#31.5.2017

Was soll ich sagen? Ich hab’s geschafft. Nur mein unbändiger Wille trotz teilweise widriger Umstände haben mich zu dieser Leistung angetrieben. Kurz vor der Zielgeraden wurde es nämlich noch einmal ungemütlich. Das Wetter schien sich gegen mich zu verschwören. Zuckende Blitze, dunkle und grollende Wolken mit Starkregen schienen meiner Rekordfahrt den Garaus zu machen. Es war Wahnsinn. Kurz vor Ende des Monats schien es so als wäre mein Ziel in weite Ferne gerückt. Ich wusste nicht ob ich noch diese eine Chance bekommen würde. Ich musste also das Letzte aus mir herausholen und das beste hoffen damit der ganze Einsatz nicht umsonst war. Niemand hätte mich davon abbringen können in diesen Augenblick. Bis zur Erschöpfung habe ich gekämpft. Gegen das Wetter, gegen den inneren Schweinehund, gegen alle Neider und die, die es niemals für möglich gehalten haben, das ich dies schaffe könnte. Ich setzte mich in den Sattel, schob die dunkle Sonnenbrille auf, ging ein letztes Mal in mich, bekreuzigte mich und atmete tief durch. Alle Kraft die ich noch hatte nahm ich in diesem Moment zusammen, trat mit kräftigen Schwung in die Pedale und…radelte einfach von der Arbeit nach Hause. Die 37igste Fahrt und das am letzten Tag dieses Monats ließen mich die Rekord-Kilometerzahl pro Monat von 1000 geradelten Kilometern knacken. Die Geschichtsbücher müssen nun neu geschrieben werden. Ich sonne mich derweil im Glanze dieses Ruhms und dem Erfolg dieses historischen Ereignisses! Vielen Dank für den Applaus!                       😉

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#24.05.2017

Besser als gedacht kam ich heute aus den Federn. Und welche Wunder gesunder Schlaf bewirken kann hat mein Allerwertester auch gemerkt. Zumindest auf der heutigen Radtour hatte ich die ersten 20 Kilometer Ruhe. Immerhin. Danach wurde es naturgemäß ungemütlicher, gerade bei Anstiegen. Aber egal. Wie bereits erzählt, bald gibt es viel Material zum lesen und gucken, auch von heute, das muss ich aber zu Hause in aller Ruhe noch sichten. Morgen geht es auf die letzte Runde in Lothringen. Hauptsächlich bin ich dann wieder auf französischer Seite unterwegs. Ich freue mich riesig drauf, leider sind die paar Tage dann auch schon wieder vorbei. Trotz der Strapazen mit den fiesen Anstiegen. Das gehört nunmal dazu. Und wenn ich wieder zu Hause bin, bekommt mein Bike zur Belohnung auch eine ordentliche Wäsche verpasst. Das hat das Rad sich verdient, nur mein Bett, das gehört dann mir,  nicht das es meint es dürfte jetzt immer mit unter die Decke 😉

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# 23.05.2017

Oooooohaaaaa. Was bin ich für heute k.o. Was für ein Radtag. Doch zu allererst: es war auch diesmal eine außerordentlich schöne Tour. Rund 100 Kilometer und weit über 900 Höhenmeter sprechen Bände. Dazu bald mehr auf der Tourenseite. An dieser Stelle möchte ich einfach nur festhalten – und wenn auch nur für mich selber –  das es heute wirklich eine Willensleistung war. Die Knochen waren noch von gestern ziemlich müde, so das die ersten Anstiege ganz schön weh taten. Und auch die danach. Aber mein Ziel vor Augen – was sollte ich auch anders machen wenn ich mitten in der Pampa in Frankreich radel – lies mich immer weiter in die Pedale treten. Und am Ende des Tages war es eine richtig toll Radtour. Mein Allerwertester hat es mir aber nicht gedankt. Jetzt nicht lachen, aber die Zeilen hier tippe ich im Stehen! Also wird das morgen auch ein lustiger Tag, nur diesmal dann mit etwas weniger Kilometern…was ist das da eigentlich auf meinen Oberschenkeln???…sieht aus wie…äh…MUSKELN?????  😉

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# 22.05.2017

So, liebe Leute. Momentan befinde ich mich in Saarbrücken im Saarland. Mein alljährlicher Radurlaub hat mich diesmal in diese Region verschlagen. Und ich muss gestehen, das lohnt sich schon jetzt. Die Landschaft ist abwechslungsreich, die Höhenmeter aber auch. Vor lauter Radfahren komme ich gar nicht großartig zum schreiben. Aber die Berichte werden selbstverständlich folgen. Natürlich wieder mit tollen Fotos garniert.

