickelt in Zusammenarbeit mit den Profis des Moviestar Team! Die Forced Air Cooling Technology soll für beste Belüftung, die Multi Shell In Mold für höchste Sicherheit sorgen. Verschiedene Farb-Variationen bringen dezent Farbe ins Spiel. Der ca. 260g leichte Helm kostest rund 200€.  Meine Meinung: das Design ist ansprechend und gelungen, das Konzept ist schlüssig und die Entwicklung geht auf. Wer da nicht Lust auf eine flotte Runde mit dem Rennrad bekommt…

Quelle: www.pd-f.de / abus

Neu definierte Aerodynamik: der „Gamechanger“ von ABUS

Kurz den Atem anhalten musste ich am Stand von Pashley Cycles. Vielleicht weil diese Marke nicht so oft auf der Straße zu sehen ist, ist mir die filigrane Schönheit dieser Räder bisher noch gar nicht aufgefallen. Das Modell Speed 5 hatte mich sofort gepackt. Der Rahmen: gemufft und handverlötet! Die Schaltung: Sturmey Archer 5-Gang! Der Vorbau: Aluminium poliert! Die Kurbel: Sugino Kurbel in silber, poliert und 46 Zähnen! Dazu am Rahmen der Startnummernhalter mit der 5 und der nach hinten und unten gezogene Lenker Pashley Pathracer aus Stahl, ebenfalls poliert! Das ganze im edlen „British Racing Green.“ Wer da keine großen Augen bekommt dem ist nicht mehr zu helfen. Und der Preis wie ich finde ist auch fair. Mit rund 1450€ könnte diese Schönheit euer sein! Geflasht ging’s weiter.

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Das PASHLEY hat mich definitiv mitgerissen!

Und wie. Mein persönliches Thema momentan scheint einherzugehen mit einem Trend, der deutlich auf dem Vormarsch zu sein scheint. Es geht um CycloCrosser bzw. Gravelbikes. Die Grenzen sind da anscheinend leicht verschwommen. Vor nicht allzu langer Zeit musste man noch relativ viel suchen, um etwas passendes in dieses Richtung zu finden oder Informationen zu erhalten. Die eigentlichen CycloCrosser sind da schon gefühlt  ein wenig länger unterwegs, denn als Rennrad für den Herbst und Winter gedacht, schwören viele Fahrer auf diese Radgattung. Dazu gesellte sich dann irgendwann das interessante Thema Bikepacking.  Eine modifizierte Geometrie und breitere Reifen plus einer doch Renn-spezifischen Agilität kam bei den Leuten gut an. Das Renn-Rad fürs Grobe? Nicht nur. Auch eine Art Outdoor-Lifestyle ist das für mich. Man kann sportiv Gas geben oder aber mit den passenden, schicken „Bags“ leichtes Gepäck für das kleine oder große Abenteuer da draußen mitführen. Und wenn Männer das Wort „Abenteuer“ hören ist es eh zu spät. So geht es auch mir.

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Uuiiiii…STORCK T.I.X. Pro G2…let’s gravel!

Jeder Hersteller, der was auf sich hält, hat für die kommende Saison mindestens ein Gravelbike in Programm. Gut für mich, irgendwann schlecht für’s Portemonnaie. Doch gucken wir uns mal etwas um. Ein dezentes Design und einen auffälligen Namenszug zeichnet das STORCK T.I.X. Pro G2 aus. Bei dem Wort „Pro“ kann man immer ein wenig unruhig werden wegen des Preises. So auch hier. In der günstigsten Version mit Shimano 105-Gruppe kostet dieses Bike mit dem sehr hochwertigen Carbon-Rahmen  – und einem Gewicht von nur ca. 7,7 kg – schlappe 3398€. Uff. Und wenn man die Komponenten von SRAM’s Red e-Tap HDR nimmt, dann schlägt ein Preis von rund 6900€ zu Buche. Doppel-Uff! Dazwischen gibt es weitere Variationen. Wer will und dazu die Lust hat ein Rad selber aufzubauen, der ordert einfach den Rahmen. Der liegt nämlich nur bei günstigen 1999€.

