TEST: HNF HEISENBERG XD1 URBAN (S-Pedelec)

HNF Heisenberg, ein aufstrebender Hersteller von E-Bikes im Premium-Segment, bietet zur Zeit kostenlose Probefahrten an. Dazu wird das ausgesuchte und gewünschte Rad bis vor die Haustür geliefert. Die Räder werden durch Direktvertrieb verkauft, Werkstatt-Intervalle können telefonisch vereinbart werden. Dann kommt ein Zweirad-Mechaniker sogar zu einem nach Hause und macht das geliebte Bike wieder flott. Für den ein oder anderen sicherlich eine interessante Möglichkeit. Denn die Räder erregen durchaus Aufsehen, sehen sie doch allesamt sehr ansprechend aus! Doch wie macht sich ein Bike von Heisenberg auf der Straße?

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Wirkt bullig und fährt sehr dynamisch, das Heisenberg XD1 Urban.

Kommen wir also zu meinem Fahrbericht. Ich hatte mir das XD1 Urban ausgeguckt, da dies zu meinem Bedürfnissen an ein E-Bike dieser Gattung passt. Ich nutze mein vorhandenes E-Bike hauptsächlich als Pendler zwischen Arbeitsstelle und Zuhause. Der Weg führt teilweise über Straße und Asphalt, aber auch über Schotterwege. Leider wurde mir vom XD1 die S-Pedelec-Version geliefert, doch die normale e-Bike-Version mit 25 km/h ist bis auf die Beleuchtung baugleich.  Also spielte das für diesen Test keine große Rolle. Und um das Verhalten auch auf Schotter zu simulieren, bin ich trotzdem für ein Stück auf abgelegenen Wegen unterwegs gewesen.

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Stolz wird der Name auf dem Oberrohr getragen. Die Schweißnähte sind schön flach gehalten, die Kabelverlegung pfiffig gemacht.

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Nettes Design-Element mit integrierten Logo.

Der erste Blick auf das Rad lässt die Gene dieses Bikes aus dem MTB-Bereich erkennen. Mit Schutzblechen und vernünftiger Beleuchtung versehen, wurde daraus design-technisch ein durchaus attraktives Urban Bike mit weit hinunterreichendem Oberrohr entworfen das mit Sicherheit in der Stadt auffällt. Die Schweißnähte sind schön flach gehalten und zeugen von Können. Kleine Details wie das Logo auf dem formschönen Zwischenstück zwischen Ober- und Sitzrohr zeugen nicht nur von Design-Verliebtheit, auch der Sinn dieses Zwischenstücks ist deutlich. Denn es erzeugt eine bessere Verwindungssteifigkeit. Die Rockshox Sektor-Federgabel mit 130 mm Federweg ist äußerst robust und erfüllt seinen Dienst sehr gut an diesem Bike. Genauso wie die NuVinci N380SE-Schaltung in Verbindung mit dem wartungsfreien Gates-Riemenantrieb. Das stufenlose Schalten empfand ich angenehm, aber ein leichtes Verzögern konnte ich dabei feststellen. Wenn man ansonsten eine Kettenschaltung fährt, ist diese Art von Schaltung vielleicht etwas gewöhnungsbedürftig, aber die Umstellung gelingt trotzdem rasch!

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Massive RockShox Sektor-Federgabel.

Auffallen tat mir auch gleich der breite Lenker, der aber ein Höchstmaß an Stabilität und Spurtreue bringt. Gerade bei rasanten Fahrten ist das von Vorteil. Die Haltung ist sportlich-bequem. Ich hatte nicht den Eindruck als ob die Arme, Schultern oder der Nacken ermüden könnten. Das kommt einen sehr entgegen wenn man längere Strecken fährt. Denn auch wenn dieses Rad mit Stadtfahrten assoziiert wird, für ordentliche Touren ist sich dieses Bike nicht zu schade. Der 500Wh Akku von Bosch sorgt für ordentliche Leistungsreserven, die bei einem S-Pedelec sowieso gut gebraucht werden können. Der neue Performance Speed-Motor von BOSCH wirkte auf mich sehr laufruhig, auch in Verbindung mit der NuVinci-Schaltung. Das gefiel mir gut. Auffällig ist auch hier schon beim ersten Blick auf das Rad das der Motor hochkant verbaut ist! Der Schwerpunkt liegt somit ziemlich optimal unterhalb des Fahrers! Und der Akku ist ebenfalls gut am Unterrohr integriert worden und liegt dort gut geschützt.

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Markant: der hochkant verbaute BOSCH CX Speed-Motor.

Überrascht war ich dann doch tatsächlich über die von Magura stammende und äußerst kraftvoll zupackende Bremse MT4. Die Zweifinger-Bremshebel sind gut zu bedienen und lassen die Bremse dadurch wohldosieren. Doch man sollte sich erst ein wenig mit diesiger bissigen Bremse vertraut machen bevor es in den urbanen Dschungel geht! Doch auch wenn man über Schotter- oder Waldwege pflastert macht das XD1 Spaß. Zwar werden Unebenheiten durch die dicken Schwalbe Supermoto-Reifen gut weg gebügelt, aber einige Schläge bleiben nicht aus, die dann doch auf den Rücken schlagen können. Die Sattelstütze schien mir deshalb nicht so gut gewählt.  Und auch der Sattel von Selle Royal wirkte etwas hart und ist somit eher Geschmackssache.

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Äußerst kraftvolle Magura MT4-Bremse, die gezähmt werden möchte!

 

Dieses Bike macht Spaß, sein Design ist ansprechend, die Komponenten gut gewählt. Ob es die S-Pedelec-Version sein muss sei dahingestellt, denn das obligatorische Kennzeichen schränkt das Rad dann doch zu sehr ein, da man damit ja nicht auf Radwegen fahren darf und die Straße sein zu Hause ist. Mit der 25-km/h Unterstützung hat man aber die für – wie ich finde – bessere Wahl! Mit der Option eines zusätzlichen Gepäckträgers kann man sich zudem bequem für die Stadt rüsten. Ob das „e-mtb-Urban-Bike-Konzept“ hierbei aufgeht, darüber wird es bestimmt unterschiedliche Meinungen geben. Auf dem Zettel sollte man dieses Bike allerdings unbedingt haben, denn der Spaßfaktor ist wirklich verdammt groß!

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Der breite Lenker lässt das Bike sehr gut händeln, auch wenn er am Anfang einen Ticken zu breit erscheint. Das vordere Schutzblech könnte länger sein.

