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TOUR: Rund um das Castello Perdenghe

 

Castello Perdenghe
Castello Perdenghe

Die Tour fängt schon mit einem tollen Startpunkt an, dem Castello Perdenghe, das über der gleichnamigen Stadt thront. Von dort oben hat einen tollen Blick auf den Gardasee und dem noch schneebedeckten Monte Baldo.

Die ersten Meter führen dann über schmale Forstwirtschaftswege. Links und rechts wird viel Weinanbau betrieben, aber auch etwas Ackerbau. Auf den sonnigen Fleckchen auf dem Boden wärmen sich viele kleine Eidechsen.

Nun geht es weiter hoch, nördlich in die hügelige Landschaft. Es scheint ein toller Tag zu werden.

Der Monte Baldo
Der Monte Baldo

Es geht durch eine ordentlich hügelige Gegend und ich bin froh das ich das E-Bike genommen habe. Auch teils stark abschüssige Wege liegen vor mir. Voran komme ich irgendwie nicht so recht. Der Grund ist wohl die Schönheit der Gegend, die ich genieße. Einsame Wege und schnuckelige Örtchen wie zum Beispiel Villa – mit den engen Gassen ein Genuß.

Enge Gasse
Enge Gasse

Und immer wieder raschelt es im Gebüsch. Überall sind diese kleinen, bis ca. 10cm großen Echsen anzutreffen. Mittlerweile bin ich oberhalb des Ortes Salo angekommen. Ich werde den Ort allerdings rechts von mir liegen lassen.

Den Gardasee im Blick
Den Gardasee im Blick

Jetzt sitze ich hier auf einer Bank, zwischen der Bundestraße und einem Kanal am Flüßchen “Fiume Chiese”. In Vulcano waren auch wieder diese netten, engen Gassen, teilweise sehr romantisch gelegen. Danach kamen aber ein paar Orte, die mittlerweile doch sehr heruntergekommen sind. Viele Häuser haben kaum noch den Charme alter Zeiten.

Man sieht jetzt auch öfters andere Biker an einem vorbeirauschen, ohne großartig einen Blick für die Landschaft zu haben. Der Weg führt jetzt erstmal ein ganzes Stück paralell entlang der Bundestraße. Mal sehen, was er noch zu bieten hat.

Einladung zur Pause
Einladung zur Pause

So, die Ankunft wieder am Castell ist geschafft. Der Ausblick auf den so schön blau schimmernden Gardasee ist traumhaft! Dafür ist die kleine Umleitung vom Radweg an der Bundestraße auch vergessen. Der Weg ab Molinetto wurde auch wieder wesentlich schöner, die Landschaft auslaufend flacher. Mit mehr Bauernhöfen und Ackerflächen. Auch wunderschöne Häuser waren immer wieder am Wegesrand zu sehen. Dann schlängelte sich der Weg wieder hoch in die Hügel bis zum Castell. Und dabei immer wieder diese unvergeßlichen, schönen Aussichten.

Fazit: eine wirklich wunderbare Tour, mit vielen schönen Ecken und auch Sehenswürdigkeiten. Die erste Hälfte der Tour Richtung Norden war sehr hügelig, ab dem “Wendepunkt” bei Volcano Richtung Süden wurde es immer flacher. Eine gelungene Radtour!

Salo
Salo

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