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MOMENTE

Radfahren in der Emilia Romagna – Teil 1

Dies ist eine Geschichte ( in zwei Teilen ) übers Radfahren mit Profis, eines tollen Gran Fondo, über „Cycling Friendship“, Dolce Vita und eine herrliche, noch zu entdeckende  Region in Italien. Und ja, dies ist Werbung, da es eine bezahlte Bloggerreise war! Trotzdem schreibe ich ausschließlich nur aus MEINER Sicht und erzähle euch von MEINEN Eindrücken. Zugegeben, die waren schon recht cool und es war ein sehr angenehmes Wochenende. Aber lest einfach selbst… 😉

Die Emilia Romagna gehört noch zu Norditalien, doch liegt die Region da schon recht südlich. Nördlich grenzt sie u.a. an der Lombardei, südlich an der mehr bekannteren Toskana und des Gebirgszugs der Apennin. Im Westen u.a. an Ligurien und östlich an der allseits beliebten Adria. Außerdem besteht die Emilia Romagna aus neun Provinzen und zusammengezählt leben dort rund 4,5 Millionen Menschen. Im nördlichen Teil ist es recht flach. Gut zu sehen ist das, wenn man vom Flughafen Bologna über die Autobahn in Richtung Rimini fährt. Links flach wie eine Pfanne, rechts zeigen sich verschiedene Berge. Für mich ging es in das malerische, zwischen kleinen Bergen eingebettete Örtchen Bagno di Romagna, vor dem es nur noch wenige Kilometer bis zur Toskana sind. Es erinnerte mich ein wenig an die Berge der österreichischen Steiermark. Ebenso schön, aber die Emilia Romagna scheint noch etwas im Dornröschenschlaf zu liegen und die gilt es nun zu wecken.

 

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Über den Dächern von Bagno di Romagna.

 

Untergebracht war ich im 4 Sterne-Hotel „Tosco Romagnolo“, sehr ruhig und direkt am Eingang zur kleinen Altstadt des Ortes gelegen. Irgendwie typisch italienisch angehauchte Zimmer, großzügig geschnitten, mit Holzparkett, Stofftapeten (!) und hellen Fliesen im Badezimmer. Eine Mischung aus modern und classic. Ausgerichtet ist dieses Hotel auf Radfahrer jeder Art. Es besitzt einen sehr großen, abschließbaren Fahrradraum, dazu ist auch etwas an Werkzeug für die wichtigsten Reparaturen vorhanden. Das allerdings ist noch etwas ausbaufähig, oder die Gäste haben zwischendurch alles Brauchbare davon mitgehen lassen. Nun gut. Ansonsten war der Swimmingpool auf der Dachterrasse direkt nach Ankunft eine tolle Erfrischung. Die Temperaturen waren nämlich im hohen 20 Grad Bereich! Der Blick von dort oben über die Dächer der Altstadt machte ebenfalls schon was her.

 

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Kleine, schmucke Gasse in Bagno di Romagna.

 

Eine schmale, sehr schöne Gasse mit alten Gebäuden führte zu dem kleinen Dorfplatz mit der uralten Kirche, die teilweise noch Reste in der Mauer vorweisen kann, die über tausend Jahre alt sind! Mit einer simplen Idee wurde die Altstadt verschönert. Überall waren nämlich bunte, geöffnete Regenschirme über die Gasse gespannt. Das sah sehr fröhlich und freundlich aus. Kleine Cafés und ein paar wenige, putzige Läden, die einheimische Spezialitäten verkauften, lockten Einheimische als auch ein paar Touristen an. Die Leute saßen draußen, erzählten ihren Nachbarn wohl den neuesten Dorf-Klatsch. Alles sehr sympathisch und beschaulich. Angenehmes Leben also.

 

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Kleiner Empfang am Freitag Abend. Der Parmesankäse war göttlich!

