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Equipment für The Bright Midnight: Detaillierter Überblick

Im letzten Teil meiner Vorbereitung geht es um die Ausstattung und das Equipment, das ich für meine Tour mitnehmen werde. Ich habe lange überlegt, wie ich mein Rose Backroad am besten für das The Bright Midnight vorbereiten kann.

Mein Rose Backroad für das The Bright Midnight

Von meinem ursprünglichen Backroad von 2020 ist nicht mehr viel übrig, lediglich die Kurbel und die Bremskörper sind geblieben. Mittlerweile hat das Gravelbike sogar den dritten Rahmen (das grau gesprenkelte Design finde ich superschön) und angesichts dieser Tatsache hat es auch einen neuen Namen bekommen: Cyborg

Das Rose Backroad ist für mich eines der attraktivsten Gravelbikes auf dem Markt und zählt nicht umsonst zu den meistverkauften Bikes in dieser Kategorie. Seine Vielseitigkeit und die sportliche, aber komfortable Geometrie machen es perfekt für Rennen und Bikepacking-Abenteuer.

Zahlreiche Montageösen für diverse Taschen und Cages lassen mich alles mitführen, was das Bikepacking-Herz benötigt. Und: der Komfort im Sattel und das hervorragende, sichere Handling machen das Rose Backroad zu einem Tausendsassa und zu einer ausgezeichneten Wahl für meinen Trip nach Norwegen.

Die Ausstattung

Für das The Bright Midnight habe ich an ein paar Details gefeilt. Ich habe einen breiteren Ritchey Beacon-Lenker mit Flare montiert, der mir mehr Sicherheit und Komfort bei Abfahrten verspricht. 

Dazu werde ich mit meiner Profile Design Ergo 35a-Aerobar fahren. Sie bietet mir wunderbaren Komfort auf der Langstrecke und entlastet meinen Oberkörper. Die richtige Einstellung des Winkels zur Höhe hin habe ich während einigen Testrides optimiert. Credo hierbei: so komfortabel wie möglich. Auch die Pads habe ich noch einmal einen halben Zentimeter in Richtung Lenker gezogen. Das fühlte sich bei den Tests am Ellbogen und den Unterarmen richtig gut an. Außerdem habe ich ab dem leichten Knick der Aerobar nach oben hin ein griffiges Tape gewickelt. Da rutsche ich auch bei Nässe (auf Regen kann ich aber gut verzichten) nicht ab.

Noch etwas zur Aerobar: nämlich, was ich zusätzlich daran montiere. So habe ich vorn, gut im Blick, wenn ich im Auflieger hänge, eine Brücke von Profile Design montiert, an der ich meinen Wahoo-GPS-Radcomputer befestige. Zusätzlich habe ich eine spezielle Go-Pro-Halterung der britischen Marke 76projects unterhalb der rechten Strebe montiert. Dort befestige ich meine Lupine SL Nano AF-Lampe, die mir seit Jahren treue Dienste leistet und die ich nicht mehr missen möchte. Die Fernbedienung ist ebenfalls innen an der rechten Strebe montiert. Der passende Akku wird oberhalb des Vorbaus befestigt und hat dort die perfekte Position. Zu guter Letzt besteht die Möglichkeit, innerhalb der Aerobar meine Foodpouch von Decathlon anzubringen. So werde ich stets gut an etwas zum Knabbern kommen können.

Ein wichtiger Punkt, wenn nicht einer der Wichtigsten: das Verhältnis des Sattels zur Sitzposition sowohl mit als auch ohne Aerobar. Wo ich bei „normalen“ Gravelrides auf den Ergon Core-Sattel schwöre, so werde ich für das The Bright Midnight einen kürzeren Sattel von Specialized nehmen. Den Power Expert habe ich auf einigen Kilometern getestet und den Sitz-Winkel so eingestellt, dass ich wenig Druck im Dammbereich verspüre und gerade soeben nicht nach vorn rutsche. Sowohl wenn ich in der Aerobar liege, als, auch wenn ich normal am Lenker greife. Dabei habe ich mich quasi Mü für Mü herangetastet, bis es passte.

An meiner Übersetzung habe ich nichts geändert. Ich fahre mit einer Sram Force AXS mit 46/33er-Kurbel und einer Sram 10-36-Kassette. Ja, das könnte bei knackigen Stichen schon mal eng werden, normalerweise schaffe ich damit aber jeden Buckel. Ein Umbau kommt momentan nicht infrage, es ist am Ende auch eine Kostenfrage.

