#16.02.18

Jetzt sitze ich hier in der Küche am Tresen und tippe ein paar Zeilen auf der Tastatur des Netbooks. Ich muss mal wieder ein paar kleine, kurzweilige Dinge aufschreiben, die mir in den letzten Tagen so passiert sind. Das fing unter anderem damit an, das ich zu Beginn der Woche mit dem Crosser auf der Arbeitsstelle eingerollt bin und ich genau in dem Moment ein schwammiges Gefühl im Vorderrad verspürte. Tja, da war der Reifen dann auch schon ruck-zuck platt. Zumindest stand ich nicht irgendwo im Nirgendwo sondern recht komfortabel im Trockenen und Warmen.

Dummerweise hatte ich meinen Ersatzschlauch nicht mitgenommen. Der lag zu Hause in der Satteltasche samt Flick- und Werkzeug. Ich hatte die Tasche abgemacht, da ich den Backloader montiert hatte. Blöd, man sollte es ja eigentlich besser wissen. Also musste ich dann mal meine gute Fee anrufen und sie mit schmachtenden Worten davon überzeugen mir das vergessene Material vorbeizubringen. Ich war im Glauben, das würde dann ausreichen und ich könnte dann doch mit dem Rad nach Hause fahren ( jeder Kilometer zählt 😉 man ist ja bekloppt ). Gesagt, getan.

Doch es war wie verhext, der Wechsel sollte nicht funktionieren. Ein Dorn konnte ich entdecken und entfernen, doch irgendwo wurde der Ersatzschlauch innerhalb des Mantels trotz aller Bemühungen noch zusätzlich perforiert und musste dann auch geflickt werden, ohne Erfolg. Der Grund konnte nicht ermittelt werden, es war nicht zu glauben. So musste mich ein Arbeitskollege dann tatsächlich nach Hause fahren, damit ich mit dem Auto wieder zurück fahren konnte um das Rad abzuholen. Was für Massaker an dem Tag. Ich war bedient.

Das Ende vom Lied war, das ich beim Zweiradmechaniker um der Ecke mein Vorderrad abgab und er es anstandslos reparierte. Er konnte ebenfalls nichts im Mantel entdecken. Anscheinend und so wie es aussieht hält der Reifen nun wieder. Ich werde es nachher auf dem Weg zur Arbeit testen…mit Ersatzschlauch und Werkzeug an Bord! Oh man…

 

bikingtom, Veranstaltung

 

Erfreuliches gibt es aber auch zu berichten. Darauf bin ich auch ein wenig stolz und freue mich riesig wenn das alles so klappt wie wir uns das vorstellen! Wir? Ja genau. Mit „wir“ meine ich zusätzlich noch CYCLING DAN. Denn wir hatten vor kurzem eine Idee, als wir beim Radlertreff bei einem Bierchen zusammen saßen. Es ging darum, warum wir nicht einfach mal die Nacht zum Tage machen, durch Städte, übers Land, durch Wald, Wiesen und Felder fahren um morgens bei einer heißen Tasse Kaffee den Sonnenaufgang oben auf einer Halde zu genießen. Die „NIGHT.OF.THE.100.MILES“-Tour war geboren! Da haben wir richtig Bock drauf und planen momentan so einiges.

bikingtom, Aufkleber

 

Oh, ihr habt Lust bekommen und findet die Idee gut, habt eventuell auch Lust mitzumachen? Dann bleibt doch in Kontakt und schaut hin und wieder entweder hier auf meinem Blog oder auf meiner facebook-Seite unter Veranstaltungen vorbei. Weitere Infos werden in Kürze folgen! 😉 Ihr dürft gespannt sein.

 

Des weiteren habe ich jetzt meine ersten, eigenen  Aufkleber bekommen! Juchu! Hey, so jetzt ganz spontan: wer einen Aufkleber haben möchte, der schicke mir doch eine email mit seiner Adresse und ich lasse euch kostenlos ein Exemplar zukommen!