 

Ich traf mich mit Andrea, meinem Kontakt beim Tourismusbüro der Region und auf dessen Einladung hin ich nun hier war. Ganz locker am Pool. Alles easy. Erst einmal eine Runde schwimmen und etwas quatschen. Direkt sympathisch. Danach ging es vor dem Dinner noch zu einem netten Café direkt nebenan. Ein Aperitif  war obligatorisch. Und einem Spritz bin ich da nicht abgeneigt. Andrea grüßte dort viele Leute, man kennt sich. Abends vor und beim Dinner folgte dann ein leckerer, süffiger Rotwein aus der Region. Dazu wurden aus einem Laib Parmesankäse kleine Stückchen herausgeschnitten. Das habe ich noch nie so gegessen, aber ich kann euch sagen, das es ein echter Gaumenschmaus war! Es war ein sehr lustiges Beisammensein und wir stießen unzählige Male an. Wir trafen dazu zufällig im Hotel noch ein paar Leute, die gerade die Strecke eines 7-Stage Mountainbike-Races über 600 Kilometer und 21.000 Höhenmetern durch den Apennin scouteten. Man kannte sich anscheinend und ich fand die Art dieser Mountainbike-Tour sehr interessant. Wer einmal schauen möchte, worum es dabei geht, der tue das einfach mal hier!

 

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Nettes Beisammensein am Abend. Mit dem Mädel und den Jungs vom Appenninica MTB Stage Race, vom Hotel, vom Tourismusbüro und dem Organisator des Gran Fondo Del Capitano!

 

Am nächsten Tag wartete ein echtes Highlight auf mich. Leider fehlte noch David aus Kanada, der Probleme mit dem Flug hatte und nicht rechtzeitig da war. Ihn traf ich erst später am Tag. So hatte ich eine exklusive Ausfahrt mit dem ehemaligen Radprofi Alessandro Malaguti, der vor nicht allzu langer Zeit u.a. noch den Giro D’Italia mitgefahren ist. Er war mein Guide. Andrea hatte mich schon etwas vorgewarnt, das er nun etwas zu viel Speck auf den Hüften hätte. So war ich sehr gespannt, was das bedeuten sollte und mich da erwarten würde. Alessandro war auf Anhieb sehr sympathisch. Ja, ein paar Kilo vielleicht mehr, etwas Bauch, aber einen Oberschenkel so dick voller Muskeln wie ich beide zusammen habe. Oha. Da war mir klar, das könnte durchaus ein spannender Tag werden.

 

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Ausflug mit richtig netten Typen! Links Alessandro Malaguti, in der Mitte Riccardo Spadazzi und der da rechts hat sich wohl ins Bild geschlichen. Foto: Cycling Emilia Romagna

 

Er war gemeinsam mit Riccardo Spadazzi gekommen. Er ist im U23-Team des offiziellen Emilia Romagna-Radteams! Ruhig, sehr freundlich und nett und gerade wieder erst im Training, da er sich vor zwei Monaten erst das Genick gebrochen hatte! „Whaaatttt???“ Ja, das habe ich mir auch so gedacht. Irre, oder? Mein Rennrad, ein FONDRIEST TF2 1.5, war bereits in die Fahrradgarage gebracht worden. Alessandro montierte schnell meine mitgebrachten Pedale, wir stellten den Sattel ein und schon ging es los. Das Rad fühlte sich geschmeidig und leicht an. Ich fühlte mich darauf wohl. Eine gute Vorausetzung für solch einen Ausritt. Die ersten Kilometer waren flach und auch leicht abfallend. Alessandro erzählte mir, das wir den Mount Fumaiolo erklimmen wollten. Ich finde, die Namen solcher Berge klingen generell immer heroisch und leicht dramatisch.

 

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Mein sicherer Begleiter an dem Wochenende war dieses hervorragende Rad von FONDRIEST!