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Schlicht, aber schön ist dieses Gravelbike Crossfire Gravel von CENTURION

Simpel und schlicht gehalten kommt das CENTURION Crossfire Gravel auf die Piste. Cremefarben und mit sehr schön geglätteten Schweißnähten machte es auf mich einen guten Eindruck. Leichtes Understatement übertüncht die Fähigkeiten dieses Bikes. Auf der Messe war das Rad mit der SHIMANO Tiagra-Schaltgruppe ausgestellt. Die Reihe der Crossfire-Modelle ist allerdings weit gefächert. Von günstig bis teuer ist alles dabei. Ein Rad eher für die breitere Masse konzipiert. Ein günstiger Einstieg in das Gravel-Bike-Segment ist mit den Modellen gut möglich.

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So könnte man es auch beschreiben! Das RONDO RUUT!

Für jemanden, der sich bei einem Gravelbike/ Cyclocrosser auch für eine filigrane Design-Linie interessiert ohne den eigentlichen Nutzen aus den Auge zu verlieren, der soll sich mal bitte das RONDO RUUT anschauen. In der Linie gibt es Bikes aus Aluminium, Stahl und zwei sogar aus Carbon! Das Spitzenmodell kommt mit der SRAM Force 1 und mit den Reifen Panaracer Gravel King SK 700C x 35 rüber. Und die noch junge Marke aus Polen bietet eine clevere Lösung für die Geometrie. Die ist nämlich verstellbar! Die RONDO Twin Tip Fork  besitzt  zwei Montagemöglichkeiten an der Gabel. Im sogenannten High-Modus wird der Lenk- und Sitzwinkel flacher, aber das Cockpit 10mm höher! Dazu wird gleichzeitig das Tretlager ebenfalls um 4mm erhöht. Die Umwandlung vom rassigen Cyclocrosser zum eher entspannter zu fahrenden Gravelbike ist damit einfach realisierbar. Der Lohn: ein EUROBIKE AWARD und meine leuchtenden Augen! Der Preis für die Top-Ausstattung in der Version RUUT CF1 beträgt 3699€, in der RUUT AL-Version 1899€. Die Möglichkeit sein eigenes Rad mit dem Rahmen aufzubauen bietet RONDO ebenfalls an. Feine Sache!

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Das BREEZER Inversion Team ist auch eine heiße Nummer!

Begeistern tat mich auch die Marke BREEZER mit ihrem Inversion Team. Reduzierte Farben am Rahmen und eine harmonische Geometrie mit relativ aufrechter Sitzposition versprechen ein interessantes Fahrgefühl. Der Rahmen ist zwar aus Stahl, die Gabel aus Carbon, trotzdem kommt das Rad auf leichte 9,7 kg. Guter Vortrieb mit der SHIMANO Ultegra 2×11 Schaltung lässt ja wohl keine Wünsche offen. Noch etwas zur Gabel: sie bietet dazu die passenden Gewinde-Ösungen für weitere Einsatzzwecke mit Gepäck. In dieser hochwertigen Ausstattung kommt das Rad auf 2799€.

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RESTRAP sollte man sich echt merken. Tolle Bags für das Abenteuer, das direkt hinterm Haus starten kann!

So. Dies war erst einmal ein kleiner Ausschnitt von Gravelbikes. Es gäbe da noch zig weitere zu nennen, doch das würde den Rahmen sprengen. Interessant zu erwähnen sind da aber vielleicht noch passende Taschen für diese Bikes. Ein unscheinbarer Stand von RESTRAP und schon war ich fasziniert von diesen, nicht aus dem üblichen Einheitsbrei bestehenden Bags. Pfiffige Detaillösungen wie dem ganz einfach und praktisch zu bedienenden Magnet-Verschlüssen lassen genau diese Taschen hochinteressant für mich werden. Dazu das unverschämt schlichte, aber in edlem schwarz gehaltene Design mit kleinen roten Applikationen. Trotzdem feine und durchdachte Detaillösungen machten mich neugierig auf diese Marke. Sowohl  die Bar Bag als auch die kleine Tech Bag könnten durchaus demnächst an meinem Rad landen. Als „Must Have“ auf meiner Liste aber so was von weit oben…