Ansonsten hoffe ich jetzt mal einfach auf besseres Wetter, ich kann dieses Grau da draußen bald nicht mehr ertragen. Ich will endlich wieder Touren fahren, wo mir die Sonne zumindest mal zublinzelt. Na, wenigstens werden die Tage wieder länger hell. Ist doch auch schon was…

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#13.01.2018

Gestern war ich dann tatsächlich noch einmal bei ROSE in Bocholt. Der erste Grund ist, das mein Schwiegervater einen Termin für eine Inspektion hatte und er nicht über einen Heckgepäckträger verfügt um dorthin zu kommen. Also gut, ich fahre, da kann ich ja dann auch noch mal schauen was es so gibt! 😉 Doch nachdem ich am Donnerstag auf dem Heimweg von der Arbeit wieder so merkwürdige Geräusche von der Schaltung gehört habe, die nicht gesund klangen und das Radfahren nervig gestalteten, nahm ich meinen Crosser nach Rücksprache und Problemschilderung am Telefon mit ROSE dann kurzerhand auch mit. Es wurde dann vor Ort getestet und ausgelotet, woher diese Geräusche während der Fahrt kommen könnten und alles noch einmal überprüft. Sogar das Innenlager wurde kurzfristig auseinander genommen und kontrolliert. Außerdem wurde festgestellt, das das Steuerrohr auch ein wenig locker war. Nicht tragisch, aber dafür das ich erst vor rund zwei Wochen bei der Inspektion war… Aber gut. Jetzt hoffe ich das nun alles wirklich optimal eingestellt ist.

Natürlich wollte ich das heute morgen gerne testen. Doch unterhalb meines linken, inneren Knöchels tut es weh. Wirklich weh! Als ob ich mich irgendwo derbe gestossen habe, ich das jetzt aber nicht mehr im Nachhinein nachvollziehen kann wo und wann und ob überhaupt. Leicht geschwollen ist es, aber es gibt keinen blauen Fleck. Das Auftreten tut weh, ich tue also leicht humpeln. Was ein Mist. Da habe ich mir gestern  – pssst, die Frau liest mit 😉 –  noch den WAHOO Cadence Sensor gekauft, um gezielter trainieren zu können, und dann sowas. Sch…!!! Ok, aber nicht mir. Morgen früh will ich unbedingt eine Runde drehen. Zur Not tape ich mir den Klumpfuß…Radfahrer ticken irgendwie anders, oder? 🙂

Am Donnerstag Abend war ich noch in der gut gefüllten Radmosphäre, wo der Teilnehmer des Transcontinental Race 2017, Torsten Frank, über seine Erlebnisse bei dem Ultra-Distanz-Rennen und  fast 4000 Kilometern quer durch Europa in zwei Wochen berichtete. Das war sehr spannend, denn Torsten kann nicht nur Radfahren, sondern dazu auch noch sehr gut fotografieren. Da kann man schon mal ins Träumen geraten und auf dumme Ideen kommen. Zu dem Thema aber in den nächsten Tagen mehr, da könnt ihr mal gespannt sein!  😉

Ansonsten hoffe ich dann wirklich mal auf den morgigen Tag, das der Fuß etwas abschwillt und ich einigermaßen schmerzfrei radeln kann. *GANZFESTDRANGLAUB*

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#06.01.18

*TUSCH* Das ist also mein erster Eintrag für 2018! Und es kribbelt direkt. In den Füßen, im Hintern und den Händen. Es schreit mich förmlich an. „Los, raus mir dir und rauf auf’s Rad, du Knaller!“ „JAAAA!!! Heissa juche!“ Und schon würde ich jetzt am liebsten durch die Tür sausen, mich auf’s Rad schwingen und Kilometer fressen. Das wäre jetzt ein Riesenspaß. Betrüblich ist allerdings das hier momentan herrschende Wetter. Ein Tiefausläufer bescherte uns hier teilweise gerade orkanartige Windböen. Dazu einen starken Regen. Toll. Ich radel zwar sobald ich merke das ich nicht vom Rad gepustet werde. Aber Spaß ist anders. Krampfhaft musste ich schon den Lenker gerade halten und mich grimmig in den Wind legen um voran zu kommen. Das ist ehrlich gesagt schon etwas nervig. Aber na gut. So bleibt es zumindest nicht langweilig. Und ein paar Kilometer kommen ja auch dann wenigstens zustande.