 

Es war so am Morgen schon ziemlich heiß für mein Empfinden. 28 Grad für eine Kletterei am Berg können durchaus eine schweißtreibende Angelegenheit sein. Gerade wenn man wie ich ich so etwas nicht unbedingt gewohnt ist. Nun gut. Zunächst rollten wir ja auch ganz entspannt die Straßen entlang. Ein gutes Tempo um immer noch zu quatschen. Es war schon cool neben einem ehemaligen Pro-Rider zu fahren. Dieses „neben“ ist auffällig. Wieso? Weil tatsächlich so gut wie kein Verkehr auf den Straßen zu erkennen war und einen „Nebeneinander fahren“ kein großes Problem ist. Alessandro erzählte mir von einem wesentlichen Vorteil dieser Region. Das der Verkehr sich im Grunde ausschließlich auf die Autobahn im Tal konzentrierte und all die Nebenstraßen daher ideal zum Radfahren waren. In der Tat, an diesem Tag – okay, es war Samstags – sah ich vielleicht eine Handvoll Autos, ein paar wenige, dafür laute Motorräder und ansonsten konnte man wirklich die Landschaft genießen.

 

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Wunderbare Ausblicke gab es überall. Dafür lohnt es sich die Anstiege zu bezwingen.

 

Dann bogen wir ab und erreichten den ersten Anstieg, der mein Tempo mal eben ordentlich drosselte. Den beiden anderen schien der Anstieg gar nicht aufzufallen. Kein Problem also für Alessandro und Riccardo, aber nach ein paar Kilometern doch für mich. Ich hatte etwas mit der Hitze zu kämpfen und mir lief der Schweiß in Strömen runter. Egal. In dem kleinen Ort Selvapiana zeigte mir Alessandro dann ein kleines Denkmal von Marco Pantani. Als Profi gewann er u.a. die Tour de France und den Giro D’Italia. Also eine echte Radsportlegende, die viel zu früh unter tragischen Umständen gestorben ist und hier in der Emilia Romagna nach wie vor Heldenstatus genießt. Sein Name fiel oft an diesem Wochenende. Das zeigte mir deutlich, wie groß sein Einfluß und seine Bedeutung auch heute noch für die Menschen hier ist. Neben dem kleinen Gedenkstein lag direkt ein kleiner Trinkbrunnen. Dort füllte ich mir meine Trinkflasche bis zum Anschlag. Weiter ging’s.

 

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Marco Pantani starb auf tragische Art und Weise. Untrennbar mit der Region verbunden, wird er hier immer noch als Held verehrt!

 

Wir wanden uns den Anstieg weiter hinauf. Kurve um Kurve. Für mich war das härter als gedacht. Ich Flachland-Cyclist sollte mal echt darüber nachdenken, mein Training etwas zu überarbeiten. Wir erreichten den Ort Acquapartita. Alessandro sagte, das wir nachher hier zu einem netten Lunch zurückkehren würden. Zunächst aber: weiter rauf! Und während ich so vor mir hin eierte, erzählte Alessandro unentwegt so einige Anekdoten. Ich hatte das Gefühl, der Kerl hätte es gar nicht nötig zu atmen. Beeindruckend.

 

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Leicht zerklüftet bietet die Emilia Romagna dem geneigten Radfahrer hier so einiges Sehenswertes!

 

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Mal kurz Luft holen.

 

Die Aussichten von hier oben in die Region waren herrlich. Saftige Wiesen und Wälder wechselten sich in diesem Szenario ab. Eine gute Gelegenheit also eine kurzen Stopp einzulegen und Fotos zu machen. Diese Aussichten sind für mich dann immer auch ein Grund, warum ich Rad fahre. Egal mit welchem Rad. Diese Momente kann ich sehr genießen. Es war herrlich, trotz des in Strömen fließenden Schweisses. Kurve um Kurve. Völlig egal. Am nächsten, unscheinbaren Trinkbrunnen am Straßenrand schüttete ich mir dann dieses kostbare, kühle Nass über den gefühlt roten Kopf. Tat das gut. Und wie dieses einfache Wasser in solchen Momenten schmecken kann, brauche ich ja wohl nicht zu erzählen.

