Confidential Gravelride
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Enttarnt: Confidential Gravelride

Confidential Gravelride

Letzten Samstag fand mein kleines, schon fast familiäres Gravel-Event, der Confidential Gravelride, statt. Da die NOT100M dieses Jahr Corona-bedingt ja ausfallen musste, haben mich immer wieder Leute gefragt, ob ich nicht trotzdem irgendetwas machen könnte. Bekanntlich nicht einfach. Irgendwann, vor ein paar Wochen, habe ich dann eine Radtour südlich von Essen gemacht, schon leicht im Bergischen Land gelegen. Ich war von den dortigen tollen Gravelwegen auf Anhieb begeistert. Das ständige Auf und Ab mit vielen Fernsichten machte richtig Spaß. Und da reifte in dem Moment auch langsam die Idee für einen schönen Gravelride.

Doch der sollte auch nicht zu einfach sein. Eine Herausforderung musste also her. Was würden die Fahrer mit sich machen lassen? Wie weit könnte ich gehen? Welche Strecklänge und dann: wieviel Höhenmeter könnte ich einbauen? Im Bergischen Land sind das eher kurze, aber heftige Stiche, die sich aber ordentlich summieren könnten. Was wäre also realisierbar?

Dann gefiel mir die Idee, die Leute nur ganz spartanisch mit Infos zu versorgen. Die da wären: Streckenlänge rund 100 Kilometer und Höhenmeter im vierstelligen Bereich! Bumms. Das wars. Wer sich anmeldete, bekam immerhin noch den Startort mitgeteilt. 😉 Der Confidential Gravelride war somit geboren. Und ich ging ans Scouten. Karten studieren, Strecke ungefähr abstecken am PC zu Hause und dann vor Ort schauen, was auch wirklich umsetzbar wäre. Bei den Erkundungsfahrten bekam ich dann das Grinsen nicht mehr aus dem Gesicht. 

Confidential Gravelride,Heldenkurbel

Die Strecke setzte sich so nach und nach zusammen, mit vielen Highlights und dem Gefühl im Bauch, dass es hart werden würde. Verdammt hart. Und noch härter, wenn das Wetter NICHT mitspielen sollte. Irgendwann unterwegs fiel mir dann urplötzlich in einem Moment geistiger Umnachtung ein Spruch in Anlehnung an den Frühjahrs-Klassikers Paris-Roubaix ein: Die Hölle des Nordens liegt nicht zwischen Paris und Roubaix! Das Motto war gefunden. Das Wetter war dann aber doch ziemlich gut. Sonnig, nicht zu warm, genau richtig. So’n bisschen Matsch hätte ich trotzdem gar nicht so schlecht gefunden. Aber nun gut…

So fanden sich Corona-konform 25 Teilnehmer am Startort des Confidential Gravelride ein, die mit tollen Give-Aways von Antidot bikecare, Owayo und Cosmic Sports ausgestattet wurden. Ganz, ganz herzlichen Dank an dieser Stelle für die unkomplizierte und herzliche Unterstützung des Confidential Gravelride! Eine geile Nummer war das von euch! Das musste jetzt mal erwähnt werden 😉

Außerdem gab es heiß begehrten Kaffee und Plätzchen am frühen Morgen. Eine Wohltat für die Fahrer, denn auf dem Wander-Parkplatz, in dem tiefen Loch bei Fischlaken, war es morgens um 8 Uhr zunächst doch recht schattig. 

Doch was will man über einen Gravelride schreiben, den man mit allen Zipp und Zapp von hinten bis vorne selber organisiert hat? Gar nicht so einfach. Und Eigenlob stinkt bekanntlich. Daher lasse ich diesmal lieber einen Gast-Autor zu Wort kommen. Markus schreibt sonst auf seinem eigenen Blog unter HELDENKURBEL. Diesmal schreibt er hier bei mir über den Confidential Gravelride aus seiner Sicht und hier komplett ohne Zensur 😉

Confidential Gravelride

Gegen Ende August erreicht mich eine Nachricht von BikingTom, mit dem ich schon die eine oder andere Fahrt gemeinsam unternommen habe und mittlerweile auch freundschaftlich verbunden bin. Ich bekomme also einen Link zu einem mysteriösen „Confidential Gravelride“. Er hat ja schon öfters Ausfahrten organisiert, wie die schon ein bisschen legendäre „Night of the 100 Miles“ oder auch die zugehörigen „Limited Rides“. Immer top gescoutet, oft mit liebevoll organisierter Verpflegung und sogar ein paar Give Aways, die er verschiedenen Sponsoren aus dem Kreuz geleiert hat. Leider war es mir bislang terminlich nicht vergönnt an einer dieser Fahrten teilzunehmen. In diesem Jahr hätte es mit der Not100M für mich endlich klappen können aber … ihr wisst schon.