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Schicke Taschen von NEW LOOXS aus der Reihe SPORTS

Einer Lust auf noch mehr Taschen? Für den hätte ich erstklassige Bags von New Looxs. Die Taschen der Reihe Sports sind sofort ein echter Hingucker. Feines, angenehmes Material zeichnet sie aus. Die Rear Rider aus dieser Reihe bieten zusätzlich zum Hauptfach viele kleinere Fächer. Reflektorstreifen an drei Seiten machen den Radler gut sichtbar. Verstellbare Haken bieten zahlreiche Möglichkeiten die Tasche sicher am Rad zu befestigen. Ein Schultergurt lässt sie prima unterwegs transportieren. Eine Regenhülle ist inklusive. Unterschiedliche Varianten für den Lenker oder den Gepäckträger runden diese schöne Serie ab.

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Edel sehen sie aus, die Taschen von NEW LOOXS aus der VARO-Serie

Eine echte Alternative zu den Gepäcktaschen der allseits bekannten großen Hersteller bietet New Looxs im übrigen auch. Die Taschen der Reihe VARO bestehen aus wasserfestem Polyester. Von 15 Liter über 20 Liter bis hin zu 22 Liter, je nach Variante, geht das Gepäckvolumen. In schwarz gehalten mit leichten, feinen orangen Akzenten versetzt, machen diese Taschen, außer die Version Messenger alle mit Rollverschluss, echt was her. Die Preise für die gefühlt hochwertigen Bags sind allesamt fair und moderat…wie viel Taschen soll ich eigentlich noch an mein Fahrrad packen??? *Grübel*

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JAAAAAA…leuchtende Augen am Stand von MOOTS

Eine lustige Geschichte habe ich noch über. Als ich so durch die Hallen spazierte, entdeckte ich einen kleinen, fast unscheinbaren Stand am Rande. Der Schriftzug der Marke machte direkt *PLING* bei mir. Die Marke MOOTS präsentierte sich dort. MOOTS, da war doch was? Guck mal einer an, eins der edlen Räder war ich doch erst vor kurzem in New York gefahren. Ich wurde natürlich angesprochen, als ich so mit verträumten Blick vor den schönen Rädern stand. Ob man mir denn helfen könne? *PLOPP* machte es und mit einem Strahlen erzählte ich von meiner Tour durch New York mit einem ihrer Bikes. Und wie klein die Welt dann wieder war. „Das Rad hattest du aus dem SHIMANO-Store? Die Jungs kenne ich dort, sind cool!“ In der Tat mussten wir beide lachen. Nette Anekdote am Rande der Messe.

Am Ende war ich sehr zufrieden. Es gab unheimlich viel zu sehen, unmöglich alles abzuklappern. Und unmöglich das hier alles wiederzugeben. Doch mit Sicherheit wird es noch weiter spannend werden. Interessante Gesprächspartner, intensiver Austausch, Einblicke hinter die Kulissen. Für mich als Blogger also rundherum gelungen. Ich kann mich an niemanden erinnern, der nicht ein offenes Ohr hatte. Auch wenn es wohl so etwas gab, wie man hört. Das kann ich so bei mir nicht bestätigen. Mit frischem Input gehe ich also in die kommende Saison. Obwohl bei mir ja immer Saison ist. Dank habe ich ja Anfangs schon geschrieben, etwas Kritik geübt auch, einige meiner persönlichen Highlights preisgegeben. Somit bin ich vorerst am Ende angelangt, maybe auch hier to be continued…! Ich hoffe,  ich konnte einen kleinen Eindruck vermitteln. Schreibt mir doch einfach mal wie es euch gefallen hat oder lasst ein LIKE da. Würde mich darüber freuen.