 

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#15.10.2017

Boah, waren die letzten Tage anstrengend. Einige private Dinge mussten notgedrungen erledigt werden so das ich gar nicht so richtig zur Ruhe kam um den neuesten Kram mal niederzuschreiben. Und auch die nächsten Tage werden in die Richtung weitergehen. Ich sage nur „mach es zu deinem Projekt“. Aber trotzdem kommt schon sehr bald einiges ins rollen…wenn ihr versteht was ich meine 😉

Schon am kommenden Montag werde ich die Gelegenheit haben ein Ebike eines aufstrebenden Herstellers zu testen und zu begutachten. Darauf bin ich schon gespannt und natürlich werde ich darüber einen kleinen Testbericht verfassen und meine ersten Eindrücke schildern. Lasst euch also mal dahingehend überraschen,

Und ins rollen kam auch noch tatsächlich eine Geschichte, die mich schon jetzt länger begleitet, ja, fasziniert. Stichwort: Cross-/Gravelbike. Und was habe ich mich durch das Thema gewühlt/gelesen/ausprobiert. Ja, eine Entscheidung habe ich gefällt. Und ja, es kommt dieses Jahr noch zu mir nach Hause. Welches? Der ganze Findungsprozess gehört erzählt. Kommt. Also der Bericht. Zügig. Versprochen. Bin dran. 🙂

Zum Ende dann noch etwas trauriges. Bei mir in der Nähe, da, wo ich auch öfters mal herfahre, ist vor ein paar Tagen ein kleines Mädchen von 13 Jahren auf dem Fahrrad von einem Betonmischer, der rechts in eine Einfahrt bog, überrollt worden. Das Mädchen verstarb daraufhin ein paar Stunden später. Ein junges, unschuldiges Leben durch Unachtsamkeit ausgelöscht. Sehr traurig. Radaktivisten haben an diesem Wochenende daraufhin eine Mahnwache abgehalten und ein Ghostbike aufgestellt. Das schockierende daran ist die Größe dieses Fahrrads. Wenn so etwas in der eigenen Umgebung passiert ist das meist noch etwas trauriger als wenn es dort passiert, wo man die Gegend oder die Stadt gar nicht kennt. Ohne das abwertend zu meinen. Jeder tote Radfahrer, egal wo, ist einer zuviel! Mein Mitgefühl gilt den Eltern und den Angehörigen.

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MOMENTE: Ignoranz der Autofahrer

Das gleich geschilderte Erlebnis musste praktisch erst ein paar Tage sacken um es einigermaßen „vernunftsmäßig“ niederzuschreiben. Ohne in irgendwelche Wutausbrüche zu verfallen. Mal schauen ob mir das gelingt. Ich entschuldige mich schon jetzt für vielleicht eine nicht so besonnene Wortwahl! Jedenfalls war ich am letzten Feiertag, dem 3.Oktober, unterwegs mit Familie und Rad. Auf einem großen Parkplatz einer Baumarktkette war an diesem Tag ein Flohmarkt. Die Zufahrt dazu liegt an einer Sackgasse mit Wendekreis. An diesem schließt durch Absenkung der Bordsteinkante ein Gehweg an, der für Radfahrer freigegeben ist (siehe Foto). Man kann sich jetzt vorstellen, das dieser Flohmarkt gut besucht war. Und wie kommen all die vielen Besucher dort hin? Natürlich viele mit dem Auto! Da die Parkplätze des Baumarkts bekanntlich ja nun nicht zur Verfügung standen auf Grund all der vielen Stände, lässt es sich doch prima in der Sackgasse parken. Dort ist schließlich nur die beschrankte Einfahrt eines großen deutschen Schuhherstellers und auf der anderen Seite die Warenannahme des Baumarkts. Beide am Feiertag geschlossen. So weit, so gut.

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Deutlich zu erkennen: Der direkt angrenzende Fußweg an den Wendekreis    Foto: google maps

Und jetzt kamen wir, die Familie auf dem Rad, ins Spiel. Den Flohmarkt rechts liegend lassend fuhren wir in die Sackgasse um von dort rechts auf dem Gehweg mit „Fahrräder frei“ zu kommen. Doch etliche Hindernisse der Gattung „Blechkisten“ liessen das äußerst schwierig gestalten. Auto an Auto parkten mittig im Wendekreis, am Rand UND…frontal bis ÜBER(!!!) den Gehweg! Schon da fühlte ich eine Zornesröte in mir aufsteigen! Und ich gestehe, ich rief einmal „NUR AFFEN!“ aus. Ich war sauer. Und hinter mir hörte ich sogar meine Frau fluchen und schimpfen. Und dann kam der typische – und jetzt kann ich mich einfach nicht mehr halten  – alte Sack von „Ich-fahr-nur-Mercedes“-Fahrer, der mit seiner ach so reizenden Frau schon fast frontal ins Gebüsch fuhr und das Fass zum überlaufen brachte. Meine Frau machte ihn im bestimmenden Ton darauf aufmerksam das dies ein Gehweg wäre und er dort nicht parken darf. Und dieser hochbetagte Opa, der sicherlich nicht mehr den Schulterblick schafft, bellte mit einer zutiefst triefenden Arroganz zurück „HEUTE IST DIES EIN PARKPLATZ!!!“

*KURZ-VORM-ROT-SEHEN*

Und jetzt kommt ihr! Was würdet ihr tun? In Anbetracht der Tatsache das euer 11-jähriger Sohn dabei ist? Und der bei nun möglichen Handlungen meinerseits für den Rest seines Lebens traumatisiert sein könnte: Ausrasten? Alte Opis schlagen? Autos demolieren? Eskalation? Apokalypse heraufbeschwören? Nichts von dem habe ich gemacht. Innerlich habe ich aber tiefrot gesehen und Pest und Cholera dem Blechbüchsen-Opi hinterhergeschickt. So eine völlige Ignoranz und Verachtung, das ist es was mich ankotzt. Solche Individuen sind es, die das Tischtuch zwischen Rad- und Autofahrern noch weiter zerschneiden. Ich sage nicht, das es auf Seiten der Radfahrer nur fromme Lämmer gibt. Ganz im Gegenteil. Aber das Verhalten dieses Menschen steht exemplarisch dafür, wie tief der Konflikt und der Graben zwischen beiden Parteien mittlerweile ist. In Deutschland ist dieses Verhalten jeden Tag zu beobachten. Die „Egoismus“-Kultur ist weit verbreitet. Im Gegensatz zu anderen Ländern, wo viel mehr Toleranz und Miteinander geübt wird. Unweigerlich kommt die Frage auf in welcher Gesellschaft wir leben? Ist dies wirklich eine Gesellschaft, in der wir leben wollen? In der Neid und Missgunst herrschen?  Allen voran immer das „Ich-Ich-Ich-zuerst“-Denken? Macht uns das zu glücklicheren Menschen? Wir wissen es doch alle besser! Wir wissen doch innerlich das wir das alle gar nicht so wollen. Doch warum sind wir nicht in der Lage das auch im täglichen Miteinander besser zu praktizieren? Wenn doch jeder nur ein klein wenig sein Handeln und Tun überdenken würde. Schon mit kleinen Schritten könnte man sicherlich schon einiges positives bewirken.

Trotzdem war der Moment echt hart. Auch ich hatte an dieser Stelle Schwierigkeiten meine Ruhe zu bewahren. Ich habe den Lenker noch fester mit meinen Händen umschlossen. So das die Knöchel schon weiß wurden.  Innerlich brodelnd bin ich weitergefahren. Ich hatte ordentliche Wut in mir. Deshalb brauchte ich erst einmal etwas Zeit um dies hier zu schreiben. Ich weiß auch genau, das dieser alte Mann weiterhin uneinsichtig sein wird in seinem arroganten Verhalten. Er wird sich leider nicht mehr ändern. Doch wann fangen wir, die es noch können, endlich damit an? Die, die sich bewußt darüber sind, das es doch eigentlicht geht? Am besten gleich morgen!

 

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INFO: Hammer-Meldung – BOSCH ebike Systems plant Übernahme von COBI!