Umso erfreuter war ich, dass der Termin des CGR (und Zack, hat das Ding seine Kurzbezeichnung) in meinem Kalender Platz fand. Also gar nicht erst lange fackeln und angemeldet. Limitiert auf max. 25 Starter ist man in heutigen Zeiten besser schnell dabei und froh, dass überhaupt noch etwas stattfindet.

Doch Moment mal? Wieso schreibe ich jetzt hier eigentlich in Toms Blog einen Beitrag darüber? Bei unseren gemeinsamen Ausfahrten, wie dem Gravel Fondo Ruhrpott oder dem Devils Ride oder auch dem Dirty Boar im vergangenen Jahr war Tom immer schneller mit der Schreibe als ich. Und seine Fotos sind meist auch besser (nein, eigentlich immer). Allerdings wirkt es möglicherweise eigenartig über eine selbst organisierte Tour zu schreiben. Vielleicht wird von den Lesern Eigenlob gewittert?

Als mich Tom am Ende der Veranstaltung im Ziel fragte, ob ich vielleicht als Gastautor darüber in seinem Blog schreiben würde, klang das noch eher wie eine kleine Frotzelei. Doch schon zwei Tage später bekam ich von ihm eine ernsthafte Anfrage dazu. Und so kam es dazu, dass ihr nun hier meine Schreibe lesen müsst.

Die Hölle des Nordens liegt nicht zwischen Paris und Roubaix

bikingtom
Confidential Gravelride

Aber zurück zum Thema. Rund 100 km seien geplant, Dropbar only, den Track bekomme man erst am Start über Komoot und solle dafür sorgen, dass dieser dann per mobilem, schlauen Fon den Weg auf das Navi findet. Nicht ohne Hürde, wie ich finde. Und siehe da: Zumindest ein Teilnehmer hatte ein nicht konnektives GPS-Gerät. Dieser wurde dann aber gnädigerweise schon am Vortag mit den Daten versorgt. Der Reiz in dieser Geheimniskrämerei liegt auch darin, dass man sich vorher nicht die Strecke anschauen kann, noch nicht mal virtuell. Den Rest besorgte Tom mit orakelnden Sprüchen wie: „Es wird hart, ihr werdet mich noch verfluchen“ oder „Die Hölle des Nordens liegt nicht zwischen Paris und Roubaix“ und einigen mehr. Oha!

Einzig den Startort bekam man nach Anmeldung mitgeteilt. Dieser lag südlich vom Baldeneysee ca. 23 km von meiner Homebase entfernt und so entschied ich mich, um 7 Uhr morgens aufzubrechen um auch pünktlich und ohne Stress um 8:30 Uhr am Start zu sein. Wenn man von dem Stress am Samstag um 6 Uhr früh aufzustehen mal absieht. Das Wetter war perfekt. Sonnig, aber nicht zu warm und so erreichte ich gut gelaunt und warm gefahren den Startort an einem Parkplatz im Wald. Einige bekannte Gesichter wurden freudig begrüßt, einige bislang nur aus virtuellen Welten wie Blogs (u.a. Jule, von Jule radelt!), Strava und vergleichbaren Medien bekannte Namen wurden endlich mal mit den dahinter stehenden echten Personen verknüpft.

Confidential Gravelride

(Hier könnte ich eigentlich aufhören zu schreiben, Tom hatte etwa 600-700 Wörter erwartet. Die haben wir jetzt. Und wir sind noch nicht mal losgefahren).

Und es war angerichtet! Obst, Riegel, Kekse, Kuchen, Wasser samt Iso-Pülverchen, Kaffee, und ich hab bestimmt noch einiges vergessen. Auch an Desinfektionsmittel und Einmalhandschuhe war gedacht, damit dass alles auch Corona-konform über die Bühne gehen kann. Zur Begrüßung gab es ein Goodie Bag, was sich hinter professionellen Veranstaltungen nicht verstecken muss! Die 5 Euro Startgebühr sind hier sicher mehr als gerechtfertigt!

An der Stelle muss ich auch mal explizit Toms Familie in Form von Frau und Sohn erwähnen. Nicht nur hier beim Start, auch bei der Pausenstation nach etwa 50km und später wieder im Ziel war alles top vorbereitet. Toller Support! Tausend Dank dafür!