 

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INFO: EUROBIKE 2017 – bikingtom ab Freitag vor Ort

Ja, liebe Leute, dieses Jahr feiere ich auch eine Premiere. Denn auf der Leitmesse EUROBIKE in Friedrichshafen am Bodensee bin ich zum ersten Mal selber vor Ort. Als stolzes Mitglied des Wriders Club werde ich ab Freitag mir selber ein Bild machen können über die neuesten Trends und tollen Produkte der Fahrrad-Industrie. Darauf freue ich mich sehr und bin gespannt was ich alles zu sehen bekomme. Natürlich werde ich darüber berichten. Gerne könnt ihr das auch  auf meinen weiteren Kanälen wie twitter oder facebook verfolgen! Vielleicht ist ja sogar der ein oder andere von euch selber dort zum Festival Day am Samstag zu Besuch? Lasst es mich wissen, vielleicht trifft man sich ja!

Euer bikingtom

EUROBIKE, bikingtom

 

 

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INFO: eBike Festival in Dortmund

Momentan ist fast jedes Wochenende woanders eine Veranstaltung rund um das Fahrrad, man kommt schon bald gar nicht mehr hinterher. Heute habe ich mich deswegen abermals auf den Weg gemacht um das E-Bike Festival in Dortmund zu besuchen. Das fand nun zum zweiten Mal direkt in der Dortmunder Innenstadt statt, genau wie im letzten Jahr. Zahlreiche Aussteller waren wieder vor Ort und zeigten ihre Lösungen für die moderne e-Mobility. Man hatte natürlich bei so ziemlich jeden Aussteller zahlreiche Möglichkeiten E-Bikes und Pedelecs ausführlich zu testen. Selbst ein Mountain-Parcours wurde dazu aufgeschüttet. Doch als ich dort stand war nicht wirklich viel los. Auffällig auch an vielen anderen Ständen. Im Gegensatz zum letzten Jahr. Vielleicht lag es auch am Wetter, das gestern und heute Morgen die Temperaturen noch im einstelligen Plus-Bereich lagen. Für den Sonntag sind aber wesentlich höhere Temperaturen angesagt und das Bild kann sich noch ändern. Manche Aussteller – keine Namen – sahen aber eher lustlos und unmotiviert aus und kümmerten sich nicht um vorhandene Besucher. Das fand ich etwas schade. Trotzdem überwogen die positiven Seiten des Events. Wer Infos brauchte für den Kauf eines E-Bikes war hier ganz gut aufgehoben. Und ein paar Fotos gibt es hier in der Galerie zu bestaunen.


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INFO: Video(s) vom Radschnellweg Ruhr RS1 und mein neuer Kanal auf youtube!

 Eventuell hat es der ein oder andere schon mitbekommen. bikingtom ist nun auch auf youtube zu finden! Dort werde ich von nun an hin und wieder und in unregelmäßigen Abständen zu diversen Themen ein paar Videos einstellen. Ich probiere mich dort ein wenig aus und schaue mal was dabei herum kommt. Manchmal können Videos mehr zeigen als Fotos, dafür werde ich meinen Kanal nutzen. Es würde mich jedenfalls freuen wenn ihr ab und zu dort einmal vorbeischaut oder sogar meinen Kanal abonniert! Vielleicht ist ja etwas dabei was auch euch interessiert!

 Den Anfang machen gleich drei Videos! Zwei davon zeigen den Radschnellweg Ruhr RS1 zwischen Mülheim/Ruhr und Essens neuem Uni-Viertel. Das dritte Video ist von der Critical Mass Essen vom 10.März. Also falls ihr Spaß daran habt, lasst es mich gerne wissen! Über Tipps, Tricks und Anregungen würde ich mich freuen! Und nun wünsche ich euch viel Spaß 🙂

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INFO + GEWINNSPIEL: Die neue Fahrrad-Messe CYCLINGWORLD in Düsseldorf steht in den Startlöchern!