Ich konnte es zuerst gar nicht glauben als ich die Meldung heute bekam. Doch es scheint ernst zu sein. BOSCH plant den Zukauf von COBI! Deshalb an dieser Stelle zuerst die offizielle Pressemitteilung von BOSCH, darunter erste Gedanken von mir zu dem Thema:

Stuttgart/Reutlingen – Bosch eBike Systems, ein führender Anbieter im Bereich
eBike-Antriebssysteme, plant die Übernahme des Connected-Biking Start-ups
COBI mit Sitz in Frankfurt am Main. Die 2014 gegründete COBI GmbH bietet
eBike-Fahrern und Fahrradfahrern die Möglichkeit, das Smartphone als
Steuerungs-, Infotainment und Displayeinheit zu nutzen. „Mit der Akquisition der
COBI GmbH erweitern wir das Produktportfolio von Bosch eBike Systems im
Bereich der vernetzten Produkte und Services optimal. COBI bringt hier die
nötige Kompetenz, Erfahrung, und die entsprechenden Technologien für eine
erfolgreiche Zusammenarbeit mit“, so Claus Fleischer, Geschäftsführer von
Bosch eBike Systems. Über den Kaufpreis wurde Stillschweigen vereinbart. Die
Transaktion steht unter dem Vorbehalt der Zustimmung der Kartellbehörden.

Die Mobilität der Zukunft ist elektrifiziert, automatisiert und connected

Mit den Produkten und vor allem der Technologieplattform von COBI wird das
Fahrradfahren vernetzter und intelligenter. COBI bietet Dienste wie Navigation,
Musik, Telefonie oder Fitness. Gleichzeitig vernetzt COBI den Fahrer mit
anderen Apps wie Strava, Komoot, Spotify, Apple Health und Bluetooth Fitness-
Sensoren. So wird die eBike- oder Rad-Fahrt zum besonderen digitalen Erlebnis.
Die Fortführung des Unternehmens wie auch der Marke COBI stellt für COBIGründer
und CEO Andreas Gahlert eine große Chance dar: „Mit Bosch als
strategischem Partner sehen wir weltweit ein enormes Wachstumspotential im
Bereich der digital vernetzten Produkte und Dienste im Umfeld Fahrrad. Für uns
eindeutig ein wichtiger Schritt in die Zukunft.“

Während vor wenigen Jahren in der Fahrradbranche im Wesentlichen
mechanische und analoge Produkte im Fokus standen, werden die Produkte
zunehmend elektrisch und digital. eBikes helfen dabei, Ziele noch effizienter,
ökonomischer und ökologisch nachhaltiger zu erreichen – jetzt sind Energie
(Akku) und Intelligenz (Sensoren, Steuergeräte, CAN-Bus) an Bord und öffnen
neue technische Möglichkeiten. Dadurch wird die Fahrradmobilität elektrifiziert
(Antriebssysteme, Batterien, Diagnosewerkzeuge), automatisiert (Schaltung,
Fahrwerk, Bremssysteme) und vernetzt (Navigation, Smartphone-Apps, Online-
Portale).

Das Angebot von COBI richtet sich vor allem an die stark wachsende digitale
Zielgruppe, die heute das Smartphone als wesentlichen Bestandteil im Alltag und
auch beim Fahrradfahren nutzt. COBI löst die begrenzte Laufzeit des
Smartphones wie auch die anspruchsvolle Bedienung während der Fahrt auf
eine sichere und komfortable Art und Weise. Im Hintergrund des
Produktportfolios ist eine Technologie-Plattform aus Cloud, Apps, Services und
Firmware entstanden, die ergänzend zu bestehenden Bosch-Systemen für
zukünftige digitale Lösungen genutzt werden soll.

Das eBike – die Erfolgsstory geht weiter

Bosch eBike Systems bietet vom Antriebssystem über leistungsstarke Akkus bis
hin zum intuitiv bedienbaren, smarten Bord- und Fahrradcomputer ein
umfassendes Portfolio für Elektrofahrräder. Was 2009 als Start-up innerhalb der
Bosch-Gruppe begann, hat sich mittlerweile zum Weltmarktführer im Premium-
Segment entwickelt. Mehr als 70 führende Fahrradmarken weltweit vertrauen auf
Komponenten „epowered by Bosch“. Mit der Einführung von Bosch Nyon, dem
weltweit ersten all-in-one Bordcomputer für eBikes, im Herbst 2014 wurde der
vernetzte eBiker Realität. COBI vernetzt den Fahrradfahrer oder eBiker direkt mit
Smartphone und App und ist so die optimale Ergänzung. Künftig bieten Nyon
und COBI dem Fahrradfahrer die Wahl.

WOW! Das ist mal eine Ansage! Meine Gedanken musste ich erst einmal etwas sammeln. Denn wer meinen Blog verfolgt, der weiß das ich COBI seit langer Zeit mit diversen Artikeln begleitet habe. Auf Grund das ich selber an dieses tolle System glaube und dafür auch eine tolle Zukunftsperspektive sehe. Was heißt das jetzt für alle Beteiligten? Carsten Lindstedt von COBI hielt sich noch sehr bedeckt und konnte zunächst noch nichts dazu sagen. Verständlich, denn die Kartellbehörde muss dem Deal erst noch zustimmen. Auf dem ersten Blick bedeutet das natürlich einen enormen Zugriff auf noch mehr Know-How mit einem vermutlich ordentlichen Budget. Somit haben die User des COBI-Systems naturgemäß einen großen Vorteil davon. Auch die Frage wie zukunftsfähig das System eigentlich ist, ist damit deutlich beantwortet! Auch BOSCH profitiert somit enorm von dem Erfahrungsschatz seitens COBI. Auf der einen Seite steht aber noch die Frage im Raum was zukünftig mit der Unterstützung anderer Motoren geschieht? Wird es das COBI nun nur exklusiv für Fahrräder mit BOSCH-Motor geben? Und was ist mit den „normalen“ Fahrrädern mit Wadenantrieb? Noch ist nichts wirklich klar, es bleibt erst einmal abzuwarten. Ich gehe davon aus, das sich beide Firmen demnächst dazu noch äußern werden.

Doch warum möchte BOSCH eigentlich COBI kaufen? Ist es vielleicht auch in gewissen Maße ein Eingeständnis dafür, das ihr eigenes erschaffenes System nicht so angenommen wird wie es sein sollte? Schließlich haben sie mit dem NYON-Bordcomputer ein ähnliches System, allerdings ohne das Smartphone als zentralen Punkt zu sehen. Und BOSCH tat sich zunächst schwer damit. COBI erging es am Anfang als Start-Up allerdings auch nicht anders. Doch beide haben kräftig dazugelernt. Und vielleicht ist dies nun eine perfekte Symbiose um weiterhin zukunftsfähig zu handeln und zu agieren. Das es nur noch ein System geben wird sehe ich in naher Zukunft nicht. Und die Presse-Mitteilung liest sich auch nicht so. Es scheint mehr auf eine gegenseitige Ergänzung hinauszulaufen. Beide Systeme existieren nebeneinander, vielleicht ja auch mit einigen Schnittstellen. Für COBI bedeutet dies jedenfalls den nächsten großen, ja sogar logischen Schritt. Die ersten Stimmen und Meinungen im Netz sind auch recht positiv. Es bleibt jedenfalls zu hoffen das COBI dabei seinen eigenständigen Start-Up-Charakter behält. Denn wie ich bei meinem letzten Besuch zum Interview in Frankfurt und auf der EUROBIKE in Friedrichshafen einmal mehr festgestellt habe sprudeln die Jungs nur so vor Ideen. Es wäre zu schade wenn diese Ideen in einem Großkonzern auf der Strecke bleiben würden.