Schon sehr bald zeigte der Track seine Zähne

Markus
Confidential Gravelride

Pünktlich um 8:30 Uhr wurden die Starter in der Reihenfolge ihrer Anmeldung auf die Reise des Confidential Gravelrides geschickt. Auch hier Corona-konform mit gestoppten 70 Sekunden Abstand. Vom Parkplatz kurz zurück auf die Landstraße und schon ging es links hoch Richtung Wald. Später, am Ende der Strecke  würden wir von rechts wieder einscheren. Einem Kandidaten war die Streckenführung nicht so ganz klar und er fuhr den gesamten Track in anderer Richtung. Gut, geht auch.

Schon sehr bald zeigte der Track seine Zähne. Mit rund 10 % Steigung auf schwerem Geläuf ging es gleich los bald gefolgt von ähnlicher Prozentzahl als Gefälle auf losem Weg durch den Wald. Laufen lassen und gut festhalten hilft meist, aber nicht immer. Nach kaum 2 Km hat es mich das erste (und glücklicherweise auch einzige) Mal gelegt. Ein Loch im Grund war mit losen kleinen Ästen bedeckt, mein Vorderrad schlug ein und hebelte mich über den Lenker.

Das Rad flog in hohem Bogen durch die Gegend und mich legte es in die Äste. Mein erster Gedanke: Lass nichts am Rad sein! Nach 2 Km wegen technischem Defekt abbrechen zu müssen wäre echt tragisch. Bekloppt. Ich hätte besser froh sein sollen, dass mir außer ein paar Kratzern und blauen Flecken nichts passiert ist. Auch der Helm hat eine deutliche Macke abbekommen. Mann, das hätte auch ins Auge gehen können.

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In dem Takt ging es weiter. Wo hat der Kerl bloß die ganzen verrückten Wege ausgegraben? Hoch, runter, zwischendurch tatsächlich auch mal kürzere asphaltierte Abschnitte. Komoot spuckt 34 % Asphalt aus, mir kam es weniger vor. Der längste Asphaltabschnitt soll ca. 3,5 km lang gewesen sein.

Ab und zu hab ich tatsächlich auch mal jemanden überholt (Yeah), bin aber auch einige Male überholt worden (Buuh). Einzelne Stücke ist man vielleicht mal zu dritt oder viert gefahren, meist aber eher alleine oder in Sichtweite von ein paar Mitstreitern. Aber das war ja auch Teil des Konzepts vom Confidential Gravelride und das hat gut funktioniert. In großen Gruppen bin ich ohnehin nicht so gerne unterwegs.

So mäandrierte der Track im Bogen westlich um Velbert herum, zwischen Neviges und Wülfrath hindurch Richtung Mettmann, wo nochmals ein Haken nördlich geschlagen wurde, um schließlich nördlich von Erkrath nach rund 52 km die Verpflegungsstation an einem idyllischen Wanderparkplatz zu erreichen. Hier wartete schon Toms Familie auf uns mit reichlich Stärkung!

Tom, der die Strecke übrigens mitfuhr, kam kurz nach mir rein. Irgendwie sah der noch frischer aus als ich mich fühlte. „Jetzt haben wir rund 1000 Höhenmeter hinter uns“, hieß es von ihm. Da Komoot  knapp 1400 Hm ausgab, war ich beruhigt. Das Gröbste wäre dann ja überstanden. Doch da sollte ich mich noch täuschen!

Das Gröbste wäre beim Confidential Gravelride dann ja überstanden. Doch da sollte ich mich noch täuschen.

Markus
Confidential Gravelride

Nach rund 20 Minuten Pause machte ich mich gestärkt wieder auf den Weg. Ha, noch 50 km mit 400 Hm, ein Klacks. Im mittlerweile gewohnten Rhythmus (rauf – runter – holterdiepolter) führte der Track noch ein Stück westlich durch den Aaper Wald bei Düsseldorf.

Ich musste zwischendurch an den Bericht von Torsten Frank zu seinem Hessen Orbit denken. „Im Reich der Wiesenwege“, schrieb er dort in seinem Blog. Einen Wiesenweg definiert er so: „Es ist ein durchaus als Weg mit zwei Fahrspuren erkennbares Gebilde, das aber nahezu komplett oder zum größten Teil mit Gras bewachsen ist. Dabei formen die Gras- und Wurzelballen eine Art Waschbrett- oder Buckelpiste, dass es sich teilweise gewaschen hat.“

Ich bin nicht sicher, ob wir es hier mit einer besonders hohen Anzahl an Wiesenwegen zu tun hatten, aber ich musste oft an Torsten und besonders an seine Wahl des Gefährts denken: Ein vollgefedertes Mountainbike! Wäre hier auch keine schlechte Wahl gewesen, aber es hieß ja: Dropbar only! Man will es sich ja auch nicht zu leicht machen.