 

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Solche kleinen Erfrischungen am Wegesrand sind Gold wert!

 

Jetzt war es nicht mehr weit bis zur Spitze des Mount Fumaiolo. Eine Gruppe anderer Radfahrer überholten wir. Ich fühlte mich wie ein König,…he,he. Die letzten Meter führten durch einen schattenspendenden und kühlenden kleinen Wald. Und dann waren wir oben. Geschafft. Cool. Es folgte selbstverständlich das obligatorische Foto mit dem Schild und der Höhe über dem Meeresspiegel darauf. Unzählige Aufkleber aller Art ließen die Zahl kaum noch erkennen. Das ich..äh…auch meinen…äh…Aufkleber dort verewigt habe…braucht ja keiner wissen 😉

 

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On Top Of The World! Oder so ähnlich. Zumindest gefühlt für mich. 1400 Meter hoch.

 

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Hüstel…hüstel…

 

Und nun kam die Abfahrt zurück nach Acquapartita. Dort gab es also Lunch. Ja, Hunger hatte ich nun ordentlich. Rasant ging es los. Eben noch gekraxelt, ging es jetzt im Schuss wieder hinunter. Der Fahrtwind kühlte dabei ganz schön. Machte das ein Spaß! Vergessen war der Aufstieg, jetzt kam ein breites Grinsen in mein Gesicht. Und so lange wir ( eher ich ) für den Aufstieg gebraucht hatten, so schnell waren wir dann auch wieder unten in dem Ort, wo wir herzlichst im Hotel Miramonti zum Essen empfangen wurde. Ein typisch italienischer Hotelchef, wie man ihn sich vorstellt, leicht beleibt, im dunklen Anzug, mit Krawatte schwarze Haare, sehr nett. Wir beschlossen auf Nachfrage draußen im Garten zu essen, doch vorher ließ es sich der Hotel-Chef nicht nehmen, uns den neuen Wellness- und Spa-Bereich zu zeigen. Der schaute sehr einladend aus. Genau wie das Essen, das uns dann gereicht wurde. Das war äußerst üppig. Pasta, Fleisch und sogar Trüffel wurden serviert! Okay, ich gebe zu, Trüffel war nicht meins. Aber alles andere war sehr dekadent und lecker, der Wein wieder einmal süffig. Was mir auffiel war, wie schnell die beiden aßen! Da kam ich ansatzweise nicht mit.

 

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Nachtisch geht ja wohl immer!

 

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Alessandro sagt da auch nicht nein zu 😉

 

Ich nutzte die Gelegenheit, Alessandro etwas über das Leben als Profi-Fahrer auszuhorchen. Er war seinerzeit ein Domestik, also ein Helfer, der den Team-Kapitän unterstützte. Das ist immer eine Frage, die mich beschäftigt hat. Wie kann man Rennen fahren bis zum Anschlag, um gar nicht zu gewinnen? Zumindest theoretisch? Alessandro antwortete: „Das ist der Job und dafür wird man halt bezahlt.“ Klingt irgendwie etwas ernüchternd, aber er sagte auch, „das man durchaus einmal gewinnen kann. Je nachdem, wie sich das Rennen halt entwickelt!“ Für seinen Team-Kapitän fahren zu dürfen, bedeutet vielen Fahrern eine große Ehre. „Ein guter Teamkapitän spricht mit und über das Team. Es gibt natürlich auch andere, die nur über sich selbst sprechen. Aber ein wirklich guter Teamkapitän ist zum Beispiel Peter Sagan“, so seine Beobachtung aus den Jahren seiner Profizeit. Ein wirklich krasser Radsportler, der gefeiert wird wie ein Popstar. Im Trikot des Teams Bora-hansgrohe fahrend, will Peter Sagan übrigens dieses Jahr bei der Tour de France den siebten Gewinn des grünen Trikots als Bester in der Punktwertung forcieren und somit einen Rekord aufstellen. Das nur mal am Rande hier.