Thema Kilometer: ich habe ja schon in meinem Jahresrückblick 2017 geschrieben das ich durch mein neues Crossbike auf dumme Gedanken komme und das ich vielleicht ein paar „Projekte“ in Angriff möchte. Na, und ein Erstes ist schon mal in Planung. Da gibt es nämlich die „Ruhr2Northsea“-Challenge. Das heißt 300 Kilometer an einem Tag abzureißen. Von Duisburg bis rauf nach Bensersiel an die Nordsee! Nicht auf Zeit, sondern einfach mit der Intension diese Leistung zu schaffen. Klingt in meinen Ohren ganz gut und mit Sicherheit eine gute Gelegenheit sich auch mal an seine Grenzen zu bringen. Sowohl sportlich als auch mental. Das schöne ist, das ich einen Arbeitskollegen überreden konnte dort ebenfalls mitzumachen. Bis zwei weitere Leute bei uns in der Firma davon gehört hatten. Jetzt wären wir also schon zu viert. 🙂 Also mal schauen. Ein halbes Jahr bleibt Zeit sich darauf vorzubereiten. Denn die Challenge findet erst im Juni statt. Wenn die Tage lange hell sind. Ich freue mich drauf, wird bestimmt cool werden.

Die aktuelle und neueste adfc-Radkarte der Uckermark ist soeben auch per Post gekommen. Trotz toller Möglichkeiten Radrouten am PC zu planen brauche ich doch immer Karten. Ich liebe diese Karten. Man kann da trotz allem immer noch Neues entdecken und in seine Touren einplanen. Sich über dieses große Stück Papier zu beugen und die Gegend und Region schon mal „auszukundschaften“ finde ich immer spannend. Die Vorfreude steigt also weiterhin auf das kommende Radfahr-Jahr! „JAAA!!! Heissa juche!“ Ich bin dann mal kurz raus…

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#09.12.17

Der erste Schnee ist gefallen, das Wetter für eine kleine Rad-Runde eher suboptimal. Zeit also für ein paar Planungen und Gedankenspiele für das kommende Jahr. Schliesslich möchte ich ja auch 2018 wieder einen schönen und attraktiven Radurlaub verbringen. Deshalb habe ich mich auch schon die letzten Tage hingesetzt um mögliche Ziele zu finden. Ja, und in der Tat gibt es da eine ganze Menge Regionen, in die ich möchte. Da ist es gar nicht so einfach sich zu entscheiden. Ursprünglich hatte ich schon länger geplant durch Belgien und die Niederlande zu radeln. Da hatte ich echt Lust zu. Und habe es ja auch noch nach wie vor. Aber dann bekam ich zufällig einen anregenden Artikel in die Hand und plötzlich wurden alle vorherigen Ideen über den Haufen geschmissen.

Und so favorisiere ich dann doch auf einmal das eigene Deutschland. Bilder aus der Uckermark und der Mecklenburger Seenplatte haben mich zum Träumen gebracht. Herrlich ruhige, einsame Landschaften, kristallklare Seen,  Felder ohne Ende, Nationalpark Müritz und ein Biosphärenreservat haben mich nun völlig eingenommen. Jetzt sitze ich also hier bei dem useligen Wetter mit einem warmen Kakao vor diversen Radkarten, suche nach Infos im Internet  und bastle an meinem Radurlaub. Das macht eine Menge Spaß, denn auf all den Karten und im Netz findet man so viele Sehenswürdigkeiten. Da ist es gar nicht so einfach perfekte Routen zu finden. Außerdem müssen eine oder vielleicht mehrere Unterkünfte gefunden werden. Aber da bin ich mir noch nicht sicher, ob ich praktisch Sternfahrten mache oder eine riesengroße Runde. Mal schauen, habe ja jetzt noch keine Hektik.