 Das Frühjahr wird diesmal spannend mit einer neuen und außergewöhnlichen Fahrradmesse am 25.& 26. März in Düsseldorf, der „CYCLINGWORLD – Ausstellung für feinste Radkultur“. Im November habe ich sie schon kurz auf meinem Blog vorgestellt, jetzt erklärten die zwei Macher dahinter, Stefan Maly und Torsten Abels, was die Messe zu bieten hat und warum sie nicht mit anderen Ausstellungen zu vergleichen ist! Und das macht Lust auf mehr! Außerdem könnt ihr hier sogar 2 x 2 Freikarten gewinnen…

Stefan Maly (links) und Torsten Abels

Stefan Maly (links) und Torsten Abels

 Um so eine Messe überhaupt auf die Beine zu stellen braucht es schon ein wenig Mut, Erfahrung und definitiv Leidenschaft für das Radfahren. Stefan Maly hat quasi von Kindesbeinen an schon viel mit dem Rad zu tun und ist später sogar selber Radrennen und Triathlon gefahren und hat am Ironman auf Lanzarote teilgenommen.  Den passenden Enthusiasmus und die Euphorie merkt man den beiden an. Komplett eigen finanziert, sind sie überzeugt von dem Potenzial dieser neuen Messe, und man will es ihnen gerne glauben! Denn was  den Besuchern dort geboten wird hat es in sich und hat es wohl auf einer Radmesse so noch nicht gegeben. Stefan Maly und Torsten Abels sind hierfür selber auf die Hersteller zugegangen und haben ihr Konzept erläutert. So soll es u.a. keine großen Banner oder Schilder an den Ständen geben und keine separaten eigenständigen Messebereiche. Dadurch soll ein bunter Mix und ein quirliges Nebeneinander entstehen. Und die Hersteller ziehen mit!

 Die passende Atmosphäre fängt  schon mit der Location an. In den alten Schmiedehallen auf dem Areal Böhler in Düsseldorf empfängt einem schon ein einzigartiges Flair. Hier werden weit über 130 Aussteller aus Europa und der ganzen Welt, u.a. sogar aus Pakistan und den USA,   ihre „Sachen“ zeigen. Die Messe soll aber nicht als Verkaufsmesse verstanden werden, sondern ist Erlebniswelt, Trendsetter, Visionär und Aufklärer. Das Radfahren ist mittlerweile nicht mehr nur reine Fortbewegung, sondern ein fester Bestandteil im Urban Lifestyle. So wird deshalb auch stylische Radmode neben der Bike Art von Axel Nass gezeigt, der das Fahrrad als außergewöhnliches Kunstobjekt präsentiert. Daneben werden sehr hochwertige Fahrräder, Klappräder und E-Bikes zu sehen sein genauso wie ein Rennrad für 15000€, sowie einzigartige Design-Produkte und Accessoires. Das Thema „200 Jahre Fahrrad“ wird ebenfalls eine große Rolle spielen. Retro-Fahrräder gilt es genauso zu bestaunen wie den Wettbewerb der Cargo-Challenge! Natürlich kann man auch „Hand anlegen“ und auf Testparcours und Teststrecken wie der „Demoworld“ verschiedene Räder ausprobieren. Und das sogar in einem eigenen Outdoorbereich hinter dem Areal Böhler, welches eigens dafür hergerichtet wird! Klasse!

 Aber auch Zukünftiges wird thematisiert. Themenbereiche wie Sport, Cycling Courture, E-Mobility, Urban Biking, Travel und Future werden dem Publikum nahegebracht. Dazu finden übrigens die ersten NRW E-Bike & Bike Business Days statt, wo sich Arbeitnehmer und Arbeitgeber zum Beispiel über das immer beliebtere Fahrradleasing informieren können.