Bei der Reifenwahl war ich zunächst davon ausgegangen, rein mit Schwalbe G-One Ultrabite in 40 mm zu fahren. Für’s reine Gelände eine Top-Wahl. Nachdem Lisa und ich jedoch darüber diskutiert hatten, kam ich ins Grübeln. Nach hin- und herüberlegen fahre ich jetzt am Heck für etwas Dampf und weniger Rollwiderstand mit den Schwalbe G-One R. Die Strecke bietet, wie ich im vorherigen Teil meiner Vorbereitung erzählt habe, aus 60 % Asphalt und 40 % Offroad. Jedenfalls habe ich so vorn genug Grip, denn das Vorderrad rutscht meist zuerst weg, das Hinterrad kann man besser in solchen Situationen handeln und Rutschen ausgleichen. Und: ich fahre natürlich tubeless, mit etwa 2,3 – 2,4 bar. So der Plan.

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Erste Taschen werden gepackt – systematisch. Auch, wenn es nicht ganz danach aussieht.

Mein Taschen-Set-Up

An der Gabel schraube ich zwei Cages von BBB Cycling an, an denen ich zwei kleine, 3 l fassende, wasserdichte Taschen anbinde. Apropos Taschen:  Am Lenker wird die Apidura Expedition Handle Bar Bag mit 9 Liter Volumen, an der die passende Accessoire Bag festgeklickt wird, befestigt. Da wird es kein Verrutschen oder Wackeln geben.

Eine Rahmentasche lasse ich aus, da ich sonst bei meiner Rahmengröße Probleme habe, Flaschen unterzubringen. Dafür benutze ich eine Restrap Top-Tube-Tasche, die mir bereits gute Dienste erwiesen hat. Am Sattel kommt die Apidura Saddle Bag mit ebenfalls 9 Litern Fassungsvermögen. Die lässt sich wirklich fest anbinden und wackelt nicht. Falls der Platz dort jedoch nicht ausreichen sollte, steht mir die Ortlieb Saddle Pack mit 11 Litern als Alternative zur Verfügung.

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Am Laptop habe ich stets den genauen Überblick, was ich bereits eingepackt habe, in welcher Tasche welcher Gegenstand verstaut ist und wieviel jeder Ausrüstungsgegenstand wiegt.

Equipment im Detail

Nachfolgend gebe ich einen detaillierten Überblick über mein mitgeführtes Equipment. Von Radklamotten, Elektronik bis hin zum Werkzeug und Hygieneartikeln. Dies ist eine vorläufige Liste ohne den Anspruch auf Vollständigkeit zu haben. Bis zum Start können durchaus noch Dinge wieder gestrichen oder ergänzt werden. Zumindest bekommt ihr einen ganz guten Überblick, mit welchen Dingen ich versuche das The Bright Midnight zu meistern. 

Bekleidung

  • Armlinge Endura
  • Beinlinge Assos
  • Buff/Halstuch
  • Jacke Specialized Packable Down Jacket
  • Merino Sportunterhemd Rapha
  • Radhose Assos Mille GTC Kiespanzer
  • Radhose Rapha Brevet
  • Radtrikot kurzarm Merino Peloton de Paris
  • Radtrikot Giro langarm
  • Radschuhe Specialized Reacon 2.0
  • Radsocken Claca, 2 Paar
  • Windweste Endura, kurzarm

Stuff/ Outdoor

Elektronik

Werkzeug/ Ersatzmaterial

Hygiene

  • Tabletten Gas-Ex
  • Tabletten Magen
  • Feuchttücher
  • Handdesinfektion
  • Mini-Deo
  • Mückenspray
  • Moskito-Pflaster
  • Ohrstöpsel
  • Reise-Zahnpasta
  • Reisehandtuch
  • Sitzcreme Sixtus
  • Sonnenmilch
  • Zahnbürste
  • Zeckenzange
  • Zinksalbe

Nahrungsergänzungsmittel

Zu den vorherigen Artikeln zu meiner Vorbereitung

Hier geht es zu den zwei anderen Artikeln, die ich über meine Vorbereitung zum The Bright Midnight geschrieben habe. Einfach mal reinschauen:

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Gravel, Bikepacking, Ultracycling und Rennrad. Das sind meine Steckenpferde. Ich liebe es in der Natur auf dem Rad unterwegs zu sein. Sei es auf entspannten Touren, bei sportlichen Herausforderungen oder eigenen Grenzen verschiebenden Events. Radfahren ist meine Leidenschaft. Sowohl als Hobby als auch beruflich.

4 Comments

  • Uli B.

    …es wird spannend. Wünsche dir viel Erfolg! Das Wetter ist zur Zeit sehr abwechslungsreich. Morgens Regen nachmittags Sonne. Ich und mir wünsche möglichst letzteres😎

  • Hilmar

    Ich wünsche Dir viel Erfolg, Du hast Dir ja viele Gedanken gemacht.

    Darf ich mal fragen, wie Du die Wahoohalterung auf der Brücke befestigt hast?

    • bikingtom

      Hallo Hilmar! Vielen Dank!
      Die Antwort ist ganz einfach. Jedem Wahoo liegt eine zweite Halterung samt Gummischutz bei, bei denen Kabelbinder durch die vorhandenen Schlitze geführt werden. So lässt sie sich ganz einfach z.B. an einer Brücke befestigen.

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