 

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#28.09.2017

Jaaaaaaaaaaa, ich muss gestehen: der Sommer ist jetzt auch im Kopf vorbei. Der Herbst ist nun klar und deutlich angekommen. Mir einzureden das der Sommer vielleicht  ja doch noch mal vorbeischaut hilft auch nicht. Wie immer war er leider viiiieeelll zu kurz. Und das Gefühl in der kostbaren Zeit zu wenig auf dem Fahrrad gewesen zu sein schleicht sich ein. Obwohl das laut meiner Statistik nicht der Fall ist, sondern eher im Gegenteil. Trotzdem, und das führe ich einfach auf die Leidenschaft zurück, war es gefühlt einfach zu kurz. Die paar echten Sonnentage die dieser Sommer zu bieten hatte wäre ich viel lieber noch weiter im Sattel geblieben. Muss ich mich halt mit abfinden. Doch unterm Strich gesehen war es ein radfahrfreundlicher Sommer. Gerne erinnere ich mich an die ein oder andere Tour und erwische mich dabei mit einem Grinsen im Gesicht. Das Gute bleibt also im Gedächtnis haften. Eine schlechte Radtour gab es nicht. Und deshalb kann von mir aus jetzt der bunte Herbst kommen. Ich bin bereit. Mein Rad ist es auch. Die Reifen durch das braune Herbstlaub jagen, das rascheln der Blätter unter dem Pneus. Vielleicht mal eine sportlich-schnelle Runde drehen, verschwitzt nach Hause kommen um sich dann bei einer Tasse heißen Schokolade wieder etwas aufzuwärmen. Oder doch lieber eine gemütliche Radrunde, mit einem Päuschen irgendwo im Café. Auf den nicht mehr ganz so überlaufenen Radwegen die kühle, frische Luft in die Lungen saugend. Die Landschaft verändert sich genau wie die Perspektive, die man jetzt in der Jahreszeit auf dem Fahrrad gewinnen kann. Auch im Herbst Radfahren ist ein echtes Highlight!

 

                                   „Besorg dir ein Fahrrad. Wenn Du lebst, wirst Du es nicht bereuen.“ – Mark Twain

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INFO: Welche Partei für uns Radfahrer?

Am Sonntag stehen mal wieder DIE Wahlen an. Die Bundestagswahlen genauer gesagt. Und: Merkel oder Schulz, wer macht das Rennen als Bundeskanzler(in)? Im Grunde kennen wir schon irgendwie die Antwort. Und? Ist das befriedigend? Wie ich finde: nö! Denn aus welchen Gründen auch immer habe ich eigentlich nicht vor eine der „alteingesessenen“ Parteien zu wählen. Und die anderen Doofies auch nicht. Und nicht wählen gehen ist auch ganz schlecht. Also was mache ich? Ich habe mir überlegt ich wähle nach dem Motto „welche Partei macht das meiste für uns Radfahrer?“ Und damit bin ich dann schon wieder in einer Zwickmühle und komme an den „großen“ Parteien nicht vorbei. Lustigerweise gibt es in der aktuellen Ausgabe  RADWELT 4/17 vom ADFC das Thema Was geht nach der Wahl? Im Artikel werden Bundestagsfraktionen zum Radverkehr befragt und gegenüber gestellt. Gefragt wurde nach vollbrachten Leistungen der letzten Wahlperiode und was uns Radfahrern die Parteien nach der Wahl Gutes tun wollen. Und irgendwie werde ich den Eindruck nicht los, das die großen Parteien ja bereits jetzt schon soooooooooooo viel geleistet haben und dies jeder im Grunde für sich beansprucht. Finde den Fehler. Gut, es ist ja auch nicht so das gar nichts passiert ist. Einiges hat sich ja getan. Zugegeben. Doch unterm Strich reicht dies nicht aus. Aufklärungskampagnen allein reichen nicht für eine sichere Radinfrastruktur. Und auch wenn das Bundesministerium für Verkehr über 130 Millionen Euro für den Radverkehr zur Verfügung stellt, malen die Mühlen in der Realität langsam. Und wenn man über moderne, zeitgemäße Mobilität spricht, ist dies immer noch zu wenig. Und da der Diesel – als Beispiel – mal wieder negativ im Fokus geraten ist und die Autoindustrie anscheinend ziemlich gut mit dem Skandal durchkommt ohne wirklich spürbare Strafen zu erhalten, dann frage ich mich schon wie stark die Autolobby bei den Parteien vertreten ist! Anscheinend so stark, das die Mobilität des Fahrrads auf unabsehbare Zeit immer mindestens nur die zweite, eher sogar die dritte Geige spielen wird.

Bundestagswahl, bikingtom

Also wie kann man dem entgegen wirken? In der Tat befindet man sich in einer Zwickmühle bei der Wahl der Parteien. „Stärkere Förderung des Radverkehrs (CDU)“, „der Ausbau von Radschnellwegen (SPD)“, „Attraktivität des Radverkehrs steigern (Die LINKE)“, und so weiter und so fort. Das liest sich alles toll, doch die Zeit hat gezeigt, das vieles nur Gerede ist und Wahlversprechen oftmals einfach zusammengestrichen werden. Das macht die Glaubwürdigkeit eher zunichte und Politikverdrossenheit macht sich breit. Argumente sind wie so häufig das liebe, fehlende Geld. Nur wenn man manchmal in der Zeitung oder im Internet liest wohin all die Steuergelder verschleudert und verpulvert werden, dann ist das definitiv kein Grund mehr für mich! Im Gegenteil. Das sind Ausreden. Also was tun? Wie entlarvt man die Parteien mit ihren teils desaströsen Geplenkel um den Stimmenfang? Um es einfacher auszudrücken: wie trennt man die Spreu vom Weizen?

Es läuft darauf hinaus das kleinere Übel zu wählen. Mir wäre ist es lieber das eine Partei einfach mal ehrlich ist. Sie ganz klar mit großen Willen aufzeigt was jetzt sofort geht und was dazu noch zusätzlich versucht wird um ein noch besseres Ergebnis zu erzielen. Die Partei also offen und klar mit den Menschen kommuniziert. Dazu bräuchte so eine Partei einen starken „Macher“. Ob Mann oder Frau, völlig egal! Hauptsache jemand der einmal richtig anpackt, nicht mit seinen Forderungen nach der ersten Diskussion einknickt. Eine(r) der/die hartnäckig bleibt. Diskutiert wird mir eh schon viel zu viel. Wo sind die Macher? Wo sind die Leute die die Ärmel hoch krempeln und loslegen für den besseren, sicheren Radverkehr? Die verstanden haben was die Stunde geschlagen hat? Wer sich angesprochen fühlt oder jemanden kennt, auf den diese Beschreibung passt, der darf sich gerne bei mir melden! Wählen tue ich erst am Sonntag!