 

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Riccardo im offiziellen Trikot des Emilia Romagna Cycling Teams!

 

Ein Problem, wie in fast allen Sportarten heutzutage, ist das Sponsoring im Radsport, erzählt Alessandro. Ein Cycling-Team zu unterhalten ist sehr teuer. Fahrer, Unterkünfte, Material, Fahrzeuge, Personal. Alles will bezahlt werden. So kann es durchaus vorkommen, das die Namen der Teams auf Grund des geänderten Sponsorings schnell wechseln. Trotzdem. Italien ist eine radsportverrückte Nation. Ich fragte Riccardo, wie sein Traum denn aussehe. Mit einem gewissen Leuchten in den Augen antwortete er: „Profi zu werden!“ Das bedeutet einen harten und schwierigen Weg zu gehen. Alessandro bestätigt ihm gute Eigenschaften, sagt aber gleichzeitig auch, das das kein Selbstläufer ist. Ein guter Ansatz und eine Chance ist da das neugegründete U23 Emilia-Romagna-Cyclingteam für ihn. Das Team tourt hauptsächlich durch Italien, aber auch durch ein paar andere europäische Länder. Es präsentiert damit die Region und deren Leidenschaft für den Radsport. Professionelle Strukturen sind dabei eine große Hilfe. Eine gute Idee, die dahinter steckt, um die Region bekannter zu machen, wie ich finde.

Wie ich nach dem opulenten Essen jemals wieder Radfahren sollte, war mir ein Rätsel. So im Garten des Hotels zu sitzen, unter einem Sonnenschirm, bei ein, zwei, drei Gläsern Wein…hat schon was. Da konnte man es gut aushalten. „Früher habe ich nur jede Rille des Asphalts gekannt, heute sehe ich erstmals was es links und rechts des Weges gibt,“ sagt Alessandro. Einem guten Wein und gutem Essen ist er halt nicht mehr abgeneigt. Er grinst und wir kletterten quasi wieder auf die Räder. Zum Glück kam jetzt der Endspurt, es ging nur noch bergab! Wahnsinn, was für ein Tempo die beiden hinlegten, aber es macht ja auch ordentlich Spaß so die Berge hinunterzusausen!

 

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Einen Tag vor dem Rennen verewigte ich mich als Starter auf dem golden Board des Gran Fondo Del Capitano.

 

Es war ein toller Radtag gewesen. Mit vielen neuen Eindrücken und viel Spaß. Die beiden waren die perfekten Guides! Falls ihr beiden das lesen solltet: Danke! Eins gab mir Alessandro dann noch für den nächsten Tag auf dem Weg. Beim Gran Fondo aus der ersten Reihe zu starten, ist gefährlich! ( Zur Info: David und ich waren als Gäste dazu eingeladen worden und sollten in vorderster Front starten! ) Die ersten hundert Meter an Fahrern wollen gewinnen. Da werden schon einmal die Ellenbogen ausgefahren. Ihr könnt euch vorstellen, das ich da schon etwas nervös wurde. 1200 Fahrer hinter mir und das Spektakel nahm seinen Lauf…

Im nächsten Teil lest ihr dann über mein Raceday beim Gran Fondo del Capitano!

 

Weitere Infos zum Radfahren in der Region Emilia Romagna und ihre als Bikehotels unter dem Namen Terrabici zusammengeschlossenen Hotels findet ihr unter:

www.terrabici.com

Tourismus Emilia Romagna

Interessant sind ebenfalls die Berichte von Patrick auf seinem Blog born2.bike, wie dieser zum Beispiel! Er war zwei Wochen zuvor in der Emilia Romagna unterwegs und schildert dort seine Erfahrung!

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