Ich sitze gerade im Hotelzimmer und tippe diese paar Zeilen, nebenbei pflege ich meine Waden und den Rest des geschundenen Körpers. Mein Rad steht neben mir im Zimmer, das Hotel hat mir das anstandslos erlaubt, da sie keine Unterstellmöglichkeit haben, außer in nicht genutzten Konferenzräumen. Aber so ist das auch gut, eher noch besser. Die Akkus für Smartphone, gopro, Powerbank & Co laden hier auch gerade vor sich hin. Was man heutzutage alles so mitschleppt…Also nicht verzagen, schon bald gibt es neuen Input…hey, schnarcht das Fahrrad etwa schon???…und wieso liegt es auf meiner Seite des Betts???…hallo???

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# 02.05.2017

Ouuuuuuuh…ist schon länger her das ich etwas ins Logbuch geschrieben habe wie es mir scheint. Doch, und da kann ich beruhigen, das war nicht das Ende, sondern erst der Anfang! Klingt irgendwie episch, oder? Na gut, jedenfalls die Einleitung hätte ich schon mal. Und einiges ist ja schon passiert in den letzten Wochen. Halt wieder die berühmten Kleinigkeiten die einem beim tagtäglichen Radfahren so passieren.

Da wäre zum einen die Zirkusnummer mit der Ratte zu nennen. Ratte??? Ja, ihr habt richtig gelesen. Wie im Zirkus halt. So mit Todessprung durch den brennenden Reifen. Bei einer Geschwindigkeit in der Dämmerung von mir und meinem Rad leicht bergab von rund 25 km/h und einem von der Ratte schlecht getimten Sprung aus dem Gebüsch mitten durch das Vorderrad! Ok, das mit dem brennenden Reifen ist vielleicht übertrieben, doch manchmal fahre auch ich einen  heißen Reifen. Könnte man sagen. Jedenfalls sollte die Ratte noch an ihrer Performance arbeiten, denn das war ja wohl nichts! Außer mich zu Tode zu erschrecken und sich selber den Schwanz zu verstümmeln hat es nichts gebracht! Dieses olle Biest, dieses! Selbst schuld sag‘ ich da! Aber mal ernsthaft. Ich kann froh sein das nicht mehr passiert ist. An meinem Fahrrad – in dem Fall meinem E-Bike – ist alles in Ordnung. Zum Glück, denn…

…an meinem neuen ROSE-Bike hatte ich schon einen Schadensfall zu reklamieren. Ein kaputter Freilauf sorgte für das vorzeitige Ende einer schönen Radtour. Trotzdem folgt der Bericht dazu später noch! Jedenfalls war die Situation recht unangenehm, denn mir saß eine nicht einzuschätzende Drecks-Töle im Nacken just in dem Moment wo die Kette absprang. Ein wenig Panik hatte ich in dem Moment ja ehrlicher Weise schon. Aber der Köter ließ von mir ebenso schnell wieder ab, wie er angeschossenen kam. Ein lautes und böses Hinterher-Kläffen konnte er sich aber nicht verkneifen. So stand ich da, gestrandet in der Pampa. Keine Ahnung was da gerade denn nun mit dem Fahrrad passiert war. Öl verschmiert wußte ich mir nur noch per facebook-Gruppe weiterzuhelfen. Die Tipps und Vorschläge kamen auch in Lichtgeschwindigkeit. DANKE also noch mal an euch für die tolle Unterstützung wenn ihr das hier lesen solltet! Nur geholfen hat es in dem Moment leider nicht, da ich dann doch feststellen musste, das ich meinen Werkzeugwagen gar nicht angekoppelt hatte. So kam nach einiger Zeit dann mein persönlicher Hol- und Bringdienst. Und nur einen Tag später wurde ich dann bei ROSE vorstellig. Und, das muss man nun mal so sagen, die Jungs vom Service waren sehr, sehr zuvorkommend, obwohl ich keinen Termin hatte und der Laden voll war. Fand ich super als sie mir alles wieder neu einstellten und ich das Rad direkt wieder mitnehmen konnte!