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MOMENTE: Video zur Radtour durch New York City

Tatsächlich. Zu meinem TOUR-Bericht durch die Millionen-Metropole New York gibt es jetzt nun auch ein eigenes Video. Da der Bericht schon sehr gut angekommen ist, hoffe ich das euch dieses ungefilterte Video ebenfalls gut gefällt. Für die Einwohner der Stadt oder auch für den ein oder anderen Reiseradler ist das vielleicht nichts besonderes mehr, doch für mich war es ein Ausflug in ungewohnte Gefilde. Eine intensive Sinneswahrnehmung die unbeschreiblich war. Gerüche, Geräusche, visuelle Eindrücke. Wenn ihr das Video anschaut, dann lasst euch mitnehmen auf eine atmosphärische und musikalische Radtour durch den Moloch und die Schönheit New Yorks. Ich bin jetzt schon oft gefragt worden, ob das nicht gefährlich ist dort so durch die Großstadt zu fahren. NEIN! Hier zu Hause empfinde ich das Radfahren auf den Straßen teilweise wesentlich gefährlicher. Und außerdem: „sterben kann ich morgen, doch heute radel ich!“

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INFO: Meine EUROBIKE-Eindrücke

Mein erstes Mal auf der EUROBIKE 2017 in Friedrichshafen am Bodensee! Nach nächtlicher Anreise war ich nach einer gefühlten Ewigkeit endlich direkt vor Ort. Und es ging auch direkt ohne Punkt und Komma los. Zuerst schaute ich mich in der eigenen Blogger Base des The Wriders Club um. Ein paar bekannte Gesichter waren auch schon da wie unter anderem Gunnar Fehlau von pd-f (pressedienst fahrrad), der in Zusammenarbeit mit der Eurobike damit sowohl eine sehr nette Sache für uns Blogger als auch für die Fahrradindustrie aufgebaut hat. Klasse, Gunnar! An dieser Stelle aber auch einmal vielen Dank an Mirjam Reisch, die unermüdlich mit Rat und Tat uns allen zur Seite stand und natürlich an alle anderen die dies organisiert und möglich gemacht haben! Gelungen fand ich die Führungen zu einzelnen Herstellern zwecks gegenseitigen Austauschs und Produktvorstellung. Genauso das Firmen sich morgens kurz und knapp selber in der Blogger Base vorgestellt haben. Das Interesse an uns Bloggern zur besseren Verzahnung ist also teilweise  da. Schöne Sache.

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Walk & Meet der Blogger bei DEUTER

Und einen weiteren Gruß an diejenigen, die man dort so getroffen hat. Zum Beispiel mit der doch recht bekannten Bloggerin Radelmädchen aus Berlin habe ich ein nettes Gespräch gehabt. War mir eine Freude. Deshalb lieben Gruß an dieser Stelle nach Berlin! Besonders spannend war es am zweiten Tag für mich. Eigentlich wollte ich Martin Moschek von www.biketour-global.de nur einmal für seinen tollen und herrlich geschriebenen Blog loben, den ich schon lange verfolge und den ich nur wärmstens empfehlen kann! Doch dabei blieb es nicht! Wir zogen fortan den ganzen Samstag zusammen durch die Messehallen und merkten schnell das wir auf einer Wellenlänge liegen. Es war mir eine Ehre! Deshalb auch noch einen ganz herzlichen Gruß nach Hamburg! Und zu guter letzt noch ein Servus an den gpsradler und in den Süden Deutschlands, nach München. Wer irgendwann mal Tipps braucht wenn er sich ein nettes, technisches Gadget für`s Fahrrad kaufen möchte, der ist hier mit vielen brauchbaren Tests gut beraten!

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Mit Martin Moschek von biketour-global.de vor der Blogger Base

Wagen wir uns also mal vorsichtig vor. Die Ausstellerliste war nämlich lang! Gefühlt auch endlos. Nicht so schön war, das einige große Hersteller sich nicht auf der Messe blicken ließen, dafür aber im näheren Umfeld und im Windschatten der EUROBIKE eigene Hausmessen veranstalteten. Ob das ein jeder gut findet muss er selber entscheiden. Einen faden Beigeschmack hatte das aber schon. Na ja. Weiter geht’s. Ehrlicherweise war ich tatsächlich fast überfordert bei der schier unendlichen Menge an neuen Informationen rund ums Fahrrad. Denn die Messehallen sind groß. 1400 Aussteller aus aller Welt wollen untergebracht werden. Und um die Dimensionen dieser Messe einmal in Zahlen auszudrücken, diese zuerst vorweg: die Aussteller kamen aus 101 Ländern und zogen am Ende rund 42590 Fachbesucher an! Nicht übel. Dazu gesellten sich 654 Medienvertreter. Einer davon, so scheint es, war – ich! Am Messe-Samstag, zum sogenannten Festival-Day, der für die Öffentlichkeit da war, kamen noch einmal 22160 Besucher, die im nächsten Jahr leider ausgeschlossenen werden. Da gerade diese Besucher Käufer der Räder und des Zubehörs sind und viel Leidenschaft für ihr Hobby an den Tag legen empfinde ich das als keine gute Lösung! Passend dazu waren schon dieses Jahr früh am Festival-Day erstaunliche Bilder in den Hallen zu sehen. Denn einige Hersteller räumten schon ab Mittags ihren Stand ab anstatt potentielle Kunden und Käufer gerade hier über ihre Produkte zu informieren! Da gab’s das eine oder andere irritierte Gesicht. Denn bis 18 Uhr hatte die Messe geöffnet, die Besucher haben ja schließlich auch Eintrittsgeld gezahlt. Das stößt mir dann etwas sauer auf, ändern kann ich es leider nicht.

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Kurzer Besuch am Stand von COBI


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Auch die Öffentlichkeit war vor Ort am Festival Day!
Foto: EUROBIKE Friedrichshafen


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Freigelände: Demo Area
Foto: EUROBIKE Friedrichshafen


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Das fiese Wetter ließ die Besucher trotzdem die Bikes testen

Ich hatte zwar eine vage Vorstellung davon, was ich mir anschauen wollte. Aber spätestens am dritten Stand konnte ich das komplett über den Haufen werfen. Es waren zwischendurch immer wieder andere Räder, Neuheiten und Dinge, die mich magisch anzogen. Ich gebe euch hier mal einen kleinen Eindruck von dem, was ich recht interessant und spannend fand. Zum Beispiel das „Klapprad“  Macina Fold von KTM. Im typischen KTM-orange und schwarzen Applikationen gehalten ist es eh schon ein Hingucker. Dazu der von Bosch neu konstruierte Powertube-Akku, der im Rahmen integriert ist. Das ganze Rad wirkt etwas in die Länge gezogen, das liegt an der prima wirkenden Aufgeräumtheit des Erscheinungsbildes! Der Klappmechanismus ist zentral mittig gehalten und das Rad hat auch nur ein Packmaß von 84 x 68 x 40 cm! Zur weiteren Ausstattung gehört ein wartungsarmer Riemenantrieb und eine 8-Gang-Nabenschaltung sowie Scheibenbremsen hinten und vorne. Daher kommt es mit 20 Zoll-Bereifung Marathon Plus von Schwalbe. Nur das angegebene Gewicht von 25 kg schreckt etwas ab. Ansonsten bekommt man ab Frühjahr 2018 für eine stattlichen Preis von 3500€ ein rundherum solides „E-Klapprad!“

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Das Klapprad MACINA FOLD von KTM


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Hier zur Ansicht mal nur der neue POWERTUBE-Akku von BOSCH aus der Nähe am Stand von BOSCH!