Nichtsdestotrotz musste ich vorhin dann doch noch mal mit dem Rad raus. „Musste“ ist der falsche Ausdruck. Ich wollte raus. Denn ein paar Fotos im Schnee mit dem Crossbike kämen bestimmt ganz gut. So mein Gedanke. Also keine sportliche Radrunde, sondern einfach ein entspanntes „Kurz-Radeln“ in den Borbecker Schlosspark hinein. Vor der Haustür war die Straße frei vom Schnee, die Nebenstraßen und Wege dagegen teilweise ordentlich voll von üblen Schneematsch. Nebenbei kleine Bewährungsprobe also auch für meine G-One Reifen von Schwalbe. Die fuhren sich sogar recht gut auf teilweise glatten Untergrund. Besser als gedacht. Im Schlosspark jedenfalls waren viele Familien unterwegs und der Park voll von einer Schneemann-Armee. Lustig anzusehen. Das Ergebnis des Mini-Foto-Shootings gibt es auf meinem Instagram-Account zu sehen 😉

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#30.10.2017

Joah, spontan einfach mal mit dem Fahrrad abbiegen war gestern mal wieder genau richtig. Doch das kam im Grunde wegen einer Dämlichkeit. Geplant war eigentlich ein Besuch eines Essener Möbelhauses, da in der Innenstadt verkaufsoffener Sonntag war. Na ja, und da dieses Möbelhaus dort ziemlich und für mich auch so gut wie mittendrin liegt, war die komplette Sippe im Glauben das auch offen wäre. Pustekuchen. War es nicht. Dumm gelaufen, so stand man vor verschlossenen Türen. „Und nu?“, war der allgemeine Gedanke. Na, was macht man an einem zunächst grauen Sonntag Mittag? Sich stärken! Für was auch immer, völlig egal. Also zurück zum Cafe seines Vertrauens ( Gruß an die „Radmosphäre“ ) und ein Stück leckere Torte gefuttert. Da kam doch glatt die Sonne durch die Wolkendecke! Also gut, die Chance sollte ich nutzen. Die anderen beiden Chaoten wollten nach Hause, ich beschloss den momentanen Wetterumschwung auszunutzen und mir in Mülheim-Ruhr den gerade neu eröffneten Abschnitt des Radschnellweg Ruhr RS1 anzuschauen.

Na ja, Radschnellweg ist dann dort der falsche Begriff. Es stellt eine Hochpromenade dar, wo so eine Art Mischverkehr (Fußgänger und Radfahrer) herrscht. Und gerade an jenem Sonntag kamen sich hier direkt alle ins Gehege. Vom Design her, mit den Bänken und den Beeten, sieht es eigentlich nicht so schlecht aus, aber das war es auch schon! Aber der Stahl, der dort als Design-Element verwendet wird, ist teilweise scharfkantig. Verletzungen sind meiner Meinung nach da vorprogrammiert. Zumal die Zählstation, ebenfalls in Stahl eingefasst, den Raum für Radfahrer und Fußgänger nochmals an dieser Stelle minimiert. Wenn sich da zum Beispiel zwei Radfahrer entgegen kommen…na ja, eine kleine Unaufmerksamkeit reicht aus. Aktuelle Fotos dazu ( und noch viele weitere ) gibt es dann in meiner Foto-Galerie. Da könnt ihr euch dann mal einen kleinen Eindruck verschaffen.

Nach dem Abstecher bin ich dann wieder in Richtung Heimat geradelt. Allerdings mit einer spontanen Abbiegung. Ich bin durch die Schweiz geradelt! Häh? Ja, das stimmt schon. Die sogenannte Schönebecker Schweiz ist eine kleine, aber feine Ecke, wo Felder und Wiesen ein ausgewiesenes Landschaftsschutzgebiet bilden. Im Grunde ist diese Ecke schnell durchquert, doch man bekommt den Eindruck, man ist ganz woanders. Nicht im hektischen Ruhrpott, sondern irgendwo im tiefsten Grün. Diese hügelige Landschaft bietet tolle Ausblicke, auch auf die Skyline der Stadt Essen. Und da die Sonne hier nochmal schön durch die Wolken kam, war ich von der sonnigen, aber herbstlichen Atmosphäre schon beeindruckt. Mir war diese Ecke gar nicht so bewußt, dort bin ich bisher eher außen herum geradelt anstatt mitten durch. Ich kann mich nicht erinnern jemals zuvor dort mit dem Rad gefahren zu sein.