Zu Hause am darauf folgenden Wochenende flog mir die Kette aber dann trotzdem wieder bei relaxten 10 km/h ab! Natürlich war ich in dem Moment bedient als ich drei Kilometer nach Hause schieben musste. Der Telefon-Support bei ROSE war aber ebenfalls 1a und so wurde vereinbart das Bike noch einmal zu checken und dabei auch direkt die erste Inspektion zu machen. Und da kam dann auch zu Tage, das der Freilauf einfach defekt war. Da kann ROSE natürlich nichts dafür. Ein neuer Freilauf wurde eingebaut und jetzt sollte auch alles in Ordnung sein. Wie oft geht denn auch ein Freilauf nach rund 900 Kilometern kaputt? Gibt es dazu eigentlich irgendwelche Erhebungen??? Grübel… Auch wenn das ganze etwas ärgerlich war, der Service bei ROSE war klasse, und ganz nebenbei habe ich jetzt eine schöne pfeffrige Überraschung für den nächsten Aggro-Köter am Fahrrad hängen…

Ja, und einen neuen, netten und schönen Hot-Spot als Blogger habe ich jetzt auch gefunden. Das Radcafé Radmosphäre am Niederfeldsee und am Radschnellweg RS1 ist einfach ideal für mich. Ich habe ja bereits über die Eröffnung geschrieben und mittlerweile war ich schon öfters da. Ob vor der Arbeit, nach der Arbeit, zwischendurch, am Wochenende, mit Family oder ohne…es ist dort jedesmal sehr angenehm. Man trifft andere Radler, hält schon mal das ein oder andere Quätschchen mit Holger, dem Cheffe des Cafés und speist dabei äußerst leckeren Kuchen, noch leckeres Eis und nochnoch leckerleckeren alkoholfreien Gerstensaft um dann anschließend alles wieder auf dem Radschnellweg abzutrainieren. Um es mal so zu sagen: da kann man es aushalten.

Also, vielleicht sieht man sich ja mal dort. Ist einen Abstecher auf einer Fahrradtour allemal wert. Herzlich willkommen dann in Essen!

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#17.01.2017

Nach der Euphorie um’s neue Rad kommt direkt der Dämpfer mit dem ollen Wetter hinterher. Eigentlich scheint gerade die Sonne draußen, aber das Thermometer zeigt mir -4,7 Grad an. Das wäre mir an sich egal. Aber ich weiß genau, wenn die Straßen jetzt noch ein wenig feucht sind, so sind sie heute Abend wieder an vielen Stellen glatt. Die Warnung vor Glätte habe ich schon gelesen. Auch der Radschnellweg RS1, so konnte ich es eben bei facebook lesen, ist anscheinend an vielen Stellen vereist. Als Pendler frustrierend also. Da wäre ich also wieder beim Thema „Winterreifen für’s Rad“. Axel, ein geschätzter Blogger von mir, hat mir vor kurzem einige wertvolle Tipps dazu gegeben. Fand ich super! Werde also mal schauen, ob ich das noch diesen Winter in Angriff nehme – Thema Budget – oder aber spätestens zur nächsten Wintersaison fertig habe. Einen zweiten Laufradsatz könnte ich dann eben mal schnell wechseln, wenn es mal wieder frostig wird… *GANZFESTVORNIMM*

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# 03.01.2017

Also erstmal herzlich willkommen im Jahr 2017. Der Anfang ist gemacht. Und die Vorfreude steigt! Wieso? Na, am Samstag wird das neue Fahrrad abgeholt! Ich freue mich wie „Bolle“ wie man so schön sagt. Keine Ahnung wer Bolle war, aber der muss schon ein äußerst positiver Mensch gewesen sein wenn es ein Sprichwort von ihm gibt. Und äußerst gut gelaunt und positiv eingestellt werde auch ich am Samstag den Laden betreten und meinem neuen Schatz in die Augen, also dann wohl eher in die Lampe schauen. Ist ja irgendwie wie ein erstes Date. Man hat sich schon ein wenig in die heißen Kurven verliebt, das Äußere scheint zu stimmen. Jetzt werde ich dann auch die inneren Werte kennenlernen. Sieht aber so aus als ob da gegenseitiges Interesse wäre. Da scheint sich eine neue Beziehung anzubahnen. Kann ein neues Jahr schöner beginnen? Man, wenn das hier meine Frau liest…