Alte Schmiedehalle, Areal Böhler

Alte Schmiedehalle, Areal Böhler

 Die Aussteller lesen sich wie das „Who is Who“ der Fahrradbranche. Giant, Rose, HNF Heisenberg, Popal, Le Vélo, Specialized, Riese & Müller, Butchers & Bicycles, Douze Cycles, und viele, viele mehrda kann einem schon schwindelig werden! Das ganze kreiert mit nachhaltigen Upcycling-Produkten, tollen Fashion-Ausstellern, Künstlern und Vorstellungen spannender Radtouren. Die Besucher werden mitgenommen auf eine Reise durch das ganze Spektrum des Themas Radfahren. Weiterhin wird es eine Fotoausstellung und sogar Lesungen geben und zu Gast wird auch Hans Peter Durst sein, der bei den Paralympics 2016 in Rio zwei Goldmedaillen gewonnen hat! Hinzu kommen Vorführungen alter Filme von der Tour de France, denn passenderweise findet ja bekanntlich der Start der diesjährigen „La Grande Boucle“ in Düsseldorf statt!

 „Hier wird eine komplett andere Bandbreite gezeigt als beim Händler“, so Stefan Maly. Auf die Frage hin welches Publikum angesprochen werden soll sagt er: „Wir möchten Leute aus sämtlichen Fahrradbereichen zusammen bringen!“ Das könnte wirklich auf dieser Messe funktionieren. Denn bekanntlich haben es Trekking-Radler oft nicht so mit E-Bikern, oder Mountainbiker mit Rennradfahrern. Hier könnten die Grenzen verschwimmen und ein interessanter Mix und ein toller Austausch entstehen.

cyclingworld

„Das Potenzial für die nächsten Jahre ist hoch!“, sagt Torsten Abels. So wie die beiden über ihr „Baby“ sprechen haben sie noch viele Ideen, die man gar nicht bei der ersten Ausgabe dieser Veranstaltung alle verwirklichen kann.  Die Messe soll die nächsten Jahre immer kurz vor Beginn der Fahrradsaison stattfinden und könnte sich somit auch als Impulsgeber  und Wegweiser sowohl  für die Verbraucher, Händler und der Fahrradindustrie erweisen.

 Ich bin beeindruckt, das muss ich schon sagen. Der Optimismus der beiden ist ansteckend. Der Besuch der Messe ist also auch für mich nun freudiges Pflichtprogramm und ich bin äußerst gespannt auf all die kleineren und größeren Aussteller mit ihren individuellen Produkten, Kunstobjekten und Themengebieten.

 Und wenn auch ihr nun gerne die CYCLINGWORLD besuchen möchtet, könnt ihr hier nun 2 x 2 Freikarten für die Messe gewinnen! Liked diesen Beitrag und schreibt dazu eine Email mit eurem vollständigen Namen und Adresse mit dem Betreff „Messe-Besuch CYCLINGWOLRD“ und eurer persönlichen Begründung , warum gerade ihr 2 Freikarten gewinnen möchtet! Einsendeschluss ist der 5. März 2017! Die Gewinner werden aus allen Einsendungen ausgelost und rechtzeitig benachrichtigt!

Fotos wenn nicht anders gekennzeichnet Pressemappe CYCLINGWORLD

 

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INFO: Ein Fahrradschloss aus Textilien, wie geht das?

 Zum Thema Schlösser und Sicherheit an Fahrrädern ist schon so manches geschrieben worden. Das Einzige, was aber sicher ist, ist das kein Schloss unknackbar ist. Aber darum geht es hier nicht. Ich habe ja bereits im letzten Jahr über URBAN LIFESTYLE geschrieben und einige Produkte aus dieser Kategorie vorgestellt, die mir persönlich gefallen. Ein Fahrradschloss war da aber noch nicht dabei. Doch hier möchte ich euch nun mal eines vorstellen, das mich auf Grund seiner Flexibilität und Haptik sehr anspricht, nämlich das tex-lock! Und wie der Name schon vermuten lässt, ist das Fahrradschloss aus textilbasierten Hightech-Materialien. „Diese haben sogar schon in der Automobil- und Raumfahrtindustrie ihre Funktion unter Beweis gestellt“, so die drei radbegeisterten Gründerinnen Alexandra, Suse und Katja des Leipziger Start-Up TEXLOCK, die seit zwei Jahren an dem Schloss