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In der ( Schönebecker ) Schweiz.

Ich finde es immer wieder faszinierend was man alles immer noch so in unmittelbarer Umgebung auf dem Rücken eines Fahrrads entdecken kann. Einfach mal alte Pfade verlassen und neue entdecken. Es kann so einfach sein.

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#15.10.2017

Boah, waren die letzten Tage anstrengend. Einige private Dinge mussten notgedrungen erledigt werden so das ich gar nicht so richtig zur Ruhe kam um den neuesten Kram mal niederzuschreiben. Und auch die nächsten Tage werden in die Richtung weitergehen. Ich sage nur „mach es zu deinem Projekt“. Aber trotzdem kommt schon sehr bald einiges ins rollen…wenn ihr versteht was ich meine 😉

Schon am kommenden Montag werde ich die Gelegenheit haben ein Ebike eines aufstrebenden Herstellers zu testen und zu begutachten. Darauf bin ich schon gespannt und natürlich werde ich darüber einen kleinen Testbericht verfassen und meine ersten Eindrücke schildern. Lasst euch also mal dahingehend überraschen,

Und ins rollen kam auch noch tatsächlich eine Geschichte, die mich schon jetzt länger begleitet, ja, fasziniert. Stichwort: Cross-/Gravelbike. Und was habe ich mich durch das Thema gewühlt/gelesen/ausprobiert. Ja, eine Entscheidung habe ich gefällt. Und ja, es kommt dieses Jahr noch zu mir nach Hause. Welches? Der ganze Findungsprozess gehört erzählt. Kommt. Also der Bericht. Zügig. Versprochen. Bin dran. 🙂

Zum Ende dann noch etwas trauriges. Bei mir in der Nähe, da, wo ich auch öfters mal herfahre, ist vor ein paar Tagen ein kleines Mädchen von 13 Jahren auf dem Fahrrad von einem Betonmischer, der rechts in eine Einfahrt bog, überrollt worden. Das Mädchen verstarb daraufhin ein paar Stunden später. Ein junges, unschuldiges Leben durch Unachtsamkeit ausgelöscht. Sehr traurig. Radaktivisten haben an diesem Wochenende daraufhin eine Mahnwache abgehalten und ein Ghostbike aufgestellt. Das schockierende daran ist die Größe dieses Fahrrads. Wenn so etwas in der eigenen Umgebung passiert ist das meist noch etwas trauriger als wenn es dort passiert, wo man die Gegend oder die Stadt gar nicht kennt. Ohne das abwertend zu meinen. Jeder tote Radfahrer, egal wo, ist einer zuviel! Mein Mitgefühl gilt den Eltern und den Angehörigen.

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#28.09.2017

Jaaaaaaaaaaa, ich muss gestehen: der Sommer ist jetzt auch im Kopf vorbei. Der Herbst ist nun klar und deutlich angekommen. Mir einzureden das der Sommer vielleicht  ja doch noch mal vorbeischaut hilft auch nicht. Wie immer war er leider viiiieeelll zu kurz. Und das Gefühl in der kostbaren Zeit zu wenig auf dem Fahrrad gewesen zu sein schleicht sich ein. Obwohl das laut meiner Statistik nicht der Fall ist, sondern eher im Gegenteil. Trotzdem, und das führe ich einfach auf die Leidenschaft zurück, war es gefühlt einfach zu kurz. Die paar echten Sonnentage die dieser Sommer zu bieten hatte wäre ich viel lieber noch weiter im Sattel geblieben. Muss ich mich halt mit abfinden. Doch unterm Strich gesehen war es ein radfahrfreundlicher Sommer. Gerne erinnere ich mich an die ein oder andere Tour und erwische mich dabei mit einem Grinsen im Gesicht. Das Gute bleibt also im Gedächtnis haften. Eine schlechte Radtour gab es nicht. Und deshalb kann von mir aus jetzt der bunte Herbst kommen. Ich bin bereit. Mein Rad ist es auch. Die Reifen durch das braune Herbstlaub jagen, das rascheln der Blätter unter dem Pneus. Vielleicht mal eine sportlich-schnelle Runde drehen, verschwitzt nach Hause kommen um sich dann bei einer Tasse heißen Schokolade wieder etwas aufzuwärmen. Oder doch lieber eine gemütliche Radrunde, mit einem Päuschen irgendwo im Café. Auf den nicht mehr ganz so überlaufenen Radwegen die kühle, frische Luft in die Lungen saugend. Die Landschaft verändert sich genau wie die Perspektive, die man jetzt in der Jahreszeit auf dem Fahrrad gewinnen kann. Auch im Herbst Radfahren ist ein echtes Highlight!