So sieht im übrigen das ABS-Bremssystem von BOSCH am Fahrrad aus. Begeisterung pur. Und in ein paar Jahren Standard bei E-Bikes!

Apropos „E“. Gut gefallen hat mir ebenfalls das Renegade S 5.5 von UNIVEGA. Das liegt wohl daran, das der kraftvolle 504 Wh-Akku hervorragend an den Rahmen angepasst wurde. Ein Design-Highlight wie ich finde. Die Integration fiel mir  dabei sofort ins Auge. Dazu gibt es den bissigen Shimano E8000-Antrieb. 160mm Federweg geben den Weg frei für Touren-Mountainbiker  sowie All Mountain-Fans! Der Preis aber ebenfalls zünftig: 4999€ sind eine Ansage!

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Designtechnisch gut gelöst ist die Akku-Integrierung am UNIVEGA

Durch seine auffallende Lackierung erblickte ich am Stand von Riese & Müller das ROADSTER URBAN. Und genauso schick sieht es auch aus. Für den modebewussten und stilsicheren Urban Biker ist das ein attraktives Rad. Und ein Sorglospaket dazu. Ausgestattet mit der elektronischen Shimano Alfine Di2 11-Gang-Nabenschaltung mit Freilauf und dem Gates Riemenantrieb ist man sauber in der Stadt unterwegs. Ohne Angst haben zu müssen sich das Hosenbein schmutzig zu machen. Der Bosch Performance-Motor mit dem PowerPack 500 garantiert höchste Leistung auf den Straßen der Republik. Kräftige Magura MT-4 Scheibenbremsen bringen das sehr puristisch gehaltene E-Bike hervorragend zum stehen. Auffällig ist der kurze Vorbau. Er überträgt die Agilität auf das komplette Rad. Optional kann ein stylischer Front- sowie ein hinterer, normaler Gepäckträger geordert werden. In „electric green metallic“ sind auch die Schutzbleche gehalten. Das Rad wirkt auf mich stimmig, wem dieses grün aber nicht gefällt, der kann noch zwischen „black matt“ und „white“ ein etwas dezenteres Auftreten wählen. Preis des Roadsters: 3699€

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Riese & Müller zeigte das stylische ROADSTER URBAN

Der Trend auf dem Fahrradmarkt war auf der Messe sehr gut zu erkennen. E-Bikes so ziemlich aller Gattungen sind heiß begehrt und auch weiterhin das Zugpferd der Branche. Auch hier belegen Zahlen dies. 540000 verkaufte E-Bikes, alleine bis August, sprechen eine deutliche Sprache. Im Grunde hat so ziemlich jeder Hersteller mindestens ein E-Bike im Programm. Aber nicht jeder kann unbedingt mit Design, Anmutung und guter Umsetzung glänzen. Hin und wieder konnte man schnell konzipierte Räder von unbekannteren Firmen entdecken, die aber auch meist etwas hinten in den einzelnen Hallen zu finden waren. Ob auf der Messe eine Überdimensionierung des Themas „e“ stattfand weiß ich nicht. Fakt ist, das das Thema hin und wieder kontrovers diskutiert wurde. Was ich vermisst habe, ist gerade die Auseinandersetzung mit der Verkehrspolitik und der neuen (e)Mobilität. Die Bühne dafür war schließlich da um ein klares Statement zu setzen. Die Aufmerksamkeit in den Medien und der Bevölkerung wäre da gewesen. Es wäre schön gewesen solche Chance zu ergreifen. Nun gut.

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Interessante Schlösser gab es wie hier bei KRYPTONITE

Hier jetzt aber der weitere Versuch, ein paar Dinge zu beleuchten, die ich auf der EUROBIKE interessant fand. So geschehen am Stand von Kryptonite. Da für mich das Thema „Fahrradschloss“ wie für so viele andere immer aktuell ist, schaute ich mich dort einmal um. Die schweren Kettenschlösser der Marke fand ich hochinteressant, da ich für daheim immer auf der Suche nach weiteren, sicheren Abschliessmöglichkeiten der Räder bin. In New York sieht man jedes zweite Fahrrad mit einem Schloss dieser Marke an den Radständern angeschlossen. Und die Erfahrung in der Umgebung daheim und dem dortigen Bekanntenkreis zeigt mir leider, das auch hierzulande eine Notwendigkeit für solche massiven Sicherungen nötig ist. Leider.  So fiel mir das Kettenschloss Evolution series 4 1090 Integrated Chain aus 3-fach gehärtetem Mangan-Stahl auf. Auf der „Sicherheits-Skala“ der Firma wird es mit der Stufe 8/10 beworben. Dazu wurde erörtert zu welcher Preisklasse des Fahrrads dieses Schloss passen würde. Bis 2700€ war angegeben. Für mich interessant als Zusatzschloss für den Bodenanker. Denn das Gewicht von fast 2,8 kg möchte ich auch nicht herum schleppen wollen! Die Länge des vor Ort zu sehenden Schlosses lag bei 90 cm. Das würde also passen. Der Preis liegt bei rund 60€. Eigentlich ziemlich fair. Also mal gucken…

 

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DEEPER Lock, Fahrradschloss das via GPS verbunden ist. Foto: EUROBIKE Friedrichshafen

Die digitale Sicherheit am Fahrrad scheint auch ein weiterer anhaltender Trend zu sein. So gab es Zubehör-Aussteller, die mit Bluetooth-Vorhängeschlössern punkten wollen oder aber Schlösser die sich per Smartphone-App aktivieren oder deaktivieren lassen. Manchmal frage ich mich wie viele verschiedene Dinge man noch gleichzeitig mit Bluetooth steuern lassen will. Man kann das alles auch überfrachten. Sicherlich benutze auch ich teilweise Bluetooth am Fahrrad, aber das in einer All-In-One-Lösung. Das reicht mir. Alles gut. Und der Trend zu noch mehr Elektronik am Rad scheint ungebrochen. Bei SRAM am Stand war die kabellose Schaltung ein Publikumsmagnet. Durch algorithmusbasierter Kodierung der eTAP ist eine Störung durch andere elektronische Geräte zwar ausgeschlossen, aber da wieder Batterien gebraucht werden bin ich mit meiner Meinung ein wenig zwiespältig. Da muss sich jeder, der das haben möchte, selber mit auseinander setzen. Von technischer Seite mit Sicherheit aber super interessant!

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Ob solche Schlösser wirklich zur Sicherung des Rades beitragen?