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tüfteln und nun bereit für eine Kickstarter-Kampagne sind. Die mehrlagige Konstruktion hat ein Gewicht von nur 350g pro Meter und bietet damit viele Möglichkeiten in Sachen Design und Einsatzzweck! Es ist eine Art Seil mit Ösen und einer Art Vorhängeschloss, doch es soll trotzdem eine recht hohe Sicherheit im Alltag besitzen. Und auf Grund seiner hohen Flexibilität hat es natürlich Vorteile gegenüber den wesentlich schwereren und unhandlicheren Ketten- oder Panzerschlössern. Somit wird es interessant für alle modebewußten Radfahrer, die Wert auf Individualität setzen. Wie ich finde eine für den normalen Radalltag in der Stadt tolle Lösung.

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 Das tex-lock soll es in unterschiedlichen Längen, Sicherheitsstufen und individuellem Design geben und noch 2017 auf den Markt kommen. Soeben wurde es sogar zum Finalisten bei den ISPO brandnew awards gekürt. Immerhin ist die ISPO die größte Sportmesse der Welt. Wer die Mädels mit ihrer Idee beim Crowdfunding unterstützen möchte, kann das gerne tun.

 Zur Info: für meine Vorstellung dieses Produktes bekomme ich keinerlei Vergünstigungen oder irgendeine Art von finanzieller Zuwendung. Ich schreibe über dieses Produkt einfach weil es mir ganz persönlich gefällt und ich es für sehr erwähnenswert finde!

Fotos: Texlock GmbH

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INFO: Gut gelaufen, die Demo für den Radschnellweg Ruhr RS1 in Essen

 Nach großem medialen Interesse im Vorfeld der Demo für den Radschnellweg Ruhr RS1  am Essener Eltingviertel  kamen bei besten Wetter über 100 Teilnehmer. Der ADFC Essen trug durch Frank Rosinger noch einmal die Forderungen vor, den Radschnellweg RS1 so schnell wie möglich weiterzubauen, ohne den Damm und die Brücken im Eltingviertel abzureißen.  (Hier der Link zum Thema und worum es überhaupt geht!  Stand:  27.1.2017) Denn ein kreuzungsfreier Radschnellweg ist unabdingbar. An der UVP (Umweltverträglichkeitsprüfung) am Gelände der EVONIK wird man nicht herumkommen, eine Alternativroute für die Zeit ist in Planung. Davor und dahinter allerdings muss der Bau in Richtung Bochum sofort angegangen werden! Da aber der Radschnellweg nun zum ersten mal im Range einer Landesstraße steht und juristisches Neuland betreten wird, muss jetzt dringend geprüft werden, ob so eine UVP in dem Maße überhaupt angewandt werden muss! Das wird jetzt angeblich zügig schon in den nächsten Wochen u.a. auch von NRW-Verkehrsminister  Groschek geprüft. Einen ersten Teilerfolg gab es schon zu begrüßen: für den östlichen Teil hinter EVONIK hat die Bezirksregierung Düsseldorf jetzt grünes Licht gegeben! Für den westlichen Teil zwischen Univiertel und EVONIK ist nun der Ausschuss für Stadtentwicklung  und Stadtplanung (ASP) und Stadtdirektor Best zuständig. Letzterer stand in letzter Zeit zum Thema Eltingviertel und RS1 heftig in der Kritik.

Eltingviertel, Essen, Radschnellweg, RS1

Illustration von Mirko Sehnke, ADFC Essen

 Auch auf Grund der massiven Berichterstattung von Verbänden wie dem ADFC und EFI (Essener Fahrrad Initiative) sowie den sozialen Medien, wird aber nun hoffentlich endlich etwas passieren! Ebenso waren Reporter des ZDF, RTL, WDR und radioessen vor Ort. Das zeigte deutlich, wie groß das Interesse mittlerweile an diesem Thema ist. Schließlich gilt der RS1 als eine Art Vorbild auch für andere Radschnellweg-Projekte in Deutschland!