 

                                   „Besorg dir ein Fahrrad. Wenn Du lebst, wirst Du es nicht bereuen.“ – Mark Twain

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#28.07.2017

Man, das Wetter war diese Woche ja mal wieder leicht sprunghaft. Morgens auf dem Weg zur Arbeit war es sogar sehr frech zu mir. So könnte man es auch beschreiben. Kurz bevor ich morgens aus dem Haus gehe schaue ich standesgemäß auf die Wetter-App wie sich gleich die Wetterlage entwickeln wird. Das klappt zu 99% recht zuverlässig. An dem Tag war es anders! Die Vorhersage lautete: leichter Regen in 15 Minuten! Wenn diese Aussage kommt, dann sind es normalerweise nur ein paar wenige Tropfen, eine leichte, regendichte Jacke reicht da völlig. Da kann ich mich eigentlich gut drauf verlassen.  Denkste! Ich bin einen knappen Kilometer weit gekommen…bis sich die Schleusen öffneten! Petrus  hatte wohl vergessen das Tor zu schließen! Es regnete urplötzlich Bindfäden, so dick, das ich nicht mehr viel gesehen habe! Ich habe unter einem dünnen Baum angehalten und versucht noch schnell die Regenhose überzuziehen. Wieso zuerst die Regenhose? Ganz einfach, die Überziehschuhe hatte ich schlicht und einfach zu Hause liegen lassen, ich Knaller! So waren die Beine zwar trocken, aber die Füße in den Schuhen hatten nicht wirklich eine Chance. Die Schuhe hielten den gefühlten Monsunregen keine drei Minuten stand. Als ich auf der Arbeit ankam  genossen meine Füße Swimming-Pool-Feeling! Das Ende vom Lied? Dazu komme ich gleich noch…

Am Mittwoch hatte ich mich spontan mit Eric von URBAM BIKES auf einen Kaffee in Düsseldorf verabredet. Der aufmerksame Leser weiss, das ich vor einiger Zeit einmal ein Test-Rad aus Bambus dieser Marke da hatte um es ausgiebig probe zufahren! Diesmal war es so, das Eric ein Foto geteilt hatte, auf dem ein neues Rad von ihm zu sehen war. Eins von der Art, wovon ich seit einiger Zeit träume und ich voll Bock drauf hätte. Nämlich ein Gravelbike! Diese, für manche neumodische, Fahrrad-Gattung hat es mir angetan! Ich lechze momentan förmlich danach so ein Rad zu besitzen. Momentan vom Budget nicht drin, zu Hause bekomme ich wahrscheinlich den Vogel gezeigt, aber das Thema lässt mich nicht los. Das geborene Rad um sich perfekt auszupowern. Rennrad-Feeling – aber für’s Gelände und in einer etwas komfortableren Haltung. Ein Sportgerät sondergleichen, aber gemacht auch für Abenteuer. Eine rohe, aber charmante Seele innewohnend. Was ich damit meine? Ich habe ein passendes Video gefunden, das mein Verlangen genau wiederspiegelt! Das Video ist zwar von der Firma VOTEC, aber das macht nichts. Die Stimmung in diesem Clip ist perfekt!  Und dann war ich wie gesagt in Düsseldorf und war fasziniert von diesem Bike! Das Aussehen dieses Rads war der Hammer! Der natürliche Bambus mit den edlen, schwarzen Komponenten wie den Laufrädern von Shimano und der tollen SRAM-Schaltung. Dazu ein für die Hände komfortables Griffband. Ebenfalls in schwarz. Genau wie die Carbongabel. Was für ein Hingucker. Eine klitzekleine Runde durfte ich einmal aufsatteln. Nur ein paar Meter. Aber da war meine Seele schon verloren…