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Confidential Gravelride,ichhasselaufen

Nach einer Weile schloss Tom zu mir auf und wir fuhren die letzten etwa 30 km gemeinsam. Ich hörte mich einige Male sagen: „Jetzt ist das Schlimmste aber vorbei, wir haben ja schon so viel Höhenmeter gesammelt, da kann nicht mehr viel kommen“. Und Tom immer so: „Ne, da kommt noch was, wir sind noch nicht in der Hölle des Nordens“.

Hätte ich mal die kleinen Motivationskärtchen aus dem Goodie Bag, die liebevoll gestaltet, einlaminiert und gelocht an einem Schlüsselband hingen besser studiert. Dort standen nicht nur (wie von mir vermutet) markige Sprüche drauf im Stile von „Heul leise und fahr weiter“ oder „Du wolltest es so“, sondern auch handfeste Tipps über Highlights und Gefahrenpunkte der Strecke, sowie die Warnung zu Km 94: Beginn „Hell of the North“! Und es sollte noch die Hölle werden!

Vorher aber, etwa 20 Km vor dem Ziel des Confidential Gravelrides, gab es eine freudige Überraschung an der Strecke. Maren, in deren Blog „Ich hasse Laufen“ ich auch schon oft gelesen habe, hatte es sich an einer Steigung im Schatten auf einer Bank gemütlich gemacht und in bester Trail-Magic Manier jeden, der vorbeifuhr stilecht mit Kuhglocke und Weingummi begrüßt! Sie hatte von Tom den Track bekommen und die beiden haben kurzerhand beschlossen das sie hier die Trail-Magierin geben würde. Super Idee! Das reinste Bloggertreffen hier! Wir verplauderten eine gute viertel Stunde mit Maren und wunderten uns dabei ein wenig, dass in dieser Zeit keiner mehr passierte.

So geht Trail Magic: bekuhglockt und mit Weingummi versorgt.

bikingtom
Confidential Gravelride

Ja, und dann war es nicht mehr allzu weit bis uns die wahre Hölle des Nordens drohte! Hier hat Tom nochmal alles gegeben und auf den letzten Kilometern ein paar echt fiese Stiche ausfindig gemacht. Nicht nur einmal musste ich absteigen, weil entweder gar nichts mehr ging, oder im Wiegetritt das Hinterrad vergeblich Halt suchte. Zu dem Zeitpunkt hab ich mich aus Angst vor der Antwort schon eine ganze Weile nicht mehr getraut zu fragen, ob denn jetzt das Schlimmste geschafft sei. Aber irgendwann hat auch die größte Steigung ihr Ende und die letzten Kilometer ins Ziel waren dann tatsächlich einigermaßen entspannt zu fahren.

Am Ende standen beim Confidential Gravelride gut 2000 Hm zu Buche, das erklärt Einiges. Bergfaktor 20! Da kam mir die Rückfahrt nach Hause mit ihren läppischen 250 Hm auf 23 Km gleich viel entspannter vor.

Danke Tom für den geilen Samstag und die ganze Arbeit, die die Organisation sicher gekostet hat. Auch wenn ich weiß, dass Du das gerne machst ist das nicht selbstverständlich!

Großen Dank auch an Deine Frau und Deinen Sohn! Ich weiß, wie schwer es ist einen Sohn in dem Alter samstags freiwillig so früh aus dem Bett zu bekommen!

Danke an Maren für die überraschende Trail-Magic!

Ja, und auch Danke dafür, dass ich hier den Blogartikel schreiben durfte mit gesetzter Deadline. Wenn ich das für meinen Blog hätte tun wollen, läge das vermutlich wieder wochen- (wenn nicht monate-) lang unfertig auf der langen Bank. Unter Druck sind wir am besten!

Gesichter des Confidential Gravelride

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Bewusst zeige ich hier den Track des Confidential Gravelride nur in dieser Form und er ist auch ab jetzt nicht mehr öffentlich einsehbar! Der Grund ist einfach. Auf der Strecke gibt es eine Hof-Durchfahrt, die mir freundlicherweise für diesen Gravelride erlaubt wurde. Da sonst auch Hunde und Kinder dort herumlaufen, möchte ich einfach vermeiden das diese nette Familie nun mit weiteren „Gravelern“ gestresst wird und wir so vielleicht irgendwann noch einmal die Option der Durchfahrt bekommen können. Ich danke für euer Verständnis!
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