Demo, Radschnellweg, Ruhr, RS1, Stadt Essen

 Die Teilnehmer zeigten sich im Gespräch allesamt positiv gestimmt und meinten durchweg das diese Demo ein Erfolg war. Danke an dieser Stelle auch an die Polizei Essen, die wirklich sehr hilfsbereit und tatkräftig für eine gelungene Veranstaltung beitrug!

Stadt Essen, Radschnellweg, ADFC, EFI, bikingtom

 Sehr interessant war auch nach der eigentlichen Info-Veranstaltung die spontane Einladung von Rolf Fliß von den GRÜNEN und Ratsmitglied der Stadt Essen, gemeinsam mit ihm eine kurze Radtour zu den Punkten zu machen, um die es hier ging. Rund 70 Teilnehmer radelten hier noch mit und erfuhren hierbei noch einige sehr informative Dinge. Wie ich finde war dies sehr gelungen und kam gut an.

Demo, Radschnellweg, RS1, Ruhr, Stadt Essen

 Jetzt heißt es für alle Beteiligten am Ball zu bleiben und die momentane Aufmerksamkeit nicht verpuffen zu lassen! Doch ich denke das wird nun nicht mehr passieren und man kann bald weiter Positives berichten! Schön wär’s allemal!

Ein aktueller Link zum Geschehen gibt es hier: Zeitung Die WAZ

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INFO: Das ewige Lied vom Radweg

An dieser Stelle möchte ich euch einfach mal einen interessanten Artikel vorstellen bzw. rebloggen, den ich auf einem gut gemachten Blog gefunden habe. Es geht um das Für und Wieder von Radwegen und/ oder der Benutzung der Straße. Es werden dabei einige wichtige Punkte angesprochen, manche davon sicherlich auch kontrovers. In einem anschließendem Interview mit Dr.-Ing. Tim Lehmann, Gründer des ium-Institut für Urbane Mobilität in Berlin, wird unter anderem auch die Rolle des adfc dabei angesprochen. Lesenswert!

Zu dem Artikel geht es hier!

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INFO: CYCLING WORLD – Neue Fahrradmesse in Düsseldorf

 Letzte Tage entdeckte ich zufällig einen kleinen Bericht über diese neue Messe. Der Zusatz „Deutschlands neue Ausstellung für feinste Radkultur“ ließ mich aufhorchen. Und so gelangte ich auf die Webseite dieser neuen Messe in Düsseldorf. Meiner Meinung nach scheint dies eine recht interessante Angelegenheit zu werden. Die Location an sich ist schon einen Besuch wert! Auf der Seite gibt es einen Bereich, da könnt ihr euch die mal in 360 Grad ansehen! Coole Sache!

 Aber zurück zum eigentlichen Thema. Auf der Messe werden selbstverständlich die neuesten Fahrräder gezeigt, die man auch ausprobieren kann. Genauso wird das Thema Zubehör aus dem höherwertigem Segment groß geschrieben, das man ebenfalls direkt vor Ort begutachten, testen und kaufen kann.  Natürlich dürfen die E-Bikes auch nicht fehlen. Auch dafür ist natürlich Platz. Themenschwerpunkte sind weiterhin E-Mobility, Urban Biking, Reisen, Cycling Couture und Sport. Alles, was die Radsaison 2017 zu bieten hat, darüber kann man sich dort informieren. Die Webseite ist zumindest sehr ansprechend aufgemacht und lässt auf eine interessante Messe hoffen. Den Termin sollte man sich mal im Kalender vormerken. Der 25. & 26. März 2017 sind in meinem Kalender schon mal rot markiert!

Klickt auf das Foto und ihr gelangt direkt auf die Homepage!

Messe Ausstellung Düsseldorf bikingtom


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