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Das URBAM Gravelbike! Einfach irre!          Foto: URBAM BIKES

Ja, und so beschäftige ich mich irgendwie gerade halt mit diesem Thema oder besser andersherum: es beschäftigt mich. Und wie das so ist, plötzlich findet man überall irgendetwas dazu. So auch auf biketour-global.de, da lohnt es sich übrigens eh einmal vorbeizuschauen! Ein toller Blog! Das Video zum Transcontinental Race ist klasse. Ist wohl schon älter, aber hat mich trotzdem in den Bann gezogen. Die Bilder sprechen für sich! In Zeitschriften findet man mittlerweile auch einiges über Cyclocross oder Gravelbikes. Anscheinend ist der Trend doch sehr stark. Mich persönlich wundert das gerade nicht mehr. 😉 Ja nu, nix überstürzen. Dafür muss erst mal die Kohle her. Also weiterhin  malochen gehen, vielleicht ergibt sich ja dann mit etwas sparen was! 😉

So, und nun noch einmal zu meinen nassen Füßen und dem Ende vom Lied. Ich schätze also mal, der Grund warum mir gerade die Nase in einer Tour läuft, ist der, das ich einfach zu lange diese nassen Füße hatte und somit mein Körper gesagt hat „soooooo nicht, Freundchen!!!“ Also selber schuld. Vorteil: ich kann mich gerade noch mehr mit dem gewissen Thema beschäftigen…

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#21.07.2017

Das ist also der Sommer. Ein permanentes auf und ab. Und immer diese Gewitter dabei.  Gab’s das früher eigentlich auch? Da erinnere ich mich als Kind, das es einfach mal sechs Wochen am Stück Sommer gab OHNE ständige Unwettergefahr. Das gehört wohl nun auch zum Klimawandel, oder? Zumindest ein Stück weit. Ein Grund mehr das Fahrrad öfters in den Alltag einzubauen und etwas für die Umwelt zu tun. Jeder sollte das. Ok, das war jetzt der Appell am Morgen 😉

Momentan läuft es ganz gut, ich bin zufrieden. Worüber ich mich freue ist, das die Familie anscheinend doch tatsächlich Lust am Radfahren bekommen hat. Die letzten Wochenenden wollten sie immer gerne eine Runde drehen. Selbst der Kurze fragte einmal bei Sauwetter, ob wir nicht eine kleine Tour machen. Da mir Regen im Grunde völlig egal ist, war ich natürlich sofort dabei! Überrascht war ich aber schon, denn meistens ist er doch noch aus Zucker. Doch es hat mir riesig Freude bereitet. Die Strecke hatten wir bei dem Wetter so gut wie für uns und für ihn war das alles sehr spannend, denn welches Kind findet es nicht aufregend zu sehen, wie Binnen-Schiffe durch Schleusen am Kanal gebracht werden? Auch konnte ich ihm unterwegs zeigen auf welchen Fußballplätzen am Wegesrand der Papa sich einst schon duelliert hat und überhaupt wie schön es in der näheren Umgebung sein kann. Er fand das alles unheimlich interessant. Kann ich ja nicht so viel verkehrt gemacht haben, oder? Sogar zum Radlertreff am Radcafé Radmosphäre am Niederfeldsee in Essen jeden Dienstag ist die Familie mittlerweile heiß darauf mitzukommen. Wahrscheinlich weil es dort so leckere Snacks und, laut Sohn, so einen tollen Kakao gibt. Man muss also nur ein paar Anreize schaffen, dann klappt’s auch mit dem Familien-Radeln 🙂

Und auch so bleibt es spannend für mich und meinen Blog. Die EUROBIKE steht quasi vor der Tür und auch ich werde dieses Jahr vor Ort sein – offiziell als Blogger des The Wriders Club! Finde ich eine tolle Sache und da freue mich wie Bolle drauf. Neue Leute kennenlernen, Erfahrungen austauschen, Kontakte knüpfen, neue Produkte sehen, fühlen, testen und so weiter. Und überall Fahrräder um mich herum! Herrlich…