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Bunt wurde es am Stand von MELON HELMETS


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Und bunt ist auch angesagt bei NUTCASE

Und noch etwas zum Thema Sicherheit. Nämlich Helme. Die gab es auch in den verschiedensten Formen und Farben. Bitte jetzt keine Diskussion über Helmpflicht. Aber so langsam driftet die Branche hin zu wirklich stylischen Helmen. So gerät der Modeaspekt immer mehr zusätzlich zur Sicherheit in den Vordergrund. Das langweilige graue Image wird abgelegt, es wird bunt. Wie bei Melon Helmets, die einige kreative Designs am Start haben. Von Graffiti bis Sternenbildern ist alles dabei. Coole Sache. Genauso wie bei Nutcase, die von dezenten Urban Lifestyle bis poppiger und dabei schicker Bemalung ebenfalls eine große Bandbreite für die kommende Saison an Bord haben. Mal schauen wann ich die ersten Roboter- oder Fingerprint-Helme auf den Radwegen der Nation entdecke. Die sportiven Helme dürfen aber auch nicht fehlen. Im Radsport zählt das Tempo und die Zeit. Aerodynamisch, leicht und zugleich gut belüftend müssen diese sein. Die neuesten Kreationen gab es bei UVEX oder ABUS zu bestaunen. Letzterer Hersteller bringt mit dem Gamechanger für den professionellen Rennsport nichts weiteres als die Neuerfindung der Aerodynamik in diesem Bereich auf den Markt. So ihre eigene Aussage. Entwickelt in Zusammenarbeit mit den Profis des Moviestar Team! Die Forced Air Cooling Technology soll für beste Belüftung, die Multi Shell In Mold für höchste Sicherheit sorgen. Verschiedene Farb-Variationen bringen dezent Farbe ins Spiel. Der ca. 260g leichte Helm kostest rund 200€.  Meine Meinung: das Design ist ansprechend und gelungen, das Konzept ist schlüssig und die Entwicklung geht auf. Wer da nicht Lust auf eine flotte Runde mit dem Rennrad bekommt…

Quelle: www.pd-f.de / abus

Neu definierte Aerodynamik: der „Gamechanger“ von ABUS

Kurz den Atem anhalten musste ich am Stand von Pashley Cycles. Vielleicht weil diese Marke nicht so oft auf der Straße zu sehen ist, ist mir die filigrane Schönheit dieser Räder bisher noch gar nicht aufgefallen. Das Modell Speed 5 hatte mich sofort gepackt. Der Rahmen: gemufft und handverlötet! Die Schaltung: Sturmey Archer 5-Gang! Der Vorbau: Aluminium poliert! Die Kurbel: Sugino Kurbel in silber, poliert und 46 Zähnen! Dazu am Rahmen der Startnummernhalter mit der 5 und der nach hinten und unten gezogene Lenker Pashley Pathracer aus Stahl, ebenfalls poliert! Das ganze im edlen „British Racing Green.“ Wer da keine großen Augen bekommt dem ist nicht mehr zu helfen. Und der Preis wie ich finde ist auch fair. Mit rund 1450€ könnte diese Schönheit euer sein! Geflasht ging’s weiter.

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Das PASHLEY hat mich definitiv mitgerissen!

Und wie. Mein persönliches Thema momentan scheint einherzugehen mit einem Trend, der deutlich auf dem Vormarsch zu sein scheint. Es geht um CycloCrosser bzw. Gravelbikes. Die Grenzen sind da anscheinend leicht verschwommen. Vor nicht allzu langer Zeit musste man noch relativ viel suchen, um etwas passendes in dieses Richtung zu finden oder Informationen zu erhalten. Die eigentlichen CycloCrosser sind da schon gefühlt  ein wenig länger unterwegs, denn als Rennrad für den Herbst und Winter gedacht, schwören viele Fahrer auf diese Radgattung. Dazu gesellte sich dann irgendwann das interessante Thema Bikepacking.  Eine modifizierte Geometrie und breitere Reifen plus einer doch Renn-spezifischen Agilität kam bei den Leuten gut an. Das Renn-Rad fürs Grobe? Nicht nur. Auch eine Art Outdoor-Lifestyle ist das für mich. Man kann sportiv Gas geben oder aber mit den passenden, schicken „Bags“ leichtes Gepäck für das kleine oder große Abenteuer da draußen mitführen. Und wenn Männer das Wort „Abenteuer“ hören ist es eh zu spät. So geht es auch mir.

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Uuiiiii…STORCK T.I.X. Pro G2…let’s gravel!

Jeder Hersteller, der was auf sich hält, hat für die kommende Saison mindestens ein Gravelbike in Programm. Gut für mich, irgendwann schlecht für’s Portemonnaie. Doch gucken wir uns mal etwas um. Ein dezentes Design und einen auffälligen Namenszug zeichnet das STORCK T.I.X. Pro G2 aus. Bei dem Wort „Pro“ kann man immer ein wenig unruhig werden wegen des Preises. So auch hier. In der günstigsten Version mit Shimano 105-Gruppe kostet dieses Bike mit dem sehr hochwertigen Carbon-Rahmen  – und einem Gewicht von nur ca. 7,7 kg – schlappe 3398€. Uff. Und wenn man die Komponenten von SRAM’s Red e-Tap HDR nimmt, dann schlägt ein Preis von rund 6900€ zu Buche. Doppel-Uff! Dazwischen gibt es weitere Variationen. Wer will und dazu die Lust hat ein Rad selber aufzubauen, der ordert einfach den Rahmen. Der liegt nämlich nur bei günstigen 1999€.

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Schlicht, aber schön ist dieses Gravelbike Crossfire Gravel von CENTURION

Simpel und schlicht gehalten kommt das CENTURION Crossfire Gravel auf die Piste. Cremefarben und mit sehr schön geglätteten Schweißnähten machte es auf mich einen guten Eindruck. Leichtes Understatement übertüncht die Fähigkeiten dieses Bikes. Auf der Messe war das Rad mit der SHIMANO Tiagra-Schaltgruppe ausgestellt. Die Reihe der Crossfire-Modelle ist allerdings weit gefächert. Von günstig bis teuer ist alles dabei. Ein Rad eher für die breitere Masse konzipiert. Ein günstiger Einstieg in das Gravel-Bike-Segment ist mit den Modellen gut möglich.

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So könnte man es auch beschreiben! Das RONDO RUUT!

Für jemanden, der sich bei einem Gravelbike/ Cyclocrosser auch für eine filigrane Design-Linie interessiert ohne den eigentlichen Nutzen aus den Auge zu verlieren, der soll sich mal bitte das RONDO RUUT anschauen. In der Linie gibt es Bikes aus Aluminium, Stahl und zwei sogar aus Carbon! Das Spitzenmodell kommt mit der SRAM Force 1 und mit den Reifen Panaracer Gravel King SK 700C x 35 rüber. Und die noch junge Marke aus Polen bietet eine clevere Lösung für die Geometrie. Die ist nämlich verstellbar! Die RONDO Twin Tip Fork  besitzt  zwei Montagemöglichkeiten an der Gabel. Im sogenannten High-Modus wird der Lenk- und Sitzwinkel flacher, aber das Cockpit 10mm höher! Dazu wird gleichzeitig das Tretlager ebenfalls um 4mm erhöht. Die Umwandlung vom rassigen Cyclocrosser zum eher entspannter zu fahrenden Gravelbike ist damit einfach realisierbar. Der Lohn: ein EUROBIKE AWARD und meine leuchtenden Augen! Der Preis für die Top-Ausstattung in der Version RUUT CF1 beträgt 3699€, in der RUUT AL-Version 1899€. Die Möglichkeit sein eigenes Rad mit dem Rahmen aufzubauen bietet RONDO ebenfalls an. Feine Sache!

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Das BREEZER Inversion Team ist auch eine heiße Nummer!