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# 22.12.2016

Eigentlich hatte ich mir ja vorgenommen noch ein paar Kilometer zu machen in diesem Jahr. Sowie in meinem Jahresrückblick 2016 erwähnt. Doch zumindest diese Woche wird das wohl leider nichts mehr. Ein Gerstenkorn am Auge lässt das noch nicht zu. Schon seit letztem Wochenende nervt mich dieses Ding, es wird aber bereits wieder besser. Muss ich halt durch. Da ich auch zwischen den Feiertagen arbeiten gehe, werde ich dann nächste Woche noch ein wenig radfahren können. So der Plan. Denn 66 Kilometer muss ich noch radeln um meine Kilometeranzahl von Dezember 2015 mit gefahrenen 404 Kilometern zu toppen. Das sollte ja wohl noch drin sein. Also immer schön locker und sportlich bleiben 😉

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# 10.12.2016

 Gestern war ein merkwürdiger und zugleich trauriger Tag. Mein heißgeliebtes ROSEBIKE Multisport ist nun Geschichte, es ist verkauft. Ein bisschen Wehmut habe ich schon. Schließlich war dies mein erstes komplett auf mich abgestimmtes Fahrrad. Es hat mich tausende von Kilometern sicher begleitet. Wir haben gemeinsam tolle Touren unternommen, faszinierende Regionen erkundet, haben Berge erklommen und sind durch schöne Täler geradelt. Es war manchmal schweiß trabend, manchmal fröstelnd, aber letztendlich immer das pure Vergnügen. Bevor ich das Rad abgegeben habe, habe ich es es noch einmal geputzt, gefettet und auf Hochglanz gebracht. Das hat es sich einfach verdient. Schon irgendwie komisch das man zu einem Fahrrad so eine emotionale Bindung bekommen kann. Ich hoffe jedenfalls das es nun auch weiterhin gut gepflegt wird und so seinem neuen Besitzer auch noch viel Spaß bereiten wird. Ich freue mich derweil natürlich schon riesig auf mein neues Bike sowie auf neue, spannende Touren und Erlebnisse. So ist dieses leichte Gefühl von Wehmut auch verbunden mit einem fröhlichen Lächeln…

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# 29.11.2016

 Gestern ist es also passiert. Das erste Mal. Im Dunkeln. Nicht ganz unvorhergesehen, aber doch noch überraschend genug. Schmerzhaft war es in dem Moment zwar nicht, angenehm aber eben auch nicht. Was ich getan habe? Mich in bester Slapstick-Manier bei Glatteis mit dem Rad flach gelegt! Beim Anfahren an einer Ampel – wo es an der Stelle noch nicht glatt war! – und dem Abbiegen rechts in eine Straße – wo es dann verdammt glatt war! Und genau in der Kurve habe ich meine Perspektive bei knapp 8 km/h um 90 Grad gekippt. Ich saß dabei praktisch immer noch im Sattel, den Lenker umklammert, den linken Fuß noch auf dem dazugehörigen Pedal. Zum Glück war in dem Moment niemand anwesend. Wie hätte das auch ausgesehen? Ein Irrer der bei den frostigen Temperaturen mit dem Fahrrad unterwegs ist. Für manche ist der Anblick ja schon zuviel. Jedenfalls konnte ich mich selber schnell wieder vom Asphalt kratzen, dem heiß geliebten Rad ist auch rein gar nichts passiert. Satteltasche sei Dank! Ganz schnell wieder aufgestiegen und pfeifend so getan als ob rein nix gewesen wäre. Nur heute merke ich an der Hüfte dann doch ganz leicht die Stelle die die Straße zuerst geküsst hat. Na, halb so wild. In zwei Tagen ist da nichts mehr von zu spüren. Und was habe ich daraus gelernt? Glatteis ist doof, Hinfallen ist doof, kaputtes Rad wäre am doofsten. Und vielleicht sind Reifen mit Spikes doch gar nicht so doof? *Grübel*…

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