Vorher ist auch noch etwas geplant, da werde ich bestimmt noch den ein oder anderen Artikel zu schreiben. Da werde ich in anderen Gefilden unterwegs sein und von dort garantiert noch einige Themen aufnehmen. Das wird höchst interessant. Wohin es geht? Lasst euch überraschen…

Ja und dann geht also noch in Kürze das große, ausführliche Interview mit COBI online. Die Jungs konnte ich letzte Woche in Frankfurt besuchen. Das war eine tolle Sache und äußerst informativ! So bin ich also wirklich sehr zufrieden momentan, an anderen Projekten wird aber auch noch gebastelt. Mal sehen, wohin die Reise geht. Aber es macht Spaß, wenn man sein Hobby auf so einer Basis ausleben kann. Die Grundlage für das alles, das Radfahren an sich, darf aber nicht zu kurz kommen. Deshalb schwinge ich mich nachher auch wieder auf den Sattel und radel gen Arbeit. Denn einen Hauptberuf habe ich nebenbei auch noch 😉

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# 29.06.2017

Mittlerweile ist nun auch offiziell Sommerzeit. Der Tag fängt früh an und hört spät auf. Das Radfahren früh morgens zur Arbeit ist schon um diese Uhrzeit ein Genuss. Zu keiner anderen Jahreszeit kann ich in dieser Herrgottsfrühe so entspannen. Es ist eine angenehme Dämmerung wenn es aus dem Haus geht. Die Ruhe in den Straßen ist eine Wohltat, bei schönem Wetter werden die ersten kleineren Wolken sogar schon andächtig rosa. Besonders schön ist es wenn da am Radschnellweg die Natur noch ein kleines Schauspiel mit Bodennebel veranstaltet. Manchmal halte ich dann kurz an, inhaliere die frische, noch fast reine Luft tief ein und genieße den Moment bevor es dann weitergeht. Auch die Hasen hoppeln schon munter über den Radweg. In den letzten Jahren waren sie eher eine Plage, so viele waren das. Dieses Jahr hält es sich fast in Grenzen. Die Ausweichmanöver waren schon nervig, muss ich zugeben. Aber so ist es ok. Die Vögel zwitschern auch schon auf den Bäumen und im Gebüsch und begrüßen den Tag, wenn da die Sonne langsam kurz über den Horizont erscheint. Morgens um fünf scheint die Welt noch in Ordnung zu sein.

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Früh morgens kurz nach fünf auf dem Weg zur Arbeit

Ganz anders sieht es nach Feierabend aus. Zwar ist es nach wie vor wunderbar wenn die Sonne scheint, aber auf den Straßen ist es laut, die Luft kann man vor lauter Abgasen kaum einatmen. Und das in der Grünen Hauptstadt Essen! Das Gezwitscher der Vögel dringt gar nicht mehr bis zu den Ohren durch. Ich bin immer heilfroh wenn ich das erste Stück über die oftmals verstopften und gefährlichen Straßen hinter mir habe und ich endlich wieder auf dem RS1 bin. Er wirkt für mich wie eine Freiluftschneise. Die Luft dort ist wesentlich besser. Trotzdem ist dort das Gewusel an manchen Tagen groß. Die Ruhe des Morgens ist verflogen und der Radschnellweg zeigt ein anderes, lebendiges Gesicht. Ich bin aber froh über jeden Radfahrer der ihn nutzt! Und die Stadt Essen übrigens sollte das auch!

Und wenn ich hier so in der „Radmosphäre“, dem Café am RS1 in Altendorf sitze, diese Zeilen tippe, mit Blick auf die Trasse, dann sehe ich die Radler wie sie einer nach dem anderen von links oder rechts den Niederfeldsee entlang fahren. Viele von ihnen sind ebenfalls Pendler. Einige sind wahrscheinlich früh morgens schon vor oder kurz nach mir genauso wie ich diesen Radweg in Richtung Arbeit gefahren. Auch sie werden diese herrliche Ruhe und den sich anbahnenden Sonnenaufgang genossen haben und ganz entspannt zur Maloche gekommen sein.

Und das Fazit meines Gesabbels? Radfahren kann soooo glücklich machen! Jeden Tag!

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