Begeistern tat mich auch die Marke BREEZER mit ihrem Inversion Team. Reduzierte Farben am Rahmen und eine harmonische Geometrie mit relativ aufrechter Sitzposition versprechen ein interessantes Fahrgefühl. Der Rahmen ist zwar aus Stahl, die Gabel aus Carbon, trotzdem kommt das Rad auf leichte 9,7 kg. Guter Vortrieb mit der SHIMANO Ultegra 2×11 Schaltung lässt ja wohl keine Wünsche offen. Noch etwas zur Gabel: sie bietet dazu die passenden Gewinde-Ösungen für weitere Einsatzzwecke mit Gepäck. In dieser hochwertigen Ausstattung kommt das Rad auf 2799€.

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RESTRAP sollte man sich echt merken. Tolle Bags für das Abenteuer, das direkt hinterm Haus starten kann!

So. Dies war erst einmal ein kleiner Ausschnitt von Gravelbikes. Es gäbe da noch zig weitere zu nennen, doch das würde den Rahmen sprengen. Interessant zu erwähnen sind da aber vielleicht noch passende Taschen für diese Bikes. Ein unscheinbarer Stand von RESTRAP und schon war ich fasziniert von diesen, nicht aus dem üblichen Einheitsbrei bestehenden Bags. Pfiffige Detaillösungen wie dem ganz einfach und praktisch zu bedienenden Magnet-Verschlüssen lassen genau diese Taschen hochinteressant für mich werden. Dazu das unverschämt schlichte, aber in edlem schwarz gehaltene Design mit kleinen roten Applikationen. Trotzdem feine und durchdachte Detaillösungen machten mich neugierig auf diese Marke. Sowohl  die Bar Bag als auch die kleine Tech Bag könnten durchaus demnächst an meinem Rad landen. Als „Must Have“ auf meiner Liste aber so was von weit oben…

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Schicke Taschen von NEW LOOXS aus der Reihe SPORTS

Einer Lust auf noch mehr Taschen? Für den hätte ich erstklassige Bags von New Looxs. Die Taschen der Reihe Sports sind sofort ein echter Hingucker. Feines, angenehmes Material zeichnet sie aus. Die Rear Rider aus dieser Reihe bieten zusätzlich zum Hauptfach viele kleinere Fächer. Reflektorstreifen an drei Seiten machen den Radler gut sichtbar. Verstellbare Haken bieten zahlreiche Möglichkeiten die Tasche sicher am Rad zu befestigen. Ein Schultergurt lässt sie prima unterwegs transportieren. Eine Regenhülle ist inklusive. Unterschiedliche Varianten für den Lenker oder den Gepäckträger runden diese schöne Serie ab.

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Edel sehen sie aus, die Taschen von NEW LOOXS aus der VARO-Serie

Eine echte Alternative zu den Gepäcktaschen der allseits bekannten großen Hersteller bietet New Looxs im übrigen auch. Die Taschen der Reihe VARO bestehen aus wasserfestem Polyester. Von 15 Liter über 20 Liter bis hin zu 22 Liter, je nach Variante, geht das Gepäckvolumen. In schwarz gehalten mit leichten, feinen orangen Akzenten versetzt, machen diese Taschen, außer die Version Messenger alle mit Rollverschluss, echt was her. Die Preise für die gefühlt hochwertigen Bags sind allesamt fair und moderat…wie viel Taschen soll ich eigentlich noch an mein Fahrrad packen??? *Grübel*

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JAAAAAA…leuchtende Augen am Stand von MOOTS

Eine lustige Geschichte habe ich noch über. Als ich so durch die Hallen spazierte, entdeckte ich einen kleinen, fast unscheinbaren Stand am Rande. Der Schriftzug der Marke machte direkt *PLING* bei mir. Die Marke MOOTS präsentierte sich dort. MOOTS, da war doch was? Guck mal einer an, eins der edlen Räder war ich doch erst vor kurzem in New York gefahren. Ich wurde natürlich angesprochen, als ich so mit verträumten Blick vor den schönen Rädern stand. Ob man mir denn helfen könne? *PLOPP* machte es und mit einem Strahlen erzählte ich von meiner Tour durch New York mit einem ihrer Bikes. Und wie klein die Welt dann wieder war. „Das Rad hattest du aus dem SHIMANO-Store? Die Jungs kenne ich dort, sind cool!“ In der Tat mussten wir beide lachen. Nette Anekdote am Rande der Messe.

Am Ende war ich sehr zufrieden. Es gab unheimlich viel zu sehen, unmöglich alles abzuklappern. Und unmöglich das hier alles wiederzugeben. Doch mit Sicherheit wird es noch weiter spannend werden. Interessante Gesprächspartner, intensiver Austausch, Einblicke hinter die Kulissen. Für mich als Blogger also rundherum gelungen. Ich kann mich an niemanden erinnern, der nicht ein offenes Ohr hatte. Auch wenn es wohl so etwas gab, wie man hört. Das kann ich so bei mir nicht bestätigen. Mit frischem Input gehe ich also in die kommende Saison. Obwohl bei mir ja immer Saison ist. Dank habe ich ja Anfangs schon geschrieben, etwas Kritik geübt auch, einige meiner persönlichen Highlights preisgegeben. Somit bin ich vorerst am Ende angelangt, maybe auch hier to be continued…! Ich hoffe,  ich konnte einen kleinen Eindruck vermitteln. Schreibt mir doch einfach mal wie es euch gefallen hat oder lasst ein LIKE da. Würde mich darüber freuen.

 

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TOUR: New York City

WOW!!! Das ist mein Eindruck vom Radfahren in New York! Ja, ihr habt richtig gelesen. Ich habe mich ins Getümmel der Millionen-Metropole gewagt. Mit dem Rad! Der erste Gedanke: wie soll ich das unbeschadet überstehen? Der zweite Gedanke, einige Augenblicke später: WAS FÜR EIN F…ING SPASS!!! HELL YEAH!!! Ihr könnt also schon erahnen, wie mich das Radfahren dort gefesselt hat. Was ich dort erlebt und gesehen habe könnt ihr im Bericht  auf meiner TOUREN-Seite nachlesen. Da lest ihr auch was für Glück ich hatte ein absolutes High-End-Rad zur Leihe zu bekommen. Ein absoluter Glücksgriff wie sich herausstellen sollte. Viel Spaß also beim lesen!

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Grins-Gesicht, wer will mir das verdenken?

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INFO: EUROBIKE 2017 – bikingtom ab Freitag vor Ort

Ja, liebe Leute, dieses Jahr feiere ich auch eine Premiere. Denn auf der Leitmesse EUROBIKE in Friedrichshafen am Bodensee bin ich zum ersten Mal selber vor Ort. Als stolzes Mitglied des Wriders Club werde ich ab Freitag mir selber ein Bild machen können über die neuesten Trends und tollen Produkte der Fahrrad-Industrie. Darauf freue ich mich sehr und bin gespannt was ich alles zu sehen bekomme. Natürlich werde ich darüber berichten. Gerne könnt ihr das auch  auf meinen weiteren Kanälen wie twitter oder facebook verfolgen! Vielleicht ist ja sogar der ein oder andere von euch selber dort zum Festival Day am Samstag zu Besuch? Lasst es mich wissen, vielleicht trifft man sich ja!

Euer bikingtom

EUROBIKE, bikingtom

 

 

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